Alle Bücher von Harlich H. Stavemann

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Harlich H. Stavemann... und ständig tickt die Selbstwertbombe
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... und ständig tickt die Selbstwertbombe
... und ständig tickt die Selbstwertbombe
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Erschienen am 10.01.2011
Harlich H. StavemannIntegrative KVT
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Integrative KVT
Integrative KVT
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Erschienen am 07.04.2014
Harlich H. StavemannSokratische Gesprächsführung in Therapie und Beratung. Eine Anleitung für Psychotherapeuten, Berater und Seelsorger
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Sokratische Gesprächsführung in Therapie und Beratung. Eine Anleitung für Psychotherapeuten, Berater und Seelsorger
Harlich H. StavemannFrustkiller und Schweinehundbesieger
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Frustkiller und Schweinehundbesieger
Frustkiller und Schweinehundbesieger
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Erschienen am 17.06.2013
Harlich H. StavemannKVT-Praxis
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KVT-Praxis
KVT-Praxis
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Erschienen am 06.10.2014
Harlich H. StavemannDer Blick hinter das Symptom
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Der Blick hinter das Symptom
Der Blick hinter das Symptom
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Erschienen am 10.02.2014
Harlich H. StavemannIm Gefühlsdschungel
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Im Gefühlsdschungel
Im Gefühlsdschungel
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Erschienen am 21.09.2010
Harlich H. StavemannFrustkiller und Schweinehundbesieger: Geringe Frustrationstoleranz und Aufschieberitis loswerden
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Frustkiller und Schweinehundbesieger: Geringe Frustrationstoleranz und Aufschieberitis loswerden

Neue Rezensionen zu Harlich H. Stavemann

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M

Rezension zu "Sokratische Gesprächsführung in Therapie und Beratung" von Harlich H. Stavemann

Dialogische Fragetechnik
michael_lehmann-papevor 3 Jahren

Dialogische Fragetechnik

In nun dritter, überarbeiteter Auflage legt Harlich H. Stavemann seine therapeutische Methode der „sokratischen Gesprächsführung“ vor.

Das Ziel des „eigenverantwortlichen Denkens“ wird durch die philosophisch begründete „Form des Gesprächs“ unter Anleitung zur Reflexion und Selbstbesinnung mit gleichzeitiger Prüfung übernommener Normen und Vorurteile zu einer neuen, freien Form des „Selbstdenkens“ geführt.

Den Kern der Arbeit bildet dabei die „regressive Abstraktion“. Ausgehend von Alltagsbeobachtungen wird von dem „Besonderen“ solcher Situationen auf „das Allgemeine“ geschlossen und „übergeordnete Einsichten und Erkenntnisse gesucht“.

Voraussetzung für ein Gelingen dieser „Neuordnung“ des Denkens und der Emotion und die Hineinahme der philosophischen Methode in den Raum der Psychotherapie ist die Kompetenz zum „Perspektivwechsel“ auf Seiten des Therapeuten, zunächst und eine sorgsame und empathische Anleitung zum Perspektivwechsel dann für den Patienten zu ermöglichen.

In dieser dritten Auflage hat Stavemann noch einmal die Gliederung gestrafft und vor allem in der Betrachtung der „sokratischen Haltung“ und der „Kunst des Perspektivwechsels“ vertieft. Zudem finden sich neue Praxisbeispiele zum „funktionalen sokratischen Dialog“.

Insgesamt bleibt natürlich die Struktur und der dargebotene Inhalt in dieser dritten Auflage bestehen.

Die sehr ausführliche und sorgsame Heranführung an die „Methode Sokrates“ und deren allmähliche Rezeption in der Philosophie und der modernen Psychotherapie setzt im ersten Teil des Buches sehr verständlich für den Leser die Grundlagen der Methode selbst und deren Einbindung in den therapeutischen Prozess.

Im zweiten Hauptteil legt Stavemann überaus praxisnah die Nutzung sokratischer Dialog anhand einer ganzen Reihe von Fallbeispielen dar.

„Was ist das?“; „Darf ich das?“; „Soll ich das?“; als Grundfragen des therapeutischen Prozesses werden umfassend geschildert und reflektiert, praktische Hinweise für die Nutzung der Methode in der eigenen therapeutischen Praxis werden dem Leser verständlich an die Hand gegeben.

Wobei in der gesamten Darstellung im Hintergrund der rote Faden der Überzeugung des Autors zu erkennen ist, eine „philosophische Wende“ in Psychotherapie und Beratung zu befördern und hier ein wichtiges und wesentliches Moment nicht nur in der Methode, sondern auch in der Haltung und Herangehensweise des Therapeuten grundlegend zu setzen.

