Harriet Reuter Hapgood Ein bisschen wie Unendlichkeit

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Inhaltsangabe zu „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ von Harriet Reuter Hapgood

»So ist es, wenn man jemanden liebt. So ist es, wenn man um jemanden trauert. Ein bisschen wie Unendlichkeit.« Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären. Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weggezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern? Ein großes, bewegendes Debüt über den Schmerz und die unendliche Schönheit des Lebens

War leider nicht so meins...

— rabbitbooks
rabbitbooks

Anfangs verwirrend aber letztendlich ein sehr intelligenter, humorvoller und glücklich machender Jugendroman mit viel Anspruch.

— LillianMcCarthy
LillianMcCarthy

Eine wunderschöne Geschichte, die mich völlig in ihren Bann gezogen hat.

— Buchgespenst
Buchgespenst

Hmmm... viele tolle Charaktere und Situationen... dazwischen leider oft verwirrend und seltsam nicht ganz meins

— Alina97
Alina97

Neben berührenden Themen und einer sanften Liebesgeschichte leider auch verwirrend

— Skyline-Of-Books
Skyline-Of-Books

Leider nicht ganz das, was ich erwartet habe!

— IsiVital
IsiVital

Eine super cooler Opa, eine verwirrende Liebesgeschichte und eine Prise Physik. Boom "Ein bisschen wie Unendlichkeit" ist geboren.

— Yukihime
Yukihime

Sehr verwirrend und langatmig; könnte jetzt nicht sagen, worum es eigentlich ging. Knappe 2 Sterne

— buecher_bewertungen1
buecher_bewertungen1

Ein gutes Buch mit strahlenden Momentan, das im Mittelteil durch die vielen Zeitsprünge den roten Faden verliert und langatmig wird.

— Blaetterwind
Blaetterwind

Es gab schöne Seiten an der Geschichte. Leider hat mir aber die Komplexität & der Egoismus der Protagonistin das Lesen etwas madig gemacht.

— schokigirl
schokigirl

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 14.04.2017: _Jassi                                           ---  38 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   83,5 Punkte BeeLu                                         ---   62 Punkte Bellis-Perennis                          ---  261 Punkte Beust                                          ---   100 Punkte Bibliomania                               ---   97 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  161 Punkte ChattysBuecherblog                --- 111 Punkte CherryGraphics                     ---   62.5 Punkte Code-between-lines                ---  55 Punkte Eldfaxi                                       ---   51 Punkte Farbwirbel                                ---   44 Punkte fasersprosse                            ---     9 Punkte Frenx51                                     ---  41 Punkte glanzente                                  ---   60 Punkte GrOtEsQuE                               ---   71 Punkte hannelore259                          ---   33 Punkte hannipalanni                           ---   71 Punkte Hortensia13                             ---   53 Punkte Igelchen                                    ---   11 Punkte Igelmanu66                              ---   95 Punkte janaka                                       ---   63 Punkte Janina84                                   ---    44 Punkte jasaju2012                               ---   16 Punkte jenvo82                                    ---   56 Punkte kalestra                                    ---   26 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   57 Punkte Katykate                                  ---   44 Punkte Kerdie                                      ---   99 Punkte Kleine1984                              ---   61 Punkte Kuhni77                                   ---   60 Punkte KymLuca                                  ---   50,5 Punkte LadyMoonlight2012               ---   26 Punkte LadySamira090162                ---   124 Punkte Larii_Mausi                              ---    24 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   36 Punkte louella2209                            ---   58 Punkte lyydja                                       ---   55 Punkte mareike91                              ---    20 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  39 Punkte MissSternchen                          ---  29 Punkte mistellor                                   ---   123 Punkte Mone97                                    ---   20 Punkte natti_Lesemaus                        ---  39 Punkte Nelebooks                               ---  160 Punkte niknak                                       ----  180 Punkte nordfrau                                   ---   74 Punkte PMelittaM                                 ---   82 Punkte PollyMaundrell                         ---   24 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   52 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   35 Punkte SaintGermain                            ---   82 Punkte samea                                           --- 28 Punkte schadow_dragon81                  ---   73 Punkte Schmiesen                                  ---   92 Punkte Schokoloko29                            ---   23 Punkte Somaya                                     ---   100 Punkte SomeBody                                ---   94,5 Punkte Sommerleser                           ---   87 Punkte StefanieFreigericht                  ---   94 Punkte tlow                                            ---   55 Punkte Veritas666                                 ---   87 Punkte vielleser18                                 ---   68 Punkte Vucha                                         ---   78 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   40 Punkte Wolly                                          ---   82 Punkte Yolande                                       --   64 Punkte

