Harry Theodor Master Holyfort - Der Kampf um Sedu-Pio

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Inhaltsangabe zu „Holyfort - Der Kampf um Sedu-Pio“ von Harry Theodor Master

Ein spannender und lehrreicher Abenteuerroman

— AnjaFischer
AnjaFischer

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    Holyfort - Der Kampf um Sedu-Pio
    AnjaFischer

    AnjaFischer

    02. January 2016 um 18:28

    Wie im ersten Teil der Holyfort-Trilogie DER SCHATZ VON SEDU-PIO geht es auch in der Fortsetzung DER KAMPF UM SEDU-PIO um den immerwährenden Kampf zwischen den beherrschenden Mächten des Universums, zwischen Gut und Böse. Zu den beiden Hauptpersonen des 1. Teil (Haro-wan und Benjamin Gaskin) kommt nun mit Irina Burano die dritte zentrale Figur hinzu. Anfangs ist Irina sehr eingebildet und - wie sie selbst sagt - "nicht nur siebengescheit, sondern sogar neunmalklug". Das ändert sich aber schlagartig, als Irina Haro-wan begegnet. Sie sagt zu ihm: "Wahrscheinlich ist es mein Problem, dass ich nie mit jemandem konfrontiert wurde, der stärker war als ich. Schon als kleines Kind wusste ich genau, wie ich meine Eltern um den Finger wickeln kann. Und in der Schule habe ich es genossen, den anderen zu zeigen, wie überlegen ich ihnen bin. Erst jetzt - mit sechzehn - habe ich allmählich gemerkt, dass ich mir damit keine Freunde schaffe. Aber man kommt halt nur schwer aus seiner Haut heraus." Verlegen schaute sie zu Haro-wan auf. Ihr wurde bewusst, dass er einer der wenigen Männer war, zu dem sie aufschauen musste - im körperlichen wie im geistigen Sinn. (Ende des Zitats) Als Irinas Onkel bei der Suche nach dem vermeintlichen Schatz das Energiegefängnis im Felsengebirge sprengt, in dem Gorgons Geist eingeschlossen war, und Gorgon daraufhin das Lager der Schatzsucher vernichtet, ist Irina froh, dass Haro-wan sich um sie kümmert. Doch schon bald dreht sich das Verhältnis der beiden um: Haro-wan wird im Kampf von dem Schwarzen Ritter besiegt und von Gorgon geblendet. Nun ist sie es, die sich um den verletzten und blinden Haro-wan kümmern muss. Unter großen Anstrengungen und Gefahren bringt sie ihn nach Holyfort. Um dort als Novize aufgenommen zu werden, gibt sie sich als Junge aus. Als der Schwindel aufkommt, sind die männlichen Ritter, insbesondere Gero-mar, gegen ihre Aufnahme in die Bruderschaft. Nur Haro-wan und die nicht-menschlichen Hüter Sarabánc, Paco, Ito und Hapo stimmen für ihre Aufnahme. Irina wird Haro-wans Knappe und erlebt an seiner Seite viele Abenteuer (z.B. bringt sie als Callgirl verkleidet einen perversen und korrupten Politiker zur Strecke). Und sie lernt, ihre besonderen Fähigkeiten zum Wohl der Gemeinschaft einzusetzen. Das zeigt sich besonders in Augusta, wo Irina Kindern und Jugendlichen die Rittergesetze erklärt und das lateinische Rätsel löst. Diese acht Seiten in dem Roman gehören zum Genialsten, was ich je gelesen habe. Der zunächst sinnlos erscheinende Text beginnt mit den Worten "Cives templum manant." Es folgen sieben Zeilen, ebenfalls in einem sehr seltsamen Latein geschrieben. Irina erkennt, dass in "Cives templum manant." die Buchstaben s-e-p-t-e-m vorkommen, was "sieben" bedeutet. So löst sie das erste mehrerer Anagramme: "Septem malum vincant." Wer die Sieben sind, die das Böse besiegen können, möchte ich hier nicht verraten - und auch nicht die Bedeutung des Schlusssatzes "Peritus fide oboli iter parat." (Der Erfahrene bereitet - oder ebnet - den Weg durch Vertrauen auf das Trinkgeld.) Doch wenn man die Buchstaben umstellt, ergibt sich ... Parallel zu Irinas Entwicklung von der neunmalklugen Göre zur strahlendsten Jungfrau von Sedu-Pio (wie Haro-wan sagt) verläuft die Entwicklung Benjamins zum treuen Gehilfen des Schwarzen Ritters, durch dessen Verbrechen zum reichsten Mann von Sedu-Pio und schließlich zum Trojanischen Pferd, mit dessen Hilfe sich der Schwarze Ritter Zugang zu Holyfort verschaffen will. Wie der Kampf um Sedu-Pio ausgeht und welche Rolle Irina und Benjamin darin spielen, wird hier natürlich nicht verraten. HOLYFORT 2 - DER KAMPF UM SEDU-PIO ist wie der 1. Teil ein spannender Roman mit vielen überraschenden Wendungen. Und wer am Ende des 1. Teils alles zu wissen glaubt, wird im 2. Teil eines Besseren belehrt. Während weibliche Personen im 1. Teil nur Randfiguren sind, ist Irina Burano die Hauptperson des 2. Teils. Wie Harry T. Master erklärte, steht sie in seiner weitgehend autobiografischen Holyfort-Trilogie für eines der ersten Mädchen in seinem Pfadfinderstamm, nämlich Iris, die mit ihren überragenden geistigen, sportlichen und sozialen Fähigkeiten zur dominierenden Person im Jungpfadfindertrupp wurde und alle Jungs (auch diejenigen, die älter waren als sie) übertraf. Sie ist also ebenso wie Haro-wan, Benjamin und viele andere in der Holyfort-Trilogie vorkommende Personen keine erfundene Figur, sondern ein real existierender Mensch und kann ein Vorbild für alle Mädchen sein. (Diese Rezension habe ich schon vor ein paar Jahren bei Amazon gepostet.)

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