Harriet Beecher Stowe

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Harriet Beecher StoweOnkel Tom's Hütte oder die Geschichte eines christlichen Sklaven. Band 1 (von 3).
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Onkel Tom's Hütte oder die Geschichte eines christlichen Sklaven. Band 1 (von 3).
Harriet Beecher StoweOnkel Tom's Hütte
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Onkel Tom's Hütte
Onkel Tom's Hütte
 (0)
Erschienen am 30.04.2014
Harriet Beecher StoweOnkel Toms Hütte (Jubiläumsausgabe, illustriert)
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Onkel Toms Hütte (Jubiläumsausgabe, illustriert)
Harriet Beecher StoweOnkel Toms Hütte - Vollständige deutsche Ausgabe mit den Illustrationen der Erstausgabe von 1852: Sklaverei im Lande der Freiheit (Ein Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur)
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Onkel Toms Hütte - Vollständige deutsche Ausgabe mit den Illustrationen der Erstausgabe von 1852: Sklaverei im Lande der Freiheit (Ein Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur)
Harriet Beecher StoweOnkel Toms Hütte
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Onkel Toms Hütte
Onkel Toms Hütte
 (3)
Erschienen am 01.03.2018
Harriet Beecher StoweTHE PEARL OF ORR'S ISLAND: A STORY OF TH
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THE PEARL OF ORR'S ISLAND: A STORY OF TH
THE PEARL OF ORR'S ISLAND: A STORY OF TH
 (1)
Erschienen am 30.03.2010
Harriet Beecher StoweOldtown Fireside Stories
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Oldtown Fireside Stories
Oldtown Fireside Stories
 (0)
Erschienen am 16.03.2010
Harriet Beecher StoweOldtown Folks
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Oldtown Folks
Oldtown Folks
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Erschienen am 14.10.2010

Neue Rezensionen zu Harriet Beecher Stowe

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GersBeas avatar

Rezension zu "Onkel Toms Hütte" von Harriet Beecher Stowe

Immer noch lesenswerter Klassiker gegen die Sklaverei in vollständiger Ausgabe
GersBeavor 2 Jahren

Klappentext

Das berühmte Werk Harriet Beecher Stowes in einer vollständigen Ausgabe.

Mit ihrem gesellschaftskritischen Roman gegen die Sklavenhaltung in den amerikanischen Südstaaten um die Mitte des 19. Jahrhunderts errang die Schriftstellerin literarischen Ruhm. Für ihre Schilderung von leid und Unterdrückung, Unrecht und Grausamkeit wurde sie hochgelobt, ihr Werk wurde zum Weltbestseller.

Inhalt

Das Problem der Sklaverei in den amerikanischen Südstaaten wird aus vielen verschiedenen Blickwinkeln dargestellt. Viele verschiedene Charaktere werden beschrieben, meist eher als Schablonen denn als ausgeprägte Charaktere. Hier einige davon:

Sklavenhalter
■ Shelby, der sich gut um seine Sklaven kümmert und sie dennoch verkauft, wenn er das Geld braucht,
■ St. Clare, der sein Sklaven gut behandeln und sich bei ihnen nicht durchsetzen kann,
■ Simon Legree, Plantagenbesitzer, der das Letzte an Arbeitskraft aus seinen Sklaven herauspresst, auch wenn sie nach 6-7 Jahren ausgezerrt sterben.

Sklavenhändler Haley und Tom Loker sowie Auktionator Sheggs, die die Sklaven nur als Ware sehen.

Sklaven
■ Tom als Gut-Mensch, der seine Kraft und seine Leidensfähigkeit aus dem Christentum schöpft,
■ George, der als „vermieteter“ Sklave ideenreich und wertgeschätzt bei seinem Mietherrn arbeitet, den sein eigentlicher Herr dann aber verkaufen will, weil er es nicht erträgt, dass sein Sklave fähiger ist als er selbst,
■ Sambo und Quimbo, Vorarbeiter, die um selbst zu überleben, die anderen Sklaven antreiben und misshandeln,
■ Eliza, Georges Frau, die lieber flieht als sich und ihren Sohn verkaufen zu lassen,
■ die alte Prue, die ihr Leben lang Kinder zum Verkauf gebären musste,
■ Topsy, aufsässig und sehr schlau um als Kind zu überleben
■ Cassy, schöne Mulattin, die von Mann zu Mann gereicht wird.


Die Autorin beleucht das Sklavenproblem von vielen Seiten und zeigt sehr deutlich, dass es keine einfache Lösung gibt, aber das es eine Lösung schon aus christlicher Sicht geben sollte.

Das christliche Gedankentum nimmt viel Raum ein und war für mich heutzutage schwer nachzuempfinden.

Meine Meinung


Lesenswertes und auch heutzutage wichtiges Buch gegen die Unterdrückung.

