Harry Kämmerer

 3.6 Sterne bei 55 Bewertungen
Autor von Die Schöne Münchnerin, Isartod und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Harry Kämmerer

Harald, oder Harry Kämmerer wurde 1967 geboren und wuchs in Passau auf. Er arbeitet als Verlagsredakteur und ist Autor zahlreicher Kurzgeschichten, Hörspiele und erfolgreicher Kriminalromane wie „Harte Hunde“ und „Mangfall ermittelt“. Mit seiner Familie lebt er in München.

Neue Bücher

Dunkle Seite
Neu erschienen am 20.09.2018 als Buch bei Volk Verlag.

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Harry KämmererDie Schöne Münchnerin
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Die Schöne Münchnerin
Die Schöne Münchnerin
 (28)
Erschienen am 09.08.2013
Harry KämmererIsartod
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Isartod
Isartod
 (20)
Erschienen am 13.01.2012
Harry KämmererKalter Kaffee
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Kalter Kaffee
Kalter Kaffee
 (3)
Erschienen am 11.06.2018
Harry KämmererPressing
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Pressing
Pressing
 (2)
Erschienen am 10.03.2014
Harry KämmererHarte Hunde
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Harte Hunde
Harte Hunde
 (1)
Erschienen am 17.06.2016
Harry KämmererHeiligenblut
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Heiligenblut
Heiligenblut
 (1)
Erschienen am 08.08.2014
Harry KämmererMangfall ermittelt
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Mangfall ermittelt
Mangfall ermittelt
 (0)
Erschienen am 20.11.2015
Harry KämmererAbsturz
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Absturz
Absturz
 (0)
Erschienen am 28.03.2017

Neue Rezensionen zu Harry Kämmerer

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M

Rezension zu "Kalter Kaffee" von Harry Kämmerer

Gemächlich, aber unterhaltsam mit liebevoll gezeichneten Figuren
michael_lehmann-papevor 2 Monaten

Gemächlich, aber unterhaltsam mit liebevoll gezeichneten Figuren

Mailand. Kaffeefirmen. Mafia. Dunkle Geschäfte und krimineller Expansionsdrang. Nicht nur in der Kaffee-Branche, auch was das Bestatter-Wesen angeht, gehen so manch dunkle Gestalten davon aus, dass sich dort prächtig Geld waschen und zudem noch mehr verdienen lässt.

Was den Bestatter Miller kalt lässt, auch wenn es glühend heiß wird in den eigenen Räumlichkeiten.

Der hat eigentlich genug mit seinen beiden Gehilfen zu tun, die zwar aus jedem Fehler immer noch das Beste kreieren können, deren lakonische „Coolness“ aber nicht selten dem Chef die Haare zu Berge stehen lassen.

Was Kommissar Hummel aktuell weniger interessiert, denn gerade hat er einen italienischen Journalisten (und Kronzeugen in einem bald stattfinden, aufsehenerregenden Prozess) vor einer Kugel bewahrt hat und sich unverhofft in der Rolle wiederfindet, jenem Sergio Baroli (und das zu Anfang nicht unbedingt freiwillig) zur Seite zu stehen. Wo er doch viel größeren Drang verspürt, seine bis dato ungekannte Halbschwester näher kennenzulernen

Gut, dass sein Team, samt seinem Chef Mader und dessen Hund „Bajazzo“ unverbrüchlich an Hummels Seite stehen und auch nicht an ihm irrewerden, als Hummel ganz andere Ideen kommen, was hinter den Anschlägen und der Geiselnahme der Familie Barolis stecken könnte.

So vertiefen sich Zankl und Doris vor Ort in Mailand in die verflochtenen Beziehungen hinter den Kulissen (und, was Doris angeht, mit tiefen Blicken für einen italienischen Polizisten ausufern könnte), während Hummel in einer Berghütte sich selbst erstmal zu sortieren hat und der Bestatter Miller ungebetenen Besuch mit einem „Angebot, dass er nicht ablehnen kann“ erhält.

Mit Folgen für einen Autor, der die neue Reihe „Literatur beim Bestatter“ eröffnet hat und ein überaus merkwürdiges Mittel gegen seine Schlafstörungen dabei gefunden hat. Mit „ewigen Folgen“, wie sich herausstellen wird.

Dass sich Zankl in der Notaufnahme noch intensiven Blicken und Fragen auszusetzen hat, was den Arm seiner Tochter Clarissa angeht.

Solche und andere „Nebenszenen“ lässt Kämmerer ebenso spielend leicht mit einfließen, wie er den roten Faden des Mafia-Prozesses und der immer stärker werdenden Gefahren für seine Ermittler konzentriert im Blick behält.

Ein wenig gemütlich kommt allerdings schon daher, und am Ende geht es doch überraschend schnell und ein Stück zu kurz (die Entführungsgeschichte der Familie des Journalisten und ihre Hintergründe hätte schon eine Gelegenheit für eine ausführlichere Betrachtung gegeben, dies ist im Roman zu glatt gelöst, um zu überraschen), das aber macht Kämmerer durch seine sehr flüssige Sprache und den umfassenden Blick auf seine individuell gestalteten Protagonisten durchaus wett.

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Zsadistas avatar

Rezension zu "Kalter Kaffee" von Harry Kämmerer

Rezension zu "Kalter Kaffee"
Zsadistavor 4 Monaten

Sergio Baroli ist die Koryphäe auf dem Gebiet der Kaffee – Mafia in Italien. Er hat schon Bücher darüber veröffentlicht und macht nun eine Tour nach Bayern, wo ihm der Bayerische Verdienstorden verliehen werden soll.

