Harriet Beecher-Stowe Onkel Toms Hütte

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Inhaltsangabe zu „Onkel Toms Hütte“ von Harriet Beecher-Stowe

Dieser zeitlose historische Romanklassiker mit christlicher Botschaft verdient es, immer wieder gelesen zu werden. Der Text ist für Kinder ab 10 Jahren sehr gut verständlich und mit vielen Zeichnungen illustriert. Die bewegende Geschichte über das Schicksal der Sklaven in Nordamerika: Als Onkel Tom von seinem gütigen Herrn verkauft werden muss, beginnt für ihn eine Odyssee, die seinen Glauben auf eine harte Probe stellt. Wird er jemals die langersehnte Freiheit erlangen? (Quelle:'Fester Einband/24.02.2014')

Zuerst etwas schwer rein zukommen, dann aber eine wirklich fesselnde Geschichte.

— Lisa_StoryOfMyLife
Lisa_StoryOfMyLife

Berührend, nachdenklich. Wunderschönes Buch, für Jung und Alt

— KateMindy
KateMindy

Ein sehr schönes und berührendes Buch. Sollte man einfach gelesen haben.

— CurlyHairedBookworm
CurlyHairedBookworm

Ich liebte es abgöttisch! So wunderschön und so traurig.

— MyriamErich
MyriamErich

Ein Buch über Rassismus. Ein Klassiker. Eindeutig lesenswert!

— k_sara
k_sara

Onkel Toms und Tante Chloes Hütte bitte!

— Holden
Holden

Sollte man gelesen haben. Ich mag allerdings die alte Ausgabe lieber. Ich habe noch einen in gebundenen Klassiker davon zu Hause.

— Chica 75
Chica 75

Sehr wichtiges Buch! Ohne die letzten Seiten, die die Autorin nur auf Nachfrage der Leser dazugedichtet hat, wären es 5 Sterne geworden.

— Hazel93
Hazel93

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  • Onkel Toms Hütte

    Onkel Toms Hütte
    natti_ Lesemaus

    natti_ Lesemaus

    26. December 2016 um 17:24

    Inhalt:Tom lebt auf einer Baumwollplantage im Süden Amerikas. Er wird als Sklave gehalten und hat keinerlei Rechte. Als er eines Tages von seinem Herrn verkauft wird, wird seine Familie auseinandergerissen und für Tom beginnt eine schwere Zeit. Die kleine Tochter Eva seines neuen Herrn unterscheidet nicht zwischen Schwarzen und Weißen, doch für Onkel Tom wird es nur eine kurze Zeit sein, in der er wie ein Mensch behandelt wird.nach dem überraschenden Tod seines zweiten Herrn, der ihn freilassen wollte, gerät er in die Hände eines brutalen Plantagenbesitzers . Dazu wird die Geschichte der Sklavin Eliza, die aus dem gleichen Haushalt wie Tom stammt, ihres Mannes George Harris und ihres Sohnes Harry erzählt, denen mit Hilfe von Quäkern die Flucht nach Kanada gelingt.Meinung:Ein Klassiker, den man einfach kennen sollte.Die ganze Geschichte ist in Erzählform geschrieben, es ist sehr spannend zu lesen und man kann sich gut vorstellen, wie es früher war.Das Cover ist einfach, aber sehr passend gewält, dazu gibt es mehrere Varianten, bei meinem ist ein farbiger Mann abgebildet, der bestimmt Onkel Tom ist.Es ist ein schweres Thema was hier beschrieben wird- die Sklaverei, nur selten weiß man genau bescheid, wie es früher war.Hier wurde das thema gut behandelt, wo das ein tolles Kinderbuch entstanden ist, das auch von Erwachsenen zu lesen ist.Man leidet im Buch mit den Sklaven mit, sie wurden oft sehr fies und ungerecht behandelt, sehr traurig.Man sollte das Buch selber lesen, um sich eine Meinung bilden zu können. mir hat es jedenfalls sehr gefallen.

