Harriet Cummings Eine von uns

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Inhaltsangabe zu „Eine von uns“ von Harriet Cummings

Sommer 1984, ein Dorf in der Provinz in England. Alles beginnt ganz harmlos: mit dem Gefühl der Dorfbewohner, dass jemand in ihrem Haus war, mit Spuren von schmutzigen Schuhen auf der Treppe, fettigen Fingerabdrücken auf dem Badezimmerspiegel. Dann verschwinden Dinge, oder, noch rätselhafter, es tauchen andere auf. Bis schließlich eine von ihnen weg ist: Anna, die harmloseste, unscheinbarste von allen. Die Dorfbewohner beginnen sich zu bewaffnen, sie haben Angst vor dem Einbrecher, Angst um Anna und immer mehr auch voreinander. Kann einer von ihnen der geheimnisvolle Fox sein? Harriet Cummings’ Debüt ist spannend, stilsicher und raffiniert – den Abgründen dieser Dorfidylle entkommt man nicht!

Aufgrund des Klappentextes hatte ich mir mehr verspochen. Zu viele Romanfiguren mit jeweiligen eigenen Geheimnissen.

— uli123

typisch britisch

— Petra54

Leider abgebrochen, für mich verwirrend, zu viele Figuren, konnte mich nicht begeistern

— Isaopera

Spannend und gut durchdacht

— raven1711

Eine durchdachte Geschichte haben über Einsamkeit, Vertrauen, Geheimnisse und die Eigenheiten der Menschen

— JulesBarrois

Leider konnte mich der Erzählstil nicht überzeugen - Spannung kam nicht auf.

— Thaliomee

Hält nicht, was der Klappentext verspricht

— Daniela_Anders

Langweilig erzählt

— brauneye29

Die Idee und das Ende des Buches sind sehr gut, bei der Umsetzung finde ich gibt es doch kleine Mankos.

— Gelinde

Ein erfrischendes Romandebüt, geheimnisvoll und überraschend.

— DonnaVivi

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  • Angelehnt an wahre Begebenheiten

    Eine von uns

    uli123

    09. December 2017 um 17:40

    Der Debütroman der Autorin ist angesiedelt in einem kleinen englischen Dorf im Jahr 1984. Die Häuser der Dorfbewohner werden von einem Unbekannten heimgesucht, den sie den „Fox“ nennen. Es gibt Schmutzspuren, kleine Dinge verschwinden, andere tauchen auf – kein großer Schaden, bis eine von ihnen verschwindet. Alle vermuten, dass die junge, beliebte, religiöse Anna vom Fox entführt wurde und machen sich auf ihre Suche. Schließlich misstraut jeder jedem. Die Autorin hat sich bei diesem Roman von echten Ereignissen in den 80ern inspirieren lassen. Erzählen lässt sie die Geschichte von vier Dorfbewohnern, die Anna kannten – der jung verheirateten unglücklichen Ehefrau Deloris, dem Dorfpolizisten mit eigenen familiären Sorgen, dem Seelsorger Jim mit einem Geheimnis aus seiner Vergangenheit und dem Supermarktangestellten Stan, der im Geheimen mit seiner eigenen Person kämpft. Nach und nach kommt zutage, dass es um die Dorfidylle nicht gut bestellt ist. Die Bewohner kennen sich eigentlich nicht wirklich. Jeder ist anders, als es zunächst scheint. Richtig gepackt hat mich das Buch leider nicht, obwohl ich die Leseprobe vielversprechend fand. Vieles erscheint mir zu umständlich erzählt und neue Abschnitte sind übergangslos aneinandergereiht. Ein wichtiger Hinweis an Leseinteressenten. Um einen typischen Krimi, wie es in der verlagsseitigen Buchvorstellung heißt, handelt es sich eher nicht. Von Interesse dürfte es eher sein für Leser, die Geschichten über verschiedenartige Charaktere mögen.