Insgesamt eine überzeugende, fundierte und sehr praxisnahe Erläuterung der sokratischen Gesprächsführung, die zu eigenen Versuchen zu motivieren versteht

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Rezension zu "Integrative KVT" von Harlich H. Stavemann

Erweiterte Neuauflage
michael_lehmann-papevor 4 Jahren

Erweiterte Neuauflage

Die Kognitive Verhaltenstherapie ist nicht nur eine der anerkannten und erfolgreichsten Formen der Psychotherapie, sondern ebenso auch mit einer dynamischen Entwicklung versehen.
So macht es überaus Sinn, dass dieses Standardwerk zur „Integrativen KVT“ nun bereits in 5. Auflage vorliegt und, entsprechend der dynamischen Entwicklung des Ansatzes, ergänzt und erweitert wurde.

Vor allem der Einbezug der „dritten Welle“, jener in letzter Zeit intensiv voranschreitenden Entwicklungen wie der Schematherapie, der Metkognitiven Therapie, ACT oder Achtsamkeitsbasierten Verfahren schlägt in dieser Neuauflage zu Buche, ebenso, wie Stavemann neue Entwicklungen sozialpsychologischer, neuropsychologischer und anderer Forschungen Raum gibt.

In den wichtigen Bereichen des „Konzeptes der Integrativen KVT“ und der dazu gehörenden „Haltung in der Integrativen KVT“ zeigen sich diese aktuellen Einflüsse deutlich.

Weiterhin allerdings, und das ist gut so, liegt der Schwerpunkt des Buches, wie gehabt, in der differenzierten Darstellung der Grundlagen der integrativen KVT, in der verständlichen Beschreibung der Methodik (wozu auch die Haltung des Therapeuten je einzuordnen ist) und in praxisorientierten, zentralen und nutzbaren Instrumenten des KVT-Vorgehens (in dieser Auflage ergänzt durch die „Sokratische Gesprächsführung“).

Zahlreiche Fallbeispiele, Arbeitsmaterialien im Buch und online ergänzen in bester Weise die fundierte Darstellung und eröffnen umgehend Wege für die eigene Praxis oder, für den interessierten Laien, zum tieferen Verständnis von Weg und Wirkung der integrativen KVT.

Im Gegensatz zu anderen Grundlagenwerken psychotherapeutischer Ansätze bietet Stavemann über das praktische Arbeitsmaterial hinaus eine direkte Praxis auch für den Leser selbst durch Übungsaufgaben, die in dieser Auflage ebenfalls aktualisiert und erweitert wurden.

Die fünf Phasen der integrativen KVT werden dabei ausführlich, klar und praxisbezogen erläutert. Emotionssteuerung durch Modifikation von Konzepten, Identifikation dysfunktionaler Konzepte und Denkstile, Prüfung der Angemessenheit identifizierter Konzepte, Erstellung neuer und funktionaler Konzepte, neue Konzepte bahnen, in sich geschlossen und logisch aufeinander aufbauend zeigt Stavemann den konkreten Therapieverlauf „der reinen Lehre“, verweist aber ebenso auf Störungen, Widerstände, Abwehr und die Notwendigkeit mancher Korrekturen in der therapeutischen Haltung.

All dies stellt Stavemann jeweils an Fallbeispielen und damit deutlich an der Praxis orientiert vor, so dass ein verstehender Zugang bestens ermöglicht wird.

Fundiert in der theoretischen Grundlegung (mit jeweils grafisch herausgehobenen Kernsätzen), verständlich in der Darlegung von Methode und inneren Abläufen und mit sehr viel Material für die Praxis versehen, stellt auch die fünfte Auflage der „Integrativen KVT“ ein wirksames und wichtiges Standardwerk für die therapeutische Arbeit dar, wie es auch, in Teilen zumindest, dem interessierten Laien einen guten Über- und Einblick in die integrative KVT ermöglicht. Vorrangig aber sind weiterhin in der therapeutischen Praxis Tätige die erste Zielgruppe dieses Buches.

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Rezension zu "... und ständig tickt die Selbstwertbombe" von Harlich H. Stavemann

Rezension zu "... und ständig tickt die Selbstwertbombe" von Harlich H. Stavemann
michael_lehmann-papevor 8 Jahren

Entwicklung eines gesunden Selbstwertes

Zwei Pole von Persönlichkeitstypen, die hochgradig ihren Selbstwert und damit ihr inneres Wohlergehen durch die Anerkennung von der Außenwelt abhängig gestalten, setzt Harlich H.Stavemann als Kunstfiguren kontinuierlich in den Blick des Buches. In diesen beiden Polen setzt er die Grundproblematik des Empfindens von Selbstwert einer fundierten Betrachtung und Untersuchung aus. Der eine Pol ist die ständige Furcht vor Ablehnung und damit einhergehend das beständige Beachten, ja nichts falsch zu machen in den Augen der anderen, der zweite Pol ist das ständige aktive Suchen nach Anerkennung für gebrachte Leistungen und damit die ständige Sorge vor Versagen.

Der leicht martialische Titel des Buches trifft es dabei auf den Punkt, Erfahrungen, die Stavemann aus seiner praktischen Tätigkeit zur Genüge kennt. Solch von außen gespeistes Selbstwertgefühl ist wie eine tickende Zeitbombe, die jederzeit mit vernichtender Wirkung explodieren kann, falls die gewünschte Beachtung und Anerkennung von außen (die nun einmal nicht sicher kontrollierbar ist), ausbleibt.

