Harriet Reuter Hapgood Ein bisschen wie Unendlichkeit

(85)

Lovelybooks Bewertung

  • 106 Bibliotheken
  • 14 Follower
  • 5 Leser
  • 61 Rezensionen
(16)
(26)
(28)
(13)
(2)

Inhaltsangabe zu „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ von Harriet Reuter Hapgood

»So ist es, wenn man jemanden liebt. So ist es, wenn man um jemanden trauert. Ein bisschen wie Unendlichkeit.« Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären. Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weggezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern? Ein großes, bewegendes Debüt über den Schmerz und die unendliche Schönheit des Lebens

Hat mich nicht überzeugt...

— isybooks
isybooks

Konnte mich nicht überzeugen!

— Caro2929
Caro2929

Ein wenig verwirrend, aber eine tolle Protagonistin

— SillyT
SillyT

http://buecher-nerds.blogspot.de/2017/05/ein-bisschen-wie-unendlichkeit.html

— SelectionEngel
SelectionEngel

Ein Debüt, welches mich überrascht und überzeugt hat. Für mich ist es schon jetzt ein kleiner Buchschatz.

— Susas_Leseecke
Susas_Leseecke

Ich finde den Klappentext ganz interessant und möchte noch mehr erfahren außer das die Wandergruppe stirbt und noch mehr merkwürdige Dinge g

— Katze21
Katze21

Anfangs braucht man seine Zeit bis man sich in die Geschichte hineinfühlen kann, doch dann ist es ein echtes tolles Buch mit toller Aussage.

— gedrucktefantasie
gedrucktefantasie

Leider zu verwirrend für mich. Der Inhalt war nicht wie erwartet :(

— noryGlory
noryGlory

An sich ein tolles Buch, jedoch immer wieder verwirrend

— TanjaSpencer
TanjaSpencer

Physik gepaart mit Trauerarbeit nebst einer zarten Liebesgeschichte – für mich schlussendlich doch irgendwie charmant. :)

— SomeBody
SomeBody

Stöbern in Jugendbücher

Talon - Drachennacht

Musste mich ziemlich durchkämpfen aber das Ende war ganz spannend

books_____forever

Siren

Sehr rührende Story und ein wunderschönes Ende !!

LarissaH_213

Das Juwel – Der Schwarze Schlüssel

Sehr starkes Ende! Hat mir wirklich gut gefallen:)

Alina97

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind: Das Originaldrehbuch

Ein phantastisches Buch, das man, wenn man die Harry Potter Bücher gelesen hat, unbedingt auch lesen sollte.

lesekat75

The Cage - Gejagt

Ein super Buch! Bei diesem Ende bin ich sehr gespannt, wie es im dritten Teil weitergeht...

julialiest

Ich wollte nur, dass du noch weißt ...

Ich hab keine Worte dafür wie ich das Buch finde! UNGLAUBLICH!

live_between_the_lines

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Gottie in der Unendlichkeit

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    SillyT

    SillyT

    17. June 2017 um 16:54

    Seit Gotties Mutter kurz nach deren Geburt verstarb, lebt diese mit ihrem Vater und ihrem älteren Bruder bei ihrem Großvater Grey in einem sehr kleinen Ort mitten im Nirgendwo. Doch dann geschieht etwas, mir dem sie nicht gerechnet hat, ihr Opa verstirbt und für Gottie bricht eine Welt zusammen. Als dann ihr heimlicher Freund auch noch mit ihr Schluss macht, versinkt sie regelrecht in Trauer und Einsamkeit, doch richtig bemerken scheint das niemand. Doch dann geschehen merkwürdige Dinge im Leben des Mathe- und Physikgenies, es scheint als würde sie wieder Zeit in ihrer Vergangenheit erleben und wenn sie wieder in der Gegenwart ist, weiß sie nicht, was bis dahin geschah. Woran kann das nur liegen? Tagträume oder Wurmlöcher? Dann kehrt urplötzlich ihr ehemaliger bester Freund Thomas zurück und dieser bringt ihr ganzes, eh schon chaotisches Leben, noch mehr durcheinander. Meine Meinung: Bei diesem Buch wirkte schon alleine das Cover wie ein Magnet, denn es ist wirklich wunderschön. Die Geschichte dann an für sich war dann eher gar nicht so leicht, denn für ein Jugendbuch steckte hier doch schon ein gewisser Anspruch dahinter. Der Schreibstil an für sich hat mir gut gefallen und der Autorin gelingt es sowohl ihre Charaktere als auch ihre Geschichte dem Leser näher zu bringen. Schwierig wird es, wenn Gottie anfängt, ihre plötzlichen Erlebnisse der Vergangenheit zu berechnen, ganz nach dem Gottie H. Oppenheimer Prinzip. Da fiel es mir persönlich immer mal wieder schwer, wirklich zu verstehen, wie Gottie da auf ihre Theorien kommt und was sie da berechnet und doch weiß ich, dass es Physiker wohl wirklich versuchen zu berechnen, ob es diese Wurmlöcher oder Parallelwelten wirklich gibt. Also vom Anspruch her ist es nicht nur für Jugendliche geeignet, sondern auch durchaus interessant für den erwachsenen Leser.Doch neben all diesem physikalischen Berechnungen gibt es hier ganz viel Gefühl und Tiefgang in der Geschichte, denn Harriet Reuter Hapgood geht hier auf unglaublich viele bewegende Themen ein. Sei es der Verlust und die damit einhergehende Trauer und deren Verarbeitung, die erste Liebe oder Freundschaft und Familie. All das wird mit in diese Geschichte mit viel Gespür mit eingebracht. Erzählt wird die Geschichte von der junge Gottie in der Ich-Form. Durch diese Perspektive lernte ich Gottie und ihre ganze verquere Gefühlswelt gut kennen. Manchmal fiel es mir zwar wirklich schwer, der Handlung zu folgen, da hier auch immer wieder Zeitsprünge mit ins Geschehen einflossen und es immer wieder etwas zu wissenschaftlich wurde und doch hat diese Geschichte das gewisse Etwas, das mich berühren konnte. Gerade die Figuren der Geschichte wurden hier sehr gut ausgearbeitet und durchdacht. Gottie mochte ich sehr, gerade weil sie kein typischer Teenager ist, sonder eine ganz eigene Persönlichkeit und das meine ich auch genau so, wie ich es geschrieben habe, denn Gottie ist hier mit Ecken und Kanten versehen. Sie öffnet sich nur schwer und zieht sich lieber in sich selbst zurück, während sie ihre Trauer verarbeitet. Für mich hatte sie etwas von einem typischen naturwissenschaftlichen Genie - genial in dem was sie tut, aber was ihre Beziehungen zu anderen Menschen betrifft, ist sie recht schwierig und eigen. Gut, dass da Thomas, ihr bester Freund aus der Kindheit zurückkehrt, der sich seit damals ziemlich verändert hat und wesentlich reifer und erwachsener wirkt und damit Gottie irgendwie auch aus ihrem Schneckenhaus lockt. Aber auch Gotties gesamte Familie, der Name Oppenheimer passt hier wohl perfekt, ist alles andere als alltäglich und ich mochte diese Charaktere sehr gerne. Grey, den man in den Rückblicken kennenlernt und recht kauzig erscheint, der Bruder Ned, der Vater in seiner eigenen Welt, diese Familie ist so skurril und doch so warmherzig, dass man sie einfach mögen muss.Mein Fazit:Kein einfacher und leichter Jugendroman, da er meiner Meinung nach durchaus einen gewissen Anspruch mit sich bringt und doch hat dieses Buch ganz viel Gefühl und Warmherzigkeit. Es zeigt schwierige Themen auf, verknüpft manches (für mich zu sehr) mit wissenschaftlichen Aspekten und doch ist man während des Lesens durchaus gefangen von dem Geschehen. Ich empfehle hier einfach in Leseproben zu schnuppern, denn das Buch ist durchaus lesenswert.