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  • typisch britisch - steif

    Eine von uns

    Petra54

    28. November 2017 um 17:00

    Eine von uns ist plötzlich verschwunden - und zwar eine überaus freundliche, fromme junge Frau, die Bewohnerin eines englischen Dorfes. In diesem Dorf bricht ein unheimlicher „Fox“ in Häuser ein, stiehlt aber nichts. Dabei lernt der Leser die Dorfbewohner und ihre Eigenarten und Lebensweisen kennen. Mir ist dies meist zu detailliert beschrieben und ich habe auch nicht ganz verstanden, was genau und warum dieser "Fox" in den fremden Wohnungen will. Außerdem wird zu viel angedeutet und nicht ausgesprochen.  Doch die Geschichte an sich überrascht und weckt die Neugier des Lesers. Er will wissen, wer dieser geheimnisvolle Fox ist und warum er die Bewohner beobachtet. Die Autorin beschreibt die Charaktere in typisch britischem Stil – etwas steif und mit leichtem Humor. 

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  • Interessante Idee, Umsetzung nicht gelungen

    Eine von uns

    Gise

    24. October 2017 um 00:18

    In einem kleinen Dorf in der englischen Provinz versetzt ein geheimnisvoller Besucher die Bewohner in Unruhe: Es wird nichts gestohlen, aber jeder fühlt sich beobachtet, in seinen Geheimnissen nicht mehr sicher. Ob es ein Fuchs war? Doch wie konnte er Türen öffnen, wie konnte er Sachen bewegen? Als eine junge Frau verschwindet, beginnt eine hektische Suche nach einem Schuldigen. Und jeder scheint etwas zu verbergen zu haben, jeder scheint verdächtig zu sein…Die Erzählungen in diesem Buch beziehen sich auf tatsächliche Ereignisse im Sommer 1984, als ein „Besucher“ die Menschen in seinem Dorf beobachtete. Die Autorin Harriet Cummings hat die damaligen Geschehnisse auf ihre eigene Geschichte umgeschrieben. Sie erzählt in einer Art Nachwort über die tatsächlichen Begebenheiten, die aber doch etwas verschieden sind von ihrem Plot.Man glaubt sich in diesem englischen Dorf wiederzufinden, wenn man sich in das Buch vertieft, es atmet die Atmosphäre des verschlafenen Provinznests auf, in dem jeder seine vorgeschriebene Rolle hat, jeder den anderen kennt und Neue sich erstmal in diesem Gefüge wiederfinden müssen. Ich fand es jedoch schwierig, mich im Gewirr der vielen handelnden Personen zu orientieren, vor allem am Anfang tat ich mich damit sehr schwer. Damit aber sind mir sicher einige wichtige Aspekte schon gleich zu Beginn verloren gegangen, und ich habe schwer in den Lesefluss zurückgefunden. Auch fehlte mir die Spannung in der Geschichte. Lediglich der Schluss bringt auf den letzten 30 Seiten noch ein bisschen Spannung auf, doch da dürften die meisten Leser schon längst auf der Strecke geblieben sein…Insgesamt eine interessante Idee zu diesem Buch, die m.E. aber nicht richtig gelungen ist. Dafür kann ich leider nur 3 von 5 Punkten geben.