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  • Leserunde zu "Onkel Toms Hütte (Vollständige Ausgabe)" von Harriet Beecher Stowe

    Onkel Toms Hütte
    Apfelgruen

    Apfelgruen

    Willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur".Für den April haben wir uns "Onkel Toms Hütte" von Harriet Beecher Stowe vorgenommen.Klappentext:Spannende Geschichte und politische Streitschrift. Harriet Beecher Stowes aufrüttelnder Roman 'Onkel Toms Hütte' (1852) vereint diese scheinbaren Gegensätze auf einzigartige Weise. Tolstoi verglich ihn begeistert mit der Erzählkunst Charles Dickens, Heine gar mit der Bibel. Bereits von der ersten Buchausgabe wurden rund 300 000 Exemplare verkauft ein fulminanter Erfolg. Die hohe erzählerische Güte des Romans und die Redlichkeit seiner Autorin im Kampf gegen die Sklaverei sind bis heute unbestritten und machen ihn zu einem Klassiker der amerikanischen Literatur.Die Leserunde startet am 1. April.Viel Spaß!

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    • 228
  • Immer noch lesenswerter Klassiker gegen die Sklaverei in vollständiger Ausgabe

    Onkel Toms Hütte
    GersBea

    GersBea

    Klappentext Das berühmte Werk Harriet Beecher Stowes in einer vollständigen Ausgabe. Mit ihrem gesellschaftskritischen Roman gegen die Sklavenhaltung in den amerikanischen Südstaaten um die Mitte des 19. Jahrhunderts errang die Schriftstellerin literarischen Ruhm. Für ihre Schilderung von leid und Unterdrückung, Unrecht und Grausamkeit wurde sie hochgelobt, ihr Werk wurde zum Weltbestseller. Inhalt Das Problem der Sklaverei in den amerikanischen Südstaaten wird aus vielen verschiedenen Blickwinkeln dargestellt. Viele verschiedene Charaktere werden beschrieben, meist eher als Schablonen denn als ausgeprägte Charaktere. Hier einige davon: Sklavenhalter ■ Shelby, der sich gut um seine Sklaven kümmert und sie dennoch verkauft, wenn er das Geld braucht, ■ St. Clare, der sein Sklaven gut behandeln und sich bei ihnen nicht durchsetzen kann, ■ Simon Legree, Plantagenbesitzer, der das Letzte an Arbeitskraft aus seinen Sklaven herauspresst, auch wenn sie nach 6-7 Jahren ausgezerrt sterben. Sklavenhändler Haley und Tom Loker sowie Auktionator Sheggs, die die Sklaven nur als Ware sehen. Sklaven ■ Tom als Gut-Mensch, der seine Kraft und seine Leidensfähigkeit aus dem Christentum schöpft, ■ George, der als „vermieteter“ Sklave ideenreich und wertgeschätzt bei seinem Mietherrn arbeitet, den sein eigentlicher Herr dann aber verkaufen will, weil er es nicht erträgt, dass sein Sklave fähiger ist als er selbst, ■ Sambo und Quimbo, Vorarbeiter, die um selbst zu überleben, die anderen Sklaven antreiben und misshandeln, ■ Eliza, Georges Frau, die lieber flieht als sich und ihren Sohn verkaufen zu lassen, ■ die alte Prue, die ihr Leben lang Kinder zum Verkauf gebären musste, ■ Topsy, aufsässig und sehr schlau um als Kind zu überleben ■ Cassy, schöne Mulattin, die von Mann zu Mann gereicht wird. Die Autorin beleucht das Sklavenproblem von vielen Seiten und zeigt sehr deutlich, dass es keine einfache Lösung gibt, aber das es eine Lösung schon aus christlicher Sicht geben sollte. Das christliche Gedankentum nimmt viel Raum ein und war für mich heutzutage schwer nachzuempfinden. Meine Meinung Lesenswertes und auch heutzutage wichtiges Buch gegen die Unterdrückung. Das Buch hat mir gut gefallen. Vieles hat mich berührt: die Grausamkeit, die Herzlosigkeit, das Ausgeliefertsein, der Wille Gutes tun zu wollen und nicht wirklich zu wissen wie. Stellenweise konnte ich kaum weiterlesen, weil die Situationen so barbarisch und erbarmungslos waren. Aber es gab auch durchaus witzige Passagen, die mich zum Lächeln brachten. Ab und zu tritt die Autorin hervor und spricht den Leser direkt an, um ihn an das Geschehen einzubeziehen. Verblüfft haben mich die vielen Parallelen zu heute, insofern hat die Autorin allgemein menschliche Phänomene zeitlos beschrieben. Fazit Ich vergebe 4 Sterne.

