Harry Kämmerer Die Schöne Münchnerin

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Inhaltsangabe zu „Die Schöne Münchnerin“ von Harry Kämmerer

Bisher zierte sie das Sommerloch der beliebtesten Boulevardzeitung und die berühmte Galerie Ludwigs I. in Nymphenburg: Die Schöne Münchnerin. Nun liegt sie leider auf dem Obduktionstisch von Gerichtsmedizinerin Dr. Fleischer: Die Frage, die sich alle stellen: Wurde die Schöne Münchnerin zum Schweigen gebracht, weil sie über die wahre Herkunft ihrer Nase Auskunft geben wollte? Chefinspektor Mader braucht die geballte Kraft seiner Assistenten Hummel, Dosi und Zankl, denn sein neuer Fall wird komplex.

Dieses Buch sollte man nur lesen, wenn man viel Langeweile hat oder tatsächlich auf diese „lustigen deutschen Krimis“ steht.

— Krimifee86
Krimifee86

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  • Ein Buch fürs Sommerloch

    Die Schöne Münchnerin
    Krimifee86

    Krimifee86

    28. February 2017 um 13:42

    Inhalt: Ein Model, das einst zur „schönsten Münchnerin“ gekürt wurde, wird ermordet. Bei der Obduktion der Leiche stellt sich heraus, dass ihre Nase nicht ihre eigene war. Ein möglicher Fall von abstrusem Organhandel? Die Polizei fängt an zu ermitteln, doch die Leichen häufen sich und schnell geraten auch die Ermittler selbst ins Visier des Mörders. Charaktere: Wie die Charaktere so sind, erkennt man schon an ihren Namen: Mader, Hummel, Dosi und Zankl. Mal im Ernst, wer heißt so? Und was soll das, die Charaktere so zu nennen? Das ist irgendwie so albern und genauso sind in meinen Augen auch die Charaktere. Ich kann sie einfach nicht ernst nehmen. Polizisten, die an irgendwelchen Hotelfassaden herumturnen, das ist doch Schwachsinn hoch sonstwas. Mal davon abgesehen, dass ich Mader und Hummel ständig verwechselt habe. Vielleicht weil sie beide wie Tiere heißen, oder weil sie sich beide gleich seltsam verhalten? Das hat mir gut gefallen: Das Buch ist vergleichsweise kurz und sehr einfach geschrieben. Dadurch lässt es sich sehr leicht, schnell und unkompliziert lesen. Auch wenn man wie ich beim Lesen im Zug sitzt, es um einen herum laut ist und man mal abgelenkt ist, hat man nicht das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Man muss entsprechend nicht sonderlich konzentriert lesen. Das hat mir nicht so gut gefallen: Wie ich schon oben geschrieben habe, finde ich die Charaktere leider nicht sehr ausgeklügelt. Gleiches gilt im Übrigen auch für die Geschichte. Es ist einfach alles so übertrieben. Ja, die Welt ist schlimm und ja, es geschehen viele schlimme Dinge, aber dieses ausgeklügelte Verbrechen, an dem zig Menschen beteiligt sein sollen und wegen dem zig weitere Menschen (zum Teil aus gar nicht nachvollziehbaren Gründen) ermordet wurden. Das ist einfach nur abstrus und wenig realistisch. Ich glaube der Autor hätte sich mit einem soliden Krimi einen wesentlich größeren Gefallen getan, als mit dieser hanebüchenen Geschichte. Fazit: In dem Buch wird mehrmals darauf hingewiesen, dass die Schlagzeilen über „die schöne Münchnerin“ lediglich das Sommerloch füllen sollen. Gleiches habe ich leider auch öfters bei der Lektüre dieses Buchs gedacht. Die Geschichte war stellenweise einfach haarsträubend, der Schreibstil sollte wohl lustig sein, war es aber für mich nicht und der einzige Grund, warum ich drei Punkte gebe ist der, dass ich das Buch auf einer Zugfahrt in einem Rutsch lesen konnte und mich somit nicht lange quälen musste. Von mir gibt es keine Leseempfehlung.

