Harriet Beecher-Stowe

 4.3 Sterne bei 188 Bewertungen
Autor von Onkel Toms Hütte, Uncle Tom's Cabin und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Harriet Beecher-Stowe

Onkel Toms Hütte

Onkel Toms Hütte

 (282)
Erschienen am 01.12.2016
Onkel Toms Hütte

Onkel Toms Hütte

 (7)
Erschienen am 04.01.2017
Harriet Beecher-Stowe: Onkel Toms Hütte

Harriet Beecher-Stowe: Onkel Toms Hütte

 (1)
Erschienen am 01.01.1981
Uncle Tom's Cabin

Uncle Tom's Cabin

 (22)
Erschienen am 24.01.2012
My Wife and I Or, Harry Henderson's History

My Wife and I Or, Harry Henderson's History

 (0)
Erschienen am 16.07.2013

Neue Rezensionen zu Harriet Beecher-Stowe

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Anna-Klaires avatar

Rezension zu "Onkel Toms Hütte" von Harriet Beecher-Stowe

Regt einem zum Nachdenken ein
Anna-Klairevor 2 Monaten

In dem Buch "Onkel Toms Hütte" von Harriet Beecher Stowe wird Sklavenarbeit/-handel thematisiert. Es wird die Geschichten von mehreren betroffenen Menschen erzählt.


Ich finde das Buch gut, da es ziemlich deutlich macht, wie es früher war, als Sklavenhandel und -arbeit betrieben wurde. Der Schreibstil vom Autor ist sehr gut und flüssig zu lesen. Und man konnte die Handlung sehr gut nachvollziehen. Außerdem bin ich der Meinung, dass es einem zum Nachdenken anregt.

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Chrissy87s avatar

Rezension zu "Onkel Toms Hütte" von Harriet Beecher-Stowe

Harriet Beecher-Stowe - Onkel Toms Hütte
Chrissy87vor 3 Monaten

"Onkel Toms Hütte" handelt von dem Sklaven Tom, der auf seiner Reise von einem freundlichen Herrn, zu einem lieben Mädchen bis hin zu einem brutalen Herrn begleitet wird. Außerdem geht es um das Sklavenpaar George und Eliza und deren Sohn Harry, die gemeinsam fliehen.
Die Geschichte ist für meinen Geschmack etwas zu kurz. Für Kinder (und es ist ja auch ein Kinderbuch) hat es genau die richtige Länge, aber mir haben hin und wieder ein paar Seiten gefehlt.
Ansonsten war es eine sehr bewegende Geschichte. Besonders Toms Schicksal ist mir sehr ans Herz gegangen.

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sweetpiglets avatar

Rezension zu "Onkel Toms Hütte" von Harriet Beecher-Stowe

Onkel Toms Hütte
sweetpigletvor einem Jahr

Tom ist ein Sklave. Sein Master ist Mr. Shelby und vertraut Tom, denn er kennt ihn seit dem er ein kleines Kind ist. Doch schlimme Umstände zwingen Mr. Shelby Tom zu verkaufen an einen Sklavenhändler und das verändert nicht nur Toms Leben.
Eigentlich will ich nicht zu viel vom Inhalt verraten, denn das wichtige an einem solchem Klassiker mit so einem Thema komplett selbst zu entdecken. Dennoch ein paar Eckpunkte zur Geschichte. Toms Geschichte hat mich mit wahnsinnig viel Hass, Liebe und Gefühl belegt, der Hass richtet sich gegen die Menschen, die ihn wie Dreck behandeln, die nicht verstehen, dass er ein Mensch ist, nicht ein Sklave oder Gegenstand. Liebe verbreitet Tom mit seinen Gesten, seinem Umgang und seinem Glauben in die Menschheit, trotz dessen was ihm wiederfährt.

Parallel zu Toms Geschichte wird auch die von Eliza erzählt. Sie ist ebenfalls Sklavin auf der Shelby Farm, verheiratet mit einem anderen Sklaven, hat sie mit ihm einen kleinen Jungen. Mit dem Verkauf von Tom, soll auch ihr Kind verkauft werden. Das war übrigens eine der ersten Schockmomente des Buches, als der Sklavenhändler behauptet, dass die Mutter darüber schon hinwegkommt, denn so wären Sklaven nun mal, die halten das aus. Wie abwertend hier über die Liebe einer Mutter gewertet wird, als ob die Mutter eines Farbigen Kindes ihr Kind weniger lieben oder vermissen würde? Als ob es ihr nicht das Herz entreißt, wenn das Kind verkauft wird! Zurecht flieht Eliza mit ihrem Kind, und will nach Kanada, und damit in die Freiheit.

Interessant finde ich, dass "Onkel Toms Hütte" nicht nach dem Amerikanischen Bürgerkrieg und der Sklavenbefreiung geschrieben wurde, sondern 1852, also noch vor dem Sezessionskrieg. Harriet Beecher-Stowe bewies als Frau, meines Erachtens, wahnsinnig viel Mut, in ihrem Roman sich nicht nur positiv für die Befreiung der Sklaven auszusprechen, sondern dies auch noch unter ihrem richtigen Namen zu tun. Natürlich sollte man sich dafür nicht verstecken, doch wir alle wissen, wie gefährlich es zu dieser Zeit gewesen sein mag, und auch Harriet Beecher-Stowe erhielt ordentlich Gegenwind für ihren Roman.

Über Schreibstil oder Spannungsbogen brauche ich hier nicht zu berichten, denn es sollte klar sein, dass der Schreibstil für einen Klassiker nicht entscheidend ist, und dass der Spannungsbogen bei einem Buch über das brisante Thema der Sklaverei vorhanden ist. Mich hat vor allem das Ende nochmal gepackt, und vor allem der Schlussabsatz berührt auch den letzten Leser.  


Fazit:
"Onkel Toms Hütte" ist ein Klassiker, aber auch ein Buch über die fehlende Menschlichkeit, über den Alptraum den viel zu viele Sklaven durchleben mussten. Aber "Onkel Toms Hütte" steht auch für den Mut einer Autorin, sich für die Freiheit einsetzte und deren literarisches Zeugnis in unserer Generation viel zu wenig Aufmerksamkeit erhält. Lest "Onkel Toms Hütte", es ist zurecht ein Klassiker und eine Haltestelle im Netz der Berliner Verkehrsbetriebe.

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Gespräche aus der Community

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Apfelgruens avatar
Willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur".

Für den April haben wir uns "Onkel Toms Hütte" von Harriet Beecher Stowe vorgenommen.

Klappentext:
Spannende Geschichte und politische Streitschrift. Harriet Beecher Stowes aufrüttelnder Roman 'Onkel Toms Hütte' (1852) vereint diese scheinbaren Gegensätze auf einzigartige Weise. Tolstoi verglich ihn begeistert mit der Erzählkunst Charles Dickens, Heine gar mit der Bibel. Bereits von der ersten Buchausgabe wurden rund 300 000 Exemplare verkauft ein fulminanter Erfolg. Die hohe erzählerische Güte des Romans und die Redlichkeit seiner Autorin im Kampf gegen die Sklaverei sind bis heute unbestritten und machen ihn zu einem Klassiker der amerikanischen Literatur.

Die Leserunde startet am 1. April.

Viel Spaß!
suse9s avatar
Letzter Beitrag von  suse9vor 3 Jahren
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