Harry Michael Liedtke Begräbnis auf dem Mond: und andere abgründige Begebenheiten

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Inhaltsangabe zu „Begräbnis auf dem Mond: und andere abgründige Begebenheiten“ von Harry Michael Liedtke

Die abgründigen Begebenheiten von Harry Michael Liedtke gehen oft mehr unter die Haut als einem lieb ist. Das ist hemmungslose Satire, die sämtliche Lachnerven reizt und direkt ans Herz geht. Die brutal-schonungslosen Kurzgeschichten steuern den Leser in eine ganz bestimmte Richtung, um ihn dann mit dem totalen Gegenteil zu faszinieren. Hoher Wiedererkennungswert gepaart mit Schockeffekten und teils abgründigen Gedankengängen sorgen für beste Unterhaltung, Lachtränen und Gänsehauteffekt. Harry Michael Liedtke wagt sich an Alltagsthemen wie Religion, Naturschutz, Alkohol… und trifft damit mitten ins Weltgeschehen. Zeitlos aktuell, in moderner Sprache geschrieben und gedanklich schon einen Schritt voraus. Kein Buch für allzu zaghafte Wesen, aber dafür für jeden, der es wagt, auch mal über sich selbst zu lachen. Die Neuauflage des Buches verfügt über zusätzliche Geschichten und noch mehr Direktheit! 18 Kurzgeschichten und 5 Zeichnungen.

Kultbuch!

— Leuchtfeder
Leuchtfeder
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  • Cool, aber ulkig

    Begräbnis auf dem Mond: und andere abgründige Begebenheiten
    Leuchtfeder

    Leuchtfeder

    07. January 2015 um 04:40

    Mittlerweile schon ein echtes Kultbuch. Harry Michael Liedtkes abgründige Begebenheiten machen Spaß, laden zum Nachdenken ein, sind manchmal etwas merkwürdig, verraten bei aller rotzigen Frechheit viel Anteilnahme. Der Autor zeigt in seinen Texten viel Liebe zu kauzigen Typen - vielleicht weil er selbst einer ist? Seine Figuren, die sich mal im Hier und jetzt, mal in jenseitigen Sphären herumtreiben, sind jedenfalls am Ende immer um eine Erfahrung reicher: Der schnöde Alltag kann mitunter ziemlich flippig, poppig, ungewöhnlich und spannend sein, die exotischen, schillernden Gefilde hingegen recht alltäglich und konventionell. 

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  • Spaßige Bestattung!

    Begräbnis auf dem Mond: und andere abgründige Begebenheiten
    Olivaro

    Olivaro

    17. April 2013 um 14:07

    Fetzig! 18 versponnene Kurzgeschichten über Manien und Marotten, Ticks und Spleens, Passion und Besessenheit in einer köstlich urigen Ausdrucksweise bietet der Erzählband "Begräbnis auf dem Mond" von Harry Michael Liedtke. Mit viel Wortwitz fabuliert sich der Autor durch seine Themenwelten. Manchmal durchaus philosophisch, mitunter moralisch, aber sehr häufig spöttisch und vereinzelt gar zotig beweist er ein ums andere Mal in diesem Sammelband kurioser Fantasien, dass im Leben eigentlich nichts trivial und gewöhnlich ist, schon gar nicht der Alltag. Wer Freude an gepflegter Satire, flapsig-frechen Formulierungen, kauzigen Typen und generell am Absurden hat, sollte sich diesen Spaß gönnen.

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  • Dort wo es menschelt

    Begräbnis auf dem Mond: und andere abgründige Begebenheiten
    Seefahrer

    Seefahrer

    24. March 2013 um 08:39

    Wohl kaum ein Leser, der Figuren in Erzählungen nicht zum Selbstabgleich nutzt. Der stottert wie ich, der wird vom Pech verfolgt, die sucht sich immer die falschen Männer, und doch schaffen sie es bis zum Schluss ... so oder ähnlich wollen wir es lesen. Doch was, wenn die Figuren so viel mit den Lesern gemein haben, mit all seinen Unzulänglichkeiten, dass man sich selbst fragt, wie man in der jeweiligen Geschichte handeln würde. Schmunzeln ist garantiert. Und das Tröstliche: so weit wie die Figuren würden wir nie gehen! Höchstens in Gedanken - und da holen sie einen ein, die Geschichten von Harry M. Liedtke. Wer den Autor live erleben durfte weiß, dass es immer angenehm menschelt und vor Selbstironie sprüht. Und seien wir ehrlich: Genau das wollen wir doch hören. Wer jetzt vor Scham versinkt und sich lieber gleich auf dem Mond begraben lassen möchte - sorry, auch diese Idee kam hier schon vor. Als Wermutstropfen bleibt lediglich der Wunsch nach mehr davon.

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