    Mehr
  • Ganz schön :)

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    SelectionEngel

    SelectionEngel

    04. June 2017 um 13:34

    Also erstmal das Cover, das Cover ist echt richtig super schön!Mir gefallen die wirbelnden Farben, die kleinen glitzernden Sternchen und das in den Titel eingebundene Unendlichkeitssymbol.Ein wirklich schönes Cover was sofort zum in die Hand nehmen anlockt. 💖😍😊Die Geschichte, mir persönlich viel es etwas schwer in die Geschichte zu kommen, also wirklich in die Geschichte. Mit Gotties manchmal sehr wirren Gedanken bn ich eigentlich schnell warm geworden, auch wenn sie manchmal ganz schön crazy war.Und jetzt, VORSICHT SPOILER!Jason, Gotties Ex-Freund, allerdings war mir von Anfang an unsyphatisch. Sein Auftreten, seine Art, wie er mit Gottie umgesprungen ist als sie zusammen waren. Ich meine Hallo?Zu fragen ob sie ihn liebt und dann mit ihr zu schlafen? Echt Geschmacklos! Und dann noch schön die Beziehung geheim halten, das sind mir die Liebsten!Grey, Gotties Grandpa, war mir echt sympathisch und ich finde es schade das er tot ist.Thomas ist mir wirklich richtig sympathisch. Besonders wegen seiner Liebe zum Backen. (Backen ist aber auch echt toll...) Ich kann ihn auch verstehen als er sauer ist das Gottie ihm das mit Jason verschwiegen hat, schließlich hängen sie immer wieder mit ihm ab. Ned ist ein echt komischer Kauz aber YOLO. 😁Sofia dagegen finde ich irgendwie nervig. Sie ist so übel girly... und ist null rücksichtsvoll gegenüber Gottie weil Grey gestorben ist. Okay also zusammengefasst, Das Buch ist eigentlich gut nur ist es manchmal etwas wirr in Gotties Gedanken, komplett mitreissen konnte mich die Geschichte erst gegen Ende und diese physikalischen Begriffe sind echt nichts für mich (Physik abgewählt) sie verwirrten mich teilweise, aber alles in allem kann ich es wirklich empfehlen. 

    Mehr
  • Eine zauberhaft erzählte Geschichte eines jungen Mädchens, welches erwachsen wird.

