Hartmut Christians

 4,9 Sterne bei 9 Bewertungen

Lebenslauf

Hartmut Christians, geboren 1968 in Berlin, studierte nach dem Abitur Wirtschaft und Management. Es folgte eine zehnjährige Tätigkeit als Controller bei zwei großen technischen Infrastrukturprojekten auf dem Gelände des Filmstudios Babelsberg sowie an den Roten Kasernen im Norden Potsdams. Seit 2005 ist er selbstständiger Projektmanager. Aufgewachsen auf einem Hof im Dorfkern von Alt-Buckow ist Hartmut Christians bereits früh mit der praktischen Landwirtschaft vertraut. Seit mehr als 25 Jahren beschäftigt er sich leidenschaftlich mit der Heimatforschung in diesem alten Neuköllner Ortsteil. Im April 2020 haben der Autor, seine Frau und andere alteingesessene Buckower:innen den Buckower Heimatverein e.V. gegründet. Sie führen Schulklassen durch das historische Buckow und bieten kostenfreie kulturelle Angebote.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Hartmut Christians

Neue Rezensionen zu Hartmut Christians

Sehr gutes Buch über die Geschichte eines Ortes (4,5 / 5*)

Das Buch erzählt die Geschichte Alt-Buckows, wobei auf jedes Gehöft, die dort siedelnden Familien und seine Entwicklung eingegangen wird. Aufgelockert wird der sehr interessante Text durch alte Fotos, Reproduktionen von Schriftstücken und Karten.
Insgesamt ein sehr interessantes Buch, das einen hervorragenden Einblick in eine Dorfgeschichte gibt.
Das einzige was ich vermißt habe, waren vergleichsbilder, wie es heutzutage aussieht, dadurch wird das Buch für diejenigen, die nicht mal eben um die Ecke nach Alt-Buckow fahren können, nachsehen, ein kleines bischen uninteressanter.

Zeitgeschichte

Buckow. Ein Berliner Ortsteil im Süden der Stadt. Gegründet um 1230 als breites Straßen- oder Angerdorf, jetzt ein Unterbezirk von Neukölln.

Der Autor führt durch die Geschichte dieses ehemaligen Dorfes bis in die heutige Zeit.

Die Gestaltung des Buches ist sehr hochwertig! Sehr viele Fotos , alte und aktuelle Stadtkarten/Straßenpläne, sowie alte Dokumente machen es lebendig und lassen die Vergangenheit auferstehen. Es ist eine aufregende Zeitreise, die  Einblicke in das Leben ehemaliger Bewohner gibt, Schicksale vor dem Vergessen bewahrt. Aber auch Gebäude, Wohnhäuser, der Bahnhof und andere Schauplätze werden hier erwähnt, ihre Nutzung, Umgestaltung, Veränderung, wer sie bewohnte und was aus ihnen geworden ist. Ich fand das sehr interessant. Wie oft läuft man durch Straßen und fragt sich, wer dort mal gelebt hat. Hier gibt es Antworten. Da bekommt man Lust sich mal persönlich umzuschauen.

Der Autor hat hier wirklich viel Recherche betrieben und ein Zeitdokument geschaffen. Wie die dritte Auflage beweisst, besteht großes Interesse daran. Solche Bücher sollten es für jeden Berliner Bezirk geben. Sie haben alle so viele Geschichten zu erzählen, interessantes, wissenswertes, aufregendes.

Wie es war und ist

Zuerst einmal denke ich, dass es solch ein Buch für jeden Kiez, für jedes Dorf und jeden Landstrich geben sollte. Denn nur wer die Vergangenheit kennt kann auch die Zukunft angemessen gestalten. Alt-Buckow ist mittlerweile ein Unterbezirk von Berlin-Neukölln und wurde, wie so viele andere Dörfer im Zuge der Eingemeindung 1920 Groß-Berlin angeschlossen. Doch es hat seine eigene ganz besondere Geschichte. Und diese Lobeshymne stimme ich hier nicht nur an, weil es mein Heimatbezirk ist, sondern weil ich mich beim Lesen in die alten Bauerhöfe und Menschen dort verliebt habe. Der Autor versteht es einfach die Geschichte durch viele spannende und lustige Anekdoten lebendig werden zu lassen. Alt-Buckow war zum Großteil von Bauernhöfen geprägt. Die Familien lebten (und leben immer noch) seit vielen Generationen hier. Und auch wenn sich viel verändert hat, ist doch ebenso viel noch sichtbar und lebendig. Selbst die alten Bäume der Allee haben ihre Geschichte. Das traditionsreiche Restaurant war mal ein Kinosaal und der Dorfteich ist Schauplatz manch tragischen Ereignisses geworden. Die alte Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert hat bestimmt auch viele kommen und gehen gesehen, manchen Krieg, manch Freud und Leid verfolgt. Und doch steht sie beständig seit Jahrhunderten an gleicher Stelle und trotzt der Welt. Hartmut Christians hat für mich meine alte Heimat lebendig gemacht und mir damit ein Gefühl von Vertrautheit wiedergegeben. Ein Ort wird doch erst besonders, wenn wir seine Geschichte kennen, ebenso wie Menschen uns erst so richtig vertraut werden, wenn wir ihre Vergangenheit kennen. Dieses Wissen ist ein unglaublicher Schatz, weil es uns Demut und Wertschätzung lehrt.

Gespräche aus der Community

Cover des Buches Alt-Buckower Geschichte(n): Ein Ortsteil im Wandel der Zeit
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L_und_H_Verlag

Für diese Leserunde verlosen wir 10 Exemplare des hyperlokalen Bändleins »Alt-Buckower Geschichte(n). Ein Ortsteil im Wandel der Zeit«.

Das Buch lädt dazu ein, über einen Ortsteil von Berlin-Neukölln und die Geschichte(n) der Häuser sowie Bewohner:innen Geschichte zu erfahren.

Im Kleinen zeigt der Autor auf, wie sich ein Ort von einem Dorf zu einem Teil der Weltmetropole Berlin entwickelte.

103 BeiträgeVerlosung beendet

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