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  • Die schöne Münchnerin

    Die Schöne Münchnerin
    Islaender

    Islaender

    25. June 2015 um 10:09

    Das bayrische Ermittlungsteam bekommt es mit dem organisierten Handel von Körperteilen zu tun. Wer den Münchner Dialekt bzw. deren Sprache mag, der ist hier sicherlich richtig. Anders als das Bild war die Welt im Krimi ganz und gar nicht rosarot und so sollte das Cover auch einen nicht davon abschrecken, das Buch zu lesen. Schwierig empfand ich die vielen Personen, die ins Spiel kamen und ganz vertraut waren sie mir am Ende des Buches auch noch nicht alle. Jedoch die Geschichte, die erzählt wird, vermittelt einerseits leicht und locker den Inhalt, andererseits ist das Thema sehr hart und am Ende ist nichts mehr wie es am Anfang schien. Der Fall ist nicht leicht und locker zu lösen gewesen und auch der Leser muss sich anstrengen, um mitzukommen. Jedoch während im mittleren Teil des Buches fast entnervt aufgeben wollte, weils mir zu bayrisch wurde, bin ich froh weitergelesen zu haben, denn der Schluß hielt noch viele Überraschungen bereit und es war alles sehr vielschichtig, so daß ich für das Buch auf jeden Fall eine positive Leseempfehlung gebe.

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  • Nicht ganz mein Fall

    Die Schöne Münchnerin
    bblubber

    bblubber

    23. March 2015 um 09:34

    Also ich habe mir schwergetan mit diesem Krimi - und war froh, dass er nicht besonders dick ist. Der Ort der Handlung hatte es mir eigentlich angetan. Der Kommissar wohnt da, wo ich auch wohne - in einem Münchner Stadtbezirk für Normalos. Und das leicht bayerische Ambiente, der abgeschwächte Dialekt gefielen mir eigentlich ganz gut. Aber der Rythmus der Geschichte war nicht der meine. Die einzelnen Kapitel kamen kurz und stakkatoartig daher, ließen bei mir keinen rechten Lesefluss aufkommen. Die Akteure, vor allem die Polizisten, blieben irgendwie farblos und entfachten keine Sympathien. Das Thema war an sich interessant. Transplantierte Nasen gibt es ja nicht so oft, aber auch hier fehlte mir die Tiefe und auf jeden Fall die Spannung. Weder knisterte es besonders noch gab es viele Rätsel oder kniffelige Situationen, die den Leser gefordert hätten. Mader und seine Mannen ermittelten unspektakulär und mit Bemütlichkeit. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass mir das Buch zu lustig war und der Thrill dafür auf der Strecke blieb. Dieses Genre ist eindeutig nix für mich. Hervorheben möchte ich aber noch das tolle Cover. Eine Hommage auch an die aussterbende Hunderasse - Dackel.

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  • 6 Tote und eine Nase

    Die Schöne Münchnerin
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    06. March 2014 um 21:51

    Inhalt: Dr. Hanke fährt zum erstenmal mit seinem Maserati und bemerkt sehr schnell, den BMW hinter sich. Er versucht den BMW abzuhängen, was im in einem Moorsee zum Verhängnis wird. Dr. Hanke versinkt samt Maserati auf nimmer Wiedersehen am Kesselberg. Die beiden Typen aus dem BMW hätten ihn eigentlich nur beschatten sollen, was ihnen gründlich misslang. Währenddessen wird in München "Die schöne Münchnerin" tot in ihrer Wohnung gefunden, anscheinend eine Überdosis Koks. Aber eben nur anscheinend. Bei der Autopsie wird klar, dass die Dame die Nase einer Anderen trägt. Und schon steht das Team um Kommissar Mader bis zum Hals zwischen Schönheitschirurgen, Models und privaten Problemen. Meinung: Der Roman spielt in meiner direkten Umgebung zwischen München und Chiemsee, Garmisch und Kochelsee. Das macht für mich immer den Reiz solcher Geschichten aus. Man kennt die Gegend, so wird das Ganze noch viel lebendiger. In dieser Hinsicht konnte mich Herr Kämmerer voll überzeugen. Allerdings hatte ich mit der Einteilung der Kapitel anfangs so meine Schwierigkeiten. Ich liebe zwar kurz Kapitel, wenn aber allerdings die Kapitel teilweise nach einer halben Seite schon wieder zu Ende sind, irritiert mich das etwas. Ich hatte manchmal den Eindruck Kurzmeldungen in der Zeitung zu lesen. Liegt wahrscheinlich daran, dass Herr Kämmerer eigentlich Journalist ist. Alles in Allem fand ich diesen Krimi aber doch sehr gelungen. Schon allein aus dem Grund, dass ich mich bis kurz vor Schluss nicht auf einen Täter festlegen konnte. Fazit: Ein wirklich guter Regionalkrimi, der durch schrullige Ermittler überzeugte. 

