Hartmut Rißmann

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Autor von Die Strippenzieher, EnzyKLOpädie und weiteren Büchern.

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Neu erschienen am 01.09.2018 als Buch bei Schardt, M.

Alle Bücher von Hartmut Rißmann

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Die Strippenzieher

Die Strippenzieher

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Erschienen am 01.12.2009
Doppellicht

Doppellicht

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Erschienen am 01.05.2011
Alle sind wachsam

Alle sind wachsam

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Erschienen am 01.10.2006
Die Mörder des Dr. Big

Die Mörder des Dr. Big

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Erschienen am 01.10.2013
Mädchen

Mädchen

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Erschienen am 01.05.2013
sa Tire

sa Tire

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Erschienen am 01.03.2016
Als die Trauer schwarze Herzen malte

Als die Trauer schwarze Herzen malte

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Erschienen am 01.10.2010
Regen

Regen

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Erschienen am 01.02.2015

Neue Rezensionen zu Hartmut Rißmann

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Rezension zu "Die Strippenzieher" von Hartmut Rißmann

Rezension zu "Die Strippenzieher" von Hartmut Rißmann
Zumpivor 9 Jahren

Der Autor:

Hartmut Rißmann, Jahrgang 1954, lebt in Hermannsburg und ist Mitglied im Syndikat, der Vereinigung deutschsprachiger Krimi-Autoren. In seinen Kriminalromanen erzählt er von Begebenheiten, die wahre deutsche Geschichte sind. Bisher sind acht Bücher von Hartmut Rißmann im Schardt Verlag erschienen.

Klappentext:

In Deutschland wird ein Krankenhaus gebaut. Eine Großbaustelle in einer Kleinstadt. Ein gestandener Elektrohandwerksmeister schickt seine Mitarbeiter zum Strippenziehen, doch nichts läuft reibungslos. Sitzen die wahren Strippenzieher ganz woanders?

Eine wahre Geschichte.

Die “Geschichte” beginnt im Jahre 1974. Durch Zufall begegnet der Autor genau den Leuten, um die sich dieses Buch dreht. Nämlich dem Elektrohandwerksmeister Heinz Hannen mit seinen Mitarbeitern auf einem Betriebsausflug in der Nähe von Hermannsburg. Durch einen kleinen Unfalls eines der Mitarbeiter kommt man kurz ins Gespräch und geht dann wieder seiner Wege. Nach einem Jahr etwa begegnen sich, rein zufällig, der ehemals verletzte Mitarbeiter Holger Findermann und der Autor Hartmut Rißmann in der Nähe von Hermannsburg wieder und kommen ins Gespräch. Holger Findermann erzählt dem Autor des Buches wie es der Fa. Hannen im letzten Jahr ergangen ist.

1974 – die Fa. Hannen nimmt an einer Ausschreibung für die Elektroarbeiten am neu zu bauenden Weser-Krankenhaus in Germburg teil und bekommt für einige Gebäudeteile den Zuschlag. Man freut sich, bringt dieser Auftrag doch gutes Geld ein. Ziemlich schnell nach Arbeitsaufnahme beginnen aber schon die Probleme. Es fehlen Pläne mit genauen Angaben was wo verlegt werden muß. Schalttafeln können nicht gebaut werden, weil auch hier genaue Pläne fehlen usw. usw. Immer wieder müßen die Mitarbeiter der Fa. Hannen improvisieren bzw. an anderen Stellen mit dem arbeiten anfangen. Und immer öfters müssen Nachträge geschrieben werden mit Arbeiten für die die Fa. Hannen eigentlich gar nicht zuständig war, es aber trotzdem machen mußte. Und immer wieder hieß es: Die und die Arbeiten dürfen aber so nicht auf der Schlußrechnung auftauchen. Und genauso oft bekam Heinz Hannen zu hören: Machen Sie erstmal, über den Rest reden wir dann später.

Fast von Anfang ist klar, das das Krankenhaus nie zum gewünschten Termin fertiggestellt sein würde. Zum einen weil die linke Hand nicht weiß was die rechte tut und zum anderen weil es an allen Enden hakt. Da muß Marterial bestellt werden, weil die Preise gerade günstig sind. Und das wo eigentlich keiner genau weiß ob auch die bestellte Menge ausreichend bzw. evtl. sogar zuviel ist. Die Fa. Hannen tut ihr Bestes. Aber wie sollen sie arbeiten, wenn sie keine schlüssigen Pläne bekommmt. Pläne in denen alles eingezeichnet ist, was von Belang ist. Das Staatshochbauamt verweist auf die Architekten. Die Architekten auf das Staatshochbauamt. Die Fa. Hannen ist bereit selbst Pläne zu erstellen bzw. fehlendes einzuzeichnen damit diese an Schaltkästenhersteller weitergeleitet werden können.

Da werden Küchengeräte wie zum Beispiel die Abzugshauben geliefert und von der Fa. Hannen erwartet das die diese anschließen. Steht aber nicht in deren Auftrag. Da werden in Duschräumen Leitungen verlegt bevor der Fliesenleger kommt und plötzlich heißt es da müssen aber andere Kabel und Steckdosen rein. Heinz Hannen verweist immer wieder auf fehlende Pläne bzw. auf den Auftrag an den er sich hält und den er so wie es geschrieben steht, ausführt.

Einer anderen, ebenfalls an dem Bau arbeitenden Elektrofirma, geht mittendrin das Geld aus. Sie bekommen kein Marterial mehr geliefert. Dieses soll die Fa. Hannen bestellen, damit die andere Firma weiterarbeiten kann. Die Rechnung dazu soll direkt an den örtlichen Bauleiter geschickt werden. Ohne Umwege und ohne jemand anderem davon zu erzählen. Es bleibt aber nicht bei diesem einen Mal. Der Bauleiter kommt mehrmals mit diesem Anliegen zu Heinz Hannen. Irgendwann ist diese andere Elektrofirma dann insolvent und kann ihre Arbeiten nicht weiter ausführen. Hier muß dann die Fa. Hannen einspringen und die Restarbeiten ausführen. Restarbeiten? Beim überprüfen der Anlage stellt man fest die diese andere Firma eigentlich gar nichts bzw. nichts richtig gemacht hat. Wohl wurden aber fleißig Rechnungen geschrieben und auch bezahlt. Die Fa. Hannen steht vor einem großen Problem. Denn die Arbeiten müssen gemacht werden. Allerdings können keine weiteren Rechnungen geschrieben werden für die Aufträge dieser anderen Firma. Den die gibt es ja schon. Probleme über Probleme. Wird sich doch noch alles zum Guten wenden? Oder steckt die Karre schon viel zu sehr im Dreck?
Ich habe dieses Buch sehr gern gelesen und möchte hier nicht zu viel verraten. Hartmut Rißmann hat eine sehr gute Schreibweise die sich leicht und flüssig lesen lässt. Ich war am Anfang nicht sicher ob dieses Buch bzw. dieser Inhalt etwas für mich ist. Aber gleich am Anfang merkte ich das dies eine sehr packende Geschichte ist. Man ist förmlich hautnah dabei auf diesem Bau und bei Besprechungen und manchmal möchte man selbst gewissen Herren seine Meinung sagen.

Gerade jetzt in dieser Zeit, man denke nur an den U-Bahnbau in Köln, bei dem einiges schief gelaufen ist, ist “Die Strippenzieher” aktueller denn je. Mein Fazit: sehr lesenswert

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