Harry Connolly Die Pforte der Schatten

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Inhaltsangabe zu „Die Pforte der Schatten“ von Harry Connolly

Es sollte ein Tag der Hoffnung werden – es wurde ein Tag der Vernichtung Das Reich von Peredain verdankt seine Macht dem mystischen Abendvolk. Alle 23 Jahre öffnet sich ein Tor, und der Imperator von Peredain lädt die Gesandten des Abendvolks zu einem Fest ein. Als Dank erhält er eine Gabe der Magie oder überlegenes Wissen, mit dessen Hilfe die Familie des Imperators ihr Reich errichtet hat. Doch dieses Jahr tritt nicht das elfengleiche Abendvolk aus dem Tor, sondern riesige Bestien, die sich sofort auf die Anwesenden stürzen. Nur Kronprinz Lar und einige seiner Freunde können dem Gemetzel entkommen. Können sie verhindern, dass das Imperium zerbricht, und die Invasion aufhalten?

Gute Idee, schlechte Umsetzung...

— kathi_liebt_buecher
kathi_liebt_buecher

Ein solider Auftakt mit einer interessanten Handlung, aber ein paar kleineren Schwächen.

— Kagali
Kagali

Der Rom,an hat viele Ecken und Kanten und es hätte mir persönlich etwas runder sein können

— xxxSunniyxxx
xxxSunniyxxx

Solider Auftakt mit den typischen Schwächen eines ersten Buches, dafür aber mit sehr guten, wenig alltäglichen Charakteren.

— FlorianEckardt
FlorianEckardt

Wirklich gute Fantasy mit kleinen Schwächen, dafür ohne 0815-Helden - find ich klasse, bin auf die Fortsetzung gespannt.

— Aniday
Aniday

Spannender Beginn einer neuen Trilogie

— SillyT
SillyT

Sehr guter Auftakt für eine spannende Reihe voller Magie.

— Szabre
Szabre

Neue Fantasywelt, tolle Charaktere..... Schöner Einstieg in eine neue Reihe

— Bjjordison
Bjjordison

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    Die Pforte der Schatten
    missNaseweis

    missNaseweis

    04. June 2017 um 19:26

    Zum Inhalt: Alle 23 Jahre begrüßt der König von Peredain Vertreter des Abendreiches in seinem Land, die ihm stets zum Dank eine magische Gabe überlassen. Als sich diesmal das mysteriöse Portal öffnet, durch das die Gäste sonst an den Hof des Königs gekommen sind, fallen stattdessen Ungeheuer über die Wartenden her und verschonen niemanden. Der Kronprinz versucht zusammen mit Überlebenden auf die Spur der Geschehnisse zu kommen und sein Land vor der Zerstörung zu retten. Ich suche ja schon seit geraumer Zeit nach einer neuen Fantasyreihe, die etwas umfangreicher ist, mich langfristig mitreißen kann und nicht aus dem Jugendbuchbereich kommt. Eine Reihe, die mit Das Lied von Eis und Feuer, der Rabenschatten-Trilogie oder auch dem Demon Zyklus mithalten kann. Keine leichte Aufgabe, ich weiß, und leider muss ich sagen, dass auch dieser Reihenauftakt mich nicht vollkommen überzeugen konnte. Obwohl mir der Ausgangspunkt der Handlung gut gefällt, bin ich einfach unheimlich langsam in der Geschichte vorangekommen. Man tappt als Leser genau wie die Figuren ziemlich im Dunkeln, was die oben beschriebenen Geschehnisse betrifft, und im Laufe der Handlung gesellen sich noch viel mehr ungeklärte Fragen dazu. Dieses anfängliche „auf der Stelle treten“ frustrierte mich sehr. Auf der anderen Seite gab es einen Zusammenhang, der mir recht schnell klar war, den Figuren aber noch ewig Kopfschmerzen bereitete, was mich hingegen wahnsinnig machte. Die zweite Hälfte des Buches konnte mich schon mehr überzeugen, denn ich hatte das Gefühl, dass endlich Bewegung in die Geschichte kommt und alles viel dynamischer ist. Viele Situationen hätte ich so nicht erwartet und es gefiel mir, dass die Geschichte sich doch anders entwickelte, als ich zunächst angenommen habe. Gefallen hat mir auch der traditionelle Perspektivwechsel, bei dem man neben dem Waffenmeister des Prinzen auch dessen Gelehrtenfreundin Cazia in den Kopf schaut und begleitet. Beide Charaktere unterscheiden sich extrem voneinander und hegen gegen den jeweils anderen einen ziemlichen Groll. Während Tejohn ein strenger Soldat ist, der sich auf Traditionen besinnt, verkörpert Cazia eine sture junge Frau, die sich nichts vorschreiben lässt und ihren eigenen Kopf hat. Ihnen bleibt am Ende jedoch nichts anderes übrig, als miteinander auszukommen, um den Prinzen bei seinem Vorhaben zu unterstützen. Sie müssen zwangsläufig zusammenarbeiten und ihre Differenzen über Bord werfen, um zu überleben. Aber nicht nur diese zwei Figuren werden gezwungen, sich im Verlauf der Handlung weiterzuentwickeln, auch der Prinz selbst und noch andere Charaktere, die sich der Gruppe anschließen, müssen sich den Gegebenheiten anpassen und lassen nach und nach ihre Masken fallen. All diese Entwicklungen fand ich sehr spannend und ich bin mir ziemlich sicher, dass alle Beteiligten in den Folgebänden noch über sich hinauswachsen werden. Obwohl ich, wie bereits oben erwähnt, die Handlung teilweise als zäh empfand, hatte ich mit dem Schreibstil an sich keine Probleme. Der Autor verliert sich nicht zu sehr in Details oder neigt dazu, sich zu wiederholen. Vielmehr hätten die Kapitel an sich etwas kürzer sein sollen. Die Figuren reisen zudem viel umher und der ein oder andere Zeitsprung hätte die Geschehnisse insgesamt vielleicht ein wenig schneller vorangetrieben. Dennoch ist es meiner Meinung nach dem Autor gut gelungen, eine Geschichte zu entwickeln, die ohne Liebeleien auskommt und sich stattdessen vor allem auf Freundschaft und den Zusammenhalt einer Gemeinschaft konzentriert. Obwohl ich wirklich sehr lange gebraucht habe, um richtig in die Handlung von Die Pforte der Schatten einzutauchen, weckt das Ende dann doch so sehr mein Interesse, dass ich die Reihe noch nicht abschreiben möchte. Ich würde dem zweiten Band wirklich gerne eine Chance geben und hoffe, dass er an die Spannung aus der zweiten Hälfte des ersten Bandes anknüpfen kann. Wenn ihr große Fans von dem Genre Fantasy seid und euch in Geduld üben könnt beziehungsweise auf eine Handlung einlassen könnt, die erst nach und nach an Fahrt aufnimmt, dann könnte dieser Reihenauftakt etwas für euch sein. Ungeduldigen Lesern und Leserinnen würde ich das Buch allerdings nicht empfehlen.