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    • 3
  • Wichtige Botschaft, sehr berührend, aber oft zu vereinfacht

    Onkel Toms Hütte
    LaLecture

    LaLecture

    29. April 2016 um 19:55

    Inhalt Der Schwarze Tom lebt als Sklave auf der Farm der Shelbys, auf der es ihm vergleichsweise gut geht, denn Mr. Shelby ist ein gutherziger Mann, der im Gegensatz zu vielen anderen seine Sklaven menschlich behandelt. Doch dann gerät Mr. Shelby in Geldnot und muss zwei seiner Sklaven verkaufen. Während die junge Mütter Eliza mit ihrem kleinen Sohn Harry, der einem Sklavenhändler in die Hände fallen soll, flieht, ergibt sich Tom seinem Schicksal, um seinem Herren keine Probleme zu bereiten. Meinung Harriet Beecher Stowe scheint in jedem Fall eine beeindruckende Frau gewesen zu sein. Sich als Frau im 19. Jahrhundert in den Vereinigten Staaten politisch zu engagieren - und das nicht nur für die Frauenrechte sondern auch für die der Sklaven -, war alles andere als selbstverständlich und doch wühlte sie mit ihrem Buch "Onkel Toms Hütte" eine ganze Nation auf. Abraham Lincoln soll sie sogar als "kleine Frau, die den großen Krieg auslöste" (bezogen auf den amerikanischen Bürgerkrieg) bezeichnet haben. Vor ihrem Engagement und dem Selbstbewusstsein, mit dem sie ihre Meinung publik machte, ziehe ich im übertragenen Sinne definitiv den Hut. Beecher Stowe versteht es, geschickt die Zuneigung des Lesers so zu lenken, dass er mit den Sklaven leidet und so automatisch (was für uns heute selbstverständlich ist, für die damalige Bevölkerung nicht unbedingt) immer wieder entsetzt darüber ist, was Menschen anderen antun können. Dies erreicht sie einerseits, in dem sie die "Guten" (also die meisten Sklaven so wie die Weißen, die ihnen helfen) absolut liebenswert und ihr Leid herzzerreißend beschreibt. Im Kontrast dazu stehen die drastischen Beschreibungen von Gewalttaten und den Ansichten der Befürworter der Sklaverei, die Schwarze als wertlos, unehrlich und faul bezeichnen und wie Ware behandeln. Wer zuvor mit den Hauptfiguren (den Sklaven) mitgefühlt hat, kann hier gar nicht anders als mitzufühlen und sich auf ihre Seite zu stellen. Die liebevollen Charakterzeichnungen eines Teils der Figuren sorgt auch dafür, dass einen das Buch emotional sehr berührt und man an einigen Stellen (zB der Verfolgung Elizas) richtig mitfiebert. "Kaum war das Schiff festgemacht, kam eine schwarze Frau an Bord gelaufen und drängte sich durch die Menge. Als sie zu der Stelle kam, wo die Sklaven saßen, schrie sie auf und schlang ihre Arme um das Frachtgut mit der Bezeichnung "John, dreißig Jahre"." - S. 78 Leider sorgt diese deutliche Aufteilung in Gut und Böse auch für eine gewisse Eintönigkeit und Einfachheit, die vermutlich auch der Grund sind, warum das Buch - obwohl nicht so konzipiert - meist als Kinderbuch betrachtet wird. Es gibt entweder die guten Menschen - die Sklaven, die leiden und doch keiner Fliege was zu leide tun, und die Menschen, die ihnen helfen - und die abgrundtief bösen, brutalen und gewissenlosen Menschen, die Sklaven wie Tiere behandeln. Bestimmte Schattierungen fehlen hier völlig, beispielsweise die Frage, wieso Mr. Shelby oder St. Clare angeblich so gute Menschen sind, obwohl sie doch Sklaven halten. Schön und gut, dass sie ihre Sklaven gut behandeln, aber wirklich menschenfreundlich wären sie, wenn sie sich gar keine hielten. Diese Problematik wird leider gar nicht im Buch thematisiert. Auch ist das Ende das Buches zwar einerseits traurig, andererseits aber auch hoffnungslos und fast unrealistisch kitschig, was meiner Meinung nach etwas unpassend wirkt, wenn man bedenkt, dass das Buch auf eine wichtige Problematik aufmerksam machen und sicher ernstgenommen werden will. Fazit "Onkel Toms Hütte" ist in vielerlei Hinsicht ein beeindruckendes Buch. Es macht durch seine liebenswerten Charaktere und - im Kontrast dazu - das Leid, das sie erfahren, auf ein großes Problem aufmerksam bzw. liefert in der heutigen Zeit einen erschreckenden Einblick in die Zeit der Sklaverei. Dadurch bewegt es den Leser sehr und rührt teilweise zu Tränen. In vielerlei Hinsicht stellt es die Verhältnisse jedoch auch viel zu vereinfacht dar, insbesondere bezogen auf moralische Fragen, und das Ende ist meiner Meinung nach viel zu kitschig. Daher kann ich nur knapp 4 Sterne vergeben.

