Harry Connolly Die Quelle der Schatten

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Inhaltsangabe zu „Die Quelle der Schatten“ von Harry Connolly

Das Imperium von Peredain besteht nicht mehr. Was rasende Bestien nicht vernichtet haben, ist durch den Verrat und die Intrigen der Fürsten und benachbarten Reiche zerfallen. Doch Prinz Lar, gefangen im Körper eines Monsters, hat das eigentliche Ziel seines Kampfes nicht aus den Augen verloren: die Rettung der Menschheit. Doch dafür muss er den Strahlenden Weg beschreiten und so dem sicheren Tod gegenübertreten. All seine Hoffnung ruht nun auf seinen Freunden …

Die ersten 400 Seiten waren sehr unterhaltsam und spannend, doch dann kam leider ein offenes und unbefriedigenes Ende.

— Kagali
Kagali

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    Die Quelle der Schatten
    Kagali

    Kagali

    02. June 2017 um 20:16

    Meine Meinung Da ist es nun. Das Finale der „Der strahlende Weg“ Trilogie. Endlich werden wir erfahren woher die schrecklichen Grunzer herkommen und was es mit den Pforten auf sich hat. Das waren meine Gedanken als ich das Buch begann. Nun meine Fragen wurden zwar mehr oder weniger beantwortet, aber bei der Art und Weise hapert es etwas.Doch bevor ich irgendwas zum Inhalt des Buches sage, muss ich anmerken, dass das einer der schlechtesten Klapptexte ist, die ich jemals im Leben gelesen habe. Das einzige gute an ihm ist, dass er nicht Spoilert. Wie sollte er auch. Denn er beschreibt offenbar ein völlig anderes Buch und erklärt eine Person zum Protagonisten die seit dem ersten Band nicht mehr auftaucht, sondern lediglich namentlich erwähnt wird. Und auch in diesem letzten band taucht Prinz Lar kein einziges mal auf, geschweige denn „beschreitet er den strahlenden Weg“ Wer auch immer den Klapptext verfasst hat, hat offensichtlich weder das Buch gelesen, noch sich am Original Klapptext orientiert. Einfach nur zum Kopfschütteln.Kommen wir aber zum Buch selbst. Der zweite band hatte mich ja positiv überrascht, indem er weniger langatmig war als der erste. Ich hoffte, dass der Autor diese Schiene beibehalten würde. Ein Großteil des Buches war dem auch so.Der finale Band setzt ebenfalls nahtlos an seinem Vorgänger an und nach eine kurzen Orientierungszeit war ich wieder völlig in der Geschichte versunken. Die Charaktere Cazia und Tejohn haben sich toll entwickelt und auch das Zusammenspiel der Beiden, als sie dann wieder aufeinandertreffen hat mir sehr gut gefallen. Mit regem Interesse verfolgte ich wie die beiden ihre Mission zu beenden versuchen und bangte in den Kämpfen mit ihnen. Es kommt diesmal auch zu größeren Auseinandersetzungen mit den Grunzen, die mir ebenfalls gut gefallen haben.Die ersten 400 Seiten fühlte ich mich gut unterhalten. Doch dann war irgendwie die Luft raus. Es ging mehr um Organisatorisches und alle schienen mir keinen wirklichen Plan zu haben, wie es denn nun mit der Rückeroberung voran gehen sollte.So richtig enttäuscht haben mich dann die letzten 100 Seiten. Es wirkt als sei dem Autor eingefallen, dass er ja immer noch nicht das große Rätsel gelöst hat und nun musste schnell eine Lösung her. Diese war in meinen Augen nicht sehr schlüssig und viel zu plötzlich stellte sich jemand als Übeltäter her raus, der bisher keine Beachtung in den Büchern fand. Hinzu kam die völlig verwirrende Sache mit den Göttern.Das alles wäre noch ok gewesen, wenn denn wenigstens alle Fragen auf die ein oder andere Art beantwortet worden wäre. Wurden sie aber nicht und am Ende ist die Bedrohung immer noch da. Aber das kratz keinen mehr. Wird schon alles gut werden., den Rest kann sich der Leser selber ausdenken. Ich hatte nicht das Gefühl, dass dieser Band geschweige denn die Geschichte abgeschlossen ist. Das ist sehr frustrierend und ich habe sehr lange überlegt dem Buch deswegen nur 3/6 zu geben. Fazit Die ersten 400 Seiten waren sehr unterhaltsam mit gewachsenen Charakteren, gelüfteten Geheimnissen und spannenden Scharmützel. Doch dann kam ein verwirrende und sehr offen gelassenes Ende, dass leider das ganze Buch deutlich runter zieht. Schade, die Trilogie hätte einen besseren Abschluss verdient. Folge mir ;) Diese Rezension findest du mit zusätzlichem Deutsch/Original Coververgleich auf Miss Page-Turner

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  • Gut angefangen, aber stark nachgelassen

