Hartmut Lange Die Ermüdung

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Inhaltsangabe zu „Die Ermüdung“ von Hartmut Lange

Alles beginnt mit dem rätselhaften Tod seines Freundes Achternach. Merten beschließt, dessen Witwe Gerda und ihren alten Vater in Berlin aufzusuchen. Gerda ist seine Jugendliebe, und das Wiedersehen weckt Erinnerungen - vielleicht auch Zukunftspläne. Doch Gerda leidet an Wahnvorstellungen und führt Selbstgespräche, und im Haus herrscht eine bedrückende Atmosphäre, die Merten allmählich umschlingt.

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  • Das Bedrückende des Rätselhaften

    Die Ermüdung

    Duffy

    27. March 2014 um 17:11

    Merten, Arzt in einer Eppendorfer Klinik, besucht nach dem rätselhaften Tod seines Freundes Achternach dessen Witwe Gerda und ihren Vater, die in einer Grundewalder Villa in Berlin wohnen. Pikant ist dieser Besuch auch deshalb, weil Witwe Gerda die alte Jugendliebe von Merten ist. Seine Anstrengungen, diese etwas abzulenken werden auch von dem Wunsch getragen, sie für sich zu gewinnen. Doch sie legt ein eigentümliches Verhalten an den Tag, ergeht sich in Selbstgesprächen und es hat den Anschein, als wäre ihre Psyche stark in Mitleidenschaft gezogen. Dazu ist der Vater auch keine Hilfe, denn der hat zu dem Verstorbenen ein recht gestörtes Verhältnis gehabt. Merten bleibt für längere Zeit in dem Haus und er spürt mit der Zeit, wie die rätselhafte und bedrückende Atmophäre dort sein Seelenleben bedroht. Es gelingt ihm der Absprung, bevor er selbst ein Opfer dieser Umstände wird. Hartmut Lange, der Meister der deutschsprachigen Novelle, legt auch hier wieder einen Nachweis seines Könnens ab. Ruhig, aber mit eindringlichem Nachdruck kann er den Leser in diese bedrückende Atmosphäre des Hauses, das hier neben den Personen eine ganz entscheidende Rolle spielt, einbinden. Es gibt Passagen, da traut man sich kaum zu atmen, nicht der Spannung geschuldet, sondern der außerordentlichen Transparenz der Stimmungsbeschreibungen. Während alles in sich stimmig die Atmophäre wiedergibt, sind die Handlungsweisen der Figuren so manches Mal auf eine fast lächerliche Art irrational, sodass das Ende zwar zwingend, aber nicht logisch erscheint. Lange hat die Gabe, den Leser sogar mit Nebensächlichkeiten in seinen Bann zu schlagen. Wiederum ein Meisterwerk der eher stillen Töne.

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