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  • Flache Charaktere, überwiegend fehlende Spannung

    Die Pforte der Schatten
    anra1993

    anra1993

    02. June 2017 um 06:54

    Aufmerksam geworden bin ich auf das Buch über das Bloggerportal. Mich hat der Klappentext direkt angesprochen und ich dachte, dass das Buch für mich etwas wäre. Leider weit gefehlt. Der Autor hat einen sehr ausschweifenden Schreibstil, bei dem ich mich sehr konzentrieren musste. Bei den Charakteren musste ich anfangs erst einmal durchsteigen. Es gibt wirklich sehr viele und ich hatte große Probleme dabei, sie alle auseinander zu halten. Ich muss gestehen, dass ich das zum Teil bis zum Ende hin kaum geschafft habe. Für mich sind durch die hohe Anzahl der Charaktere einige von diesen sehr oberflächlich geblieben und wirkten blass auf mich. Hier hätte ich mir wesentlich mehr Tiefe gewünscht. Zu dem waren die meisten Charaktere unsympathisch. Vorne heran die kleine Prinzessin, die mit ihren 12 Jahren, sehr kaltblütig und zickig auf mich wirkte. Die Spannung konnte mich leider auch nicht überzeugen. Die Geschichte war sehr langatmig und zog sich an vielen Stellen. Es gab wenige Momente, in denen mich der Autor an sein Buch fesseln konnte. Selbst die eigentlich actionreichen Szenen, konnten mich nicht überzeugen. Das Ende konnte mich genauso wenig überzeugen. Ich habe noch Band 2 zu Hause und hoffe, dass es besser wird! Aufgrund der zwischendurch doch einmal gegebenen Spannung vergebe ich sehr knappe 2 Sterne!

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  • Spannender Auftakt

    Die Pforte der Schatten
    Wichella

    Wichella

    01. May 2017 um 18:14

    Das Reich von Peredain verdankt seine Macht dem mystischen Abendvolk. Alle 10 Jahre öffnet sich ein Tor, und der Imperator von Peredain lädt die Gesandten des Abendvolks zu einem Fest ein. Als Dank erhält er eine Gabe der Magie oder wertvolles Wissen, mit dessen Hilfe die Familie des Imperators ihr Reich errichtet hat und beherrscht.  Doch dieses Jahr tritt nicht das elfengleiche Abendvolk aus dem Tor, sondern riesige Bestien, die sich sofort auf die Anwesenden stürzen. Nur Kronprinz Lar und einige seiner Freunde können dem Gemetzel entkommen. Können sie verhindern, dass das Imperium zerbricht, und die Invasion aufhalten? Rezension: Alle 10 Jahre kommt das Abendvolk durch eine Pforte in das Reich Peredain. Je nach Empfang und Darbietungen wird vom Abendvolk ein mehr oder weniger wertvolles Magiegeschenk mitgebracht. Diesemal kamen Monster durch das Tor, welche in kurzer Zeit alle Anwesenden, einschließlich Königspaar, töteten. Dem Königssohn gelingt mit einzelnen Freunden und seinem Lehrmeister die Flucht.Doch die Invasion der Kreaturen weitet sich über das ganze Land aus. Eine vage Idee wie man dem Einhalt gebieten könnte, erfodert gewaltige Opfer in der Umsetzung.  Die Protagonisten wie der Königsohn, die ihm zugedachte Braut,welche als freiwillige Geisel jahrelang am Königshof lebte, Freunde, der Lehrmeister, sind sympathische Helden. Es gibt reichlich Überraschungen in der Geschichte, nicht nur die Handlung betreffend, sondern auch was die Hauptfiguren angeht. Meinung:Am Anfang braucht man etwas, um den Aufbau der Königsfamilie und des Reichs zu verstehen. Doch schon die ersten Seiten machen neugierig wie es weitergeht. Die Charakter sind nicht gleich einordenbar oder anders ausgedrückt, man kann sich in ihnen täuschen. Es geschieht viel unerwartetes, immer dann, wenn man glaubt eine Ahnung zu haben wie die Geschichte weitergeht.  Ich kann das Buch nur empfehlen. Es ist ein spannender Cliffhanger, bei dem man vielleicht auch gut beraten ist, zu warten bis der nächste Teil erschienen ist. Wenn man mal angefangen hat zu lesen, will man nur noch wissen wie es weiter geht.

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  • Gute Idee, schlechte Umsetzung...

    Die Pforte der Schatten
    kathi_liebt_buecher

    kathi_liebt_buecher

    03. April 2017 um 14:21

    KlappentextDas Reich von Peredain verdankt seine Macht dem mystischen Abendvolk. Alle 23 Jahre öffnet sich ein Tor, und der Imperator von Peredain lädt die Gesandten des Abendvolks zu einem Fest ein. Als Dank erhält er eine Gabe der Magie oder überlegenes Wissen, mit dessen Hilfe die Familie des Imperators ihr Reich errichtet hat. Doch dieses Jahr tritt nicht das elfengleiche Abendvolk aus dem Tor, sondern riesige Bestien, die sich sofort auf die Anwesenden stürzen. Nur Kronprinz Lar und einige seiner Freunde können dem Gemetzel entkommen. Können sie verhindern, dass das Imperium zerbricht, und die Invasion aufhalten?Meine MeinungAuf das Buch aufmerksam geworden bin ich durch das Cover, dass meiner Meinung nach sehr neugierig macht. Der Klappentext klang auch ganz nach meinem Geschmack und so habe ich angefangen dieses Buch zu lesen. Doch sofort nach dem ersten Kapitel musste ich das Buch erst einmal auf die Seite legen, denn es waren viel zu viele Personen und Namen, mit denen man zurecht kommen musste. Leider bin ich auch bei den nächsten 100 Seiten nicht wirklich in das Buch reingekommen und es hat mir keinen Spaß gemacht, es zu lesen. Der Schreibstil war langgezogen, die Kapitel waren zu lang und ich hatte das Gefühl, gar nicht mehr vorran zu kommen.Dann kam die erste spannende Stelle des Buches. Es wurde besser und besser und langsam hat mich die Geschichte gefesselt. Ich wurde neugieriger und auch die Personen wurden so langsam besser beschrieben. Das hält jedoch nur wenige Kapitel, dann landet das Buch wieder in der Tieflage, in der es gestartet ist. Man kann den roten Faden des Buches erahnen, doch die Geschichte kommt irgendwie nicht zur Sache und so beleibt es langweilig und fad.Erst ab den letzten 100 Seiten wurde das Buch spürbar besser. Es fesselt einen und man kommt recht zügig voran. Der Schluss bleibt offen und man ist trotz der Schwierigkeiten im Buch neugierig auf den zweiten Band.Mein FazitDas Buch ist schwer zu lesen und fesselt im Laufe der Geschichte nicht wirklich. Ich empfehle dieses Buch nur jemanden, der viel Zeit und Geduld hat, sich mit solchen Büchern zu befassen. Trotz allem werde ich den zweiten Band lesen, in der Hoffnung, dass er besser ist.