Das Buch hat mir gut gefallen. Vieles hat mich berührt: die Grausamkeit, die Herzlosigkeit, das Ausgeliefertsein, der Wille Gutes tun zu wollen und nicht wirklich zu wissen wie. 

Stellenweise konnte ich kaum weiterlesen, weil die Situationen so barbarisch und erbarmungslos waren. Aber es gab auch durchaus witzige Passagen, die mich zum Lächeln brachten. Ab und zu tritt die Autorin hervor und spricht den Leser direkt an, um ihn an das Geschehen einzubeziehen.

Verblüfft haben mich die vielen Parallelen zu heute, insofern hat die Autorin allgemein menschliche Phänomene zeitlos beschrieben.

Fazit


Ich vergebe 4 Sterne.

Kommentare: 2
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lauja01s avatar

Rezension zu "Onkel Toms Hütte" von Harriet Beecher Stowe

Ein Klassiker der jeder gelesen haben sollte, egal ob alt oder jung.
lauja01vor 2 Jahren

Über das Buch:

ISBN: 3401044737
Seiten: 219
Verlag: Arena
Preis: Von 0Euro bis 8,95Euro
Erschienen: 1852
Gelesen vom 13.12.2015 bis 22.12.2015

Inhalt:

Der farbige Sklave Tom und seine Familie führen ein rechtloses Leben auf einer Farm im Süden der Vereinigten Staaten. Und trotzdem geht es ihnen noch besser als vielen ihrer Leidensgenossen. Denn der Farmer Mr Shelby ist ein guter Herr, der sich um seine Arbeiter kümmert und für sie sorgt.
Doch dann gerät er in finanzielle Schwierigkeiten und ist gezwungen, Tom zu verkaufen. Toms Familie wird auseinander gerissen, und für ihn selbst beginnt ein Leidensweg, der ihn zu verschiedenen Besitzern führt.

Das Cover:

Das Cover fand ich sehr schön. Darauf sieht man einen schwarzen Mann. Ich schätze das soll Onkel Tom sein.

Die ersten 3 Sätze:

An einem ungemütlich kalten Februartage saßen in einer Stadt in Kentucky zwei Herren in einem gut möbilierten Speisezimmer beim Wein. Sie hatten ihre Stühle aneinander gerückt und schienen sich mit großem Ernst über etwas zu  unterhalten. Wenn wir von Herren gesprochen haben, so gilt das für den einen nur mit Einschränkungen.

Schreibstil & Aufbau:

Die ganze Geschichte ist in Erzählform geschrieben und jedes Kapitel hat seine eigene Überrschrift. Es sind auch viele Bilder im Text mit drin. So kann man sich die Bilder zu den geschriebenen anschauen. Es ist sehr spannend zu lesen und man kann sich gut vorstellen, wie es früher war.

Meine Meinung:

Ich finde, das das Buch ein schweres Thema unserer Menschheit aufgreift, nämlich der Sklaverei. Harriet Beecher-Stowe hat es geschaff t, das Thema als ein Kinderbuch zu schreiben . Ich muss sagen, das ist ihr gut gelungen. Oft sind sie echt fies behandelt worden und sie wurden einfach so verkauft. Aber Gott sei Dank, gibt es noch nette Menschen, wie hier in diesem Buch die kleine Eva. Sie hat mir richtig gut gefallen. Sie ist mit so einer unbeschwertheit auf Onkel Tom zugegangen, da hätte sich manch einer eine Scheibe von abschneiden können.

Wie konnte es sein, das Menschen einfach wie Gegenstände behandelt wurde? Sie wurden verkauft oder ausgeliehen, als wären sie ein Buch. Was mich ganz besonders aufgeregt hat, was das sogar eine Mutter das Recht auf ihr Kind verlor. Damit meine ich, das ihr "Herr" es einfach der Mutter wegnehmen konnte und weiter verkaufen konnte. Ich bin echt dankbar, das das heute nicht mehr geht.

Sie wurde auch wie Tiere behandelt und geschlagen, wenn es nicht anders ging. Einfach eine sauerei.

Das alles ist richtig gut, in dem Buch geschrieben worden und man leidet richtig mit.
Ich bin froh, das ich das Buch gelesen habe.

Fazit:

Ein Klassiker der jeder gelesen haben sollte, egal ob alt oder jung.

Über die Autorin:

Harriet Beecher-Stowe (1811-1896) setzte sich in ihren Werken für die Befreiung der Sklaven und die Gleichberechtigung der Frauen ein. Onkel Toms Hütte erregte Weltweit Aufsehen und wurde in zahlreichen Sprachen übersetzt.

