Hartmut W.H. Köhler Die Welt will betrogen sein

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Inhaltsangabe zu „Die Welt will betrogen sein“ von Hartmut W.H. Köhler

Sommer 1967 Privatdetektiv Sünder ist nur ein kleines Licht auf dem Hamburger Kiez. Er lebt fast von der Hand in den Mund, verdient sich seinen Lebensunterhalt mit Scheidungssachen und treibt sich auf St. Pauli herum. Doch dann bekommt er den lukrativen Auftrag, den Sohn eines Gutsbesitzers, einen Studenten, zu beschatten. Ein Leichtes, denkt er, nur hat es dieser Job in sich. Zuerst wird Sünder verprügelt, und kurze Zeit später wird der Student ermordet. Sünder gerät unter Verdacht und muss einen weiteren Mord beobachten. Die Ermittlungen, die er nun auf eigene Faust durchzieht, führen ihn durch Hamburg und schließlich in das geteilte und von Studentenunruhen aufgebrachte Berlin. Er entdeckt kriminelle und politische Drahtzieher und versucht, sie zu stellen. Doch inzwischen wartet an jeder Station seiner Recherchen jemand, der ihm nach dem Leben trachtet.

Spannende Ermittlungen im Hamburger Kiez anno 1967, gepaart mit einer Menge Sarkasmus!

— mabuerele

Spannende Ermittlungen im Hamburger Kiez anno 1967, gepaart mit einer Menge Sarkasmus!

— mabuerele

Hier wird gnadenlos ermittelt, erschnüffelt und mit dem Leben gespielt. Ein Regionalkrimi, der die Eindrücke um 1967 einfängt! Grandios!

— Floh

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  • Leserunde zu "Die Welt will betrogen sein" von Hartmut W.H. Köhler

    Die Welt will betrogen sein

    bookshouse Verlag

    Lust auf eine frische Krimireihe? Die Krimi-Serie "Der Kiez-Schnüffler" spielt in Hamburg und Berlin und ist kürzlich bei uns erschienen. Sommer 1967 Privatdetektiv Sünder ist nur ein kleines Licht auf dem Hamburger Kiez. Er lebt fast von der Hand in den Mund, verdient sich seinen Lebensunterhalt mit Scheidungssachen und treibt sich auf St. Pauli herum. Doch dann bekommt er den lukrativen Auftrag, den Sohn eines Gutsbesitzers, einen Studenten, zu beschatten. Ein Leichtes, denkt er, nur hat es dieser Job in sich. Zuerst wird Sünder verprügelt, und kurze Zeit später wird der Student ermordet. Sünder gerät unter Verdacht und muss einen weiteren Mord beobachten. Die Ermittlungen, die er nun auf eigene Faust durchzieht, führen ihn durch Hamburg und schließlich in das geteilte und von Studentenunruhen aufgebrachte Berlin. Er entdeckt kriminelle und politische Drahtzieher und versucht, sie zu stellen. Doch inzwischen wartet an jeder Station seiner Recherchen jemand, der ihm nach dem Leben trachtet. Leseprobe TXT Leseprobe PDF Leseprobe SWF Zum Autor Hartmut W.H. Köhler wurde 1966 in Hildesheim geboren und ist in Sarstedt aufgewachsen. Nach Schule, Lehre und Bundeswehr arbeitete er als Reparateur, Prüfer und später Messtechniker für einen Konzern der Unterhaltungselektronik. 2001 zog er nach Hamburg, heiratete dort eine Familie und arbeitet seit 2002 im Projektmanagement für Luftfahrtforschungsprojekte. Seit 2005 konnte er einige Kurzgeschichten veröffentlichen und gab zwei Anthologien heraus. Sein erster Roman „Der Konobar“ erschien 2012. Wir suchen nun insgesamt mindestens 8 Rezensenten für diese Leserunde. Zu vergeben wären mindestens 5 E-Books im Wunschformat. Zusätzlich hat sich der Autor was schönes überlegt. Wir verlosen zusätzlich noch folgendes: 3x je 1 Taschenbuch 5x je 1 signiertes Miniposter im Rahmen 2x je 1 Pokerblatt Wir steuern bei jeder bookshouse-Leserunde 5 Leseexemplare (.pdf, .mobi oder .epub) bei. Ab 30 Interessenten wird ab weiteren 10 Teilnehmern ein weiteres Freiexemplar verlost. Also bei 40 Anfragen 6 E-Books, bei 50 Interessierten 7 E-Books … *** Wichtig *** Ihr solltet mindestens eine Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig sie sind. Nehmt doch einfach euer zuletzt gelesenes Buch und schreibt darüber. Ein Leitfaden, wie eine Rezension aufgebaut ist, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf oder auch hier in diesem Thread, wo alles Wissenswerte zusammengefasst ist: http://www.lovelybooks.de/thema/Leitfaden-f%C3%BCr-Rezensionen-und-Leserunden-1017409772/ .Bewerber mit null Rezensionen werden nicht berücksichtigt! Da manche von euch leider keinen E-Book Reader haben, hier ein kleiner Tipp von uns. Amazon bietet auch die Kindle App für PC, Smartphone oder Tablet an an.So kann man das Buch auch auf dem Rechner im Mobi Format lesen. Gern könnt ihr euch auch hier in unserer Gesamtübersicht umsehen. Oder besucht einfach unseren Blog: http://bookshouse-verlag.blogspot.de Auf Facebook findet ihr uns auch: Wir freuen uns auf eure Bewerbungen und sind gespannt auf die Leserunde. Eure Katja vom bookshouse - Team *Vorraussetzung für den Gewinn ist die aktive Teilnahme in der Leserunde (posten zu jeden Abschnitten) und das anschließende Rezensieren des Buches

