Hartmut Lange Der Therapeut

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Inhaltsangabe zu „Der Therapeut“ von Hartmut Lange

Berliner Seen, verschwiegene Gewässer mit ungeahntem Sog: der ideale Ort, um zu verschwinden – oder jemanden verschwinden zu lassen. Ihr Gegenstück, die ausgeleuchtete Öffentlichkeit: eine Theaterbühne als Ort für einen kunstvoll inszenierten Abgang. Drei Novellen.

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  • Die Kunst des Verschwindens

    Der Therapeut
    Duffy

    Duffy

    19. August 2017 um 09:09

    Der Hundekehlesee in Berlin spielt eine Hauptrolle, der Halensee ist Schauplatz der Geschichte, die sich um einen Therarpeuten dreht und ein alter Schauspieler spielt seine Hauptrolle in der dritten Novelle. Alle Stücke haben mit Abschied, Abgang und Auflösung zu tun und bei Lange sind das keine einfachen Beschreibungen einer Entwicklung, sondern mystriöse und nicht gleich durchschaubare Geschichten, die er auch hier wieder meisterhaft in Szene setzt.Immer wieder wird dem Berliner Autor bestätigt, dass er wohl der beste, deutschsprachige Novellist der Gegenwart ist und dem kann man immer nur wieder zustimmen. Von Langes Erzählungen geht  eine geheimnisvolle Atmosphäre aus, obwohl die Protagonisten im ganz normalen Alltagsleben eingebunden sind. Lange erzeugt diese unterschwellige Spannung mit seinem einmaligen Stil. Knapp, sehr sparsam, aber doch da genau beschreibend, wo es wichtig  ist. So sind z.B. seine Ortsbeschreibungen immer sehr penibel, weil es für die Geschichten und die dort vorherrschende Stimmung von großer Bedeutung ist. Das oft mit dem Autoren kolportierte "Er schreibt kein Wort zuviel" kann man immer nur bestätigen und genau das macht seine Meisterschaft aus, Wahrscheinlich ist Hartmut Lange ein Einzelfall in der deutschen Literatur und die Messlatte für selbsternannte Novellenschreiber liegt genau auf dieser Höhe.

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