Harriet Reuter Hapgood Ein bisschen wie Unendlichkeit

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Inhaltsangabe zu „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ von Harriet Reuter Hapgood

»So ist es, wenn man jemanden liebt. So ist es, wenn man um jemanden trauert. Ein bisschen wie Unendlichkeit.« Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären. Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weggezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern? Ein großes, bewegendes Debüt über den Schmerz und die unendliche Schönheit des Lebens

Abgebrochen

— Aussi-Girl85

Leider bin ich zu Anfang schwer rein gekommen was sich aber mit der Zeit gelegt hat im Nachhinein ein sehr schönes und interessantes Buch

— Buch-Freak

Schöne Geschichte und interessantes Thema!

— books_and_other_stories

Ein schöner Grundgedanke, aber die verwirrenden Zeitsprünge ließen mich keine Beziehung zu den Charakteren aufbauen.

— SAJA11

Vor allem das Cover stach mir ins Auge, weshalb ich dieses wunderschöne Buch unbedingt haben musste.

— LieLu

Leider so gar nicht meins.

— xo_booklove33_xo

Etwas wirre und seltsame Geschichte über ein Mädchen, das den Verlust ihres Großvaters verarbeiten muss, aber sehr schön geschrieben.

— miah

Langweilig, wirr & ziemlich an den Haaren herbeigezogen...konnte mich nicht überzeugen!

— Bosni

ein mal ganz anderes Buch über Trauer, Verlust, Liebe und Zeitreisen. Es fällt einem leicht sich mit Gottie zu identifizieren

— Valabe

Ich bekam leider keinen guten Bezug zu dieser Geschichte!

— Kathleen1974

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    Ein bisschen wie Unendlichkeit

    Saskia_Reinhold

    13. May 2018 um 20:01

    Klappentext


  • Ein bisschen wie Unendlichkeit (Harriet Reuter Hapgood)

    Ein bisschen wie Unendlichkeit

    LieLu

    07. February 2018 um 17:24

    Erschienen: 23. Februar 2017 Seitenzahl: 384 Verlag: Fischer Jugendbuch Verlag Hardcover: 16,99 €  ISBN: 978-3737340335 Die Autorin Harriet Reuter Hapgood lebt in Brighton, England. Als Modejournalistin schrieb sie unter anderem für die Zeitschriften »In Style« und »Marie Claire«. Ihr Großvater war ein deutscher Mathematiker und hat sie zu diesem Roman inspiriert. ›Ein bisschen wie Unendlichkeit‹ ist ihr Debüt. Ein bisschen wie Unendlichkeit Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären. Diese hält sie gewissenhaft an ihrer Zimmerwand fest. Nur eines erschließt sich ihr nicht: warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weg­gezogen ist, plötzlich wieder auftaucht. Er hatte sie doch alleingelassen. Auch warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Weder ihr Bruder, der weiterhin Freunde trifft und Partys feiert, und auch nicht ihr Vater, den der kleinste Wind umzuhauen vermag. Warum durchlebt sie in Flashbacks außerdem ganze Szenen ihres Lebens erneut? Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern? Fazit Vor allem das Cover stach mir ins Auge, weshalb ich dieses wunderschöne Buch unbedingt haben musste. Die ersten Seiten jedoch konnten mich vollends fesseln. Was für ein grandioser Einstieg? Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und las es in einem Rutsch durch. Die Protagonistin Gottie ist ein nachdenkliches Mädchen, welches den Sommer, der für sie mit so vielen schlechten Gefühlen und Trauer verbunden ist, einfach nur unter dem Apfelbaum verbringen möchte. Alle anderen Protagonisten schließt sie aus ihrer eigenen Welt aus. Der Schreib- und Erzählstil ist unglaublich berührend und spannend. Der Leser lernt das Innenleben von Gottie kennen und beginnt erst im Laufe des Romans zu verstehen, wie es dem Mädchen wirklich geht. Ich stand während des Lesens häufig vor einem Tränenausbruch. So sehr konnte ich Gottie versehen und mich durch den ansprechenden Erzählstil in sie hineinversetzen. Das Mädchen leidet unheimlich unter einigen Gegebenheiten, die sich dem Leser erst nach und nach erschließen. Sie selbst erklärt sich das meiste mit ihren Theorien über Raum und Zeit. Vor allem die Sprünge in der Handlung, vor welchen ich zunächst ein wenig Angst vor einem Durcheinander hatte, machen den Verlauf der Handlung so originell. Die Zeitsprünge verdeutlichen den Gemütszustand der jungen Frau noch mehr. Wirklich eine gelungene Reise durch Raum und Zeit und gleichzeitig durch die Psyche eines jungen Mädchens, welches sich von ihrer Umwelt abgeschnitten, alleingelassen und unverstanden fühlt. Letztlich ist alles eine Frage von Gefühlen. Der Schmerz, der von Gottie ausgeht, ist so greifbar, dass man als Leser selbst mit sich hadert. Der ganze Weltschmerz scheint sie zu umgeben. »So ist es, wenn man jemanden liebt. So ist es, wenn man um jemanden trauert. Ein bisschen wie Unendlichkeit.«