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  • Rezension: Die Pforte der Schatten

    Die Pforte der Schatten
    Buchschatzjaegerin

    Buchschatzjaegerin

    13. March 2017 um 20:16

    WORUM GEHT ES?Im Reich Peradain werden alle 23 Jahre die Tore geöffnet, um das Abendvolk zu einem Fest einzuladen. Mit diesem Akt möchte der König Peradains dem Abendvolk danken, dass sie ihr Wissen um die Magie mit ihnen geteilt haben.In diesem Jahr allerdings tritt nicht das geladene Abendvolk aus dem Tor, sondern Bestien, von deren Existenz bisher niemand wusste. Die Bestien besetzen das Land, töten all jene Menschen, die ihnen in die Quere kommen. Der Königssohn Lar macht sich mit seinem Kampftrainer, Tyr Tejohn Treygar und seinen Freunden auf den Weg, einen sicheren Unterschlupf zu finden. Im sicheren Fort angekommen, werden sie jedoch auch dort von diesen Bestien, die alle fortan nur noch Grunzer nennen, überfallen und erfahren, dass sich auch Menschen in diese Wesen verwandeln können, wenn sie von einem solchen verletzt werden. Es gilt, den Ursprung dieser Bestien zu finden, um ihnen den Gar auszumachen. Während Lar mit dem Tyr und einigen Anderen aufbricht, um einen Weg zu finden, die Bestien zu besiegen, bricht die Gelehrte Cazia, eine Cousine des Prinzen, zu ihrer ganz eigenen Reise auf und verliert nicht nur ihren Bruder, sondern auch beinahe sich selbst. REZENSIONDas Konzept, das Harry Connolly im ersten Roman seiner Der Strahlende Weg-Reihe eröffnet, gefällt mir besonders gut. Ein wenig erinnert mich die Geschichte an die beliebte TV-Serie Game of Thrones, ahmt die Geschichte jedoch nicht komplett nach, weshalb der Roman sicher etwas für Fans dieser Serie sein könnte.Alles spielt sich auf dem fiktiven Kontinent Kal-Maddum ab. Damit man sich als Leser in der unbekannten Welt zurecht finden kann, gibt es sowohl im vorderen als auch im hinteren Buchumschlag eine Karte des Kontinents. Das gefällt mir vor allem, da ich immer gerne nachvollziehen möchte, wie sich die Charaktere innerhalb des Buches bewegen.Wir erfahren außerdem Einiges zum Leben auf dem Kontinent. Dass es dort vereinzelt Menschen gibt, die Magie ausüben können, während andere bloß das Schwert für den König schwingen oder gar als niederer Diener arbeiten müssen. Man bekommt also einen guten Einblick in die Klassenunterschiede dieser Welt, was mir definitiv dabei geholfen hat, das Bild von dieser in meinem Kopf zu festigen.Zu Beginn der Geschichte kommt gleich eine große Anzahl an Charakteren zusammen. Ich habe mich da doch etwas schwer getan, mir zu merken, wer denn jetzt wer war. Da die Charaktere jedoch sehr schnell auf einen bestimmten Stamm reduziert werden, war das gar nicht wirklich von Nöten. Man hätte diese ganze Schar an Personen also gleich am Anfang verkürzen können. So war ich beim Lesen doch teilweise verwirrt, weil ich mit den Namen durcheinander gekommen bin.Sobald sich die Geschichte jedoch auf die wesentlichen Charaktere beschränkte, konnte man dem Verlauf gleich viel besser folgen und wusste, von wem denn jetzt genau gesprochen wurde.Dass der Roman von Harry Connolly aus zwei Perspektiven erzählt wird, habe ich zu Beginn leider gar nicht richtig bemerkt, aufgrund der Fülle an Charakteren. Zum Einen folgen wir Tyr Treygar, dem Kampfmeister des Prinzen Lar und erfahren das Geschehene aus seiner Sicht. Zum Anderen begleiten wir auch die Gelehrte Cazia Freibrunn, die mit ihrem Bruder Col und einigen Anderen vom König als Geisel gehalten wird.Dass diese Beiden nicht nur aufgrund ihrer Stellung ganz unterschiedlich sind, merkt man beim Lesen sofort und das macht diesen Perspektivwechsel jedoch sehr interessant und abwechslungsreich. Da sich die Wege der Beiden im Verlaufe der Geschichte trennen, ist diese Aufteilung zudem sehr sinnvoll, weil man so gleich vielmehr erfährt, was in dem Reich vor sich geht. Ich muss allerdings zugeben, dass mir Cazias Perspektive doch besser gefallen hat, was vielleicht daran lag, dass ich mich mit ihr mehr identifizieren konnte und ihre teilweise rebellische Art viel mehr Handlungsspielraum gab.Generell gefiel mir der Charakter von Cazia am Besten. Ihre mutige und selbstlose Art hat mich sehr fasziniert und sie außerdem sehr stark wirken lassen. Ich finde es klasse, dass es einen solch starken, weiblichen Hauptcharakter in dieser Reihe gibt, der zudem von zwei anderen, starken Frauen begleitet wird und gleichzeitig ebenso etwas zur Rettung ihrer Welt beiträgt.Was mir das Lesen jedoch unheimlich schwer gemacht hat, waren die teilweise wirklich langen Kapitel. Ich hatte oft das Gefühl, dass man an einigen Stellen bereits einen Cut setzen und somit ein neues Kapitel hätte beginnen können. Ich bin eher der Freund von kürzeren Kapiteln, die maximal an die 20 Seiten lang sind. In Die Pforte der Schatten gab es jedoch gleich zwei aufeinanderfolgende Kapitel mit einem Umfang von 50-60 Seiten, weshalb ich eher das Gefühl hatte, mich durch die Seiten kämpfen zu müssen. Das war teilweise leider sehr mühselig.Auch, dass die Art der Erzählung manchmal etwas langatmig war, machte mir das Lesen nicht unbedingt leichter. Die Geschichte an sich ist wirklich sehr interessant und auch der Schreibstil des Autors angenehm zu lesen, ich hatte aber das Gefühl, dass an manchen Stellen zu ausschweifend erzählt wurde. Manche Passagen hätte man durchaus kürzen können, weil sie für die gesamte Handlung gar nicht relevant schienen. Stattdessen hätte man die großen Zeitsprünge von mehreren Wochen mehr ausbauen können, statt sie nur kurz anzureißen.FAZITDie Pforte der Schatten ist auf jeden Fall ein guter Auftakt für die Der Strahlende Weg-Reihe. Harry Connolly hat eine spannende Welt erschaffen, die es für die Protagonisten nun zu retten gilt. Besonders das Ende verleitet einen dazu, gleich weiterlesen zu wollen. Allerdings hatte ich beim Lesen oftmals das Gefühl, dass sich die Handlung sehr in die Länge zieht, ohne wirklich voran zu kommen. Auch die sehr langen Kapitel haben mich beim Lesen teilweise sehr gestört, weshalb ich dem Roman drei von fünf Kreuzen gebe. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht!

