Versuchspersonen

von Hartmut Behrens 
3,8 Sterne bei9 Bewertungen
Versuchspersonen
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Wie lange kann der Mensch psychischen und physischen Schikanen standhalten

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Es fing gut an und konnte auch Spannung aufbauen, aber zum Ende hin war es dann doch eher lasch.

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781980494829
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:285 Seiten
Verlag:Independently published
Erscheinungsdatum:09.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    shnarphlas avatar
    shnarphlavor 3 Monaten
    Menschenversuche in Deutschland

    Klappentext

    Mitten in der Nacht wird Jerôme Muller Zeuge eines tödlichen Motorrad-Unfalls. Aus sehr persönlichen Gründen verzichtet er darauf, die Polizei zu rufen. Stattdessen nimmt er einen USB-Stick mit, den der Fahrer verloren hat. Der Stick enthält hochgeheime Dateien zu einem Menschenversuch der Geheimorganisation IGS an einem unbekannten Ort.
    Als er die Liste der Versuchspersonen liest, ist Jerôme schockiert: er findet darauf den Namen seiner Tochter Christine! Nur noch wenige Tage bleiben bis zum voraussichtlich tödlichen Ende des Versuchs, deshalb zögert Jerôme keine Sekunde, um sich auf die Suche nach Christine zu machen. Dass er sich damit in akute Lebensgefahr begibt, wird ihm schnell bewusst. Denn das Projekt FinResist ist so geheim, dass jegliche Zeugen eliminiert werden sollen …

    Cover

    Das Cover zeigt ein altes Gebäude mit einer Tür, die durch ein Brett extra versperrt wurde und in der linken Ecke vom Brett ist ein Schild mit der Aufschrift "Privatgrundstück - Betreten verboten" eingeklemmt. Die düsteren Farben und Warnungen vermitteln dem Leser das richtige Gefühl für dieses Buch und das Cover ist auch passend zur Geschichte gestaltet.

    Schreibstil

    Das Buch ist in einem einfachen, leicht zu lesenden Stil gehalten und oft auch sehr umgangssprachlich gehalten. Durch die wechselnden Kapitel bleibt die Spannung erhöht, zum Ende hin hat sie nachgelassen und war vorhersehbar. Die Kapitel wechseln auch im Erzählstil, Jerôme ist der Ich-Erzähler und der Rest in der dritten Person geschrieben.

    (Haupt-)Charaktere

    Jerôme hat sich bisher nicht viel um seine Tochter gekümmert und scheint in dubiose Geschäfte verwickelt zu sein. Trotzdem macht er sich verbissen auf die Suche, als er von ihrem Verschwinden erfährt und lässt das Gesetz in vielen Sachen außer Acht.
    Christine ist seine Tochter und sie hält nicht viel von ihrem Vater, da er sie im Stich gelassen hat. Als Studentin bewirbt sie sich für einen Versuch, um an mehr Geld und Erfahrungen für ihren Studiengang zu kommen.
    Theresa stößt später zu Jerôme und ist ihm eine große Hilfe bei seiner Suche, auch ihre Erfahrungen im Bereich des Sicherheitsdienstes erweisen sich als nützlich.
    Dazu kommen noch Polizisten, die anderen Versuchspersonen, die "Wächter", die Organisation und ein paar mehr.

    Persönliche Meinung

    Ohne große Umschweife beginnt der Autor mit einem Unfall, bei dem Jerôme auf wichtige Unterlagen stößt und erfährt, dass seine Tochter, zu der er seit Jahren keinen Kontakt mehr hat, Teilnehmerin bei einem Menschenversuch ist. Es wird angedeutet, dass er seinen Lebensunterhalt nicht mit einem gewöhnlichen Beruf verdient und er eine düstere Vergangenheit hat, beides wird im Laufe der Geschichte aufgeklärt und lässt manches klarer erscheinen, so z.B. sein Verhältnis zu Christine.
    Im nächsten Kapitel geht es gleich mit Christine weiter, die sich auf die Reise zu einem unbekannten Ort macht und ein böses Erwachen erleben wird. Unter den anderen Versuchspersonen findet sie nicht nur Verbündete, sondern auch Feinde. Auch die Wärter sorgen nicht nur für Ordnung und bald geht es um Leben und Tod.
    Jerôme's Kapitel sind in der Gegenwart gehalten, die anderen in der Vergangenheit. Da die Überschriften datiert sind, findet man sich trotzdem gut zurecht und behält den Überblick.
    Zum Großteil fand ich das Buch sehr spannend, teilweise allerdings etwas überzogen und unrealistisch und zum Ende hin lies die Spannung nach. Dennoch fühlte ich mich gut unterhalten und man kann das Buch zügig durchlesen.

