Ein bisschen wie Unendlichkeit

von Harriet Reuter Hapgood 
3,4 Sterne bei123 Bewertungen
Ein bisschen wie Unendlichkeit
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Positiv (57):
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Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, anders als erwartet und irgendwie sogar lehrreich!

Kritisch (21):
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Schöne Geschichte und interessantes Thema!

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Inhaltsangabe zu "Ein bisschen wie Unendlichkeit"

»So ist es, wenn man jemanden liebt. So ist es, wenn man um jemanden trauert. Ein bisschen wie Unendlichkeit.« Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären. Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weggezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern? Ein großes, bewegendes Debüt über den Schmerz und die unendliche Schönheit des Lebens

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783737340335
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:FISCHER KJB
Erscheinungsdatum:23.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Linaschreibts avatar
    Linaschreibtvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, anders als erwartet und irgendwie sogar lehrreich!
    Ein bisschen wie Unendlichkeit

    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, anders als erwartet und irgendwie sogar lehrreich!

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    Saskia_Reinholdvor 4 Monaten
    Fantasy

    Klappentext


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    LieLus avatar
    LieLuvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Vor allem das Cover stach mir ins Auge, weshalb ich dieses wunderschöne Buch unbedingt haben musste.
    Ein bisschen wie Unendlichkeit (Harriet Reuter Hapgood)

    Erschienen:

    23. Februar 2017

    Seitenzahl: 384

    Verlag: Fischer Jugendbuch Verlag

    Hardcover: 16,99 € 

    ISBN: 978-3737340335

    Die Autorin

    Harriet Reuter Hapgood lebt in Brighton, England. Als Modejournalistin schrieb sie unter anderem für die Zeitschriften »In Style« und »Marie Claire«. Ihr Großvater war ein deutscher Mathematiker und hat sie zu diesem Roman inspiriert. ›Ein bisschen wie Unendlichkeit‹ ist ihr Debüt.

    Ein bisschen wie Unendlichkeit

    Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären. Diese hält sie gewissenhaft an ihrer Zimmerwand fest.

    Nur eines erschließt sich ihr nicht: warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weg­gezogen ist, plötzlich wieder auftaucht. Er hatte sie doch alleingelassen. Auch warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Weder ihr Bruder, der weiterhin Freunde trifft und Partys feiert, und auch nicht ihr Vater, den der kleinste Wind umzuhauen vermag. Warum durchlebt sie in Flashbacks außerdem ganze Szenen ihres Lebens erneut? Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern?

    Fazit

    Vor allem das Cover stach mir ins Auge, weshalb ich dieses wunderschöne Buch unbedingt haben musste. Die ersten Seiten jedoch konnten mich vollends fesseln. Was für ein grandioser Einstieg? Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und las es in einem Rutsch durch. Die Protagonistin Gottie ist ein nachdenkliches Mädchen, welches den Sommer, der für sie mit so vielen schlechten Gefühlen und Trauer verbunden ist, einfach nur unter dem Apfelbaum verbringen möchte. Alle anderen Protagonisten schließt sie aus ihrer eigenen Welt aus.

    Der Schreib- und Erzählstil ist unglaublich berührend und spannend. Der Leser lernt das Innenleben von Gottie kennen und beginnt erst im Laufe des Romans zu verstehen, wie es dem Mädchen wirklich geht. Ich stand während des Lesens häufig vor einem Tränenausbruch. So sehr konnte ich Gottie versehen und mich durch den ansprechenden Erzählstil in sie hineinversetzen. Das Mädchen leidet unheimlich unter einigen Gegebenheiten, die sich dem Leser erst nach und nach erschließen. Sie selbst erklärt sich das meiste mit ihren Theorien über Raum und Zeit. Vor allem die Sprünge in der Handlung, vor welchen ich zunächst ein wenig Angst vor einem Durcheinander hatte, machen den Verlauf der Handlung so originell. Die Zeitsprünge verdeutlichen den Gemütszustand der jungen Frau noch mehr.

    Wirklich eine gelungene Reise durch Raum und Zeit und gleichzeitig durch die Psyche eines jungen Mädchens, welches sich von ihrer Umwelt abgeschnitten, alleingelassen und unverstanden fühlt. Letztlich ist alles eine Frage von Gefühlen. Der Schmerz, der von Gottie ausgeht, ist so greifbar, dass man als Leser selbst mit sich hadert. Der ganze Weltschmerz scheint sie zu umgeben.

