Hartmut Lange Das Streichquartett

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Inhaltsangabe zu „Das Streichquartett“ von Hartmut Lange

Eigentlich ist Schönbergs 4. Streichquartett Opus 37, an dem Berghoff unermüdlich probt, nicht gerade geeignet, seinen ohnehin angespannten Geisteszustand zu beruhigen. Ebensowenig wie die Tatsache, daß seine Frau Elisabeth mit den Töchtern zu einer Erholungsreise aufgebrochen ist, die kein Ende nehmen will. Als dann plötzlich - Traum eines jeden Geigers - eine wertvolle Mittenwalder Geige in seiner verlassenen Wohnung steht, nimmt ein Alptraum seinen Lauf.

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  • Der Novellenmeister

    Das Streichquartett
    Duffy

    Duffy

    19. August 2013 um 11:43

    Das Berghoff-Ensemble nimmt ein Streichquartett von Schönberg in sein Repertoire auf. Dieses beunruhigende Stück Musik nimmt den Namensgeber des Quartetts auch psychisch in Beschlag. Als seine Frau und seine zwei Töchter ohne ihn zu einer Urlaubsreise aufbrechen, die kein Ende nimmt, und sie auch nicht, wie erwartet bei Konzerten der Tournee erscheinen, beginnt eine finstere Seelenreise für Berghoff. Unheimlich und düster spinnt Lange auch hier wieder seine Fäden, Das seltsame Verschwinden seiner Familie, die Veränderungen in der Wohnung, das alles berichtet er in prägnanter, nüchterne Sprache, fast wie einen Tatsachenbericht. Die Atmosphäre wird geschaffen durch das nicht Geschriebene, das Existente, doch Weggelassene. Darin besteht die Kunst des wohl besten Novellisten Deutschlands, der es auch hier wieder schafft, seine Leser in den Bann zu ziehen und auch für ein überraschendes Ende sorgt, so knapp, dass man es fast überliest. Aber nur fast. Hartmut Lange ist ein Meister seines Fachs.

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