Harry Kämmerer Isartod

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Inhaltsangabe zu „Isartod“ von Harry Kämmerer

Eine Wasserleiche in der Isar, ein sauber filetierter Mann vor der Allianz-Arena: Die Mordserie, die offenbar viel mit Fleisch und Wellness und makabrer Phantasie zu tun hat, reißt Hauptkommissar Mader und sein Team aus dem Trott – direkt hinein in den klassisch-bayrischen Filz. Es könnte so schön sein. Die ersten Biergärten geöffnet, der Föhn lässt die Berge leuchten. Frühlingsstimmung. Auch in der Mordkommission I. Die Frauenleiche in der Isar beunruhigt Chefermittler Mader noch nicht sehr. So was kommt vor. Als aber an der Allianz-Arena ein grausam filetierter Mann gefunden wird, werden Mader und seine beiden Kollegen Hummel und Zankl dann doch unruhig. Dem Teufel sei Dank bekommen sie Unterstützung: die rustikale, rothaarige Doris „Dosi“ Rossmeier aus Niederbayern. Nur schade, dass sie optisch an das Sams erinnert. Doch die vier müssen sich zusammenraufen, denn das Arbeitspensum nimmt rasant zu: noch mehr verstümmelte Leichen, Menschen fallen aus Fenstern, ein russisches Inkassoteam stirbt im Kugelhagel. Und das alles wegen eines bizarren Wellnessprojekts im Isartal, in das allerlei Prominenz aus Politik und Wirtschaft verwickelt ist. Zwischen Pasing, Fröttmaning und dem Münchner Süden schlagen sich Mader und seine Kollegen mit schrägem Humor, bösen Witzen und bayrischer Gelassenheit durch.

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    Isartod
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. April 2013 um 20:00

    In "Isartod" ermitteln 4 Polizisten in diversen Mordfällen, in denen nicht klar ist, ob sie in Verbindung zueinander stehen. Die 4 sind ganz unterschiedliche Leute, arbeiten mehr oder weniger gut als Team zusammen, haben neben Stress auch viel Spaß miteinander. Man erfährt so einiges über das Privatleben der 4, mir waren sie alle irgendwie sympathisch - im Gegensatz zu den "Gaunern", mit denen sie es zu tun haben. Der Autor beschreibt viele Orte in München, reale und erfundene, auch diese sind alle völlig unterschiedlich. Mir hat der Krimi sehr gefallen, es ist mehr Unterhaltung als Thriller, packend und doch ruhig geschrieben und nie langweilig.

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  • Rezension zu "Isartod" von Harry Kämmerer

    Isartod
    Eglfinger

    Eglfinger

    30. January 2013 um 18:40

    Es könnte so schön sein. Die ersten Biergärten geöffnet, der Föhn lässt die Berge leuchten. Frühlingsstimmung. Auch in der Mordkommission I. Die Frauenleiche in der Isar beunruhigt Chefermittler Mader noch nicht sehr. So was kommt vor. Als aber an der Allianz-Arena ein grausam filetierter Mann gefunden wird, werden Mader und seine beiden Kollegen Hummel und Zankl dann doch unruhig. Dem Teufel sei Dank bekommen sie Unterstützung: die rustikale, rothaarige Doris „Dosi“ Rossmeier aus Niederbayern. Nur schade, dass sie optisch an das Sams erinnert. Doch die vier müssen sich zusammenraufen, denn das Arbeitspensum nimmt rasant zu: noch mehr verstümmelte Leichen, Menschen fallen aus Fenstern, ein russisches Inkassoteam stirbt im Kugelhagel. Und das alles wegen eines bizarren Wellnessprojekts im Isartal, in das allerlei Prominenz aus Politik und Wirtschaft verwickelt ist. Zwischen Pasing, Fröttmaning und dem Münchner Süden schlagen sich Mader und seine Kollegen mit schrägem Humor, bösen Witzen und bayrischer Gelassenheit durch. Das Buch ist ein typischer Regionalkrimi, aber sprüht nur so von trockenem Humor, der mir mehrfach nasse Augen verursacht hat. Es gibt soviel lustige Situationen, dass man beim Lesen das Gefühl hat, man muss das Buch gleich nochmal lesen, weil man vielleicht eine lustige Szene übersehen hat. Es ist kein literarisches Meisterwerk, aber den Anspruch hat der Autor meines Erachtens auch nicht. Die Kapitel sind sehr kurz und manchmal hat man beim Lesen das Gefühl, dass es sich eher um ein Drehbuch handelt. Trotzdem gebe ich 5 Sterne, weil mir dieses Buch einfach sehr viel Freude beim Lesen gemacht hat.

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  • Rezension zu "Isartod" von Harry Kämmerer

    Isartod
    gaby2707

    gaby2707

    19. November 2012 um 18:33

    Karl Maria Mader, 55J., ledig mit Hund Bajazzo, 56qm-Wohnung in Neuperlach, träumt von Catherine Deneuve, als der Anruf über den Fund einer Wasserleiche bei ihm eintrifft. Er beginnt zusammen mit seinen beiden Kollegen Klaus Hummel, der seine täglichen Erlebnisse im Tagebuch festhält und gerne ein Buch veröffentlichen würde, und Zankl zu ermitteln. Als sie eine neue Kollegin bekommen, Doris Rossmeier, von Zankl gedanklich "das SAMS" genannt, erhält diese den Auftrag in einem vermeindlichen Selbstmord eines Burgbesitzers zu recherchieren. Ihrer Meinung nach scheinen beide Fälle irgendwie zusammenzuhängen... In kurzen, knappen und trotzdem aussagekräftigen Sätzen wird wohl jedes bayerische Klischee bedient. Die Protagonisten sind mir z.T. schon aus der "schönen Münchnerin" bekannt und werden mit all ihren Macken und Vorzügen liebenswert gezeichnet. Die Geschehnisse sind oft sehr vorhersehbar, was ich persönlich nicht mag. Und auch die Geschichte selbst kommt mir manchmal zusehr an den Haaren herbeigezogen vor. Die immer wieder eingeworfenen Musiktitel nerven mit der Zeit ebenfalls etwas. FAZIT: Ein netter Roman für Zwischendurch, von dem ich mir mehr versprochen hatte.

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  • Rezension zu "Isartod" von Harry Kämmerer

    Isartod
    hebersch

    hebersch

    05. March 2011 um 15:03

    Klasse! Ein leicht schräger Krimi, in München spielend und mit einem tollen Team. Eine Frauenleiche an der Isar gibt dem Team der Mordkommision Rätsel auf. Es stellt sich heraus, dass die Dame bei SM-Sexspielen beteiligt gewesen war. Weitere, merkwürdig zugerichtete Leichen tauchen auf. Es scheint darum zu gehen, in einem Naturschutzgebiet ein riesiges Bauvorhaben umzusetzen. Nicht nur die Verantwortlichen in der Wirtschaft, sondern auch der eigene Chef behindern die Ermittlungen.... Ob Teamleiter (mit Hund), die beiden Kollegen (ein verhinderter Schriftsteller und ein wegen Kinderwunsch hormonsedierter Lehrerinnengatte) und die Neue, eine strafversetzte "Dampfwalze" Dosi genannt, alle sind etwas besonderes. Hoffentlich gibt es bald noch mehr Krimis vom Autor.

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