Hartmut Lange

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Lebenslauf von Hartmut Lange

Hartmut Lange wurde 1937 in Berlin geboren und ist deutscher Schriftsteller. Er studierte Dramaturgie und arbeitete zunächst am Deutschen Theater in Ost-Berlin. Lange schreibt hauptsächlich Novellen und Erzählungen. Heute lebe Lange in Berlin und Italien.

Bekannteste Bücher

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  • Sprachlich wie immer virtuos...

    Das Streichquartett

    Creed

    21. December 2017 um 21:59 Rezension zu "Das Streichquartett" von Hartmut Lange

    Hartmut Lange vermischt wieder einmal die klassische Musik mit einer mysteriös-bedrohlichen Atmosphäre. So entsteht in seiner Novelle die Geschichte eines bekannten Berliner Geigers, der eines Tages von seiner Frau und den beiden Kindern, die ohne ihn in Urlaub fahren, alleingelassen wird und der zunehmend merkwürdige Dinge erlebt. Seine Familie kehrt nicht aus dem Urlaub zurück, ihr Verbleib ist unbekannt und eines Tages liegt auf rätselhafte Weise eine teure Violine auf der Kommode in seiner Wohnung... Langes Stil ist wie ...

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  • Wunderbar wie immer...

    Das Haus in der Dorotheenstraße

    Creed

    04. November 2017 um 23:09 Rezension zu "Das Haus in der Dorotheenstraße" von Hartmut Lange

    Hartmut Lange gelingt es wie keinem anderen in der deutschsprachigen Literatur, in seine klugen, sprachlich ausgefeilten Texte stets etwas Unheimliches, Mysteriöses, zumindest still Dramatisches einfliessen zu lassen, wodurch sie oftmals einen beinahe kafkaesken Stil besitzen. Die in diesem Buch versammelten fünf Novellen, die jede für sich ein kleines Meisterwerk der Erzählkunst sind, haben einen gemeinsamen Nenner, nämlich, dass sie allesamt den Südwesten von Berlin als Schauplatz besitzen; Villenviertel, Waldgebiete in der ...

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  • Kluge Geschichten des Übernatürlichen...

    Im Museum

    Creed

    25. October 2017 um 22:53 Rezension zu "Im Museum" von Hartmut Lange

    Hartmut Lange erzählt in seiner wie immer eleganten, reduzierten und ausgefeilten Sprache sieben Geschichten, die allesamt das Deutsche Historische Museum in Berlin als Handlungsort haben und beinahe alle diese Miniaturen besitzen einen übernatürlichen Charakter, der jedoch stets zum jeweiligen Plot paßt. Es sind ruhige Stories, die stets einen nachdenkenswerten Kern besitzen, der sich jedoch eher zwischen den Zeilen zeigt. Die im Titel erwähnten "unheimlichen Begebenheiten" beziehen sich nicht auf Monster und andere Schrecken, ...

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  • Die Kunst des Verschwindens

    Der Therapeut

    Duffy

    19. August 2017 um 09:09 Rezension zu "Der Therapeut" von Hartmut Lange

    Der Hundekehlesee in Berlin spielt eine Hauptrolle, der Halensee ist Schauplatz der Geschichte, die sich um einen Therarpeuten dreht und ein alter Schauspieler spielt seine Hauptrolle in der dritten Novelle. Alle Stücke haben mit Abschied, Abgang und Auflösung zu tun und bei Lange sind das keine einfachen Beschreibungen einer Entwicklung, sondern mystriöse und nicht gleich durchschaubare Geschichten, die er auch hier wieder meisterhaft in Szene setzt.Immer wieder wird dem Berliner Autor bestätigt, dass er wohl der beste, ...

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  • Kleine stilistische Kunstwerke...

    Der Blick aus dem Fenster

    Creed

    29. July 2017 um 21:34 Rezension zu "Der Blick aus dem Fenster" von Hartmut Lange

    Ein weiterer Beweis dafür, dass Hartmut Lange stilistisch einer der besten zeitgenössischen deutschen Schriftsteller ist. Acht Erzählungen umfasst dieses aktuellste Werk Langes, und jede einzelne Geschichte ist für sich genommen ein kleines Meisterwerk. Sprachlich brillant, atmosphärisch und stilsicher. Die Erzählungen streifen allesamt das Phantastische, das Unheimliche in unserer Realität, unserer Gesellschaft. Oft geht es um geisterhafte Erscheinungen, teils offenbar wirklich übernatürlichen Ursprungs, teils eingebildet. Die ...