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  • Mini-Challenge 2017

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    querleserin_102

    querleserin_102

    Hier könnt ihr euch für die Jahreschallenge anmelden. Die Anmeldebeiträge bitte folgendermaßen gestalten:           Ich nehme mit 12 Büchern Teil. 1/12 beendet: Buchtitel, Autor 2/12 beendet: Buchtitel, Autor 3/12 beendet: Buchtitel, Autor 4/12 beendet: Buchtitel, Autor … Danke und viel Spaß! Teilnehmer: ChattysBuecherblog (12/200)xxlxsa (4/50)Hortensia13 (6/100)YaBiaLina (7/75)FrauSchafski (4/50)Yolande (6/70)misery3103 (15/200)annlu (23/250)Tina2803 (0/90)Ayda (8/100)Buchgespenst (15/200)Kuhni77 (10/100)samea (2/50)YvetteH (8/100)Meine_Magische_Buchwelt (8/70) LadySamira091062 (19/180)QueenSize (8/80)Kodabaer (7/30)Iris_Fox (5/24)Amy_de_la_Soleil (3/35)tigerbea (10/150)Lucinda4 (4/25)Bellis-Perennis (34/360)Leseratte2007 (12/100)hannelore259 (8/65)pamN (11/104)leucoryx (9/11)KruemelGizmo (9/95) Seelensplitter (15/150) Shanlira (2/30) Argentumverde (20/200) dreamily1 (4/30) Mali133 (8/50) aufgehuebschtes (19/40) MrsCorina (0/17) MelE (17/200) dia78 (26/180) BeaSurbeck (16/100) MissTalchen (2/43) DieBerta (9/50) walli007 (18/168) paschsolo (12/80) Ascardia (1/30)  Dominic32 (0/20)  book_lover_6 (1/40) kathi_liebt_buecher (3/90) kleine_welle (5/70) Mausimau (4/40) fantafee (2/25) loralee (1/40) steinchen80 (9/60) Sxndy_03 (10/50) janaka (13/144) haTikva (5/12)  MaLaPe (5/55) kalestra (3/30 )                

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  • Aus der Zeit gefallenen

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    Buchgespenst

    Buchgespenst

    14. April 2017 um 15:04

    Seit dem Tod ihres Großvaters ist für Gottie die Welt aus den Fugen geraten. Ihr Vater und ihr Bruder haben sich immer weiter zurückgezogen, sie hat ihre beste Freundin Soph verloren, ihre erste große Liebe ebenfalls und jetzt scheint sie sogar die Gegenwart zu verlieren. Während Gottie um sich selbst und die Erinnerung ihres Großvaters kämpft kehrt unverhofft ihr Sandkastenfreund Thomas zurück. Ein Sommer voller Zeitverwirbelungen, Erinnerungen und neuen Glücksmomenten beginnt und wird alles für immer verändern. Ein hinreißendes Buch, das den Leser in seinen Bann zieht. Wunderbare Charaktere und magische Momente lassen es nicht aus der Hand legen und am Ende ist es völlig gleichgültig, ob alle Ungereimtheiten aufgeklärt werden. Sie fügen sich zu einem so perfekten Zauberpuzzel zusammen, dass man sich einfach nur davontragen lässt. Eine bezaubernde Sommergeschichte über Verlust und Trauer, Familie, Freundschaft und Liebe. Man spürt in jeder Zeile den magischen Sommer, lässt sich mit Gottie treiben und verliert sich im großen Geheimnis des Universums. Auch wenn mir am Ende ein bisschen fehlte, um diesem Buch 5 Sterne zu geben, bleibt es doch ein wunderbares Buch, das sich lohnt!

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  • Das Gottie H. Oppenheimer-Prinzip und der Apfelbaum.

