Harry Kämmerer Heiligenblut

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(0)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Heiligenblut“ von Harry Kämmerer

Aus dem vierten Stock eines Rokoko-Palais in der schönsten Straße Münchens fällt ein Toter in schwarzer Soutane. Klar, dass Hummels Chef Mader und sein Team erst mal auf eine Mauer des Schweigens stoßen: Der tote Priester war für den Verkauf des wertvollen Palais zuständig; dabei war er wohl jemandem im Weg gewesen. Als im Badezimmer seiner Zweitwohnung eine junge Frau tot in Beizlauge aufgefunden wird, spannen sogar Hummel, Mader & Co, dass der Gefallene ein gefährliches Doppelleben führte …

Stöbern in Krimi & Thriller

Die gute Tochter

Sehr gut umgesetztes Drama, mit Längen im Mittelteil, dafür aber Überraschungen zum Schluss

SillyT

Kalte Seele, dunkles Herz

Tolles Cover, aber recht enttäuschende Geschichte. Hatte mir etwas Anderes darunter vorgestellt.

Thrillerlady

Sag kein Wort

Unglaublich fesselnd!

Eori

Ich soll nicht lügen

Packend und bewegend. Allerdings ist ein Buch, in denen die Protagonisten an psychischen Erkrankungen leiden nicht gleich ein Psychothriller

LarryCoconarry

Redemption Road - Straße der Vergeltung

Großartig geschrieben und hochspannend, rasant. Ein Thriller-Highlight.

Nisnis

Kreuzschnitt

Verbrechen in Vergangenheit und Gegenwart

mareikealbracht

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Nette Unterhaltung aber mit schlechtem Spannungsaufbau

    Heiligenblut
    Eglfinger

    Eglfinger

    29. March 2013 um 14:19

    Klappentext: Da, wo München richtig schwarz ist: ein toter Priester, dubiose Immobiliengeschäfte, das Verschwinden wertvoller Kirchenkunst, eine Frauenleiche im Säurebad. Ein neuer Fall für Mader, Hummel & Co., bei dem nur noch Beten hilft. Wie’s der Teufel will: Kaum hat Kriminalkommissar Hummel sein Sabbatical beendet, schon fällt ihm ein neuer Fall vor die Füße. Und zwar aus dem vierten Stock eines Rokoko-Palais in der Kardinal-Faulhaber-Straße, der schönsten Straße Münchens: Ein Toter in schwarzer Soutane. Klar, dass Hummels Chef Mader und sein Team erst mal auf eine Mauer des Schweigens stoßen: Der tote Priester war für den Verkauf des wertvollen Palais zuständig; dabei war er wohl jemandem im Weg gewesen. Als im Badezimmer seiner Zweitwohnung eine junge Frau tot in Beizlauge aufgefunden wird, spannen sogar Hummel, Mader & Co, dass der Gefallene ein gefährliches Doppelleben führte… Inhalt: Hummel kommt nach seinem letzten beinahe tödlich verlaufenden Fall aus „Die Schöne Münchnerin“ wieder zurück und wird langsam wieder in das Berufsleben eingegliedert. Als er in der Kardinal-Faulhaber-Straße spazieren geht, fällt ihm ein Geistlicher vor die Füße. Gegenüber befindet sich das Literaturhaus Münchens. Er trifft dort auf seine Literaturagentin, die ihm erzählt, dass jemand gesehen habe, dass der Geistliche wohl eher gestoßen wurde und schon ermitteln Hummel, Mader & Co in einem neuen Mordfall. Das Gebäude aus dem der Geistliche fiel soll verkauft werden. Es sind noch zwei Investoren, die sich um den Kauf bewerben. Ein Investor ist eine mailändische Bank und der andere ist ein regionaler Investor. Mit dabei sind Dr. Patzer und sein Kompagnon Steinle, bekannt aus „Isartod“. Dosi verschlägt es nach Hause nach Passau, als sie Steinle in München mit einem Passauer Baulöwen trifft. Da sie schon mal in Passau ist, kann sie sich auch um die Angelegenheit mit ihrem Haus kümmern, in dem immer noch ihr Exmann Eric wohnt. Es kommt zum Streit und Eric verschwindet spurlos und Dosi steht auf einmal unter Mordverdacht. Hummel fährt zu ihr um ihr beizustehen und bald darauf stoßen sie auf einen Ring von Antiquitätenhändlern, die mit geklautem Diebesgut handeln. Der Autor: Harald Kämmerer, geboren 1967, aufgewachsen in Passau, lebt mit seiner Familie in München-Haidhausen. Verlagsredakteur mit Herz für Musik und Literatur. Verfasser von bislang 25 Kurzgeschichten, einer Dissertation zum Thema "Satire und Satire-Theorie im 18. Jahrhundert", einem wissenschaftlichen Lehrbuch und zwei Hörspielserien für Kinder. Sein erster Roman "Isartod" erschien 2010, "Die Schöne Münchnerin" kam 2011 heraus. (Quelle: ullsteinbuchverlage.de) Meine Meinung: Das Buch ist nette Unterhaltung. Aufgrund der vielen Handlungsstränge verliert man schnell den Überblick, so dass einfach kein Spannungsaufbau bemerkbar ist. Mir scheint es auch, als wäre es eher schnell niedergeschrieben und zu wenig durchdacht. Auch fehlt mir die Liebe zum Detail, was das lokale Geschehen angeht, was doch sonst einen Regionalkrimi ausmacht. Auch sind die lustigen Szenen zu durchsichtig, so dass kein humorvoller Überraschungseffekt bei den Dialogen aufkommt. Das ist dem Autor in den beiden Büchern zuvor besser gelungen.  Die Kapitel sind, wie für den Autor üblich, sehr kurz und es liest sich sehr flüssig. Einen anspruchsvollen Text darf man nicht erwarten. Das Cover ist angelehnt an dem Cover aus dem vorherigen Buch „Die Schöne Münchnerin“. Dackel Bajazzo vor einer Tapete aus den 70ern. Das Kreuz, das an der Wand hängt soll Bezug nehmen auf den zweiten Handlungsstrang, in dem es um geklaute kirchliche Antiquitäten geht und der Blutfleck stellt die Morde dar, die es im ersten Handlungsstrang aufzuklären gilt. Ein Cover mit Wiedererkennungswert, wenn es auch mehr verspricht, als die Handlung im gesamten wiedergibt. Mein Fazit: Nette Fortsetzung um Kommissar Mader & Co, aber zu unübersichtlich und mit zu wenig wirklich überraschenden Szenen oder Dialogen. 3 von 5 Sternen.

    Mehr