To Kill A Mockingbird

von Harper Lee 
4,4 Sterne bei407 Bewertungen
To Kill A Mockingbird
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Positiv (352):
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Zu Recht oft gelesen, auch wenn ich in die ganz großen Begeisterungsstürme nicht einstimmen kann.

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Inhaltsangabe zu "To Kill A Mockingbird"

At the age of eight, Scout Finch is an entrenched free-thinker. She can accept her father's warning that it is a sin to kill a mockingbird, because mockingbirds harm no one and give great pleasure. The benefits said to be gained from going to school and keeping her temper elude her. The place of this enchanting, intensely moving story is Maycomb, Alabama. The time is the Depression, but Scout and her brother, Jem, are seldom depressed. They have appalling gifts for entertaining themselves?appalling, that is, to almost everyone except their wise lawyer father, Atticus. Atticus is a man of unfaltering good will and humor, and partly because of this, the children become involved in some disturbing adult mysteries: fascinating Boo Radley, who never leaves his house; the terrible temper of Mrs. Dubose down the street; the fine distinctions that make the Finch family "quality"; the forces that cause the people of Maycomb to show compassion in one crisis and unreasoning cruelty in another. Also because Atticus is what he is, and because he lives where he does, he and his children are plunged into a conflict that indelibly marks their lives?and gives Scout some basis for thinking she knows just about as much about the world as she needs to.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781784752637
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Arrow
Erscheinungsdatum:04.06.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.09.2006 bei Caedmon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    MrsFrasers avatar
    MrsFraservor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Verdient seine Rolle und Bedeutsamkeit.
    Ein Klassiker, ein Mythos

    Was ist dran an einem Buch, an einer Geschichte, die, je mehr man recherchiert, desto untrennbarer verwoben scheint mit dem Leben und Wirken von Gregory Peck, einem der großen Schauspieler unserer Zeit?
    Ich warne gleich vorweg – diese Rezension kann nicht objektiv werden. Gregory Peck und seine Rollen spielen in unserer Familie eine wichtige Rolle – auch literarisch. Doch damit stehen wir nicht alleine. Mary Badham, die in der Verfilmung von ‚To Kill a Mockingbird‘ Pecks Tochter Scout spielte, nannte ihn danach Zeit seines Lebens nur noch beim Namen ihres Filmvaters - ‚Atticus‘. Und Brock Peters, der im Film den afroamerikanischen zu Unrecht Angeklagten spielte, den Atticus Finch gegen alle Sturheit und alle Hoffnung verteidigte, hielt schließlich die Grabesrede bei Pecks Beerdigung. Von allen Seiten wurde bestätigt, dass der große Schauspieler mit seiner Rolle in ‚To Kill a Mockingbird‘ eigentlich kaum schauspielerisch tätig werden musste – hätte er hier doch quasi sich selbst gespielt. Wer also ist Atticus Finch?

    Er ist, aus heutiger Sicht, der Gegenentwurf zu den sogenannten ‚Helikoptereltern‘. Spät Vater, aber als solcher früh verwitwet, zieht er in den 30er Jahren in einer amerikanischen Kleinstadt im Süden der USA seine Kinder auf. Beruflich ist er als Anwalt oft lange im Büro oder bei Gericht und seine Kinder bewegen sich frei, wenn sie auch mit der Haushälterin oder den Nachbarinnen leidlich interessierte Anlaufstellen haben. Scout, ihr Bruder Jem und Dill, der regelmäßig in den Ferien zu Besuch in der Stadt ist, sind aufgeweckt und intelligent. Übermütig, wie Kinder sein müssen, reizt sie die Geschichte des auf der Straße lebenden Arthur Radley, der nie das Haus verlässt und den die Kinder daher nur ‚Boo‘ nennen. Seine Geschichte spielen sie nach, und ein Trip in dessen Garten wird zur großen Mutprobe.
    Atticus hat für seine Kinder immer ein offenes Ohr und ist stets ehrlich zu Ihnen. Politische Gegebenheiten erklärt er ihnen ebenso kindgerecht wie treffend und es ist daher kaum verwunderlich, dass der moralische Kompass der beiden Kinder extrem genau ist. Als ihr Vater die Verteidigung eines afroamerikanischen Feldarbeiters übernimmt, der beschuldigt wird, eine junge weiße Frau vergewaltigt zu haben, fängt für die Kinder ein Sommer an, den sie nie vergessen werden.

