Harry Theodor Master Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1

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Inhaltsangabe zu „Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1“ von Harry Theodor Master

Seit der Niederlage im Zweiten Galaktischen Krieg wird die Erde von der Ost-Galaktischen Republik beherrscht. Wie viele Terraner träumt der fünfzehnjährige Chris Bowers von der Befreiung Terras von der Fremdherrschaft. Mit ein paar Freunden schließt er sich einem Geheimbund an, der die Wiederherstellung des zerschlagenen Terranischen Imperiums zum Ziel hat. Geprägt durch schicksalhafte Begegnungen und Ereignisse schreibt Chris als Student ein wegweisendes Buch, wird Chefredakteur eines Politikjournals, gründet eine neue politische Partei, wird ins Parlament der Demokratischen Republik Terra gewählt und steigt zum Führer der parlamentarischen Opposition auf. Entschlossen strebt er das Präsidentenamt an.

Teil 1 des zweibändigen Romans schildert den Aufstieg des jungen Chris Bowers vom fünfzehnjährigen Schüler, dessen Idole Cäsar und Napoleon Bonaparte sind, zum Präsidenten der Erde und Gründer des Neuen Terranischen Imperiums.

Harry T. Master schrieb die Urfassung dieses politischen SF-Romans im Alter von siebzehn Jahren, dreißig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs.

Jugendlichen Politik verständlicher machen

— lollo75

Since-fiction Roman über eine Jungen Mann

— Mattder

Insgesamt leider viel mehr Politik als SF.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Durchaus unterhaltsam und kurzweilig, aber die Figuren bleiben eher flach

— tob82

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  • Buchverlosung zu "Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1" von Harry Theodor Master

    Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1

    FiFa-Verlag

    19. September 2017 um 10:57

    Kurz vor der Bundestagswahl verlose ich für politisch interessierte Leser 3 Exemplare meines im Jahr 2015 neu überarbeiteten politischen Science-Fiction-Romans AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS (Teil 1) aus dem Jahr 1975. Worum es darin geht, ist dem Vorwort des Romans zu entnehmen:Im Mai 1975 beging Deutschland den 30. Jahrestag des Endes des grausamsten und unmenschlichsten Regimes, das je auf deutschem Boden gewütet hat: des Nazi-Reichs Adolf Hitlers. In zahlreichen Fernsehsendungen wurde damals daran erinnert.Diese Sendungen und der Spielfilm HITLER – DIE LETZTEN ZEHN TAGE mit Alec Guinness in der Hauptrolle waren für mich – wie für viele Jugendliche der damaligen Zeit – Anlass, mich intensiver mit Hitler und seiner Machtpolitik zu beschäftigen. Im Jahr 1975 wurde ich siebzehn Jahre alt und fragte mich, wie die Geschichte verlaufen wäre, wenn statt des Judenvergasers und größenwahnsinnigen Kriegsverbrechers Hitler ein positiver »Führer« an der Spitze des Landes gestanden wäre, der seine Mitmenschen liebt und ihnen ein Leben in Frieden, Freiheit, Wohlstand und Menschenwürde garantiert. Meine Vorstellung von einem solchen Politiker war damals geprägt durch die Science-Fiction-Serie PERRY RHODAN, die ich als Jugendlicher gelesen hatte. So schuf ich 1975 die Romanfigur CHRIS BOWERS als positiven Gegenentwurf zu Hitler und zugleich als etwas realistischere Variante des Weltregenten Perry Rhodan, der mir zu perfekt und fehlerfrei erschien.Im Sommer 1975 schrieb ich den 1. Teil von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS und im darauffolgenden Winter den 2. Teil. Der Roman erzählt – beginnend im Alter von fünfzehn Jahren – die Lebensgeschichte eines Mannes, der sich schon als Jugendlicher politisch engagiert, als Student eine Partei gründet, Parlamentsabgeordneter, Oppositionsführer und schließlich terranischer Präsident wird und auf dem Höhepunkt seiner Macht über die gesamte galaktische Menschheit herrscht. Dabei zeigen sich immer wieder – was im 2. Teil des Romans noch deutlicher wird – Parallelen zwischen Chris Bowers und seinen Vorbildern Gaius Julius Cäsar und Napoleon Bonaparte, der im Alter von dreißig Jahren als Erster Konsul Herrscher über Frankreich wurde.Die fast dreihundert Schreibmaschinenseiten dicke Urfassung des Romans lag zweieinhalb Jahre in meinem Schrank, bis ich sie im Sommer 1978 – ein Jahr nachdem ich den Roman MARAGOSSA geschrieben hatte – wieder hervorholte und überarbeitete. Ich studierte inzwischen Psychologie und wollte in der Neufassung von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS noch stärker auf die psychologischen Aspekte politischer Macht eingehen. Darum wählte ich damals für diesen politischen Science-Fiction-Roman den Untertitel »ein Psychogramm der Macht«. Da ich seit Anfang 1977 Stammesvorsitzender bei den Pfadfindern (sozusagen der »Häuptling« von etwa hundert Kindern und Jugendlichen) war, flossen auch viele persönliche Erlebnisse und Erfahrungen aus dieser »Führer-Funktion« in meinen Roman ein.Wie Bobby und Pierre, die Protagonisten des Romans MARAGOSSA, ist auch Chris Bowers zunächst ein idealistischer Träumer: Während die Erde nach dem verlorenen Krieg von der Ost-Galaktischen Republik beherrscht wird, träumt Chris von der Freiheit Terras und einem Neuen Terranischen Imperium, so wie in meiner Jugendzeit viele von einem Staat im Stil des von Perry Rhodan regierten Solaren Imperiums träumten. Doch anders als Bobby und Pierre entwickelt sich Chris Bowers zu einem pragmatischen Politiker, der konsequent nach Macht strebt, »um etwas zum Wohl seiner Mitmenschen machen zu können«, wie es der deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt seinerzeit ausdrückte.Der 1. Teil von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS schildert den Weg des jungen Chris Bowers zur politischen Macht und viele schicksalhafte Begegnungen und Ereignisse, die ihn dabei prägen und beeinflussen. Der 2. Teil zeigt dann, wie Chris mit der errungenen Macht umgeht, was er daraus macht. Dabei stellte ich mir schon 1978 die Frage, ob es den idealen politischen Führer im Stil von Perry Rhodan überhaupt geben kann, ob nicht jeder auch seine Schattenseiten hat, deshalb zwangsläufig Fehler begeht und schließlich auf die eine oder andere Art scheitern muss. Diese Frage kann ich auch heute, vierzig Jahre nachdem ich die Urfassung von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS schrieb, nicht verbindlich beantworten. Aber ich glaube, dass es sich lohnt darüber nachzudenken. Dieser Roman bietet die Möglichkeit dazu.Harry Theodor MasterPS: Ein LovelyBooks-Nutzer schrieb: "Insgesamt leider viel mehr Politik als SF." Das ist zutreffend (wobei ich statt "leider" eher "Gott sei Dank" geschrieben hätte). Wer sich von Science-Fiction Weltraumschlachten und "Landser-Abenteuer im Weltall" (Zitat eines meiner Deutschlehrer über SF-Groschenromane) erwartet, ist nicht der richtige Leser dieses Romans. Bei Chris Bowers geht es um Politik - mit einem Blick in die Vergangenheit (Cäsar, Napoleon, Hitler), aber auch mit einem Blick in die Zukunft: Was kann/wird/muss sich an unserer derzeitigen Politik verändern? Was macht den idealen Politiker aus? Mit welchen Problemen muss er sich auseinandersetzen?

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  • Ein etwas anderer Si Fi Roman

    Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1

    lollo75

    05. August 2017 um 13:09

    Man darf hier nicht den klassischen Si-Fi Roman erwarten. Wenn man sich darauf einlässt, hat man einen kurzweiligen Umriss über einen Schüler, der zum mächtigsten Mann auf Terra wird. Dies alles wird geschildert ohne zu langweilen. Der Schreibstil ist einfach, es handelt sich ja um ein Jugendbuch, das von einen Jugendlichen verfasst wurde. Dass es schon von 1975 stammt fällt nicht auf-der Roman ist und bleibt zeitlos.