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  • Ein Klassiker der jeder gelesen haben sollte, egal ob alt oder jung.

    Onkel Toms Hütte
    lauja01

    lauja01

    26. April 2016 um 17:22

    Über das Buch: ISBN: 3401044737 Seiten: 219 Verlag: Arena Preis: Von 0Euro bis 8,95Euro Erschienen: 1852 Gelesen vom 13.12.2015 bis 22.12.2015 Inhalt: Der farbige Sklave Tom und seine Familie führen ein rechtloses Leben auf einer Farm im Süden der Vereinigten Staaten. Und trotzdem geht es ihnen noch besser als vielen ihrer Leidensgenossen. Denn der Farmer Mr Shelby ist ein guter Herr, der sich um seine Arbeiter kümmert und für sie sorgt. Doch dann gerät er in finanzielle Schwierigkeiten und ist gezwungen, Tom zu verkaufen. Toms Familie wird auseinander gerissen, und für ihn selbst beginnt ein Leidensweg, der ihn zu verschiedenen Besitzern führt. Das Cover: Das Cover fand ich sehr schön. Darauf sieht man einen schwarzen Mann. Ich schätze das soll Onkel Tom sein. Die ersten 3 Sätze: An einem ungemütlich kalten Februartage saßen in einer Stadt in Kentucky zwei Herren in einem gut möbilierten Speisezimmer beim Wein. Sie hatten ihre Stühle aneinander gerückt und schienen sich mit großem Ernst über etwas zu  unterhalten. Wenn wir von Herren gesprochen haben, so gilt das für den einen nur mit Einschränkungen. Schreibstil & Aufbau: Die ganze Geschichte ist in Erzählform geschrieben und jedes Kapitel hat seine eigene Überrschrift. Es sind auch viele Bilder im Text mit drin. So kann man sich die Bilder zu den geschriebenen anschauen. Es ist sehr spannend zu lesen und man kann sich gut vorstellen, wie es früher war. Meine Meinung: Ich finde, das das Buch ein schweres Thema unserer Menschheit aufgreift, nämlich der Sklaverei. Harriet Beecher-Stowe hat es geschaff t, das Thema als ein Kinderbuch zu schreiben . Ich muss sagen, das ist ihr gut gelungen. Oft sind sie echt fies behandelt worden und sie wurden einfach so verkauft. Aber Gott sei Dank, gibt es noch nette Menschen, wie hier in diesem Buch die kleine Eva. Sie hat mir richtig gut gefallen. Sie ist mit so einer unbeschwertheit auf Onkel Tom zugegangen, da hätte sich manch einer eine Scheibe von abschneiden können. Wie konnte es sein, das Menschen einfach wie Gegenstände behandelt wurde? Sie wurden verkauft oder ausgeliehen, als wären sie ein Buch. Was mich ganz besonders aufgeregt hat, was das sogar eine Mutter das Recht auf ihr Kind verlor. Damit meine ich, das ihr "Herr" es einfach der Mutter wegnehmen konnte und weiter verkaufen konnte. Ich bin echt dankbar, das das heute nicht mehr geht. Sie wurde auch wie Tiere behandelt und geschlagen, wenn es nicht anders ging. Einfach eine sauerei. Das alles ist richtig gut, in dem Buch geschrieben worden und man leidet richtig mit. Ich bin froh, das ich das Buch gelesen habe. Fazit: Ein Klassiker der jeder gelesen haben sollte, egal ob alt oder jung. Über die Autorin: Harriet Beecher-Stowe (1811-1896) setzte sich in ihren Werken für die Befreiung der Sklaven und die Gleichberechtigung der Frauen ein. Onkel Toms Hütte erregte Weltweit Aufsehen und wurde in zahlreichen Sprachen übersetzt.