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    • 109

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. April 2014 um 21:23
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  • Brisante Ermittlungen und unglaubliche Verstrickungen!

    Die Welt will betrogen sein

    kassandra1010

    18. April 2014 um 18:18

    Wer Detektivromane mag, wird auf Sünder stehen. Er ist gerecht, steht auf Frauen und liest gerne Comics. Er hat stets einen guten Spruch auf Lager und kämpft nicht immer unbedingt zum Wohle des Auftrags.   Benno Ohnesorg ist tot  und sorgt damit auch noch im fernen Hamburg für Wirbel. Während Sünder versucht, mit seiner kleinen Detektei sein Leben zu meistern plant eine neue Gang in Hamburg den Aufstand zu proben und bootet die Kiezmeister aus.   Eins führt zum Anderen und Sünder ist mittendrin, umgeben von schießwütigen Ex-Nazis, DDR-Grenzwächtern und seiner Nadja, die sich ausgerechnet auch noch als Spionin entpuppt.          

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  • Ein Hamburger Original

    Die Welt will betrogen sein

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. April 2014 um 19:44

    Der Kiez-Schnüffler – da denkt man gleich an einen bestimmten Charakter mit einem ganz bestimmten „Wirkungskreis“ in der Hamburger Halbwelt der Sechzigerjahre. Bei Friedhelm Sünder werden diese Erwartungen nicht enttäuscht. Sünder (nomen est omen) „ermittelt“ als Privatdetektiv überall da, wo es in der Kiezgegend darum geht, untreue Ehepartner oder halbseidene Nachbarn auszuspionieren. Mal mehr, aber öfter weniger erfolgreich. Daher ist sein Detektivbüro in Form eines gemieteten Schreibtisches in der Ecke einer Schneiderei auch eher auf dem absteigenden Ast. Mit seiner Freundin Nadja, einer Stripperin, ist es ein ewiges Auf und Ab, als sich plötzlich die Ereignisse in Sünders Leben überschlagen und ein lukrativer Job winkt. Obskure Gestalten aus der Kiezszene tauchen auf und die Observation eines vermeintlich in die „falsche Gesellschaft“ abrutschenden Studenten aus gutem Hause leiten die Geschehnisse ein, die letztlich bis in die höchsten Kreise der Stasi und der Mafia führen. Dann geht es Sünder richtig an den Kragen, und ein furioses Finale sorgt für Spannung bis zur letzten Seite. Doch es soll nicht zu viel verraten werden … Jedoch ist am Schluss nichts mehr so, wie man es anfangs erwartet hatte. Der Roman besticht vor allem durch seine mit liebevoller Detailtreue gezeichneten Charaktere. Man glaubt fast, den Zigarettenqualm zu riechen, wenn man sich mit Sünder am Tresen seiner Kiezkneipen befindet, man atmet die Atmosphäre der schicken Villengegend und man ahnt, dass mit Nadja doch irgendwas nicht stimmen kann. Akribisch recherchierte Details lassen die Zeitreise in die Wohn- und Lebensverhältnisse des Sechzigerjahre-Hamburgs gelingen. Ein echtes Liebhaberstück für alle Fans guter Kriminalliteratur!