    Sowohl Film als auch Buch, wenn auch auf unterschiedliche Weisen, sind Lehrstücke. Die Darstellung des Atticus Finch im Film hat meine Freundin dazu bewegt, Jura zu studieren – heute ist sie Richterin. Doch wo der Film, durchaus berechtigt und gut, den Prozess in den Vordergrund stellt, sind es im Buch eher die Kinder, deren Heranwachsen über mehrere Jahre erzählt wird und für die dieser eine, besonders heiße Sommer nur einer von vielen Schritten auf ihrem Weg ist. Ihre Auseinandersetzungen mit Mitschülern und Lehrern, ihr Einstehen für ihren Vater, ihren unauffälligen, doch entscheidenden Einfluss auf den Prozess und ihre letztlich dramatische Begegnung mit Boo werden von Anfang bis Ende aus der Sicht von Scout erzählt. Kindlich ehrlich und mit einem weitaus besseren Gespür für Richtig und Falsch als typischerweise Erwachsene, hat der mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Roman von Harper Lee einen leichten, ironischen Unterton, der das Lesen eines solchen Klassikers zu einem Vergnügen macht, auch bei schwer verdaulichen Inhalten und Themen. So wird auch die Verzweiflung und das Grauen, die Harper Lees Beschreibungen der ganz normalen Umstände jener Tage hervorrufen, durch ein trauriges Lächeln etwas gedämpft.

    Wäre Atticus ein Maßstab unserer Menschlichkeit, wäre wohl wahr, was Scout sagt „Besides, nothin’s real scary except in books.“ Ich kann nur hoffen, dass dieser Klassiker, der ein Paradebeispiel eines solchen ist, immer und immer und immer wieder gelesen werden wird. 

    Kommentare: 1
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    Anushkas avatar
    Anushkavor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Wunderbar einfühlsam mit einem besonderen Blick für die Wesentlichkeiten der Menschen.
    Absolut wunderbar!

    Die Welt aus der Sicht eines Kindes, welches klar zwischen gut und schlecht unterscheiden kann, weil es einen guten Lehrer hatte. Und Erwachsenen, die das oft nicht können. Es spielt in einer Zeit, die vergangen zu sein scheint und ist doch aktueller den je. Aber nicht die historischen Begebenheiten stehen in Mittelpunkt, sondern die Menschen mit ihrem Wesen und was sie daraus machen. Ein Buch voller Weisheiten. Ein Meisterwerk.

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    Marco_Fleghuns avatar
    Marco_Fleghunvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Klassiker so aktuell wie damals. Spannend und humorvoll geschrieben, wichtiges Thema. Unbedingt lesen!
    Ein Highlight der Literaturgeschichte

    In Harper Lees Roman "To Kill a Mockingbird" geht es um einen weißen Anwalt, der im Amerika der 1930er Jahre einen Schwarzen vor Gericht verteidigt. Dieser ist ganz offensichtlich unschuldig, wird jedoch von der weißen Mehrheitsgesellschaft vorverurteilt.

    Ich mochte das Buch von der ersten bis zur letzten Seite. Der Stil hat mich sofort überzeugt. Die Geschichte wird durch die Augen der 9-jährigen Scout erzählt, der Tochter des Anwalts. Dadurch bekommt der Ton etwas Leichtes, manchmal Naives, aber auch Freches.

    Der Spannungsbogen trägt die kompletten 300 Seiten lang, insbesondere beeindruckt mich, wie sich ganz zum Schluss der Kreis schließt und man den tieferen Sinn des Anfangs begreift.

    Das Thema Rassismus, bzw. generell Ausgrenzung von Minderheiten, verliert leider nicht so schnell an Aktualität, das trägt sicherlich dazu bei, dass der 1960 erschienene Roman heute noch gelesen wird und mittlerweile weltweit über 30 Millionen Mal verkauft worden ist.

    Mich beeindruckt sehr, wie Harper Lee, die im Grunde nur dieses eine Buch geschrieben hat (abgesehen vom erst 2015 veröffentlichten "Go Set a Watchman"), ein derartig gelungens Werk vorlegen konnte, das auch heute absolut nicht angestaubt wirkt.