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    Susas_Leseecke

    Susas_Leseecke

    02. June 2017 um 15:13

    Meine Gedanken zu diesem Buch …   Der erste Gedanke: „Dieses Buch geht ans Herz.“ Eine zauberhaft erzählte Geschichte eines jungen Mädchens, welches erwachsen wird, mit ihren Gefühlen kämpft und sich quer durch die Zeit bewegt. Ab der ersten Zeile war ich gefangen von der Geschichte, der bildhaften Erzählung, mittendrinn halt. Mittendrinn in der schmerzhaften Schönheit des Lebens. Mein zweiter Gedanke galt direkt der Autorin. Ich hoffe sehr, dass sie weiterhin ihren Gedanken und Geschichten freien Lauf lässt und sie zu Papier bringt. Ich hoffe auf Nachschub. Für mich ist dieses Debüt durchaus gelungen. Chapeau.   Auf dem Cover durfte natürlich die Schleife der Unendlichkeit nicht fehlen und somit ist die Gestaltung des Schutzumschlags bezaubernd schön, überwiegend in blau und weiß gehalten. Das Buch selbst ist lila eingefasst und der Buchrücken mit silberner Schrift verziert. Auch hier noch einmal die Schleife der Unendlichkeit. Mit jedem Kapitel entfernt sie sich mehr und mehr von dem Tag - vor einem Jahr -  als ihr geliebter Großvater Grey starb. Die Figuren sind passend gewählt und, wie ich finde, kann sich jeder Leser sehr gut in Gottie und ihr Umfeld hineinversetzen.     Ich fange an, mir Pi bis in die hundertste Dezimalstelle vorzusagen. Doch mein Hirn spielt nicht mit, es verheddert sich irgendwie: Und ich frage mich: Was wäre passiert, wenn Thomas mich vor fünf Jahren geküsst hätte? Oder wenn er niemals weggegangen wäre? Seite 151     Gottie ist fasziniert von der Welt der physikalischen Gesetze und der Mathematik, se setzt alles in Gleichungen, ein kleines Genie. Als ihr bester Freund Thomas sie von einen Tag auf den anderen verlässt und wegzieht bricht für sie eine kleine Welt zusammen. Sie hat leider schon sehr früh, wenige kostbare Momente nach ihrer Geburt, ihre Mam verloren, vor fünf Jahren ihren besten Freund und Nachbarn Thomas und nun vor einem Jahr ihren geliebten Großvater. Im letzten Sommer hatte sie einen heimlichen Freund von dem bisher keiner weiß, auch er trennt sich von ihr. Für Gottie läuft es also echt nicht gut. In der Schule bekommt sie für den kommenden Sommer eine Hausaufgabe, welche sie fortan beschäftigt. Auch Thomas kehrt nach Jahren plötzlich zurück. Alles fängt an sich zu verkomplizieren. Gottie findet sich immer wieder in der Vergangenheit wieder und verpasst dadurch die Gegenwart. Sie stellt sich die Frage nach dem Warum dies passiert und ob es Wurmlöcher gibt durch die man hin und her reisen kann. Sie ist traurig und einsam, obwohl sie nicht allein ist. Gottie zweifelt an sich und ihrem Verstand. Sie stellt Gleichungen auf um das was um sie herum und mit ihr geschieht zu verstehen.   Dieses Buch ging mir sehr nah. Ich glaube, nein ich weiß, jeder von uns Lesern dieses Buches wird seine eigene Trauer um einen geliebten verlorenen Menschen aus einer anderen Sicht betrachten. Mit anderen Augen. Ich habe leider schon sehr vielen Menschen Adieu sagen müssen, bzw. sind viele nicht mehr hier auf dieser Welt. Doch weiß ich, dass die Begegnungen, die Ereignisse und Erinnerungen, Berührungen und Umarmungen für immer mein sind. Tief in meinem Herzen. Diese Erinnerung an wundervolle Zeiten, diese Liebe kann mir keiner nehmen.     Ein Vater, der mal an-, dann wieder anwesend ist und eine Mutter, die ich niemals kennen werde. So ist es, wenn man jemanden liebt. So ist es, wenn man um jemanden trauert. Es ist ein bisschen wie ein Schwarzes Loch. Ein bisschen wie Unendlichkeit. Seite 377     Mein persönliches Fazit ...   Die Jugend, die Liebe, die verzwickten Gefühle und das ganze Universum. Kurz, mal wieder eine ganz andere Liebesgeschichte. Ein Muss ist dieses Buch, ein Muss für jede Lesemaus ab 14 Jahren. Aber Achtung, Suchtgefahr. Ein Debüt, welches mich überrascht und überzeugt hat. Für mich ist es schon jetzt ein kleiner Buchschatz und ich weiß, dass ich es noch weitere Mal in die Hand nehmen und lesen werde. Lasst euch einfach verzaubern, lest dieses Buch und schwelgt in Erinnerungen.   © Rezension: 2017, Susa

    Mehr
  • Süße Sommerromanze mit einem Hauch Melancholie

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    Dex-aholic

    Dex-aholic

    01. June 2017 um 22:02

    Das Buch wirkte anfangs ein wenig unscheinbar auf mich, versprach aber auch eine schöne (und manchmal traurige) Geschichte. Ganz so sehr enttäuscht wurde ich dabei wirklich nicht. Die Geschichte um Gottie, wie sie ihren Sommer und den Sommer im letzten Jahr, sowie den Verlust ihres Großvaters durchlebt und sich auf ein Wiedersehen mit ihrem Sandkastenfreund und der wahrscheinlich ersten großen Liebe einrichten muss, ist teilweise süß, traurig und ergreifend, aber auch manchmal ein wenig...langatmig und störrisch zu lesen. Gottie ist ein Mathe-/Physikgenie und versucht ihre Erinnerungen an den Großvater, aber auch ihre bestehenden Freundschaften und die Beziehung zu Thomas mit Wurmlöchern und Formeln zu losen und zu verstehen. Erst zum Ende hin erschließt sich mehr und mehr, was denn nun der Sinn der ganzen Sache ist. Dass sie so ihren Verlust verarbeitet, um wieder glücklich sein zu können und sich sogar wieder traut, sich zu verlieben. Die Idee an sich ist nicht schlecht, die Umsetzung ist soweit auch gelungen. Nur ab und zu ging mir Gottie auf den Keks, ihr ständiges Ich-Gehabe und dass sie der Mittelpunkt der Welt zu sein scheint. Gut, sie ist der Hauptprotagonist, aber so ein wenig Einsicht, dass auch andere unbekannte Größen in Formeln auftauchen und sie nicht der Fixpunkt für alles und jeden ist....es nervt irgendwann. Man will sie eigentlich mit der Nase drauf stoßen, damit sie endlich eine Erleuchtung hat. Thomas finde ich, reißt das alles wieder raus. Er ist einfach super charmant, freundlich und so verdammt geduldig. Durch ihn lenkt Gottie zum Glück endlich ein. Das Ende kann sich nämlich durchaus sehen lassen, das hat mir mit am besten gefallen.

