Harold Cobert Ein Sommer mit Hugo

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Inhaltsangabe zu „Ein Sommer mit Hugo“ von Harold Cobert

Sommer, Sonne und die Strände von Biarritz – schöner kann die Liebesgeschichte zwischen Harold Cobert und seiner späteren Frau kaum beginnen. Aus einer sommerlichen Romanze reift eine Beziehung und mit ihr der Wunsch nach einem gemeinsamen Kind. Doch noch ahnen die beiden nicht, was das Schicksal ihnen und ihrer Liebe für Steine in den Weg legen wird …

Ein Buch, was einen einfach nur berührt...

— MissRose1989

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  • Ein trauriges Schicksal...

    Ein Sommer mit Hugo

    MissRose1989

    18. March 2017 um 22:24

    Das Cover von "Ein Sommer mit Hugo" ist kein Cover, was einem gleich ins Auge springt, es ist zart, es ist eben ein Paar, dass spazieren geht, vermutlich in einem Park, aber so zart wie das Cover ist, so zerbrechlich ist auch die Geschichte, die Harold Cobert dem Leser erzählen will. Harold Cobert und seine Frau lernen sich kennen, verlieben sich und natürlich gibt es da auch den Wunsch nach einem gemeinsamen Kind, der aber durch eine Fehlgeburt zerplatzt. Der Frau passiert das leider nicht zum ersten Mal und so fürchtet sie, dass sie wieder verlassen wird, wie es der Mann von Harold Cobert schon getan hat...Aber nicht nur die Frau hadert mich dem Schicksal, Harold geht es nicht anders, er stellt sein ganze Leben in Frage und ist am Boden zerstört. Doch da ist noch seine Frau, die Frau, die er trotzdem liebt und der es das Gefühl geben will, dass er deswegen nicht verschwinden wird...Harold Cobert beschreibt sehr gut seine Gefühle, als er von der Schwangerschaft erfährt und dann erstmal seine Einstellung zu Kindern überdenken muss, plötzlich nur noch schwangere Frauen sieht und wie er dann sich selber überdenkt, als er davon erfährt, dass er eben nicht Vater wird und sich das alles zerschlägt.Die Geschichte springt innerhalb des Buches immer etwas, aber der Leser wird durch die Leseabschnitte und das Angeben des Monats und des Jahres recht gut zwischen Vergangenheit und Gegenwart geführt. Die Sprünge sind auch im Buch deutlich abgesetzt.Harold Cobert hat zudem eine Vorliebe für Victor Hugo, das kam im Buch immer wieder zum Tragen, er nutzt nicht nur Gedichte von ihm, er hat auch einen ähnlichen Stil, was die Geschichte, die trotz der Traurigkeit, die über allem liegt, etwas abmildert. Fazit:Ein kleines, recht schmales Buch, was aber eine grosse Geschichte enthält, die zwar aus dem Alltag gegriffen, aber trotzdem nicht alltäglich ist. Trotz des schweren Thema schafft es Harold Cobert dem Leser nicht nur ein Schicksal, sondern auch eine Liebesgeschichte zu erzählen. 

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  • wunderschön

    Ein Sommer mit Hugo

    robbylesegern

    23. August 2014 um 18:05

    Trotz des traurigen Themas in diesem Roman , hat mir das Buch sehr gefallen. Ein Paar, das sich verliebt, heiratet und ein Kind erwartet. Doch die Frau erleidet eine Fehlgeburt. Zuvor hat sie schon ein Kind von einem anderen Mann kurz nach der Geburt verloren. Die Beziehung zerbrach daran. Die Geschichte von Harald Cobert und seiner Frau wird in unterschiedlichen Zeitschritten erzählt. Sie springt von der Gegenwart in die Vergangenheit, erzählt, wie die beiden sich kennen,- und lieben gelernt haben und sich entscheiden ein Kind zu bekommen, trotz der schmerzlichen Erfahrung , die Haralds Frau in ihrer ersten Ehe machte. Doch auch diesmal soll es nicht sein. Seine Frau verliert das Kind und Harald ist am Boden zerstört. Er hadert mit seinem Schicksal, aber auch mit Gott, der so etwas zulässt. Wohl eine Situation, in die vielleicht schon viele gekommen sind, die einen schweren Schicksalsschlag erlitten haben. Und er hat zudem die Aufgabe , seiner Frau zu vermitteln, dass diese Beziehung nicht daran zerbricht, was er natürlich hofft. Ich fand die Darstellung der Gefühle und Gedanken, die in Harald nach der Fehlgeburt vorgingen, sehr gut und realistisch beschrieben. Auch seine Hilflosigkeit seiner Frau gegenüber in dieser Situation, war nachvollziehbar . Aber auch seine Rolle als werdender Vater, seine Gedanken und Eindrücke, dass er plötzlich überall schwangere Frauen sah und seine Einstellung zu Kindern überdenkt, hat mir sehr gut gefallen. Die Sprache fand ich sehr schön, auch das Bezug nehmen auf ein Gedicht, das am Ende des Buches zu lesen ist, aber schon in einzelnen Kapiteln, als Überschrift abschnittsweise auftaucht, rundet das Ganze ab. Ein kleines, aber feines Büchlein, was ich in kurzer Zeit gelesen habe.

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  • Ein ehrlicher, sehr persönlicher Roman

    Ein Sommer mit Hugo

    WinfriedStanzick

    15. August 2013 um 11:36

      „Samstagmorgen. Ich bin aus dem Schlaf geschreckt. Ein schlechter Traum. Meine Frau hat gesagt: Das Baby ist tot.“   So beginnt der neue Roman von Harold Cobert. Waren in seinem letzten Roman „Ein Winter mit Baudelaire“ noch ein sich trennendes Paar in Paris und ihre Beziehung zu ihrer Tochter das Thema einer berührenden Geschichte, erzählt Cobert in „Ein Sommer mit Hugo“ aus seinem eigenen Leben.   Cobert und seine spätere Frau verleben im Jahr 2000 frisch verliebt einen wunderbaren Sommer in Südfrankreich. Schin bald verspüren sie den Wunsch nach einem gemeinsamen Kind. Seine Frau wird auch sofort schwanger, doch kurz nach dem Jahreswechsel verliert sie ihr Baby. Cobert ist verzweifelt, hadert mit dem Schicksal und den Göttern. Auf bewundernswerte Weise schafft es seine Frau, ihn zu trösten und ihm wieder neuen Lebensmut zu geben. Sie halten  fest an der Hoffnung, dass sich ihr Wunsch nach einem Kind, den sie spüren seit den ersten Tagen ihrer Liebe, doch irgendwann erfüllen wird.   Und über zehn Jahre später ist es soweit, und die alte Geschichte taucht schmerzhaft wieder auf. Und die Beschäftigung mit einem Gedicht von Victor Hugo, mit dem Titel „Der Wiedergänger“, in dem er seiner eigenen Geschichte begegnet. Das Gedicht ist in französischer Fassung und in deutscher Übersetzung am Ende des Buches abgedruckt.   Ein ehrlicher, sehr persönlicher Roman, der zu einer großen Liebeserklärung nicht nur an seine Frau und sein Kind, sondern an das Leben selbst geworden ist.

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