    Für mich eines der besten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe.

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    Janinezachariaes avatar
    Janinezachariaevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich hatte keine Ahnung, worauf ich mich da eingelassen habe. Aber es hat mich umgehauen
    Unfassbar toll und das hätte ich fast verpasst!

    Jean Louise (Scout) erzählt alles aus ihrer Sicht und beschreibt die Welt so, wie sie es sieht und das ist einfach wundervoll. Sie ist so erfrischend und lieb, naiv und doch sehr direkt und wissbegierig.

    Es handelt von einer sehr schweren Zeit in Amerika, als die Rassentrennung eigentlich noch sehr aktiv war und ‘weiße’ Menschen oftmals schlecht behandelt werden, wenn sie mit farbigen etwas zu tun haben. Doch Atticus, der Vater von Jean Louise und Jem, vertritt bei einer Verhandlung einen Farbigen und die Kinder müssen auch darunter leiden, doch sind sie so offen und herzlich wie ihr Vater. Sie verstehen eigentlich nicht, wieso es so viel Hass gibt.

    Viele Geheimnisse, viel Tragik und noch mehr Liebe und Herz spielen in diesem Buch eine große Rolle. Freundschaft, Vertrauen, Missachtung und Hass sind prägende Elemente.

    Ein großes Mysterium ist der Mann, der in einem Haus wohnt, aber den niemand sieht. Jem, Scout und der beste Freund Dylan, versuchen alles, um hinter das Geheimnis zu kommen. Es war so spannend all das zu verfolgen.

    Absolute Empfehlung!

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    StefanieFreigerichts avatar
    StefanieFreigerichtvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Must-read. Ein Klassiker, wunderschön, leider immer noch aktuell, tolle Sprache + Figuren.
    Must-read

    Two siblings and a holiday friend spend their summer vacations together in the siblings‘ home town. Over the years, the children challenge each other about a neighbourhood house, Radley Place: as rumours go, it is inhabited by infamous “Boo“ Radley who used to be locked up for years by his father and who is now blamed for just about everything that goes wrong.

    One year, the siblings‘ father, a lawyer, will take up the case to defend a man accused of rape. The victim is white – the accused is black and it is the time of the Great Depression, in the south of the United States.

     

    There is so much that is just great about this all-time classic which I have owned for quite some years and re-read often, but this is the first time I write about it. Thus thinking deeper about it, I have come to realize about how clever the story has been made up:

    It may really be read as a story for children and for grown-ups, and this happened a long way before “Young Adult“ was invented as a genre. The story is told by the first person narrator Jean Louise “Scout“ Finch, reflecting back to the time when she was in school grades 1-3 – the author takes her time to inform the reader about “Scout“ being a girl, who is something of a tomboy anyway – so a perfect read for boys and girls. As the story is told in retrospective, as mentioned, perfect for men and women, too. A long time before “black lives matter“ movement was know about, a white author writes about positive and non-flat black protagonists, here, the cook Calpurnia who is like a mother for the children, the preacher, and several others. You might even find hints about single parenting, for the siblings‘ father Atticus grows up the kids on his own, as his wife died of a heart attack when Scout was only 2, but that would be a bit too far-fetched.

     

    Not only the summer’s heat will be up when a black man will be defended by white lawyer Atticus against the general prejudice, challenging racial barriers, and taking its toll on the children, too.       p 82 ‘This time we aren’t fighting the Yankees, we’re fighting our friends. But remember this, no matter how bitter things get, they’re still our friends and this is still our home.’

