Harry Michael Liedtke Begräbnis auf dem Mond

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Inhaltsangabe zu „Begräbnis auf dem Mond“ von Harry Michael Liedtke

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Ich kam leider überhaupt nicht rein und habe es dann abgebrochen. Nicht Meins :(

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Zu Beginn ein toller Regiokrimi, der leider immer mehr in einer Posse endete

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Nachts am Brenner

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Was wir getan haben

Leider langweilig und langatmig. Habe, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, mehr erwartet.

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waaaahnsinn, diese reihe!.... band 4 haut mich komplett um.... spannend von seite 1 bis 570.. ohne längen.... hammer!

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Die Party

Definitiv Lesenswert.

SaSu13

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    Begräbnis auf dem Mond
    BerndBadura

    BerndBadura

    22. December 2013 um 03:10

    „Begräbnis auf den Mond – und andere abgründige Begebenheiten“ von Harry Michael Liedtke ist ein besonderes Leserlebnis, in dem immer wieder schräge, teils sogar göttliche Charaktere und manch trotteliger, aber immer äußerst menschlich und sympathisch geratener Antiheld, durch unheimlich skurrile Abenteuer und Unwägbarkeiten des Lebens gelangen muss. Egal, ob die Geschichten den Leser zu Poseidons Thron entführen, einen wissen lassen, was so besonders an der Spinne Itsy ist, es um das erlangen eines magischen Artefaktes oder um gezielte Kaolrienaufnahme geht – selbst wenn man Frank Lessing bei der Rettung der Nashörner begleitet, jeder der insgesamt 18 Geschichten ist voller teils sehr lebensnaher Parodien, Slapstick und Satire. Wie in seiner Geschichte über die Biobrände, verwendet der Autor dabei nur die allerfeinsten Zutaten, um sein überaus vergnügliches Leseerlebnis zusammenzubrauen. Es ist ganz egal ob Sie das Buch am Stück verschlingen, oder sich jede Geschichte als kleinen Pausenhappen für zwischendurch gönnen, es weiß vollends zu unterhalten. Das einzige was man ihm vielleicht vorwerfen muss, ist dass es wenig zu dünn geraten ist. Hoffentlich sorgt Herr Liedtke bald für Nachschub, so dass wir Leser uns über weitere Skurilitäten und seinen markant schrägen Humor erfreuen können. Ob als Geschenk, oder zum selberlesen, dieses Buch kann jeden Fan des tiefgründigen Humors (ala Douglas Adams, Terry Pratchett oder Monty Python) ans Herz gelegt werden.

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  • Rezension zu "Begräbnis auf dem Mond" von Harry Michael Liedtke

    Begräbnis auf dem Mond
    angeli

    angeli

    30. July 2012 um 16:17

    Die Kurzgeschichtensammlung "Begräbnis auf dem Mond" von Harry Michael Liedtke erzählt über Menschen, die sich in einer ungewöhnlichen, absurden oder lebensbedrohlichen Lage befinden, deren Ausgang für die Leser eine völlig unerwartete, nahezu bizarre Überraschung bereithält. Überaus witzig, begleitet von einem hohen Maß an Wortgewandtheit und Scharfsinn, beschreibt er seine Figuren, die sich, von ihren anthropologisch bedingten Neigungen wie Lust, Genuss, Liebe, Schmerz, Habgier und Rache getrieben, in einer schwierigen Verwicklung ihres einsamen oder gar eigenbrötlerischen Daseins bewähren. Darüber hinaus spricht Harry Michael Liedtke in einer seiner Geschichten sozio-ökonomische Probleme bei der Aufarbeitung der Vergangenheit an, die durch das Konsumdenken in der Filmbranche nur schwer lösbar erscheinen, da zu Gunsten des Umsatzes die reine Wahrheit eher verharmlost dargestellt wird, als die Menschen ehrlich aufzuklären. Alles in Allem bietet das Buch seinen Lesern eine abwechslungsreiche, spannende und unterhaltsame Lektüre.