    Mehr
  • Spannendes Buch möchte ich empfehlen

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    Katze21

    Katze21

    30. May 2017 um 11:56

    Möchte dieses Buch gerne gewinnen weil ich dieses genre mag

  • Besonders und fast ein bisschen perfekt!

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    Damaris

    Damaris

    26. May 2017 um 14:42

    Völlig unvoreingenommen habe ich "Ein bisschen wie Unendlichkeit" gelesen, hatte aber immer im Hinterkopf, dass das Jugendbuch etwas außergewöhnlich sein soll und Details der Physik/Mathematik und des Universums thematisiert. Für mich klang das sehr ambitioniert ... und ich fand es toll! Das Buch ist klasse geschrieben, für ein Debüt grandios. Und gerade das Zusammenspiel von Schmerzverarbeitung mit einer jugendlichen Liebesgeschichte wurde hier wunderbar umgesetzt.Gottie ist ein Genie - ein Mathe- und Physikgenie. Alles, was mit Zahlen, Statistiken und Berechnungen zu tun hat, fällt ihr leicht. Leider kann man das eigene Leben nicht berechnen, und Gotties derzeitiges Leben ist voller Schmerz. Sie ist ohne Mutter aufgewachsen, hat das Gefühl, sich zu Hause um alles kümmern zu müssen, weil ihr Papa meist gedanklich abwesend ist und ihr Bruder sein Ding durchzieht und in den Tag hineinlebt. Dann trauert sie ihrem Exfreund nach, und seit ihr Großvater Grey vor fast einem Jahr gestorben ist, ist für Gottie nichts mehr wie es war.Der Schmerz, mit dem Gottie lebt, war für mich sofort spürbar, aber, und das fand ich super, nur zwischen den Zeilen. Oberflächlich gesehen, verhält sich Gottie recht normal. Ein bisschen nerdig zwar, aber nicht verschlossen oder depressiv. Trotzdem schottet sie sich von Freunden und Familie ab und lebt in ihrer eigenen Welt. In dieser wird sie immer wieder in sogenannte Wurmlöcher hineingezogen und erlebt Passagen aus der Vergangenheit nochmals oder ihr aktuelles Leben in einer (eher mehreren) Parallelwelt(en). Zuerst ging ich davon aus, dass diese Wurmlöcher Gotties Kopf entspringen, eine Art Ventil sind, um mit dem Schmerz fertigzuwerden. Aber ganz so einfach ist es nicht. Die Wurmlöcher scheinen nicht nur erdacht, sondern echt zu sein. Damit enthält die Geschichte, neben dem eigentlichen Realismus, auch noch eine Portion Science Fiction. Dennoch ist es schwer, sich hier festzulegen. Für die Handlung und Entwicklung von Gottie sind die Erlebnisse in den Parallelwelten auf jeden Fall wichtig und zielführend. Das ist es auch, was den Roman zuweilen etwas "schwierig", nicht ganz einfach zu lesen, macht.Eine große Rolle in Gotties Leben spielt Thomas, ihr ehemals bester Freund aus Kindertagen. Und Gottie ist überhaupt nicht begeistert, als er den Sommer bei ihrer Familie verbringt. Thomas ist so anders als früher und gibt Gottie dennoch ein Gefühl von Vertrautheit und Ankommen. Einfach wird es zwischen den beiden nicht, aber sehr realistisch und wirklich süß.Wenn man sich auf dieses besondere Jugendbuch einlässt, und bereit ist, Gottie in ihrem ereignisreich-charmant-unendlichen Sommer zu begleiten, bekommt man ein ausgezeichnete Geschichte serviert. Sie ist konfliktreich, hat aber dennoch Wohlfühlcharakter. Es lohnt sich, sie auszuprobieren.Das Fazit"Ein bisschen wie Unendlichkeit" ist ein ganz feines Jugendbuch, das nicht immer einfach zu lesen ist, von dem ich aber völlig hingerissen war. Es ist ein Buch über Gottie, ein Mädchen mit einem tiefsitzenden Schmerz, das diesen jedoch zu akzeptieren lernt, um die Schönheiten des Lebens zu genießen. Wunderbare schrullig-einzigartige Charaktere und ein Thema, bei dem man trotz Sci-Fi-Elementen unbedingt mitfühlen wird, sind für ein ganz besonderes Leseerlebnis verantwortlich. Das Buch ist definitiv fast ein bisschen perfekt!

    Mehr
  • Eine wunderschöne Liebesgeschichte...

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    Buecherheike

    Buecherheike

    25. May 2017 um 19:59

    Verlag: Fischer KJBSeiten: 383ISBN: 978-3-7373-4033-5Ein bisschen hat mich die Dicke des Buches ja schon abgeschreckt, ABER es liest sich echt weg. Zwei Abende und ich war durch. Als Jugendbuch finde ich es stellenweise zu schwer. Es ist eher etwas für junge Erwachsene. Das Cover ist wunderschön. Zwischen vielen mathematisch-physikalischen Thesen (oh Gott mein Sohn studiert sowas) versteckt sich hier eine wunderschöne Liebesgeschichte. Anfangs haben mich die mathematischen Dinge etwas irritiert. Aber es dauerte nicht lange und die Geschichte hielt mich gefangen. Dieses Buch ist das Debüt der Autorin und lässt mich auf noch mehr wundervolle Geschichten hoffen.

