Hartmut Lange

 3.9 Sterne bei 90 Bewertungen
Autor von Das Konzert, Eine andere Form des Glücks und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Hartmut Lange

Hartmut Lange wurde 1937 in Berlin geboren und ist deutscher Schriftsteller. Er studierte Dramaturgie und arbeitete zunächst am Deutschen Theater in Ost-Berlin. Lange schreibt hauptsächlich Novellen und Erzählungen. Heute lebe Lange in Berlin und Italien.

Alle Bücher von Hartmut Lange

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Hartmut LangeDas Konzert
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Das Konzert
Das Konzert
 (15)
Erschienen am 18.08.2007
Hartmut LangeDas Haus in der Dorotheenstraße
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Das Haus in der Dorotheenstraße
Das Haus in der Dorotheenstraße
 (10)
Erschienen am 24.08.2016
Hartmut LangeEine andere Form des Glücks
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Eine andere Form des Glücks
Eine andere Form des Glücks
 (11)
Erschienen am 27.08.1999
Hartmut LangeIm Museum
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Im Museum
Im Museum
 (7)
Erschienen am 25.06.2013
Hartmut LangeDer Wanderer
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Der Wanderer
Der Wanderer
 (7)
Erschienen am 18.12.2007
Hartmut LangeDas Streichquartett
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Das Streichquartett
Das Streichquartett
 (6)
Erschienen am 01.01.2008
Hartmut LangeDie Waldsteinsonate
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Die Waldsteinsonate
Die Waldsteinsonate
 (4)
Erschienen am 22.02.2017
Hartmut LangeLeptis Magna
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Leptis Magna
Leptis Magna
 (4)
Erschienen am 18.12.2007

Neue Rezensionen zu Hartmut Lange

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Rezension zu "Das Streichquartett" von Hartmut Lange

Sprachlich wie immer virtuos...
Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Monaten

Hartmut Lange vermischt wieder einmal die klassische Musik mit einer mysteriös-bedrohlichen Atmosphäre. So entsteht in seiner Novelle die Geschichte eines bekannten Berliner Geigers, der eines Tages von seiner Frau und den beiden Kindern, die ohne ihn in Urlaub fahren, alleingelassen wird und der zunehmend merkwürdige Dinge erlebt. Seine Familie kehrt nicht aus dem Urlaub zurück, ihr Verbleib ist unbekannt und eines Tages liegt auf rätselhafte Weise eine teure Violine auf der Kommode in seiner Wohnung...

Langes Stil ist wie üblich bis ins letzte Detail ausgefeilt, jeder Satz ist präzise und elegant, kein Wort ist zuviel. Seine Prosa sucht in Deutschland seinesgleichen, da fällt es auch nicht weiter ins Gewicht (eigentlich paßt es sogar zum Plot), dass Lange nicht sämtliche Rätsel der Novelle auflöst, einige Handlungsfäden bleiben unerklärt, so bleibt die beklemmende Atmosphäre der Geschichte auch nach dem Lesen noch eine Weile präsent.

Fazit: Wie alles von Hartmut Lange in einer vollendeten Sprache erzählt, ein unbehaglicher, bedrohlicher Plot und eine überraschende Auflösung. Lesenswert!

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Rezension zu "Das Haus in der Dorotheenstraße" von Hartmut Lange

Wunderbar wie immer...
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

Hartmut Lange gelingt es wie keinem anderen in der deutschsprachigen Literatur, in seine klugen, sprachlich ausgefeilten Texte stets etwas Unheimliches, Mysteriöses, zumindest still Dramatisches einfliessen zu lassen, wodurch sie oftmals einen beinahe kafkaesken Stil besitzen.
Die in diesem Buch versammelten fünf Novellen, die jede für sich ein kleines Meisterwerk der Erzählkunst sind, haben einen gemeinsamen Nenner, nämlich, dass sie allesamt den Südwesten von Berlin als Schauplatz besitzen; Villenviertel, Waldgebiete in der Gegend um den Teltowkanal (in dessen unmittelbarer Nähe ich auch jahrelang gewohnt habe). Alle fünf Erzählungen zeigen Menschen, denen Stück für Stück die Realität entgleitet, oftmals aus reiner Einbildung, also durch psychische Labilität, manchmal auch auf unerklärbare Weise. Mir gefällt stets (so auch bei diesem Buch), dass Hartmut Langes Prosa am Ende für den Leser meistens frei interpretierbar ist, vieldeutig und dadurch noch ein wenig unheimlicher nachhallt. Es sind stille Geschichten, begnadet erzählt, man kann Langes Schreibstil nicht genug loben. Ein Kritiker der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat Hartmut Langes Erzählweise in meinen Augen am treffendsten und schönsten beschrieben: "Die mürbe Eleganz seines Stils sucht in der zeitgenössischen Literatur ihresgleichen."
Dem ist nichts hinzuzufügen.

Fazit: Wie alle Bücher Hartmut Langes lesenswert für Literaturinteressierte, die sich für guterzählte, nachdenklich-geheimnisvolle Prosa und für einen wunderbaren, geschliffenen Schreibstil begeistern.

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Rezension zu "Im Museum" von Hartmut Lange

Kluge Geschichten des Übernatürlichen...
Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr

Hartmut Lange erzählt in seiner wie immer eleganten, reduzierten und ausgefeilten Sprache sieben Geschichten, die allesamt das Deutsche Historische Museum in Berlin als Handlungsort haben und beinahe alle diese Miniaturen besitzen einen übernatürlichen Charakter, der jedoch stets zum jeweiligen Plot paßt. Es sind ruhige Stories, die stets einen nachdenkenswerten Kern besitzen, der sich jedoch eher zwischen den Zeilen zeigt. Die im Titel erwähnten "unheimlichen Begebenheiten" beziehen sich nicht auf Monster und andere Schrecken, sondern sie durchwehen diese klug formulierten Geschichten eher wie ein geisterhafter Hauch der Vergangenheit. Am faszinierendsten für mich ist die Geschichte des ehemaligen Diktators Adolf Hitler, der als Geist Nacht für Nacht durch die Ausstellungsräume schleicht und durch Bilder und Exponate immer wieder an die Gräuel und unrühmlichen Taten seines Lebens erinnert wird.
Langes Schilderungen machen nicht nur Lust darauf, sobald wie möglich weitere Novellen und Erzählungen dieses erstklassigen Schriftstellers zu lesen, sondern sie haben mich auch motiviert, dem Deutschen Historischen Museum nach längerer Zeit mal wieder einen Besuch abzustatten.

Fazit: Ein weiteres Beispiel für den herrlichen Schreibstil Hartmut Langes. Definitiv empfehlenswert.

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Hartmut Lange wurde am 31. März 1937 in Berlin (Deutschland) geboren.

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