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  • Überzeugt nicht

    Ein bisschen wie Unendlichkeit

    Caro2929

    28. January 2018 um 20:33

    Klappentext:"Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären. Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weg­gezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern?"Meine Meinung:Mich konnte dieses Buch leider nicht überzeugen. Zwar hat die Autorin einen angenehmen Schreibstil, so dass man in einen angenehmen und schnellen Lesefluss gerät. Jedoch war die Geschichte für mich tatsächlich eher langweilig und konnte mich leider nicht in ihren Bann ziehen.Die Protagonistin war mir doch leider zu speziell. Aber wie gesagt, dass ist mein persönliches Empfinden. Ich musste mich eher durch das Buch quälen, als dass es mir Lesefreude bereitet hat. Eigentlich schade, denn ich fand den Klappentext doch sehr viel versprechend. Aber es liegt daran, dass die Geschichte einfach nicht "meins" war. Ab und an war mir die Geschichte auch einfach zu wirr, wenn nicht sogar konfus. Die Charaktere waren aber eigentlich im großen und ganzen alle sehr gut und auch facettenreich, nur wurde ich wie oben schon angedeutet mit der Protagonistin leider nicht warm. Fazit:Nicht mein Fall, da recht speziell...

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  • Ein bisschen wie Unendlichkeit

    Ein bisschen wie Unendlichkeit

    miah

    17. December 2017 um 11:06

    Inhalt:Die 17-jährige Gottie lebt mit ihrem Vater und ihrem Bruder in einer Kleinstadt. Ihr Großvater Grey hat bis zu seinem Tod vor fast einem Jahr ebenfalls bei der Familie gelebt. Die Mutter ist bei der Geburt von Gottie gestorben. Nach dem Tod des Großvaters fällt Gottie in ein tiefes Loch voller Trauer. Im Sommer driftet sie häufiger in Flashbacks zurück zu der Zeit vor einem Jahr. Doch wie ist das möglich und vor allem wie hört das wieder auf?Meine Meinung:Mich hat vor allem erstmal das Cover angesprochen. Ich finde es wunderschön mit den blauen Verwirbelungen und den glitzernden Punkten und Sternen. Die Schrift ist ebenfalls gut gewählt.Der Klappentext auf der Rückseite lässt zunächst eine andere Geschichte vermuten, man muss schon den Text auf dem Innenband mitlesen und trotzdem war ich zunächst überrascht. Gotties Flashbacks sind das Hauptthema, die Verarbeitung der Trauer und die Liebesgeschichte stehen irgendwie eher an zweiter Stelle. Aber irgendwie hängt auch alles zusammen.Das Thema ist sehr interessant. Es geht ein bisschen um Zeitreisen. Denn Gottie driftet in ihren Flashbacks zurück in den letzten Sommer, in dem sie sich zum ersten Mal verliebte. Die Beziehung blieb allerdings ein Geheimnis, denn ihr Freund war der beste Freund ihres Bruders. Als dann ihr Großvater stirbt, trennen sich Gottie und Jason. In ihren Flashbacks erlebt sie Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit.In der Gegenwart kommt Gotties bester Freund aus Kindertagen überraschend zurück aus Kanada und verbringt den Sommer bei Gotties Familie. Früher hat er nebenan gewohnt. Gottie und Thomas waren unzertrennlich und ihre Verbindung ist sofort spürbar, selbst nach 5 Jahren ohne Kontakt.Es passieren viele merkwürdige Dinge, für die es letztendlich eigentlich keine Erklärung gibt. Es sei denn man akzeptiert Zeitreisen als real. Dadurch wirkt die ganze Geschichte etwas abgedreht, aber mir hat sie gut gefallen. Es werden einige physikalische Phänomene erklärt und zwar so, dass sie leicht verständlich sind. Man muss sich darauf einlassen. Wer eine locker-leichte Liebesgeschichte über zwei Jugendlich erwartet hat, der wird definitiv enttäuscht. Denn es ist viel komplizierter und komplexer als das.Der Sprachstil hat mich von Anfang an begeistert. Die Autorin zeichnet wunderschöne Bilder, schafft Metaphern und Vergleiche, die mir sehr gefallen haben. Es fiel mir leicht, die Geschichte zu lesen. Leider hatte ich nicht so viel Zeit, sodass die Lektüre etwas länger gedauert hat. Aber es wäre möglich gewesen, das Buch schneller zu lesen. Und trotz vieler Pausen, die ich aufgrund des Zeitmangels machen musste, konnte ich der Handlung immer gut folgen.Gottie ist ein sympathisches Mädchen. Sie ist sehr intelligent, hält sich in der Schule aber lieber zurück. Sie liebt die Naturwissenschaften und beschäftigt sich mit Wurmlöchern und dunkler Materie. Diese Themen sind für Laien natürlich schwierig, aber Gottie drückt sich verständlich aus, sodass man ihr als Leser stets gut folgen kann.Insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen. Denn es ist viel mehr als eine bloße Liebesgeschichte. Es zeigt, dass Entscheidungen Folgen haben und alles verändern können. Es geht auch um das Leben und darum, sich selbst zu finden. Auch wenn dies durch die Flashbacks und Zeitreisen auf eine ungewöhnliche Art und Weise verdeutlicht werden soll, hat es mir großen Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

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  • Langweilig, wirr & ziemlich an den Haaren herbeigezogen...