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  • Rezension zu "Begräbnis auf dem Mond" von Harry Michael Liedtke

    Begräbnis auf dem Mond
    Angelika_Stephan

    Angelika_Stephan

    02. October 2011 um 19:22

    Harry Liedtke – Ein Begräbnis auf dem Mond Der Titel des Buches von Harry Liedtke - Ein Begräbnis auf dem Mond …. und andere abgründige Begebenheiten – lässt es bereits erahnen: hier erwarten den Leser Geschichten, die ungewöhnlich sind. Der Autor bietet auf 152 Seiten des Taschenbuches, das im Holzheimer Verlag erschienen ist, besten Lesespaß. Begleitet werden seine Texte dabei von Julia Rökens gelungenen Illustrationen. Begeistert von lockeren Sprüchen und Formulierungen lese ich diesen Band mit seinen 17 satirischen Kurzgeschichten und Erzählungen in einem Rutsch durch. Hier prallen umgangssprachliche Wortwahl – schüttelt sich aus seinen Klamotten - und Fachjargon aufeinander, immer gut pointiert. Hier wird von einem magischen Amulett berichtet, das Mojo heißt. Auch das – Squeeze out – oder - Phalanx - im Börsenbereich sind dem Autor nicht unbekannt. Die witzigen Trinksprüche von Harry Liedtke wie - Lustig, durstig, arbeitslos - und Alltagsweisheiten - Tue Gutes, rede darüber und zeige es allen - sowie die kreativen Wortschöpfungen wie – benasrümpft -, - Schweißperlenveranstaltungen - oder der - Verdammnisstrudel - lassen beim Lesen oft laut auflachen. Jede seiner Geschichten enthält die Fachterminologie des jeweiligen Umfeldes der Geschichte und wirkt dadurch auch glaubwürdig. Da jongliert Harry Liedtke mit seinen Ausdrücken genauso sicher im Börsenbereich, im Schneideraum des Filmateliers sowie in der Fußballwelt. Wunderschöne Metaphern lassen staunen: - … es ruppte der Professor wie ein Rechen durch Torstens Gedankendickicht….-. Sehr anschaulich vom Autor beschrieben, erleben seine Protagonisten Situationen, in die sie durch Widrigkeiten des Schicksals hineinstolpern und dann versuchen, sich mit viel kreativer Energie herauszumanövrieren. Hier geht es um Rache, Freundschaft, Einsamkeit, Eitelkeiten, Tierschutz und Menschenrechte, Manipulationen. - Hier steppt der Bär – ja genau! Hier wird sich in Gedankengänge hineingesteigert und diese in der Fantasie ausgelebt, direkt - mit voller Wortgewalt. Hier wundert man sich nicht mehr, auch nicht über ein - Ein Begräbnis auf dem Mond - . Harry Liedtkes skurrile Texte - ein Wink mit dem Zaunpfahl- auf eigene Unzulänglichkeiten oder Wünsche. Ein Buch, das ich sehr empfehlen kann!

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  • Rezension zu "Begräbnis auf dem Mond" von Harry Michael Liedtke

    Begräbnis auf dem Mond
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. May 2011 um 11:55

    Das Leben an sich ist schon verrückt genug - mag man denken. Nein. Nach der Lektüre des Buchs habe ich noch einige Dinge mehr entdeckt, die mir vielleicht nur unterbewußt klar waren. Selten habe ich so vorder- wie hintergründig gelacht und ebenso nachgedacht. Wortgewaltig heißt hier: Sprachlich sehr ausgereift, satirisch, skurril, wunderschön. Da folgt ein Autor Tucholsky und Kästner - und ohne jede Anbiederung oder gar abzukupfern. Absolut lesenswert

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  • Rezension zu "Begräbnis auf dem Mond" von Harry Michael Liedtke

    Begräbnis auf dem Mond
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    29. April 2011 um 07:41

