Hartmut Lehbrink Niki Lauda

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(0)
(3)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Niki Lauda“ von Hartmut Lehbrink

Einfach anders als die anderen „Es ist nicht einfach, perfekt zu sein, aber irgendeiner muss es sein“, so pointiert beschrieb es einst Andreas Nikolaus „Niki“ Lauda, ehemaliger österreichischer Automobilrennfahrer, Unternehmer und Pilot. Er startet zwischen 1971 und 1985 in der Formel 1 – drei Weltmeistertitel krönen seine Karriere und ein folgenschwerer Unfall katapultiert ihn zu seinem Tiefpunkt. Doch dieser Lauda versteht sich als Kämpfer. Er wird erfolgreicher Unternehmer, und seit September 2012 ist er außerdem im Aufsichtsrat des Mercedes-Formel-1-Teams. Über Lauda ist bereits viel geschrieben worden, eigentlich alles, das Déjà-vu und Vor-Urteil so gut wie unvermeidbar. Daraus ergab sich die Idee, das Puzzle Niki Lauda noch einmal neu zusammenzusetzen. Aus einer Vielzahl von Aussagen seiner Freunde, Wegbegleiter, Konkurrenten, Kollegen, Chefs, Kommentatoren und Biographen ist nun ein Werk entstanden, das die Facetten um Lauda eindrucksvoll und neu inszeniert. In dieser außergewöhnlichen, reich bebilderten Biografie kommen unter anderem Gerhard Berger, Bernie Ecclestone, Enzo Ferrari, Jochen Mass, August („Gustl“) Michelitsch, Luca Cordero di Montezemolo, Alain Prost, Hans-Joachim („Striezel”) Stuck und auch Marlene Lauda zu Wort. Auch der amerikanische Regisseur, Produzent, Autor und Schauspieler Ron Howard ließ es sich nicht nehmen, einen Beitrag zu diesem Buch zu leisten. Schließlich hat der gefeierte und oscardekorierte Howard im Herbst 2013 das Formel-1-Duell des Jahrhunderts zwischen den Rivalen Niki Lauda und James Hunt in dem adrenalin-geladenen Rennfahrerfilm „Rush – Alles für den Sieg“ mit exzellenten Schauspielern wie Daniel Brühl (als Lauda) und Chris Hemsworth (als Hunt) auf die Leinwand gebracht.

Stöbern in Sachbuch

Homo Deus

Der Autor spannt einen Rahmen von der Vergangenheit bis in die Zukunft. Sein Menschenbild ist gewöhnungsbedürftig.

mabuerele

Hygge! Das neue Wohnglück

Ein inspirierendes Buch, mit vielen Tipps, Interviews, und noch mehr Bildern, die das skandinavische Wohlfühlflair wiederspiegeln

Kinderbuchkiste

Spring in eine Pfütze

Ich muss sagen, ich war positiv überrascht und freue mich nun jeden Tag auf eine neue & kreative Aufgabe.

NeySceatcher

Alles, was mein kleiner Sohn über die Welt wissen muss

Kurzweilige, aber amüsante Lektüre über das Leben mit einem Kleinkind - auf jeden Fall lesenswert.

miah

Das große k. u. k. Mehlspeisenbuch

Das Zauner ist eine Institution in Bad Ischl, hier gibt es die Rezepte der Leckereien, die man dort findet.