    »So ist es, wenn man jemanden liebt. So ist es, wenn man um jemanden trauert. Ein bisschen wie Unendlichkeit.«

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    Caro2929s avatar
    Caro2929vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Konnte mich nicht überzeugen!
    Überzeugt nicht

    Klappentext:
    "Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären. 
    Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weg­gezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern?"


    Meine Meinung:

    Mich konnte dieses Buch leider nicht überzeugen. Zwar hat die Autorin einen angenehmen Schreibstil, so dass man in einen angenehmen und schnellen Lesefluss gerät. Jedoch war die Geschichte für mich tatsächlich eher langweilig und konnte mich leider nicht in ihren Bann ziehen.


    Die Protagonistin war mir doch leider zu speziell. Aber wie gesagt, dass ist mein persönliches Empfinden. Ich musste mich eher durch das Buch quälen, als dass es mir Lesefreude bereitet hat. Eigentlich schade, denn ich fand den Klappentext doch sehr viel versprechend. Aber es liegt daran, dass die Geschichte einfach nicht "meins" war. 


    Ab und an war mir die Geschichte auch einfach zu wirr, wenn nicht sogar konfus. 


    Die Charaktere waren aber eigentlich im großen und ganzen alle sehr gut und auch facettenreich, nur wurde ich wie oben schon angedeutet mit der Protagonistin leider nicht warm. 




    Fazit:


    Nicht mein Fall, da recht speziell...

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    miahs avatar
    miahvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Etwas wirre und seltsame Geschichte über ein Mädchen, das den Verlust ihres Großvaters verarbeiten muss, aber sehr schön geschrieben.
    Ein bisschen wie Unendlichkeit

    Inhalt:
    Die 17-jährige Gottie lebt mit ihrem Vater und ihrem Bruder in einer Kleinstadt. Ihr Großvater Grey hat bis zu seinem Tod vor fast einem Jahr ebenfalls bei der Familie gelebt. Die Mutter ist bei der Geburt von Gottie gestorben. Nach dem Tod des Großvaters fällt Gottie in ein tiefes Loch voller Trauer. Im Sommer driftet sie häufiger in Flashbacks zurück zu der Zeit vor einem Jahr. Doch wie ist das möglich und vor allem wie hört das wieder auf?

    Meine Meinung:
    Mich hat vor allem erstmal das Cover angesprochen. Ich finde es wunderschön mit den blauen Verwirbelungen und den glitzernden Punkten und Sternen. Die Schrift ist ebenfalls gut gewählt.
    Der Klappentext auf der Rückseite lässt zunächst eine andere Geschichte vermuten, man muss schon den Text auf dem Innenband mitlesen und trotzdem war ich zunächst überrascht. Gotties Flashbacks sind das Hauptthema, die Verarbeitung der Trauer und die Liebesgeschichte stehen irgendwie eher an zweiter Stelle. Aber irgendwie hängt auch alles zusammen.

    Das Thema ist sehr interessant. Es geht ein bisschen um Zeitreisen. Denn Gottie driftet in ihren Flashbacks zurück in den letzten Sommer, in dem sie sich zum ersten Mal verliebte. Die Beziehung blieb allerdings ein Geheimnis, denn ihr Freund war der beste Freund ihres Bruders. Als dann ihr Großvater stirbt, trennen sich Gottie und Jason. In ihren Flashbacks erlebt sie Erinnerungen an ihre gemeinsame Zeit.

    In der Gegenwart kommt Gotties bester Freund aus Kindertagen überraschend zurück aus Kanada und verbringt den Sommer bei Gotties Familie. Früher hat er nebenan gewohnt. Gottie und Thomas waren unzertrennlich und ihre Verbindung ist sofort spürbar, selbst nach 5 Jahren ohne Kontakt.

    Es passieren viele merkwürdige Dinge, für die es letztendlich eigentlich keine Erklärung gibt. Es sei denn man akzeptiert Zeitreisen als real. Dadurch wirkt die ganze Geschichte etwas abgedreht, aber mir hat sie gut gefallen. Es werden einige physikalische Phänomene erklärt und zwar so, dass sie leicht verständlich sind. Man muss sich darauf einlassen. Wer eine locker-leichte Liebesgeschichte über zwei Jugendlich erwartet hat, der wird definitiv enttäuscht. Denn es ist viel komplizierter und komplexer als das.