    Ein bisschen wie Unendlichkeit

    Bosni

    19. November 2017 um 15:29

    "Der Gedanke, mich ein Leben lang an eine Fachrichtung zu binden, verursacht mir Gänsehaut. Ich kann mich ja kaum für fünf Minuten auf ein Gefühl festlegen." (S. 58)"Ein bisschen wie Unendlichkeit" ist Harriet Reuter Hapgoods Debüt und kommt mit einem wunderschönen Cover daher.Dieses Cover war auch mein Hauptgrund, das Buch lesen zu wollen. Denn es sieht einfach toll aus und passt gemeinsam mit dem Titel wunderbar zur Geschichte.Diese hat mich allerdings ziemlich enttäuscht. Die physikalische Seite war gar nicht mein Hauptproblem, teilweise fand ich die Passagen sogar sehr interessant, für ein Jugendbuch aber insgesamt einfach zu lang.Mich störten vor allem die vielen Zeitsprünge, die teilweise völlig aus dem Kontext gerissen auftauchen. Sie unterbrechen den Lesefluss einfach extrem und sind insgesamt betrachtet auch eher unnötig.So wirklich verstand habe ich die ganze Sache mit der Unendlichkeit und den Wurmlöchern auch bis zum Ende nicht.Gottie selbst ist auch kein Charakter, mit dem ich mich gut identifizieren konnte. Sie wirkt ziemlich egoistisch, besonders im Bezug auf Thomas.Die anderen Figuren bleiben insgesamt auch ziemlich blass und sind oft nicht viel mehr als bloße Namen.Alles in Allem konnte mich "Ein bisschen wie Unendlichkeit" nicht überzeugen. Ich habe keinen wirklichen Zugang zum Buch gefunden und fand die meisten Passagen sehr langweilig.Leider bekommt es keine Kaufempfehlung von mir, es sei denn, jemand möchte nur das schöne Cover im Regal bewundern :)"So ist es, wenn man jemanden liebt. So ist es, wenn man um jemanden trauert. Ein bisschen wie Unendlichkeit“ (S. 377)

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  • Lesewochenende im November mit dem FISCHER Leseclub

    Lesewochenende im November mit dem FISCHER Leseclub

    Marina_Nordbreze

    Lesewochenende im November mit dem FISCHER Leseclub Herzlich willkommen bei unserem Lesewochenende im November! Vom 17. bis 19.11.2017 möchten wir gemeinsam die Gelegenheit nutzen, um uns zum Jahresende noch einmal intensiv mit den Büchern aus dem FISCHER Leseclub auseinanderzusetzen.Beim Lesen, Austauschen und Plaudern könnt ihr so sicherlich das ein oder andere Highlight aus dem FISCHER Leseclub entdecken, welches vielleicht ansonsten verborgen geblieben ist! Und das ist noch nicht alles! Ihr könnt zusätzlich ein ganz besonderes "Buch des Monat"-Abzeichen erhalten.Was ihr dafür tun müsst?Schreibt Rezensionen zu den FISCHER-Büchern, die ihr während des Wochenendes gelesen habt und löst die drei Aufgaben, die wir euch während des Lesewochenendes stellen bis zum 30.11.2017!Bitte beachtet, dass nur Rezensionen zu Büchern aus dem Stöberbereich des FISCHER Leseclubs gelten, das heißt, die Bücher müssen 2017 erschienen sein! Unter allen Usern, die das Abzeichen erspielen, verlosen wir 50 Wunschbücher aus den FISCHER-Verlagen!

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    • 804
  • ...Unendlich- verrückt?

    Ein bisschen wie Unendlichkeit

    Chrissi92

    17. October 2017 um 20:07

    Das Buch ist nicht nur ein "bisschen" wie Unendlichkeit, sondern auch ein bisschen verrückt, aber dennoch eine lustige Geschichte.Hauptsächlich geht es hier um Liebe, das Leben selbst aber auch darum sich selbst zu finden und Entscheidungen zu treffen, die alles verändern können.Zumindest genau diese Wirkung hatte das Buch auf mich, denn jede Entscheidung führt uns in eine andere Richtung und lenkt unser Leben, dabei geht es nicht um richtig oder falsch, sondern welchen Weg wir einschlagen wollen.Ich hatte mir lediglich etwas anderes von diesem Buch erwartet, vielleicht fällt mein Eindruck deswegen nicht ganz so positiv aus. Die emotionale Seite kam fast gar nicht bei mir an und trotz der "Moral" hat das Buch keinen besonderen Eindruck hinterlassen. Es war trotzdem nett sie zu lesen, sie war auf jeden Fall mal etwas anderes - ein bisschen verrückt eben.