     

    Full recommendation. Enjoy the clever wit in most every page, like when first-grader Scout must learn from her new teacher to forget all the reading she knew before school “Until I feared I would lose it, I never loved to read. One does not love breathing.“ p 14 Learn about the place and neighbours, like “There are just some kind of men who – who’re so busy worrying about the next world they’ve never learned to live in this one…“ p 51 All the while, up to now, the portrait of lawyer Atticus remains to be considered a role model for both, wise father and lawyer for generation (and, by the way, watch the movie, too ;-)


    ‘I wanted you to see what real courage is, instead of getting the idea that courage is a man with a gun in his hand. It’s when you know you’re licked before you begin but you begin anyway and you see it through no matter what.’ p 118



    Kommentare: 1
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    Fornikas avatar
    Fornikavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zu Recht oft gelesen, auch wenn ich in die ganz großen Begeisterungsstürme nicht einstimmen kann.
    To kill a mockingbird

    Scout Finch verlebt in den 30er Jahren eine unbeschwerte Kindheit in Alabama. Großgezogen wird sie von ihrem Vater Atticus, der nebenbei noch einen harten Job als Anwalt stemmt, ihrem großen Bruder Jem und der afroamerikanische Haushaltsfee Calpurnia. Doch der unbeschwerte Sommer findet jäh ein Ende, als Scouts Vater Tom Robinson verteidigt. Dieser ist afroamerikanischer Herkunft und soll eine weiße Frau vergewaltigt haben. Die Stimmung in der Kleinstadt Maycomb ist bald auf dem Siedepunkt.

     Harper Lee’s Werk hat sich zu einem regelrechten Klassiker entwickelt und wurde millionenfach gelesen und diskutiert. Mir hat das Buch größtenteils gefallen, auch wenn ich den Begeisterungsstürmen nicht hundertprozentig zustimmen kann. Ich mag Scout als Figur, hätte mir aber oft eine erwachsenere Erzählerin gewünscht. Einerseits ist sie ein aufgewecktes Kind und sicherlich auch ganz und gar Tochter ihres aufgeschlossenen Vaters (dessen Figur ich ganz großartig finde), aber sie ist eben oft auch noch naiv und versteht das Drama um Robinson nur bedingt. Harper lässt Scout recht kindlich erzählen, was auch dazu führt, dass die Handlung nur langsam in Fahrt kommt. Rassismus, Vorurteile, Kritik an der Gesellschaft, all diese Themen finden natürlich Anklang, sind aber für einen Leser der heutigen Zeit noch relativ „brav“ abgehandelt. Das Buch erschien 1960, da mahlten die Mühlen natürlich noch etwas anders, ich hatte mir aber schon etwas mehr Tacheles erwartet. Insgesamt ist es sicherlich ein Buch, das zu lesen sich auch heute noch lohnt, auch wenn ich wohl mit etwas zu hohen Erwartungen an die Lektüre gegangen bin.

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    Schlehenfees avatar
    Schlehenfeevor einem Jahr
    I love, love, love this book!

    Scout lives with her brother Jem and her father Atticus Maycomb, Alabama in the 1930s . When her cousin Dill comes for the summer, they think of ways to make their unseen and thus mysterious neighbour, Arthur „Boo“ Radley come out, to no avail. As Scout's father, a lawyer, defends a black man accused of raping a white woman, tensions boil high in their small town, ending the innocence of the siblings' childhood forever.

    „To Kill a Mockingbird“ touches many topics. It's a coming-of-age story because Scout and Jem lose some of their childish innocence by the events portrayed. It deals with racism and class in the South during the Great Depression, respect, empathy, family and father-child relationships.

    „Children and fools tell the truth“ is a saying that can be applied to the narration of this book, too.
    The events of the book are told by Scout, who is first about six, later eight years old. Through her we see her older brother Jem grow up, her father explain the workings of society and with that, the racism of their society, the double standard and hypocrisy of the adults.

    I like Scout, her feistyness and her thirst for knowledge. I like the fierce loyalty of Jem and Scout towards their father and the black housekeeper. I adore Atticus Finch and the way he raises his children and how he tries to convey his principles to them (and succeeds as we see in the novel).

    I like how Harper Lee has managed to include a lot of humor, not only the sad events. Her writing is simple, yet effective and heart-breaking. It makes me emotional like hardly any other book, don't know why.

    There is a message in this book, maybe several, but they are always subtle.
    You can enjoy it simply as a good story or you can discuss its themes and messages. It is always a fantastic book and deserves its status as a modern classic.
    It will forever hold a special place among my favourite books, I simply love „To Kill A Mockingbird“!

