Harry Harrison Soylent Green

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Inhaltsangabe zu „Soylent Green“ von Harry Harrison

'Eine Warnung, was passieren könnte, wenn der Konsum der USA ungehindert anhält.' Los Angeles Times 1999 ist die Bevölkerung des Planeten explodiert. Die 35 Millionen Einwohner von New York City bringen ihre Fernseher mit Pedalkraft zum Laufen, randalieren wegen Wasserknappheit, rauben Linsen-Steaks und werden mit Stacheldraht, der vom Himmel fällt, in Schach gehalten. Als ein Gangster während einer glühenden Hitzewelle in Manhattan ermordet wird, setzt man den Polizisten Andy Rusch unter Druck, das Verbrechen aufzuklären, der wiederum ist aber auch von der wunderschönen Freundin des Opfers fasziniert. Doch in den verrückten Straßen von New York City, vollgestopft mit Leuten, und in einer Welt, die den Bach hinuntergeht, ist es schwer, einen Killer zu fassen, geschweige denn das Mädchen zu bekommen. 1966 geschrieben und als Science-Fiction-Film Soylent Green (dt. Titel …Jahr 2022…die überleben wollen) ist Make Room! Make Room! eine nervenaufreibende Geschichte über die Ausbeutung der Ressourcen der Erde und des menschlichen Geistes, bis zur Grenze der Belastbarkeit.

Einmal mehr sollte man sich bewusst werden, dass wir nur eine Welt haben!

— Kaskaree

zeitloser SF-Krimi-Klassiker

— SaintGermain

Auch als Nicht-Science-Fiction-Fan, wie ich einer bin, kann man das Buch ganz gut lesen und auch verstehen. Es ist nicht allzu abgedreht.

— winterdream

Durchdachtes Endzeitszenario mit Kriminalfall

— Radunator

einige Problematiken sind immer noch aktuell - sehr interessant zu lesen

— annlu

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  • Soylent Green

    Soylent Green

    Blaustern

    19. January 2017 um 12:07

    New York im Jahre 1999: Die Welt geht dem Ende entgegen. Die Erde ist überbevölkert, und es ist längst nicht mehr genug Nahrung und Wasser da für alle. Ebenso fehlt es an Wärmequellen. Dürre herrscht, es kann nichts mehr angebaut werden. Dadurch entstehen katastrophale Zustände, die ein jedem um das Leben bangen lassen, da jeder nur noch an sich denkt, denn ums blanke Überleben kämpft. Kommissar Andy Rush kommt nicht mehr hinterher mit all der Arbeit. Und dann wird auch noch der Gangster Michael O`Brien ermordet, und es wird von ihm verlangt, unbedingt diesen Mord schnellstens aufzuklären. Wie soll das gehen bei all dem Chaos?!„Soylent Green“ erschien unter dem Autor Harry Harrison bereits im Jahre 1966 und wurde später auch verfilmt. So stellte man sich die Fiction damals bereits vor, und auch wenn es 1999 noch lange nicht so weit war, kann es doch noch irgendwann passieren, und das sollte uns alle zum Nachdenken anregen. Heute nennt man diese Romane Dystopie, das Grauen, das irgendwann eintreten kann und nichts besser wird. Die Menschen werden immer älter, so sollte man wohl dann die Geburten etwas eindämmen. In manchen Ländern wird ja so gar nicht darüber nachgedacht, obwohl die Leute heute schon hungern und dursten. Wenn man so sieht, von welchen letzten Resten sich die Menschen in dem Roman nur noch ernähren müssen, wie die Atmosphäre irgendwann sein würde, wenn kein Platz mehr auf der Erde ist und alles verdörrt, der Sand einem um die Ohren weht. Eine grauenhafte Vorstellung, und das möchte man seinen Nachfahren nicht wünschen. Den Schreibstil kann man auch heute noch gut lesen, der hört sich jetzt nicht altertümlich an, und es geht fließend voran.