    Fazit

    Kurzweiliger, aber lesenswerter Thriller mit einem interessanten und politischen Thema.

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    trollchens avatar
    trollchenvor 3 Monaten
    Gut vorstellbar

    Versuchspersonen
    Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und danke dem Independently published für das Leseexemplar.
    Herausgeber ist Independently published (9. März 2018) und es hat 248 Seiten.
    Kurzinhalt: Mitten in der Nacht wird Jerôme Muller Zeuge eines tödlichen Motorrad-Unfalls. Aus sehr persönlichen Gründen verzichtet er darauf, die Polizei zu rufen. Stattdessen nimmt er einen USB-Stick mit, den der Fahrer verloren hat. Der Stick enthält hochgeheime Dateien zu einem Menschenversuch einer Geheimdienstorganisation an einem unbekannten Ort irgendwo in Deutschland. Als er die Liste der Versuchspersonen liest, ist Jerôme schockiert: er findet darauf den Namen seiner Tochter Christine! Nur noch wenige Tage bleiben bis zum voraussichtlich tödlichen Ende des Versuchs, deshalb zögert Jerôme keine Sekunde, um sich auf die Suche nach Christine zu machen. Dass er sich damit in akute Lebensgefahr begibt, wird ihm schnell bewusst. Denn das Projekt FinResist ist so geheim, dass jegliche Zeugen eliminiert werden sollen. Er findet Unterstützung bei der Wachschützerin Theresa, doch bald schon werden die beiden wegen angeblicher Entführung bundesweit gesucht. Währenddessen werden die Versuchspersonen mit immer neuen Methoden schikaniert, es scheint kein Entkommen zu geben. Aber Christine hat einen Plan, einen höchst gefährlichen Plan …
    Meine Meinung: Als erstes muss ich mal sagen, ich finde es immer sehr schwierig, wenn die Schrift so klein ist, auch wenn die Lesebrille keinen Erfolg bringt, da macht leider das Lesen überhaupt keinen Spass. Der Schreibstil ist locker und leicht verständlich. Die Kapitel sind in einer guten Länge, was mich etwas überfordert hat, waren die vielen Personen, die aus ihrer Sicht dann erzählt haben. Wenn dies eins, zwei gewesen wären, ja gut, aber so viele, das fand ich sehr unübersichtlich. Zu kämpfen hatte ich auch beim lesen, wenn die Protokolle so geschrieben wurden, wie man spricht, dies war manchmal verwirrend und man musste mehrmals lesen, bis man es verstanden hat. Es ist immer wieder spannend zu lesen, wie Menschen, die man nicht kennt, wie sie in Extremsituationen damit umgehen und wie weit bestimmte Menschen gehen können, um sie aus der Reserve zu locken und sie immer weiter zu treiben. Die Psyche des Menschen spielt einen immer wieder Streiche, aber es ist erstaunlich, zu was man noch fähig ist, wenn man unter Druck steht. Das Ende war für mich etwas unbefriedigend, da nicht alle meine Fragen beantwortet wurden, da ja auch der Hauptprotagonist ein geheimes Leben lebte und es wurde nicht alles erklärt.
    Vorstellbar ist schon, dass dies auch in der Realität und in Deutschland passieren kann. Es ist auf alle Fälle sehr beängstigend, wie weit solche Experimente gehen können.
    Mein Fazit: Ein spannender Thriller über Menschenexperimente, die einen ängstigen und viele Fragen aufwerfen. Ich vergebe 5 Sterne und hoffe, ich höre von dem Autor wieder mal was neues! Eine klare Weiterempfehlung.