    Die Quelle der Schatten
    Buchschatzjaegerin

    Buchschatzjaegerin

    01. June 2017 um 20:09

    WORUM GEHT ES?Im dritten Band der Der Strahlende Weg-Reihe geht es weiterhin darum, das Reich Kal-Maddum von den fürchterlichen Grunzern, die sich selbst den Segen nennen, zu befreien. Während ihrer Reisen treffen dabei Tyr Tejohn Treygar und die junge Gelehrte Cazia Freibrunn wieder aufeinander. Hat jeder von ihnen vorerst seine eigene Mission zu erfüllen versucht, schließen sie sich nun zusammen. Immerhin haben sie einen gemeinsamen Feind, den man jedoch nur mit vereinten Kräften besiegen kann. Cazia hat einen Weg gefunden, die Menschen von dem Segen zu heilen und nun ist es ihre Aufgabe, dieses Heilmittel mit dem ganzen Reich zu teilen. Doch die Frage, woher der Segen überhaupt gekommen ist, brennt ihnen nach wie vor auf der Zunge. Eine Antwort darauf scheint zum Greifen nahe, mit dem wahren Grund hat jedoch niemand so wirklich gerechnet.REZENSIONDie Quelle der Schatten bildet den Abschluss der Der Strahlende Weg-Trilogie von Harry Connolly. Wie auch in den vorherigen Bänden ist der dritte Band in einer Klappenbroschur gefertigt, die sowohl im linken, als auch im rechten Umschlag eine Karte des fiktiven Reiches Kal-Maddum zeigt. Gerade bei fiktiven Reichen ist dies immer besonders hilfreich, weil man so als Leser die Reiserouten der Charaktere besser nachvollziehen kann.Der Autor hat die Leser nach dem Ende des zweiten Bandes immer noch mit genügend Handlungssträngen und vor allem Fragezeichen zurückgelassen. Der Einstieg in den dritten Band fällt vor allem dann leicht, wenn man die Ereignisse des zweiten Bandes noch vage im Kopf hat, denn genau dort setzt sich die Geschichte unmittelbar auch fort.Wie auch schon aus den anderen beiden Bänden gewohnt, wird auch hier wieder aus zwei Perspektiven erzählt. Tejohn Treygar und Cazia Freibrunn haben sich als die beiden Protagonisten herauskristallisiert, weshalb wir auch hier wieder ihren Perspektiven folgen. Das hat den Vorteil, dass man zwei verschiedene Handlungsstränge verfolgen kann. Wie ich auch bereits in den anderen Bänden angemerkt habe, gefällt mir persönlich Cazias Perspektive besser. Tejohn erzählt mir viel zu langatmig, was die Erzählung ebenfalls langweiliger erscheinen lässt. Bei Cazia hatte ich oft das Gefühl, dass alles viel dynamischer erzählt wird und Unwichtiges eben direkt ausgeblendet wird.Langatmig war auch leider die Erzählung an sich. Ich hatte beim Lesen öfter das Gefühl, dass entsprechende Passagen gar nicht handlungsrelevant waren und deshalb auch hätten komplett gestrichen werden können. Das war besonders bei Tejohns Erzählanteil so. Alles wurde bis ins kleinste Detail ausgemerzt, obwohl es die Handlung gar nicht nötig hatte. Ich hatte den Eindruck, als wurde sehr viel erzählt, aber am Ende doch nicht wirklich etwas gesagt. Das finde ich wahnsinnig schade, denn die Geschichte und die Idee hinter dieser Welt ist wirklich interessant und bietet sehr viel Potenzial, das meiner Meinung nach aber nicht wirklich ausgeschöpft wurde.Positiv hervorheben möchte ich jedoch die Entwicklung der einzelnen Charaktere. Besonders Cazia hat eine wahnsinnig gute Entwicklung hingelegt. Sie ist von einem unterwürfigen Mädchen, zu einer starken, unabhängigen, jungen Frau geworden. Auch die anderen Charaktere wie Prinzessin Ivi hat eine tolle Wandlung hingelegt. Man merkt richtig, wie sie an den Gefahren wachsen und sich der neuen Welt, die quasi auf sie einstürzt, immer weiter anpassen.Nachdem der erste Band ganz in Ordnung war und der zweite Band mich tatsächlich sehr begeistert hat, hatte ich gehofft, im letzten Band würde es damit weitergehen. Doch leider scheint es eher wieder ein Rückschritt zum langatmigen Erzählen des ersten Bandes zu sein. Das hat mich sehr enttäuscht, denn ich hatte mir mehr von dem Finale erhofft.Ebenso der Abschluss der Reihe hat mich mehr frustriert als begeistert. Es gab zwar einige Aufklärungen, doch im Prinzip hat sich innerhalb der Geschichte des dritten Bandes nicht viel an der Gesamtsituation verbessert.Besonders merkwürdig finde ich aber vor allem den Klappentext, der ganz deutlich auf den Prinzen Lar zugeschnitten ist, der jedoch innerhalb des Romans kaum mehr Beachtung geschenkt bekommt, was ich nicht nur äußerst verwirrend, sondern auch schade finde. Ich fühle mich nun nach Beenden der Reihe irgendwie im Stich gelassen, denn noch immer schweben viele Fragezeichen über meinem Kopf. Für hat diese Reihe leider kein passendes oder zufriedenstellendes Ende gefunden. Es wirkt auf mich eher so, als hätte die Geschichte einfach mittendrin geendet, ohne zu Ende erzählt zu werden.FAZITDie Quelle der Schatten hätte der krönende Abschluss der Der Strahlende Weg-Reihe von Harry Connolly sein können. Leider haben mir in dem letzten Band einige Dinge gefehlt, die es für mich zu einem solchen Abschluss gemacht hätten. Es wurden gute Ansätze begonnen, allerdings endet die Geschichte in meinen Augen mittendrin und hinterlässt den Leser immer noch mit viel zu vielen unbeantworteten Fragen. Aufgrund dessen und der viel zu ausgedehnten Erzählweise kann ich Die Quelle der Schatten leider nur zwei von fünf Sternen geben.

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