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  • SF-Krimi-Klassiker

    Soylent Green

    SaintGermain

    29. May 2016 um 16:42

    'Eine Warnung, was passieren könnte, wenn der Konsum der USA ungehindert anhält.' Los Angeles Times 1999 ist die Bevölkerung des Planeten explodiert. Die 35 Millionen Einwohner von New York City bringen ihre Fernseher mit Pedalkraft zum Laufen, randalieren wegen Wasserknappheit, rauben Linsen-Steaks und werden mit Stacheldraht, der vom Himmel fällt, in Schach gehalten. Als ein Gangster während einer glühenden Hitzewelle in Manhattan ermordet wird, setzt man den Polizisten Andy Rusch unter Druck, das Verbrechen aufzuklären, der wiederum ist aber auch von der wunderschönen Freundin des Opfers fasziniert. Doch in den verrückten Straßen von New York City, vollgestopft mit Leuten, und in einer Welt, die den Bach hinuntergeht, ist es schwer, einen Killer zu fassen, geschweige denn das Mädchen zu bekommen. 1966 geschrieben und als Science-Fiction-Film Soylent Green (dt. Titel …Jahr 2022…die überleben wollen) ist Make Room! Make Room! eine nervenaufreibende Geschichte über die Ausbeutung der Ressourcen der Erde und des menschlichen Geistes, bis zur Grenze der Belastbarkeit.S Das Buch stammt im Original von 1966 (Original-TItel: Make room, make room bzw. New York 1999) und wurde 1973 unter dem Titel "Soylent Green - Jahr 2022 ...die überleben wollen" verfilmt, wobei in der Verfilmung nicht nur das Jahr, sondern auch die Haupthandlung verändert wurde (Stichwort Kannibalismus). Die Verfilmung ist deshalb zwar etwas spektakulärer (von der Handlung), dennoch kann auch das Buch (hier in der Neuauflage vom Mantikore-Verlag) überzeugen. Der Schreibstil des Autors ist gut, er bringt immer wieder Spannung in diese düstere Zukunftsvision. Das Cover ist sehr auffällig und gut gelungen. Leider haben sich in das Buch einige Fehler eingeschlichen, die in dieser Menge einem Verlag nicht passieren sollten - teilweise fehlen Wörter oder Buchstaben, die dann wieder zuviel sind. Auf den Seiten 122/123 bei der Befragung von Shirl durch Andy hat man teilweise das Gefühl, wie wenn Shirl auf eine Frage antwortet, die nie gestellt wurde und deshalb nicht passt. Auch der Autor hat einen kleinen Fehler begangen: Es wird erwähnt, dass Antibiotika wegen der Grippe aus sind, aber Antibiotika helfen nicht gegen virale Erkrankungen, wie sie die Grippe ist. Nichtsdestotrotz ist dieser Roman absolut lesenswert, da er natürlich die aktuellen Themen anspricht und sie in eine düstere Zukunftsversion weiterspinnt. Man kann nur hoffen, dass sich Harry Harrison´s Roman nie bewahrheiten wird.