    Der Sprachstil hat mich von Anfang an begeistert. Die Autorin zeichnet wunderschöne Bilder, schafft Metaphern und Vergleiche, die mir sehr gefallen haben. Es fiel mir leicht, die Geschichte zu lesen. Leider hatte ich nicht so viel Zeit, sodass die Lektüre etwas länger gedauert hat. Aber es wäre möglich gewesen, das Buch schneller zu lesen. Und trotz vieler Pausen, die ich aufgrund des Zeitmangels machen musste, konnte ich der Handlung immer gut folgen.

    Gottie ist ein sympathisches Mädchen. Sie ist sehr intelligent, hält sich in der Schule aber lieber zurück. Sie liebt die Naturwissenschaften und beschäftigt sich mit Wurmlöchern und dunkler Materie. Diese Themen sind für Laien natürlich schwierig, aber Gottie drückt sich verständlich aus, sodass man ihr als Leser stets gut folgen kann.

    Insgesamt hat mir das Buch sehr gefallen. Denn es ist viel mehr als eine bloße Liebesgeschichte. Es zeigt, dass Entscheidungen Folgen haben und alles verändern können. Es geht auch um das Leben und darum, sich selbst zu finden. Auch wenn dies durch die Flashbacks und Zeitreisen auf eine ungewöhnliche Art und Weise verdeutlicht werden soll, hat es mir großen Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

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    Bosnis avatar
    Bosnivor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Langweilig, wirr & ziemlich an den Haaren herbeigezogen...konnte mich nicht überzeugen!
    Langweilig, wirr & ziemlich an den Haaren herbeigezogen...

    "Der Gedanke, mich ein Leben lang an eine Fachrichtung zu binden, verursacht mir Gänsehaut. Ich kann mich ja kaum für fünf Minuten auf ein Gefühl festlegen." (S. 58)

    "Ein bisschen wie Unendlichkeit" ist Harriet Reuter Hapgoods Debüt und kommt mit einem wunderschönen Cover daher.
    Dieses Cover war auch mein Hauptgrund, das Buch lesen zu wollen. Denn es sieht einfach toll aus und passt gemeinsam mit dem Titel wunderbar zur Geschichte.

    Diese hat mich allerdings ziemlich enttäuscht. Die physikalische Seite war gar nicht mein Hauptproblem, teilweise fand ich die Passagen sogar sehr interessant, für ein Jugendbuch aber insgesamt einfach zu lang.
    Mich störten vor allem die vielen Zeitsprünge, die teilweise völlig aus dem Kontext gerissen auftauchen. Sie unterbrechen den Lesefluss einfach extrem und sind insgesamt betrachtet auch eher unnötig.
    So wirklich verstand habe ich die ganze Sache mit der Unendlichkeit und den Wurmlöchern auch bis zum Ende nicht.

    Gottie selbst ist auch kein Charakter, mit dem ich mich gut identifizieren konnte. Sie wirkt ziemlich egoistisch, besonders im Bezug auf Thomas.
    Die anderen Figuren bleiben insgesamt auch ziemlich blass und sind oft nicht viel mehr als bloße Namen.

    Alles in Allem konnte mich "Ein bisschen wie Unendlichkeit" nicht überzeugen. Ich habe keinen wirklichen Zugang zum Buch gefunden und fand die meisten Passagen sehr langweilig.
    Leider bekommt es keine Kaufempfehlung von mir, es sei denn, jemand möchte nur das schöne Cover im Regal bewundern :)

    "So ist es, wenn man jemanden liebt. So ist es, wenn man um jemanden trauert. Ein bisschen wie Unendlichkeit“ (S. 377)

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    Chrissi92s avatar
    Chrissi92vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Seltsam aber interessant und magisch, überraschend und etwas .. verrückt?
    ...Unendlich- verrückt?

    Das Buch ist nicht nur ein "bisschen" wie Unendlichkeit, sondern auch ein bisschen verrückt, aber dennoch eine lustige Geschichte.
    Hauptsächlich geht es hier um Liebe, das Leben selbst aber auch darum sich selbst zu finden und Entscheidungen zu treffen, die alles verändern können.
    Zumindest genau diese Wirkung hatte das Buch auf mich, denn jede Entscheidung führt uns in eine andere Richtung und lenkt unser Leben, dabei geht es nicht um richtig oder falsch, sondern welchen Weg wir einschlagen wollen.