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    forgetfuls avatar
    forgetfulvor 3 Monaten
    Sehr spannendes Buch mit kurzen Kapiteln

    Der Thriller von Hartmut Behrends lässt sich sehr gut und einfach lesen, dabei kommt die Spannung nicht zu knapp. Durch den Aufbau diese Spannung möchte man am liebsten das Buch nicht mehr aus der Hand legen. 


    Der Inhalt des Buches ist in kurzen Kapiteln aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, indem der Hauptprotagonist Jerôme aus der Ich-Perspektive erzählt. Die anderen Kapiteln werden aus der Sicht einer dritten Person erzählt. Jerôme versucht dabei seine Tochter Christine zu retten, die an einem geheimen Projekt teilnimmt. Es ist erschreckend wie viele Personen wegen diesem Projekt sterben müssen.  Auch die Personen die gar nicht direkt am Projekt teilnehmen, nur um es geheim zu halten. 

    Dadurch, dass nicht nur das Projekt geheim ist, sondern auch die Identität von Jerôme wirft das Buch sehr viele Fragen auf, die die Spannung immer stärker ansteigen lässt. Leider blieben einige der Fragen auch nach der letzten Seite des Buches offen. 

    Abgesehen davon kann ich dieses Buch jedem empfehlen der gern zwischendurch einen knackigen, aber guten Thriller lesen möchte. 

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    rewarenis avatar
    rewarenivor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wie lange kann der Mensch psychischen und physischen Schikanen standhalten
    Der Kampf ums überleben

    Jerôme Muller, der es eigentlich nicht immer so genau mit dem Gesetz nimmt, wird unvermutet Zeuge eines tödlichen Motorrad- Unfalles. Aber anstatt die Polizei zu informieren, nimmt er einen USB- Stick des Toten an sich. Darauf findet er Daten einer geheimen Organisation, die an einem unbekannten Ort Menschenversuche macht. Als er auf der Teilnehmerliste den Namen seiner Tochter Christine liest und es nur mehr ein paar Tage bis zum vorraussichtlichen Tod der Versuchspersonen sind, setzt Jerome alles daran sie zu retten. Unerwartete Hilfe bekommt er von Theresa, die er bei einer Wachfirma kennen lernt. Doch schon bald müssen sie erkennen, dass es scheinbar überall Verbrecher gibt, die sich auch vor weiteren Toten nicht scheuen. Inzwischen hat bei Christine und den anderen Gefangenen schon seit Tagen der Kampf ums Überleben begonnen. Die Schikanen werden immer grausamer und die Angst zu sterben immer größer . Doch der Wille zu kämpfen steckt bei Christine sehr tief und so lässt sie sich auf ein waghalsiges Spiel mit den Wachen ein.

     

    Der Autor Hartmut Behrens hat mit seinem Thriller ,,Versuchspersonen´´ einen spannungsgeladenen und interessanten Roman geschrieben. So könnte es wirklich passieren, wenn von höchsten Kreisen aus ein geheimes Forschungsprojekt genehmigt wird, mit dem Ziel, Menschen und ihr Verhalten zu beobachten und zu erforschen wenn sie psychischen und physischen Schikanen ausgesetzt sind.

    Als Leser begleitet man abwechselnd Jerome, dessen Geschichte in der Ich Form geschrieben ist, wie er die letzten Tage des Forschungsprojektes auf der Suche nach seiner Tochter verbringt. Dabei begegnet man einigen Personen, die dabei seine Wegbegleiter sein werden.

    Es gibt dazwischen immer wieder neue Kapitel, die aus der Sicht der Gefangenen, beginnend mit dem ersten Tag ihrer Entführung, berichten. Diese sind in der 3. Person geschrieben und lassen den Leser auch immer wieder an den  Gedanken der Psychologin teilhaben, die mit der Zeit merkt, dass alles nicht so läuft wie geplant. Die Kapitel sind recht kurz, oft nur 1-2 Seiten lang, was mich aber nicht gestört hat. Manchen wird es vielleicht ein wenig zu anstrengend sein, wenn die Geschichte ständig aus einer anderen Perspektive erzählt wird, aber mir hat es gefallen. Ich fand es interessant zu lesen, was mehrere Personen zur annähernd gleichen Zeit tun und wie sich langsam, aber sicher alle Fäden mit einander verknüpfen.