Sikal

Wut ist ein Geschenk

Tolles Buch

Pat82

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Tolle Lauda-Doku

    Niki Lauda
    Glineur

    Glineur

    16. October 2016 um 13:07

    Zu den Helden meiner Kindheit und Jugend gehörten drei Rennfahrer … Gilles Villeneuve, Jacky Ickx und der dreimalige Formel 1-Weltmeister Niki Lauda aus Österreich. Legendär macht ihn auch sein „Kapperl", das er stets auf dem Kopf trägt und dies als „Werbefläche“ seit Jahrzehnten immer wieder gern „vermietet“ wurde. Das italienische Unternehmen Parmalat dürfte bis vor einigen Jahren die meiste Zeit als Dauermieter dort verbracht haben.Sehr erfreulich ist für einen Fan des Niki Lauda, dass mit „ Niki Lauda - von außen nach innen“ ein interessanter Bildband vor geraumer Zeit erschienen ist. Aber es ist kein auschließlicher Bildband, sondern vor allem eine Sammlung von Meinungen verschiedensten Menschen zur Person Lauda, die immer wieder seine Wege gekreuzt haben oder auch einen Teil derer mit ihm beschritten haben.*** Niki Lauda ***Nikolaus „Niki“ Lauda wurde am 22.02.1949 in Wien geboren, ist ehemals Autorennfahrer, Flugzeugpilot und Unternehmer mit zeitweise eigener Luftflotte, Kommentator bei RTL, zeitweise Berater bei Jaguar und aktuell Aufsichtsratsvorsitzender bei Mercedes GP.Laudas Karriere in Formel 1 in Kürze: Grand-Prix-Rennen: 171WM-Punkte: 420,5Grand-Prix-Siege: 25WM-Titel: 3 (1975, 1977 und 1984) 1971 Einstieg in Formel 11975 Formel-1 Weltmeister auf Ferrari1977 erneut Formel-1 Weltmeister auf Ferrari1979 Rückzug aus der Formel 1 und Gründung der Lauda Air1981 Rückkehr in die Formel zu McLaren,1984 auf McLaren erneut Formel-1 Weltmeister1985 endgültiger Rücktritt aus der Formel 1Die wohl bekannteste Episode aus Niki Laudas Leben als Rennfahrer mag sein Feuerunfall am 1. August 1976 sein, der ihn bis heute zeichnet: in der Brandklinik Mannheim war er vier Tage lang dem Tod näher als dem Leben, um sich dann schlagartig zu erholen. Nur sechs Wochen später saß Niki Lauda in Monza wieder im Ferrari und wurde Vierter. *** Das Buch ***Titel: Niki Lauda - von außen nach innenAutor: Hartmut LehbrinkFotograf: Ferdi KrälingGebundene Ausgabe: 160 SeitenVerlag:Delius Klasing; Auflage: 1. Auflage 2014 (13. Januar 2014)Sprache: DeutschISBN-10: 3768837475ISBN-13: 978-3768837477Format:22 x 2,2 x 28,7 cmPreis 29,90 Euro *** Niki Lauda - von außen nach innen ***Es gibt bereits mehrere interessante Publikationen über Niki Lauda, aber dieses vorliegende „ Niki Lauda - von außen nach innen“ geht das Thema zur Abwechslung ganz anders an, indem Kenner, Gönner, Ex-Rivalen der Piste und auch Journalisten erzählen, wie sie Lauda kennen- und unter Umständen auch schätzenlernten. Die Mehrheit der „Gastredner“ lebt noch und gehört zu der Generation, des etwa gleichen Alters wie Niki Lauda, aber es sind auch Beiträge verstorbener Menschen wie dem legendären Enzo Ferrari zum Thema Lauda dabei, ebenso von dem ehemaligen Team-Kollegen Clay Regazzoni, der mit Lauda einige Jahre im Ferrari-Team fuhr. Diese älteren Dokumente fanden zur Freude des Lesers auch den Weg in dieses Buch. Sehr interessant ist zweifellos ein Beitrag seiner Ex-Frau Marlene, mit der Lauda zwei erwachsene Söhne hat, von denen einer ebenfalls dem Motorsport nachgeht. Marlene Laudas Beitrag ist ebenfalls älter und entstand noch in der Zeit, als sie liiert waren. Ihren Mann charakterisiert sie recht anschaulich mit „drei Gesichtern“, jenes wie sie ihn kennenlernte, jenes später als Rennfahrer und Geschäftsmann und schließlich jenen, der nach seinem Karriereende im Rennsport das Leben anders genießt und vor allem die Zeit in Ibiza, dem damaligen Hauptwohnsitz, schätzte. Auch der