    Ich hatte mir lediglich etwas anderes von diesem Buch erwartet, vielleicht fällt mein Eindruck deswegen nicht ganz so positiv aus. Die emotionale Seite kam fast gar nicht bei mir an und trotz der "Moral" hat das Buch keinen besonderen Eindruck hinterlassen. Es war trotzdem nett sie zu lesen, sie war auf jeden Fall mal etwas anderes - ein bisschen verrückt eben.

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    Kathleen1974s avatar
    Kathleen1974vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich bekam leider keinen guten Bezug zu dieser Geschichte!
    Rezension zu "Ein bisschen wie Unendlichkeit" von Harriet Reuter Hapgood

    Titel: „Ein bisschen wie Unendlichkeit“
    Autorin: Harriet Reuter Hapgood
    Verlag: Fischer Verlag 2017
    Seitenzahl: 378 Seiten

    Klappentext:
    „Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum philosophieren. Doch dann taucht ihr bester Freund Thomas wieder auf, der vor einigen Jahren weggezogen war. Ein schicksalhafter Sommer beginnt – voller Fragen, galaxienverwirbelnder Geheimnisse und Küsse im Regen…“

    Zum Cover:
    Das Cover ist traumhaft schön. Die Schriftart, die Farben sowie die zahlreichen funkelnden Sterne passen perfekt zum Buchinhalt, der so einiges an Astronomie und Physik bereit hält. Ein richtig schönes Cover, das zum Träumen einlädt.

    Schreibstil:
    Die Schreibweise der Autorin hat mir gut gefallen. Dieser ließ sich gut und größtenteils flüssig lesen. Nur bei der mir nicht immer nachvollziehbaren Handlung geriet ich beim Lesen ins Stocken bzw. musste ich viele Textpassagen für ein besseres Verständnis zweimal lesen. Ansonsten fühlte sich der Schreibstil – gerade bei Stellen, die für mich real waren – schön an.

    Lieblingszitate:
    „Manchmal… ist man eben zu sehr mit dem Leben beschäftigt, als dass man Fotos macht. Man hat einfach nicht die Zeit, um den Augenblick festzuhalten, weil man mittendrin ist.“ (Seite 124)
    „Ich fange an zu begreifen, dass jede Gleichung zwei Seiten hat.“ (Seite 179)
    „Nach fast einem Jahr der Trauer fühle ich mich wie die Menschen im Viktorianischen Zeitalter, als Edison ihnen nach Jahrhunderten der Dunkelheit das elektrische Licht brachte.“ (Seite 189)
    „Die Geometrie der Raumzeit ist eine Manifestation der Schwerkraft. Und die Geometrie des gebrochenen Herzens ist eine Manifestation stehen gebliebener Uhren. Die Zeit steht still.“ (Seite 258)
    „So ist es, wenn man jemanden liebt. So ist es, wenn man um jemanden trauert. Ein bisschen wie Unendlichkeit“ (Seite 377)

    Meine Meinung zum Buch:
    Der Start in die Geschichte ist mir nicht leichtgefallen. Ich fand lange keinen richtigen Bezug zur Protagonistin und zur Handlung selbst.

    Danach gelang es mir, mich teilweise und Stück für Stück auf dieses Buch einzulassen. Ich ließ die Geschichte auf mich wirken und mich erreichten dann auch einige Buchfiguren, wie zum Beispiel Thomas. Ihn fand ich sehr interessant und authentisch. Er ist in meinen Augen der ausdrucksstärkste Charakter in dieser Geschichte.

    Jedoch entwickelte sich die Handlung für mich nicht genügend bzw. konnte ich vieles, vor allem die wirre Gedankenwelt der Protagonistin, nicht nachvollziehen. Geschehnisse und Gotties wirre Gedankenwelt wirkten einerseits auf mich befremdlich, andererseits war ich schon neugierig, was hinter all dem steckt! Das hat mich animiert, das Buch zu Ende zu lesen.