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    histerikers avatar
    histerikervor einem Jahr
    Ein Klassiker

    Bewertung:
    Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an diesen Klassiker rangegangen. Das Thema war mir vorher bekannt und daher war ich am Anfang sehr enttäuscht, dass es dauerte, bis das eigentliche Problem übehaupt aufgetauscht ist. da bin ich meinen Erwartungen auf dem Leim gegangen.
    Ähnlich ging es mir mit dem Buch als ganzes, viele Leute bewerten es als eins der wichtigsten Bücher, die man gelesen haben sollte. Vom Prinzip her verstehe ich es, aber es kein Buch, das mich umgehauen hat.
    Den Humor habe ich wahrscheinlich nicht immer verstanden, oder nicht gesehen, es gab zwar einige netten Szenen, aber nichts wo ich laut lachen würde. Die Charaktere waren interessant, aber teilweise auch zu eindimmensional - sie hatten ihre Rolle zu erfüllen. Dies gilt vor allem für die Erwachsenen. Bei den Kindern ist es ganz anderes und mit ihnen konnte ich mich auch besser identifizieren, auch wenn Scout und Jem auf keinen Fall nur wie Kinder handeln. Ich denke, dass mir das so gut gelang lag auch daran, dass sie gar nicht so die Kinder ihrer Zeit (mindestens in der Erziehung) waren.
    Als Schluss kann ich sagen: schon ein wichtiges Buch, aber ich würde es nicht uneingeschränkt empfehlen.

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    anina21s avatar
    anina21vor einem Jahr
    Kurzmeinung: ziemlich anspruchsvoll für einen Gymnasiasten, doch es lohnt sich:)
    To kill a mockingbird

    To Kill a Mockingbird is primarily a novel about growing up under extraordinary circumstances in the 1930s in the Southern United States. The story covers a span of three years, during which the main characters undergo significant changes. Scout Finch lives with her brother Jem and their father Atticus in the fictitious town of Maycomb, Alabama. Maycomb is a small, close-knit town, and every family has its social station depending on where they live, who their parents are, and how long their ancestors have lived in Maycomb.

    A widower, Atticus raises his children by himself, with the help of kindly neighbors and a black housekeeper named Calpurnia. Scout and Jem almost instinctively understand the complexities and machinations of their neighborhood and town. The only neighbor who puzzles them is the mysterious Arthur Radley, nicknamed Boo, who never comes outside. When Dill, another neighbor's nephew, starts spending summers in Maycomb, the three children begin an obsessive — and sometimes perilous — quest to lure Boo outside.

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    Greedyreaders avatar
    Greedyreadervor 2 Jahren
    Weltliteratur

    Harper Lees weltberühmter Roman “To kill a Mockingbird“ (“Wer die Nachtigall stört”) erschien 1960, wurde in über 40 Sprachen übersetzt und erschien weltweit in über 40 Millionen Exemplaren. Er schildert Ereignisse aus den 30er Jahren in der fiktiven Stadt Maycomb in Alabama aus der Sicht der etwa 6jährigen Jean Louise, genannt Scout. Sie hat einen etwa 4 Jahre älteren Bruder namens Jem. Die Geschwister werden seit dem Tod der Mutter von ihrem Vater Atticus Finch, einem angesehenen Rechtswalt aufgezogen – unterstützt von der Haushälterin und Köchin Calpurnia.
    Eines Tages wird Atticus Finch zum Pflichtverteidiger des farbigen Farmarbeiters Tom Robinson bestimmt, der beschuldigt wird, ein weißes Mädchen vergewaltigt zu haben. In einer Zeit der Rassentrennung und des Rassenhasses steht die Schuld des jungen Mannes von vornherein fest, obwohl Finch im Prozess nachweisen kann, dass die Anschuldigungen falsch sind. Dass er diesen Fall nicht gewinnen kann, ist Finch von Anfang an klar, aber er steht auf der Seite von Recht und Gesetz und ist ohne Vorurteile. Seine Rolle als Verteidiger eines Farbigen hat Auswirkungen auf das Leben der Familie. Finch und seine Kinder werden angefeindet und ausgegrenzt. Auf die Kinder wird sogar ein Mordanschlag verübt. Ein Nachbar kann das Schlimmste verhindern.
    Trotz der Bürgerrechtsbewegung, trotz des von Millionen unterstützten Kampfes eines Martin Luther King hat der Roman nichts von seiner Aktualität verloren. Es gibt die Gleichstellung aller Menschen vor dem Gesetz, aber der Rassismus ist deshalb nicht verschwunden, wie man in der augenblicklichen politischen Situation in den USA sehr gut erkennen kann. Martin Luther Kings Traum hat sich noch lange nicht erfüllt.
    Der Roman ist auch aus anderen Gründen noch immer gut lesbar. Es ist ein wunderbar warmherziges Buch mit sorgfältig gezeichneten Charakteren, und es ist trotz der ernsten Thematik humorvoll und witzig und deshalb noch immer eine Empfehlung wert. Es war mir ein Vergnügen, diesem Roman noch einmal zu begegnen.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    TanjaMaFis avatar

