Hartmut Krebs GLÜCKSINN

(5)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(3)
(2)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „GLÜCKSINN“ von Hartmut Krebs

Geschichten, Gedichte und persönliche Einblicke. "Alle fühlenden Wesen streben nach Glück", bemerkt Buddha vor ca. 2600 Jahren. Gutes zu tun und Schädliches zu vermeiden, als spitituelle Grundhaltung. Die Ich-Illusion aufzulösen, sich von Anhanftungen zu befreien: gedanklichen, ideologischen als auch dinglichen, ist das Bestreben praktizierender Buddhisten. Dieses Buch lässt vielleicht den Wunsch aufkommen, mehr zu sich selbst zu finden, zu seinem eigenen tiefen Wesenskern!

116 Seiten - die schnell gelesen sind. Aber 9 Geschichten & 3 Gedichte über die man lange nachdenken kann. Eine kleine Sammlung die man mit Sicherheit nicht nur einmal zu Hand nehmen, in der man immer wieder gerne blättern und die auch dann wieder neue Gedanken beim Leser anregen wird... Gedanken die hell, vielleicht verspielt wie "Die kleine Welle" und nie "bedrückt" sein werden... (5 Sterne & meine Rezension folgt noch)

— BTOYA
BTOYA

Stöbern in Romane

Sieh mich an

Wunderbar geschriebener Roman mit leider fadem Ende, das dem Buch den Glanz nimmt

skaramel

Und es schmilzt

Ein Buch voller Trostlosigkeit und ohne Hoffnungsschimmer, sehr schwer zu ertragen. Das schöne Cover passt leider nicht zum Inhalt.

TanyBee

Heimkehren

Ein großartiges Buch!

himbeerbel

Das Glück meines Bruders

Zwei ungleiche Brüder. Am Ende entpuppt sich der vermeintlich stärkere Bruder als der schwächere von beiden. Wen traf nun das Glück?

Waschbaerin

Das Ministerium des äußersten Glücks

Roxy beschreibt ein grausames aber sehr farbenprächtiges Bild von Indien

Linatost

Dann schlaf auch du

Ein sehr ergreifendes Buch, das einen nicht mehr loslässt....

EOS

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "GLÜCKSINN" von Hartmut Krebs

    GLÜCKSINN
    Distichon

    Distichon

    08. August 2010 um 10:50

    Vom Glück und Sinn des Lebens Ein eigentlich unbedeutendes Erlebnis vorab: Meine Enkel spielten völlig in sich versunken und ohne ihre unmittelbare Umwelt überhaupt wahrzunehmen in einem reifenden Gerstenfeld. Sie liefen in den Kornacker hinein, die Halme schlossen sich über den Köpfen der Kleinen, bedeckten sie mit dem nickenden Goldgelb ihrer Ähren, machten sie unsichtbar. Das Feld in seiner Weite musste für sie ein Stück Unendlichkeit, ein Stück des geheimnisvollen Universums, Unentdeckten bedeuten. Die Sonne lachte dazu von einem blauen, wolkenlosen Firmament. Es raschelte um uns Erwachsene herum in der den Kindern typischen Rastlosigkeit. Sie lachten dazu nicht ihr ansonsten immer präsentes Kinderlachen, sondern bewegten sich in einem ständigen, stillen Raus und Rein in dem Wald aus Halmen. Irgendwann wurde ich aufmerksam und wie in früheren Zeiten, in den Jahren meiner Kindheit oftmals eingebläut bekommen, ermahnte ich sie mit dem bekannten Satz: „Ihr zertrampelt dem Bauern ja das ganze Getreide, kommt raus und spielt etwas anderes!“ Sie kamen. Beide schauten mich an, als sähen sie mich erst jetzt, so als hätte sie jemand aus einer anderen Welt zurückgerufen, mit großen Augen, diese von innen heraus wissend strahlend, stumm und glücklich. Sie hatten in ihrer kindlichen Welt etwas von dem Geheimnis erahnt, dass diese Welt ausmacht, etwas, was zu spüren mir verloren gegangen ist, was ich nicht mehr in der Lage war zu empfinden. Und ich fühlte mich schlecht. Ich hatte ihnen einen glücklichen Augenblick ihres Seins, ein Stückchen Glücksinn zerstört. Von dieser Art sind die Episoden über die Hartmut Krebs schreibt. Er hat sich auf der Suche nach dem Glück und dem Sinn begeben und ist letztendlich fündig geworden. Da ist die alte Frau, eine Kräuterfrau, der der Mann wegen seiner Suche nach dem Sinn abhanden gekommen ist, den sie vermisst und über den sie bei einem nächtlichen, mystisch überhöhten Besuch eines Waldsees nachdenkt und die letztendlich zu der Erkenntnis gelangt, dass auch sie sich auf die Suche begeben muss. Nur auf die Suche nach ihm? Krebs lässt den Leser in seinen kleinen Geschichten teilhaben an seinen Erkenntnissen, sie eintauchen in ein Stück seines Wissens, ja auch in ein Stück Mystik und Romantik, wie sie der Diamantweg-Buddhismus, eine der vier großen buddhistischen Schulen Tibets, dem unbedarften Leser erscheinen müssen. Seine Erzählungen sind im Sinne dieses Erkennens angelegt, aber nicht vordergründig einzig und allein auf den gefundenen Weg ausgelegt. Sie lassen Fragen zu, geben Antworten für den, der sie erkennen kann und will. In einer der kleinen Geschichten – er nennt sie „Die kleine Welle“ – schreibt der Autor die Geschichte vom Regenwerden auf, in dieser Form sicher noch von niemandem formuliert. Eine Geschichte voller romantischer und melodischer Passagen und wie bei vielen anderen Erzählungen verbunden mit der Frage nach Gott. Nach Gott im christlichen Sinne? Oder müsste anstelle Gottes der Begriff Raum treten? Sicher etwas skurrile Gedanken für Atheisten und Christen. Doch kommen wir zurück auf die „Glücksinn-Geschichten“. Sie lassen den Leser zumindest ahnen, was der Autor vermitteln möchte. Und irgendwie machen sie den Leser auch ein wenig glücklich und das ist vielleicht ihr tieferer Sinn, ein Stück Glücksinn in den trüben Alltag zu bringen. Und immer wieder Gott. Die Frage nach Gott? Ist Gott gar …? Aber lesen Sie selbst die kleinen großen Episoden vom Glücksinn!  