verstorbene Engländer James Hunt, der Lauda 1976 mit einem Punkt mehr am Saisonende den WM-Titel wegschnappte, wird zitiert. Aus früheren Publikationen berichtet der Autor über das Verhältnis der beiden, das keineswegs so schlecht war, wie die Presse es gerne darstellen wollte. Der Ehrzeiz von Lauda und die Coolness von Hunt waren wie Feuer und Wasser, und dennoch – so Hunt – hatte er einen Draht zu Lauda. Jochen Mass, einst Formel-1-Rivale von Lauda und sehr erfolgreicher Racer bei Sportwagenrennen, steht Lauda wohlwollend, aber durchaus auch kritisch gegenüber. Lauda würde sich in mancherlei Hinsicht als Maß aller Dinge betrachten, schaffe eher Fakten als auch andere Perspektiven zuzulassen, aber – so Mass – Lauda sei auf der Rennstrecke immer ein fairer Sportsmann gewesen, der auch bei Duellen dem Gegner nicht den Platz zum „Überleben“ wegnahm, sondern sportlich in den Wettkampf ging. Natürlich dürfen bei solch einem Sammelsurium an Meinungen Wegbegleiter wie sein damaliger Team-Chef bei Ferrari, Luca Di Montezemolo, oder Gordon Murray 1978 bei Brabham, nicht fehlen. Eines verbindet alle, die mit Lauda im Motorsport zusammengearbeitet haben: ihre Faszination für Laudas Hang zum Perfektionismus. Ich erinnere mich hierzu an eine vor langer Zeit gelesene Aussage über Lauda, dass er in den 70ern die Testfahrten“ eigentlich „neu erfunden“ hätte. Das rührt auch daher, dass Lauda als erster Rennfahrer gilt, der im Umfeld von Ferrari es wagte, das Auto als sch... zu bezeichnen. Solch eine Aussage in den Ohren des großen Enzo Ferrari, da waren sich alle Ingenieure und Mechaniker sicher, würde nicht geduldet werden. Und dennoch setzte Lauda sich durch und fuhr 1975 und 1977 zwei WM-Titel für Ferrari ein, bevor er sich zu Brabham verabschiedete. Auch die Einschätzung von McLaren-Chef Ron Dennis, dem Lauda nach einem Comeback 1984 den nächsten WM-Titel einfuhr, darf nicht vergessen werden. Im „Who is Who“ der Lauda-Kenner und -Gönner kommen noch viele andere Menschen zu Wort, u.a. Rennfahrerkollegen wie Dieter Quester, John Surtess, Alan Jones, Gerhard Berger oder auch Alain Prost oder sein Teamkollege John Watson in der Brabham-Zeit Ende der 70er. Von den insgesamt 40 Meinungen und Memoiren in „Sachen Lauda“ ist nichts langweilig, sondern vielmehr interessant, wie er auf Menschen und Wegbegleiter wirkte und heute auch noch wirkt. In einigen Aussagen schwingt eine echte Bewunderung und Hochachtung mit, andere Lauda-Philosophen indes betrachten ihn pragmatisch und vielleicht in einigen Fällen auch überraschend für den Leser. Nicht überraschend dürfte sein, dass unisono Laudas Hang zum Perfektionismus und das Verbeissen in Probleme, bis sie gelöst sind, einhellig bestätigt werden. Über die Texte hinaus, besticht der Bildband durch eine Vielzahl schöner und hochwertiger Fotos. Dies erstaunt nicht, denn mit im Boot beim Konzipieren dieses Buchs war Ferdi Kräling, der zur Crème de la Creme der Motorsportfotografen gehört. Es dürfte sich nahezu von selbst erklären, dass weitgehend jeder der Redner in Sachen Lauda sich auch auf dem jeweiligen Foto mit ihm befindet, aber es gibt auch das eine oder andere Bild „ohne Lauda“ oder „nur Lauda“.Für einen Motorsport-Fan – falls es nicht gerade ein Lauda-Hasser ist – haben das Doppel Lehbrink/Kräling ein richtig tolles Werk abgeliefert. Es ist wirklich interessant, wie Lauda aus der Sicht von 40 verschiedenen Personen und Persönlichkeiten wahrgenommen wurde und noch wird. Letztlich überzeugen auch die zahlreichen Fotos, die – wie sollte es anders sein – auch auf hochwertigem Papier ihren Betrachter erwarten. Dieses geschnürte Paket verdient in Schulnoten eine „zwei plus“. Jean-Louis Glineu