    Of Mockingbirds, the Great Depression and the Deep South

    In one of only two novels she ever wrote Harper Lee takes us on a journey into the deep South of the USA where attitudes to race and class baffle and mystify young Scout and Finch as they grow up and believe to comprehend the entire world.  

    Discover Harper Lee's classic tale of 30s in Alabama and find out why To Kill a Mockingbird has continued to amaze, upset and inspire readers for decades.

    Join our  Let's Read in English book club and discuss great novels each month. Usually, there won't be any free books but you are welcome to discuss every book at your own convenience. If you participate actively (around 5 substantial posts), you can also earn a lottery ticket for the raffle at the end of the year! 

    More about the book 
    'Shoot all the Bluejays you want, if you can hit 'em, but remember it's a sin to kill a Mockingbird.'A lawyer's advice to his children as he defends the real mockingbird of Harper Lee's classic novel - a black man charged with the rape of a white girl. Through the young eyes of Scout and Jem Finch, Harper Lee explores with exuberant humour the irrationality of adult attitudes to race and class in the Deep South of the thirties. The conscience of a town steeped in prejudice, violence and hypocrisy is pricked by the stamina of one man's struggle for justice. But the weight of history will only tolerate so much.

    More about the author
    Harper Lee was born in Monroeville, Alabama in 1926. Her novel To Kill a Mockingbird won the Pulitzer Prize and is inspired by her own experiences of growing up in the South. To Kill a Mockingbird remains one of only two longer works of fiction she wrote. Her second novel Go Set a Watchman was published in 2015 and is set 20 years after To Kill a Mockingbird. Harper Lee died in February 2016 at the age of 89.

    That sounds like a novel you'd enjoy? Great, come and join our book discussion. I'm looking forward to a great book club in October with you! 

    You are welcome to discuss the book in English. If you feel more comfortable doing it in German - no problem! Please feel free to use whatever language you are most comfortable with. 

    You love to read in English? Perfect! You can now join the Let's Read in English Challenge 2017 to read and discuss books with other readers.
    Zur Leserunde
    PenguinRandomHouseUKs avatar

    Vor der Erscheinung des neuen Romans GO SET A WATCHMAN von Harper Lee im Juli, laden wir Euch zu unserer Leserunde ihres Klassikers TO KILL A MOCKINGBIRD ein. 

    Wir verlosen 20 Exemplare – im englischen Original!


    Zum Buch

    'Shoot all the bluejays you want, if you can hit 'em, but remember it's a sin to kill a mockingbird.'

    A lawyer's advice to his children as he defends the real mockingbird of Harper Lee's classic novel – a black man charged with the rape of a white girl. Through the young eyes of Scout and Jem Finch, Harper Lee explores with exuberant humour the irrationality of adult attitudes to race and class in the Deep South of the thirties. The conscience of a town steeped in prejudice, violence and hypocrisy is pricked by the stamina of one man's struggle for justice. But the weight of history will only tolerate so much.

    'Someone rare has written this very fine novel, a writer with the liveliest sense of life and the warmest, most authentic humour. A touching book; and so funny, so likeable.'
    Truman Capote

    Zur Autorin

    Harper Lee was born in 1926 in Monroeville, Alabama. She attended Huntingdon College and studied law at the University of Alabama. She is the author of To Kill a Mockingbird and has been awarded numerous literary awards including the Pulitzer Prize and the Presidential Medal of Freedom.

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    Viele Grüβe aus London,
    Ulrike @ PRH UK
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