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    gsimak

    gsimak

    13. April 2017 um 18:20

    Das Gottie H. Oppenheimer-Prinzip und der Apfelbaum.Meine MeinungIch habe mich spontan in dieses wunderschöne Cover verliebt. Auf dem Foto sieht es nicht ganz so schön aus, wie es in Wirklichkeit ist.Nicht nur das Cover ist schön. Auch die Geschichte ist einfach nur wunderbar. Mathematik und Physik sind ja nicht so mein Ding. Bei Gottie (Margot) Oppenheimer,  dreht sich jedoch alles darum. Da kommen wir jetzt auch schon zu dem einzigen Kritikpunkt,  den ich habe. Stellenweise haben mich Gotties Berechnungen genervt. Das intelligente Mädchen hat mich damit manchmal ganz schön durcheinander gebracht. Das dürfte für Leser, die Mathematik lieben,  jedoch kein Problem sein.Gottie hat ihre Mutter nie kennengelernt, da diese kurz nach der Geburt gestorben ist. Der Tod von ihrem Großvater hat sie in ein dunkles Loch gestoßen. Mit mathematischen Formeln ist sie bestens vertraut. Ihre Trauer überfordert sie jedoch maßlos. Ihr verrückter Großvater Grey war wie ein Vater für sie. Er konnte ihre Leidenschaft für das Universum und Mathematik verstehen. Wäsche schmiss er zum Trocknen auf den Apfelbaum im Garten.Unglücklich verliebt zieht sich Gottie immer mehr zurück. Keiner versteht ihre Trauer. Die beste Freundin Sof wird ihr auch von Tag zu Tag fremder. Keiner weiß um ihre heimliche Liebe zu einem Jungen, der sie in ihrer schlimmsten Zeit im Stich gelassen hat.Als ihr bester Freund Thomas von Kanada nach England zurückkehrt, empfindet Gottie wieder mehr Freude am Leben. Sie sieht die Sterne wieder leuchten. Mit Thomas verbringt sie wieder Zeit, auf dem heißgeliebten Apfelbaum.Gottie war mir auf Anhieb sehr sympathisch. Ihre Trauer um den Großvater hat ihr Leben zu einem dunklen Loch werden lassen. Ein Wurmloch, welches sie immer öfter in die Vergangenheit katapultiert hat. Sie war sich nicht mehr sicher, ob sie den Verstand verliert. Die Vermutung lag auch für mich nahe. Die hübsche 17 jährige verfügt trotz Trauer, über eine große Portion Humor. Den braucht sie aber auch, bei der skurrilen Familie. Sie ist der Meinung, die einzige Vernünftige im Hause Oppenheimer zu sein.Die Familie Oppenheimer ist liebenswert und total verrückt. Ihr Bruder Ned spielt in einer der Band. Ihr Vater ist ein liebevoller Mensch, der jedoch in seinem eigenen Universum zu leben scheint. Er arbeitet in der Bücherscheune, die Greys ganzer Stolz war. In dem Antiquariat fühlt sich auch Gottie wohl. FazitDas Universum und seine zahlreichen Geheimnisse hauchen dem Roman eine eigentümliche Romantik ein. Eine Familie, bei der jeder für sich versucht, mit der Trauer umzugehen.Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. War Teil des Universums, das Gottie in ihrer Geschichte erschaffen hat. Wollte wissen, was es mit dem Wurmloch auf sich hat. War jedesmal gespannt, in welchem Jahr sie gelandet ist. Der Schreibstil mutet poetisch an. Es wird aus der Sicht von Gottie erzählt. Das Meer, Sternenhimmel und ein Apfelbaum. Menschen mit Erkennungswert. Ich verzeihe Gottie ihre mathematischen Berechnungen. Alles andere in dem Buch war einfach nur schön. Ein Tagebuch von Grey bringt Spannung in die Story.Das Gottie H. Oppenheimer-Prinzip habe ich nicht ganz verstanden. Und irgendwie doch.Die Berechnung des Weltschmerzes ... ich wusste gar nicht, dass es das gibt.Aber eins weiß ich. "Ein bisschen wie Unendlichkeit" ist eins der schönsten Jugendbücher, die ich je gelesen habe.  Ein warmer Sommerregen und eine Portion Eis. Dazu eine zarte Liebe.  Das macht jedes Universum zu etwas Besonderen.Ob mir das Ende gefallen hat? Muss ich erst noch berechnen .... :-))))Danke Harriet Reuter Hapgood

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    • 3
  • Ein intelligenter und glücklich machender Jugendroman

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    LillianMcCarthy

    LillianMcCarthy

    08. April 2017 um 16:54

    Meine Meinung: Zeitgenössische Romane, besonders solche, die in der Jugendbuchabteilung stehen, brauchen eine Besonderheit, die mich zum Lesen bringt und diese Geschichten lieben lässt. Ein bisschen wie Unendlichkeit besitzt diese Besonderheit, denn die Protagonistin, Gottie, liebt Physik und das hat mich Nerd natürlich direkt angezogen. Gottie erlebt eine Zeit des Umschwungs. Im vergangenen Sommer hat sich bei ihr sehr viel geändert und dieser Sommer erwartet sie mit einer Menge neuer Veränderungen. Letztes Jahr verlor sie ihren Großvater, dieses Jahr sieht sie ihren Kindheitsfreund nach vielen Jahren wieder. Wir begleiten Gottie für einen Sommer  und sehen zu, wie sie mit diesen vielen, neuen Situationen umgeht. Ich liebte es, Gottie zuzuhören. Sie hat einen einzigartigen Humor und entwickelt sich im Verlauf der Geschichte sehr schön. Sie wächst an ihren Fehlern, lernt daraus und wird trotzdem nie perfekt. Auch Thomas, den Gottie nach vielen Jahren wiedersieht, habe ich sofort ins Herz geschlossen. Gemeinsam bringen die beiden so viel Charme zustande, dass man nicht mehr mit dem Lesen aufhören möchte. Gotties Geschichte hat mich dabei auf eine ganze besondere Art berührt, denn sie ist irgendwie einzigartig und bleibt immer unvorhersehbar. Die Physik nimmt einen besonderen Platz in der Geschichte ein. Gottie ist sehr begabt, was das angeht, vergleicht viele Sachen mit physikalischen Phänomenen und ihre Liebe zu dieser Wissenschaft schwingt auf unzähligen Seiten mit. Ich ticke ebenfalls ein wenig wie Gottie und habe die zahlreichen Anspielungen genossen. Aber auch für alle, die Mathe und Physik nicht besonders mögen, lohnt sich dieser Roman. Die Physik wird hier von ihrer schönen Seite gezeigt und bleibt größtenteils doch nebensächlich. Warum nur größtenteils? Ich mag es eigentlich nicht, wenn in vermeintlichen zeitgenössischen Romanen plötzlich ein Fantasyaspekt auftaucht. Das war auch in Ein bisschen wie Unendlichkeit der Fall und doch hat er mich hier nicht gestört, denn die Fantasy bewegt sich auf einem schmalen Grad zwischen tatsächlicher Fantasy und Physik und das fand ich persönlich sehr spannend. Man fragte sich ständig, ob das wirklich sein kann und es gab dem Buch eine besondere Note. Somit wurde Ein bisschen wie Unendlichkeit für mich beinahe perfekt. Einzig das Ende mochte ich nicht so sehr. Fazit: Ein bisschen wie Unendlichkeit konnte mich mit der gelungenen Mischung aus zeitgenössischem Roman und Physik begeistern und besonders Gottie und Thomas habe ich dabei in mein Herz geschlossen. Mit wundervollen Worten erzählt Harriet Reuter Hapgood über die Freundschaft, Liebe und über Vaterrollen und wo man sie finden kann. Allein das Ende hat für mich das Buch nicht komplett abrunden können. Sonst war ich begeistert. Vielen lieben Dank an den Fischer Verlag für die Bereitstellung des *Rezensionsexemplars.