    Mehr
  • Rezension: Ein bisschen wie Unendlichkeit

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    TanjaSpencer

    TanjaSpencer

    18. May 2017 um 20:04

    Rezension: Ein bisschen wie UnendlichkeitEin bisschen wie Unendlichkeit wurde von der Autorin Harriet Reuter Hapgood verfasst. Das Buch erschien am 23. Februar 2017 im Fischer-Verlag und umfasst um die 370 Seiten.Handlung:»So ist es, wenn man jemanden liebt. So ist es, wenn man um jemanden trauert. Ein bisschen wie Unendlichkeit.« Als die Ferien anfangen, möchte Gottie eigentlich nur unter dem Apfelbaum liegen, in die Sterne schauen und über das Universum nachdenken. Sie kennt jede Theorie zu Raum und Zeit und kann alles mit einer Formel erklären. Außer, warum ihr bester Freund Thomas, der vor einigen Jahren weggezogen war, plötzlich wieder auftaucht. Warum niemand ihre Verzweiflung über den Tod ihres Großvaters Grey versteht. Und warum sie in Flashbacks ganze Szenen ihres Lebens erneut durchlebt. Verliert sie den Verstand oder wird sie wirklich in die Vergangenheit versetzt? Und wie kann sie in der Gegenwart bleiben – bei Thomas, dessen Küsse ihr Universum verändern? Ein großes, bewegendes Debüt über den Schmerz und die unendliche Schönheit des LebensFür mich war die Grundidee der Handlung wirklich klasse, jedoch fand ich, dass sie nicht überzeugend umgesetzt wurde, was mich wirklich sehr enttäuscht hatte, ich fand auch, dass die Geschichte in der Mitte immer mehr verwirrend wurde, man hätte es wirklich besser umsetzen müssen. Charaktere:Die Charakteren haben mir im Groben sehr gut gefallen, ich wurde nur nicht mit Gotik warm, ich fand sie extrem nervig, da sie immer wieder von ihrem Ex Jason schwärmt und einfach nicht akzeptieren konnte, dass er Schluss gemacht hatte. Am Ende wurde ihr Charakter viel besser, jedoch konnte sie mich nicht überzeugen. Thomas, Ned und Sol fand ich super, da sie etwas an sich hatten, was mich einfach nur überzeugend fand. Auch Grey mochte ich sehr, obwohl er im Buch schon von Anfang an verstorben war, trotzdem laut den Flashbacks war er ein humorvoller Mann mit viel Leidenschaft, was mir wiederum gut gefallen hatte. Schreibstil:Den Schreibstil mochte ich sehr, da man sich immer alles super vorstellen konnte und auch Gotties Gedanken und ihre Intelligenz konnte man sich super vorstellen. Der Schreibstil hat etwas was einem zwingt weiter zu lesen. Fazit:Im Grossen und Ganzen ist das Buch kein Reinfall, trotzdem hat es mich ein bisschen enttäuscht, da die Geschichte immer mehr verwirrend wurde und man nicht mehr genau wusste, wo man jetzt dran ist. Ich bin trotz allem froh es gelesen zu habe und ich würde es jedem empfehle, wer auf der Suche nach etwas Neues und Komplexes ist. Lg Tanja

    Mehr
  • Eine andersartige Mischung !

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    DasBuchmonster

    DasBuchmonster

    16. May 2017 um 11:03

    Inhalt: Gottie ist ein physikalisches Genie, doch  es plagt sie ein wenig Liebeskummer. Auch Genies sind nicht gefeit vor Herzschmerz, denn Angelegenheiten des Herzens sind nicht immer logisch nachvollziehbar. Noch dazu macht Gottie ein kleines Geheimnis um ihre Begabung, denn sie will nicht als Streber dastehen. Gottie und ihr Bruder haben ein sehr gutes Verhältnis und trauern beide um ihren Opa Grey, der verstorben ist. Der Opa hat beiden viele merkwürdige Eigenheiten vermacht und Gottie kämpft um den Halt in ihrem Leben und mit Flashbacks, die sie ständig zu überwältigen scheinen. Und so vergehen die Tage der Trauer und Lustlosigkeit, bis plötzlich die Nachricht kommt, dass Gotties bester Freund Thomas wieder zurück ins Dorf kommt und Gottie sich in einer innerlichen Zerrissenheit befindet zwischen der Schönheit des Lebens und tiefer Trauer.Schreibstil: Der Schreibstil ist geradlinig und offen. Er konzentriert sich auf die jeweilige Stimmung, es gibt Szenen im Buch, die sind wunderschön und ausführlich beschrieben, andere werden dafür auf den Punkt gebracht. Der Schreibstil ist also sehr flexibel, und wär der Schreibstil eine Person, würde ich mich wahrscheinlich sehr gern mit ihr unterhalten! Auch wenn die Thematik zunächst etwas schräg klingt, so hat der Schreibstil mich direkt nach den ersten Seiten in den Bann gezogen.Story: Die Geschichte an sich ist, wie ich bereits vorhin schon erwähnt habe, etwas ungewöhnlich und man sollte offen sein sowohl für die Geschichte um den Großvater und das Thema Flashbacks und Physik. Dies in Kombination mit einem hohen Anteil an Emotion ist schlichtweg- ungewöhnlich. Aber gerade deswegen mag ich dieses Buch sehr gerne, ich liebe ungewöhnliche Bücher, die das Herz berühren. Und um genau so eine Geschichte handelt es sich hierbei. die Autorin hat die beiden widersprüchlichen Themen geschickt zusammengefädelt, sodass eine authentische, liebevolle Atmosphäre entsteht.Charaktere: Ich mag Gottie sehr gern, auch wenn ich sie anfangs nicht so ganz verstanden habe, weil man gleich am Anfang in Gotties Gefühlswelt hineingerät. Nach ein paar Seiten konnte ich jedoch Gottie sehr gut verstehen und ihr nachempfinden. Sie ist eine sehr sympathische Protagonistin, deren Zerrissenheit mir nah ging. Die Personengestaltung war äußerst individuell, aber nicht zu schrill. Vielmehr ging diese Gestaltung über Emotionen und Gefühle aus, was mir gut gefallen hat und womit ich mich dann intensiver beschäftigen wollte. Ich habe regelrecht mitgefiebert, weil ich Gotties Gefühle und Handlungen sehr gut selbst verinnerlichen konnte. Thomas dagegen bringt frischen Wind hinein in die Geschichte, ich bin ja bei solchen Geschichten der Herrenwelt gegenüber immer etwas skeptisch, aber auch Thomas konnte mich überzeugen.Fazit: Dieses Buch hat eindeutig viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Die interessante Mischung aus Physik und Gefühl ist neuartig und wurde gekonnt umgesetzt. Für diejenigen, die Physik langweilig finden, ist das Buch wahrscheinlich nichts, aber für diejenigen, die der Sache offen gegenüberstehen werden eine Leseerfahrung machen auf einer neuen Ebene und genau das ist es, was mir dieses Buch gegeben hat. Ich vergebe daher 4 Monsterpunkte! Und heute kommt zum ersten Mal zum Einsatz mein liebes Vier- Punkte Monster !