    Mehr
  • Rezension zu "GLÜCKSINN" von Hartmut Krebs

    GLÜCKSINN
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. January 2010 um 00:20

    Dieses Buch ist eine kleine Perle für alle, die sich immer schon nach dem Sinn unseres Daseins gefragt haben - haderten, besonders glücklich oder traurig waren - dieses Buch ist im Grunde für jeden. Und immer wieder zum Nachlesen geeignet. Wer nur Spaß und Unterhaltung in Büchern sucht, der ist bei diesem Buch an der falschen Stelle - diese Buch fordert einen regelrecht zum Nachdenken auf. Aber es ist ein schönes und sicheres Nachdenken, ein zuversichtlches. Diese Erzählungen sagen Dir: hab Geduld, hab Hoffnung, gib nicht au!, Du bist etwas wert. Es sind macnhmal nur die kleinen Singe im Leben, die einen atmen lassen. Herzlichen Dank dafür und gute Wünsche für all das kommende Literarische!!!

    Mehr
  • Rezension zu "GLÜCKSINN" von Hartmut Krebs

    GLÜCKSINN
    Wassermann

    Wassermann

    19. December 2009 um 20:04

    Ein sehr schön erfrischend und voller Wärme geschriebenes Buch. Viele Geschichten handeln vom Wasser und vom Geist. Beim lesen ist einen als ob etwas neues etwas Gutes über einen kommt. So als wenn man innerlich freier und leichter wird. Als wenn altes abfällt und gutes neues über einen gekommen ist. Ist ein Glücksinn über einen gekommen? Von den glücklich machenden Geschichten die alle sehr lesenswert sind hat mir die Geschichte " Die kleine Welle" am besten gefallen. Einfach wunderschön! Dieses sehr feine Buch macht wach und regt zum nachdenken an. Man nimmt es immer wieder gerne zur Hand.

    Mehr
  • Rezension zu "GLÜCKSINN" von Hartmut Krebs

    GLÜCKSINN
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    09. December 2009 um 07:57

    Pressetext Seines eigenen Glückes Schmied... Books on Demand Oft ist unser Leben schnell, unbewusst und kurzlebig und dann ist es auch schon wieder vorbei. Man macht sich viel zu wenig Gedanken darüber, was einem selbst gut tun würde und lässt viele Chancen einfach verstreichen. Für Genuss und Glücklichsein scheint in unserer Welt kein Platz. Es zählt nur, was materiellen Wert hat. Das Leben besteht aber aus mehr. Es fügt sich zusammen aus Schicksal, Glück und dem Sinn, der allem eine Richtung gibt. Hartmut Krebs erzählt in „Glücksinn: Geschichten über Glück und Sinn und etwas mehr..." (erschienen bei BoD Norderstedt 2009) mal beschwingt, mal nachdenklich vom Leben, der Natur und dem Streben nach Glück. Ein Sohn fragt seinen Vater beim Angelausflug nach dem Sinn des Lebens. Eine schwierige Frage, die keine kurze Antwort zulässt. Der Vater muss sich erst einmal strecken und versucht auszuweichen. Doch der Sohn fordert eine klare Antwort. Auch der zweite Versuch scheint ihn nicht zufrieden zu stellen und so sieht sich der Vater gezwungen, sich selbst einmal Gedanken zum Leben, zum Tod und zu der Liebe zu machen. Unsicher tastet er sich langsam vor und beantwortet die Fragen seines Sohnes erst mit Skepsis, Zynismus und Ungeduld. Doch als ein Sturm den See aufwiegelt und kleine Wellen ins Boot schwappen, beobachtet er an seinem Sohn die Lust an der Natur und dem Unerwarteten und erkennt sich selbst in ihm. Die Lebensfreude des Jungen steckt den Vater schließlich an und er begreift, was Erwachsene oft verlernt haben: das Leben zu genießen, an den Hörnern zu packen, auf sich zukommen zu lassen und auch mal im Moment inne zu halten, das ist der Sinn des Lebens. Diese und andere Geschichten, die zum Nachdenken anregen, überraschen oder erheitern, sammelt Hartmut Krebs in seinem Werk über das Glück. Glück hat viele Gesichter. Es kann die Liebe einer Mutter sein, es kann die Zeit etwas zu erleben sein, es kann der Zufall sein, der zwei bisher einander unbekannte Gesprächspartner zusammenführt. Meist macht sich der Mensch zu viele Gedanken zum Glück und jagt ihm ein Leben lang hinterher, ohne zu bemerken, dass er es die ganze Zeit vor Augen hatte, er hätte nur richtig hinsehen müssen. Hartmut Krebs ist mit seiner Sammlung aus 12 Geschichten und Gedichten ein Lobgesang auf das Leben und das Glück im Kleinen gelungen, der den Leser dazu ermuntern wird, das nächste Mal vielleicht etwas genauer hinzuschauen. Hartmut Krebs: Glücksinn: Geschichten über Glück und Sinn und etwas mehr... Books on Demand. Norderstedt 2009. 116 S., 9,98 €, ISBN 978-3-8370-7146-4

    Mehr