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  • Organhandel der etwas anderen Art

    Die Schöne Münchnerin
    MrsFoxx

    MrsFoxx

    04. March 2014 um 21:08

    Dr. Hanke probiert in Bayerns Bergen seinen neuen Maserati aus. Doch er ist nicht allein unterwegs. Zwei dubiose Typen in einem BMW sind ihm auf den Fersen. Und diese Verfolgungsjagd endet für Hanke in einem Moorsee. Tödlich. Dass die zwei Rumänen Loki und Helmut nicht zufällig zur gleichen Zeit wie Hanke in den Bergen waren, ist schnell klar. Hatte wohl mit seinen Geschäften mit dem Organ-Ersatzteilhandel Beautybusiness zu tun...  Zur gleichen Zeit wird in München Milbertshofen die Leiche einer jungen Frau namens Veronika Saller gefunden. Bekannt als "die schöne Münchnerin". Todesursache: Überdosis Kokain. Doch nur auf den ersten Blick, denn das Model hat die Drogen offensichtlich nicht freiwillig genommen. Bei der Obduktion bemerkt die Pathologin Gesine Fleischer, dass die Tote eine falsche Nase hat. Und zwar die, eines anderen Menschen.  Nun ist es an den Kommissaren Mader, Dosi, Hummel und Zankl, die Fäden zu entwirren und den Täter zu überführen. Doch die Ermittlungen in der Schönheitschirurgie-Szene gestalten sich nicht gerade leicht.  Harry Kämmerer wirft den Leser gleich mitten rein ins geschehen. Und beschreibt ohne zuviel detailverliebtheit die Protagonisten und Schauplätze sehr gekonnt. Rasante Szenenwechsel und kurze Kapitel lassen Langeweile gar keine Chance. Ein Buch, das man gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Und für mich als Münchnerin natürlich ein besonderes "Schmankerl".  Das Team um Kriminalhauptkommissar kommt super sympathisch rüber, und ihr Humor lies mich des öfteren beim Lesen schmunzeln.  Ein schneller, spannender Provinzkrimi mit wenig bayrischer Mundart, aber super authentisch. Bereits das Cover ist ein Hingucker. Etwas Altmodisch gestaltet, ohne jedoch bieder zu sein, lässt es sofort Vorfreude auf das Lesen aufkommen. Passend zu Hauptkommissar Mader und seinem Dackel Bajazzo.  Dies ist der zweite Teil einer Reihe, was ich bis zum Lesebeginn nicht wusste. Jedoch wird es nicht lange dauern, bis auch der erste Teil "Isartod" in meinem Besitz ist

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  • Rezension zu "Die Schöne Münchnerin" von Harry Kämmerer

    Die Schöne Münchnerin
    Eglfinger

    Eglfinger

    03. February 2013 um 16:34

    Bisher zierte sie das Sommerloch der beliebtesten Boulevardzeitung und die berühmte Galerie Ludwigs I. in Nymphenburg: Die Schöne Münchnerin. Nun liegt sie leider auf dem Obduktionstisch von Gerichtsmedizinerin Dr. Fleischer: Die Gewinnerin des diesjährigen Schönheitswettbewerbs trägt eine koksperforierte Nase, deren DNA sich, sehr kurios, vom Rest des Körpers unterscheidet. Ein neuer Fall für das bewährte Team um Chefinspektor Mader und seinen Dackel, Brühwürfel-Fan Bajazzo. ¿Soulman¿ Hummel, ¿Dosi¿ Rossmeier und der schwangerschaftsgestresste Zankl krempeln die Ärmel hoch. Sie stoßen auf ein dicht gewebtes Netz aus rolexbewehrten Schönheitschirurgen mit bizarren Geschäftspraktiken. Die Frage, die sich alle stellen: Wurde die Schöne Münchnerin zum Schweigen gebracht, weil sie über die wahre Herkunft ihrer Nase Auskunft geben wollte? Im Gegensatz zu seinem ersten Buch ist dieses hier nicht mehr gespickt mit Unmengen von lustigen Situationen. Es ist immer noch humorvoll, aber bei weitem nicht so sehr, wie das erste Buch “Isartod”. Dafür hat der Autor einen besseren Spannungsbogen hinbekommen. Die Spannung steigt immer weiter an, auch wenn große Überraschungen ausbleiben, bis auf das Ende. Die Kapitel sind sehr kurz wodurch es sich sehr flüssig liest. Kein Meisterwerk, aber dennoch 4 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Die schöne Münchnerin" von Harry Kämmerer