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  • Kunstvolle Novellen...

    Schnitzlers Würgeengel

    Creed

    08. July 2017 um 23:29 Rezension zu "Schnitzlers Würgeengel" von Hartmut Lange

    Vier Novellen von einem Schriftsteller, der sich im Rahmen seiner literarischen Arbeit fast ausschließlich der Novellen- und Kurzgeschichtenform bedient. Die Plots in diesem Buch besitzen allesamt einen etwas rätselhaft Touch, sie sind vielfältig interpretierbar und nicht auf den ersten Blick vollkommen verständlich. Dadurch hat der Leser die Möglichkeit, die Geschichten für sich selbst zu entschlüsseln und zu deuten. Die Titelnovelle "Schnitzlers Würgeengel" zeigt sogar einen leicht übersinnlichen Charakter, eine kafkaartige ...

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  • Merkwürdig

    Der Wanderer

    teilzeitliterat

    26. April 2017 um 23:26 Rezension zu "Der Wanderer" von Hartmut Lange

    “MERKWÜRDIG“ Mit diesem Wort beginnt die Novelle #derwanderer von #hartmutlange, die ich kürzlich las. Und sie ist genau das - merkwürdig. Der Plot, die Figuren, der Perspektivwechsel hier und da zwischen einem, wie ich finde, allwissenden Erzähler und einer sehr deskriptiven Art, wie man sie in einem Theaterskript vorfinden würde - alles irgendwie merkwürdig.Doch das Buch entwickelt aufgrund der immer häufiger auftretenden Ungeklärtheiten einen gewissen Sog. Man ersehnt deren Auflösung, die allerdings ausbleibt. Wir begleiten ...

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  • Der Novellenmeister

    Der Abgrund des Endlichen

    Duffy

    23. April 2017 um 17:01 Rezension zu "Der Abgrund des Endlichen" von Hartmut Lange

    Hartmut Lange bleibt sich treu. Seine Novellen haben nur selten etwas Revolutionäres oder Experimentelles und das ist durchaus positiv gemeint, denn auf diesem Gebiet ist der mehrfach ausgezeichnete Schriftsteller wohl eine Ausnahmeerscheinung. In immer gleich guter Qualität schreibt er über die Suche der Menschen nach ihrer Bestimmung oder ihrem Standort. Vielleicht auch nach dem Glück in ihrem kleinen privaten Kosmos. Manchmal wirkt das ein wenig mystisch, doch immer klar und nachvollziehbar. Das liegt auch an dem Stilisten  ...

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  • Schattengeschichten

    Das Haus in der Dorotheenstraße

    Duffy

    04. April 2017 um 08:03 Rezension zu "Das Haus in der Dorotheenstraße" von Hartmut Lange

    Es ist Langes Schreibstil, der seine Geschichten prägt. Auf der einen Seite das fast buchhalterisch genau Beschreibende, auf der anderen das Geheimnisvolle und nicht Greifbaren. Seine Figuren und vor allem seine Ortsbeschreibungen, diesmal vornehmlich im Berliner Südwesten, sind die Faktoren, die dem Leser die Möglichkeit geben, sich ganz in die Atmosphäre fallen zu lassen, um dann genauso überrascht und verunsichert den Gang der Dinge mitzuverfolgen. Dass am Ende seiner Geschichten fast nie etwas klar ist, immer ein wenig ...

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  • Ein großer deutscher Schriftsteller

    Der Blick aus dem Fenster

    Duffy

    03. September 2016 um 17:22 Rezension zu "Der Blick aus dem Fenster" von Hartmut Lange

    Das Werk des Hartmut Lange ist umfangreich und er hat auch verdientermaßen zahlreiche Auszeichnungen dafür bekommen. Es gibt nicht viele deutsche Autoren, die es zu so einer Meisterschaft in der Kurzform, also der Erzählung, Novelle und Kurzgeschichte gebracht haben. Natürlich ist es ein Klischee, würde man Lange jetzt mit einem guten Wein vergleichen, der im Alter immer besser wird, aber trotzdem hat man den Eindruck, dass er sich von Buch zu Buch einer noch größeren Qualität verpflichtet fühlt. Es ist schon seit langem ...

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