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  • Eine von uns

    Eine von uns

    Alexandra_Luchs

    07. October 2017 um 16:08

    “Eine von uns” ist Harriet Cummings’ Debütroman und wird hoffentlich nicht ihr letzter bleiben. Inspiriert von einer wahren Geschichte, schreibt die junge Autorin einen ruhigen und doch tiefgründigen Roman über die kleinen Abgründe hinter ziemlich spießigen Fassaden. Angelehnt ist die Handlung des Romans an die Geschichte des “Fox”, der in den 1980er Jahren in England sein Unwesen trieb. Der “Fox” war ein mysteriöser Einbrecher, der in den Häusern seiner Opfer nicht wirklich etwas stahl, aber Kleinigkeiten durcheinanderbrachte oder sich bauartige Lager einrichtete. Die Einbrüche schürten Angst und Misstrauen unter den Dorfbewohnern, eine Atmosphäre in der jeder verdächtig schien. Und obwohl der echte Fall des Fox sich ganz anders aufklärte als im Roman, schafft es die Autorin mit ihrer Version, diese Atmosphäre gut zu transportieren und dazu eine wirklich bewegende Botschaft zu vermitteln. Man sollte bei all meiner Begeisterung über die tolle Atmosphäre und die Spannung des Romans nichts Falsches erwarten: “Eine von uns” ist ein sehr ruhiger und zurückhaltender Roman. Es gibt weder große Action noch riesige Dramen, es sind die feinen Zwischentöne die hier den ganzen Sog ausmachen. Fast ist es beim Lesen selbst ein bisschen so, als würde man in ganz normale Haushalte spähen dürfen. Denn die Geschichte wird erzählt aus vier Perspektiven von Personen mitten aus der Gemeinschaft des Dorfes. Durch ihre Erzählungen wird jedoch klar, dass alle Charaktere sich aus irgendeinem Grund am Rande der Gesellschaft wähnen, ob gefühlt oder tatsächlich sind sie Außenseiter, Dazugekommene und Einzelgänger. So lernen wir, dass diese “Gemeinschaft” eigentlich gar keine ist, weil es uns Menschen viel zu leicht fällt zwischen “denen” und “uns” zu unterscheiden. So geht es in diesem Roman also eigentlich ums Zuhören und um Menschlichkeit. Es geht um Menschen, die allen zuhören aber selbst nicht gehört werden. Und es geht darum, dass wir alle unserer Einsamkeit leichter entkommen würden, wenn versuchen würden uns gegenseitig besser zu verstehen. Diese schöne Botschaft ist verpackt in einen unterhaltsamen und spannenden, aber sanft erzählten Roman mit dichter Atmosphäre. Ich habe die Charaktere geliebt (zum Beispiel die gutmütige Deloris mit ihren viel zu bunten Träumen für die kleine Dorfwelt) und konnte im Stil der Autorin wirklich versinken. Ohne zu viel unnötigen Ballast, aber mit vielen winzigen Details war an dieser Geschichte für meinen Geschmack einfach kein Satz zu viel.

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  • Spannend und gut durchdacht

    Eine von uns

    raven1711

    28. September 2017 um 14:24

    Rezension Harriet Cummings - Eine von uns Klappentext:Sommer 1984, ein Dorf in der Provinz in England. Alles beginnt ganz harmlos: mit dem Gefühl der Dorfbewohner, dass jemand in ihrem Haus war, mit Spuren von schmutzigen Schuhen auf der Treppe, fettigen Fingerabdrücken auf dem Badezimmerspiegel. Dann verschwinden Dinge, oder, noch rätselhafter, es tauchen andere auf. Bis schließlich eine von ihnen weg ist: Anna, die harmloseste, unscheinbarste von allen. Die Dorfbewohner beginnen sich zu bewaffnen, sie haben Angst vor dem Einbrecher, Angst um Anna und immer mehr auch voreinander. Kann einer von ihnen der geheimnisvolle Fox sein? Harriet Cummings’ Debüt ist spannend, stilsicher und raffiniert – den Abgründen dieser Dorfidylle entkommt man nicht!Meinung:Im Jahre 1984 geht ein Einbrecher, genannt "Der Fox", in der englischen Ortschaft ... um. Doch der Einbrecher stielt keine wertvollen Sachen, sondern nur eine Kleinigkeit, bringt Dinge in Unordnung und verängst die Bewohner, scheint er doch mühelos überall einsteigen zu können. Als dann auch noch eine junge Frau verschwindet, deutet alles auf eine Entführung durch den Fox hin. Hat Anna etwas gesehen? Wo ist sie? Immer mehr Hinweise werden vom Fox ausgelegt und alles deutet auf ein tödliches Ende hin. Und während die Polizei fieberhaft sucht, rüsten die Bewohner zu eigenen Verteidigungsmaßnahmen auf.Als ich die Inhaltsangabe zum ersten Mal las war ich direkt neugierig auf das Buch. Dank dem lieben Flo, den man bei Instagram als Literarischennerd finden kann, durfte ich auch bald in den Genuss dieses Buches gelangen. Der Einstieg gestaltete sich auch angenehm einfach und ich fand leicht in die Geschichte hinein. Die Autorin hat einen angenehmen Erzählstil, der hier von Walter Goidinger übersetzt wurde. Leider fühlt sich diese Erzählweise manchmal etwas oberflächlich an, so dass ich nicht immer leicht in die Charaktere hinein fand und ich immer das Gefühl einer gewissen Distanz beim Lesen hatte.Trotzdem mochte ich den Inhalt sehr gerne. Die Geschichte ist feinsinnig und spannend aufgebaut, weshalb es mir nicht schwer fiel, bis zum Ende durchzuhalten und der Auflösung entgegen zu fiebern. Wie es sich für einen Krimi gehört, rätselt man als Leser hier kräftig mit und stellt seine Theorien auf, wer denn nun der Fox ist und was seine Motivation sein könnte. Im Vergleich zu einem klassischen Ermittler-Krimi setzt sich hier die Geschichte aus den Eindrücken der Bewohner zusammen, was mir persönlich viel besser gefällt und mehr meinem Lesegeschmack entspricht. Fazit:Eine von uns ist ein durchaus unterhaltsamer Krimi, der mit einer gut durchdachten Geschichte punkten kann, die auch noch auf einer wahren Begebenheit beruht. Leider bleiben die Figuren manchmal zu distanziert, so dass man sich als Leser nicht immer gut in sie hineinversetzen kann. Dafür ist der Erzählstil sehr flüssig und gleicht das ein wenig wieder aus.Von mir gibt es 4 von 5 Punkten.