    Die Schöne Münchnerin
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Da es zu diesem Buch schon einige Rezensionen gibt, und Sonnenkinds (oder so ähnlich) Rezis den Inhalt am Besten wiederspiegelt, schreib ich nichts über den Inhalt. Da ich ein Fan von schönen Cover bin, musste ich das Buch lesen. Das Cover ist wirklich noch das Beste am Buch. Die zum Teil recht kurzen Kapitel, die zum Teil sehr irreführend sind, bremsen den Lesefluß. Mader, als leitender Inspektor, wirkt sehr eindimensional und überlässt die Arbeit eher seinen Kollegen (die zum Teil sehr fragwürdig agieren). Im Großen und Ganzen ist es kein Buch, das man gelesen haben muss. Es wäre auch schön gewesen, wenn es ein Personenregister gegeben hätte. Mit Dosi und Zankel konnte ich nur wenig anfangen.

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  • Rezension zu "Die schöne Münchnerin" von Harry Kämmerer

    Die Schöne Münchnerin
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    10. November 2012 um 22:21

    Bisher zierte sie das Sommerloch der beliebtesten Boulevardzeitung und die berühmte Galerie Ludwigs I. in Nymphenburg: Die Schöne Münchnerin. Nun liegt sie leider auf dem Obduktionstisch von Gerichtsmedizinerin Dr. Fleischer: Die Gewinnerin des diesjährigen Schönheitswettbewerbs trägt eine koksperforierte Nase, deren DNA sich, sehr kurios, vom Rest des Körpers unterscheidet. Ein neuer Fall für das bewährte Team um Chefinspektor Mader und seinen Dackel, Brühwürfel-Fan Bajazzo. „Soulman“ Hummel, „Dosi“ Rossmeier und der schwangerschaftsgestresste Zankl krempeln die Ärmel hoch. Sie stoßen auf ein dicht gewebtes Netz aus rolexbewehrten Schönheitschirurgen mit bizarren Geschäftspraktiken. Die Frage, die sich alle stellen: Wurde die Schöne Münchnerin zum Schweigen gebracht, weil sie über die wahre Herkunft ihrer Nase Auskunft geben wollte? Dieses Buch habe ich gelesen weil mir Isartod gut gefallen hatte. Leider flacht Die schöne Münchnerin im Vergleich zum ersten Teil total ab. Die Kapitel sind schön kurz und die Krimigeschichte sehr gut dargestellt und das Thema Organhandel ist gut herausgearbeitet und mit der nötigen Brisanz eingearbeitet. Auch die sarkastischen Nebenbemerkungen und Spitzen der einzelnen Akteure finde ich sehr gut gelungen und haben mich zum Schmunzeln gebracht. So stelle ich mir die Reinkultur eines Regionalkrimis vor . Leider ist das Buch an einigen Stellen total unglaubwürdig ( Fassadenkletterei z.B.) und stellenweise ist die Verschrobenheit der Charaktere kontraproduktiv gesetzt zu der Handlung so dass die Dringlichkeit des Themas nicht zur Geltung kommt und der Roman dadurch an Spannung verliert. Ansonsten finde ich es gut das die Charaktere herrlich normal bis verschroben sind, also ganz normale Ermittler !. Leider hätte hier auch weniger Privatleben der Protagonisten eine Steigerung in der Spannung bedeutet.

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  • Rezension zu "Die schöne Münchnerin" von Harry Kämmerer

    Die Schöne Münchnerin
    carooolyne

    carooolyne

    05. July 2012 um 19:02

    Inhalt Die schöne Münchnerin wird aus heiterem Himmel tot aufgefunden. Bei der Obduktion kommt jedoch heraus, dass die DNA ihrer perfekt operierten Nase nicht mit der des restlichen Körpers zusammenpasst. Die Beamten Mader samt Dackel, Zankl, Hummel und Dosi begeben sich in die Welt der Schönheitschirurgie um nachzuforschen. Doch statt Aufklärung finden sie die Leiche der besten Freundin der schönen Münchnerin. Meine Meinung Der Autor hat einen sehr markanten und eigenen Stil, an den ich mich zunächst etwas gewöhnen musste. Sehr knappe Kapitel mit immer neuen Handlungssträngen und neuen Personen haben mir es zu Anfang etwas erschwert in die Geschichte hineinzukommen. Mit der Zeit lernt man die vielen Personen jedoch kennen und blickt immer tiefer in die Geschehnisse. Ich wollte natürlich dann auch wissen, wer der Mörder ist, jedoch blieb der Aha-Effekt am Ende etwas aus. Was mir leider gar nicht gefallen hat, ist, dass der Autor an manchen Stellen in die bayerische Mundart verfallen ist. Ich mag diesen Dialekt leider gar nicht und bin damit auch nicht vertraut. Alles in allem, eine nette leichte Lektüre. Mein Lieblingsbuch wird es jedoch nicht.