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  • Rezension zu "Ein bisschen wie Unendlichkeit" von Harriet Reuter Hapgood

    Ein bisschen wie Unendlichkeit

    Kathleen1974

    06. October 2017 um 17:45

    Titel: „Ein bisschen wie Unendlichkeit“Autorin: Harriet Reuter HapgoodVerlag: Fischer Verlag 2017Seitenzahl: 378 SeitenKlappentext:„Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum philosophieren. Doch dann taucht ihr bester Freund Thomas wieder auf, der vor einigen Jahren weggezogen war. Ein schicksalhafter Sommer beginnt – voller Fragen, galaxienverwirbelnder Geheimnisse und Küsse im Regen…“Zum Cover:Das Cover ist traumhaft schön. Die Schriftart, die Farben sowie die zahlreichen funkelnden Sterne passen perfekt zum Buchinhalt, der so einiges an Astronomie und Physik bereit hält. Ein richtig schönes Cover, das zum Träumen einlädt.Schreibstil:Die Schreibweise der Autorin hat mir gut gefallen. Dieser ließ sich gut und größtenteils flüssig lesen. Nur bei der mir nicht immer nachvollziehbaren Handlung geriet ich beim Lesen ins Stocken bzw. musste ich viele Textpassagen für ein besseres Verständnis zweimal lesen. Ansonsten fühlte sich der Schreibstil – gerade bei Stellen, die für mich real waren – schön an.Lieblingszitate:„Manchmal… ist man eben zu sehr mit dem Leben beschäftigt, als dass man Fotos macht. Man hat einfach nicht die Zeit, um den Augenblick festzuhalten, weil man mittendrin ist.“ (Seite 124)„Ich fange an zu begreifen, dass jede Gleichung zwei Seiten hat.“ (Seite 179)„Nach fast einem Jahr der Trauer fühle ich mich wie die Menschen im Viktorianischen Zeitalter, als Edison ihnen nach Jahrhunderten der Dunkelheit das elektrische Licht brachte.“ (Seite 189)„Die Geometrie der Raumzeit ist eine Manifestation der Schwerkraft. Und die Geometrie des gebrochenen Herzens ist eine Manifestation stehen gebliebener Uhren. Die Zeit steht still.“ (Seite 258)„So ist es, wenn man jemanden liebt. So ist es, wenn man um jemanden trauert. Ein bisschen wie Unendlichkeit“ (Seite 377)Meine Meinung zum Buch:Der Start in die Geschichte ist mir nicht leichtgefallen. Ich fand lange keinen richtigen Bezug zur Protagonistin und zur Handlung selbst. Danach gelang es mir, mich teilweise und Stück für Stück auf dieses Buch einzulassen. Ich ließ die Geschichte auf mich wirken und mich erreichten dann auch einige Buchfiguren, wie zum Beispiel Thomas. Ihn fand ich sehr interessant und authentisch. Er ist in meinen Augen der ausdrucksstärkste Charakter in dieser Geschichte.Jedoch entwickelte sich die Handlung für mich nicht genügend bzw. konnte ich vieles, vor allem die wirre Gedankenwelt der Protagonistin, nicht nachvollziehen. Geschehnisse und Gotties wirre Gedankenwelt wirkten einerseits auf mich befremdlich, andererseits war ich schon neugierig, was hinter all dem steckt! Das hat mich animiert, das Buch zu Ende zu lesen.Gern hätte ich Gottie noch etwas näher kennengelernt und einen besseren Bezug zu ihr gefunden, die jede Theorie zu Themen wie Wurmlöcher, Raumzeit, Quantensprünge kennt und alles mit Hilfe von Formeln erklären kann. Leider ließen die Handlung bzw. die Ausarbeitung dieser Buchfigur nicht intensiv genug zu, dass ich mich in sie hineinversetzen konnte. Da half mir leider auch die Schreibweise in der Ich-Form nicht.Die Szenen im Hier und Jetzt haben mir gut gefallen. Da konnte ich mich gut in die Geschichte fallen lassen. Aber immer, wenn Gotties Gedankenchaos in Gang geriet, verlor ich den „roten Faden“ und ich konnte ihren Gedanken nicht folgen, geschweige denn verstehen.Zwischenzeitlich zog sich meiner Meinung nach dieses Jugendbuch, das mich leider nicht wirklich fesseln konnte. Mir ist es nicht gelungen, einen Zugang zur Handlung zu finden. Und das Ende konnte mich trotz aller Bemühungen meinerseits nicht überzeugen. Vielleicht lag es an zu viel physikalischen/mathematischen Elementen, die hier erwähnt und im Großen und Ganzen jedoch gut erklärt werden. Ich konnte den Unendlichkeitsmoment leider nicht nachvollziehen, was mir natürlich sehr leid tut, denn der Grundgedanke zu diesem Buch ist gut! Aber mich hat in dem Buch vieles einfach zu sehr verwirrt und mich mit Fragen zurückgelassen. Eine Geschichte, die ich nicht greifen konnte, so sehr ich es auch wollte!Bewertung: Ich gebe dem Buch daher 3 von 5 Sterne.