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  • Eine Magierin, ein Kriegsveteran und lila Monster

    Die Pforte der Schatten
    Kagali

    Kagali

    07. March 2017 um 15:03

    > Die Ganze Rezension, mit zusätzlichem Deutsch/Originalen Coververgleich findet hier auf Miss PageTurner: Meine Meinung Wir befinden uns auf dem Kontinent Kal-Maddum, genauer gesagt im Peradainischen Reich. Dessen Macht begründet sich vor allem auf die Magie, die sie vom geheimnisvollen Abendvolk bei deren alle 23 Jahre stattfinden Besuch geschenkt bekommen. Als es wieder soweit ist, dass sie die Pforte öffnen und das Abendvolk sie besuchen sollte geschieht das Unfassbare: Statt den bekannten Besucher treten grauenhafte Monster durch die Pforte und stürzen sich auf die arglosen Menschen. Nur mit Müh und Not können Waffenmeister Tejohn Treygar, Prinz Lar und dessen Freunde fliehen. Obwohl das Reich verloren scheint, setzten sie alles daran Peradain zu retten.Die Geschichte beginnt gleich mit den Festspielen, mit denen das Abendvolk geehrt werden soll. Man wird also ziemlich schnell ins geschehen katapultiert. Das hat zwar den Vorteil, rechts schnell die Neugier beim Leser zu fesseln, allerdings wird man am Anfang auch von sehr vielen potenziell wichtigen Charakteren überschwemmt. Hinzu kommen Begriffe wie Tyr als eine Art Lord oder Sang, Monument oder kleiner Kreisel als Gottheiten. Gerade mit letzteren tat ich mich zunächst etwas schwer, sind Gegenstandsbezeichnungen als Götternamen doch recht ungewöhnlich. Ich hätte mir hier ein kleines Glossar gewünscht (Und wenn ich als eingefleischte Fantasyleserin das schon sage, soll das was heißen).Immerhin gibt es eine Karte, wobei ich es recht nervig finde, dass auf dieser die Ortsnamen nicht übersetzt wurde, im Text aber schon. Zwar bedarf es kein hohes englisch um Splashtown als Brausestadt zu identifizieren, aber dennoch hätte ich es vorgezogen wenn auch die Karte übersetzt gewesen wäre.Was die Handlung angeht so zeigen sich hier die Vor- und Nachteile eines ersten Bandes. Es tauchen unglaublch viele Fragen auf: Was sind das für Monster? Wo kommen sie her? Und warum greifen sie an? Das alles weckt die Neugier beim Leser. Auf der anderen Seite entwickelt sich die Geschichte auf den ersten 300 Seiten in einem etwas gemächlichen Tempo. Nicht so langsam, dass es langweilig geworden wäre, aber ich habe doch etwas länger als sonst für diese Seitenzahl benötigt.Gut gefallen hat mir, dass man auf diesen ersten 300 Seiten ein ziemlich gutes Gefühl für die Charaktere bekommt. Schnell sieben sich aus der anfänglichen Flut der Charaktere auch die wichtigsten, nämlich Cazia Freibrunn und Tejohn Treygar heraus. Die beiden sind sehr unterschiedlich. Sie eine temperamentvolle junge Magierin, er ein distanzierter Kriegsveteran. Dennoch waren mir beide auf ihre Art und Weise sehr lymphatisch und ich hatte nicht das Gefühl den Abschnitt des ein oder anderen lieber zu lesen. Ich mochte beide gleich viel. Auf den letzten 200 Seiten nimmt die Spannung dann immer weiter zu. Insgesamt geschehen eine ganze Menge Dinge, aber jetzt wird es dramatischer und auch einige Geheimnisse werden gelüftet, nur um neue Fragen aufzuwerfen. Die Charakterentwicklungen die Cazia und Tejohn dabei durchmachen sind glaubwürdig und interessant. Das Ende wartet noch mit einem kleinen Cliffhanger auf, der aber auszuhalten ist und neugierig auf Band 2 macht. Fazit Ein solider Reihenauftakt der mich, trotz ein paar kleineren Schwächen, die typisch für einen ersten Band sind, gut unterhalten hat.

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  • Solider erster Band !

    Die Pforte der Schatten
    fin_fish

    fin_fish

    03. February 2017 um 10:54

    Es sollte ein Tag der Hoffnung werden - es wurde ein Tag der Vernichtung. Das Reich von Peredain verdankt seine Macht  dem mysthischen Abendvolk. Alle 23 Jahre öffnet sich ein Tor, un der Imperator  von Perdain lädt die Gesandten des Abendvolks zu einem Fest ein. Als Dank erhält er die Gabe der Magie oder überlegenes Wissen, mit dessen Hilfe die Familie  des Imperators ihr Reich errichtet hat. Doch dieses Jahr tritt nicht das elfengleiche Abendvolk aus dem  Tor, sonderen eine riesige Bestie, die sich sofort auf die Anwesenden stürzt. Nur Kronprinz Lar und einige  seiner Freunde können dem Gemetzel entkommen . Können sie verhindern, dass das Imperium zerbricht,  und die Invasion aufhalten ? Allein schon der Klappentext macht richtig Lust auf das Buch, man will es sofort anfangen. Dies habe ich gemacht und wurde nicht enttäuscht. Band Eins gewährt uns mit 606 Seiten ordentlich Platz für den Einstieg in die Welt von Peredain. Auf den ersten Seiten wird man direkt ins Geschehen geworfen, anfangs gestalltet sich das Lesen doch etwas holprig. Was der Tatsache zu schulden ist das man mit Charakteren die für die Geschichte eine Rolle spielen regelrecht überschüttet wird. Das macht es am Anfang schwer sich zurecht zu finden und die Charaktere zuzuordenen, da ihr Verhältniss zueinander sich erst langsam entfalltet. Nach guten 150 Seiten ist das aber kein Probelm mehr und man ist mitten drinn, satt nur dabei. Die Handlung nimmt rasant an Fahrt auf und die Ereignisse überschlagen sich in der ersten Hälfte des Buches regelrecht. Es kristallisiert sich herraus das wir vorranging den Waffenmeister des Kronprinzen Tejohn Treygar und Cazia Freibrunn eine Geisel des Königshauses Italga begleiten. Anfangs war das Tyr was vor dem Namen stand doch rech verwirrend, da keine richtige Erklärung zu diesem Titel gegeben wurde. Später kann man sich das zusammenreimen, was aber sicher eleganter gelöst hätte werden können. Die Götter an die die geglaubt wird werden leider auch nur kurz angerissen, da hätte für einen ersten Band ein bisschen mehr kommen müssen. Trotzdem gefällt mir die Idee von "Sang, Zorn und Monument" auch die passenden "Sprichworte" wurden dazu erstellt welche die Charaktere immer wider in bestimmten Situationen benutzen. Die deutlichste Entwicklung macht für mich Cazia durch, Charaktere die ein ganzes Buch nur auf der Stelle treten sind nichts für mich. Tejohn bleibt die meiste Zeit so distanziert, was man als Leser sicher auch verstehen kann. Ein gefühlsbetonter Kriegsheld wäre nicht glaubwürdig. Er entwickelt sich deutlich langsamer aber eben auch der Geschichte angepasst. Nach dem Angriff wärend der Festspiele verlassen wir die Hauptstadt und begeben uns mit Cazia, Lar und Tejon auf die Reise. Unterwegs werden die Charaktere getrennt und es kommen weitere Charakter dazu und es steben auch viele. Die Ausgewogene Mischung auf Kampfkunst und Magie hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere ergänzen sich so und es kommt eine angenehme Mischung zustande. Nach beenden des Buches sind wahnsinnig viele Fragen offen, kaum eine wurde beantwortet. Ein Beispiel ?` Die Frage Wer oder Was eigendlich angegriffen hat und vor allem Wieso? Das ist immer noch im Nebel verborgen. Ein wirklich solider Auftakt für eine Trilogie, ich freue mich sehr auf Band zwei und hoffe zumindest die ein oder andere Frage beantwortet zu finden.

