Harry Bingham Totenklage: Kriminalroman

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Inhaltsangabe zu „Totenklage: Kriminalroman“ von Harry Bingham

Fiona Griffith ist die ungewöhnlichste Ermittlerin seit Lisbeth Salander Eine junge Mutter und ihre Tochter werden in Cardiff brutal ermordet. Am Tatort findet die Polizei die brandneue Kreditkarte eines stadtbekannten Millionärs, doch der ist angeblich neun Monate zuvor bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Detective Constable Fiona Griffith wagt sich bei dem Versuch, den rätselhaften Fall zu lösen, weit über ihre Kompetenzen hinaus und gerät in eine unheimliche Welt aus Korruption, Menschenhandel und Zwangsprostitution. (Quelle:'Flexibler Einband/19.11.2012')
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  • Zu lahm für einen Krimi

    Totenklage: Kriminalroman

    Maki7

    Inhalt: Janet und ihre Tochter werden in einem heruntergekommenen Haus tot aufgefunden. Die Ermittler finden auch die Kreditkarte eines Millionärs, der allerdings Monate zuvor bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen ist. Die Polizei von Cardiff ermittelt. Fiona Griffith, eine junge Beamtin, sammelt Beweise gegen Brian Penry, einen ehemaligen Polizisten, der Geld unterschlagen hat. Sie wird gebeten, auch gleich zu prüfen, ob sie was über die gefundene Kreditkarte herausfinden kann. Fiona folgt nur ihrem Instinkt und wagt sich weit über ihre Kompetenzen hinaus. Auf Eigeninitiative nimmt sie die Ermittlungen auf, die sie in die Welt der Prostitution, Korruption und Menschenhandel führen. Meine Meinung: Ich war ja auf einen Krimi eingestellt (steht ja auch in Grossbuchstaben drauf: Kriminalroman). Ich bin auch gut in die Geschichte reingekommen, sie wird aus der Ich-Perspektive geschrieben, also aus Fionas Sicht. Fiona war mir gleich sympathisch und so einiges, was sie da denkt kommt mir ja auch bekannt vor. Aber irgendwann wurde ich ungeduldig. Wann beginnt endlich die Spannung? Man muss sich das so vorstellen: Eine junge Ermittlerin, die meistens mit den langweiligen Sachen zu tun hat, führt Tagebuch. Akribisch schreibt sie alles auf, was sie sieht, was sie isst, was sie anzieht, usw. Dabei macht sie sich natürlich auch so ihre Gedanken, und die sind zugegeben witzig, nachvollziehbar, manchmal irre aber menschlich. Natürlich wird in diesem Tagebuch auch ihr beruflicher Alltag erwähnt. Also diese Krimigeschichte läuft da irgendwie am Rande, irgendwie basiert alles aus einem Gefühl heraus, irgendwie hab ich die Spannung verpasst. In meinem Kopf spielte dieser Film: Tag 10 Liebes Tagebuch Ich bin um fünf aufgestanden. Obwohl es so früh war, war ich trotzdem nicht mehr müde. Geträumt hab ich nicht (ich träum ja nie, hab ich die zehn Tage zuvor auch schon erwähnt, aber zur Sicherheit sag ich’s noch mal). Hab einen Kräutertee gekocht und diesen dann im Garten getrunken und dazu eine geraucht. Danach hab ich etwa zehn Minuten heiss geduscht und mir überlegt was ich heute so alles erledigen muss. Dann hab ich mein blaues Sommerkleid angezogen, dazu noch passende Unterwäsche, egal dass das keiner sehen kann, ich weiss es ja, dann noch die blauen Schuhe mit acht Zentimeter Absatz angezogen bevor ich die Haustüre abschloss, zu meinen Wagen ging, einstieg und losfuhr……. Die Geschichte an für sich ist ja nicht schlecht. Wäre ich an einen Roman rangegangen wäre sicher meine Einstellung anders, aber ich wollte endlich Adrenalin, Spannung, feuchte Hände, Herzrasen. Das hat mir dieser Krimi nicht gegeben.

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    Sternenstaubfee

    02. August 2014 um 10:10
  • Eine eigenwillige Ermittlering

    Totenklage: Kriminalroman

    Bellexr

    15. June 2014 um 19:11

    In einem heruntergekommenen Stadtteil von Cardiff werden die Leichen von Jane Mancini und ihrer kleinen Tochter April gefunden. Die Mutter scheint an einer Überdosis gestorben zu sein, ihre Tochter dagegen wurde auf brutale Weise ermordet. Am Tatort entdeckt die Polizei die Kreditkarte eines Millionärs, der vor Monaten bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Detective Constable Fiona Griffith ermittelt gerade in einem Fall von Unterschlagung, doch als sie von dem Doppelmord erfährt, bittet sie ihren Chef, sie in die Ermittlungen mit einzubinden. Getrieben von einer unerklärlichen inneren Unruhe beginnt Fiona auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen und geht dabei nicht unbedingt immer legale Wege. Doch diese führen sie auf eine Spur von Menschenhandel und Korruption im großen Stil.   Fiona ist eine junge und äußerst eigenwillige Polizistin, die über sich selbst sagt, dass sie den Charme einer Kaktee besitzt. Doch so kratzbürstig und eigenbrötlerisch Fiona auch sein mag und ihren Chef mit ihren unkonventionelle Ermittlungsmethoden an den Rande der Verzweiflung treibt, so liebenswürdig ist die junge Frau aber auch. Hochintelligent und die Fähigkeit, auch mal um die Ecke denken zu können, entdeckt sie Zusammenhänge zwischen ihrem aktuellen Fall von Unterschlagung zu dem Doppelmord, der ihr seltsam nahe geht.   Harry Bingham lässt seine problembehaftete Protagonistin selbst die Geschichte erzählen und man stellt bald fest, dass der Vergleich mit Lisbeth Salander gar nicht so weit hergeholt ist, sondern gut zu Fiona passt. Was aber nicht heißt, dass Harry Bingham hier einen billigen Abklatsch zu der Stieg-Larsson-Protagonistin erschaffen hat, ganz im Gegenteil. Oftmals fragt man sich bei Fiona, was ihr seltsames Verhalten, gerade auch in der Leichenhalle, zu bedeuten hat, doch zum Ende des Krimis erklärt der Autor dieses Verhalten sehr schlüssig.   Die Story entwickelt sich sehr komplex und wendungsreich, wodurch sich das Spannungspotential durchweg auf einem recht hohen Niveau befindet und von Harry Bingham packend und unterhaltsam erzählt wird. Zudem lässt der Autor einiges Wissenswertes und Interessantes rund um Wales und im Besonderen um Cardiff mit einfließen, sodass der Krimi zudem atmosphärisch dicht erzählt wirkt.   Fazit: Eine außergewöhnliche Polizistin ermittelt auf sehr unkonventionelle Weise in einem packend erzählten Krimi.

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