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  • Liebe und andere Sachen

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    Violets_Books

    Violets_Books

    02. April 2017 um 15:27

    Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar in einer Leserunde erhalten. Es ist anders als andere Bücher,  die ich bisher gelesen habe, dennoch ist es gut und irgendwie auch besonders. Aber wie ich bereits gemerkt habe, sind hier die Meinungen sehr unterschiedlich.  Entweder man mag es oder man mag es nicht. Es gibt keine Grauzone. Manche Stellen waren vielleicht erst verwirrend oder auch etwas lang, aber insgesamt ist das Buch stimmig.

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  • Leider nicht meins

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    _-Cinderella-_

    _-Cinderella-_

    01. April 2017 um 03:35

    Autorin: Harriet Reuter HapgoodTitel: Ein bisschen wie UnendlichkeitPreis: 16,99€Seiten: 384Verlag: Fischer KJBErscheinungstag: 23. Februar 2017Teil einer Reihe: -Das Buch kaufen?Gleich zum Verlag?Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären. Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weg­gezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern?(Quelle: Verlag)Hach... wo fange ich bei diesem Buch nur an? Erst einmal finde ich das Cover und die Gestaltung des Buches wunderschön. Ich habe mich vor dem Lesen in das äußere verliebt und zusammen mit dem Klappentext musste ich es einfach lesen. Jedoch hört da auch schon das positive für mich auf, denn mir hat der Inhalt leider so gar nicht gefallen.Es fing schon mit dem Schreibstil von Harriet Reuter Hapgood an. Dieser konnte mich einfach nicht packen und brachte mir auch nicht die Geschichte näher. So konnte ich leider auch kaum einen Draht zur Protagonistin Gottie herstellen. Aus deren Sicht das Buch auch geschrieben wurde.Die ersten beiden Kapitel gefielen mir noch gut, aber dann verlor sich Gottie in ihren Tagträumen und ich war komplett aus der Geschichte draußen. Ich konnte ihren wirren Gedanken einfach nicht mehr folgen. Auch brachte die Autorin sehr viel Chemie und Physik in die Geschichte ein, was so gar nicht meins war.Die restlichen Charaktere konnten da auch nichts mehr rausholen. Die meisten waren für mich sehr blass, so auch Gotties bester Freund Thomas, der nach Jahren wieder in ihrem Leben erscheint. Für mich war die Geschichte somit leider ein kompletter Flop.Der Einzelband "Ein bisschen wie Unendlichkeit" konnte mich leider gar nicht begeistern. Von außen sah es so vielversprechend aus, aber leider war der Inhalt gar nicht nach meinem Geschmack. Wirklich sehr schade, da ich einige positive Meinungen dazu gelesen habe.Ich vergebe 1 Punkt.Danke an Lovelybooks und Fischer für das Rezensionsexemplar.

