Harold Robbins

 3.6 Sterne bei 181 Bewertungen
Autor von Der Clan, Adieu Janette und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Harold Robbins

† 14. Oktober 1997 in Palm Springs, Kalifornien

Alle Bücher von Harold Robbins

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Der Clan

Der Clan

 (13)
Erschienen am 15.06.2016
Die Unersättlichen.

Die Unersättlichen.

 (11)
Erschienen am 01.01.1999
Die Playboys

Die Playboys

 (10)
Erschienen am 15.06.2016
Träume

Träume

 (12)
Erschienen am 15.06.2016
Sehnsucht

Sehnsucht

 (8)
Erschienen am 01.01.1978
Die Traumfabrik

Die Traumfabrik

 (6)
Erschienen am 01.01.1966
Piranhas

Piranhas

 (7)
Erschienen am 01.07.2001

Neue Rezensionen zu Harold Robbins

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Rezension zu "Wohin die Liebe führt" von Harold Robbins

Rezension zu "Wohin die Liebe führt"
ElkeKvor einem Monat

Inhaltsangabe:

Luke Carey, ehemaliger Flieger im zweiten Weltkrieg, ständig pleite und immer auf Jobsuche, ist um so überraschter, als er eines Nachts einen Anruf erhält, das seine 13jährige Tochter Danielle den Liebhaber ihrer Mutter umgebracht haben soll. Er hat sie seit 6 Jahre nicht mehr gesehen, aber auch nur, weil Nora, seine erste Frau, es nicht wollte. Obwohl Luke gerade wieder mal seinen Job verloren hat und seine zweite Frau Elizabeth kurz vor der Niederkunft ist, fliegt er nach San Franzisko, um seiner Tochter beizustehen.

Dort angekommen wird er mit seinen eigenen Vergangenheit konfrontiert und mit der Tatsache, aus dem kleinen Mädchen allmählich eine junge Dame geworden ist. Trotz der blutigen Tat, die sie begangen hat, ist sie überraschend beherrscht und berechnend. Nora, die Mutter des Mädchens, ist sehr darauf bedacht, die äußere Fassade der liebenden Mutter aufrecht zu erhalten, obwohl jeder merkt, das Dani sie nicht im geringsten interessiert.

Luke wird allmählich klar, das mehr dahinter steckt als nur ein harmloser geschäftlicher Streit zwischen dem Ermordeten und Nora. Und auch allmählich wird ihm bewußt, wie sehr Dani ihrer Mutter immer ähnelt und das ein tiefes Problem in dem Mädchen verwurzelt ist: Große Verlassensangst … Wird Luke seiner Tochter vor Gericht helfen können? Wie wird er der Wahrheit auf die Spur kommen?

Mein Fazit:

Ich habe mich sehr durch dieses Buch gequält. Meiner Meinung enthält es viele stilistische Fehler. Wie kann es zum Beispiel angehen, das der Autor die Geschichte aus der Sicht des Luke Carey schildert, er aber auch von Dingen berichtet, wo er gar nicht zugegen war? Erst zum Schluß ist es einigermaßen interessant geworden. Ein Pluspunkt: Die Charakterstudie der Nora Hayden ist dem Autor glänzend gelungen und das gibt dem Buch ein kleines bißchen die Würze in dem doch recht trockenen Stoff.

Anmerkung: Die Rezension stammt aus August 2003.

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Rezension zu "Sehnsucht" von Harold Robbins

Rezension zu "Sehnsucht"
ElkeKvor 6 Monaten

Inhaltsangabe:

Marylin Randell paßt nicht in irgendeine gesellschaftliche Schublade. Schon als Kind muß sie mit dem Verlust ihres Vaters zurecht kommen. Die Beziehung zu ihrer Mutter verschlechtert sich im Laufe des Lebens gravierend, besonders, als der Vaterersatz stirbt.

Bereits in der Pupertät spürt sie, das sie Reize besitzt und diese auch einsetzen kann. Doch dabei wird sie wegen dieser Leichtsinnigkeit fast vergewaltigt und mißhandelt. Einzig ihr Adoptivvater hält zu ihr. Auf der Suche nach Liebe und Eigenständigkeit heiratet sie den um viele Jahre älteren Schriftsteller Walter Thornton. Doch die Liebe zum Schreiben ist das Einzigste, was sie verbindet und somit verläßt Marylin ihn wieder.

Darauf folgen die Jahre des Abstiegs. Um ihren Traum, ein erfolgreiches Drehbuch zu schreiben, verwirklichen zu können, muß sie durch Bars oben-ohne tanzen, Almosen Freunden annehmen und sich auch durch viele Betten schlafen. Drogen- und Medikamentenmißbrauch und der ständige Druck führen dazu, das sie ernsthaft erkrankt und an Schizophrenie leidet. Wird sie sich ihren Traum je erfüllen können?

