Harry Kemelman Am Freitag schlief der Rabbi lang

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Inhaltsangabe zu „Am Freitag schlief der Rabbi lang“ von Harry Kemelman

An einem Freitag wird die Leiche einer jungen Frau entdeckt. Sie war Kindermädchen und, wie bei der Obduktion festgestellt wird, schwanger. Wurde sie deshalb ermordet? Bald verhaftet die Polizei einen Verdächtigen. Doch Rabbi David Small glaubt nicht an dessen Schuld. Er überzeugt Polizeichef Lanigan, macht sich damit aber selbst verdächtig. Denn unter den Fenstern seiner Synagoge geschah der Mord - und in seinem Wagen wurde die Handtasche der Toten gefunden.

Der erste Fall für den legendären Rabbi und Amateurdetektiv David Small.

Herrlich altmodisch, leicht eingestaubt und eine gelungene Urlaubslektüre. Ein sympathischer Ermittler vom alten Schlag.

— Nikolaus_Klammer

Freu mich auf den nächsten Teil!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • "Am Freitag schlief der Rabbi lang” von Harry Kemelman

    Am Freitag schlief der Rabbi lang

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. March 2016 um 15:17

    Autor: Harry Kemelman Titel: Am Freitag schlief der Rabbi lang Gattung: Roman Erschienen: 2015 Gelesene Ausgabe: Unionsverlag ISBN: 978-329-320-709-7 Gelesen auf: Deutsch Gelesen im: März 2016 Zum Buch: Endlich mal wieder ein Krimi, den ich in einem Rutsch durchgelesen habe. Der spannend, humorvoll und fesselnd war. Die Rabbi-Small-Krimi-Reihe, zählt zu den Klassikern der amerikanischen Kriminalromane. Die Handlung spielt in dem New England der 1950er und 60er Jahre. Hauptfigur ist der liebenswerte David Small, Rabbiner und mit Leib und Seele Gelehrter. In der jungen, aufstrebenden, jüdischen Gemeinde aneckend, beginnt der Anti-Held auch noch sich in die Ermittlungen der Polizei einzumischen, als ein junges Dienstmädchen vor seiner Synagoge ermordet aufgefunden wird. Im Agatha-Christie-Stil wird auch hier der Kriminalfall aufgerollt, dieses jedoch erscheint eher nebensächlich, denn primär vermitteln die Krimis das Gemeindeleben, das Leben in der USA zur Mitte des 20.Jahrhunderts und Elemente des Judentums. Aus historischer und religiöser Perspektive hochinteressant! Es hat mir unglaublich Spaß gemacht, zu sehen wie sich Rabbi Small unter Menschen bewegt, mit seiner Liebenswürdigkeit ein paar Gemeindemitglieder und den Polizeichef um den Finger wickelt und mit der Hilfe des Talmuds den Mordfall löst. Die Figuren sind gut durchdacht, vielschichtig und laden zum mit fiebern ein. Die Welt von Rabbi Small ist definitiv eine, die ich gerne noch einmal betreten werde. Lieblingsstelle: Diskussion zwischen dem Gemeinderat ob man die Anstellung des Rabbis verlängert. Zitat: “Es liegt doch schon ein Antrag vor.” “Dabei geht es ja um das Gleiche. Na gut, dann stelle ich eben einen Zusatzantrag.” “Irgendwelche Bemerkungen zu dem Zusatzantrag?”, fragte Wasserman. “Einen Augenblick bitte”, rief Meyer Goldfarb. “Der Zusatzantrag betrifft meinen Antrag.”[1] Stil und Sprache: jüdische Kulturbegriffe, ansonsten sehr knapp gehalten Zitat: “”Ein doller Busche”, meinte Schwarz. “Ein charif, Ben, ein regelrechter charif”.“[2] Schlüssigkeit der Handlung: wunderbar zu folgen, klar strukturiert und relativ knapp Das hat mir gefallen: Die gelungene Mischung zwischen Roman und Krimi. Das hat mir nicht gefallen: Etwas schmallbrüstig auf der Kriminalroman-Seite Kaufempfehlung: Humorvolle, etwas andere Krimis ohne viel Blut. Interessierte am jüdischen Glauben und des Judentums. Sterne: 5 [1] S.36 [2] S.25

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