    Mehr
  • Die Weltschmerz-Theorie

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    steffchen3010

    steffchen3010

    12. May 2017 um 11:29

     „Ich will alles los sein: Haare, Party, Garten, Jason, Wurmlöcher, Zeit, Tagebücher, Tod – besonders den Tod, ich habe lebenslang genug davon.“ Zitat aus dem Buch Gottie, mit vollem Namen Margot H. Oppenheimer, trauert mit jeder Faser ihres Körpers. Der Tod ihres geliebten Großvaters Grey sitzt ihr immer noch tief in den Knochen. Fast ein Jahr ist es nun her, dass der quirlige Alt-Hippie aus ihrem Leben verschwand. Sein Verlust ist allgegenwärtig: im Küchenregal stapeln sich die Marmelit-Gläser wie Denkmäler an ihre gemeinsame Zeit, der Garten welkt vor sich hin und Greys Auto rostet in der Garage. Die Erinnerungen an ihn holen Gottie immer wieder ein. Sie überwältigen sie so plötzlich und heimtückisch, dass sie sie schier bewegungsunfähig machen. Selbst bei ihrer Familie findet sie keinen Trost. Ihr rebellischer Bruder Ned flüchtet nach London und ihr Vater zieht sich komplett aus dem Leben zurück. Als Gotties bester Freund Thomas auch noch nach Kanada auswandert, bleibt Gottie sich selbst überlassen. Doch als sich Greys einjähriger Todestag nähert, kündigt sich nicht nur eine große Party, sondern auch die Rückkehr ihres besten Freundes Thomas an, mit der Gottie nicht umzugehen weiß. Schließlich gilt es bereits Greys Tod und eine verlorene Liebe zu verarbeiten. Plötzlich wird sie von einem unkontrollierbaren Strudel erfasst, der sie durch die Zeit wirbelt und an ihr haftet wie schwarze Materie. Wird sie je wieder ins Leben zurückfinden? „Seit Grey gestorben ist, gelingt es mir kaum, mit meinen eigenen Freunden zu reden, geschweige denn mit denen anderer. Mein gesamter Wortschatz wurde mit ihm eingeäschert.“ Zitat aus dem Buch Ich muss gestehen, es gab schon lange kein Buch mehr wie dieses, das sowohl für Begeisterung, als auch für Irritation sorgt. Ich bin hin- und hergerissen, fühle mich während dem Lesen, ähnlich wie Gottie, von einem unkontrollierbaren Sog erfasst, der mich am Ende zwiegespalten ausspuckt und es mir nahezu unmöglich macht, zu einem abschließenden Ergebnis zu kommen. Eines weiß ich mit Gewissheit, Hapgoods Debüt ist andersartig, und zwar in jeglicher Form. Nachdem sich Cover und Titel überaus entzückend präsentieren, war die Vorfreude groß. Doch der Jugendroman schlägt schon bald eine Richtung ein, die mir nicht vertraut ist. Sie ist eng mit der Physik verbunden. Für mich zu eng. Wurmlöcher und Zeitstrudel begleiten mich fortan, wirbeln mir anhand von Formeln um die Ohren und verwehren mir letztendlich den Zugang zur Geschichte. Bedauerlicherweise. Hapgoods Figuren allerdings, verstehen mich zu begeistern. Sowohl Gottie, die als nerdiges Physikgenie und zugleich sympathisch schusselige Person daherkommt, als auch Thomas, ihr ehemals bester Freund und Seelenverwandter, der nach seinem plötzlichen Umzug nach Kanada genauso plötzlich wieder in ihr Leben tritt, sind mir sympathisch. Grey, der überaus schrullige und einzigartige Alt-Hippie, der trotz seinem Tod nie wirklich tot wirkt, weil Hapgood ihn durch ständige Zeitreisen und Erinnerungsfetzen in die Geschichte einbaut, ist einer der Gründe, warum ich mich bis zur letzten Seite durchgekämpft habe. Seine Andersartigkeit ist spritzig, reichert die Seiten mit Weisheiten und Lebensfreude an. Vielleicht wiegt sein Verlust gerade deshalb so schwer auf der Geschichte, weil wir uns wohl alle einen Großvater wie ihn wünschen. Einen, der Gottie über den frühen Verlust der Mutter hinweghilft und zugleich zu einer Art Vaterersatz wird, weil ebenjener vergisst, dass er einer ist. Doch neben dem engen physikalischen Bezug der Geschichte geht es in „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ ganz klar um Trauer und Verlust. Hapgood zeigt auf sehr anschauliche Weise, wie unterschiedlich Menschen den Tod verarbeiten. So lässt sie jede ihrer Figuren auf seine ganz eigene Art trauern. Von Verdrängung über Wut bis hin zu Depressionen ist alles dabei. Auch vom Erwachsenwerden, von der ersten Liebe und von Freundschaft erzählen Hapgoods Zeilen. „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ ist ein interessante Mischung aus intergalaktische Zeitreise und berührender Trauerbewältigung. Denen, die sich auf die Andersartigkeit und den physikalischen Bezug des Romans einlassen kann, steht ein besonders Jugendbuchdebüt bevor. Der Rest sollte mit reiflicher Überlegung zu Hapgoods Debüt greifen.