Im Kreise einer Krimilesung im Circus Krone soll die Feier von statten gehen. Doch es geht alles schief, was schief gehen kann. Kaum versieht man sich, ist Baroli mit Hauptkommissar Hummel im Schlepptau auf der Flucht vor der italienischen Mafia.

Auch im Revier fliegt durch die Sache einiges durcheinander. Der Chef wird kurzerhand suspendiert und die Kollegen sollen die Finger von der Sache lassen. Doch wie soll man die Finger von einem Fall lassen, wenn der eigene Kollege verschwunden ist?

„Kalter Kaffee“ ist ein Band der Chefinspector Mader Reihe aus der Feder des Autors Harry Kämmerer.

Ich kenne die anderen Teile nicht und weiß auch ehrlich nicht, wie viele Teile es von dem Team gibt. Ist aber völlig egal, man kommt auch so in der Story mit. Am Anfang ist es kurz etwas schwer, den ganzen Personen zu folgen, da auch sehr kurze und sehr viele Kapitel aufeinander folgen. Durch den Schreibstil findet man sich aber recht fix zurecht.

Als nächstes muss ich das tolle Cover loben. Ich liebe diese Bilder, wo man zweimal hin schauen muss. Der Totenschädel im Kaffee ist einfach genial und die Brezeln einfach lecker. Leider hatte ich beim Lesen ständig Lust auf Kaffee und Hunger auf die Brezen.

Die Charaktere sind durchweg sympathisch. Es gab eigentlich keine Kapitel, die ich schneller lesen wollte, weil etwas langweilig oder uninteressant war. Das ist doch recht selten bei mir und einem Krimi. Oft wird etwas arg in die Länge gezogen oder zu viel des Guten im Privatleben der Ermittler verbracht. Baroli war jetzt nicht sehr sympathisch, trotzdem war sein Part richtig gut.

Allerdings muss ich gestehen, am aller besten haben mir die Helfer des Bestatters Miller, Sorry, der Trauerhilfe Miller gefallen. Andi, Diego und Wotan, der Ex-Rocker im Rollstuhl. Was hab ich über die drei gelacht. Herrlich. Nur schade, dass dieser Strang der Geschichte am Ende in der Luft hängen geblieben ist. Ich hoffe, im nächsten Krimi sind meine drei Helden wieder mit von der Partie.

Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen. Ich war begeistert vom Schreibstil, der locker und flott zu lesen war. Ich mochte die Spannung in der Story und die Personen, die mitspielten, von Baroli mal abgesehen. Und den offiziellen Autor von Hummels Krimi, aber das ist eine andere Ecke.

Wer Krimis mit einem Touch Humor mag, liegt mit „Kalter Kaffee“ genau richtig. Ich kann den Krimi wirklich nur weiter empfehlen.

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Krimifee86s avatar

Rezension zu "Die Schöne Münchnerin" von Harry Kämmerer

Ein Buch fürs Sommerloch
Krimifee86vor 2 Jahren

Inhalt: Ein Model, das einst zur „schönsten Münchnerin“ gekürt wurde, wird ermordet. Bei der Obduktion der Leiche stellt sich heraus, dass ihre Nase nicht ihre eigene war. Ein möglicher Fall von abstrusem Organhandel? Die Polizei fängt an zu ermitteln, doch die Leichen häufen sich und schnell geraten auch die Ermittler selbst ins Visier des Mörders.

Charaktere: Wie die Charaktere so sind, erkennt man schon an ihren Namen: Mader, Hummel, Dosi und Zankl. Mal im Ernst, wer heißt so? Und was soll das, die Charaktere so zu nennen? Das ist irgendwie so albern und genauso sind in meinen Augen auch die Charaktere. Ich kann sie einfach nicht ernst nehmen. Polizisten, die an irgendwelchen Hotelfassaden herumturnen, das ist doch Schwachsinn hoch sonstwas. Mal davon abgesehen, dass ich Mader und Hummel ständig verwechselt habe. Vielleicht weil sie beide wie Tiere heißen, oder weil sie sich beide gleich seltsam verhalten?

Das hat mir gut gefallen: Das Buch ist vergleichsweise kurz und sehr einfach geschrieben. Dadurch lässt es sich sehr leicht, schnell und unkompliziert lesen. Auch wenn man wie ich beim Lesen im Zug sitzt, es um einen herum laut ist und man mal abgelenkt ist, hat man nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Man muss entsprechend nicht sonderlich konzentriert lesen.

Das hat mir nicht so gut gefallen: Wie ich schon oben geschrieben habe, finde ich die Charaktere leider nicht sehr ausgeklügelt. Gleiches gilt im Übrigen auch für die Geschichte. Es ist einfach alles so übertrieben. Ja, die Welt ist schlimm und ja, es geschehen viele schlimme Dinge, aber dieses ausgeklügelte Verbrechen, an dem zig Menschen beteiligt sein sollen und wegen dem zig weitere Menschen (zum Teil aus gar nicht nachvollziehbaren Gründen) ermordet wurden. Das ist einfach nur abstrus und wenig realistisch. Ich glaube der Autor hätte sich mit einem soliden Krimi einen wesentlich größeren Gefallen getan, als mit dieser hanebüchenen Geschichte.

Fazit: In dem Buch wird mehrmals darauf hingewiesen, dass die Schlagzeilen über „die schöne Münchnerin“ lediglich das Sommerloch füllen sollen. Gleiches habe ich leider auch öfters bei der Lektüre dieses Buchs gedacht. Die Geschichte war stellenweise einfach haarsträubend, der Schreibstil sollte wohl lustig sein, war es aber für mich nicht und der einzige Grund, warum ich drei Punkte gebe ist der, dass ich das Buch auf einer Zugfahrt in einem Rutsch lesen konnte und mich somit nicht lange quälen musste. Von mir gibt es keine Leseempfehlung.

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