Harry Bingham

 4 Sterne bei 225 Bewertungen
Autor von Fiona: Als ich tot war, Fiona: Den Toten verpflichtet und weiteren Büchern.
Autorenbild von Harry Bingham (© Nuala Bingham)

Lebenslauf

Vom Investmentbanker zum Thrillerautor: Der 1967 geborene walisische Autor hat in Oxford Politik und Wirtschaft studiert und anschließend als Investmentbanker gearbeitet. Neben einigen Sachbüchern ist der Schriftsteller hauptsächlich für seine spannenden Thriller um die Polizistin Fiona Griffith aus Cardiff bekannt. Band 1 „Fiona - Den Toten verpflichtet“ (Original: „Talking to the Dead“) erschien 2012 und ebnete Bingham den Weg, sich als ernstzunehmender Thriller-Autor zu etablieren. Die international Begeisterung erregende Buchreihe wurde zur Vorlage einer Fernsehserie in Großbritannien. Beim Schreiben folgt der Schriftsteller grundsätzlich drei Prinzipien: „Erstens sei perfektionistisch - Du musst an jeden Satz, jeden Charakter und einfach an alles denken, zweitens bleibe hartnäckig - Es wird Hindernisse und Ablehnung geben, aber du musst weitermachen, und drittens genieße es - Das Spiel des Schreibens ist nicht leicht, aber es ist wundervoll. Genieße jeden Augenblick davon!“ Harry Bingham klettert und schwimmt gerne und lebt mit seiner Frau und den Kindern in Oxfordshire.

Alle Bücher von Harry Bingham

Cover des Buches Fiona: Als ich tot war (ISBN: 9783499290367)

Fiona: Als ich tot war

 (71)
Erschienen am 25.06.2018
Cover des Buches Fiona: Den Toten verpflichtet (ISBN: 9783499291357)

Fiona: Den Toten verpflichtet

 (66)
Erschienen am 25.06.2018
Cover des Buches Fiona: Das Leben und das Sterben (ISBN: 9783499291371)

Fiona: Das Leben und das Sterben

 (20)
Erschienen am 25.06.2018
Cover des Buches Fiona: Wo die Toten leben (ISBN: 9783499275104)

Fiona: Wo die Toten leben

 (18)
Erschienen am 25.03.2019
Cover des Buches Fiona: Unten im Dunkeln (ISBN: 9783499275111)

Fiona: Unten im Dunkeln

 (15)
Erschienen am 21.01.2019
Cover des Buches Fiona: Das tiefste Grab (ISBN: 9783499275098)

Fiona: Das tiefste Grab

 (10)
Erschienen am 16.09.2019
Cover des Buches Risiko (ISBN: 9783404148851)

Risiko

 (3)

Neue Rezensionen zu Harry Bingham

Cover des Buches Fiona: Den Toten verpflichtet (ISBN: 9783499291357)
Y

Rezension zu "Fiona: Den Toten verpflichtet" von Harry Bingham

Kriminalfall mit viel Luft nach oben
Yasmin_Heinvor einem Jahr

Fi, ungewöhnliche Ermittlerin, die keine Regeln mag, psychische Probleme hat und eigentlich nur ein normaler Mensch sein will. 


Grundsätzlich fand ich die Prämissen des Buches interessant, jedoch hat für mich die Lösung des Falls fast gar nicht stattgefunden. Trotz der Erzählung aus der Ich-Perspektive, bleiben viele Gedanken der Protagonistin im Dunkeln. Die psychische Verfassung von Fi spielt dafür eine sehr große Rolle und ist für mich mehr Thema als der zu lösende Fall. Was ja grundsätzlich nicht schlimm wäre, wenn das Buch nicht eigentlich ein Kriminalroman sein sollte. 


Die Gedankenwelt von Fi betreffend ihre Krankheit ist sehr gut dargestellt, die anderen Charaktere bleiben allerdings sehr grau und oberflächlich. Der Schreibstil ist etwas abgehackt, was wohl einfach an Fis dargestellter Persönlichkeit liegt, hat aber auch verhinderte, dass ich so richtig in den Lesefluss gekommen bin. Mehrmals habe ich überlegt, das Buch abzubrechen, habe ich dann aber dazu entschieden diesen ersten Teil zu Ende zu lesen, die nachfolgenden Bände werden aber ungelesen wieder bei mir ausziehen, weil es mir einfach zu anstrengend