    Mehr
  • Rezension zu "Ein bisschen wie Unendlichkeit" von Harriet Reuter Hapgood

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    SomeBody

    SomeBody

    09. May 2017 um 08:58

    „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ war auch für meinen Geschmack ein wenig zu unendlich verwirrend, da ich ständig den Eindruck hatte, zeitlich nicht ganz mit der durchaus sympathischen Protagonistin auf einer Höhe zu sein. Dennoch ist dieses Buch mit all seinen Gefühlen um Liebe und Trauer durchaus bewegend und gerade in der Kombination mit den physikalischen Theorien als Jugendbuch recht ungewöhnlich.Fazit: Physik gepaart mit Trauerarbeit nebst einer zarten Liebesgeschichte – für mich schlussendlich doch irgendwie charmant. :)

    Mehr
  • Leider nicht ganz mein Geschmack

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    Ani

    Ani

    01. May 2017 um 11:01

    Der Tod ihres Großvaters hat Gottie völlig aus der Bahn geworfen. Niemand scheint zu verstehen, was in ihr vorgeht und wie tief ihre Trauer ist. Ihre erste große Liebe zerbricht, bevor sie richtig angefangen hat und der Kontakt zur besten Freundin wird immer lockerer, sodass Gottie sich zurückzieht und sich langsam in ihrer Trauer verliert. Gottie ist sehr intelligent und kennt sich mit Formeln zu Raum und Zeit bestens aus. Doch warum sie nun, wo ihr alter Sandkastenfreund Thomas zurückgekehrt ist, immer wieder Flashbacks hat, die sie in die Vergangenheit katapultieren, kann sie sich nicht erklären. Wird sie langsam verrückt oder was hat das alles zu bedeuten? "Ein bisschen wie Unendlichkeit" ist ein Jugendbuch, das sich an junge Leser ab etwa 14 Jahren richtet. Das Buch hat ein wundervolles Cover, das sofort ins Auge sticht und es begeistert auch im Innern durch liebevoll gestaltete Zahlen und Formeln. Zahlen und Formeln nehmen in Gotties Leben einen hohen Stellenwert ein. Sie ist ein kleines Genie und versteht alles mühelos. Wenn man selbst nicht ganz so interessiert an Mathe und Physik ist, können ihre Berechnungen manchmal schon dafür sorgen, dass man die Handlung etwas verwirrend oder gar zäh und langweilig findet und die entsprechenden Szenen deshalb eher überfliegt. Gottie selbst wirkt recht sympathisch. Man spürt förmlich, wie sehr ihr der Tod des Großvaters zu schaffen macht. Ihre Traurigkeit ist zwischen den Zeilen zu spüren und wirkt sehr authentisch. Dennoch fällt es nicht immer leicht, sich mit Gottie zu identifizieren. Manchmal betrachtet man sie eher distanziert und kann ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen. Die Sprünge in  Zeit und Raum, bei denen Gottie sich plötzlich in der Vergangenheit wiederfindet und feststellt, dass ihr Zeit in der Gegenwart fehlt, sind auch nicht immer sofort nachzuvollziehen und richtig zuzuordnen. Deshalb gelingt der Einstieg in die Handlung auch nicht ganz mühelos. Der Schreibstil ist allerdings leicht und angenehm zu lesen. Er wirkt sehr locker, sodass er gut für ein Jugendbuch geeignet ist. Es gibt immer wieder wundervolle Formulierungen, die schon fast poetisch wirken. Dabei hat man aber nie das Gefühl, dass zu dick aufgetragen wird, sondern kann die Leichtigkeit, die trotz Gotties Trauer zu spüren ist, genießen. Obwohl ich das Jugendbuchalter schon ein wenig überschritten habe, konnte mich der Schreibstil der Autorin begeistern. Die Geschichte hat spontan mein Interesse geweckt, nur leider hat mir die Umsetzung nicht ganz so gut gefallen. Für meinen Geschmack war die Handlung teilweise einfach zu verwirrend und die Formeln und Berechnungen haben das Ganze für mich nicht interessanter gemacht. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala bekommt das Buch deshalb auch "nur" drei von fünf Bewertungssternchen. Da man über Geschmack ja aber bekanntlich streiten kann, lohnt es sich sicher, sich selbst ein Bild zu machen. 