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  • Reading Cows Meinung

    Ein bisschen wie Unendlichkeit

    ReadingCow

    08. September 2017 um 16:46

    Okay, zu diesem Buch habe ich wirklich viel zu sagen, auch wenn ich mir nicht sicher bin, wie ich meine Gefühlte überhaupt in Worte fassen soll - Erst einmal: Wundervoller Klappentext-Einstieg mit »So ist es, wenn man jemanden liebt. So ist es, wenn man um jemanden trauert. Ein bisschen wie Unendlichkeit.« - perfekt. Aber kommen wir mal zur Geschichte um Gottie. Wir haben ein Mädchen, das sich selbst verloren hat. Ihr bester Freund zog vor mehreren Jahren weg, ihr Großvater starb letzten Sommer, ihr Vater schleicht durchs Leben, ihre Mutter starb bei ihrer Geburt, ihr Bruder ist ein Künstler, ihr geheimer fester Freund hat sie verlassen und Gottie? Gottie ist ein Genie, sie kann alles mit einer Formel erklären. Ich muss sagen, es ist ein kompliziertes Buch, entweder man liebt es oder man hasst es. Bei den ganzen physikalischen und mathematischen Gleichungen und dem Gerede darüber wurde mein Gehirn herumgewirbelt und ich verstand - trotz reichlich Überlegungen - meistens nur Bahnhof. Überhaupt ist Gotties Gehirn ein chaotischer Ort in dem alles drunter und drüber geht. Ich glaube beim lesen war ich mindestens genauso verwirrt wie die Protagonistin selbst. Den Schreibstil empfand ich als wunderbar einfach, die Charaktere waren authentisch und haben mir alle sehr gut gefallen. Vor allem aber mochte ich Grey und bedauere es schon fast, dass ich ihn nur aus Flashbacks und Erzählungen kennen lernen durfte. Gerne hätte ich ein ganz eigenes Buch nur über Grey und seine Lebensratschläge - "Greys Ratgeber fürs Sorglose Leben", das würde ich definitiv lesen. Wobei mir auch allein schon seine Tagebücher reichen würden, die hätte ich auch gerne. Dann einfach mal dieser sensationelle Einstieg in das Buch (es gibt nur ein Buch, dessen erster Satz es mit diesem hier aufnehmen kann): Meine Unterwäsche hängt im Apfelbaum (1. Ausgabe, Seite 9). Kann mir jemand einen besseren nennen? Ich war hellauf begeistert von dem Buch, frage mich auch heute noch (ein halbes Jahr später) was genau Gottie durchgemacht hat, wie viel davon ihrer Realität passierte und wie viel bloß in ihrem Kopf. Mehr auf: https://readingcow.wordpress.com/

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  • Physik ... Physik...

    Ein bisschen wie Unendlichkeit

    H.C.Hopes_Lesezeichen

    16. August 2017 um 19:50

    Gottie ist ein kleiner Freak, sie liebt Mathematik und Physik. Doch nach dem Tod ihres Großvaters wird sie immer wieder in schwarze Wurmlöcher gezogen die sie kleine Zeitsprünge vollführen lassen.Hier kommen wir schon an den ersten Knackpunkt; Physik - Wurmlöcher - ja, es wird zwar versucht dem Leser das mit den Gesetzmäßigkeiten zu erklären, doch das war mir manchmal zu rätselhaft. Auch nicht jeder Zeitsprung wird aufgeklärt. Trotzdem fand ich Gottie mit ihren verqueren Gedanken total sympathisch. Eine kleine zarte Romanze bahnt sich an, da ihr Exfreund Jason und ihr Jugendfreund Thomas gleichermaßen ihre Aufmerksamkeit erregen. Doch wer macht das Rennen? Die Kapitel sind aus Gotties Sicht geschrieben und der Schreibstil etwas anders, aber irgendwie total süß und zu Gottie passend.

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  • mal berührend, mal wirr (3,5)

    Ein bisschen wie Unendlichkeit

    Bambi-Nini

    03. July 2017 um 20:11

    Gottie ist ein Physikgenie. Doch manche Dinge lassen sich nur schwer wissenschaftlich erklären. So beginnt Gottie zu rätseln und zu forschen, warum sie plötzlich Ereignisse der Vergangenheit nochmal erlebt. Als dann auch noch ihr bester Freund aus Kindertagen auftaucht, steht ihre Welt völlig Kopf... Zeitreisen, Wurmlöcher, parallele Realitäten – spannende Themen, über die ich gern lese. Ein bisschen wie Unendlichkeit konnte mich allerdings nicht richtig fesseln. Trotz vieler physikalischer Grundlagen, die im Buch erläutert werden – um nicht zu sagen, einen beinahe erschlagen, auch wenn immer wieder versucht wird, alltagsnahe Vergleiche zu finden – wird die Geschichte für mich nicht wirklich logisch. Gottie wird scheinbar wahllos in die Vergangenheit geworfen, wo sie Situationen miterlebt, meist ohne zu agieren. In der Realität fehlen ihr dann plötzlich mehrere Stunden oder auch Tage, deren Verbleib nicht geklärt wird oder wie ihre Umwelt sie in diesen Zeitfenstern wahrnimmt. Dadurch wird die Handlung konfus und die eigentliche Geschichte kommt durch die vielen Unterbrechungen nicht richtig in Fahrt. Richtig wirr wird es dann, als Gottie in der Realität ein Ereignis auslöst, dass in der Vergangenheit stattgefunden hat, damit die aktuelle Geschichte überhaupt geschehen konnte... Zwar laufen so einige Fäden zusammen, doch manches erschließt sich mir bis zum Schluss nicht. Sieht man von all den komplexen wissenschaftlichen Überlegungen der jungen Protagonistin und ihren Reisen samt anschließenden Blackouts ab, ergibt sich eine ganz süße Liebesgeschichte sowie die Geschichte über ein Mädchen, dass seinen ganz eigenen Weg sucht, mit der Trauer über den Tod eines geliebten Menschen umzugehen. Einsamkeit, Schmerz, Freundschaft und Liebe sind zentrale Themen des Buches, das einige emotionale Momente zu bieten hat. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive des Teenagers, was dem Leser Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle beim Durchleben der aufwühlenden Ereignisse ermöglicht.   Trotz vieler wissenschaftlicher Erklärungen mit bildhaften Vergleichen empfand ich die Geschichte bis zum Schluss als recht konfus. Die Handlung, die durch die Sprünge immer wieder unterbrochen wird, konnte mich nicht packen. Dabei ist die Liebesgeschichte eigentlich ganz niedlich und die Einblicke, die Gottie in ihre Trauer ermöglicht, sehr berührend.