Mein Fazit:

Ich bin total überrascht von diesem Buch. Wenn ich den Klappentext las, kam mir nicht in den Sinn, wie extravagant, ordinär und doch gleichzeitig verständnisvoll dieses Buch sein könnte. Es ist oft genug sexistisch, aber das mußte – glaube ich – einfach so sein, um den Abstieg der Heldin klarer zu unterstreichen.

Das Buch wurde in drei Teilen geschrieben, ich finde es sehr bemerkenswert, das der zweite Teil in der Ich-Form geschrieben wurde. Irgendwie war man dadurch noch mehr am Geschehen dran. Man sollte es sich nicht entgehen lassen!

Anmerkung: Die Rezension stammt aus März 2003.

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Rezension zu "Die Unersättlichen." von Harold Robbins

Gierig nach Geld und Macht …
Herbstrosevor 7 Monaten

Man schreibt das Jahr 1925. Jonas Cord ist gerade mal einundzwanzig Jahre alt, als sein Vater stirbt. Nun ist er Erbe der größten Sprengstofffabrik des Landes und einer der reichsten Männer Amerikas. Durch Geschick und Skrupellosigkeit gelingt es ihm, sein Vermögen zu vermehren und bald ist er auch Besitzer einer Flugzeugfabrik, einer Fluggesellschaft und steigt nebenbei noch in Hollywood ins Filmgeschäft ein. Liebe und Freundschaft bleiben dabei meist auf der Strecke - wer sich ihm entgegenstellt wird rücksichtslos ruiniert. Seinem Freund und „Ziehvater“ Nevada Smith, einem ehemaligen Revolverhelden, und Rina Marlowe, der jungen Witwe seines Vaters, verhilft er kurzzeitig zu Ruhm in der Filmbranche und macht aus der ehemaligen Prostituierten Jennie Denton ein Star. Unersättlich ist Jonas Cord auch in der Gier nach Sex – alle schönen Frauen, die seinen Weg kreuzen, macht er zu seiner Geliebten und heiratet sogar die Tochter eines Konkurrenten …

„Die Unersättlichen“ (The Carpetbaggers) ist einer von unzähligen Romanen des amerikanischen Bestseller-Autors Harold Robbins (1916-1997). Seine Geschichten nach dem Motto ‚Sex, Money und Crime‘ wurden allesamt zu Verkaufsschlagern - von Literaturkritikern verachtet, in Hollywood jedoch mit Starbesetzung verfilmt. Die Auflagen seiner Bücher erreichten fast 750 Millionen Exemplare. Robbins war fünf- oder sechsmal verheiratet und aufgrund eines Hüftleidens ab 1982 an den Rollstuhl gefesselt. Sein letzter Roman wurde 1997, im Jahr seines Todes, veröffentlicht.

Maßlosigkeit, Größenwahn, Skrupellosigkeit und Sexbesessenheit sind auch in diesem Roman die Hauptzutaten. Es ist die Geschichte eines Mannes, der die ganze Welt für käuflich hält, eines Industriellen, der sich gegen alle Widerstände durchsetzt - und es ist gleichzeitig ein Blick hinter die Kulissen in die Machenschaften der Filmmetropole Hollywood. Die Figur des Jonas Cord soll dabei auf der Biografie des legendären Filmproduzenten, Geschäftsmannes und Luftfahrtpioniers Howard Hughes basieren.

Der Schriftstil und die Übersetzung ins Deutsche (mir liegt die alte, ungekürzte Ausgabe von 1963 in einer Übersetzung von Herbert Roch vor) gefallen mir recht gut, wenn auch einige Längen enthalten sind, die in den späteren Auflagen wohl gekürzt sein dürften. Den einzelnen Protagonisten ist jeweils ein Kapitel gewidmet, wobei Jonas Cord als „Ich-Erzähler“ auftritt, über die anderen Personen aber in der dritten Person berichtet wird. Durch diese jeweils veränderten Erzählperspektiven wirkt das Geschehen ungemein lebendig und die Person des Jonas Cord kann dadurch von mehreren Seiten beleuchtet und beurteilt werden. Die sehr spannende und überaus fesselnde Handlung umfasst einen Zeitraum von zwanzig Jahren, von 1925 bis 1945, wobei dem Leser erst zum Schluss die ganze Tragik eines Lebens der verpassten Gelegenheiten klar wird.

Fazit: Ein gut gemachter Roman – keine große Literatur, aber spannend und unterhaltsam.

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Harold Robbins wurde am 21. Mai 1916 in New York (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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