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  • Regt zum Nachdenken an

    Soylent Green

    winterdream

    12. May 2016 um 15:04

    Inhalt/Klappentext: 1999 ist die Bevölkerung des Planeten explodiert. Die 35 Millionen Einwohner von New York City bringen ihre Fernseher mit Pedalkraft zum Laufen, randalieren wegen Wasserknappheit, rauben Linsen-Steaks und werden mit Stacheldraht, der vom Himmel fällt, in Schach gehalten. Als ein Gangster während einer glühenden Hitzewelle in Manhattan ermordet wird, setzt man den Polizisten Andy Rusch unter Druck, das Verbrechen aufzuklären, der wiederum ist aber auch von der wunderschönen Freundin des Opfers fasziniert. Doch in den verrückten Straßen von New York City, vollgestopft mit Leuten, und in einer Welt, die den Bach hinuntergeht, ist es schwer, einen Killer zu fassen, geschweige denn das Mädchen zu bekommen.   Cover: Das Cover hat mir sehr gut gefallen und es passt auch gut zum Buch. Es macht einen neugierig, weil es ein wenig mysteriös wirkt und man nicht auf den ersten Blick erkennen kann, was einen bei dem Buch erwartet.   Mein Fazit: Ein weiterer, guter Science-Fiction Roman aus dem Mantikore-Verlag. Im Original heißt das Buch von Harry Harrison Make Room! Make Room!. In dem Film Soylent Green is people geht es um Menschenfleisch, welches dieses Soylent Green sein soll. In dem Buch wird auch über Soylent Green geschrieben, allerdings ist in keiner Hinsicht erkennbar, dass es sich um Menschenfleisch handeln soll. Hier kann man zum Film jedenfalls keine Parallelen entdecken. Hier ist wohl einfach vom Regisseur etwas umgewandelt worden.   Zum Buch an sich: Ich konnte das Buch gut lesen und mich auch gut in die Charaktere hineinversetzen, obwohl ich sagen muss, dass es mich nicht so sehr gefesselt hat. Ich konnte das Buch auch gut mal liegen lassen, da ich nicht allzu neugierig war, was es weitergeht. Trotzdem muss ich sagen, dass es gut geschrieben war und man es auch schnell und flüssig lesen konnte. Auch die Schreibeweise war gut gewählt und einfach zu lesen. Die Stimmung war immer gleichbleibend gewählt. Ich habe es ein wenig wie eine Endzeitstimmung empfunden, so als ob die Erde gerade einen Umbruch erlitten hat und wieder im Aufbau ist, obwohl es ja eigentlich genau anders ist. In dem Buch explodiert die Zahl der Menschen und alle Resourcen werden knapp, so dass nicht immer alles vorhanden ist. Das macht einen dann schon nachdenklich. Auch als Nicht-Science-Fiction-Fan, wie ich einer bin, kann man das Buch ganz gut lesen und auch verstehen. Es ist nicht allzu abgedreht geschrieben. Ich vergebe hier 4 von 5 Punkten.

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  • Ein Aufruf gegen den Massenkonsum

    Soylent Green

    Radunator

    08. May 2016 um 11:15

    Was passiert, wenn der Massenkonsum weiter anhält und die Resourcen der Erde eines Tages erschöpft sind? Im Jahr 1966 machte sich der Autor dazu Gedanken und malt mit diesem Buch eine finstere Version des Jahres 2022. Auch eine Filmversion unter dem Namen „Make Room, Make Room“ existiert bereits und unterstreicht die Hauptproblematik des Zeitalters; eingepfercht in einer 35 Millionen Metropole von New York City kämpft die Bevölkerung gegen unerträgliche Hitze und mit der Wasserknappheit. Strom wird lediglich mit Pedalkraft erzeugt und die Rechtsordnung ist mehr als zerbrechlich. Inmitten dieses Szenarios wird ein Gangster ermordet. Polizist Andy Rusch wird mit der Aufklärung des Falls beauftragt und trifft auf die wunderschöne Freundin des Gangsters und ein Kriminalfall der etwas anderen Art nimmt seinen Lauf... Es ist ein brutales Szenario, das hier beschrieben wird. Ein Menschenleben scheint hier nicht wirklich viel zu zählen, doch der Staatsapparat muss aufrecht erhalten werden und daher wird das Verbrechen zur Aufklärung freigegeben. Gerade die menschenverachtende Umgebung trägt viel zur Atmosphäre bei, macht es mir jedoch um so schwerer, mich mit den Figuren zu identifizieren. Obwohl einige Charaktereigenschaften sehr gut beschrieben sind, fehlt mir persönlich der Tiefgang und ich musste mich mehrfach durch einige Seiten hindurch kämpfen. Es ist definitiv kein schlechtes Buch und das Setting sehr gut beschrieben, aber da ich nur teilweise mit Krimis und Science Fiction etwas anfangen kann, war das Buch für mich leider ein Fehlschuss. Einzig negativer Aspekt sind hier viele Rechtschreibfehler, die ins Gewicht fallen. Vielleicht liegt es an der Übersetzung oder an der Thematik insgesamt, aber das Buch ist an mir vorbeigerauscht. Wer eine visionäre Krimigeschichte im Science Fiction Gewand erleben möchte, wird hier schnell wamr werden.