Auf nur gut 170 Seiten des schmalen Buches wird in jedem Satz deutlich, dass Stavemann nicht nur weiß, wovon er spricht, sondern die Problematik auch durchdrungen und praktisch aufgearbeitet hat. In der lockeren Art und Weise, wie er mit Ida Immerföhlich und Walter Wichtig die beiden Pole mangelnden Selbstwertgefühls von einem praktischen Beispiel zum anderen symbolhaft die verschiedenen Formen schädlicher Selbstwertkonzepte darstellt, ist ebenso ein Lesevergnügen, wie auch eine deutliche und präzise Erfassung dieser zum Scheitern verurteilten Konzepte.
Ein Scheitern, dass Stavemann eindringlich logisch in seinem ersten Teil begründet und ableitet, indem er nachweist, dass es unmöglich ist, für ein komplexes Wesen wie den Menschen einen Gesamtwert bestimmen zu wollen. Nicht nur von Außen wäre dieser Wert nicht messbar, auch in der Eigeneinschätzung wäre eine Gesamtwertbestimmung immer zu kurz gegriffen.

Ein Befund, den Stavemann an mannigfaltigen „Leistungshaltungen“ verdeutlicht, sei des der Perfektionist, Stars und Models, die „beste Mutter aller Zeiten“, an Sammlern und Besitzern ebenso, wie an Mächtigen. Selbst selbsternannte Lebenskünstler lässt er nicht aus, die nur vordergründig es locker angehen lassen, ihren Wert aber darin versuchen, zu definieren, immer und überall und generell etwas Besonderes darzustellen und damit im Leistungssystem sich wiederfinden. Auch die andere Seite, die nicht der Leistung in erster Linie, sondern dem Gemocht werden anhängt, blüht das gleiche Schicksal der tickenden Bombe. Vom Klasenclown bis zum Applausfetischisten verdeutlicht Stavemann mit Nachdruck und Ernst die Problematiken solcher nach außen gerichteter, pauschaler Selbstwertkonzepte.

Im weiteren Verlauf des Buches erarbeitet Stavemann anhand vielfacher Beispiele und einer Reihe von Übungen, die in Eigenregie durchgeführt werden können, ergänzt durch Arbeitsblätter und Onlinematerialien, verständliche und umsetzbare Strategien zur Entschärfung der eigenen Selbstwertbomben und Wege zur Entwicklung eines gesunden Selbstwertkonzeptes und konstruktiver Selbstbewertungen. Dies gelingt ihm mit einer Verlagerung der Gedankenkraft. Nicht mehr in wertenden Kategorien wird gedacht und geschildert, sondern in deskriptiven Kategorien. Aus dem Versuch einer Bewertung wird das Bild einer Beschreibung, aus einem Selbstwert ein Selbstbild mit vielerlei Facetten.
Hier geht es dann im Folgenden allerdings nicht darum, nur die eigenen Facetten zu beschreiben, sondern durch die zunächst wertfreie Betrachtung der eigenen Gesamtschau führen dann Unterscheidungen in erwünschte und unerwünschte Elemente zu einer aktiven Möglichkeit der Veränderung.

Dies zu guter Letzt tatsächlich Schritt für Schritt in die Praxis umzusetzen, damit beschäftigt sich der abschließende Teil des Buches mit einer Vielzahl von Arbeitshilfen und Möglichkeiten der Zielerstellungen und Zielerreichungen.

Die kognitive Verhaltenstherapie mit ihrer rationalen Arbeitsweise ist als Ansatz im Buch klar erkennbar. In dieser sehr rationalen Betrachtung von Lösungsmöglichkeiten ist das Buch nicht jeder Persönlichkeitsstruktur ohne weiteres zugänglich. Durch die vielfach an Beispielen sich orientierte Darstellung aber gelingt letztendlich die Einarbeitung nach doch kurzer Zeit und das Buch beginnt, eine Eigenwirkung alleine schon durch die Erkenntnis eigener Selbstwertfallen zu initiieren. Wenn der Leser bereit ist, sich dieser Diagnose auszusetzen.

Kurz, knapp, verständlich, immer wieder mitten aus dem Leben die Beispiele vorführend ist Harlich H- Stavemann eine treffende Betrachtung schädlicher Selbstwertkonzepte gelungen. Ebenso zeigt er gangbare Wege einer schrittweisen, aber nachhaltigen Veränderungsmöglichkeit auf.
Ein wichtiges Buch zu einer Zeit, in der gesellschaftliche Systeme mehr und mehr nur mehr auf den Nutzwert eines Menschen zu schauen scheinen und Krankheiten wie Depressionen und Burn out als Folge weit um sich greifen. Hier kann das Buch eine Möglichkeit auch des Selbstschutzes bieten.

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