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  • Gottie in der Unendlichkeit

    Ein bisschen wie Unendlichkeit

    SillyT

    17. June 2017 um 16:54

    Seit Gotties Mutter kurz nach deren Geburt verstarb, lebt diese mit ihrem Vater und ihrem älteren Bruder bei ihrem Großvater Grey in einem sehr kleinen Ort mitten im Nirgendwo. Doch dann geschieht etwas, mir dem sie nicht gerechnet hat, ihr Opa verstirbt und für Gottie bricht eine Welt zusammen. Als dann ihr heimlicher Freund auch noch mit ihr Schluss macht, versinkt sie regelrecht in Trauer und Einsamkeit, doch richtig bemerken scheint das niemand. Doch dann geschehen merkwürdige Dinge im Leben des Mathe- und Physikgenies, es scheint als würde sie wieder Zeit in ihrer Vergangenheit erleben und wenn sie wieder in der Gegenwart ist, weiß sie nicht, was bis dahin geschah. Woran kann das nur liegen? Tagträume oder Wurmlöcher? Dann kehrt urplötzlich ihr ehemaliger bester Freund Thomas zurück und dieser bringt ihr ganzes, eh schon chaotisches Leben, noch mehr durcheinander. Meine Meinung: Bei diesem Buch wirkte schon alleine das Cover wie ein Magnet, denn es ist wirklich wunderschön. Die Geschichte dann an für sich war dann eher gar nicht so leicht, denn für ein Jugendbuch steckte hier doch schon ein gewisser Anspruch dahinter. Der Schreibstil an für sich hat mir gut gefallen und der Autorin gelingt es sowohl ihre Charaktere als auch ihre Geschichte dem Leser näher zu bringen. Schwierig wird es, wenn Gottie anfängt, ihre plötzlichen Erlebnisse der Vergangenheit zu berechnen, ganz nach dem Gottie H. Oppenheimer Prinzip. Da fiel es mir persönlich immer mal wieder schwer, wirklich zu verstehen, wie Gottie da auf ihre Theorien kommt und was sie da berechnet und doch weiß ich, dass es Physiker wohl wirklich versuchen zu berechnen, ob es diese Wurmlöcher oder Parallelwelten wirklich gibt. Also vom Anspruch her ist es nicht nur für Jugendliche geeignet, sondern auch durchaus interessant für den erwachsenen Leser.Doch neben all diesem physikalischen Berechnungen gibt es hier ganz viel Gefühl und Tiefgang in der Geschichte, denn Harriet Reuter Hapgood geht hier auf unglaublich viele bewegende Themen ein. Sei es der Verlust und die damit einhergehende Trauer und deren Verarbeitung, die erste Liebe oder Freundschaft und Familie. All das wird mit in diese Geschichte mit viel Gespür mit eingebracht. Erzählt wird die Geschichte von der junge Gottie in der Ich-Form. Durch diese Perspektive lernte ich Gottie und ihre ganze verquere Gefühlswelt gut kennen. Manchmal fiel es mir zwar wirklich schwer, der Handlung zu folgen, da hier auch immer wieder Zeitsprünge mit ins Geschehen einflossen und es immer wieder etwas zu wissenschaftlich wurde und doch hat diese Geschichte das gewisse Etwas, das mich berühren konnte. Gerade die Figuren der Geschichte wurden hier sehr gut ausgearbeitet und durchdacht. Gottie mochte ich sehr, gerade weil sie kein typischer Teenager ist, sonder eine ganz eigene Persönlichkeit und das meine ich auch genau so, wie ich es geschrieben habe, denn Gottie ist hier mit Ecken und Kanten versehen. Sie öffnet sich nur schwer und zieht sich lieber in sich selbst zurück, während sie ihre Trauer verarbeitet. Für mich hatte sie etwas von einem typischen naturwissenschaftlichen Genie - genial in dem was sie tut, aber was ihre Beziehungen zu anderen Menschen betrifft, ist sie recht schwierig und eigen. Gut, dass da Thomas, ihr bester Freund aus der Kindheit zurückkehrt, der sich seit damals ziemlich verändert hat und wesentlich reifer und erwachsener wirkt und damit Gottie irgendwie auch aus ihrem Schneckenhaus lockt. Aber auch Gotties gesamte Familie, der Name Oppenheimer passt hier wohl perfekt, ist alles andere als alltäglich und ich mochte diese Charaktere sehr gerne. Grey, den man in den Rückblicken kennenlernt und recht kauzig erscheint, der Bruder Ned, der Vater in seiner eigenen Welt, diese Familie ist so skurril und doch so warmherzig, dass man sie einfach mögen muss.Mein Fazit:Kein einfacher und leichter Jugendroman, da er meiner Meinung nach durchaus einen gewissen Anspruch mit sich bringt und doch hat dieses Buch ganz viel Gefühl und Warmherzigkeit. Es zeigt schwierige Themen auf, verknüpft manches (für mich zu sehr) mit wissenschaftlichen Aspekten und doch ist man während des Lesens durchaus gefangen von dem Geschehen. Ich empfehle hier einfach in Leseproben zu schnuppern, denn das Buch ist durchaus lesenswert.

