Harriet Reuter Hapgood The Square Root of Summer

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Inhaltsangabe zu „The Square Root of Summer“ von Harriet Reuter Hapgood

Last summer, Gottie's life fell apart. Her beloved grandfather Grey died and Jason, the boy to whom she lost her heart wouldn't even hold her hand at the funeral. This summer, still reeling from twin heartbreaks, Gottie is lost and alone and burying herself in equations. Until, after five years absence, Thomas comes home: former boy next door. Former best friend. Former everything. And as life turns upside down again she starts to experience strange blips in time - back to last summer, back to what she should have seen then . . . During one long, hazy summer, Gottie navigates grief, world-stopping kisses and rips in the space-time continuum, as she tries to reconcile her first heartbreak with her last. The Square Root of Summer is an astounding and moving debut from Harriet Reuter Hapgood.

Sensibel, humorvoll und extravagant. Eine ungewöhnliche und einzigartige Coming-of-Age Geschichte und eine spannende Reise durch die Zeit.

— buchstabentraeumerin
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  • Originelle und fantastische Coming-of-Age Geschichte

    The Square Root of Summer
    buchstabentraeumerin

    buchstabentraeumerin

    03. May 2017 um 20:33

    „Something I did has made time go all Eternal Sunshine.“ (Seite 59) Wer „Eternal Sunshine of the Spotless Mind“ mit Kate Winslet und Jim Carrey gesehen hat, der weiß, wie kompliziert Zeitreisen werden können. Vor allem dann, wenn Gefühle involviert sind. Und davon hat Gottie, ein junges mathematisches Genie, mehr als genug. Sie sucht Zuflucht in Zahlen, um allen schmerzhaften Gefühlen und der Einsamkeit zu entfliehen. Denn ihr ganzes Leben wurde sie verlassen: Ihre Mutter starb nach ihrer Geburt, vor fünf Jahren zog ihr bester Freund Thomas fort, vor einem Jahr starb ihr geliebter Großvater und ihr Bruder zog von zu Hause aus. Sie blieb zurück mit einem Vater, der sich lieber aus allem zurückzieht und sie orientierungslos treiben lässt. Zu guter Letzt wird sie am Tag der Beerdigung von ihrem geheimen Freund sitzen gelassen. Das alles kann Gottie nur schwer verkraften. Und dann sieht sie auf einmal das erste Wurmloch und inmitten dieses gesamten Chaos, das sich ihr Leben nennt, erlebt sie nun plötzlich Momente aus dem vergangenen Sommer wieder. Über allem steht die Frage nach dem Warum? Mit Gottie gemeinsam begeben wir uns auf die Suche nach der Ursache für die Wurmlöcher. Was lässt sie entstehen? Gibt es eine mathematische Formel, die sie erklären kann? Hat es etwas mit Thomas‘ Rückkehr zu tun? Gottie nimmt sich der Fragen an, wie sie es am besten kann: sie schreibt Formeln und mathematische Theorien nieder und kommt Stück für Stück dem Kern – und Thomas – näher.„And I wait an wait, but nobody comes to find me. I’ve been making myself smaller and smaller for a year, and now I’m barely here at all.“ (Seite 49) Ich kann nicht sagen, dass mir ein Charakter besser gefiel als der andere, denn sie sind alle bemerkenswert dargestellt. Neben der großartig-abstrusen Wurmloch-Idee zeichnen die Charaktere die Geschichte ganz besonders aus. Alle wirken rund in sich, aber vor allem lebendig in ihrem Miteinander. Sie strahlen einen starken Zusammenhalt aus, der dem Leser selbst dann nicht verborgen bleibt, wenn Gottie sich zurückzieht.„I don’t want to disappear. I don’t want to do this anymore, but I don’t know how to stop it. I’m here. I want to exist.“ (Seite 204) „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ könnte sehr traurig sein. Ist es aber nicht, und das hat der Leser manch skurrilen Situationen sowie den herzlichen, direkten und humorvollen Stimmen im Buch zu verdanken. Die Autorin hat wundervolle Dialoge geschrieben, die mir das Herz der Charaktere zeigten. Und Herz haben sie ganz viel – angefangen bei Thomas, der so viel für Gottie tut, bis hin zu Gotties Bruder Ned, der trotz seiner Kratzbürstigkeit immer zu ihr hält. Zudem versprüht die Geschichte eine intensive Lebensfreude. Nach dem Lesen sehnt man sich förmlich nach Sonne, Sommer und Freiheit. Nach Tagen, an denen man barfuß über die Wiesen laufen kann. Nach wilden Feiern bis tief in die Nacht und lauter Musik.Fazit „Ein bisschen wie Unendlichkeit“ ist eine ungewöhnliche und einzigartige Coming-of-Age Geschichte und eine spannende Reise durch die Zeit, eine Reise durch die aufgewühlten Gefühle eines jungen Mädchens. Gleichzeitig ist es eine originelle, nerdige Geschichte über Familie und den Zusammenhalt von Freunden. Von mir eine klare Leseempfehlung.

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