    Selbst wenn man nicht erfährt, welchen Zweck dieses ,, Experiment´´ hat, finde ich es trotzdem spannend, weil erkennbar ist, wie verbotenen Dinge vertuscht werden und keiner weiß, wem er trauen kann und wem nicht.

    Beklemmend sind die Szenen in der Gefangenschaft beschrieben, wo man als Leser Stück für Stück mitbekommt, wie die Schikanen täglich gesteigert werden und wo erkannbar ist, dass für Geld, jeder Skrupel fällt. Mit Christine hat der Autor eine starke und kluge Frau erschaffen, deren Überlebenswillen zu allem bereit war.

    Wer ein wirkliches Happy End möchte, wird hier enttäuscht werden. Es ist ein passendes, eher offenes Ende wo ich sagen kann, dass mir der Thriller ob seiner möglichen Wirklichkeit, gut gefallen hat.


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    Alex1309s avatar
    Alex1309vor 3 Monaten
    Das Experiment

    Das Cover ist sehr düster gestaltet und ich habe mich direkt gefragt, was den Leser hinter der Tür erwartet. Auch der Klappentext wirft direkt einige Fragen auf und ich war gespannt auf das Buch.

    Klappentext:
    Mitten in der Nacht wird Jerôme Muller Zeuge eines tödlichen Motorrad-Unfalls. Aus sehr persönlichen Gründen verzichtet er darauf, die Polizei zu rufen. Stattdessen nimmt er einen USB-Stick mit, den der Fahrer verloren hat.
    Der Stick enthält hochgeheime Dateien zu einem Menschenversuch einer Geheimdienstorganisation an einem unbekannten Ort irgendwo in Deutschland. Als er die Liste der Versuchspersonen liest, ist Jerôme schockiert: er findet darauf den Namen seiner Tochter Christine!
    Nur noch wenige Tage bleiben bis zum voraussichtlich tödlichen Ende des Versuchs, deshalb zögert Jerôme keine Sekunde, um sich auf die Suche nach Christine zu machen. Dass er sich damit in akute Lebensgefahr begibt, wird ihm schnell bewusst. Denn das Projekt FinResist ist so geheim, dass jegliche Zeugen eliminiert werden sollen.
    Er findet Unterstützung bei der Wachschützerin Theresa, doch bald schon werden die beiden wegen angeblicher Entführung bundesweit gesucht. Währenddessen werden die Versuchspersonen mit immer neuen Methoden schikaniert, es scheint kein Entkommen zu geben. Aber Christine hat einen Plan, einen höchst gefährlichen Plan …


    Der Schreibstil ist flüssig und die Spannung nimmt von Seite zu Seite zu. Ich habe mich immer gefragt, was es mit dem Experiment auf sich hat und weshalb das durchgeführt wurde. Die handelnden Personen und auch die Handlungsorte konnte ich mir gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. 


    Leider wurden am Schluss nicht alle offenen Fragen geklärt und aufgelöst. Deshalb ziehe ich in meiner Bewertung einen Punkt ab. Aber insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und ich hatte einige spannende Lesestunden damit.

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    CorinaPfs avatar
    CorinaPfvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Es fing gut an und konnte auch Spannung aufbauen, aber zum Ende hin war es dann doch eher lasch.
    Rezension: Versuchspersonen

    Inhalt:


    Wir begleiten Jerome, der gerade von einem Einbruch wegfährt. Er kennt die Strecke gut und weiß, dass es bei dieser Strecke eine gefährliche Stelle gibt und fährt deshalb langsamer. An dieser Stelle kommt ihm ein Motorradfahrer entgegen dicht gefolgt von eine schwarzen Auto. Er sieht dass es einen Unfall gegeben hat und Jerome bleibt stehen. Er geht zum Unfallort und entdeckt die Leiche des Motorradfahrer und auch einen USB Stick. Jerome nimmt den -USB Stick mit und öffnet ihn daheim, darauf ist eine Namensliste und ein Projektname. Das merkwürdige ist, der Name seiner Tochter steht oben. Jerome hat schon lange nichts von seiner Tochter gehört und beginnt sie zu suchen. Was ist das für ein Projekt und warum wurde der Motorradfahrer verfolgt und starb dabei? 
    Es beginnt eine Jagd nach der Wahrheit? Kann er seine Tochter finden bevor ihr etwas zustößt.

