Hartmut W.H. Köhler

 4.7 Sterne bei 10 Bewertungen
Hartmut W.H. Köhler

Lebenslauf von Hartmut W.H. Köhler

Hartmut W.H. Köhler wurde 1966 in Hildesheim geboren und ist in Sarstedt aufgewachsen. Nach Schule, Lehre und Bundeswehr arbeitete er als Reparateur, Prüfer und später Messtechniker für einen Konzern der Unterhaltungselektronik. 2001 zog er nach Hamburg, heiratete dort eine Familie und arbeitet seit 2002 im Projektmanagement für Luftfahrtforschungsprojekte. Seit 2005 konnte er einige Kurzgeschichten veröffentlichen und gab zwei Anthologien heraus. Sein erster Roman „Der Konobar“ (leider nicht mehr erhältlich) erschien 2012 und wird 2014 bei bookshouse unter dem Titel "Die Antonia-Akte" neu erscheinen.

Alle Bücher von Hartmut W.H. Köhler

Hartmut W.H. KöhlerDie Welt will betrogen sein
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Die Welt will betrogen sein
Die Welt will betrogen sein
 (8)
Erschienen am 31.12.2013
Hartmut W.H. KöhlerDas Haus am Zeilenweise-Platz
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Das Haus am Zeilenweise-Platz
Das Haus am Zeilenweise-Platz
 (2)
Erschienen am 02.10.2011
Hartmut W.H. KöhlerDer Konobar
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Der Konobar
Der Konobar
 (0)
Erschienen am 28.05.2012

Neue Rezensionen zu Hartmut W.H. Köhler

Neu
kassandra1010s avatar

Rezension zu "Die Welt will betrogen sein" von Hartmut W.H. Köhler

Brisante Ermittlungen und unglaubliche Verstrickungen!
kassandra1010vor 5 Jahren

Wer Detektivromane mag, wird auf Sünder stehen. Er ist gerecht, steht auf Frauen und liest gerne Comics. Er hat stets einen guten Spruch auf Lager und kämpft nicht immer unbedingt zum Wohle des Auftrags.

 

Benno Ohnesorg ist tot  und sorgt damit auch noch im fernen Hamburg für Wirbel. Während Sünder versucht, mit seiner kleinen Detektei sein Leben zu meistern plant eine neue Gang in Hamburg den Aufstand zu proben und bootet die Kiezmeister aus.

 

Eins führt zum Anderen und Sünder ist mittendrin, umgeben von schießwütigen Ex-Nazis, DDR-Grenzwächtern und seiner Nadja, die sich ausgerechnet auch noch als Spionin entpuppt.


 

 

 

 

 

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Rezension zu "Die Welt will betrogen sein" von Hartmut W.H. Köhler

Ein Hamburger Original
Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren

Der Kiez-Schnüffler – da denkt man gleich an einen bestimmten Charakter mit einem ganz bestimmten „Wirkungskreis“ in der Hamburger Halbwelt der Sechzigerjahre.

Bei Friedhelm Sünder werden diese Erwartungen nicht enttäuscht. Sünder (nomen est omen) „ermittelt“ als Privatdetektiv überall da, wo es in der Kiezgegend darum geht, untreue Ehepartner oder halbseidene Nachbarn auszuspionieren. Mal mehr, aber öfter weniger erfolgreich. Daher ist sein Detektivbüro in Form eines gemieteten Schreibtisches in der Ecke einer Schneiderei auch eher auf dem absteigenden Ast. Mit seiner Freundin Nadja, einer Stripperin, ist es ein ewiges Auf und Ab, als sich plötzlich die Ereignisse in Sünders Leben überschlagen und ein lukrativer Job winkt.