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  • Enttäuschend

    Eine von uns

    Ritja

    16. September 2017 um 18:09

    Wenn man den Covertext liest und sich dazu das Cover anschaut, dann freut man sich auf die Lektüre. Doch bereits nach wenigen Seiten merkte ich, dass es nicht leicht sein wird, dieses Buch bis zum Ende zu lesen.    Und so war es dann leider auch. Ich quälte mich durch die Seiten, um endlich ans Ziel, das Buchende zu kommen. Die Geschichte war recht fad, es passierte nicht viel und manchmal drehte man sich mit den Figuren im Kreis. Ich konnte zu keiner der Figuren ein Verbindung aufbauen. Sie wirkten blaß und einfältig, sie waren schlichtweg uninteressant. Die Suche nach dem Fox hätte wesentlich spannender gestaltet werden können, aber leider war auch diese einfach nur zäh.   Was mir gut gefallen hat, war der kritische Blick auf die Dorfgemeinschaft. Auf die festgefahrenen Strukturen, die schnellen Verurteilungen und die vielen Vorurteile, das Abschotten und das Misstrauen gegenüber Fremden konnte man in dieser Geschichte förmlich fühlen. Es verschaffte mir ein Unbehagen und auch einen leichten Widerwillen der Dorfgemeinschaft zu folgen.  Ich konnte mich leider nicht so sehr für dieses Buch begeistern. Es war mir zu zäh und die guten Passagen zu wenig.

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  • Etwas anderes

    Eine von uns

    kuechenqueen

    15. September 2017 um 13:31

    Sommer 1984. In englischen Dörfern geht der Fox um. Er dringt in Häuser ein, stellt Gegenstände um oder baut Tierbauten in den Zimmern. Niemand weiß, wer er ist und was er damit bezweckt. Die Dorfbewohner verdächtigen sich gegenseitig - und bewaffnen sich. Doch wer steckt nun wirklich hinter dem Fox? Kann das Rätsel gelöst werden? Harriet Cummings hat sich hier einer wahren Begebenheit angenommen. Und diese Umsetzung ist ihr wirklich gelungen! Sie vermittelt die Stimmung in den Dörfern vortrefflich. Die Eigenheiten der Dorfbewohner sowie ihre Art und Weise mit der Situation umzugehen werden hier wirklich sehr gut dargestellt. Auch die Ecken und Kanten eines jeden Charakters setzt sie gekonnt um. Dieses Buch lebt nicht durch direkte Spannung. Man muß es auf sich wirken lassen, dann hat man hiermit wirklich gute Unterhaltung.