    Mehr
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 14.04.2017: _Jassi                                           ---  38 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   83,5 Punkte Astell                                           ---    0 Punkte BeeLu                                         ---   62 Punkte Bellis-Perennis                          ---  261 Punkte Beust                                          ---   100 Punkte Bibliomania                               ---   97 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  161 Punkte ChattysBuecherblog                --- 111 Punkte CherryGraphics                     ---   62.5 Punkte Code-between-lines                ---  55 Punkte eilatan123                                 ---    5 Punkte Eldfaxi                                       ---   51 Punkte Farbwirbel                                ---   44 Punkte fasersprosse                            ---     9 PunkteFrau-Aragorn                           ---     4 Punkte Frenx51                                     ---  41 Punkte glanzente                                  ---   60 Punkte GrOtEsQuE                               ---   71 Punkte hannelore259                          ---   33 Punkte hannipalanni                           ---   71 Punkte Hortensia13                             ---   53 Punkte Igelchen                                    ---   11 Punkte Igelmanu66                              ---   95 Punkte janaka                                       ---   63 Punkte Janina84                                   ---    44 Punkte jasaju2012                               ---   16 Punkte jenvo82                                    ---   56 Punkte kalestra                                    ---   26 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   57 Punkte Katykate                                  ---   44 Punkte Kerdie                                      ---   99 Punkte Kleine1984                              ---   61 Punkte Kuhni77                                   ---   60 Punkte KymLuca                                  ---   50,5 Punkte LadyMoonlight2012               ---   26 Punkte LadySamira090162                ---   124 Punkte Larii_Mausi                              ---    24 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   30 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   36 Punkte louella2209                            ---   58 Punkte lyydja                                       ---   55 Punkte mareike91                              ---    20 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  39 Punkte MissSternchen                          ---  29 Punkte mistellor                                   ---   123 Punkte Mone97                                    ---   20 Punkte natti_Lesemaus                        ---  39 Punkte Nelebooks                               ---  160 Punkte niknak                                       ----  180 Punkte nordfrau                                   ---   74 Punkte PMelittaM                                 ---   82 Punkte PollyMaundrell                         ---   24 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   52 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   35 Punkte SaintGermain                            ---   82 Punkte samea                                           --- 28 Punkte schadow_dragon81                  ---   73 Punkte Schmiesen                                  ---   92 Punkte Schokoloko29                            ---   23 Punkte Somaya                                     ---   100 Punkte SomeBody                                ---   94,5 Punkte Sommerleser                           ---   87 Punkte StefanieFreigericht                  ---   94 Punkte tlow                                            ---   55 Punkte Veritas666                                 ---   87 Punkte vielleser18                                 ---   68 Punkte Vucha                                         ---   78 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   40 Punkte Wolly                                          ---   82 Punkte Yolande                                       --   64 Punkte

    Mehr
    • 1899
  • Mini-Challenge 2017

    LovelyBooks Spezial
    querleserin_102

    querleserin_102

    Hier könnt ihr euch für die Jahreschallenge anmelden. Die Anmeldebeiträge bitte folgendermaßen gestalten:            Ich nehme mit 12 Büchern Teil. 1/12 beendet: Buchtitel, Autor 2/12 beendet: Buchtitel, Autor 3/12 beendet: Buchtitel, Autor 4/12 beendet: Buchtitel, Autor … Danke und viel Spaß! Teilnehmer: ChattysBuecherblog (50/200)xxlxsa (6/50)Hortensia13 (34/100)YaBiaLina (25/75)FrauSchafski (15/50)Yolande (276/70)misery3103 (33/200)annlu (101/250)Tina2803 (0/90)Ayda (23/100)Buchgespenst (98/200)Kuhni77 (38/100)samea (15/50)YvetteH (428/100)Meine_Magische_Buchwelt (72/70) LadySamira091062 (56/180)QueenSize (28/80)Kodabaer (237/30)Iris_Fox (12/24)Amy_de_la_Soleil (63/35)tigerbea (51/150)Lucinda4 (6/25)Bellis-Perennis (64/360)Leseratte2007 (61/100)pamN (5/104)leucoryx (33/11)KruemelGizmo (20/95) Seelensplitter (77/150) Shanlira (14/30) Argentumverde (55/200) dreamily1 (9/30) Mali133 (28/50) aufgehuebschtes (25/40) MrsCorina (0/17) MelE (17/200) dia78 (86/180) BeaSurbeck (54/100) MissTalchen (12/43) DieBerta (19/50) walli007 (438/168) paschsolo (33/80) Ascardia (1/30)  Dominic32 (0/20)  book_lover_6 (1/40) kathi_liebt_buecher (3/90) kleine_welle (13/70) Mausimau (14/40) fantafee (6/25) loralee (0/40) steinchen80 (29/60) Sxndy_03 (10/50) janaka (19/144) haTikva (9/12)  MaLaPe (5/55) kalestra (11/30) _monida (5/36) angiiMi (6/35)                  

    Mehr
    • 912
  • Aus der Zeit gefallenen

    Ein bisschen wie Unendlichkeit
    Buchgespenst

    Buchgespenst

    14. April 2017 um 15:04

    Seit dem Tod ihres Großvaters ist für Gottie die Welt aus den Fugen geraten. Ihr Vater und ihr Bruder haben sich immer weiter zurückgezogen, sie hat ihre beste Freundin Soph verloren, ihre erste große Liebe ebenfalls und jetzt scheint sie sogar die Gegenwart zu verlieren. Während Gottie um sich selbst und die Erinnerung ihres Großvaters kämpft kehrt unverhofft ihr Sandkastenfreund Thomas zurück. Ein Sommer voller Zeitverwirbelungen, Erinnerungen und neuen Glücksmomenten beginnt und wird alles für immer verändern. Ein hinreißendes Buch, das den Leser in seinen Bann zieht. Wunderbare Charaktere und magische Momente lassen es nicht aus der Hand legen und am Ende ist es völlig gleichgültig, ob alle Ungereimtheiten aufgeklärt werden. Sie fügen sich zu einem so perfekten Zauberpuzzel zusammen, dass man sich einfach nur davontragen lässt. Eine bezaubernde Sommergeschichte über Verlust und Trauer, Familie, Freundschaft und Liebe. Man spürt in jeder Zeile den magischen Sommer, lässt sich mit Gottie treiben und verliert sich im großen Geheimnis des Universums. Auch wenn mir am Ende ein bisschen fehlte, um diesem Buch 5 Sterne zu geben, bleibt es doch ein wunderbares Buch, das sich lohnt!

    Mehr
  • weitere