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  • Buchverlosung zu "Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1" von Harry Theodor Master

    Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1

    FiFa-Verlag

    Für politisch interessierte Leser verlose ich 3 Exemplare meines im Jahr 2015 neu überarbeiteten politischen Science-Fiction-Romans AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS (Teil 1). Worum es darin geht, ist dem Vorwort des Romans zu entnehmen:Im Mai 1975 beging Deutschland den 30. Jahrestag des Endes des grausamsten und unmenschlichsten Regimes, das je auf deutschem Boden gewütet hat: des Nazi-Reichs Adolf Hitlers. In zahlreichen Fernsehsendungen wurde damals daran erinnert.Diese Sendungen und der Spielfilm HITLER – DIE LETZTEN ZEHN TAGE mit Alec Guinness in der Hauptrolle waren für mich – wie für viele Jugendliche der damaligen Zeit – Anlass, mich intensiver mit Hitler und seiner Machtpolitik zu beschäftigen. Im Jahr 1975 wurde ich siebzehn Jahre alt und fragte mich, wie die Geschichte verlaufen wäre, wenn statt des Judenvergasers und größenwahnsinnigen Kriegsverbrechers Hitler ein positiver »Führer« an der Spitze des Landes gestanden wäre, der seine Mitmenschen liebt und ihnen ein Leben in Frieden, Freiheit, Wohlstand und Menschenwürde garantiert. Meine Vorstellung von einem solchen Politiker war damals geprägt durch die Science-Fiction-Serie PERRY RHODAN, die ich als Jugendlicher gelesen hatte. So schuf ich 1975 die Romanfigur CHRIS BOWERS als positiven Gegenentwurf zu Hitler und zugleich als etwas realistischere Variante des Weltregenten Perry Rhodan, der mir zu perfekt und fehlerfrei erschien.Im Sommer 1975 schrieb ich den 1. Teil von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS und im darauffolgenden Winter den 2. Teil. Der Roman erzählt – beginnend im Alter von fünfzehn Jahren – die Lebensgeschichte eines Mannes, der sich schon als Jugendlicher politisch engagiert, als Student eine Partei gründet, Parlamentsabgeordneter, Oppositionsführer und schließlich terranischer Präsident wird und auf dem Höhepunkt seiner Macht über die gesamte galaktische Menschheit herrscht. Dabei zeigen sich immer wieder – was im 2. Teil des Romans noch deutlicher wird – Parallelen zwischen Chris Bowers und seinen Vorbildern Gaius Julius Cäsar und Napoleon Bonaparte, der im Alter von dreißig Jahren als Erster Konsul Herrscher über Frankreich wurde.Die fast dreihundert Schreibmaschinenseiten dicke Urfassung des Romans lag zweieinhalb Jahre in meinem Schrank, bis ich sie im Sommer 1978 – ein Jahr nachdem ich den Roman MARAGOSSA geschrieben hatte – wieder hervorholte und überarbeitete. Ich studierte inzwischen Psychologie und wollte in der Neufassung von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS noch stärker auf die psychologischen Aspekte politischer Macht eingehen. Darum wählte ich damals für diesen politischen Science-Fiction-Roman den Untertitel »ein Psychogramm der Macht«. Da ich seit Anfang 1977 Stammesvorsitzender bei den Pfadfindern (sozusagen der »Häuptling« von etwa hundert Kindern und Jugendlichen) war, flossen auch viele persönliche Erlebnisse und Erfahrungen aus dieser »Führer-Funktion« in meinen Roman ein.Wie Bobby und Pierre, die Protagonisten des Romans MARAGOSSA, ist auch Chris Bowers zunächst ein idealistischer Träumer: Während die Erde nach dem verlorenen Krieg von der Ost-Galaktischen Republik beherrscht wird, träumt Chris von der Freiheit Terras und einem Neuen Terranischen Imperium, so wie in meiner Jugendzeit viele von einem Staat im Stil des von Perry Rhodan regierten Solaren Imperiums träumten. Doch anders als Bobby und Pierre entwickelt sich Chris Bowers zu einem pragmatischen Politiker, der konsequent nach Macht strebt, »um etwas zum Wohl seiner Mitmenschen machen zu können«, wie es der deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt seinerzeit ausdrückte.Der 1. Teil von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS schildert den Weg des jungen Chris Bowers zur politischen Macht und viele schicksalhafte Begegnungen und Ereignisse, die ihn dabei prägen und beeinflussen. Der 2. Teil zeigt dann, wie Chris mit der errungenen Macht umgeht, was er daraus macht. Dabei stellte ich mir schon 1978 die Frage, ob es den idealen politischen Führer im Stil von Perry Rhodan überhaupt geben kann, ob nicht jeder auch seine Schattenseiten hat, deshalb zwangsläufig Fehler begeht und schließlich auf die eine oder andere Art scheitern muss. Diese Frage kann ich auch heute, vierzig Jahre nachdem ich die Urfassung von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS schrieb, nicht verbindlich beantworten. Aber ich glaube, dass es sich lohnt darüber nachzudenken. Dieser Roman bietet die Möglichkeit dazu.Harry Theodor MasterPS: Ein LovelyBooks-Nutzer schrieb: "Insgesamt leider viel mehr Politik als SF." Das ist zutreffend (wobei ich statt "leider" eher "Gott sei Dank" geschrieben hätte). Wer sich von Science-Fiction Weltraumschlachten und "Landser-Abenteuer im Weltall" (Zitat eines meiner Deutschlehrer über SF-Groschenromane) erwartet, ist nicht der richtige Leser dieses Romans. Bei Chris Bowers geht es um Politik - mit einem Blick in die Vergangenheit (Cäsar, Napoleon, Hitler), aber auch mit einem Blick in die Zukunft: Was kann/wird/muss sich an unserer derzeitigen Politik verändern? Was macht den idealen Politiker aus? Mit welchen Problemen muss er sich auseinandersetzen?

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  • Buchverlosung zu "Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1" von Harry Theodor Master

    Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1

    FiFa-Verlag

    Für politisch interessierte Leser verlose ich 3 Exemplare meines im Jahr 2015 neu überarbeiteten politischen Science-Fiction-Romans AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS (Teil 1). Worum es darin geht, ist dem Vorwort des Romans zu entnehmen:Im Mai 1975 beging Deutschland den 30. Jahrestag des Endes des grausamsten und unmenschlichsten Regimes, das je auf deutschem Boden gewütet hat: des Nazi-Reichs Adolf Hitlers. In zahlreichen Fernsehsendungen wurde damals daran erinnert.Diese Sendungen und der Spielfilm HITLER – DIE LETZTEN ZEHN TAGE mit Alec Guinness in der Hauptrolle waren für mich – wie für viele Jugendliche der damaligen Zeit – Anlass, mich intensiver mit Hitler und seiner Machtpolitik zu beschäftigen. Im Jahr 1975 wurde ich siebzehn Jahre alt und fragte mich, wie die Geschichte verlaufen wäre, wenn statt des Judenvergasers und größenwahnsinnigen Kriegsverbrechers Hitler ein positiver »Führer« an der Spitze des Landes gestanden wäre, der seine Mitmenschen liebt und ihnen ein Leben in Frieden, Freiheit, Wohlstand und Menschenwürde garantiert. Meine Vorstellung von einem solchen Politiker war damals geprägt durch die Science-Fiction-Serie PERRY RHODAN, die ich als Jugendlicher gelesen hatte. So schuf ich 1975 die Romanfigur CHRIS BOWERS als positiven Gegenentwurf zu Hitler und zugleich als etwas realistischere Variante des Weltregenten Perry Rhodan, der mir zu perfekt und fehlerfrei erschien.Im Sommer 1975 schrieb ich den 1. Teil von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS und im darauffolgenden Winter den 2. Teil. Der Roman erzählt – beginnend im Alter von fünfzehn Jahren – die Lebensgeschichte eines Mannes, der sich schon als Jugendlicher politisch engagiert, als Student eine Partei gründet, Parlamentsabgeordneter, Oppositionsführer und schließlich terranischer Präsident wird und auf dem Höhepunkt seiner Macht über die gesamte galaktische Menschheit herrscht. Dabei zeigen sich immer wieder – was im 2. Teil des Romans noch deutlicher wird – Parallelen zwischen Chris Bowers und seinen Vorbildern Gaius Julius Cäsar und Napoleon Bonaparte, der im Alter von dreißig Jahren als Erster Konsul Herrscher über Frankreich wurde.Die fast dreihundert Schreibmaschinenseiten dicke Urfassung des Romans lag zweieinhalb Jahre in meinem Schrank, bis ich sie im Sommer 1978 – ein Jahr nachdem ich den Roman MARAGOSSA geschrieben hatte – wieder hervorholte und überarbeitete. Ich studierte inzwischen Psychologie und wollte in der Neufassung von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS noch stärker auf die psychologischen Aspekte politischer Macht eingehen. Darum wählte ich damals für diesen politischen Science-Fiction-Roman den Untertitel »ein Psychogramm der Macht«. Da ich seit Anfang 1977 Stammesvorsitzender bei den Pfadfindern (sozusagen der »Häuptling« von etwa hundert Kindern und Jugendlichen) war, flossen auch viele persönliche Erlebnisse und Erfahrungen aus dieser »Führer-Funktion« in meinen Roman ein.Wie Bobby und Pierre, die Protagonisten des Romans MARAGOSSA, ist auch Chris Bowers zunächst ein idealistischer Träumer: Während die Erde nach dem verlorenen Krieg von der Ost-Galaktischen Republik beherrscht wird, träumt Chris von der Freiheit Terras und einem Neuen Terranischen Imperium, so wie in meiner Jugendzeit viele von einem Staat im Stil des von Perry Rhodan regierten Solaren Imperiums träumten. Doch anders als Bobby und Pierre entwickelt sich Chris Bowers zu einem pragmatischen Politiker, der konsequent nach Macht strebt, »um etwas zum Wohl seiner Mitmenschen machen zu können«, wie es der deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt seinerzeit ausdrückte.Der 1. Teil von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS schildert den Weg des jungen Chris Bowers zur politischen Macht und viele schicksalhafte Begegnungen und Ereignisse, die ihn dabei prägen und beeinflussen. Der 2. Teil zeigt dann, wie Chris mit der errungenen Macht umgeht, was er daraus macht. Dabei stellte ich mir schon 1978 die Frage, ob es den idealen politischen Führer im Stil von Perry Rhodan überhaupt geben kann, ob nicht jeder auch seine Schattenseiten hat, deshalb zwangsläufig Fehler begeht und schließlich auf die eine oder andere Art scheitern muss. Diese Frage kann ich auch heute, vierzig Jahre nachdem ich die Urfassung von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS schrieb, nicht verbindlich beantworten. Aber ich glaube, dass es sich lohnt darüber nachzudenken. Dieser Roman bietet die Möglichkeit dazu.Harry Theodor Master PS: Ein LovelyBooks-Nutzer schrieb: "Insgesamt leider viel mehr Politik als SF." Das ist zutreffend (wobei ich statt "leider" eher "Gott sei Dank" geschrieben hätte). Wer sich von Science-Fiction Weltraumschlachten und "Landser-Abenteuer im Weltall" (Zitat eines meiner Deutschlehrer über SF-Groschenromane) erwartet, ist nicht der richtige Leser dieses Romans. Bei Chris Bowers geht es um Politik - mit einem Blick in die Vergangenheit (Cäsar, Napoleon, Hitler), aber auch mit einem Blick in die Zukunft: Was kann/wird/muss sich an unserer derzeitigen Politik verändern? Was macht den idealen Politiker aus? Mit welchen Problemen muss er sich auseinandersetzen?

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    Gospel

    22. July 2017 um 20:16
  • Buchverlosung zu "Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1" von Harry Theodor Master

    Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1

    FiFa-Verlag

    Zum Welttag des Buches verlose ich 5 Exemplare meines im Jahr 2015 neu überarbeiteten politischen Science-Fiction-Romans AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS (Teil 1). Worum es darin geht, ist dem Vorwort der jetzt veröffentlichten Ausgabe zu entnehmen:Im Mai 1975 beging Deutschland den 30. Jahrestag des Endes des grausamsten und unmenschlichsten Regimes, das je auf deutschem Boden gewütet hat: des Nazi-Reichs Adolf Hitlers. In zahlreichen Fernsehsendungen wurde damals daran erinnert.Diese Sendungen und der Spielfilm HITLER – DIE LETZTEN ZEHN TAGE mit Alec Guinness in der Hauptrolle waren für mich – wie für viele Jugendliche der damaligen Zeit – Anlass, mich intensiver mit Hitler und seiner Machtpolitik zu beschäftigen. Im Jahr 1975 wurde ich siebzehn Jahre alt und fragte mich, wie die Geschichte verlaufen wäre, wenn statt des Judenvergasers und größenwahnsinnigen Kriegsverbrechers Hitler ein positiver »Führer« an der Spitze des Landes gestanden wäre, der seine Mitmenschen liebt und ihnen ein Leben in Frieden, Freiheit, Wohlstand und Menschenwürde garantiert. Meine Vorstellung von einem solchen Politiker war damals geprägt durch die Science-Fiction-Serie PERRY RHODAN, die ich als Jugendlicher gelesen hatte. So schuf ich 1975 die Romanfigur CHRIS BOWERS als positiven Gegenentwurf zu Hitler und zugleich als etwas realistischere Variante des Weltregenten Perry Rhodan, der mir zu perfekt und fehlerfrei erschien.Im Sommer 1975 schrieb ich den 1. Teil von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS und im darauffolgenden Winter den 2. Teil. Der Roman erzählt – beginnend im Alter von fünfzehn Jahren – die Lebensgeschichte eines Mannes, der sich schon als Jugendlicher politisch engagiert, als Student eine Partei gründet, Parlamentsabgeordneter, Oppositionsführer und schließlich terranischer Präsident wird und auf dem Höhepunkt seiner Macht über die gesamte galaktische Menschheit herrscht. Dabei zeigen sich immer wieder – was im 2. Teil des Romans noch deutlicher wird – Parallelen zwischen Chris Bowers und seinen Vorbildern Gaius Julius Cäsar und Napoleon Bonaparte, der im Alter von dreißig Jahren als Erster Konsul Herrscher über Frankreich wurde.Die fast dreihundert Schreibmaschinenseiten dicke Urfassung des Romans lag zweieinhalb Jahre in meinem Schrank, bis ich sie im Sommer 1978 – ein Jahr nachdem ich den Roman MARAGOSSA geschrieben hatte – wieder hervorholte und überarbeitete. Ich studierte inzwischen Psychologie und wollte in der Neufassung von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS noch stärker auf die psychologischen Aspekte politischer Macht eingehen. Darum wählte ich damals für diesen politischen Science-Fiction-Roman den Untertitel »ein Psychogramm der Macht«. Da ich seit Anfang 1977 Stammesvorsitzender bei den Pfadfindern (sozusagen der »Häuptling« von etwa hundert Kindern und Jugendlichen) war, flossen auch viele persönliche Erlebnisse und Erfahrungen aus dieser »Führer-Funktion« in meinen Roman ein.Wie Bobby und Pierre, die Protagonisten des Romans MARAGOSSA, ist auch Chris Bowers zunächst ein idealistischer Träumer: Während die Erde nach dem verlorenen Krieg von der Ost-Galaktischen Republik beherrscht wird, träumt Chris von der Freiheit Terras und einem Neuen Terranischen Imperium, so wie in meiner Jugendzeit viele von einem Staat im Stil des von Perry Rhodan regierten Solaren Imperiums träumten. Doch anders als Bobby und Pierre entwickelt sich Chris Bowers zu einem pragmatischen Politiker, der konsequent nach Macht strebt, »um etwas zum Wohl seiner Mitmenschen machen zu können«, wie es der deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt seinerzeit ausdrückte.Der 1. Teil von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS schildert den Weg des jungen Chris Bowers zur politischen Macht und viele schicksalhafte Begegnungen und Ereignisse, die ihn dabei prägen und beeinflussen. Der 2. Teil zeigt dann, wie Chris mit der errungenen Macht umgeht, was er daraus macht. Dabei stellte ich mir schon 1978 die Frage, ob es den idealen politischen Führer im Stil von Perry Rhodan überhaupt geben kann, ob nicht jeder auch seine Schattenseiten hat, deshalb zwangsläufig Fehler begeht und schließlich auf die eine oder andere Art scheitern muss. Diese Frage kann ich auch heute, vierzig Jahre nachdem ich die Urfassung von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS schrieb, nicht verbindlich beantworten. Aber ich glaube, dass es sich lohnt darüber nachzudenken. Dieser Roman bietet die Möglichkeit dazu.Harry Theodor Master PS: Ein LovelyBooks-Nutzer schrieb: "Insgesamt leider viel mehr Politik als SF." Das ist zutreffend (wobei ich statt "leider" eher "Gott sei Dank" geschrieben hätte). Wer sich von Science-Fiction Weltraumschlachten und "Landser-Abenteuer im Weltall" (Zitat eines meiner Deutschlehrer über SF-Groschenromane) erwartet, ist nicht der richtige Leser dieses Romans. Bei Chris Bowers geht es um Politik - mit einem Blick in die Vergangenheit (Cäsar, Napoleon, Hitler), aber auch mit einem Blick in die Zukunft: Was kann/wird/muss sich an unserer derzeitigen Politik verändern? Was macht den idealen Politiker aus? Mit welchen Problemen muss er sich auseinandersetzen?

