Hartmut Lange Der Wanderer

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Inhaltsangabe zu „Der Wanderer“ von Hartmut Lange

Es ist mehr als nur eine Schaffenskrise, was den erfolgreichen Schriftsteller Matthias Bamberg aus dem Berliner Alltag in die verwirrende Welt Kapstadts aufbrechen läßt. Die Geschichte einer Verstörung.

Die Geschichte entwickelt einen Sog, doch ist und bleibt sie für mich merkwürdig.

— teilzeitliterat

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  • Merkwürdig

    Der Wanderer

    teilzeitliterat

    26. April 2017 um 23:26

    “MERKWÜRDIG“ Mit diesem Wort beginnt die Novelle #derwanderer von #hartmutlange, die ich kürzlich las. Und sie ist genau das - merkwürdig. Der Plot, die Figuren, der Perspektivwechsel hier und da zwischen einem, wie ich finde, allwissenden Erzähler und einer sehr deskriptiven Art, wie man sie in einem Theaterskript vorfinden würde - alles irgendwie merkwürdig.Doch das Buch entwickelt aufgrund der immer häufiger auftretenden Ungeklärtheiten einen gewissen Sog. Man ersehnt deren Auflösung, die allerdings ausbleibt. Wir begleiten den Schriftsteller Matthias Bamberg, der für seinen neuen Roman #derwanderer recherchiert. Dabei beobachtet er stundenlang den Rauch, der aus einem Ofenrohr vor seinem Arbeitszimmer emporsteigt oder führt akribisch darüber Buch, wer mit dem Fahrstuhl des Wohnhauses wohin fährt, außerdem stört er sich ununterbrochen an dem Räuspern seiner Frau, wie auch an dem scheinbaren Möbelrücken der oberen Mietpartei. Ich habe auf den Moment gewartet, an dem die Geschichte mal etwas Fahrt aufnimmt. Der Moment kam, doch er mündete in weitere Absurditäten, die es wahnsinnig schwer machten, auch nur einen Funken Sympathie oder Empathie für den Protagonisten zu empfinden. Erst als ich die Novelle fertig gelesen hatte, und über die Geschichte und den Autor nachdachte, verstand ich den Reiz dieses doch sehr merkwürdigen Buchs. Ich erkannte mich als Lyriker sogar in der Hauptperson wieder, die sich damit beschäftigt so detailliert es eben möglich ist, alltägliche Erscheinungen zu beschreiben und deren Schönheiten und Charakteristika herauszustellen. Ich denke Lange geht es in seinem Werk nicht um die Aufklärung der Realität, sondern um die Substanz-Werdung von Atmosphären​ und Erscheinungen. DAS sollte man besser wissen, BEVOR man es liest 😁

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  • Meisternovelle

    Der Wanderer

    Duffy

    20. November 2013 um 16:19

    Es ist nicht nur die Schaffenskrise, die den erfolgreichen Autor Bamberg irritiert, auch das Verhältnis zu seiner Frau hat sich auf einen Minimalkonsens reduziert. Von Erscheinungen und irrationalen Wahrnehmungen geplagt, von der Ehefrau verlassen, verschlägt es ihn nach Kapstadt, wo er hofft, nicht nur seinen nächsen Roman schreiben zu können, sondern auch Klarheit über seine Situation zu bekommen. Kaum ein deutschsprachiger Autor kann dem Novellisten Lange das Wasser reichen. Sein unverwechselbarer Schreibstil, die Kunst des Weglassens, das Beschreiben eigentlich unbeschreiblicher Zustände und das Schweben in der Novelle, die er meistens offen lässt und dennoch mit nur einer einzigen Alternative beschließt, das alles ist auch in dieser Arbeit zu finden, einem spannenden Drama, das bis zum Schluss den Leser in Atem hält. Fast schon ein wenig im Noir-Bereich, ohne jedoch die üblichen Klischees zu bedienen, oder einfach nur schwer zu fassen. Langes Kunst ist außergewöhnlich, seine oft nur recht schmalen Bücher prall gefüllt mit dem, was die Literatur ausmachen sollte. Meisterhaft.

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