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  • Rezension zu "Die schöne Münchnerin" von Harry Kämmerer

    Die Schöne Münchnerin
    maxibiene

    maxibiene

    11. June 2012 um 21:52

    Es liest sich, als wäre sie Frankensteins Braut. Denn an der Toten, die auch die Schöne Münchnerin genannt wird, ist so gut wie nichts echt. Sogar die Nase scheint von einer fremden Person zu stammen, denn die DNA der Nase stimmt nicht mit der DNA des Körpers überein. Kommissar Mader und sein Team, die die Tote in ihrer Wohnung gefunden haben, stoßen auf so manche Ungereimtheiten. Während zu Beginn der Handlung Hanke seinen neuen Maserati in den Kurven wiegt und wenig später von einem Moorbad samt Wagen vereinnahmt wird, wechseln die Handlungsstränge des Autors Harry Kämmerer, wie manch Anderer seine Unterwäsche. Etwas verwirrend ziehen sich anfänglich die ersten Begegnungen der einzelnen Figuren durch die Handlung. Wer Dosi, Hummel, Zankl usw. aus dem 1.Teil Kämmerers Krimi „Isartod“ nicht kennt, wird es so wie ich, erst einmal schwer haben, sich mit den einzelnen Figuren und Namen anzufreunden. Noch dazu, wenn jeder dieser Figuren, sei es Polizist oder Gerichtsmediziner etwas auf dem Kerbholz haben und auch sie versuchen, ihr Taschengeld auf recht abnormaler Weise aufzubessern. Schließlich führen die Ermittlungen der Polizei in die Welt der Schönen und Reichen bzw. in die Welt, die die einen reich und die anderen schön werden lassen. Etwas bizarr stellt sich die Handlung schon dar, denn es geht um Organhandel. Wenn man bedenkt, dass so jedes Organ und Körperteil mittlerweile verpflanzt werden kann, kommen einem schon die Ängste. Als Nichtfachmann fragt man sich dennoch, was ist an dem Plot glaubwürdig und was nicht. Der Autor lässt seinen Leser damit ziemlich allein und so kann sich jeder seine eigenen Vorstellungen dazu bilden. Kämmerer glänzt in seinem Werk damit, in dem er immer wieder von einem Handlungsstrang zum anderen springt und man so eine gewisse Zeit benötigt, um sich in die Story einzufinden. Allein die Namen, die der Autor verwendet, lässt einen annehmen, dass die Handlung auf etwas humoristische Weise dargestellt wird. Dem ist nicht ganz so. Diese Art der Einlagen wirken eher verkrampft als amüsant. An sich finde ich das Thema, das der Autor in seinem Krimi verarbeitet hat, nicht unwichtig. Doch wie er dieses dargestellt hat, fand ich eher grotesk. Dies hängt vielleicht auch damit zusammen, dass für Meindafürhalten keine richtige Spannung in dem Plot aufkam und ich so manches Mal auf das Aha-Gefühl sehnsüchtig wartete. Obwohl der Krimi nur so von Toten wimmelt, lässt auch die Aufklärung der Fälle zu wünschen übrig. Die Figuren und deren Charaktere sind typisch bayerisch dargestellt und natürlich mit den entsprechenden Klischees behaftet. Eine Beziehung zu den Figuren konnte ich nicht wirklich herstellen, hängt vielleicht auch damit zusammen, dass ich mich insgesamt mit dem Sprach- und Schreibstil von Harry Kämmerer schwer getan habe. Sehr gut gefallen hat mir allerdings die Einteilung der Story in kleine Kapitel, das einem das Springen in die verschiedenen Handlungsstränge vereinfacht hat. Auch die jeweils dafür ausgewählten Überschriften fand ich sehr passend, haben mitunter sogar zum Schmunzeln angeregt. Fazit: „Die schöne Münchnerin“ ist ein gut aufgebauter Krimi, der mit einem rasanten Tempo und ständig wechselnden Handlungssträngen aufwartet.