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  • Soylent Green

    Soylent Green

    thenight

    11. April 2016 um 14:23

    Wer den  Film gesehen hat, wird sich wundern, denn er wird nicht wirklich viel wiedererkennen, was dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch tut. 1999 die Welt steht vor dem Abgrund, die Tiere sind so gut wie ausgerottet, die Meere leer gefischt, es gibt kaum noch Öl oder andere Brennstoffe, einzig Menschen gibt es viele, zu viele und sie alle wollen essen, dass Hauptnahrungsmittel sind Kekse aus Seegras. Natürlich gibt es auch Menschen die über genügend Mittel verfügen um ein besseres Leben zu führen, einer von ihnen ist Big Mike, der bei einem Einbruch in seine Wohnung getötet wird, der Polizist Andy soll diesen Mord aufklären. Soweit die Hauptstory, die nun nichts weiter sein könnte als ein Krimi, nicht besonders grausam oder brutal, eben so wie ein Krimi 1966 eben war. Nur haben wir es ja nicht mit einem Krimi im eigentlich Sinne zu tun sondern mit einer Dystopie, einer Dystopie bei der man den Eindruck haben könnte, der Autor konnte einen Blick in die Zukunft werfen, einer Zukunft in der die Menschen immer älter werden und mehr konsumieren wollen, in der die Behörden hilf und machtlos vor den Problemen stehen.  Das Buch schafft es trotz seines Alters den Blick des Lesers auf die heutige Situation zu lenken, Teile der Weltbevölkerung leben schon lange ohne zu wissen was sie am nächsten Tag essen sollen, ohne angemessene medizinische Versorgung in unhaltbaren hygienischen Zuständen und nichts scheint diesen Prozess aufzuhalten, keine Klimakonferenzen, keine Bilder von verzweifelten Menschen auf der Flucht vor Hunger und Krieg. Mein Fazit: 1999 ist uns näher als so mancher wahr haben will. Ein Manko des Buches, die Übersetzung ist zwar sprachlich gelungen, allerdings finden sich einige Rechtschreib- und Grammatikfehler, die den Lesefluss doch beeinträchtigen und leider ist das bei Büchern, die von Verena Hacker übersetzt wurden keine Seltenheit. Wenn mir das schon auffällt muss ich es leider auch erwähnen, denn ich bin gut darin so etwas zu überlesen.

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  • Eine Zukunftsvision aus dem Jahr 1966

    Soylent Green

    annlu

    22. March 2016 um 21:31

    New York 1999: Die Welt hat sich in eine etwas andere Richtung entwickelt, als wir das kennen. Die Überbevölkerung hat dazu geführt, dass Nahrung knapp ist. Fleisch ist nur noch auf dem Schwarzmarkt zu erhalten, ein Ausverkauf von Soyalinsensteaks führt zu einem randalierenden Mob und die andauernde Dürre hat die Wasserknappheit verschlimmert. 35 Millionen Menschen bevölkern die Stadt und kämpfen ums Überleben. Unmut macht sich breit. Als der Gangster Michael O`Brien umgebracht wird, wird der Kommissar Andy Rush darauf angesetzt. Das Buch beginnt damit, die erdachte Zukunft zu beschreiben. Dabei wechselt es zwischen Charakteren hin und her, die alle in Verbindung mit Mike und dem Mord stehen, sodass nicht nur Mike und Andy, sondern auch dessen Mitbewohner, die Freundin des Ermordeten, seine Verbindungsmänner, die Vorgesetzten von Andy und ein junger Chinese beschrieben werden. Die Geschichte driftet immer mehr in einen Krimi ab, bei dem der Leser allerdings den Mörder schon kennt. Das Besondere dabei bleibt aber die fiktive Umgebung. Der Autor zeichnet ein Bild der Zukunft, die einerseits von Not beherrscht wird, andererseits zwar nicht düster, aber sehr erdrückend erscheint. Ich konnte mir den Staub, die Hitze und die Menschenmassen geradezu vorstellen und fand es nicht gerade angenehm. Besonders kreativ fand ich die Nahrungsquellen, die hier erschlossen werden. So weicht die Ernährung auf Seegras, Plankton und Fischabfällen aus. Ein sich selbst immer wieder in die ursprüngliche Lage bringender Draht, der diese speichert, kam am nähesten an unsere Kommunikationstechnik und den Computern heran. In der Vorstellung des Autors existierten zwar immer noch Fernseher (allerdings Röhrenfernseher) und Telefone. Viel der Kommunikation läuft aber über Botenjungen und Telegramme. Immer wieder musste ich mich fragen, was die Menschen in den Sechzigerjahren wohl vom wirklichen 1999 gehalten hätten und ob dies, mit all seinen technischen Errungenschaften für sie nicht noch fiktiver geklungen hätte, als es dieses Buch schon war. Von daher brachten mich die Änderungen in diesem Bereich eher zum Schmunzeln. Erschreckend waren aber die (für mich sehr realistisch klingenden) Änderungen in der Gesellschaft. Die Menschen leben länger, sind daher aber nicht mehr im Stande, alle ausreichend zu ernähren. Die Preise schnellen in die Höhe, die Armen versuchen sich mit allen Mitteln über Wasser zu halten. Dabei ist es auch nicht ungewöhnlich, sich selbst an Besserstehende zu verkaufen. So hält es nicht nur Shirl, die Freundin von Mike, die für ihre Dienste seinen besseren Lebensstil mitleben darf. Das wirft die Frage auf, ob in schlechten Situationen Moralvorstellungen überhaupt noch Bestand haben, oder ob der Mensch das Überleben/ein besseres Leben über diese stellt. Fazit: Während ich mir zu Beginn dieses Jahr 1999 nicht so wirklich vorstellen konnte, da ich es zu oft mit der Realität verglichen habe, hat das Abdriften zu einem Krimi dazu geführt, dass ich die nächsten Teile, die sich auf die Nahrungs-, Wasser- und Bevölkerungsproblematiken bezogen umso intensiver empfand. Es war auf jeden Fall ein Buch, das man als Krimi lesen kann, das aber durch seine ungewöhnliche Umgebung zum Nachdenken bringt.