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Buchgespensts avatar

Rezension zu "Onkel Toms Hütte" von Harriet Beecher Stowe

Der Leidensweg eines Sklaven
Buchgespenstvor 2 Jahren

Ihm war die Freilassung versprochen, doch als sein Herr, Mr. Shelby, in Schulden gerät, wird Tom verkauft. Sein junger Master George schwört ihm, ihn zurückzuholen. Das und sein tiefer Glaube an Gottes Gnade hält Tom aufrecht als er seine Frau und Kinder verlassen muss – einer ungewissen Zukunft entgegen, im erbarmungslosen Süden des Landes.

Seiner Leidensgefährtin Eliza gelingt die Flucht, bevor der Händler ihr ihren Sohn entreißen kann. In der Hoffnung nach Kanada zu entkommen, schlägt sie den Weg nach Norden ein.

Das erschütternde Manifest gegen die Sklavenhaltung in den Südstaaten. Harriet Beecher Stowe nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie findet klare Worte für das täglich erlebte Leid und Unrecht, die Unterdrückung und Grausamkeit. Bitter böse teils ironisch, sarkastisch, sachlich im Understatement und umso eindringlicher wirft sie den Lesern ins Gesicht, wie ihre Realität wirklich aussieht: untätige Gutmütigkeit, die spätestens mit dem Tod der „gütigen“ Herren in gnadenloser Barbarei endet; Selbstgerechtigkeit, falsche Religion, gefühllose Gewinnsucht bis zur sadistischen Brutalität – die Autorin erspart dem Leser nichts. Ihre Charaktere sind Typen. Jeder präsentiert eine Facette des Problems. Sie verschweigt die Komplexität nicht, die Schwierigkeit, eine Lösung zu finden, die menschenwürdig und nachhaltig ist. Trotz der Typisierung ist der Roman erschütternd. Wenn man sich darauf einlässt, sich vorstellt wie die so leicht hingeworfenen Skizzen in der Realität aussahen, kommen einem die Tränen.

Das Christentum spielt eine große Rolle – sicherlich auch der Zeit geschuldet, aber daran wird auch deutlich wie es missbraucht wurde: als Rechtfertigung für alles und als erster Grund für Untätigkeit. Aber auch als einziger Anker, einer erbärmlichen, aussichtslosen Eistenz: Der Sklave Tom hält an seinen christlichen Grundsätzen fest bei allem, was er durchmacht. Seine irdische Existenz kann verkauft werden, seine Seele nicht.

Ein großartiges Werk! Es hat mich sehr bewegt und immer wieder schockiert. Dass Menschen zu solchen Gräueln fähig sind, macht mich immer wieder fassungslos auch, wenn es nichts Neues ist.

Das Nachwort in dieser Ausgabe beschreibt noch mal eindringlich wie dieses Werk zu seiner Zeit gewirkt hat, wie Beecher Stowe überhaupt dazu kam es zu schreiben, was sie bewegte und wie es schließlich plötzlich verkannt wurde. Diese Hintergründe erschließen einem noch mehr und lassen das Werk noch phantastischer wirken.

Ich bedaure, dass diese dtv Ausgabe auf die Illustrationen verzichtet hat und vor allem, dass es keinen Anmerkungsteil hat. Bei vielen Szenen hätte ich gerne weitere Informationen gehabt – geschichtliche Hintergründe, Interpretationsansätze, Erklärungen, was auch immer.

Trotzdem 5 Sterne für ein tolles Buch, das Herz und Verstand gleichzeitig berührt und immer noch dazu verleitet Parallelen zu ziehen zu der heutigen Politik sowie dem eigenen Verhalten.

Kommentare: 2
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Gespräche aus der Community

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Apfelgruens avatar
Willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur".

Für den April haben wir uns "Onkel Toms Hütte" von Harriet Beecher Stowe vorgenommen.

Klappentext:
Spannende Geschichte und politische Streitschrift. Harriet Beecher Stowes aufrüttelnder Roman 'Onkel Toms Hütte' (1852) vereint diese scheinbaren Gegensätze auf einzigartige Weise. Tolstoi verglich ihn begeistert mit der Erzählkunst Charles Dickens, Heine gar mit der Bibel. Bereits von der ersten Buchausgabe wurden rund 300 000 Exemplare verkauft ein fulminanter Erfolg. Die hohe erzählerische Güte des Romans und die Redlichkeit seiner Autorin im Kampf gegen die Sklaverei sind bis heute unbestritten und machen ihn zu einem Klassiker der amerikanischen Literatur.

Die Leserunde startet am 1. April.

Viel Spaß!
suse9s avatar
Letzter Beitrag von  suse9vor 2 Jahren
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Harriet Beecher Stowe wurde am 14. Juni 1811 in Litchfield, Connecticut (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Community-Statistik

in 270 Bibliotheken

auf 11 Wunschlisten

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