    Schreibstil:

    Der Schreibstil war für mich am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig denn es wurde aus mehreren Sichten geschrieben. Dadurch kamen viele Charaktere zu Wort was mir eigentlich gut gefällt. Ich kam aber nicht ganz so gut zu recht dass, wenn man von Jerome Sicht gelesen hat war es die Ich Perspektive geschrieben, wenn man jedoch von Christine (Tochter von Jerome) gelesen hat war man in der Dritten Person geschrieben. 
    Gut war an den Überschriften, dass immer der Name dabei gestanden ist aus welcher Sicht man gerade liest und an welchen Tag der Absatz spielt. 
    Das Buch hatte einen tollen Spannungsbogen, jedoch dass Ende war dann etwas zu schnell und dabei sind auch einige Fragen offen geblieben. 


    Charaktere:

    Jerome ist ein Einbrecher, eigentlich stammt er aus Russland floh aber nach Frankreich und lebt jetzt in Deutschland. Er bleibt gerne unter sich und sieht in jedem Gerät oder Mensch ein potenzielle Gefahr. 
    Die einzige Familie die er besitzt ist seine Tochter und mit der hat er so gut wie keinen Kontakt. Aber als er sie nicht finden kann macht er sich auf die Suche nach ihr und würde für sie sogar sterben. 

    Christine ist in dem Buch am Anfang sehr zurückhaltend. Aber nach und nach findet sie viel heraus und überlegt sich als einzige einen Plan um sich und die anderen  zu befreien. Sie nimmt vieles auf sich und will die anderen beschützen. 

    Cover:

    Das Cover hätte mich im Laden nicht angesprochen, aber vom Klappentext fand ich das Buch dann trotzdem interessant. Aber wenn ich ehrlich bin hätte ich mir das Buch nicht im Laden gekauft, deshalb freut es mich dass ich es bei einer Leserunde gewonnen habe.

    Fazit:

    Das Buch beginnt rasant und man kann es gut und schnell lesen. Leider war das Ende für mich etwas zu schnell und viele Fragen bleiben offen. Das Buch ist auch sehr politisch deshalb würde ich es keinem empfehlen der gerade Thriller ausprobieren will. 
    Ich hatte aber trotzdem meinen Spaß an diesem Buch und gebe deshalb dem Buch 3 Sterne. 

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    Ignacio_Mendezs avatar
    Ignacio_Mendezvor 3 Monaten
    Ein Versuch der keine Überlebende duldet

    Titel und Klappentext haben mich einen bewegenden Thriller erwarten lassen. Ein Experiment im Geheimen, als Versuchsgegenstand Menschen und deren Abgründe. Gruselig allein die Vorstellung, schnell werden in Erinnerung Mengeles abscheuliche Menschenversuche gerufen, oder die abartigen Experimente in  der Colonia Dignidad. Geschehnisse, an denen alles Menschliche verlorengegangen zu sein scheint. Überlebende solch erlebter Barbereien, werden ihr leblang drunter leiden. 

    "Versuchspersonen" zeigt, wie Menschen durch psychische und physische Gewalt an ihre Existenzgrenzen gebracht werden. Hartmut Behrens wechselt in seinem Buch ständig die Sichtweisen des Erzählenden, mal wird die Situation aus Sicht einer "Versuchsperson", mal aus Sicht eines Täters beschrieben. Die Kapitel sind leserfreundlich kurz gehalten, so dass man durchweg in den Betrachtungen hin und her switcht. Ein wenig entstand in mir das Bild einer Theateraufführung, in denen jeweils der Vorhang für eine neue Szene fällt. Vielleicht ist mein Gedankengang gar nicht so weit hergeholt, wohlwissend das Behrens für seine Theaterbücher bekannt ist. 