    Mehr
  • Lauda braucht keine Freunde. Er hat nur gute Bekannte.

    Niki Lauda
    R_Manthey

    R_Manthey

    03. August 2015 um 12:10

    An diesen beiden Feststellungen, die so ähnlich von Lauda selbst stammen, reiben sich viele der in diesem Band vereinten Würdigungen aus Anlass seines gerade gewesenen 65. Geburtstag. Selbst Menschen, die sich in diesem Buch als seine Freunde bezeichnen, gehen in ihren Worten seltsam distanziert mit ihm um. Lauda sei oft schroff, aber geradlinig, sehr ehrlich und mit vertrauten Menschen warmherzig. Wenn man sich ein Bild vom Menschen Nikki Lauda machen möchte, dann hat man mit diesem Band die seltene Gelegenheit, zu erleben, wie verschieden Leute aus seiner Umgebung auf ihn reagieren. Denn in diesem Buch kommen auch Menschen zu Wort, die offenbar keinen Draht zu ihm finden konnten. Bei den meisten von ihnen endet das in distanzierter Höflichkeit mit gelegentlichen Spitzen und freundlicher Anerkennung seiner Leistungen. Es gibt aber auch Ausnahmen, wie etwa Jochen Maas, der für Lauda wenig Sympathie empfindet und das auch deutlich macht. Einen der einfühlsamsten und verständnisvollsten Beiträge lieferte Hans Mahr ab. Nach einer Einleitung folgen in diesem Buch 40 Beiträge anderer Autoren, wobei das in einigen Fällen nicht ganz klar ist, denn dort fasste wohl der Autor dieses Buches Beiträge oder Interviews des in der Überschrift genannten Verfasser zu einem Artikel zusammen. Dass es in den einzelnen Beiträgen immer wieder zu Wiederholungen kommt, muss man ebenso erwarten wie häufige recht oberflächliche Äußerungen, denn viele kannten Lauda einfach nicht gut genug, um sich über ihn ein tiefschürfendes Urteil bilden zu können. Dennoch erhält man mit diesem Buch einen sehr guten Eindruck dieses außergewöhnlichen Menschen. Autoren, die sich für seinen Freund halten, erzählen viel über den Kern von Laudas Persönlichkeit. Sie arbeiten sich gewissermaßen von außen nach innen vor, so wie es der Titel dieses Bandes verheißt. Andere dagegen vermitteln ihr Unverständnis eben dieses Kerns genau so deutlich.

    Mehr
  • Ein vielfältiges Bild eines Mannes, dem man „sieben Leben“ nachsagt

    Niki Lauda
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    13. February 2014 um 11:04

      Niki Lauda ist ein überall in der Welt bekannter Mann. Zwischen 1971 und 1985 war er ein erfolgreicher Formel 1- Fahrer, bevor ihn ein schrecklicher Unfall zum Aufhören zwang. Doch er stand wieder auf, wurde ein erfolgreicher Unternehmer (Lauda Air) und ist seit Jahren bei jedem Formel 1 Rennen als Kommentator dabei.   Über Niki Lauda, seine Person und seine sportlichen Leistungen ist in den vergangenen Jahrzehnten viel geschrieben worden. Dennoch versucht der Autojournalist Hartmut Lehbrink mit fantastischen Bildern von Felix Kräling in diesem schönen Buch noch einmal einen weiteren und andersartigen Zugang zu dem Phänomen Niki Lauda.   Etwa drei Dutzend ehemalige Wegbegleiter, Freunde, Konkurrenten, Kollegen, Chefs,  Kommentatoren und Biografen hat er gebeten, auf jeweils zwei Seiten zu notieren, welche Erfahrungen sie mit Lauda gemacht haben, wie sie ihn sahen und sehen.   So ist ein vielfältiges Bild eines Mannes entstanden, dem man „sieben Leben“ nachsagt und der nie aufgegeben hat. Diese Form einer Biografie hat auch durch die vielen eindrucksvollen Bilder ihren ganz besonderen Reiz, weil sie einen Menschen aus vielen Dutzend Augen, Erinnerungen und Blickwinkel beschreibt.

    Mehr