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  • Kennen wir unsere Freunde und Nachbarn wirklich?

    Eine von uns

    JulesBarrois

    14. September 2017 um 10:21

    Eine von uns – Harriet Cummings (Autorin), Walter Goldinger (Übersetzer), 368 Seiten, 20 €, Deuticke Verlag (24. Juli 2017), ISBN-13: 978-3552063358   „Eine von uns“ ist der brillante Debutroman von Harriet Cummings, ein Whodunnit-Roman, den Sie wirklich genießen können. Angeregt wurde Harriet Cummings durch eine wahre Begebenheit. Im Sommer 1984 wurde ein Dorf in der englischen Provinz von Angst und Misstrauen erfasst, als ein geheimnisvoller Eindringling, der als The Fox bekannt wurde, in die Häuser von mehreren Bewohnern eindrang. Trotz einer erhöhten Polizeipräsenz und regelmäßigen Patrouillen gelang es ihm immer wieder, sich der Ergreifung zu entziehen. Eine riesige Jagd der Polizei nach dem Fox folgte, und schließlich führten forensische Beweise zu der Ergreifung des möglichen Täters. Das Buch ist in vier Abschnitte unterteilt, jedes aus der Sicht von vier sehr unterschiedlichen Bewohnern des Dorfes gesehen. Zuerst haben wir die gelangweilt Hausfrau Deloris, die mit ihrer Fixierung auf die wöchentliche Serie „Dallas“ aus der Mühe ihrer täglichen Existenz zu entkommen versucht. Dann haben wir den sanften Jim, einen Pfarrer. Oberflächlich betrachtet scheint Jim eine Säule der Gemeinde zu sein, aber werden die Geheimnisse aus seiner Vergangenheit zurückkommen und ihn einholen? Brian der sympathische Dorfpolizist, der sich um seinen behinderten Bruder kümmert und nun mitten einer großen Polizei-Untersuchung steckt. Schließlich begegnen wir dem exzentrischen Lokal, Stan, der bei der Untersuchung eindeutig etwas Wichtiges von der Polizei versteckt. Das verschlafene Dorf wird im Kern erschüttert, als eine beliebte und harmlose Frau verschwindet und The Fox der Hauptverdächtige ist. Eine freundliche Nachbarschaft verändert sich plötzlich aus Angst und Paranoia in eine feindselige. Und jeder sieht seinen Nachbar als potenziellen Verdächtigen. Der Wechsel des Erzählers hilft, ein wirkliches Gefühl für das Leben in diesem kleinen Städtchen zu bekommen. Der Roman lässt uns selber fragen, wie gut wir unsere Freunde und Nachbarn wirklich kennen und ob der Gemeinschaftsgeist wirklich so ist, wie er oberflächlich betrachtet scheint. Obwohl es sich um ein Verbrechen handelt, ist es nicht ganz ein Kriminalroman, und obwohl es eine psychologische Studie darüber ist, was hinter den Vorhängen einer kleinen englischen Stadt vor sich geht, ist es definitiv kein psychologischer Thriller. Cummings verwendet das Whodunnit-Format, um die Beziehungen und Geheimnisse einer kleinen Gemeinschaft zu erforschen. Cummings legt ein für meinen Begriff perfektes Buch vor. Sie schafft es, die 80er Jahre wunderbar mit ihren schrulligen, kleinen Details zu erfassen. Ihre Fähigkeit wie sie die Spannung ankurbelt, als die Dorfbewohner anfingen, sich gegenseitig zu verdächtigen hat, mich beeindruckt. Ebenso wie sie mich das wachsende Gefühl der Paranoia hat miterleben lassen. Vor allem zeigt die Autorin ein wahres Verständnis der Gefühle und Gedanken ihrer Charaktere, ihrer Stärken oder Mängel und bringt sie mit Sorgfalt und Sympathie zum Leben - alle fühlen sich so an, als ob sie unsere Nachbarn sein könnten. „Eine von uns“ ist ein faszinierendes Buch, das alle in seinen Bann ziehen wird, vor allem jene, die nicht ein wildes, temporeiches Buch suchen, sondern ihre Freude an durchdachten Geschichte haben über Einsamkeit, Vertrauen, Geheimnisse und die Eigenheiten der Menschen. Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Deuticke Verlages https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/eine-von-uns/978-3-552-06335-8/ Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de