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  • Der Leidensweg eines Sklaven

    Onkel Toms Hütte
    Buchgespenst

    Buchgespenst

    Ihm war die Freilassung versprochen, doch als sein Herr, Mr. Shelby, in Schulden gerät, wird Tom verkauft. Sein junger Master George schwört ihm, ihn zurückzuholen. Das und sein tiefer Glaube an Gottes Gnade hält Tom aufrecht als er seine Frau und Kinder verlassen muss – einer ungewissen Zukunft entgegen, im erbarmungslosen Süden des Landes. Seiner Leidensgefährtin Eliza gelingt die Flucht, bevor der Händler ihr ihren Sohn entreißen kann. In der Hoffnung nach Kanada zu entkommen, schlägt sie den Weg nach Norden ein. Das erschütternde Manifest gegen die Sklavenhaltung in den Südstaaten. Harriet Beecher Stowe nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie findet klare Worte für das täglich erlebte Leid und Unrecht, die Unterdrückung und Grausamkeit. Bitter böse teils ironisch, sarkastisch, sachlich im Understatement und umso eindringlicher wirft sie den Lesern ins Gesicht, wie ihre Realität wirklich aussieht: untätige Gutmütigkeit, die spätestens mit dem Tod der „gütigen“ Herren in gnadenloser Barbarei endet; Selbstgerechtigkeit, falsche Religion, gefühllose Gewinnsucht bis zur sadistischen Brutalität – die Autorin erspart dem Leser nichts. Ihre Charaktere sind Typen. Jeder präsentiert eine Facette des Problems. Sie verschweigt die Komplexität nicht, die Schwierigkeit, eine Lösung zu finden, die menschenwürdig und nachhaltig ist. Trotz der Typisierung ist der Roman erschütternd. Wenn man sich darauf einlässt, sich vorstellt wie die so leicht hingeworfenen Skizzen in der Realität aussahen, kommen einem die Tränen. Das Christentum spielt eine große Rolle – sicherlich auch der Zeit geschuldet, aber daran wird auch deutlich wie es missbraucht wurde: als Rechtfertigung für alles und als erster Grund für Untätigkeit. Aber auch als einziger Anker, einer erbärmlichen, aussichtslosen Eistenz: Der Sklave Tom hält an seinen christlichen Grundsätzen fest bei allem, was er durchmacht. Seine irdische Existenz kann verkauft werden, seine Seele nicht. Ein großartiges Werk! Es hat mich sehr bewegt und immer wieder schockiert. Dass Menschen zu solchen Gräueln fähig sind, macht mich immer wieder fassungslos auch, wenn es nichts Neues ist. Das Nachwort in dieser Ausgabe beschreibt noch mal eindringlich wie dieses Werk zu seiner Zeit gewirkt hat, wie Beecher Stowe überhaupt dazu kam es zu schreiben, was sie bewegte und wie es schließlich plötzlich verkannt wurde. Diese Hintergründe erschließen einem noch mehr und lassen das Werk noch phantastischer wirken. Ich bedaure, dass diese dtv Ausgabe auf die Illustrationen verzichtet hat und vor allem, dass es keinen Anmerkungsteil hat. Bei vielen Szenen hätte ich gerne weitere Informationen gehabt – geschichtliche Hintergründe, Interpretationsansätze, Erklärungen, was auch immer. Trotzdem 5 Sterne für ein tolles Buch, das Herz und Verstand gleichzeitig berührt und immer noch dazu verleitet Parallelen zu ziehen zu der heutigen Politik sowie dem eigenen Verhalten.