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  • Ganz schön :)

    Ein bisschen wie Unendlichkeit

    SelectionEngel

    04. June 2017 um 13:34

    Also erstmal das Cover, das Cover ist echt richtig super schön!Mir gefallen die wirbelnden Farben, die kleinen glitzernden Sternchen und das in den Titel eingebundene Unendlichkeitssymbol.Ein wirklich schönes Cover was sofort zum in die Hand nehmen anlockt. 💖😍😊Die Geschichte, mir persönlich viel es etwas schwer in die Geschichte zu kommen, also wirklich in die Geschichte. Mit Gotties manchmal sehr wirren Gedanken bn ich eigentlich schnell warm geworden, auch wenn sie manchmal ganz schön crazy war.Und jetzt, VORSICHT SPOILER!Jason, Gotties Ex-Freund, allerdings war mir von Anfang an unsyphatisch. Sein Auftreten, seine Art, wie er mit Gottie umgesprungen ist als sie zusammen waren. Ich meine Hallo?Zu fragen ob sie ihn liebt und dann mit ihr zu schlafen? Echt Geschmacklos! Und dann noch schön die Beziehung geheim halten, das sind mir die Liebsten!Grey, Gotties Grandpa, war mir echt sympathisch und ich finde es schade das er tot ist.Thomas ist mir wirklich richtig sympathisch. Besonders wegen seiner Liebe zum Backen. (Backen ist aber auch echt toll...) Ich kann ihn auch verstehen als er sauer ist das Gottie ihm das mit Jason verschwiegen hat, schließlich hängen sie immer wieder mit ihm ab. Ned ist ein echt komischer Kauz aber YOLO. 😁Sofia dagegen finde ich irgendwie nervig. Sie ist so übel girly... und ist null rücksichtsvoll gegenüber Gottie weil Grey gestorben ist. Okay also zusammengefasst, Das Buch ist eigentlich gut nur ist es manchmal etwas wirr in Gotties Gedanken, komplett mitreissen konnte mich die Geschichte erst gegen Ende und diese physikalischen Begriffe sind echt nichts für mich (Physik abgewählt) sie verwirrten mich teilweise, aber alles in allem kann ich es wirklich empfehlen. 

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  • Eine zauberhaft erzählte Geschichte eines jungen Mädchens, welches erwachsen wird.