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  • Rezension zu "Die schöne Münchnerin" von Harry Kämmerer

    Die Schöne Münchnerin
    CarmenM

    CarmenM

    09. May 2012 um 19:19

    Die schöne Münchnerin hat eine Nase die gar nicht ihr gehört. Nachdem ihre Leiche aufgefunden wird muss Chefinspektor Mader mit seinem Team bei den Reichen und Schönen ermitteln. Er muss herausfinden wo diese Nase herkommt und ob dies der Grund für ihren Tod ist. Nachdem der Krimi schon mit einer rasanten Verfolgungsjagd beginnt, bei der ein Schönheitschirurg ums Leben kommt, geht die Handlung in flottem Tempo weiter. Ein Grund dafür sind die kurzen, zum Teil sehr kurzen Kapitel, die mich veranlaßt haben beim Lesen öfter mal eine Pause zu machen. Man muss sich immer wieder auf neue Situationen einstellen. Mit genügend bayrischem Humor läßt der Autor keine Langeweile aufkommen. Die schöne Münchnerin ist ein guter Unterhaltungskrimi, die Spannung ist zwar nicht hochexplosiv, aber vorhanden, und darum werde ich auch den ersten Krimi "Isartod" noch lesen.

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  • Rezension zu "Die schöne Münchnerin" von Harry Kämmerer

    Die Schöne Münchnerin
    Literatur

    Literatur

    18. April 2012 um 17:05

    Widerspruchs- oder Zustimmungslösung? - Die Regelungen zur Organspende und Organtransplantation werden aktuell heiß diskutiert, denn eine hohe Zahl an kranken Menschen auf der Warteliste für ein Spenderorgan steht einer begrenzten Verfügbarkeit an Spenderorganen gegenüber. Harry Kämmerer befasst sich in seinem Kriminalroman "Die schöne Münchnerin" mit einer außergewöhnlichen und illegalen Art der Organspende: In München wird die aktuelle Schönheitskönigin tot aufgefunden. Kurioserweise ist die DNA ihrer Nase nicht mit der ihres restlichen Körpers identisch. Das Ermittlerteam um Chefinspektor Mader wagt sich in die Welt der Schönen und Reichen, in der nicht alles so ist, wie es scheint. Wird das Münchner Team den richtigen Riecher haben? Harry Kämmerer schreibt unterhaltsam, humorvoll und ehrlich über ein brisantes, ernst zu nehmendes Thema, das zum Nachdenken anregt: Sollten die aktuellen Schönheitsideale überdacht werden? Wie weit darf Schönheitskult gehen? Welche Gewebe dürfen transplantiert werden? Und wie könnte eine Verteilungsgerechtigkeit aussehen? Sein Ermittlerteam ist charismatisch und authentisch, auch wenn einzelne Personen nicht immer die gebotene Distanz einhalten. Die kurzen, mit witzigen Titeln versehenen Kapitel lockern den Roman auf, die Beschreibungen von München und Umgebung sind sehr wirklichkeitsnah. Leider sind bereits sehr früh die Zusammenhänge zu erkennen, was die Spannung des Romans leicht reduziert. Insgesamt ein sehr unterhaltsamer Kriminalroman mit Witz, Charme und einem außergewöhnlichen Thema.

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  • Rezension zu "Die schöne Münchnerin" von Harry Kämmerer