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    • 3
    Buchgespenst

    Buchgespenst

    24. April 2016 um 10:27
  • Ernstes Kinderbuch

    Onkel Toms Hütte
    maggiterrine

    maggiterrine

    07. April 2016 um 11:52

    Meine Version dieses allseits bekannten Klassikers war sowohl gekürzt als auch bearbeitet und somit extra für ein jüngeres Publikum gedacht. Das hatte den Vorteil, dass es mit seinen knapp 200 Seiten und der einfachen Sprache sehr schnell und flüssig zu lesen war und deshalb zu keinem Zeitpunkt Längen aufkamen. Dabei war die Geschichte gar nicht so spannend sondern eher edukativ. In dem Buch wird gezeigt, wie das Leben eines Sklaven in den USA Mitte des 19. Jahrhunderts aussehen konnte, sei es weil er in den Süden verkauft wurde oder sich auf der Flucht nach Kanada befand. Dass das kein leichtes Thema ist, kann man sich vorstellen. Deshalb war ich teilweise doch verwundert, dass gerade dieses Buch als Kinderbuchklassiker gilt. Andererseits gibt es wohl kaum ein besseres Buch um Kindern (und Erwachsenen) die Ungerechtigkeit des Menschenhandels nahe zu bringen. Dabei sind vorallem der chrsitliche Glaube und Gottesfürchtigkeit für die Autorin die Mittel der Wahl, was sicherlich auch an der Zeit liegt, in der das Buch geschrieben wurde. Wen zu viel dargestellte Religiösität jedoch stört, sollte lieber die Hände von dem Buch lassen.

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  • herzzerreißender Klassiker für Jung und Alt

    Onkel Toms Hütte
    itwt69

    itwt69

    04. August 2015 um 14:26

    Onkel Toms Hütte schildern in eindrucksvoller Weise das Schicksal der schwarzen Rasse in Amerika. Die meist herzzerreißenden Geschichten sind zwar erfunden, jedoch echten Begebenheiten nachempfunden. Die flammende Rede der Schriftstellerin am Ende des Romanes soll eine ganze Nation, insbesondere auch den Norden aufrütteln, der an diesem System nicht unschuldig war. Diesen Klassiker muss man gelesen haben, um eine andere (weitere) Sicht auf dieses Thema zu bekommen. => 5 *

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  • Einer der absoluten Jugendbuchklassiker

    Onkel Toms Hütte
    Holden

    Holden

    Nach ca. 20 Jahren noch einmal neu entdeckt: Das Buch schildert die wechselvolle Geschichte des gutmütigen Sklaven und Familienvaters Tom, der aus finanziellen Gründen von seinem Herrn verkauft werden muß, und zunächst in einer Familie landet, die ihn fast als einen der Ihren akzeptiert, bevor er an einen üblen Sklavenhändler gerät. und von Eliza, die mit ihrem Sohn fliehen muß, damit die beiden nicht voneinader getrennt werden. Ein eindrückliches Plädoyer gegen Rassismus und Ungleichbehandlung, an einer Stelle sagt Tom sehr deutlich, daß er lieber arm und frei als relativ wohlhabend und unfrei sei. Iteressant ist, daß der allwissende Erzähler hin und her springt zwischen den Handlungsabläufen und sagt "jetzt müssen wir eben woanders reinschauen" u.ä.

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    • 3
  • Kinderklassiker

    Onkel Toms Hütte
    Armillee

    Armillee

    11. January 2015 um 11:44

    Es war ein großes Unrecht. Das Thema wird sich nie erledigt haben. Damals waren es die Sklaven , deren Menschenrechte auf´s Gröbste verletzt wurden und noch heute wird diskriminiert und verletzt. Gefoltert und verfolgt. Obwohl dieses Buch von Mrs. Harriet Beecher Stowe für Kinder geschrieben wurde und sie die Worte gut wählte, wird dennoch die Grausamkeit zu Tage gefördert. Ich las von Onkel Tom im Jugendalter. Heute konnte ich mich nicht mehr ganz so sehr dafür begeistern. Evtl. habe ich auch schon zu viel über dieses Thema gelesen und im Fernsehen angesehen. Mit den Augen eines Erwachsenen habe ich nicht mehr die Begeisterung der Jungend, wo alles neu und toll ist. Für Jugendlich absolut zu empfehlen, oder auch zum Vorlesen geeignet, damit unsere Nachkommen sich Gedanken machen, über Recht und Unrecht.