Obskure Gestalten aus der Kiezszene tauchen auf und die Observation eines vermeintlich in die „falsche Gesellschaft“ abrutschenden Studenten aus gutem Hause leiten die Geschehnisse ein, die letztlich bis in die höchsten Kreise der Stasi und der Mafia führen. Dann geht es Sünder richtig an den Kragen, und ein furioses Finale sorgt für Spannung bis zur letzten Seite. Doch es soll nicht zu viel verraten werden … Jedoch ist am Schluss nichts mehr so, wie man es anfangs erwartet hatte.

Der Roman besticht vor allem durch seine mit liebevoller Detailtreue gezeichneten Charaktere. Man glaubt fast, den Zigarettenqualm zu riechen, wenn man sich mit Sünder am Tresen seiner Kiezkneipen befindet, man atmet die Atmosphäre der schicken Villengegend und man ahnt, dass mit Nadja doch irgendwas nicht stimmen kann. Akribisch recherchierte Details lassen die Zeitreise in die Wohn- und Lebensverhältnisse des Sechzigerjahre-Hamburgs gelingen.

Ein echtes Liebhaberstück für alle Fans guter Kriminalliteratur!

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mabuereles avatar

Rezension zu "Die Welt will betrogen sein" von Hartmut W.H. Köhler

Warum musste Ulrich Egner sterben?
mabuerelevor 5 Jahren

„…Aber er war garantiert nicht einsam in der Schlange meiner Gläubiger…“

 

Wir schreiben das Jahr 1967. Friedhelm Sünder ist Privatdetektiv im Hamburger Kiez. Außerdem ist er finanziell chronisch klamm. Darauf weist das obige Zitat hin. Da erhält er von einem Gutsbesitzer Egner den Auftrag, seinen Sohn, einen Student, zu beschatten. Schon beim ersten Treffen ist Herr Egner mit dem Ergebnis zufrieden. Doch kurze Zeit später ist der Sohn tot.

Der Autor hat einen humorvollen Krimi geschrieben. Der Protagonist Friedhelm Sünder wird gut charakterisiert. Hartnäckig verfolgt er den Fall des Studenten.  Dabei tritt er in manches Fettnäpfchen, kann aber auch sehr clever reagieren. Sünder erzählt die Geschichte selbst. Er zeigt sich in all seinen Stärken und Schwächen.

Egners Tod ist nicht Sünders einziges Problem. Im Kiez treten Schläger auf, die die Besitzer von Bars und Kneipen terrorisieren. Auch hier soll Sünder die Hintermänner finden. Außerdem  ist seine Freundin Nadja verschwunden.

Die Geschichte ist durchweg spannend. Der Autor hat nicht nur die politische Lage des Jahres 1967 gut recherchiert, er bringt auch einiges aus dem damaligen täglichen Leben in Erinnerung. Es ist die Zeit der Studentenunruhen. Gut gefallen haben mir die Hintergrundinformationen, die speziell zur politischen Lage geschickt in die Geschichte integriert waren.

Sünder wird mit allen politischen Strömungen der Zeit konfrontiert. Bei seinen Ermittlungen scheint er nicht nur in ein Wespennest gestochen zu haben. Verfassungsschutz, Mafia, rechte Szene, Stasi – Sünder legt sich mit allen an. Das ist mehr als einmal lebensgefährlich.

Das Buch lässt sich zügig lesen. Der Schreibstil schwankt zwischen humorvoll und sarkastisch. Natürlich gibt es auch ernste Abschnitte. Kleine Spitzen und außergewöhnliche Formulierungen haben mich aber nicht nur einmal zum Schmunzeln gebracht.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Der Autor hat es verstanden, eine Vielzahl von möglichen Tätern in ein kompliziertes Beziehungsgeflecht zu verstricken und mir immer neue Handlungsstränge mit neuen Personen vor die Nase zu setzen. Dabei nimmt er die Staatsorgane beiderseits der Grenze ironisch aufs Korn. Zugute kommt ihm Sünders Respektlosigkeit gegenüber jeder Obrigkeit.