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  • potenzial nicht ausgeschöpft...

    Die Pforte der Schatten
    xxxSunniyxxx

    xxxSunniyxxx

    09. January 2017 um 10:40

    Tja was soll ich sagen?Ich habe mir viel von der Story versprochen.Der Klapptext verspricht viel aber ich persönlich finde das da noch viel Luft nach oben ist.Darum gehts: Alle 23 Jahre öffnet sich das Tor für das Abendvolk, auch dieses Jahr ist es wieder soweit. Das Reich von Peredain verdankt seine Macht nämlich dem mystischen Abendvolk, die ihnen dann Geschenke der Magie überreichen. Die Gäste komen von weit her um an diesem Fest teilzunehmen, doch diesmal wird alles anders. Durch die Pforte kommen statt dem Abendvolk, riesige Monster die ein Blutbad hinterlassen. Nur der Prinz Lar und einige Getreue können fliehen. Sie versuchen die Monster zu vernichten aber es kommt wie es kommen muss für viele endet dieser Kampf früher als erhofft.Der Einstieg ins Buch gelingt leicht und auch die Handlung ist recht intressant sowie die Welt der Autor erschaffen hat. Doch zeitweise war es ziemlich langatmig und langweilig so das ich mich durch gewisse Seiten durch quälen musste, was recht schade ist. Auch das von der kleinen Gruppe die entkommt über die hälfte sich früh verabschiedet, klar es gehört dazu aber das ging dann noch sehr schnell mit dem umbringen.Die Protagonisten waren auch zeitweise viel zu abgeklärt auch für ihr Alter.Alleine die Prinzessin war doch für ihr junges Alter sehr kaltblütig.Der Rom,an hat viele Ecken und Kanten und es hätte mir persönlich etwas runder sein können, aber vielleich wirds im zweiten Teil ja besser, ich bin gespannt was nach diesem miesen Cliffhänger noch kommt.

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  • Starker Auftakt mit kleineren Schwächen.

    Die Pforte der Schatten
    FlorianEckardt

    FlorianEckardt

    19. December 2016 um 16:32

    Die Charaktere sind in diesem Buch alles andere als alltäglich. Überraschend anders. Es ist erstaunlich, was der Autor aus der an sich eher gewöhnlichen Ausgangslage herausholt. Die Story an sich weiß zu überzeugen. Setting und Charaktere sind auf einem guten Niveau und insgesamt macht das Buch Lust darauf, noch mehr davon zu lesen. Kann den zweiten Teil kaum erwarten.Allerdings: Ein kleiner Wermutstropfen bleibt (weshalb ich auch einen Stern abziehe). Das Buch weist die typischen Schwächen eines Reihenauftaktes auf. Es wird recht viel Zeit in eine Einleitung investiert, bis die Handlung endlich Fahrt aufnimmt. Das muss nicht sein und sollte im zweiten Band definitiv besser werden.

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  • Rezension zu "Die Pforte der Schatten"

    Die Pforte der Schatten
    Zsadista

    Zsadista

    20. November 2016 um 14:12

    Wie alle paar Jahre ist es auch dieses Jahr wieder soweit. Die Pforte im Reich Kal-Maddun öffnet sich. Normal kommen Gäste mit Geschenken hindurch. Magie Geschenke, die den Gelehrten des Landes vieles ermöglichen. Wie bei jeder Pfortenöffnung sind wieder Gäste aus den angrenzenden Reichen zur Feier geladen. Doch diesmal soll es anders sein. Keine freundlichen Schenker des Abendvolkes kommen durch die Pforte, sondern Monster von ungeahnter Herkunft. Diese Kreaturen richten ein Blutbad unter den Menschen an. Nur Prinz Lar kann mit einigen Getreuen fliehen. Gemeinsam versuchen sie, die monströse Brut zu vernichten. Eine Reise beginnt, die für viele früher endet, als erhofft.„Die Pforte der Schatten“ ist der erste Band einer Trilogie aus der Feder des Autors Harry Connolly. Der Schreibstil des Autors ist sehr ausführlich. Manchmal war dies notwendig, manchmal wäre mir weniger lieber gewesen. Im Großen und Ganzen war der Stil allerdings spannend und flott geschrieben. Das Cover ist für mich ein richtiger Hingucker. Es verspricht eine dunkle Geschichte mit vielen Opfern. Dies wurde im Buch dann auch soweit umgesetzt. Es wird viel gekämpft und gestorben. Manchmal haderte ich mit den Protagonisten. Sie waren mir an manchen Stellen zu abgeklärt und überfliegerisch. Die Prinzessin war mir für ihr Alter zum Beispiel viel zu heroisch. Tränenreiche Jammergestalten mag ich zwar auch nicht, allerdings übertrieben muss es auch nicht sein. Gegen Schlachten, Gemetzel und Blut habe ich nichts einzuwenden. Kriegerische Fantasy ist mir lieber als welche mit Liebesgeschnulze drin. Der Roman lief bei mir nicht ganz rund. Er hatte so ein paar Ecken, die mir nicht so gefallen haben. Trotzdem werde ich dem ersten Teil der Reihe 4 Sterne vergeben. Ich möchte dem Auftakt eine Chance geben und bin auf die weiteren Bände gespannt. Auf der ersten Seite im Buch befindet sich noch eine Karte. Ich liebe Karten in Büchern. Hier hatte ich allerdings so meine Probleme. Und das ist wirklich ein negativer Punkt, den ich auch so nenne. Sind im Buch die Namen der Orte noch eingedeutscht, sind sie auf der Karte nur in Englisch zu finden. Ich kann das nicht so gut übersetzen, dass ich die Orte gleich oder überhaupt gefunden hätte. Solide Fantasy, mit langsamen Anfang und Steigerung zum Ende hin. Natürlich hört das Ende dann auch mit einem megamäßigen Cliffhanger auf und man muss dann erst einmal auf den nächsten Band warten. Das ist aber auch normal bei Serienbüchern. 