Cover des Buches The Dead House (ISBN: 9781534659025)
GetReadys avatar

Rezension zu "The Dead House" von Harry Bingham

Buchstäblich beklemmend
GetReadyvor 4 Jahren

Ich bin Fan von Fiona, der sehr speziellen Ermittlerin.
Ohne zu spoilern kann ich ihre Besonderheiten leider nicht näher erörtern.
Aber es führt zu einer besonderen Hartnäckigkeit, auch außerhalb des legalen polizeilichen Aktionsradius und auch immer wieder zu recht komischen Situationen.
Normalerweise gehen mir mittlerweile die ganzen "problembelasteten" ErmittlerInnen, deren privaten Geschichten sich sehr vordergründig durch alle Bücher einer Reihe ziehen, sehr auf die Nerven. Noch mehr ärgere ich mich e, wenn sie bei jedem Fall selber in allergrößte Gefahren geraten.
Was vor 20 Jahren noch aufregend war, ist mittlerweile t ein liebloses Schema F.
Obwohl es in der Fiona Griffith Reihe von Harry Bingham nicht anders ist, liebe ich sie. Zu speziell ist die Hauptfigur, zu gut konzipiert.
Besonders liebe ich, wie in Momenten größter Verwirrung, die Fiona ausdrückt, oft auch große Klarheit enthalten ist.
Zudem sind die Bücher voller Referenzen und internationale kriminelle Verstrickungen werden mit recht eigenen walisischen Orten und Sitten verknüpft.
In diesem Buch gibt es zuerst einmal eine Leiche ohne Mord, aber Fiona findet seltsame Verbindungen. Zweimalig darf man sich als Leser an Verbeugungen vor Poe erfreuen. Sehr beklemmend !

Lustigerweise fiel mir nach etwa der Hälfte der Lektüre auf, dass ich gerade überhaupt nicht mitraten kann und dass irgendwie gar kein richtiger "Falldrive" oder große Spannung da ist. Trotzdem hatte ich mich keine Sekunde gelangweilt, ich fühlte mich bestens unterhalten.

Das ändert sich gegen Ende noch. Aber insgesamt handelt es sich hier deutlich um eine Art Zwischenbuch der Reihe, das offensichtlich die Verbindung zu weiteren Ermittlungen in einem großen Fall herstellen soll, bzw. das bürokratisch bedingte auslaufen bestimmter Ermittlungen behandelt.

Grundsätzlich würde ich raten, mit den Krimis in der richtigen Reihenfolge zu beginnen, denn Bingham erspart den Lesern lange Erklärungen darüber, was vorher geschah.
Ich selber habe damals mit dem 3. Buch begonnen und mich rückwärts gearbeitet, das hat auch funktioniert, aber "Dead House" ist in meinen Augen für den Einstieg schwierig.
Fans literarischer Krimis, die es lieben, wenn ein Autor die Metaebene beherrscht und sehr gekonnt mit den gängigen Krimimustern spielen kann, sei die Reihe ans Herz gelegt.

Cover des Buches Fiona: Das tiefste Grab (ISBN: 9783499275098)
Hope23506s avatar

Rezension zu "Fiona: Das tiefste Grab" von Harry Bingham

Raffiniert und gut konstruiert
Hope23506vor 5 Jahren


INHALT:
Nach wirklich sehr langer Zeit gibt es endlich wieder eine Leiche, einen Mordfall für Fiona. Es wird eine Archäologin tot aufgefunden. Sie wurde enthauptet und in ihrer Brust stecken drei Speere. Noch gibt es keinen Anhaltspunkt, da wird schon eine weitere Leiche gefunden. Und im Nationalmuseum gibt es eine Geiselnahme. Alle Fälle haben eins gemeinsam: Sie verweisen auf die Figur von König Artus und auf dessen Schwert Excalibur. Das zu finden wäre eine Sensation. Kurz darauf wird das Schwert doch tatsächlich im Darknet angeboten. Und das gleich zweimal. Was für ein perfides Spiel wird hier gespielt und Fiona ist mittendrin.
MEINE MEINUNG:
Das Buch ist der sechste Teil der Reihe im die Ermittlerin Fiona, aber man kann ihn auch unanhängig von den anderen lesen. Wie auch in den anderen Büchern sticht hier Fiona wieder mit ihrer besonderen und einzigartigen Art hervor. Man muss nicht lange warten und schon steckt man mitten im Geschehen und mitten in den Ermittlungen und ganz nah an unserer Protagonistin. Man erlebt beim Lesen alles hautnah mit, ist nah an den Ermittlungen. Die Vergangenheit von Fiona tritt wieder in den Hintergrund, denn die Ereignisse überschlagen sich. Ich fand diesen Teil hier besonders interessant, es wurden viele Mythen eingeflochten, viel Historisches vermittelt und dann wurde man als Leser wieder in die Gegenwart zurückkatapultiert. Und immer wieder ist da Fiona mit ihrem besonderen und teilweise gewöhnungsbedürftigen Vorgehen. Aus einigen langatmigen Passagen wird der Leser schnell wieder durch gut platzierte Wendungen herausgeholt.
FAZIT:
Sehr raffiniert und gut konstruiert wird man hier auch in die Vergangenheit geworfen. Wieder ein Lesegenuss für alle Fiona Fans.

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Zusätzliche Informationen

Harry Bingham im Netz:

Community-Statistik

in 227 Bibliotheken

auf 39 Merkzettel

von 3 Leser*innen aktuell gelesen

von 4 Leser*innen gefolgt

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