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  • Neben berührenden Themen und einer sanften Liebesgeschichte leider auch verwirrend

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    Skyline-Of-Books

    Skyline-Of-Books

    31. March 2017 um 12:24

    Klappentext „Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären. Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weg­gezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern?“   Gestaltung Die Sterne, die silbern funkeln, kommen auf dem dunkelblau bis lilanen Cover mit dem Muster richtig toll zur Geltung. Dieses Muster, das aussieht wie Kreise, Wirbel oder eine Blüte, finde ich auch ziemlich cool. Zudem hebt es der weiße, ausgefranzte Rand gut hervor. Toll finde ich auch, dass der Titel durch den dunklen Hintergrund und seine weiße Schrift schön hervorsticht. Auch dass das Wort „Unendlichkeit“ mit dem Symbol für unendlich versehen wurde, finde ich eine klasse Idee.   Meine Meinung Auf „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ bin ich nicht nur durch das grandiose Cover aufmerksam geworden, sondern vor allem durch den schönen Titel. Das Buch von Harriet Reuter Hapgood ist eine Geschichte über das Leben mit all den Facetten und Gefühlen, die dazu gehören und die sich nicht so einfach erklären lassen. Gerade für Physikfreak Gottie ist es eine Herausforderung, dass sich das Leben – anders als in der Physik – nicht mit Formeln einfach so beschreiben oder genauer bestimmen lässt.   Die sanfte Liebesgeschichte zwischen Thomas und Gottie hat mir gut gefallen und die Handlung für mich sehr aufgelockert. Die Bindung zwischen beiden Figuren entwickelt sich zart und ist sehr greifbar. Auch Trauer spielt in diesem Buch eine wichtige Rolle. Dieses Thema wurde für mich angemessen bearbeitet und schön beschrieben, denn Gottie kämpft damit, aus ihrer Trauer heraus und wieder zu sich selbst zu finden. So hat die Autorin diesbezüglich einige schöne Sprüche parat, die beim Lesen berühren.   Jedoch empfand ich die im Klappentext erwähnten Flashbacks als etwas verwirrend, da sie für mich nicht wirklich verständlich waren. Sie erschwerten mir zunächst den Einstieg in die Geschichte. Zudem konnte ich lange Zeit einfach nicht erkennen, was es genau mit ihnen auf sich hat und wo die Zusammenhänge liegen. Verschiedene Zeitebenen laufen ineinander über und ich fand es dann schwer, Orientierung zu finden. Die Erklärungen, die es gab, waren für mich dann auch nicht so ganz greifbar, denn dafür war ich schon viel zu sehr verwirrt. So war das Buch für mich manchmal nicht gerade leicht zu lesen, da ich mich nicht so gut zurechtgefunden habe.   Der Schreibstil der Autorin war anspruchsvoll und hat die Gefühle gut transportiert. Es wurden durch Gotties Vorliebe für die Naturwissenschaften auch physikalische oder mathematische Erklärungen eingebaut, die ich gut verständlich und leicht erklärt fand, sodass man kein Naturwissenschaftsgenie sein muss, um dies zu verstehen. Erzählt wird das Buch aus Gotties Ich-Perspektive, wodurch der Leser tiefere Einblicke in ihr Innenleben erhält. Dies ist gerade angesichts dessen, dass sie sich von anderen Menschen abschottet, sehr hilfreich, da man so ihre Gedanken und Handlungen besser nachvollziehen kann.   Fazit „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ ist eine Geschichte über das Leben und über ein Mädchen, das lernt, dass sich der Alltag nicht so einfach mit Formeln erklären lässt. Die erste Liebe und Trauer werden thematisiert und auf sanfte Weise miteinander verwoben, sodass das Buch den Leser berührt. Gleichzeitig sorgten die immer wieder auftretenden Sprünge in die Vergangenheit bei mir für leichte Verwirrung und dafür, dass ich nur schwer in die Geschichte fand. Gute 3 von 5 Sternen!   Reihen-Infos Einzelband

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  • Ein bisschen wie Unendlichkeit

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    Juena

    Juena

    31. March 2017 um 03:08

    Leider gehört dieses Buch mit zu den schlechteren Büchern die ich bisher gelesen habe. Es konnte mich nur selten überzeugen. Ich konnte mich weder in die Geschichte noch in die Charaktere hinein fühlen, selbst Gottie als Hauptperson war für mich ein Buch mit sieben Siegeln. An vielen Stellen war es für mich durch die vielen Zeitsprünge nur noch verwirrend. Das einzige was mich daran gehindert hat mit dem Lesen aufzuhören war, dass ich wissen wollte was es letzten Endes mit den damit auf sich hat das Gottie immer in diese Wurmlöcher fällt. Leider hat mich das Ende dann auch nicht überzeugt. Dennoch bin ich froh es gelesen zu haben. Vielen Dank an das Lovelybooks Team, dass sie mir die Möglichkeit dazu gegeben haben.