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  • Gelungene High-Fantasy mit schönen Entwicklungen

    Die Pforte der Schatten
    horrorbiene

    horrorbiene

    22. September 2016 um 17:00

    Ich bin mir gerade nicht mehr sicher, wie ich auf dieses Buch aufmerksam geworden bin. Das recht klassische Cover und die Beschreibung klangen jedenfalls nach einem soliden Fantasy-Roman und nachdem ich eine lange Zeit davon abgesehen habe, neue Fantasy-Reihen oder-Trilogien zu beginnen, weil ich ganz oft, ganz miese Bücher lesen „musste“. Allerdings ließ sich eine deutlich erkennbare Häufung bei einem Verlag feststellen… Bei blanvalet allerdings bin ich auf eine solche Niete noch nicht gestoßen, die haben im Gegenteil eher die bessere Fantasy. Also habe ich mutig zu diesem Buch gegriffen und wurde mit einem wirklich grundsoliden und spannenden Fantasy-Trilogie-Auftakt belohnt. Die Herrschaft der Italgas im Reich Kal-Maddum gründet sich vor allem auf dem Wissen und der magischen Kunst der Gelehrten. Doch diese Gaben haben die Gerlehrten von einem anderen Volk, dem Abendvolk, das alle 23 Jahre durch ein Portal zu den Menschen in die Hauptstadt Peredain gelangt, geschenkt bekommen. Als das Abendvolk erneut erwartet wird und sie mit einem großem Fest begrüßt werden sollen, treten allerdings ganz andere Kreaturen durch das Portal und die haben sicher kein Geschenk mitgebracht, sondern greifen an. Der Kronprinz, sein Leibwächter und Ausbilder Tyr Treygar, Lars Freunde und seine Verlobte können sich gerade noch retten. Das Volk wird von diesen höchst aggressiven und lilafarbenen Monstern förmlich überrannt, doch kann Lar seinen „Freunden“ trauen? Schließlich lebten diese als Geisel in der Hauptstadt, da ihre Väter einst gegen den König rebellierten. Eine dieser Freunde ist Cazia und ihre Gesinnung wird recht schnell deutlich. Cazia und Tyr Treygar leiten den Leser durch die Geschichte, denn beide bilden je eine erzählende Perspektive. Das ist vor allem zu Beginn sehr interessant, da sich die beiden nicht wirklich grün sind. Recht schnell wird deutlich wie schlimm die Invasion tatsächlich ist und wie die einzelnen politischen Seiten mit der Situation umgehen. Aus der Flucht wird letztendlich eine Suche nach der Ursache bzw. nach einer Lösung für das Problem. Beides ist am Ende des ersten Bandes selbstverständlich noch nicht abgeschlossen und so bleibt noch ausreichend Potential für die zwei folgenden Bände. Allerdings muss ich etwas bemängeln, dass dieser erste Teil zwar bei einer Art Sinnabschnitt endet, doch die Geschichte tatsächlich einfach unterbrochen wird. Ich hätte wirklich gern einfach weiterlesen wollen, doch der zweite Band liegt noch nicht vor. Wirklich gut an diesem Fantasy-Werk hat mir gefallen, dass die Protagonisten nicht unbedingt viel mehr wissen als der Leser. Das betrifft natürlich diese Wesen sei es das Abendvolk oder die lila Kreaturen die an deren Stelle durch das Portal kamen, aber auch die Kenntnisse der Magie. Cazia wurde zu einer Gelehrten ausgebildet und auch wenn ihre Ausbildung noch nicht beendet ist, so kann sie schon eine ganze Menge. Vor allem hat sie gerlernt auf allerlei Warnungen ihres Ausbilders zu hören. Denn es ist so: Wenn man von den Geschenken zu viel Gebrauch macht, übt sich das auf den Körper aus, so dass sich dieser verändert. Sie nennen das „hohl werden“. Doch was genau passiert, wann diese Veränderung eintritt, darüber redet keiner. Man sieht nur die hohl gewordenen Gelehrten, denen sie die Finger amputiert haben, um keine weitere Magie mehr ausüben zu können. Nachdem Cazia aus der Hauptstadt geflogen ist, lernt sie nun nach und nach ihre Grenzen kennen und lernt die Magie besser zu verstehen und mit ihr auch der Leser. Der Aufbau der Geschichte durch diese zwei Perspektiven ist auch ein positiver Punkt an diesem Buch. Beide Charaktere waren mir am Anfang nicht gerade unsympatisch, aber wirklich sympathisch waren sie auch nicht. Das lag daran, das beide aufgrund ihrer persönlichen Geschichte und Erfahrungen handelten, doch je länger man mit diesen Figuren verbrachte, desto besser vestand man sie und das Band zwischen Leser und Figur wurde enger geknüpft. Ähnlich verhielt es sich auch mit den Nebencharakteren, aber bei den Protagonisten mit der Erzählperspektive ist dies natürlich am deutlichsten. Auch empfand ich es als positiv, dass es nur zwei Perspektiven sind. So sind mehrere Sichtweisen vertreten, ein Aufsplitten in mehrere Handlungsstränge ist möglich, aber es wird nicht zu unübersichtlich. Connollys Schreibstil und Erzählweise sind zudem sehr gut, so dass das Buch atmosphärisch dicht geschrieben ist und so den notwendigen Tiefgang für eine gute High-Fantasy-Geschichte hat. Beeindruckend finde ich vor allem die Tatsache, dass Connolly diese und andere Werke im Original selbst verlegt hat! Bisher bin ich nur auf mittelmäßige selbstverlegte Werke gestoßen, wahrscheinlich weil einfach ein vernünftiges Lektorat fehlt, doch hier passt alles so gut zusammen, ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass da kein renommierter Verlag hinter steckt! Es gibt sogar eine Karte! Leider ist diese nicht übersetzt worden, so dass ich tatsächlich bei einigen Namen (z.B. Brausestadt) etwas länger gebraucht habe, bis ich sie auf der Karte identifizieren konnte. Fazit: Mit Die Pforte der Schatten bekommt der geneigte High-Fantasy-Leser alles, was sein Herz begehrt: Kampf, Magie, eine die Welt bedrohende Macht und eine gut ausgedachte Welt. Alles davon hat ausreichend Tiefgang so dass es genug Stoff gibt für eine Trilogie und diese auch noch atmosphärisch dicht erzählt ist. Besonders gefallen hat mir aber, dass es hier unheimlich viele Entwicklungen bei den Charakteren gibt und diese auch noch nicht alles verstehen und sich so auf die Reise begeben um die Ursache und die Lösung für diese Invasion zu finden und dabei entdecken sie Seiten an der Magie, die vorher so noch nicht bekannt waren. Schade, dass es so lang dauert, bis der nächste Band übersetzt ist, ich hätte gern gleich weiter gelesen, da es sich nicht um ein sauberes Ende handelt und man auch nur mit gutem Willen einen Sinnabschnitt im Ende erkennen kann.