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  • Sehr britisch – sehr gut

    Eine von uns

    AKRD

    13. September 2017 um 10:07

    Harriet Cummings hat mit „Eine von uns“ ihren ersten Roman vorgelegt und ihren Namen sollte man sich merken..! Die 368 Seiten waren viel zu schnell ausgelesen. Im Sommer 1984 in einem kleinen Dorf mitten in England häufen sich merkwürdige Ereignisse... Alles beginnt ganz harmlos: mit dem Gefühl der Dorfbewohner, dass jemand in ihrem Haus war, mit Spuren von schmutzigen Schuhen auf der Treppe, fettigen Fingerabdrücken auf dem Badezimmerspiegel. Dann verschwinden Dinge, oder, noch rätselhafter, es tauchen andere auf. Bis schließlich eine von ihnen weg ist: Anna, die harmloseste, unscheinbarste von allen. Die Dorfbewohner beginnen sich zu bewaffnen, sie haben Angst vor dem Einbrecher, Angst um Anna und immer mehr auch voreinander. Kann einer von ihnen der geheimnisvolle Fox sein? Die Geschichte ist wirklich spannend, raffiniert geschrieben und sehr unterhaltsam. Ich mag den britischen Humor und seit diesem Buch auch den britischen Schreibstil, der so herrlich schräg ist manchmal.

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  • Studie eines Dorfes - leider kein Krimi

    Eine von uns

    Thaliomee

    08. September 2017 um 17:28

    Worum geht’s? Im beschaulichen Buckinghamshire in der englischen Provinz geht ein Einbrecher um. Er stiehlt nichts oder jedenfalls nichts wertvolles, aber er schürt Angst. Mal ist die Milch ausgetrunken, mal steht das Parfümfläschchen an einem anderen Ort. Die Schlösser sind nicht beschädigt, aber es ist klar, dass jemand im Haus gewesen sein muss. Die Einwohner nennen ihn den Fuchs (Fox), weil er sich lautlos in die Wohnungen schleicht. In dieser Stimmung des Misstrauens verschwindet die religiöse Anna und es gibt keinen Hinweis auf ihren Verbleib. Meine Meinung: Leider ist bei mir keine echte Spannung aufgekommen. Die Personen im Dorf werden alle beleuchtet, die alle mit ihren eigenen Sorgen und Geheimnissen zu kämpfen haben, aber bei mir kam wenig Mitgefühl auf. Streckenweise fand ich es sogar recht langweilig, mir die Lebensgeschichten der Personen anzuhören. Das Verschwinden rückt mehr und mehr in den Hintergrund und das Buch hat mit einem Krimi nicht mehr viel zu tun. Schade, denn der Anfang ist vielversprechend und auch das Ende hat mir gefallen. Die Auflösung war gut gemacht und mit der Idee hätte man sicher ein spannendes Buch schreiben können. Ich muss allerdings zugeben, dass ich mit dem Schreibstil wenig anfangen konnte. Er wirkt altbacken und umständlich, was nicht allein daran liegen kann, dass es 1984 spielt. Wer sollte das Buch lesen? Niemand, der einen spannenden Krimi erwartet. Wer jedoch auf britische Romane mit Dorfcharakter steht, wird hier vielleicht ein Schmuckstück finden.