    Ein bisschen wie Unendlichkeit

    Susas_Leseecke

    02. June 2017 um 15:13

    Meine Gedanken zu diesem Buch …   Der erste Gedanke: „Dieses Buch geht ans Herz.“ Eine zauberhaft erzählte Geschichte eines jungen Mädchens, welches erwachsen wird, mit ihren Gefühlen kämpft und sich quer durch die Zeit bewegt. Ab der ersten Zeile war ich gefangen von der Geschichte, der bildhaften Erzählung, mittendrinn halt. Mittendrinn in der schmerzhaften Schönheit des Lebens. Mein zweiter Gedanke galt direkt der Autorin. Ich hoffe sehr, dass sie weiterhin ihren Gedanken und Geschichten freien Lauf lässt und sie zu Papier bringt. Ich hoffe auf Nachschub. Für mich ist dieses Debüt durchaus gelungen. Chapeau.   Auf dem Cover durfte natürlich die Schleife der Unendlichkeit nicht fehlen und somit ist die Gestaltung des Schutzumschlags bezaubernd schön, überwiegend in blau und weiß gehalten. Das Buch selbst ist lila eingefasst und der Buchrücken mit silberner Schrift verziert. Auch hier noch einmal die Schleife der Unendlichkeit. Mit jedem Kapitel entfernt sie sich mehr und mehr von dem Tag - vor einem Jahr -  als ihr geliebter Großvater Grey starb. Die Figuren sind passend gewählt und, wie ich finde, kann sich jeder Leser sehr gut in Gottie und ihr Umfeld hineinversetzen.     Ich fange an, mir Pi bis in die hundertste Dezimalstelle vorzusagen. Doch mein Hirn spielt nicht mit, es verheddert sich irgendwie: Und ich frage mich: Was wäre passiert, wenn Thomas mich vor fünf Jahren geküsst hätte? Oder wenn er niemals weggegangen wäre? Seite 151     Gottie ist fasziniert von der Welt der physikalischen Gesetze und der Mathematik, se setzt alles in Gleichungen, ein kleines Genie. Als ihr bester Freund Thomas sie von einen Tag auf den anderen verlässt und wegzieht bricht für sie eine kleine Welt zusammen. Sie hat leider schon sehr früh, wenige kostbare Momente nach ihrer Geburt, ihre Mam verloren, vor fünf Jahren ihren besten Freund und Nachbarn Thomas und nun vor einem Jahr ihren geliebten Großvater. Im letzten Sommer hatte sie einen heimlichen Freund von dem bisher keiner weiß, auch er trennt sich von ihr. Für Gottie läuft es also echt nicht gut. In der Schule bekommt sie für den kommenden Sommer eine Hausaufgabe, welche sie fortan beschäftigt. Auch Thomas kehrt nach Jahren plötzlich zurück. Alles fängt an sich zu verkomplizieren. Gottie findet sich immer wieder in der Vergangenheit wieder und verpasst dadurch die Gegenwart. Sie stellt sich die Frage nach dem Warum dies passiert und ob es Wurmlöcher gibt durch die man hin und her reisen kann. Sie ist traurig und einsam, obwohl sie nicht allein ist. Gottie zweifelt an sich und ihrem Verstand. Sie stellt Gleichungen auf um das was um sie herum und mit ihr geschieht zu verstehen.   Dieses Buch ging mir sehr nah. Ich glaube, nein ich weiß, jeder von uns Lesern dieses Buches wird seine eigene Trauer um einen geliebten verlorenen Menschen aus einer anderen Sicht betrachten. Mit anderen Augen. Ich habe leider schon sehr vielen Menschen Adieu sagen müssen, bzw. sind viele nicht mehr hier auf dieser Welt. Doch weiß ich, dass die Begegnungen, die Ereignisse und Erinnerungen, Berührungen und Umarmungen für immer mein sind. Tief in meinem Herzen. Diese Erinnerung an wundervolle Zeiten, diese Liebe kann mir keiner nehmen.     Ein Vater, der mal an-, dann wieder anwesend ist und eine Mutter, die ich niemals kennen werde. So ist es, wenn man jemanden liebt. So ist es, wenn man um jemanden trauert. Es ist ein bisschen wie ein Schwarzes Loch. Ein bisschen wie Unendlichkeit. Seite 377     Mein persönliches Fazit ...   Die Jugend, die Liebe, die verzwickten Gefühle und das ganze Universum. Kurz, mal wieder eine ganz andere Liebesgeschichte. Ein Muss ist dieses Buch, ein Muss für jede Lesemaus ab 14 Jahren. Aber Achtung, Suchtgefahr. Ein Debüt, welches mich überrascht und überzeugt hat. Für mich ist es schon jetzt ein kleiner Buchschatz und ich weiß, dass ich es noch weitere Mal in die Hand nehmen und lesen werde. Lasst euch einfach verzaubern, lest dieses Buch und schwelgt in Erinnerungen.   © Rezension: 2017, Susa

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  • Süße Sommerromanze mit einem Hauch Melancholie

    Ein bisschen wie Unendlichkeit

    Dex-aholic

    01. June 2017 um 22:02

    Das Buch wirkte anfangs ein wenig unscheinbar auf mich, versprach aber auch eine schöne (und manchmal traurige) Geschichte. Ganz so sehr enttäuscht wurde ich dabei wirklich nicht. Die Geschichte um Gottie, wie sie ihren Sommer und den Sommer im letzten Jahr, sowie den Verlust ihres Großvaters durchlebt und sich auf ein Wiedersehen mit ihrem Sandkastenfreund und der wahrscheinlich ersten großen Liebe einrichten muss, ist teilweise süß, traurig und ergreifend, aber auch manchmal ein wenig...langatmig und störrisch zu lesen. Gottie ist ein Mathe-/Physikgenie und versucht ihre Erinnerungen an den Großvater, aber auch ihre bestehenden Freundschaften und die Beziehung zu Thomas mit Wurmlöchern und Formeln zu losen und zu verstehen. Erst zum Ende hin erschließt sich mehr und mehr, was denn nun der Sinn der ganzen Sache ist. Dass sie so ihren Verlust verarbeitet, um wieder glücklich sein zu können und sich sogar wieder traut, sich zu verlieben. Die Idee an sich ist nicht schlecht, die Umsetzung ist soweit auch gelungen. Nur ab und zu ging mir Gottie auf den Keks, ihr ständiges Ich-Gehabe und dass sie der Mittelpunkt der Welt zu sein scheint. Gut, sie ist der Hauptprotagonist, aber so ein wenig Einsicht, dass auch andere unbekannte Größen in Formeln auftauchen und sie nicht der Fixpunkt für alles und jeden ist....es nervt irgendwann. Man will sie eigentlich mit der Nase drauf stoßen, damit sie endlich eine Erleuchtung hat. Thomas finde ich, reißt das alles wieder raus. Er ist einfach super charmant, freundlich und so verdammt geduldig. Durch ihn lenkt Gottie zum Glück endlich ein. Das Ende kann sich nämlich durchaus sehen lassen, das hat mir mit am besten gefallen.

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