Harry Kemelman Am Samstag ass der Rabbi nichts

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Inhaltsangabe zu „Am Samstag ass der Rabbi nichts“ von Harry Kemelman

Auf Rabbi David Small lastet ein schlimmer Verdacht: Hat er den jüdischen Friedhof entweiht, indem er dort einen Selbstmörder begrub? Der Rabbi und Amateurdetektiv ermittelt auf eigene Faust und findet heraus, dass der Mann ermordet wurde. Doch damit steckt er plötzlich in noch viel größeren Schwierigkeiten als zuvor. Der zweite Fall für Rabbi David Small, den kurzsichtigen, unsportlichen, aber überaus scharfsinnigen Schriftgelehrten, der nie um eine treffende Sentenz aus dem Talmud verlegen ist.

Ein weiterer, herrlich amüsanter Band der Rabbi-Small-Reihe.

— beerenbücher
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  • "Am Samstag aß der Rabbi nichts" von Harry Kemelman

    Am Samstag ass der Rabbi nichts
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    09. May 2016 um 09:23

    Autor: Harry Kemelman Titel: Am Samstag aß der Rabbi nichts Gattung: Roman, Krimi Erschienen: 1967 Gelesene Ausgabe: Unionsverlag, 2015 ISBN: 978-329-320-710-3 Gelesen auf: Deutsch (Englisch) Gelesen im: April 2016 Zum Buch: Nachdem mir der erste Band so unwahrscheinlich gut gefallen hat, habe ich mir gleich den zweiten besorgt und war nicht enttäuscht, auch wenn mir persönlich der erste Band noch ein wenig besser gefallen hat. Die Rabbi-Small-Krimi-Reihe, zählt zu den Klassikern der amerikanischen Kriminalromane. Die Handlung spielt in dem New England der 1950er und 60er Jahre. Hauptfigur ist der liebenswerte David Small, Rabbiner und mit Leib und Seele Gelehrter. Ich bin tatsächlich in großer Liebe zu diesem herrlichen gar kindlich trotzigen aber unwahrscheinlich klugen Rabbi entbrannt. Im Agatha-Christie-Stil wird auch hier der Kriminalfall aufgerollt, dieser ist jedoch auch in diesem Band eher nebensächlich, denn primär vermitteln die Krimis das Gemeindeleben, das Leben in der USA zur Mitte des 20.Jahrhunderts und Elemente des Judentums. Der Mordfall, es geht um Betrügereien und einen angeblichen Selbstmord, werden mit Hilfe des Talmuds gelöst. Nebenbei liegt in diesem Band der Fokus auch in der Bürgerrechtsbewegung. Viele altbekannte bereits liebgewonnene Figuren tauchen auf, allerdings auch ein paar Neue und Rabbi Small gewinnt nicht nur neue Freunde sondern natürlich auch neue Feinde dazu. Lieblingsstelle: Diskussion zwischen seiner Frau und ihm über adäquate Kleidung im Gottesdienst Zitat: "Und auf dem Weg zum Tempel? Und nachher, wenn Du mit den Leuten sprichsT? Deine Schuhe sind auch ganz schmutzig." Er begann den Schuh am Hosenbein abzureiben. "David." "Sie werden doch wieder staubig, wenn wir zur Synagoge gehen.", rechtfertigte er sich."[1] Stil und Sprache: kurze, prägnante Sätze; Jüdisches Vokabular und Einfluss Zitat: "Rabbi Small kehrte lachend zum Tisch zurück. "Diese Kantoren sind wie kleine Kinder. Vielleicht brauchen sie deshalb ihre Namen immer in der Verkleinerungsform - Jossele, Mottele, Itzikel!""[2] Schlüssigkeit der Handlung: klarer Mordfall, der bis zu seiner Aufklärung spannend und nicht vorhersehbar bleibt. Das hat mir gefallen: Eindeutig die Personen, den Humor und das soziokulturelle Umfeld, über das man so viel erfährt. Das hat mir nicht gefallen: Der Mordfall bleibt ein wenig hinter dem fulminanten ersten Band zurück. In One Sentence: Ein weiterer, herrlich amüsanter Band der Rabbi-Small-Reihe. Sterne: 4 [1] S.8 [2] S.15

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