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  • Ein bisschen wie Unendlichkeit

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    IsiVital

    IsiVital

    26. March 2017 um 20:01

    Inhalt Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären. Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weg­gezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern?Quelle: FischerMeine MeinungKennt ihr das, wenn ein Buch richtig vielversprechend anfängt und dann einfach  mit jeder Seite schlechter wird und in einer Katastrophe endet? Ein bisschen wie Unendlichkeit basiert auf einer interessanten Idee, aber die Umsetzung konnte mich schlussendlich leider überhaupt nicht überzeugen."Ich will alles los sein: Haare, Party, Garten, Jason, Wurmlöcher, Zeit, Tagebücher, Tod - besonders den Tod, ich habe lebenslang genug davon."Physik, Wurmlöcher, Zeitreisen, Freundschaften, Liebesgeschichten, Familien, Trauer! So viele Inhalte und für mich doch so nichtssagend. Bereits nach den ersten paar Kapiteln hatte ich so viele offene Fragen, dass ich den Verlauf gar nicht mehr richtig verfolgen konnte. Vor allem diese Wurmlöcher und diese Art Zeitreisen, haben mich so dermassen verwirrt, dass ich den roten Faden irgendwann einfach nicht mehr gefunden habe. Zu allem Überfluss, konnte ich die Protagonistin mit jeder gelesenen Seite weniger leiden. Anfangs schien sie mir einzigartig und interessant zu sein, am Ende war sie jedoch einfach nur egoistisch und unausstehlich. Was mir an diesem Buch am meisten gefallen hat? Ohne zweifel das wunderschöne, knallblaue Cover, dass mich auf eine völlig andere Geschichte hat hoffen lassen.FazitZu speziell, zu verwirrend, zu nervtötend! Leider war Ein bisschen wie Unendlichkeit nichts für mich und doch, kann ich euch nur raten, der Geschichte bei Interesse eine Chance zu geben. Warum? Weil ich überzeugt bin, dass dies eines dieser Bücher ist, dass die eine hälfte der Leser hellauf begeistern kann und die andere einfach nur abgrundtief enttäuschen wird.

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  • Rezension zu "Ein bisschen wie Unendlichkeit" von Harriet Reuter Hapgood

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    xxlxsa

    xxlxsa

    25. March 2017 um 11:14

    Inhalt: »So ist es, wenn man jemanden liebt. So ist es, wenn man um jemanden trauert.Ein bisschen wie Unendlichkeit.« Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären. Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weg­gezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern? Ein großes, bewegendes Debüt über den Schmerz und die unendliche Schönheit des Lebens Eigene Meinung: Der Klappentext hatte mich direkt angesprochen und ich wollte dieses Buch unbedingt lesen. Dementsprechend hatte ich auch große Erwartungen an das Buch. Der Einstieg in das Buch hat mir gut gefallen. Gottie, die Protagonistin, war mir von Anfang an sympathisch. Ihre Art fand ich einfach super! Im Laufe des Buches wurde Gottie jedoch immer stumpfer und ihr Handeln konnte ich oft nicht nachvollziehen.Auch die Wurmlöcher haben mich zu Beginn noch nicht gestört, ich fand sie eher interessant. Ab der Mitte des Buches wurden sie jedoch immer verwirrender. Den Schreibstil fand ich jedoch super! Er lässt sich flüssig lesen. Es hat am Anfang einfach Spaß gemacht durch die Zeilen zu rutschen. Die Geschehnisse fand ich jedoch im Laufe des Buches teilweise nur noch sinnlos, verwirrend und langweilig, was auch der Schreibstil leider nicht retten konnte.Manchmal fiel es mir sogar schwer das Buch wieder in die Hand zu nehmen und weiterzulesen.Das Ende fand ich ganz in Ordnung, es war aber nicht wirklich Besonders. Fazit: Insgesamt fand ich das Buch nicht überzeugend. Die Idee hat wirklich viel Potential. Leider hat der Autor die Idee falsch umgesetzt, was ich wirklich sehr  schade finde. Daher gebe ich dem Buch:  ⭐️ ⭐️ ♛

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  • Eine Liebesgeschichte im Wirrwarr der Physik

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    Yukihime

    Yukihime

    23. March 2017 um 19:26

    Das Buch hatte einen super Start, wurde dann aber durch die ganzen Zeitsprünge etwas zäh. Das legte sich zum Ende, aber wieder. So wurde es trotzdem ein sehr gelungenes Buch. Das Cover ist einfach atemberaubend und es bekommt einen Ehrenplatz in meinem Regal. Auch die etwas andere Gestaltung von Textpassagen, zum Beispiel wenn es etwas aus Greys Tagebuch war, fand ich gut gemacht. Es brachte Abwechslung in das ganze Buch. So kann ich das Buch nur weiterempfehlen.