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    • 13
  • Interesserter Since- Fiction Roman

    Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1

    Mattder

    01. March 2017 um 16:52

    Habe das Buch hier gewonnen, danke dafür.Erst habe ich gedacht ein Since- Fiction Roman, bitte Aber dann war ich doch sehr überrascht darüber. Der Roman ist doch sehr gut schrieben wie Chris Bowers Seine schulesche Laufbahn absolviert als klassen bessert und wie sein poltische interesse ihn dazu bringt eine zeitung zu grungen um über den poltische Lage der Erde und des Weltalles. Diese wird verboten und er wird eingesperrt, dafür in der Zeit schreib er ein Buch wie er Poltischen Umstände änderen will und entwicklt ein 10 jahre der vorsieht eine Partei zugründen. Echt spannedenLesen

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  • Durchschaubarer Aufstieg des Terra-Regenten

    Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. February 2017 um 14:32

    Der erste Teil des Buches erzählt vom fulminanten Aufstieg des jungen Chris Bowers, der ungefähr mit seinem fünfzehnten Lebensjahr beginnt. Sein ambitioniertes Ziel ist es, Terra von der Herrschaft der Ost-Galaktischen Republik ohne Anwendung von Gewalt zu befreien. Schon als Jugendlicher schliesst er sich einer Untergrundbewegung an und kämpft während seiner gesamten Ausbildung im politischen Hintergrund weiter, bis er mit 30 Jahren endlich die Macht ergreift und zum Herrscher des Neuen Terranischen Imperiums wird. Die Geschichte ist flüssig geschrieben, aber leider nur wenig überzeugend. Politische Hintergründe werden ausgiebig beschrieben, die Personen bleiben flach und die ganze Handlung hat nur wenig Spannung. Insgesamt ist vieles vorhersagbar und der Aufstieg des Heros zu einfach, daher kann ich dem Buch leider nur zwei Sterne geben.

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  • Buchverlosung zu "Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1" von Harry Theodor Master

    Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1

    FiFa-Verlag

    Ich verlose 3 Exemplare meines im Jahr 2015 neu überarbeiteten politischen Science-Fiction-Romans AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS (Teil 1). Worum es darin geht, ist dem Vorwort der jetzt veröffentlichten Ausgabe zu entnehmen: Im Mai 1975 beging Deutschland den 30. Jahrestag des Endes des grausamsten und unmenschlichsten Regimes, das je auf deutschem Boden gewütet hat: des Nazi-Reichs Adolf Hitlers. In zahlreichen Fernsehsendungen wurde damals daran erinnert. Diese Sendungen und der Spielfilm HITLER – DIE LETZTEN ZEHN TAGE mit Alec Guinness in der Hauptrolle waren für mich – wie für viele Jugendliche der damaligen Zeit – Anlass, mich intensiver mit Hitler und seiner Machtpolitik zu beschäftigen. Im Jahr 1975 wurde ich siebzehn Jahre alt und fragte mich, wie die Geschichte verlaufen wäre, wenn statt des Judenvergasers und größenwahnsinnigen Kriegsverbrechers Hitler ein positiver »Führer« an der Spitze des Landes gestanden wäre, der seine Mitmenschen liebt und ihnen ein Leben in Frieden, Freiheit, Wohlstand und Menschenwürde garantiert. Meine Vorstellung von einem solchen Politiker war damals geprägt durch die Science-Fiction-Serie PERRY RHODAN, die ich als Jugendlicher gelesen hatte. So schuf ich 1975 die Romanfigur CHRIS BOWERS als positiven Gegenentwurf zu Hitler und zugleich als etwas realistischere Variante des Weltregenten Perry Rhodan, der mir zu perfekt und fehlerfrei erschien. Im Sommer 1975 schrieb ich den 1. Teil von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS und im darauffolgenden Winter den 2. Teil. Der Roman erzählt – beginnend im Alter von fünfzehn Jahren – die Lebensgeschichte eines Mannes, der sich schon als Jugendlicher politisch engagiert, als Student eine Partei gründet, Parlamentsabgeordneter, Oppositionsführer und schließlich terranischer Präsident wird und auf dem Höhepunkt seiner Macht über die gesamte galaktische Menschheit herrscht. Dabei zeigen sich immer wieder – was im 2. Teil des Romans noch deutlicher wird – Parallelen zwischen Chris Bowers und seinen Vorbildern Gaius Julius Cäsar und Napoleon Bonaparte, der im Alter von dreißig Jahren als Erster Konsul Herrscher über Frankreich wurde. Die fast dreihundert Schreibmaschinenseiten dicke Urfassung des Romans lag zweieinhalb Jahre in meinem Schrank, bis ich sie im Sommer 1978 – ein Jahr nachdem ich den Roman MARAGOSSA geschrieben hatte – wieder hervorholte und überarbeitete. Ich studierte inzwischen Psychologie und wollte in der Neufassung von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS noch stärker auf die psychologischen Aspekte politischer Macht eingehen. Darum wählte ich damals für diesen politischen Science-Fiction-Roman den Untertitel »ein Psychogramm der Macht«. Da ich seit Anfang 1977 Stammesvorsitzender bei den Pfadfindern (sozusagen der »Häuptling« von etwa hundert Kindern und Jugendlichen) war, flossen auch viele persönliche Erlebnisse und Erfahrungen aus dieser »Führer-Funktion« in meinen Roman ein. Wie Bobby und Pierre, die Protagonisten des Romans MARAGOSSA, ist auch Chris Bowers zunächst ein idealistischer Träumer: Während die Erde nach dem verlorenen Krieg von der Ost-Galaktischen Republik beherrscht wird, träumt Chris von der Freiheit Terras und einem Neuen Terranischen Imperium, so wie in meiner Jugendzeit viele von einem Staat im Stil des von Perry Rhodan regierten Solaren Imperiums träumten. Doch anders als Bobby und Pierre entwickelt sich Chris Bowers zu einem pragmatischen Politiker, der konsequent nach Macht strebt, »um etwas zum Wohl seiner Mitmenschen machen zu können«, wie es der deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt seinerzeit ausdrückte. Der 1. Teil von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS schildert den Weg des jungen Chris Bowers zur politischen Macht und viele schicksalhafte Begegnungen und Ereignisse, die ihn dabei prägen und beeinflussen. Der 2. Teil zeigt dann, wie Chris mit der errungenen Macht umgeht, was er daraus macht. Dabei stellte ich mir schon 1978 die Frage, ob es den idealen politischen Führer im Stil von Perry Rhodan überhaupt geben kann, ob nicht jeder auch seine Schattenseiten hat, deshalb zwangsläufig Fehler begeht und schließlich auf die eine oder andere Art scheitern muss. Diese Frage kann ich auch heute, vierzig Jahre nachdem ich die Urfassung von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS schrieb, nicht verbindlich beantworten. Aber ich glaube, dass es sich lohnt darüber nachzudenken. Dieser Roman bietet die Möglichkeit dazu. Harry Theodor Master

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    • 3
  • Durchaus unterhaltsam und kurzweilig, aber die Figuren bleiben eher flach

    Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1

    tob82

    22. February 2017 um 21:42

    In "Aufstieg und Fall von Chris Bowers" geht es - wie der Titel ja schon vermuten lässt - um die fiktive Lebensgeschichte eines Mannes namens Chris Bowers. Dieser wächst in Nordamerika auf einer Erde auf, die vor vielen Jahren eine große Macht in der Milchstraße darstellte, nach einem großen Krieg heute aber von einer hegemonialen Macht, der sog. Ost-Galaktischen Republik, beherrscht wird. Demokratie und Meinungsfreiheit gibt es nur in eingeschränktem Rahmen. Chris Bowers ist hochintelligent und interessiert sich schon früh für Politik. Durch eine Jugendgruppe, in der sein Bruder Vizeleiter ist, bekommt er Kontakt zur Untergrundbewegung die das Ziel hat, dass die Erde (Terra) wieder eine eigenständige Macht in der Milchstraße wird. Als diese Bewegung jedoch auffliegt und Chris auch im Studium politisch querulant engagiert bleibt, wird er zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt, Im Gefängnis schreibt er ein Buch, dass ihn schließlich in die ganz große Politik hineinkatapultiert... Im Vorwort des Autors erfährt man, dass die Geschichte ursprünglich 1975 geschrieben wurde und der Autor damals von den Ereignissen der NS-Zeit, den Studentenprotesten sowie den Perry Rhodan-Geschichten beeinflusst wurde. Zudem enthält sie explizite Anspielungen auf historische Figuren (Cäsar, Napoleon, Platon, Montesquieu). Was ich vorher nicht wußte ist, dass das Buch eigentlich in den Bereich "Jugendbuch" gehört. Man merkt es recht deutlich am Schreibstil und der Art der Erzählung. Diese sind eher einfach gehalten und die Geschichte wirkt sehr geradlinig und ist eher weniger detailreich. Viele Ereignisse werden nur im Vorbeigehen erzählt. Passagen, die mehr Kontakt mit Chris und den anderen Hauptpersonen ermöglicht hätten, fehlen zu großem Teil. Daher bleibt die Tiefe der Figuren eher flach. Selbst über die Vergangenheit des Protagonisten erfährt man relativ wenig. Dennoch ist der Roman sehr flüssig lesbar und unterhaltsam und auch recht spannend. Es gibt einen regelmäßigen Bezug auf das Christentum, was nicht so mein Ding ist. Moral lässt sich aus meiner Sicht auch problemlos ohne metaphysische oder religiöse Grundannahmen postulieren. Der Bezug auf historische Figuren ist nett gemacht und die Anspielungen auf die NS-Zeit und die Studentenproteste sind auch gelungen. Dasselbe gilt für die Schilderung des politischen Systems. Man sieht, dass der Autor weiß, wovon er schreibt. Chris ist mir zunächst sympathisch aber seine erste Rede als Kandidat der TFP (der Partei, die er mitgründet) lässt mich aufhorschen. Darin sind viele Punkte, die auch bei uns in Deutschland in den letzten 20 Jahren umgesetzt wurden und größtenteils zu problematischen Verhältnissen geführt haben (z.B. Privatisierungen und v.a. die Umverteilung von unten nach oben). Insgesamt war mein Lese-Erlebnis zwiespältiger Natur. Ich bin mir von daher noch unsicher, ob ich auch den zweiten Teil lesen werde. 3,5 Sterne

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  • Buchverlosung zu "Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1" von Harry Theodor Master

    Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1

    FiFa-Verlag

    Ich verlose 5 Exemplare meines im Jahr 2015 neu überarbeiteten politischen Science-Fiction-Romans AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS (Teil 1). Worum es darin geht, ist dem Vorwort der jetzt veröffentlichten Ausgabe zu entnehmen: Im Mai 1975 beging Deutschland den 30. Jahrestag des Endes des grausamsten und unmenschlichsten Regimes, das je auf deutschem Boden gewütet hat: des Nazi-Reichs Adolf Hitlers. In zahlreichen Fernsehsendungen wurde damals daran erinnert. Diese Sendungen und der Spielfilm HITLER – DIE LETZTEN ZEHN TAGE mit Alec Guinness in der Hauptrolle waren für mich – wie für viele Jugendliche der damaligen Zeit – Anlass, mich intensiver mit Hitler und seiner Machtpolitik zu beschäftigen. Im Jahr 1975 wurde ich siebzehn Jahre alt und fragte mich, wie die Geschichte verlaufen wäre, wenn statt des Judenvergasers und größenwahnsinnigen Kriegsverbrechers Hitler ein positiver »Führer« an der Spitze des Landes gestanden wäre, der seine Mitmenschen liebt und ihnen ein Leben in Frieden, Freiheit, Wohlstand und Menschenwürde garantiert. Meine Vorstellung von einem solchen Politiker war damals geprägt durch die Science-Fiction-Serie PERRY RHODAN, die ich als Jugendlicher gelesen hatte. So schuf ich 1975 die Romanfigur CHRIS BOWERS als positiven Gegenentwurf zu Hitler und zugleich als etwas realistischere Variante des Weltregenten Perry Rhodan, der mir zu perfekt und fehlerfrei erschien. Im Sommer 1975 schrieb ich den 1. Teil von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS und im darauffolgenden Winter den 2. Teil. Der Roman erzählt – beginnend im Alter von fünfzehn Jahren – die Lebensgeschichte eines Mannes, der sich schon als Jugendlicher politisch engagiert, als Student eine Partei gründet, Parlamentsabgeordneter, Oppositionsführer und schließlich terranischer Präsident wird und auf dem Höhepunkt seiner Macht über die gesamte galaktische Menschheit herrscht. Dabei zeigen sich immer wieder – was im 2. Teil des Romans noch deutlicher wird – Parallelen zwischen Chris Bowers und seinen Vorbildern Gaius Julius Cäsar und Napoleon Bonaparte, der im Alter von dreißig Jahren als Erster Konsul Herrscher über Frankreich wurde. Die fast dreihundert Schreibmaschinenseiten dicke Urfassung des Romans lag zweieinhalb Jahre in meinem Schrank, bis ich sie im Sommer 1978 – ein Jahr nachdem ich den Roman MARAGOSSA geschrieben hatte – wieder hervorholte und überarbeitete. Ich studierte inzwischen Psychologie und wollte in der Neufassung von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS noch stärker auf die psychologischen Aspekte politischer Macht eingehen. Darum wählte ich damals für diesen politischen Science-Fiction-Roman den Untertitel »ein Psychogramm der Macht«. Da ich seit Anfang 1977 Stammesvorsitzender bei den Pfadfindern (sozusagen der »Häuptling« von etwa hundert Kindern und Jugendlichen) war, flossen auch viele persönliche Erlebnisse und Erfahrungen aus dieser »Führer-Funktion« in meinen Roman ein. Wie Bobby und Pierre, die Protagonisten des Romans MARAGOSSA, ist auch Chris Bowers zunächst ein idealistischer Träumer: Während die Erde nach dem verlorenen Krieg von der Ost-Galaktischen Republik beherrscht wird, träumt Chris von der Freiheit Terras und einem Neuen Terranischen Imperium, so wie in meiner Jugendzeit viele von einem Staat im Stil des von Perry Rhodan regierten Solaren Imperiums träumten. Doch anders als Bobby und Pierre entwickelt sich Chris Bowers zu einem pragmatischen Politiker, der konsequent nach Macht strebt, »um etwas zum Wohl seiner Mitmenschen machen zu können«, wie es der deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt seinerzeit ausdrückte. Der 1. Teil von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS schildert den Weg des jungen Chris Bowers zur politischen Macht und viele schicksalhafte Begegnungen und Ereignisse, die ihn dabei prägen und beeinflussen. Der 2. Teil zeigt dann, wie Chris mit der errungenen Macht umgeht, was er daraus macht. Dabei stellte ich mir schon 1978 die Frage, ob es den idealen politischen Führer im Stil von Perry Rhodan überhaupt geben kann, ob nicht jeder auch seine Schattenseiten hat, deshalb zwangsläufig Fehler begeht und schließlich auf die eine oder andere Art scheitern muss. Diese Frage kann ich auch heute, vierzig Jahre nachdem ich die Urfassung von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS schrieb, nicht verbindlich beantworten. Aber ich glaube, dass es sich lohnt darüber nachzudenken. Dieser Roman bietet die Möglichkeit dazu. Harry Theodor Master

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    • 13
  • Buchverlosung zu "Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1" von Harry Theodor Master

    Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1

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    Ich verlose noch einmal 5 Exemplare meines im Jahr 2015 neu überarbeiteten politischen Science-Fiction-Romans AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS (Teil 1). Worum es darin geht, ist dem Vorwort der jetzt veröffentlichten Ausgabe zu entnehmen:Im Mai 1975 beging Deutschland den 30. Jahrestag des Endes des grausamsten und unmenschlichsten Regimes, das je auf deutschem Boden gewütet hat: des Nazi-Reichs Adolf Hitlers. In zahlreichen Fernsehsendungen wurde damals daran erinnert.Diese Sendungen und der Spielfilm HITLER – DIE LETZTEN ZEHN TAGE mit Alec Guinness in der Hauptrolle waren für mich – wie für viele Jugendliche der damaligen Zeit – Anlass, mich intensiver mit Hitler und seiner Machtpolitik zu beschäftigen. Im Jahr 1975 wurde ich siebzehn Jahre alt und fragte mich, wie die Geschichte verlaufen wäre, wenn statt des Judenvergasers und größenwahnsinnigen Kriegsverbrechers Hitler ein positiver »Führer« an der Spitze des Landes gestanden wäre, der seine Mitmenschen liebt und ihnen ein Leben in Frieden, Freiheit, Wohlstand und Menschenwürde garantiert. Meine Vorstellung von einem solchen Politiker war damals geprägt durch die Science-Fiction-Serie PERRY RHODAN, die ich als Jugendlicher gelesen hatte. So schuf ich 1975 die Romanfigur CHRIS BOWERS als positiven Gegenentwurf zu Hitler und zugleich als etwas realistischere Variante des Weltregenten Perry Rhodan, der mir zu perfekt und fehlerfrei erschien.Im Sommer 1975 schrieb ich den 1. Teil von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS und im darauffolgenden Winter den 2. Teil. Der Roman erzählt – beginnend im Alter von fünfzehn Jahren – die Lebensgeschichte eines Mannes, der sich schon als Jugendlicher politisch engagiert, als Student eine Partei gründet, Parlamentsabgeordneter, Oppositionsführer und schließlich terranischer Präsident wird und auf dem Höhepunkt seiner Macht über die gesamte galaktische Menschheit herrscht. Dabei zeigen sich immer wieder – was im 2. Teil des Romans noch deutlicher wird – Parallelen zwischen Chris Bowers und seinen Vorbildern Gaius Julius Cäsar und Napoleon Bonaparte, der im Alter von dreißig Jahren als Erster Konsul Herrscher über Frankreich wurde.Die fast dreihundert Schreibmaschinenseiten dicke Urfassung des Romans lag zweieinhalb Jahre in meinem Schrank, bis ich sie im Sommer 1978 – ein Jahr nachdem ich den Roman MARAGOSSA geschrieben hatte – wieder hervorholte und überarbeitete. Ich studierte inzwischen Psychologie und wollte in der Neufassung von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS noch stärker auf die psychologischen Aspekte politischer Macht eingehen. Darum wählte ich damals für diesen politischen Science-Fiction-Roman den Untertitel »ein Psychogramm der Macht«. Da ich seit Anfang 1977 Stammesvorsitzender bei den Pfadfindern (sozusagen der »Häuptling« von etwa hundert Kindern und Jugendlichen) war, flossen auch viele persönliche Erlebnisse und Erfahrungen aus dieser »Führer-Funktion« in meinen Roman ein.Wie Bobby und Pierre, die Protagonisten des Romans MARAGOSSA, ist auch Chris Bowers zunächst ein idealistischer Träumer: Während die Erde nach dem verlorenen Krieg von der Ost-Galaktischen Republik beherrscht wird, träumt Chris von der Freiheit Terras und einem Neuen Terranischen Imperium, so wie in meiner Jugendzeit viele von einem Staat im Stil des von Perry Rhodan regierten Solaren Imperiums träumten. Doch anders als Bobby und Pierre entwickelt sich Chris Bowers zu einem pragmatischen Politiker, der konsequent nach Macht strebt, »um etwas zum Wohl seiner Mitmenschen machen zu können«, wie es der deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt seinerzeit ausdrückte.Der 1. Teil von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS schildert den Weg des jungen Chris Bowers zur politischen Macht und viele schicksalhafte Begegnungen und Ereignisse, die ihn dabei prägen und beeinflussen. Der 2. Teil zeigt dann, wie Chris mit der errungenen Macht umgeht, was er daraus macht. Dabei stellte ich mir schon 1978 die Frage, ob es den idealen politischen Führer im Stil von Perry Rhodan überhaupt geben kann, ob nicht jeder auch seine Schattenseiten hat, deshalb zwangsläufig Fehler begeht und schließlich auf die eine oder andere Art scheitern muss. Diese Frage kann ich auch heute, vierzig Jahre nachdem ich die Urfassung von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS schrieb, nicht verbindlich beantworten. Aber ich glaube, dass es sich lohnt darüber nachzudenken. Dieser Roman bietet die Möglichkeit dazu.Harry Theodor Master

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    • 9
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    Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1

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    Ich verlose 5 Exemplare meines im Jahr 2015 neu überarbeiteten politischen Science-Fiction-Romans AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS (Teil 1). Worum es darin geht, ist dem Vorwort der jetzt veröffentlichten Ausgabe zu entnehmen:Im Mai 1975 beging Deutschland den 30. Jahrestag des Endes des grausamsten und unmenschlichsten Regimes, das je auf deutschem Boden gewütet hat: des Nazi-Reichs Adolf Hitlers. In zahlreichen Fernsehsendungen wurde damals daran erinnert.Diese Sendungen und der Spielfilm HITLER – DIE LETZTEN ZEHN TAGE mit Alec Guinness in der Hauptrolle waren für mich – wie für viele Jugendliche der damaligen Zeit – Anlass, mich intensiver mit Hitler und seiner Machtpolitik zu beschäftigen. Im Jahr 1975 wurde ich siebzehn Jahre alt und fragte mich, wie die Geschichte verlaufen wäre, wenn statt des Judenvergasers und größenwahnsinnigen Kriegsverbrechers Hitler ein positiver »Führer« an der Spitze des Landes gestanden wäre, der seine Mitmenschen liebt und ihnen ein Leben in Frieden, Freiheit, Wohlstand und Menschenwürde garantiert. Meine Vorstellung von einem solchen Politiker war damals geprägt durch die Science-Fiction-Serie PERRY RHODAN, die ich als Jugendlicher gelesen hatte. So schuf ich 1975 die Romanfigur CHRIS BOWERS als positiven Gegenentwurf zu Hitler und zugleich als etwas realistischere Variante des Weltregenten Perry Rhodan, der mir zu perfekt und fehlerfrei erschien.Im Sommer 1975 schrieb ich den 1. Teil von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS und im darauffolgenden Winter den 2. Teil. Der Roman erzählt – beginnend im Alter von fünfzehn Jahren – die Lebensgeschichte eines Mannes, der sich schon als Jugendlicher politisch engagiert, als Student eine Partei gründet, Parlamentsabgeordneter, Oppositionsführer und schließlich terranischer Präsident wird und auf dem Höhepunkt seiner Macht über die gesamte galaktische Menschheit herrscht. Dabei zeigen sich immer wieder – was im 2. Teil des Romans noch deutlicher wird – Parallelen zwischen Chris Bowers und seinen Vorbildern Gaius Julius Cäsar und Napoleon Bonaparte, der im Alter von dreißig Jahren als Erster Konsul Herrscher über Frankreich wurde.Die fast dreihundert Schreibmaschinenseiten dicke Urfassung des Romans lag zweieinhalb Jahre in meinem Schrank, bis ich sie im Sommer 1978 – ein Jahr nachdem ich den Roman MARAGOSSA geschrieben hatte – wieder hervorholte und überarbeitete. Ich studierte inzwischen Psychologie und wollte in der Neufassung von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS noch stärker auf die psychologischen Aspekte politischer Macht eingehen. Darum wählte ich damals für diesen politischen Science-Fiction-Roman den Untertitel »ein Psychogramm der Macht«. Da ich seit Anfang 1977 Stammesvorsitzender bei den Pfadfindern (sozusagen der »Häuptling« von etwa hundert Kindern und Jugendlichen) war, flossen auch viele persönliche Erlebnisse und Erfahrungen aus dieser »Führer-Funktion« in meinen Roman ein.Wie Bobby und Pierre, die Protagonisten des Romans MARAGOSSA, ist auch Chris Bowers zunächst ein idealistischer Träumer: Während die Erde nach dem verlorenen Krieg von der Ost-Galaktischen Republik beherrscht wird, träumt Chris von der Freiheit Terras und einem Neuen Terranischen Imperium, so wie in meiner Jugendzeit viele von einem Staat im Stil des von Perry Rhodan regierten Solaren Imperiums träumten. Doch anders als Bobby und Pierre entwickelt sich Chris Bowers zu einem pragmatischen Politiker, der konsequent nach Macht strebt, »um etwas zum Wohl seiner Mitmenschen machen zu können«, wie es der deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt seinerzeit ausdrückte.Der 1. Teil von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS schildert den Weg des jungen Chris Bowers zur politischen Macht und viele schicksalhafte Begegnungen und Ereignisse, die ihn dabei prägen und beeinflussen. Der 2. Teil zeigt dann, wie Chris mit der errungenen Macht umgeht, was er daraus macht. Dabei stellte ich mir schon 1978 die Frage, ob es den idealen politischen Führer im Stil von Perry Rhodan überhaupt geben kann, ob nicht jeder auch seine Schattenseiten hat, deshalb zwangsläufig Fehler begeht und schließlich auf die eine oder andere Art scheitern muss. Diese Frage kann ich auch heute, vierzig Jahre nachdem ich die Urfassung von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS schrieb, nicht verbindlich beantworten. Aber ich glaube, dass es sich lohnt darüber nachzudenken. Dieser Roman bietet die Möglichkeit dazu.Harry Theodor Master