    Gern hätte ich Gottie noch etwas näher kennengelernt und einen besseren Bezug zu ihr gefunden, die jede Theorie zu Themen wie Wurmlöcher, Raumzeit, Quantensprünge kennt und alles mit Hilfe von Formeln erklären kann. Leider ließen die Handlung bzw. die Ausarbeitung dieser Buchfigur nicht intensiv genug zu, dass ich mich in sie hineinversetzen konnte. Da half mir leider auch die Schreibweise in der Ich-Form nicht.

    Die Szenen im Hier und Jetzt haben mir gut gefallen. Da konnte ich mich gut in die Geschichte fallen lassen. Aber immer, wenn Gotties Gedankenchaos in Gang geriet, verlor ich den „roten Faden“ und ich konnte ihren Gedanken nicht folgen, geschweige denn verstehen.

    Zwischenzeitlich zog sich meiner Meinung nach dieses Jugendbuch, das mich leider nicht wirklich fesseln konnte. Mir ist es nicht gelungen, einen Zugang zur Handlung zu finden. Und das Ende konnte mich trotz aller Bemühungen meinerseits nicht überzeugen.

    Vielleicht lag es an zu viel physikalischen/mathematischen Elementen, die hier erwähnt und im Großen und Ganzen jedoch gut erklärt werden. Ich konnte den Unendlichkeitsmoment leider nicht nachvollziehen, was mir natürlich sehr leid tut, denn der Grundgedanke zu diesem Buch ist gut! Aber mich hat in dem Buch vieles einfach zu sehr verwirrt und mich mit Fragen zurückgelassen. Eine Geschichte, die ich nicht greifen konnte, so sehr ich es auch wollte!

    Bewertung: Ich gebe dem Buch daher 3 von 5 Sterne.

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    ReadingCows avatar
    ReadingCowvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Von dem Gottie H.-Oppenheimer-Prinzip war ich vollends begeistert und wer etwas außergewöhnliches wagen möchte, sollte sich drauf einlassen!
    Reading Cows Meinung

    Okay, zu diesem Buch habe ich wirklich viel zu sagen, auch wenn ich mir nicht sicher bin, wie ich meine Gefühlte überhaupt in Worte fassen soll -

    Erst einmal: Wundervoller Klappentext-Einstieg mit »So ist es, wenn man jemanden liebt. So ist es, wenn man um jemanden trauert. Ein bisschen wie Unendlichkeit.« - perfekt.

    Aber kommen wir mal zur Geschichte um Gottie. Wir haben ein Mädchen, das sich selbst verloren hat. Ihr bester Freund zog vor mehreren Jahren weg, ihr Großvater starb letzten Sommer, ihr Vater schleicht durchs Leben, ihre Mutter starb bei ihrer Geburt, ihr Bruder ist ein Künstler, ihr geheimer fester Freund hat sie verlassen und Gottie? Gottie ist ein Genie, sie kann alles mit einer Formel erklären.

    Ich muss sagen, es ist ein kompliziertes Buch, entweder man liebt es oder man hasst es. Bei den ganzen physikalischen und mathematischen Gleichungen und dem Gerede darüber wurde mein Gehirn herumgewirbelt und ich verstand - trotz reichlich Überlegungen - meistens nur Bahnhof. Überhaupt ist Gotties Gehirn ein chaotischer Ort in dem alles drunter und drüber geht. Ich glaube beim lesen war ich mindestens genauso verwirrt wie die Protagonistin selbst.

    Den Schreibstil empfand ich als wunderbar einfach, die Charaktere waren authentisch und haben mir alle sehr gut gefallen. Vor allem aber mochte ich Grey und bedauere es schon fast, dass ich ihn nur aus Flashbacks und Erzählungen kennen lernen durfte. Gerne hätte ich ein ganz eigenes Buch nur über Grey und seine Lebensratschläge - "Greys Ratgeber fürs Sorglose Leben", das würde ich definitiv lesen. Wobei mir auch allein schon seine Tagebücher reichen würden, die hätte ich auch gerne.

    Dann einfach mal dieser sensationelle Einstieg in das Buch (es gibt nur ein Buch, dessen erster Satz es mit diesem hier aufnehmen kann): Meine Unterwäsche hängt im Apfelbaum (1. Ausgabe, Seite 9). Kann mir jemand einen besseren nennen?

    Ich war hellauf begeistert von dem Buch, frage mich auch heute noch (ein halbes Jahr später) was genau Gottie durchgemacht hat, wie viel davon ihrer Realität passierte und wie viel bloß in ihrem Kopf.