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  • LL rezensiert

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    lenasbuecherwelt

    lenasbuecherwelt

    16. March 2017 um 15:05

    „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ war eines der Bücher, die ich wirklich lieben wollte. Die Idee ist außergewöhnlich, ich habe schon viele begeisterte Stimmen zu dem Buch gelesen und das Cover verspricht viel – ich war mir alles in allem also ziemlich sicher, dass das Buch zumindest „gut“ wird. Letztendlich war „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ wohl einfach nicht meins, das merkte ich schon am Anfang. Die Geschichte konnte mich einfach nicht in ihren Bann ziehen, im Gegenteil, ich fand das Geschehen doch recht langweilig und die Geschichte hat sich gezogen. Ich bin vielleicht nicht das Physik-Genie wie Gottie es ist, dennoch finde ich die Naturwissenschaften immer sehr interessant und besonders das Thema rund um die Wurmlöcher hat mich interessiert. Die Erklärungen rund um die Wurmlöcher konnte man gut verstehen, dennoch fand ich die Idee der Geschichte, als ich einmal dahintergekommen bin, ehrlich gesagt ziemlich schlecht und dementsprechend war auch die Umsetzung. Das Buch lässt sich wohl am besten mit den Adjektiven „verwirrend“ und „suspekt“ beschreiben. Dabei war der Punkt nicht, dass ich nicht verstanden habe, wie die Autorin sich ihre Geschichte gedacht hat, die ganze Idee konnte mich schon nicht überzeugen und obwohl die Auflösung letztendlich einige Erklärungen gab, kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass Gottie (SPOILER) aus ihrer Trauer ein Wurmloch entstehen lässt. Ich hatte erhofft, dass die folgenden Zeitsprünge mehr Spannung in die Geschichte bringen, aber das war leider nicht der Fall. Der Schreibstil war „okay“, nicht herausragend, aber flüssig zu lesen. Am spannendsten fand ich die Charaktere, die alle ganz und gar keinem Klischee entsprachen, sondern ganz außergewöhnlich waren und dabei von den restlichen Charakteren ohne Wenn und Aber so angenommen wurden. Ich habe mir deutlich mehr von „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ erhofft und bin doch ziemlich enttäuscht.

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  • Eine philosophische Geschichte über das Leben

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    FaMI

    FaMI

    16. March 2017 um 08:40

    „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ ist ein philosophischer Jugendroman über Verluste und die Besonderheit des Lebens. Mit einem Hauch Big-Bang-Theory-Manier sucht die 17-jährige Gottie mit Hilfe von Wurmlöchern und Zeitschleifen nach ihrer eigenen Identität und einen Weg aus ihrer Trauer. „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ ist das Debüt der britischen Autorin. Bei dem Roman handelt es sich um einen Zeitreise-Quantenphysik-Contemporary-Romance-Jugendroman wie Hapgood auf ihrer Webseite selbst über ihr Buch sagt und damit den außergewöhnlichen Inhalt treffend beschreibt.  Verwirrend und überraschend philosophisch Ich hätte zu Beginn nie eine so philosophische Geschichte erwartet. War ich lange Zeit doch verwirrt. Man lernt die 17-jährige Protagonistin Gottie knapp ein Jahr nach dem Tod ihres Großvaters  und wichtigster Bezugsperson Grey kennen und darf dank der Ich-Perspektive ihre Gedankengänge hautnah erleben. Gottie steckt voller Trauer über den Verlust ihres Großvaters und über die Trennung von ihrem ersten Freund Jason. Bereits in der Vergangenheit musste das junge Mädchen Verluste hinnehmen. So ist ihre Mutter kurz nach ihrer Geburt verstorben und ihr bester Freund Thomas zog 5 Jahre zuvor nach Kanada ohne sich jemals zu melden. Gottie scheint in ihrer eigenen Welt zu leben. Sie versucht über die physikalischen Zusammenhänge des Universums eine Erklärung für  ihr persönliches Schicksal zu suchen und springt dabei zwischen der Gegenwart und vergangenen Erlebnissen hin- und her. Verwirrend? Richtig, das ist es. Ich habe dem Handlungsverlauf nicht immer folgen können. Zu sehr haben mich die Zeitsprünge und Gotties Suche nach ihrer eigenen Identität durcheinander gebracht. Erst nach und nach eröffnet sich die Besonderheit und die wichtige Botschaft der Geschichte. Und wohin jetzt mit Thomas‘ Sachen? Grey würde es als Reinigungsritual bezeichnen und mir raten, sie in einem mit Kräutern aromatisierten Feuer zu verbrennen. Sof würde sie zu Oxfam bringen. Ned würde sie in den Müll schmeißen. Und ich? Was würde ich tun? Kenne ich mich gut genug, um eine solche Entscheidung zu treffen?   Fragen über das Leben Wie gehe ich mit Verlusten um? Wie sieht ein Leben danach aus? Wer bin ich? Wo will ich hin? Das alles sind Fragen mit der sich die Geschichte auf eine ganz besondere, manchmal auch skurrile Art und Weise auseinandersetzt. Ich mag es wie die Nebencharaktere im Verlauf der Handlung an Bedeutung gewinnen. Konnte ich anfangs noch nicht viel mit Thomas, Ned oder Sof anfangen wird  einem zum Schluss bewusst, was für tolle Freunde und Familie Gottie hat. Dieses Geheimnis kann das Universum für sich behalten. Ich muss gestehen, dass sich mir bis zum Schluss nicht jede Szene erschlossen hat, aber wahrscheinlich gehört auch das zu diesem Buch dazu. Nehmt es einfach in die Hand, seit offen und entdeckt die Einzigartigkeit in dieser Geschichte!