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    • 5
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    Ich verlose 10 Exemplare meines im Jahr 2015 neu überarbeiteten politischen Science-Fiction-Romans AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS (Teil 1). Worum es darin geht, ist dem Vorwort der jetzt veröffentlichten Ausgabe zu entnehmen:Im Mai 1975 beging Deutschland den 30. Jahrestag des Endes des grausamsten und unmenschlichsten Regimes, das je auf deutschem Boden gewütet hat: des Nazi-Reichs Adolf Hitlers. In zahlreichen Fernsehsendungen wurde damals daran erinnert.Diese Sendungen und der Spielfilm HITLER – DIE LETZTEN ZEHN TAGE mit Alec Guinness in der Hauptrolle waren für mich – wie für viele Jugendliche der damaligen Zeit – Anlass, mich intensiver mit Hitler und seiner Machtpolitik zu beschäftigen. Im Jahr 1975 wurde ich siebzehn Jahre alt und fragte mich, wie die Geschichte verlaufen wäre, wenn statt des Judenvergasers und größenwahnsinnigen Kriegsverbrechers Hitler ein positiver »Führer« an der Spitze des Landes gestanden wäre, der seine Mitmenschen liebt und ihnen ein Leben in Frieden, Freiheit, Wohlstand und Menschenwürde garantiert. Meine Vorstellung von einem solchen Politiker war damals geprägt durch die Science-Fiction-Serie PERRY RHODAN, die ich als Jugendlicher gelesen hatte. So schuf ich 1975 die Romanfigur CHRIS BOWERS als positiven Gegenentwurf zu Hitler und zugleich als etwas realistischere Variante des Weltregenten Perry Rhodan, der mir zu perfekt und fehlerfrei erschien.Im Sommer 1975 schrieb ich den 1. Teil von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS und im darauffolgenden Winter den 2. Teil. Der Roman erzählt – beginnend im Alter von fünfzehn Jahren – die Lebensgeschichte eines Mannes, der sich schon als Jugendlicher politisch engagiert, als Student eine Partei gründet, Parlamentsabgeordneter, Oppositionsführer und schließlich terranischer Präsident wird und auf dem Höhepunkt seiner Macht über die gesamte galaktische Menschheit herrscht. Dabei zeigen sich immer wieder – was im 2. Teil des Romans noch deutlicher wird – Parallelen zwischen Chris Bowers und seinen Vorbildern Gaius Julius Cäsar und Napoleon Bonaparte, der im Alter von dreißig Jahren als Erster Konsul Herrscher über Frankreich wurde.Die fast dreihundert Schreibmaschinenseiten dicke Urfassung des Romans lag zweieinhalb Jahre in meinem Schrank, bis ich sie im Sommer 1978 – ein Jahr nachdem ich den Roman MARAGOSSA geschrieben hatte – wieder hervorholte und überarbeitete. Ich studierte inzwischen Psychologie und wollte in der Neufassung von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS noch stärker auf die psychologischen Aspekte politischer Macht eingehen. Darum wählte ich damals für diesen politischen Science-Fiction-Roman den Untertitel »ein Psychogramm der Macht«. Da ich seit Anfang 1977 Stammesvorsitzender bei den Pfadfindern (sozusagen der »Häuptling« von etwa hundert Kindern und Jugendlichen) war, flossen auch viele persönliche Erlebnisse und Erfahrungen aus dieser »Führer-Funktion« in meinen Roman ein.Wie Bobby und Pierre, die Protagonisten des Romans MARAGOSSA, ist auch Chris Bowers zunächst ein idealistischer Träumer: Während die Erde nach dem verlorenen Krieg von der Ost-Galaktischen Republik beherrscht wird, träumt Chris von der Freiheit Terras und einem Neuen Terranischen Imperium, so wie in meiner Jugendzeit viele von einem Staat im Stil des von Perry Rhodan regierten Solaren Imperiums träumten. Doch anders als Bobby und Pierre entwickelt sich Chris Bowers zu einem pragmatischen Politiker, der konsequent nach Macht strebt, »um etwas zum Wohl seiner Mitmenschen machen zu können«, wie es der deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt seinerzeit ausdrückte.Der 1. Teil von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS schildert den Weg des jungen Chris Bowers zur politischen Macht und viele schicksalhafte Begegnungen und Ereignisse, die ihn dabei prägen und beeinflussen. Der 2. Teil zeigt dann, wie Chris mit der errungenen Macht umgeht, was er daraus macht. Dabei stellte ich mir schon 1978 die Frage, ob es den idealen politischen Führer im Stil von Perry Rhodan überhaupt geben kann, ob nicht jeder auch seine Schattenseiten hat, deshalb zwangsläufig Fehler begeht und schließlich auf die eine oder andere Art scheitern muss. Diese Frage kann ich auch heute, vierzig Jahre nachdem ich die Urfassung von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS schrieb, nicht verbindlich beantworten. Aber ich glaube, dass es sich lohnt darüber nachzudenken. Dieser Roman bietet die Möglichkeit dazu.Harry Theodor Master

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    • 7
  • Buchverlosung zu "Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1" von Harry Theodor Master

    Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1

    FiFa-Verlag

    Anlässlich des Welttags des Buches verlose ich 10 Exemplare meines im Jahr 2015 neu überarbeiteten politischen Science-Fiction-Romans AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS (Teil 1). Worum es darin geht, ist dem Vorwort der jetzt veröffentlichten Ausgabe zu entnehmen:Im Mai 1975 beging Deutschland den 30. Jahrestag des Endes des grausamsten und unmenschlichsten Regimes, das je auf deutschem Boden gewütet hat: des Nazi-Reichs Adolf Hitlers. In zahlreichen Fernsehsendungen wurde damals daran erinnert.Diese Sendungen und der Spielfilm HITLER – DIE LETZTEN ZEHN TAGE mit Alec Guinness in der Hauptrolle waren für mich – wie für viele Jugendliche der damaligen Zeit – Anlass, mich intensiver mit Hitler und seiner Machtpolitik zu beschäftigen. Im Jahr 1975 wurde ich siebzehn Jahre alt und fragte mich, wie die Geschichte verlaufen wäre, wenn statt des Judenvergasers und größenwahnsinnigen Kriegsverbrechers Hitler ein positiver »Führer« an der Spitze des Landes gestanden wäre, der seine Mitmenschen liebt und ihnen ein Leben in Frieden, Freiheit, Wohlstand und Menschenwürde garantiert. Meine Vorstellung von einem solchen Politiker war damals geprägt durch die Science-Fiction-Serie PERRY RHODAN, die ich als Jugendlicher gelesen hatte. So schuf ich 1975 die Romanfigur CHRIS BOWERS als positiven Gegenentwurf zu Hitler und zugleich als etwas realistischere Variante des Weltregenten Perry Rhodan, der mir zu perfekt und fehlerfrei erschien.Im Sommer 1975 schrieb ich den 1. Teil von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS und im darauffolgenden Winter den 2. Teil. Der Roman erzählt – beginnend im Alter von fünfzehn Jahren – die Lebensgeschichte eines Mannes, der sich schon als Jugendlicher politisch engagiert, als Student eine Partei gründet, Parlamentsabgeordneter, Oppositionsführer und schließlich terranischer Präsident wird und auf dem Höhepunkt seiner Macht über die gesamte galaktische Menschheit herrscht. Dabei zeigen sich immer wieder – was im 2. Teil des Romans noch deutlicher wird – Parallelen zwischen Chris Bowers und seinen Vorbildern Gaius Julius Cäsar und Napoleon Bonaparte, der im Alter von dreißig Jahren als Erster Konsul Herrscher über Frankreich wurde.Die fast dreihundert Schreibmaschinenseiten dicke Urfassung des Romans lag zweieinhalb Jahre in meinem Schrank, bis ich sie im Sommer 1978 – ein Jahr nachdem ich den Roman MARAGOSSA geschrieben hatte – wieder hervorholte und überarbeitete. Ich studierte inzwischen Psychologie und wollte in der Neufassung von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS noch stärker auf die psychologischen Aspekte politischer Macht eingehen. Darum wählte ich damals für diesen politischen Science-Fiction-Roman den Untertitel »ein Psychogramm der Macht«. Da ich seit Anfang 1977 Stammesvorsitzender bei den Pfadfindern (sozusagen der »Häuptling« von etwa hundert Kindern und Jugendlichen) war, flossen auch viele persönliche Erlebnisse und Erfahrungen aus dieser »Führer-Funktion« in meinen Roman ein.Wie Bobby und Pierre, die Protagonisten des Romans MARAGOSSA, ist auch Chris Bowers zunächst ein idealistischer Träumer: Während die Erde nach dem verlorenen Krieg von der Ost-Galaktischen Republik beherrscht wird, träumt Chris von der Freiheit Terras und einem Neuen Terranischen Imperium, so wie in meiner Jugendzeit viele von einem Staat im Stil des von Perry Rhodan regierten Solaren Imperiums träumten. Doch anders als Bobby und Pierre entwickelt sich Chris Bowers zu einem pragmatischen Politiker, der konsequent nach Macht strebt, »um etwas zum Wohl seiner Mitmenschen machen zu können«, wie es der deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt seinerzeit ausdrückte.Der 1. Teil von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS schildert den Weg des jungen Chris Bowers zur politischen Macht und viele schicksalhafte Begegnungen und Ereignisse, die ihn dabei prägen und beeinflussen. Der 2. Teil zeigt dann, wie Chris mit der errungenen Macht umgeht, was er daraus macht. Dabei stellte ich mir schon 1978 die Frage, ob es den idealen politischen Führer im Stil von Perry Rhodan überhaupt geben kann, ob nicht jeder auch seine Schattenseiten hat, deshalb zwangsläufig Fehler begeht und schließlich auf die eine oder andere Art scheitern muss. Diese Frage kann ich auch heute, vierzig Jahre nachdem ich die Urfassung von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS schrieb, nicht verbindlich beantworten. Aber ich glaube, dass es sich lohnt darüber nachzudenken. Dieser Roman bietet die Möglichkeit dazu.Harry Theodor Master

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    • 18

    ManuelaBe

    08. May 2016 um 22:41
  • Buchverlosung zu "Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1" von Harry Theodor Master

    Aufstieg und Fall von Chris Bowers - Teil 1

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    Ich verlose 10 Exemplare meines neu überarbeiteten politischen Science-Fiction-Romans AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS (Teil 1). Worum es darin geht, ist dem Vorwort der jetzt veröffentlichten Ausgabe zu entnehmen: Im Mai 1975 beging Deutschland den 30. Jahrestag des Endes des grausamsten und unmenschlichsten Regimes, das je auf deutschem Boden gewütet hat: des Nazi-Reichs Adolf Hitlers. In zahlreichen Fernsehsendungen wurde damals daran erinnert. Diese Sendungen und der Spielfilm HITLER – DIE LETZTEN ZEHN TAGE mit Alec Guinness in der Hauptrolle waren für mich – wie für viele Jugendliche der damaligen Zeit – Anlass, mich intensiver mit Hitler und seiner Machtpolitik zu beschäftigen. Im Jahr 1975 wurde ich siebzehn Jahre alt und fragte mich, wie die Geschichte verlaufen wäre, wenn statt des Judenvergasers und größenwahnsinnigen Kriegsverbrechers Hitler ein positiver »Führer« an der Spitze des Landes gestanden wäre, der seine Mitmenschen liebt und ihnen ein Leben in Frieden, Freiheit, Wohlstand und Menschenwürde garantiert. Meine Vorstellung von einem solchen Politiker war damals geprägt durch die Science-Fiction-Serie PERRY RHODAN, die ich als Jugendlicher gelesen hatte. So schuf ich 1975 die Romanfigur CHRIS BOWERS als positiven Gegenentwurf zu Hitler und zugleich als etwas realistischere Variante des Weltregenten Perry Rhodan, der mir zu perfekt und fehlerfrei erschien. Im Sommer 1975 schrieb ich den 1. Teil von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS und im darauffolgenden Winter den 2. Teil. Der Roman erzählt – beginnend im Alter von fünfzehn Jahren – die Lebensgeschichte eines Mannes, der sich schon als Jugendlicher politisch engagiert, als Student eine Partei gründet, Parlamentsabgeordneter, Oppositionsführer und schließlich terranischer Präsident wird und auf dem Höhepunkt seiner Macht über die gesamte galaktische Menschheit herrscht. Dabei zeigen sich immer wieder – was im 2. Teil des Romans noch deutlicher wird – Parallelen zwischen Chris Bowers und seinen Vorbildern Gaius Julius Cäsar und Napoleon Bonaparte, der im Alter von dreißig Jahren als Erster Konsul Herrscher über Frankreich wurde. Die fast dreihundert Schreibmaschinenseiten dicke Urfassung des Romans lag zweieinhalb Jahre in meinem Schrank, bis ich sie im Sommer 1978 – ein Jahr nachdem ich den Roman MARAGOSSA geschrieben hatte – wieder hervorholte und überarbeitete. Ich studierte inzwischen Psychologie und wollte in der Neufassung von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS noch stärker auf die psychologischen Aspekte politischer Macht eingehen. Darum wählte ich damals für diesen politischen Science-Fiction-Roman den Untertitel »ein Psychogramm der Macht«. Da ich seit Anfang 1977 Stammesvorsitzender bei den Pfadfindern (sozusagen der »Häuptling« von etwa hundert Kindern und Jugendlichen) war, flossen auch viele persönliche Erlebnisse und Erfahrungen aus dieser »Führer-Funktion« in meinen Roman ein. Wie Bobby und Pierre, die Protagonisten des Romans MARAGOSSA, ist auch Chris Bowers zunächst ein idealistischer Träumer: Während die Erde nach dem verlorenen Krieg von der Ost-Galaktischen Republik beherrscht wird, träumt Chris von der Freiheit Terras und einem Neuen Terranischen Imperium, so wie in meiner Jugendzeit viele von einem Staat im Stil des von Perry Rhodan regierten Solaren Imperiums träumten. Doch anders als Bobby und Pierre entwickelt sich Chris Bowers zu einem pragmatischen Politiker, der konsequent nach Macht strebt, »um etwas zum Wohl seiner Mitmenschen machen zu können«, wie es der deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt seinerzeit ausdrückte. Der 1. Teil von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS schildert den Weg des jungen Chris Bowers zur politischen Macht und viele schicksalhafte Begegnungen und Ereignisse, die ihn dabei prägen und beeinflussen. Der 2. Teil zeigt dann, wie Chris mit der errungenen Macht umgeht, was er daraus macht. Dabei stellte ich mir schon 1978 die Frage, ob es den idealen politischen Führer im Stil von Perry Rhodan überhaupt geben kann, ob nicht jeder auch seine Schattenseiten hat, deshalb zwangsläufig Fehler begeht und schließlich auf die eine oder andere Art scheitern muss. Diese Frage kann ich auch heute, vierzig Jahre nachdem ich die Urfassung von AUFSTIEG UND FALL VON CHRIS BOWERS schrieb, nicht verbindlich beantworten. Aber ich glaube, dass es sich lohnt darüber nachzudenken. Dieser Roman bietet die Möglichkeit dazu. Harry Theodor Master

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