    Diese Wechsel haben mich beim Lesen ein wenig überfordert. Es ist durchaus positiv unterschiedliche Charaktere kennenzulernen. Es ist eine spannende Frage, wie Menschen verschieden mit einer Extremsituation umgehen. Vielleicht hilft es bei der Beantwortung der Frage, wie man wohl selber in einer solcher Lage reagieren würde. Ich habe mich jedoch verheddert, wußte teilweise nicht mehr die aktuelle Charaktere in den richtigen Kontext zu setzen. Dadurch verlor ich immer wieder "den Faden", ich musste mich sehr konzentrieren. Das Ende hat mich nicht besonders überzeugt. Es bleiben irgendwie "die üblichen Verdächtigen" übrig. Hier hätte ich mir doch etwas mehr Kreativität gewünscht. 

    Dass mich dieser Thriller nicht gänzlich überzeugt hat, bedeutet nicht gleichwohl dass er jemand Anderen nicht gefallen könnte. Niemand liest vorbehaltlos, wir verbinden unterbewusst mit dem Gelesenem eigene Assoziationen und Erinnerungen. Erst so ergibt sich vor unserem inneren Augen ein Gesamtbild. Diesen Zugang habe ich bei "Versuchspersonen" leider nicht gefunden.

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    Tapsi0709s avatar
    Tapsi0709vor 4 Monaten
    Versuchspersonen

    Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen, die Kapitel haben eine angenehme Länge.

    Die Geschichte fängt gleich sehr spektakulär an und man ist sofort mitten im Geschehen. Das hat mir sehr gut gefallen.
    Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, da muss man manchmal aufpassen das man nicht durcheinander kommt.
    Ansonsten habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und hatte viel Spaß beim Lesen. 
    Beim Ende bin ich eher geteilter Meinung, ich denke das wäre ausbaufähig gewesen.

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    sabineps avatar
    sabinepvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: liest sich flott. aber mich konnte es nicht überzeugen.
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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    HartmutBehrenss avatar

    Liebe Freundinnen und Freunde der spannenden Literatur,

    so vieles in unserem Land passiert im Geheimen und der Kontrollwahn der Regierenden breitet sich mit den vorhandenen Möglichkeiten aus. Geheimdienste haben die Macht, Menschen zu vernichten, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Mein Thriller "Versuchspersonen" ist zwar fiktiv, aber angesichts der zunehmenden Spannungen in der Welt vielleicht gar nicht mehr so weit von der Wirklichkeit entfernt. Hiermit lade ich Euch zur Teilnahme an der Leserunde ein und freue mich auf Eure Kommentare! Bin auch selbst dabei. Ich verlose 10 Exemplare (Taschenbuch oder Kindle).

    Klappentext zu "Versuchspersonen":

    Mitten in der Nacht wird Jerôme Muller Zeuge eines tödlichen Motorrad-Unfalls. Aus sehr persönlichen Gründen verzichtet er darauf, die Polizei zu rufen. Stattdessen nimmt er einen USB-Stick mit, den der Fahrer verloren hat. Der Stick enthält hochgeheime Dateien zu einem Menschenversuch der Geheimorganisation IGS an einem unbekannten Ort.
    Als er die Liste der Versuchspersonen liest, ist Jerôme schockiert: er findet darauf den Namen seiner Tochter Christine! Nur noch wenige Tage bleiben bis zum voraussichtlich tödlichen Ende des Versuchs, deshalb zögert Jerôme keine Sekunde, um sich auf die Suche nach Christine zu machen. Dass er sich damit in akute Lebensgefahr begibt, wird ihm schnell bewusst. Denn das Projekt FinResist ist so geheim, dass jegliche Zeugen eliminiert werden sollen …

    Leseprobe: http://hartmutbehrens.de/thriller.html oder bei Amazon


    Frage zur Bewerbung:

    Was sind für Dich die drei wichtigsten Elemente eines Thrillers?

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