    Die Schöne Münchnerin
    martina_turbanisch

    martina_turbanisch

    11. April 2012 um 09:25

    n München wird die Leiche einer wunderschönen, jungen Frau gefunden. Die “Schöne Münchnerin”, bisher Liebling der Boulevardpresse und Gewinnerin des alljährlichen Schönheitswettbewerbs, fordert nun ganze Aufmerksamkeit von Dr. Gesine Fleischer, der Gerichtsmedizinerin. Bei der Obduktion offenbaren sich die Geheimnisse des schönen Models– etliche Schönheitsoperationen haben sie zur “Schönen Münchnerin” gemacht. Der Umstand dass sie offenbar eine Nasenkorrektur hat vornehmen lassen, scheint da zunächst nicht weiter wichtig. Als die Gerichtsmedizinerin jedoch feststellt, dass die Nase nicht nur korrigiert wurde, sondern dass ihr eine komplett neue Nase implantiert wurde, stellt sich die Frage, was mit der ursprünglichen Besitzerin des Näschens passiert ist. Chefinspektor Mader und sein Team beginnen zu ermitteln und stoßen zwischen Schickeria, Schönheit und Schein auf eine ganz neue Art von illegalen Organhandel. Hat die “Schöne Münchnerin” darüber mehr gewusst als gut für sie war und musste sie deshalb sterben? Mein Fazit: Die Geschichte startet mit einer rasanten Verfolgungsjagd und genauso rasant werde ich mit vielen kurzen, manchmal auch sehr kurzen, Kapiteln durch die Story und die verschiedenen Handlungsstränge gescheucht. Hin und wieder fühle ich mich dabei dann tatsächlich etwas gehetzt und gescheucht. Das durchweg sympathische Ermittlerteam macht diese Hektik aber dann wieder wett. Die Charaktere sind alle sehr detailliert und liebvoll beschrieben. Mader, der es liebt mit Dackel Bajazzo lange Spaziergänge zu unternehmen, der unsterblich und leider etwas unglücklich verliebte Hummel, Zankl, der gerade Vater wird und unter den vielen Geburtsvorbereitungslehrgängen leidet und Dosi, die als bodenständige und selbstbewusste Ermittlerin so etwas wie den ruhenden Pol der Truppe bildet. Auch die Schauplätze des Geschehens sind sehr schön beschrieben, so dass ich als Nicht-Münchnerin mir bestimmte Orte und Plätze durchaus bildlich vorstellen kann. Die Beschreibung eines bestimmten Teils der Münchener Gesellschaft ist, ob sie nun wahr ist oder nicht, ist besonders lustig zu lesen – wie überhaupt die ganze Geschichte mit sehr viel Humor geschrieben ist. Das gilt vor allem auch für Hummels Tagebucheinträge die immer wieder zwischendurch auftauchen und einen Einblick in seinen manchmal etwas frustrierenden Alltag geben. Bei all den vielen liebevollen Details, Charakterbeschreibungen und humoristischen Einlagen kam mir die Spannung aber ein wenig zu kurz. Leichen gab es reichlich, immerhin Acht an der Zahl, trotzdem kam bei mir keine rechte Spannung auf. Als geübter Krimileser war mir relativ schnell klar, wer der Täter ist und an sich mag ich es lieber, wenn ich als Leser ebenfalls bis zum Ende der Ermittlungen miträtseln muss. Aber trotz dieser kleinen Mankos habe ich Die schöne Münchnerin mit viel Spaß gelesen und fühlte mich von der gesamten Geschichte gut unterhalten. Wer gerne Krimis mit wenig Blut, aber viel Humor und Lokalkolorit liest, dem kann ich Die Schöne Münchnerin auf jeden Fall empfehlen.

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  • Rezension zu "Die schöne Münchnerin" von Harry Kämmerer

    Die Schöne Münchnerin
    bine525

    bine525

    20. March 2012 um 16:33

    Inhalt: Der Kriminalroman "Die schöne Münchnerin" beginnt rasant: Die beiden halbseidenen Ganoven Ludwig und Helmut sind nicht gerade mit Intelligenz gesegnet und bei der aus dem Ruder laufenden Beschattung von Hanke versenkt sich dieser leider selbst mit seinem schönen Maserati. Der schönen Münchnerin ging es auch schon mal besser bis zu dem Zeitpunkt als ihre Nase zu tief in Koks versenkt wurde. Bei der Obduktion kommt man schnell ihrer transplantierten Nase auf die Spur und die beiden Beauty-Docs Dr. Gessner und Dr. Schwarz alias Dr. No(se) werden verdächtigt die Grenze zur Legalität überschritten zu haben. Während das Münchner Kripoteam Mader, Hummel, Dosi und Zankl samt Dackel Bajazzo ermittlungstechnisch in die Schickeriawelt eintaucht geht es auch schon munter weiter mit dubiosen tödlichen Unfällen und offensichtlichen Morden. Das Ermittlungsteam kämpft jedoch auch mit ganz anderen Problemen: Mader grübelt über eine mögliche berufliche Herausforderung nach, Hummel verliebt sich in Modelchefin Chris und geht nebenbei schriftstellerischen Ambitionen nach während Zankls Countdown für den Kreissaal tickt. persönliche Meinung: Anfangs war das Buch für mich etwas gewöhnungsbedürftig. Die vielen teilweise extrem kurzen Kapitel mit ständig wechselnden Personen machten es mir schwer in einen Lesefluss zu kommen. Doch irgendwann sprang dann doch noch der Funke über und ich genoss besonders die zweite Hälfte des Buches. Manche Situationen sind so komisch, das ich Tränen lachte. Als Zankel von seiner hormonell gebeutelten schwangeren Frau Liebesentzug bekommt und von seinen Sexvisionen erzählt...einfach "närrisch gued". Unklar ist mir aber bis zum Schluss geblieben, was denn die Trocknerhauben auf dem Cover mit dem Fall zu tun haben sollen und leider war die Lösung des Falles auch schon viel zu früh für mich erkennbar was die Spannung gemindert hat. Fazit: Ein etwas ungewöhnlicher bayrischer Krimi, gewürzt mit Dialekt, einer Prise Satire und deftigem Humor.