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  • Rezension zu "Soylent Green"

    Soylent Green

    Zsadista

    22. March 2016 um 10:44

    1999 ... Die Welt leidet komplett an Überbevölkerung und Nahrungsmangel. Andy Rush ist Detectiv bei der New Yorker Polizei. Längst schon überfordert mit allem, wird in der Regel bei nichts recherchiert und keiner groß verfolgt. Viel zu überlastet sind die Polizeipräsidien, als dass sie sich noch groß mit etwas befassen könnten. Dann wird in einem der reichen Viertel ein Mann ermordet. Hohe Stellen haben ein Interesse daran, dass der Mörder dingfest gemacht wird. Und so muss Andy fast 24 Stunden am Stück arbeiten. Denn nicht nur die Jagd nach dem Mörder muss er meistern, sondern auch noch seinen normalen Polizeialltag. „Soylent Green“ wurde bereits 1966 von dem Autor Harry Harrison geschrieben. 1973 wurde er auch unter dem Namen „Soylent Green – 2022 … die überleben wollen“ verfilmt. Dem Schreibstil merkt man nicht das Alter an, wie in manchen älteren Büchern dies der Fall ist. Buch und Film unterscheiden sich zum Ende hin gewaltig. Beide Umsetzungen finde ich allerdings gelungene Werke und könnte nicht sagen, was mir nun besser gefallen hat. In der Story wird sehr auf die Ausbeutung der Erde gezeigt. Was passiert, wenn wir die Welt ohne Bedenken plündern und überbevölkern. Meines Erachtens sollte wirklich jeder das Buch gelesen haben, es ist nicht groß erfunden oder unecht. Es könnte so wirklich passieren, zwar nicht mehr im Jahre 1999 aber die Zukunft wird es bringen, wenn wir der Verbreitung der Menschheit nicht Einhalt gebieten. Das Cover ist genial gestaltet und ein totaler Blickfang. Wobei ich aber erwähnen muss, ich finde es nicht ganz passend für den Inhalt. Auch der Titel „Soylent Green“ passt nicht unbedingt zur Story. Anders wie im Film, geht es im Buch überhaupt nicht um diese Ware „Soylent Green“. Allerdings hat man halt mit dem Titel den direkten Bezug zu dem Film und dem ungefähren Inhalt. Zum anderen muss das Buch unbedingt neu lektoriert werden. Die Fehler häufen sich schon extrem. Diesen Umstand werde ich aber nicht mit in die Bewertung einbeziehen, da mir der Inhalt einfach zu gut gefallen hat. Des Weiteren hat der Verlag eine neue Korrektur versichert. Ich möchte dies nur erwähnt haben, dass der zukünftige Leser über die Fehler der 1. Auflage hinwegsieht und deswegen keinen negativen Bewertungen hinterlässt. 

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