    Ohrenfälliges Erkennungsmerkmal des Homo ruhrgebietiensis, heißt es, sei die gesprächsweise gebetsmühlenhaft eingeflochtene Interjektion "woll", die jegliche Klage über Wetterlagen, Wert(e)verfall und andere Wehwehchen ultimativ-suggestiv auf den Punkt bringt: "Woll?" - "Jawoll!", fühlt sich der Zuhörer gedrängt tröstend zu echoen. Eben dieser "Woll"-Effekt, die, Lust am "Woll", um nicht zu sagen: "Woll-Lust" des Klagens, versinnbildlicht den Grundtenor der siebzehn Erzählungen des Gladbeckers Harry Michael Liedtke, die der Holzheimer Verlag Hamburg unter dem Titel "Begräbnis auf dem Mond und andere abgründige Begebenheiten" herausgebracht hat. Ob Liedtke von Johannisbeerenobstbrandsüffellust, Monsterburgerwettfressen, Trübsinnsträumen eines eingefleischten MSV-Fans, einer leichengepflasterten Glückstalisman-Jagd, obsessiven Hasstänzen auf dem Grab des Rivalen, einem deutschen Tischfußballmeisterschaftsherreneinzelfinalspiel, einem blutig-kulinarisch-makabren Soldaten-Schikane-Rachefeldzug fabuliert, ob er Göttergrimm, Nasenschönheits-OP-Sponsoring, eine Breitmaulnashorn-Attacke, ein Athabasken-Goldgräber-Massaker, überdosierte Einsamkeit oder eine Vorstandssitzung wortreich schildert, sich durch das Innenleben eines Filmrestaurateurs, eines von unerwünschten Besuchern geplagten Jagdhüttenbesitzers oder des Testamentsvollstreckers eines abgehalfterten Wrestling-Stars wühlt, stets lässt er den Leser in tragikomisch-lächerlicher Melancholie gründeln. Dem Trübsinn entkommt er weniger aufgrund der gelegentlichen Happy-Ends als vielmehr dank Liedtkes Wort-„Woll“-Lust . Es sind keine plotstarken pointierten Erzählungen, die wir hier geboten bekommen, die Handlung ist oft nahezu nebensächlich. Liedtkes Protagonisten sind die Erfolglosen, Gedemütigten oder schlicht Schrulligen, und er schafft es, dem Leser ihr Leiden an sich und der Welt, ihre skurril-absurden Missgeschicke und Obsessionen in geradezu wollüstig-wortlustigen Tiraden nicht nur nachvollzieh-, sondern mitleidbar im besten augenzwinkernd-genüsslichen Sinne zu machen, getreu der im Klappentext zitierten Frage: "Aber mal ehrlich, geht der krankhafte Zwang, sich heillos in Dinge hineinzusteigern, nicht auch oft einher mit schierer Lust...?"

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  • Rezension zu "Begräbnis auf dem Mond" von Harry Michael Liedtke

    Begräbnis auf dem Mond
    musterfrau

    musterfrau

    15. December 2010 um 17:26

    Ein wirklich nettes Buch! 17 versponnene Kurzgeschichten über Wahn und Besessenheit in hübsch grilliger Fabuliersprache. Philosopisch, klamaukig, moralisch, pointiert, verquast, zynisch, mokant und zotig kommt dieser abseitige Erzählband daher, der beweist, dass im Leben eigentlich nichts banal ist, erst recht nicht der Alltag. Freunde gepflegter Satire, eigenwilliger Formulierungen und schrulliger Typen dürften an diesem Sammelband spleeniger Fantasien ihren Spaß haben.

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  • Rezension zu "Begräbnis auf dem Mond" von Harry Michael Liedtke