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  • Irgendwas stört mich an dem Buch

    Eine von uns

    Daniela_Anders

    07. September 2017 um 18:37

              Ich habe für dieses Buch ungewöhnlich lange gebraucht, um es durchzulesen. Der Grund hierfür ist: es hat mich einfach nicht gefesselt. Überhaupt nicht. Der Klappentext hat in meinen Augen viel mehr versprochen, als letztlich gehalten wurde. Ich habe einen spannenden, fesselnden, vielleicht auch mit dem typischen englischen schwarzen Humor gespickten Krimi erwartet und bekam eine relativ langweilige Dorfgeschichte, die für mich nie so wirklich greifbar geworden ist. Die einzigen Charaktere, die ich einigermaßen interessant fand, waren Deloris und Stan. Der Sprachgebrauch im Buch war auch irgendwie seltsam. Ich weiß nicht, ob das am Original liegt oder an der Übersetzung. Es kommt für mich sehr steif und altbacken daher, was hier so geschrieben wird. Gekünstelt irgendwie. Ich kann es gar nicht richtig beschreiben. Fakt ist dennoch: mir hat das Lesen keinen Spaß gemacht, ich war froh, endlich durch zu sein (wobei das Ende dann doch wieder das überraschendste an der ganzen Geschichte war... aber mehr wird nicht verraten). Es handelt sich hier um einen Debüt-Roman - mich hat er absolut nicht neugierig auf eventuelle Nachfolger gemacht. Schade. Die Kritik auf der Rückseite des Buchumschlags ("Sehr britisch und sehr spannend - als hätte Laura Ashley Alfred Hitchcock zum Five o´Clock Tea geladen") ist für mich absolut nicht nachvollziehbar! Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.         

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  • Jedem Tierchen sein Pläsierchen!

    Eine von uns

    goat

    03. September 2017 um 22:04

    Im britischen Dörfchen Heathcote sorgt jemand ganz gewaltig für Unruhe. Keiner der Anwohner fühlt sich mehr sicher und jeder misstraut jedem, seitdem der Fox dort sein Unwesen treibt. Er bricht in die Häuser ein, entwendet jedoch nichts. Nur einzelne Gegenstände finden sich plötzlich an einem anderen Platz wieder. Im Grunde genommen ist nichts Bedrohliches passiert. Doch das ändert sich schlagartig, als eines Tages die schüchterne Anna spurlos verschwindet …„Eine von uns“ ist in meinen Augen kein Krimi – auch wenn es auf den ersten Blick vielleicht so scheint. Hier geht es vielmehr um das Leben der Dorfbewohner. Jeder Einzelne von Ihnen hat mit Problemen zu kämpfen. Viele von ihnen werden weder geachtet noch beachtet. Deloris, die Freundin der verschwundenen Anna z. B. führt ein Leben im Luxus, mit einem Mann, den sie eigentlich nicht so liebt, wie es in einer Ehe sein sollte. Sie langweilt sich in ihrem Luxusleben und die einzige Ablenkung ist der Abend, an dem „Dallas“ im Fernsehen läuft. Jeder der Bewohner hat seine Leichen im Keller und gerät auch irgendwie ins Visier der Polizei.Mir ist es während des Lesens nicht gelungen, den Fox auszumachen. Harriet Cummings lenkt die Aufmerksamkeit geschickt in jede Richtung auf jede Figur. Der ganze Schreibstil ist „very british“ und hat mir auch sehr gut gefallen. Interessant ist, dass es sich bei der Geschichte um den „Fox“ um eine wahre Begebenheit handelt. Erzählt wird sie in diesem Fall aus vier unterschiedlichen Perspektiven. Und jeder Erzähler steht in irgendeiner Verbindung zu Anna. Die versprochene Hochspannung nach Art von Hitchcock wird hier zwar bei Weitem nicht erreicht. Aber die Autorin hat mit ihrem Debütroman für gute Unterhaltung gesorgt. Ich vergebe vier Sterne.