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  • Ein super Auftakt :-)

    Die Pforte der Schatten
    leopink

    leopink

    06. September 2016 um 18:51

    Inhalt: Spoiler Das ganze Dorf macht Vorbereitungen für das Fest, dass alle 23 Jahre ein Geschenk von dem Abendvolk beinhaltet. Was ist dieses Mal das Geschenk des Volkes. Anstatt eines Geschenkes wie sonst, kommt etwas ganz Anderes durch das Tor. Etwas das viel grausamer und gefährlicher ist. Diese Kreaturen bringen alle um die nicht schnell genug sind um davon zu kommen. Wird es das Ende sein von dem Königreich, werden sie es schaffen dagegen anzukämpfen? Wer sind alles Feinde und wer Freunde. Mich persönlich hat die Story positiv überrascht. Da das Cover sehr düster wirkt und ich nicht wusste was sich dahinter alles verbirgt. Der Klappentext hatte mich aber überzeugt. Der Anfang ist etwas sehr kompliziert, da viele Personen vorgestellt werden. So das man auch das Gefühl hat das es sich sehr in die Länge zieht. Was aber ganz anders wird, wenn man immer weiterliest. Je mehr man gelesen hat umso spannender wurde es. Es passiert vieles womit man nicht gerechnet hat. Ich persönlich möchte den Schreibstil aber ich glaube es ist nicht jedermanns Ding. Gerade das Ende verbirgt ein richtiges Nervenkitzel-Szenario und ich bin schon sehr gespannt wie es weiter geht Anfang 2017 mit Band 2. Sehr empfehlenswert. Besonders toll finde ich auch die Karte in dem Buch. Ich bin nämlich ein Fan solcher Detaillierten Extras. 

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  • Leseunterhaltung mit ein paar Macken

    Die Pforte der Schatten
    theresa_st

    theresa_st

    03. July 2016 um 19:49

    Das Cover ist sehr düster. Man sieht Säulen und hinten eine Pforte. Davor 2 vermutliche tote Soldaten. Gesamt gefällt es mir eigentlich ganz gut. Leider muss ich sagen, dass der Schreibstil des Autors mir nicht so ganz zugesagt hat. Es wird aus der Sicht des allwissenden Erzählers erzählt, wobei immer abwechselnd die Geschehnisse aus Cazias oder Tejohns Blickwinkel berichtet wird. Dabei wird viel Zeit auf Beschreibungen verwendet und irgendwie kam es mir dabei etwas langatmig vor und es hat sich ziemlich gezogen. Gegen Schluss hin wurde es dann etwas spannender. Man wird gleich zu Anfang mitten in die Geschichte reingeworfen und ich fand mich dabei nur schwer zurecht. Irgendwie hat mir dabei einiges an Hintergrundwissen gefehlt. Zum Beispiel gibt es Ausdrücke wie "Feuer wird uns holen" , "Feuer und Zorn" usw., die man anfangs nicht ganz versteht, weil erst sehr spät erwähnt wird, dass Feuer und Zorn Götter sind. Weiters wird bei den anderen Völkern die Sprache lustig übersetzt (es steht öfters "machen tun"), was anfangs auch wirklich interessant ist, aber auf Dauer etwas anstrengend. Generell ist auch der Aufbau der Gesellschaft sehr komplex und es war schwierig das Ganze zu durchschauen. Nachdem ich mich, dann aber schließlich doch einigermaßen zurechtfand, konnte ich mich auf die Charaktere konzentrieren. Zum Einen gibt es da Cazia - eine junge Dame, die es bisher nicht leicht hatte und nur wenig von der Welt gesehen hatte. Sie ist eine Gelehrte und kann somit die "Geschenke" des Abendvolkes nutzen. Für sie ist es anfangs schwer sich in dieser unbekannten Welt zurechtzufinden. Sie findet aber bald Freunde, die ihr beistehen. Weiters merkt man auch bald, dass sie ein gutes Herz hat und sehr mutig und stark ist. Dann gibt es da noch Tejohn, ein Krieger in fortgeschrittenem Alter, der versucht in diesen schwierigen Zeiten seinem König beizustehen. Auch er ist unglaublich mutig und auch wenn er es noch nicht weiß, ist er in vielen Dingen Cazia garnicht so unähnlich. Er unternimmt in diesem Buch unglaubliche Sachen, die ich ziemlich bewundere. Zur Geschichte möchte ich nicht zuviel verraten, weil auf den 600 Seiten doch recht viel geschieht. Wie der Klappentext verrät, kommen durch das Tor Bestien. Diese müssen natürlich bekämpft werden - nur wie? Irgendwie machte sich da bei mir bald eine gewisse Hoffnungslosigkeit breit. Die Ereignisse überschlagen sich und ein Sieg wird irgendwie immer unwahrscheinlicher. Irgendwie gab es leider im Buch auch nicht wirklich einen Hoffnungsschimmer. SPOILER Auch der Schluss ist ziemlich düster und man verliert wirklich die Hoffnung. SPOILER ENDE. Zum Glück gibt es aber noch 2 Teile, in denen es hoffentlich ein bisschen Hoffnung gibt. Fazit: Trotz allem sorgt das Buch für etwas Leseunterhaltung und wird gegen Schluss hin verständlicher und spannender - daher gebe ich aufgerundete 4 von 5 Sternen.

