Hartmut Lange Die Reise nach Triest

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Inhaltsangabe zu „Die Reise nach Triest“ von Hartmut Lange

Professor Montag, Rekonvaleszent nach einer schweren Operation, ist mit Vorbereitungen für eine Reise in den Süden beschäftigt; mit Frau, Sohn, Schwiegertochter und den beiden Enkelinnen will er nach Sizilien fahren. Vor Antritt der Reise macht Professor Montag jedoch eine unerhörte Entdeckung. Offensichtlich denken die ihm Nahestehenden über seinen gesundheitlichen Zustand ganz anders als er.

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    Professor Montag findet zufällig auf dem Schreibtisch seiner Frau einen Nachruf auf sich selbst. Nun hat er zwar eine schwere Operation hinter sich, doch sieht er sich auf dem Weg der Besserung und ist erstaunt, dass seine Familie offenbar alles für den Zeitpunkt nach  seinem Ableben geregelt hat. Dennoch forciert er die geplante Urlaubsreise nach Italien, doch auch dort kann er sich seiner Zweifel bezüglich des Familienverhaltens nicht entziehen. Hartmut Lange schreibt mit so einer Präsenz, fast schon einer nüchternen Sachlichkeit, die aber trotzdem eine enorme Spannung erzeugt, denn jede Bewegung in seinen Novellen ist so intensiv beschrieben, dass man sie als Leser fast körperlich wahrnimmt. Diese Prägnanz ist bei ihm stilbildend und so gibt es kaum einen Autor, dem eine ähnliche Dichte gelingt. Selbst das Geheimnisvolle seiner Geschichten, die erahnte Tragik oder das unausgesprochene Erlebnis, sind bei ihm Gefühlsbilder, die entstehen, so tragfähig und unumstößlich, dass sie gar nicht anders dargestellt werden könnten. Hartmut Lange ist ein Novellenmeister, keines seiner Bücher weist Qualitätsverluste auf, seine sorgfältige Art gehört mit zum Besten, was in der deutschen Literatur zu finden ist.

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