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  • Rezension zu "Die schöne Münchnerin" von Harry Kämmerer

    Die Schöne Münchnerin
    Sonnenwind

    Sonnenwind

    20. March 2012 um 15:15

    Anfangs hätte ich fast aufgegeben. Das Buch macht den Eindruck, als sei es von der Zeitung mit den großen Buchstaben gesponsert, um ihre Leser an anspruchsvollere Literatur heranzuführen. Wäre noch ein einziges Mal das Schlagwort: "Nenn mich nicht Loki!" gefallen, wäre das Buch in die Ecke geflogen. Zum Glück endet die Existenz dieses wortgewandten Bösewichts relativ frühzeitig. Auch die Kommissare halten ihre Kommunikation - selbst in direkter Umgebung der Leiche - auf einem Niveau weit unterhalb einer normalen Umgangssprache. Im weiteren Verlauf wird das weniger auffällig. Oder stumpft man als Leser nur ab? [SPOILER]In einem der spannendsten Abschnitte des Buches unternimmt der vorgesetzte Kriminalbeamte zum Zweck der Observierung einer verdeckten Ermittlung einen Waldspaziergang mit seinem Dackel, den er ausnahmsweise mal selbst ausführt. Dabei wird er von einem "Halunken", dem er gerade wenig subtil nachzuschleichen versucht, überwältigt und gefesselt, woraufhin besagter Kampfdackel dem "Bösewicht" seine Zähne ins Bein schlägt und ihn verjagt. Dieses Geschehen wird in epischer Breite von einer guten halben Seite goutiert.[/SPOILER] Die Kapitel sind eher kurz. Das wohl beeindruckendste Beispiel ist die Beschreibung des Vorgangs, als einer der Kriminalbeamten den Deckel seines vor sich hinkochenden Abendessens hebt. Dieses Geschehen umfaßt sechs Zeilen plus drei Wörter. Hat aber eine eigene Kapitelüberschrift - wie jedes andere Kapitel auch -: "fast perfekt", was dem weniger geübten Hobby-Kriminaler zu der Erkenntnis verhilft, daß das Essen bald fertig ist. Grundsätzlich ist nichts gegen kurze Sinnabschnitte zu sagen, auch wenn es mitunter den Lesefluss erheblich stört. Zumal in Verbindung mit diesem Überschriftenwahn. Ein Sternchen zwischen den Sinnabschnitten hätte es auch getan. Beim vorliegenden Text habe ich diese Arbeitsweise aber sehr begrüßt, bietet sie doch in relativ angenehmen Einheiten von ein bis drei Minuten die Möglichkeit, eine Pause bei der Lektüre einzulegen. Was ich auch immer wieder genutzt habe. Am Anfang häufiger, gegen Ende zum Glück nachlassend, werden Gedichte eingestreut, die der Feder eines der Kriminalisten entspringen sollen. Deren Qualität ist aber mindestens genauso fragwürdig wie die des ganzen Buches. Nachdem sie in aller Regel auch wenig zum Plot beitragen, dienen sie wohl eher dazu, die vielen leeren Seiten zu füllen. Überhaupt findet die Handlung bröckchenweise an verschiedenen Orten statt, selten mit Bezug zur polizeilichen Ermittlung, dagegen häufig im Privatbereich der Ermittler. Die Persönlichkeiten gewinnen dadurch aber kaum an Profil, die Charaktere bleiben blaß, die Handlungen unmotiviert. Selbständig handelnde Ermittler ist man ja schon gewohnt, und das kann auch sehr angenehm sein. [SPOILER]Wenn allerdings Kriminalbeamte nachts und teils außerhalb des Dienstes mit einem Nackten Fassadenkletterei betreiben, ist das doch ein wenig zweifelhaft.[/SPOILER] Spannung versucht der allwissende Erzähler vorzugsweise durch Fragen zu erzeugen, was aber in der Regel ins Leere läuft (fünf rhetorische Fragen, als der observierende Kriminalbeamte eine SMS möglicherweise vom zu beschützenden Objekt verschläft); sprachliche Highlights sucht man ebenfalls vergeblich. Die interessanteste Person im Buch ist wohl der Hund, der dem einen Kriminalbeamten gehört, aber ständig an den anderen abgetreten wird, dem das aber nicht viel ausmacht, weil er sich dadurch einen Fuß in der Tür bei den Damen verspricht. Alles in allem würde ich sagen: Ein Buch für den Notfall, wenn sich kein anderes mehr im Schrank findet. Allerdings ist die Lektüre nach meiner Erfahrung eine ausgezeichnete Einschlafhilfe. Immerhin!

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