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  • Rezension "Ein bisschen wie Unendlichkeit"

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    Blaetterwind

    Blaetterwind

    12. March 2017 um 09:51

    In "Ein bisschen wie Unendlichkeit" beschreibt die Autorin Harriet Reuter Hapgood die Geschichte von der 17-jährigen Margot Oppenheimer, auch genannt Gottie. Gottie ist ein von vielen Schicksalsschlägen gezeichnet: Ihre Mutter stirbt bei ihrer Geburt, ihre Sandkastenliebe Thomas zieht weg und ihre Beziehung mit Jason geht in die Brüche, nicht zuletzt stirbt jedoch ihr geliebter Großvater Grey. Gottie zieht sich daraufhin scheinbar in ihre eigene Weltanschauung zurück und versucht logische Erklärungen mittels Physik und naturwissenschaftlichen Phänomenen zu erklären. Als Thomas plötzlich wieder auftaucht, stellt sich ihre Welt auf den Kopf.Gottie ist in vielerlei Hinsichten eine interessante Person. Aus ihrer Sicht scheinen Dinge zu verschwinden, sie hat Flashbacks und Aussetzer, immer wieder befindet sie sich in einer Situation, in der sie sich nicht mehr erinnern kann, was gerade passiert ist. Gottie erklärt sich dies mit Wurm- und schwarzen Löchern. Ihre scheinbar so trockene, naturwissenschaftliche Art wird von einer poetischen, phantasievollen Figur ummantelt. Gottie scheint immer wieder beide Seiten zu vermischen und baut sich so ihr eigenes Weltbild auf.Der Plot arbeitet mit vielen Zeitsprüngen und Lücken, die einen gerade im Mittelteil schnell mal verwirren können. Dort verliert sich der rote Faden teilweise komplett und obwohl ich Bücher, bei denen man mitdenken muss, eigentlich mag, hatte zwischenzeitlich keine Lust mehr weiterzulesen. Ich finde das insofern interessant, weil man in die gleiche Verwirrung geworfen wird, wie Gottie sie durchlebt. Damit schafft die Autorin einen ganz anderen Bezug zum Leseerlebnis - das ist toll, aber weit entfernt von entspannten Leseabenden.Spannung baut sich eigentlich nur auf, insofern man sich die Phänomene, die Gottie ereilen, aufklären und ihre Vergangenheit näher kennenlernen möchte. Das ist allerdings nur teilweise gelungen, denn vieles in dem Buch war auf irgendeine Weise vorhersehbar und Gottie selbst kann einem zwischendurch auch schon auf die Nerven gehen. In der Leserunde haben sie viele als egoistisch bezeichnet. So weit würde ich zwar nicht gehen, aber die Tendenz stimmt zumindest.Viele wissenschaftliche Begriffe werden kurz und sehr vereinfacht erläutert, sodass man auch ohne naturwissenschaftlichem Interesse Spaß an dem Buch haben kann. Auch Schriften und Formatierung ändern sich immer wieder bei Bedarf. Teilweise wird auch bildhaft gearbeitet, indem bestimmte Mails etc. dargestellt werden. Das hat mir sehr gut gefallen.Die Autorin hat einen sehr bildhaften Schreibstil, der aber auch gleichzeitig etwas Elegantes an sich hat. Bei vielen Situationen hatte ich das Gefühl, dass sie geschickt zwischen "zu wenig andeuten" und "zu viel andeuten" balancieren kann und mithilfe der Sätze und Wortwahl subtil eine gewisse Stimmung beim Leser aufbauen möchte. Es gab aber auch Stellen, wo ich mir an den Kopf fassen musste, weil die Umsetzung der Szene oder des Settings komisch oder konstruiert wirken.Gegen Ende wird das Buch dann wieder besser, wenn man wieder anfängt mehr zu verstehen. Dennoch fand ich persönlich einige Auflösungen enttäuschend oder unauthentisch. Sie haben für mich nicht immer Sinn ergeben bzw. waren mir etwas zu flach und einfach. Dennoch war es keinesfalls ein schlechtes Ende.Zusammengefasst kann ich sagen, dass das Buch wirklich einige brilliante Momente aufweist und der Anfang, wie auch das Ende, die Idee und der Schreibstil mich beeindruckt zurückgelassen haben. Die Umsetzung all dessen hat aber immer wieder an einigen Stellen, und teilweise sogar in ganzen Abschnitten enttäuscht. Das Buch ist definitiv kein Buch, dass man einfach mal so nebenbei liest. Man muss mitdenken und sich auf das Erleben der Verwirrung einlassen können. Dennoch ist das Buch nicht schlecht - im Gegenteil. Aber man sollte sich überlegen, ob diese Art von Buch etwas für einen ist oder nicht.

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