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  • Langweilig erzählt

    Eine von uns

    brauneye29

    02. September 2017 um 09:46

    Zum Inhalt: Alles beginnt ganz harmlos: mit dem Gefühl der Dorfbewohner, dass jemand in ihrem Haus war, mit Spuren von schmutzigen Schuhen auf der Treppe, fettigen Fingerabdrücken auf dem Badezimmerspiegel. Dann verschwinden Dinge, oder, noch rätselhafter, es tauchen andere auf. Bis schließlich eine von ihnen weg ist: Anna, die harmloseste, unscheinbarste von allen. Meine Meinung: Dieses Buch hat mich überhaupt nicht gepackt. Die Story ist langweilig erzählt und plätschert vor sich hin. Der Schreibstil hat mir auch nicht gefallen, was vermutlich hauptsächlich an der Gegenwartsform liegt, die ich immer ein wenig sperrig finde. Das einzige, was ich positiv hervorheben kann ist, dass es eine historische Grundlage zur Story gibt. Auch finde ich die Idee zum Buch ganz gut, aber die Umsetzung ist für mich nicht gelungen. Fazit: Langweilig erzählt. 

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  • Interessanter Ansatz

    Eine von uns

    Selest

    27. August 2017 um 22:08

    Zitat:" Wir sind alle Opfer unserer Vorurteile: Jeder von uns hat seine persönliche Sicht auf die Welt."In einem kleinen Dorf, treibt wundersamer Einbrecher sein Unwesen.Der Fox, es verschwinden nur Kleinigkeiten, hauptsächlich scheint er sich gerne in fremden Wohnungen aufzuhalten. Kaum hat man sich daran gewöhnt, er tut ja nichts schlimmeres, verschwindet eine Nachbarin spurlos. Jeder ist verdächtig, denn jeder hat so seine Geheimnisse. Was ist nur los ? Ich habe das Buch von vorablesen und fand es am Anfang sehr spannend und auch interessant. Genau so wie das Cover, das finde ich wirklich schön.Aber dann habe ich sehr lange für mich gebraucht es zu lesen. Irgendwie kann ich an die Figuren nicht heran, das ganze ist für mich sehr distanziert geschrieben.Mit fehlt da so etwas das mitfühlen, das hineinfühlen. Von daher interessanter Ansatz, gutes Cover in distanzierter Form. 

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  • Stellenweise langatmig

    Eine von uns

    esposa1969

    25. August 2017 um 22:52

    Klappentext:Sommer 1984, ein Dorf in der Provinz in England. Alles beginnt ganz harmlos: mit dem Gefühl der Dorfbewohner, dass jemand in ihrem Haus war, mit Spuren von schmutzigen Schuhen auf der Treppe, fettigen Fingerabdrücken auf dem Badezimmerspiegel. Dann verschwinden Dinge, oder, noch rätselhafter, es tauchen andere auf. Bis schließlich eine von ihnen weg ist: Anna, die harmloseste, unscheinbarste von allen. Die Dorfbewohner beginnen sich zu bewaffnen, sie haben Angst vor dem Einbrecher, Angst um Anna und immer mehr auch voreinander. Kann einer von ihnen der geheimnisvolle Fox sein? Harriet Cummings’ Debüt ist spannend, stilsicher und raffiniert – den Abgründen dieser Dorfidylle entkommt man nicht!Leseeindruck:Ich beginne mal mit dem Cover, das ich nicht so gelungen finde. Es verspricht Spannung, wirkt von den Zeichnungen her aber irgendwie kitschig, fast wie ein Kinderbuch.Die Handlung Ansicht war okay, aber nach Lesen den Klappentextes hatte ich mir weitaus mehr Spannung erhofft und Gänsehautgefühl erwartet. Stellenweise war es mir zu langatmig, so dass ich auch einige Seiten querlesen musste. Der Schreibstil der Autorin aber ist sehr gut lesbar und detailliert beschrieben, ebenso wie die Charaktere von denen irgendwie fast jeder verdächtig ist und kaum einer sympathisch. Das Ende fand ich irgendwie nicht so ganz gut.Das Buch war ganz nett, die rund 370 Seiten fast zuviel für den Inhalt.3 Sterne sind es gerade so geworden.@ esposa1969

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