    Mehr auf: https://readingcow.wordpress.com/

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    H.C.Hopes_Lesezeichens avatar
    H.C.Hopes_Lesezeichenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sympathischer Freak mit verqueren Gedanken trifft auf zarte Romantik.
    Physik ... Physik...

    Gottie ist ein kleiner Freak, sie liebt Mathematik und Physik. Doch nach dem Tod ihres Großvaters wird sie immer wieder in schwarze Wurmlöcher gezogen die sie kleine Zeitsprünge vollführen lassen.
    Hier kommen wir schon an den ersten Knackpunkt; Physik - Wurmlöcher - ja, es wird zwar versucht dem Leser das mit den Gesetzmäßigkeiten zu erklären, doch das war mir manchmal zu rätselhaft. Auch nicht jeder Zeitsprung wird aufgeklärt.
    Trotzdem fand ich Gottie mit ihren verqueren Gedanken total sympathisch.
    Eine kleine zarte Romanze bahnt sich an, da ihr Exfreund Jason und ihr Jugendfreund Thomas gleichermaßen ihre Aufmerksamkeit erregen.
    Doch wer macht das Rennen?
    Die Kapitel sind aus Gotties Sicht geschrieben und der Schreibstil etwas anders, aber irgendwie total süß und zu Gottie passend.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Marina_Nordbrezes avatar

    So ist es, wenn man jemanden liebt. So ist es, wenn man um jemanden trauert. Ein bisschen wie Unendlichkeit.

    Gottie ist ein sehr rational denkender Mensch. Sie begeistert sich für alles, was mit dem Universum zu tun hat, Zahlen und Fakten sind hier entscheidend, für Gefühle ist kein Platz. Doch Gottie muss feststellen, dass nicht alles immer erklärbar ist – insbesondere dann nicht, wenn es um die Liebe geht ... ein bisschen wie bei der Unendlichkeit.
    Gewinne mit etwas Glück eines von 25 Exemplaren von "Ein bisschen wie Unendlichkeit" von Debütautorin Harriet Reuter Hapgood für unsere Leserunde!

    Über das Buch:
    Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären. Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weggezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern? Ein großes, bewegendes Debüt über den Schmerz und die unendliche Schönheit des Lebens.

    >> Hier geht es zur Leseprobe!

    Über die Autorin:

    Harriet Reuter Hapgood lebt in Brighton, England. Als Modejournalistin schrieb sie unter anderem für die Zeitschriften »InStyle« und »MarieClaire«. Ihr Großvater war ein deutscher Mathematiker und hat sie zu diesem Roman inspiriert. ›Ein bisschen wie Unendlichkeit‹ ist ihr Debüt.

    Gemeinsam mit FISCHER KJB  vergeben wir in unserer Leserunde 25 Exemplare von  "Ein bisschen wie Unendlichkeit" . Was du tun musst, um dabei zu sein? Bewirb dich bis einschließlich 15.02. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und verrate uns folgendes:

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    Pressestimmen

    Es ist definitiv ein Jahreshighlight für mich und ihr müsst dieses Buch einfach lesen. Es ist perfekt.

    Für mich war ›Ein bisschen wie Unendlichkeit‹ ein klares Highlight mit einem zugegebenermaßen bekannten Grundthema und dennoch weit entfernt von dem Bekannten!

    Ein großes, bewegendes Debüt über den Schmerz und die unendliche Schönheit des Lebens.

    Eine tolle Mischung aus Physik, Emotionen, Verlust und Geheimnissen.

    Reuter Hapgood hat hier wirklich ein ganz einmaliges Buch hingelegt und mich wirklich berührt zurück gelassen, dabei ist ihre Art des Erzählens ein absoluter Genuss.

    ›Ein bisschen wie Unendlichkeit‹ bietet eine Liebesgeschichte der etwas anderen Art und ist überraschend vielschichtig.

    Die Autorin legt in ihrem Romandebüt ein wunderbar einfühlsame Geschichte über Liebe, Trauer und Verlust vor.

    Für mich ist ›Ein bisschen wie Unendlichkeit‹ ein Buch, das ich sicherlich noch einmal lesen werde. Allgemein gesehen ist das Buch erfrischend gut, nicht neu und doch so ganz anders.

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