Hartmann von Aue Erec

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Inhaltsangabe zu „Erec“ von Hartmann von Aue

Mit dem ›Erec‹ - entstanden zwischen 1180 und 1190 - eröffnet Hartmann von Aue die Tradition des höfischen Artusromans in der deutschen Literatur. Er leistet damit für den deutschen Sprachraum, was zuvor Chrétien de Troyes (u. a. mit ›Érec et Énide‹) für Frankreich geleistet hat. Die historische Artusgestalt - ein kymrischer Stammeshäuptling um 500 n. Chr. - ist hier zur Verkörperung eines Systems von Idealvorstellungen geworden, die sich am ehesten als Synthese weltlich-kämpferischer Tugenden, geistlicher Normen und ästhetischer Ansprüche beschreiben lassen und in dem Begriff ›ritterlich‹ zusammenlaufen. Ritter Erec hat durch sein ›verligen‹ bei Enite, die er im Turnierkampf gewonnen hat, seinen Aufenthalt am Artushof verwirkt. In einer Reihe von Bewährungsproben, den ›aventiuren‹, büßt der Ritter seine Verfehlung ab, bis er sich wieder als der Artusrunde würdig erweist. Die vorliegende Ausgabe stützt sich auf die von Albert Leitzmann erarbeitete Edition (Halle 1939). Die Übersetzung des Berliner Germanisten Thomas Cramer folgt dem Gebot möglichst großer Zeilentreue und will das Original nicht ersetzen, sondern erschließen. Das Nachwort gibt Aufschluß über die literarhistorische Rezeption und Interpretation des ›Erec‹.

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  • Rezension zu "Erec" von Hartmann von Aue

    Erec
    Woodwoman

    Woodwoman

    26. July 2011 um 13:17

    Bei der gelesenen Ausgabe handelt es sich um den „Erec“ Hartmann von Aues mit der Übersetzung von Thomas Cramer. Ich habe das Buch im Rahmen meines Deutsch-Proseminars zum Thema „Hartmann von Aue“ gelesen. Dort haben wir neben „Erec“ auch andere Werke wie z.B. „Iwein“ oder „Der arme Heinrich“ behandelt. Beim Lesen habe ich mich größtenteils mit der Übersetzung beschäftigt, einzelne Textstellen im Seminar haben wir auf Mittelhochdeutsch besprochen. Das war zwar bei weitem nicht einfach, aber so wurden wir von unserem Dozenten zum Diskutieren angeregt. Die Geschichte Erecs, eines jungen Ritters am Artushof, ist wirklich sehr schön beschrieben. Er heiratet die wunderschöne Enite und die beiden sind das Traumpaar am Artushof. Aufgrund ihrer Verliebtheit „verligt“ sich Erec (auf gut Deutsch: Erec und Enite verlassen das Bett nur äußerst selten und ihr Hof wird dadurch vernachlässigt.) und verliert an Ritter-Ehre. Um diese wieder herzustellen reitet er mit Enite auf zur Suche nach Aventiure (Abenteuer), die er meisterlich besteht. Durch die Übersetzung ist die gesamte Geschichte sehr verständlich (auch für Laien wie mich ^^) und einfach zu verstehen. An manchen Punkten z.B. Beschreibungen für Pferdeschmuck etc., hält sich Hartmann auf, während man kaum etwas über die Protagonisten erfährt. Zumindest nichts über ihr Äußeres, aber auch das gehört nun mal zur üblichen Literatur des Mittelalters dazu. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und generell bin ich sehr begeistert von Hartmann und seinen Werken, so dass ich mit der Wahl meines Proseminars sehr glücklich bin (bzw. bald war. Semester ist ja schon fast wieder vorbei…) Die Fischer-Ausgabe wurde uns von unserem Dozenten aufgrund der (guten) Übersetzung empfohlen. Wer mehr Kommentar zum Text sucht, sollte sich lieber die Reclam-Ausgabe kaufen.

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