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  • Spannend und fesselnd

    Die Pforte der Schatten
    SillyT

    SillyT

    29. June 2016 um 11:48

    Alle Jahre wieder öffnen sich die Pforten im Reiche Kal-Maddun im Lande Paradain, dann werden Gäste aus den angrenzenden Reichen geladen. Dabei findet ein ungewöhnlicher Tausch statt, denn die Gäste bringen Geschenke in Form von Magie mit, mit diesen Geschenken gelingt es den Gelehrten des Landes Dinge zu erschaffen. Doch dieses Mal ist alles anders, denn es kommen Monster anstelle des Abendvolkes durch das Tor. Diese Monster töten alles und jeden und weder König noch Königin noch sonstige Würdenträger des Landes überleben. Doch dem Prinzen Lar gelingt die Flucht, gemeinsam mit einigen Getreuen versucht er, ein Mittel zu finden, um gegen die Monster bestehen zu können. Doch diese Monster agieren äußerst clever und geschickt und scheinen trotz des grausigen Äußeren über Mittel und Wege zu verfügen, die sie miteinander kommunzieren lassen. Wird es Lar und seinen Gefährten gelingen, diesem Schrecken ein Ende zu setzen? Eine abenteuerliche Reise beginnt. Meine Meinung: Ich liebe Fantasy und hier zog mich sowohl das schöne, geheimnisvolle Cover als auch der spannende Klappentext an. Ich wurde auch nicht enttäuscht, denn die Geschichte entwickelte einen immer stärkeren Sog, so dass ich zeitweise komplett in der Welt von Peredain abtauchte und nichts mehr von meiner Umwelt mitbekam. Allerdings hat es ein wenig gedauert, bis ich richtig in der Geschichte drin war, da es einfach zu Beginn noch schwierig war, Titel oder die unterschiedlichen Namen der einzelnen Völker Kal Madduns zuzuordnen. Aber so geht es mir doch recht häufig bei Fantasybüchern, da hier ja doch immer fremde Welten geschaffen werden und ich mich da einfach einleben muss, deshalb werte ich das auch nicht negativ. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und leicht verständlich, dabei schafft er es sehr gut, Bilder der Personen und der Gegenden zu erschaffen, so dass man sich in der fremden Welt gut zurecht findet. Dabei verliert er sich nicht in unnötigen Details und läßt dem Leser genug eigenen Spielraum sich seine Fantasywelt in Gedanken zu formen. Die einzige Beschreibung, die mich dann doch deutlich schmunzeln ließ, war die der Monster, die für mich jetzt leider nicht allzu gruselig wirkten, zumindest rein optisch nicht. Aufrecht gehend, mit lila Fell und spitzen Zähnen... Ich hatte immer James P. Sullivan von der Monster AG vor Augen. Gut, das war aber auch nur auf die Beschreibung bezogen, denn die Taten sind durchaus grausam. Dementsprechend spannend ist aber dann auch die Geschichte und die Abenteuer der Charaktere sind unglaublich fesselnd. Das Geheimnis der lila Monster war recht leicht durchschaubar, aber man bekam auch schnell die Lösung durch den Autor, so das hier der Fokus eher auf das Überleben der Gefährten gelegt wurde. Die Handlung bleibt spannend und trotz vieler Kämpfe wird dieses nicht ermüdend oder langweilig, da es nicht endlose Beschreibungen gibt. Stattdessen bleibt es durchweg spannend und es gelingt dem Autor immer wieder an der Spannungsschraube zu ziehen. Das ganze liegt auch viel an der Erzählperspektive, denn die Geschichte wird zwar in der dritten Person erzählt, aber immer wieder in abwechselnden Perspektiven mal aus der Sicht von Tejohn, Lars Lehrmeister und dann wieder aus der Sicht von Cazia. So dass es nach jedem Kapitel einen kleineren Cliffhanger gibt und man unbedingt weiter lesen möchte. Die Charaktere waren vielschichtig und zahlreich, so dass es ein wenig gedauert hat, bis ich sie alle auseinander halten konnte. Lar, als Kronprinz und späterer König war zu Beginn noch eher naiv, er wird auch der lachende Prinz genannt und er wirkt gerade zu Beginn noch sehr unreif. Doch als es darum geht, Verantwortung zu übernehmen, macht er das ohne irgendetwas heraus zu zögern oder in Frage zu stellen. Er hat sich in kürzester Zeit deutlich entwickelt und war für mich einer der Sympathieträger. So auch sein Lehrmeister Tyr Tejohn, der hier auch eine recht typische Lehrmeisterrolle trägt, aber immer verantwortungsbewusst und seinem König treu auftritt. Dann ist da noch Cazia, die für mich hier die deutlichste Entwicklung vollzieht und mir auch richtig gut gefallen hat. Sie ist für mich eine sehr vielseitige Persönlichkeit und ich bin sehr gespannt, wie es hier weitergeht.   Mein Fazit:   Ein Buch, das zu fesseln weiß und eine spannende Geschichte erzählt. Mit Magie und grausamen Monstern sowie zahlreichen Kämpfen sorgt es für viel Abwechslung und zog mich so tief in seinen Bann, dass ich zeitweise mein Umfeld völlig verdrängt hatte. Die Charaktere sind lebendig, glaubhaft und vielschichtig und sorgten dafür, dass ich mich mit ihnen verbunden fühlte. Ich habe mit ihnen gezittert, gebangt und gehofft und habe sie auf ihren Abenteuern begleitet. Da es sich hier um den ersten Teil einer Trilogie handelt, bin ich jetzt schon gespannt, wie es mit der Geschichte weitergeht. Von mir gibt es fünf von fünf Sternen und für alle Liebhaber der High Fantasy eine Leseempfehlung.

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  • spannender erster Band - empfehlenswert

    Die Pforte der Schatten
    gagamaus

    gagamaus

    05. June 2016 um 08:06

    Das Fürstenhaus Peredain empfängt alle 23 Jahre einen befreundeten König und sein Gefolge zu einem großen Fest. Da die Gäste sehr pazifistisch eingestellt sind, werden während der Feierlichkeiten sämtliche Waffen weggelegt. Aber aus dem Raum-Portal kommt nicht die erwartete Delegation sondern eine große Zahl feindlicher Ungetüme, die sofort das Königspaar und große Teile der Bevölkerung niedermetzeln. Nur dem Prinzen Tar und einigen jungen Adeligen gelingt überraschend die Flucht. Mit Hilfe eines fliegenden Fluchtwagens gelangen sie auf eine scheinbar sichere Festung um ihre Verletzten mit Magie zu heilen und zu überlegen, wie sie ihr Volk von den Monstern befreien können. Die Helden der Geschichte sind mir schnell ans Herz gewachsen. Da ist zum einen Prinz Tar, der lachende König, wie er bald genannt wird. Einfach ein guter und liebenswerter Kerl. Etwas naiv vielleicht aber mit großem Potential. Cazia Freibrunn, als Zweitgeborene eines rivalisierenden Fürstenhauses, lebt von Kindheit an als Geisel bei Tar’s Familie (da musste ich an Theon Graufreud und Game of Thrones denken) aber ihr ist der Prinz so nahe wie der eigene Bruder. Sie ist besonders interessiert am Erlernen der magischen Fähigkeiten und macht schon im ersten Kampf gegen die Ungeheuer eine sehr gute Figur. Sehr liebenswert finde ich auch den alten Recken Tyr Treygar, den die jungen Leute ob seiner stoischen Gelassenheit etwas unverfroren Steingesicht nennen, der aber mit unverbrüchlicher Loyalität zu seinem Königshaus und dem verbliebenen Erben Tar hält und als Krieger und Kämpfer für die jungen  unerfahrenen Adeligen schnell zu einem Fels in der Brandung wird. Connolly war mir bis dato ein unbekannter Autor. Ich denke mal, man merkt dem Roman an, dass er als Selfpublisher begonnen hat. Der Sprachstil ist stilistisch eher einfach und knapp gehalten und ohne wirklich große Raffinesse. Aber ich habe bald gemerkt, dass dies durch die unterhaltsamen gut gezeichneten Charaktere und den  überaus spannenden Plot mehr als wett gemacht wird. Angenehm überrascht bin ich, dass trotz der teilweise geballten Action das Buch nicht kriegslastig ist und der Autor sich durchaus die Zeit nimmt, auch politische Ränke, psychologische Untiefen, seelische Verstrickungen in die Geschichte einzubauen. Immer wieder baut er große und kleine Cliffhanger ein und auch das Ende ist natürlich mittendrinnen und in keiner Weise abgeschlossen. Gut also, dass der zweite Band schon im Januar kommen soll. Einige kleine Punkte sind noch erwähnenswert. Die Monster wirken ob ihrer Effizienz und Schnelligkeit zwar bedrohlich sind aber oft lilafarben oder blau, haben lustige Namen wie Grunzer und vermitteln eher etwas skurilen Eindruck. Fürchterlich kompliziert und seltsam sind die Namen der agierenden Personen – die drei Hauptpersonen gehen gerade noch – aber oft habe ich mir beim Lesen fast die Zunge verrenkt und merken kann man sich die auch nur schwerlich. Unterschwellig hatte ich manchmal das Gefühl ein Jugendbuch zu lesen. Allerdings eines von der Sorte, die ich getrost in All-Age einordnen und empfehlen würde. Ich freue mich schon, wenn es mit der Reihe weitergeht.

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