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  • Leserunde zu "Der Klang der blauen Muschel" von Beatrix Mannel

    Der Klang der blauen Muschel
    Diana_Verlag

    Diana_Verlag

    Fans von historischen Liebesromanen, die detailliert recherchiert sind und an einem exotischen Schauplatz spielen, aufgepasst: »Der Klang der blauen Muschel« von Beatrix Mannel Eine gefährliche Reise, eine geheimnisvolle Melodie und eine verloren geglaubte Liebe Samoa 1905: Die junge Henriette wandert in die deutsche Südsee-Kolonie aus. Aber sie ist einsam und nicht glücklich in diesem Paradies. Erst zusammen mit einem samoanischen Prinzen, der ihr eine magische Muschel anvertraut, entdeckt sie die Schönheit und die Geheimnisse der sagenumwobenen Insel. Doch genau diese Begegnung bringt Unheil über ganz Samoa, und Henriette muss nach San Francisco fliehen. Noch einmal glaubt sie von vorn anfangen zu können, doch der Klang der blauen Muschel holt sie immer wieder ein. Kokosplantagen, der exotische Duft der Freiheit und der sanfte Klang der blauen Muschel – ein einzigartiges Setting, das so noch nie beschrieben wurde. Beatrix Mannel, die auch für ihren neuesten Roman wieder sehr aufwendig recherchiert hat und dafür sogar in die Südsee, nach Samoa, gereist ist, erzählt atmosphärisch dicht die bewegende Geschichte einer mutigen jungen Frau, einer abenteuerlichen Reise und über eine Insel voller Geheimnisse. Nach Die Insel des Mondes  ist dies die neue große Liebesgeschichte mit Abenteuer-Flair von Beatrix Mannel. Wenn Du Lust hast darauf hast, das Geheimnis der blauen Muschel und ihres Klangs zu entdecken und Dich zusammen mit der Protagonistin Henriette auf Entdeckungsreise auf nach Samoa und in San Francisco zu begeben, dann sei bei unserer Leserunde zu Beatrix Mannels Der Klang der blauen Muschel dabei und bewirb Dich bis einschließlich 13.08.2014 für eines von 10 Freiexemplaren. Die Autorin wird in der Leserunde für Eure Fragen zur Verfügung stehen. Hier geht´s zur Leseprobe und zum Special mit Trailer Wir sind gespannt auf Euch und freuen uns auf das gemeinsame Lesen! Euer Team vom Diana Verlag und Beatrix Mannel.

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    • 425
  • Menschenhandel geht gar nicht

    Onkel Toms Hütte
    MTK

    MTK

    12. June 2013 um 17:26

    Mir gefiel das Buch, weil es versucht etwas in der Gesellschaft zu ändern, was sehr viele Jahre dauerte, in dem die grausame Realität des Sklavenhandels des 19. Jahrhundert in den Südstaaten darstellt. Es ist einfach zu lesen, weil es ein Kinder-/Jugendbuch ist. Es ist so grausam, was mit lebenden Menschen getan wurde, dass es sehr wichtig ist, das nie zu vergessen, um auch in Zukunft ja nicht in Versuchung zu geraten, so etwas ähnliches wieder einzuführen oder auszuführen. Ich denke zum Beispiel heute an Kinderhandel, Kinderarbeit, Zustände in Spanien, Indien und China. 

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  • Rezension zu "Onkel Toms Hütte" von Harriet Beecher Stowe

    Onkel Toms Hütte
    pandora

    pandora

    18. February 2012 um 21:53

    Dieses Buch habe ich vor vielen Jahren gelesen. Und das Buch ist auch schon wirklich alt, aber ich hüte es wie mein Augapfel.
    Es ist ein Geschichte die mehr als nur berührt. Es wird einen ganz klar die Engstirnigkeit der Gesellschaft aufgezeigt.
    Eine tiefgreifende Geschichte, die zum Nachdenken rührt.

  • Rezension zu "Onkel Toms Hütte" von Harriet Beecher-Stowe

    Onkel Toms Hütte
    Maximilian_Schlesier

    Maximilian_Schlesier

    05. January 2012 um 20:11

    - großartiges und aufrüttelndes Werk über die Sklaverei in den USA

  • Rezension zu "Onkel Toms Hütte" von Harriet Beecher-Stowe

    Onkel Toms Hütte
    Zitronenfalterin

    Zitronenfalterin

    07. March 2010 um 21:11

    Oft gelesen und immer wieder zum Weinen...

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