    Begräbnis auf dem Mond
    Mumpitz

    Mumpitz

    05. November 2010 um 16:29

    Harry Michael Liedtke: Begräbnis auf dem Mond und andere abgründige Begebenheiten. Holzheimer-Verlag, ISBN 978-3-938297-53-7, 14,80 € Das erste, das ich bei Büchern lese, ist der Rückendeckeltext. Noch bevor ich sie bezahle sogar. Da kommt mir also ein schwarzes Taschenbüchlein in die Finger, mit einem Mond und einem Grabstein auf dem Einband, ich drehe es herum und lese was von Kratzern und Dellen einer doch körperlosen Seele, von einer zermackten Innenwelt, dessen Gärprodukte und Bitterstoffe hochbrodeln – und meine Erwartungshaltung schwankt zwischen schwarzmalerischer Philo- und tiefgründiger Psychologie. Na, da es sich um Kurzgeschichten handelt, gehe ich kein Risiko ein, mittendrin genervt abzubrechen. Zudem liebe ich Kurzgeschichten als Bettlektüre. Ich liege also am Abend wohlig in den Kissen und der erste Satz, den ich lese, lautet: „Oh ja, holla, der brannte in der Kehle nach!“ Und als ich bei der letzten Seite angekommen bin, muss ich schmunzeln. Denn der Autor hat sicher nicht geahnt, dass dieser erste Satz die Quintessenz meiner Rezension sein würde! Ja, holla, diese Geschichten brennen in der Kehle nach! „Begräbnis auf dem Mond“ nennt sich diese Sammlung skurriler Fantasien, und das Faszinierende dabei ist: so verrückt die beschriebenen Geschöpfe und ihre seltsamen Gelüste und Neigungen auch erscheinen, ihre Erlebnisse wirken nie unglaubwürdig. Warum nimmt man Herrn Liedtke all diese Strubbeligkeiten ab, habe ich mich gefragt. Warum ertappe ich mich dabei, ernsthaft über die Möglichkeit eines Mondbegräbnisses nachzudenken? Warum fühle ich mich dem angeschickerten Poseidon verbunden, der sein Unterwasserregiment zu nachlässig führt? Warum fällt mir beim Blick über die Gräber unseres Kleinstadtfriedhofs seit Neuestem immer Ernst Brückners Veitstanz auf dem Grab seines Widersachers ein? Die Antwort ist: Es verbergen sich sehr subtil hinter all den Unzulänglichkeiten der Hauptdarsteller menschliche Hintergedanken, die wir Leser bislang verdrängt haben mögen. Aber nach wenigen Zeilen spiegelt sich unsere Seele in den bizarren Abenteuern. Sie bringen etwas von uns ans Licht. Und deshalb schläft man auch in den abendlichen Kuschelkissen bei der Lektüre nicht ein, sondern will immer noch mehr. Wie macht Liedtke das? Nun, zunächst einmal hat er das notwendige Gespür, hinter den Oberflächlichkeiten des Alltags die „Klüfte unserer zermackten Innenwelt“ zu erkennen. Zweitens recherchiert er bewundernswert akribisch. Schreibt er über die Hauptversammlung einer Aktiengesellschaft, zweifelt man nicht, dass er selbst dort Jahrzehnte ein- und ausgegangen ist. Ist er als Goldsucher in der Sierra Madre vor den Rothäuten auf der Flucht, riecht man den Schweiß, der Jesse Santer aus den Poren rinnt. Und wenn er als Randy White mit einer Urne in der Tasche durch das Raumfahrzentrum streift, erlebt man die technische Welt der NASA-Schaltzentrale, als ginge man dort regelmäßig ein und aus. Drittens: er kann schreiben. Er versteht sein Handwerk, hat einen beeindruckenden Wortschatz und einen wieder erkennbaren, ganz eigenen Stil. Und last but not least: Er hat Humor. Ein zwinkerndes Auge begleitet all seine wahr werdenden Unmöglichkeiten. Und auch wenn oder gerade weil sein Humor oft schwarzer Natur ist, kann man mit diesen Geschichten nicht nur über all die Verrückten, sondern auch über sich selber lachen. „Oh ja, holla, der brannte in der Kehle nach!“ Und genauso bezeichnend wie der erste Satz ist auch der letzte: „Chapeau, geschickt eingefädelt! Aber warte nur, du Freak, das kriegst du wieder!

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  • Rezension zu "Begräbnis auf dem Mond" von Harry Michael Liedtke

    Begräbnis auf dem Mond
    TheSaint

    TheSaint

    06. March 2010 um 12:40

    Man muß 15 Kurzgeschichten über Branntweinhersteller, eifrige Wettesser, Tischfussballfans oder Einbrecher lesen, ehe man zu der Kurzgeschichte "Moondog" gelangt, die dieser Kurzgeschichtensammlung den durchaus interessanten Titel gab. Die Kurzgeschichten sind in einem humorigen, luftig-leichten Stil und mit unverkennbarer Lust am Wortspiel verfasst. Die einzelnen Handlungen der insgesamt 17 Kurzgeschichten sind vom Genre her sehr verschieden und fundiert ausgeführt. Der einzige Wehmutstropfen bei diesem Ausflug in die Welt des Autors ist das Fehlen eines "Twists", einer "Pointe" am Ende mancher Kurzgeschichte. Man möchte weiterlesen... wird jedoch mit dem Eindruck, daß einige Seiten vom Verlag nicht gedruckt wurden, zurück gelassen. Nach dem Durchlesen hofft man, von diesem Autor in Kürze einen kompletten Roman lesen zu dürfen, da der Stil amüsiert, in seiner Unbeschwertheit und mit einer Prise Skurilität das Lesen vorantreibt und die Lesezeit zu einem vergnüglichen Punkt des Alltagslebens werden läßt.

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