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Gespräche aus der Community

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Lust auf eine frische Krimireihe?

Die Krimi-Serie "Der Kiez-Schnüffler" spielt in Hamburg und Berlin und ist kürzlich bei uns erschienen.


Sommer 1967

Privatdetektiv Sünder ist nur ein kleines Licht auf dem Hamburger Kiez. Er lebt fast von der Hand in den Mund, verdient sich seinen Lebensunterhalt mit Scheidungssachen und treibt sich auf St. Pauli herum. Doch dann bekommt er den lukrativen Auftrag, den Sohn eines Gutsbesitzers, einen Studenten, zu beschatten. Ein Leichtes, denkt er, nur hat es dieser Job in sich. Zuerst wird Sünder verprügelt, und kurze Zeit später wird der Student ermordet.
Sünder gerät unter Verdacht und muss einen weiteren Mord beobachten. Die Ermittlungen, die er nun auf eigene Faust durchzieht, führen ihn durch Hamburg und schließlich in das geteilte und von Studentenunruhen aufgebrachte Berlin. Er entdeckt kriminelle und politische Drahtzieher und versucht, sie zu stellen.

Doch inzwischen wartet an jeder Station seiner Recherchen jemand, der ihm nach dem Leben trachtet.


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Zum Autor


Hartmut W.H. Köhler wurde 1966 in Hildesheim geboren und ist in Sarstedt aufgewachsen. Nach Schule, Lehre und Bundeswehr arbeitete er als Reparateur, Prüfer und später Messtechniker für einen Konzern der Unterhaltungselektronik.
2001 zog er nach Hamburg, heiratete dort eine Familie und arbeitet seit 2002 im Projektmanagement für Luftfahrtforschungsprojekte.
Seit 2005 konnte er einige Kurzgeschichten veröffentlichen und gab zwei Anthologien heraus. Sein erster Roman „Der Konobar“ erschien 2012.





Wir suchen nun insgesamt mindestens 8 Rezensenten für diese Leserunde.
Zu vergeben wären mindestens 5 E-Books im Wunschformat.
Zusätzlich hat sich der Autor was schönes überlegt.
Wir verlosen zusätzlich noch folgendes:
3x je 1 Taschenbuch
5x je 1 signiertes Miniposter im Rahmen
2x je 1 Pokerblatt

Wir steuern bei jeder bookshouse-Leserunde 5 Leseexemplare (.pdf, .mobi oder .epub) bei. Ab 30 Interessenten wird ab weiteren 10 Teilnehmern ein weiteres Freiexemplar verlost. Also bei 40 Anfragen 6 E-Books, bei 50 Interessierten 7 E-Books …

*** Wichtig ***

Ihr solltet mindestens eine Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig sie sind.
Nehmt doch einfach euer zuletzt gelesenes Buch und schreibt darüber.
Ein Leitfaden, wie eine Rezension aufgebaut ist, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf oder auch hier in diesem Thread, wo alles Wissenswerte zusammengefasst ist: http://www.lovelybooks.de/thema/Leitfaden-f%C3%BCr-Rezensionen-und-Leserunden-1017409772/ .

Bewerber mit null Rezensionen werden nicht berücksichtigt!

Da manche von euch leider keinen E-Book Reader haben, hier ein kleiner Tipp von uns.

Amazon bietet auch die Kindle App für PC, Smartphone oder Tablet an an.

So kann man das Buch auch auf dem Rechner im Mobi Format lesen.

Gern könnt ihr euch auch hier in unserer Gesamtübersicht umsehen.

Oder besucht einfach unseren Blog:

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Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und sind gespannt auf die Leserunde.

Eure Katja vom

bookshouse - Team

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Vorraussetzung für den Gewinn ist die aktive Teilnahme in der Leserunde (posten zu jeden Abschnitten) und das anschließende Rezensieren des Buches
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Hartmut W.H. Köhler im Netz:

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