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2014

    kubine

    Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2014 und endet am 31.12.2014. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 18.12.2013 bis 31.12.2014 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2014 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2014, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2014-1043761200/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich, Der Einsendeschluss für gelesene Bücher 2014 ist der 06.01.15. Allerdings müssen die Bücher im Dezember begonnen worden sein! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1.Eka 2. mabuerele 3. Wildpony 4. dorli 5. Brilli 6. LibriHolly 7. Weltverbesserer 8. elisabethjulianefriederica 9. flaschengeist1962 10. Postbote 11.danzlmoidl 12. Antek 13. sonjastevens 14. Matzbach 15. Schneckchen 16. rumble-bee 17. saku 18. wiebykev 19. Machi 20. Huschdegutzel 21. Buchrättin 22. liarabe Gelesene Bücher Januar: 20 Gelesene Bücher Februar: 51 Gelesene Bücher März: 75 Gelesene Bücher April: 53 Gelesene Bücher Mai: 49 Gelesene Bücher Juni: 46 Gelesene Bücher Juli: 43 Gelesene Bücher August: 48 Gelesene Bücher September: 41 Gelesene Bücher Oktober: 43 Gelesene Bücher November: 55 Gelesene Bücher Dezember: 52 Zwischenstand: 576 Bücher Team Thriller: 1. ginnykatze 2. MelE 3. eskimo81 4.SchwarzeRose 5. xXeflihXx 6. Nenatie 7. Jeanne_Darc 8. bookgirl 9. Carina2302 10. Seelensplitter 11. Eskarina* 12. takaronde 13. BuchblogDieLeserin 14. Kitayscha 15. Synic 16. Kaisu 17. Ginger_owlet 18. Bücherwurm 19. Mira123 20. Samy86 21. britta70 22. kvel 23. dieFlo 24. JessyBlack 25. Sternenstaubfee 26. Janosch79 27. igela Gelesene Bücher Januar: 22 Gelesene Bücher Februar: 35 Gelesene Bücher März: 39 Gelesene Bücher April: 57 Gelesene Bücher Mai: 59 Gelesene Bücher Juni: 40 Gelesene Bücher Juli: 45 Gelesene Bücher August: 34 Gelesene Bücher September: 31 Gelesene Bücher Oktober: 30 Gelesene Bücher November: 45 Gelesene Bücher Dezember: 61 Zwischenstand: 498Bücher

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    • 2148

    kubine

    01. April 2014 um 19:24
  • Warum musste Ulrich Egner sterben?

    Die Welt will betrogen sein

    mabuerele

    „…Aber er war garantiert nicht einsam in der Schlange meiner Gläubiger…“   Wir schreiben das Jahr 1967. Friedhelm Sünder ist Privatdetektiv im Hamburger Kiez. Außerdem ist er finanziell chronisch klamm. Darauf weist das obige Zitat hin. Da erhält er von einem Gutsbesitzer Egner den Auftrag, seinen Sohn, einen Student, zu beschatten. Schon beim ersten Treffen ist Herr Egner mit dem Ergebnis zufrieden. Doch kurze Zeit später ist der Sohn tot. Der Autor hat einen humorvollen Krimi geschrieben. Der Protagonist Friedhelm Sünder wird gut charakterisiert. Hartnäckig verfolgt er den Fall des Studenten.  Dabei tritt er in manches Fettnäpfchen, kann aber auch sehr clever reagieren. Sünder erzählt die Geschichte selbst. Er zeigt sich in all seinen Stärken und Schwächen. Egners Tod ist nicht Sünders einziges Problem. Im Kiez treten Schläger auf, die die Besitzer von Bars und Kneipen terrorisieren. Auch hier soll Sünder die Hintermänner finden. Außerdem  ist seine Freundin Nadja verschwunden. Die Geschichte ist durchweg spannend. Der Autor hat nicht nur die politische Lage des Jahres 1967 gut recherchiert, er bringt auch einiges aus dem damaligen täglichen Leben in Erinnerung. Es ist die Zeit der Studentenunruhen. Gut gefallen haben mir die Hintergrundinformationen, die speziell zur politischen Lage geschickt in die Geschichte integriert waren. Sünder wird mit allen politischen Strömungen der Zeit konfrontiert. Bei seinen Ermittlungen scheint er nicht nur in ein Wespennest gestochen zu haben. Verfassungsschutz, Mafia, rechte Szene, Stasi – Sünder legt sich mit allen an. Das ist mehr als einmal lebensgefährlich. Das Buch lässt sich zügig lesen. Der Schreibstil schwankt zwischen humorvoll und sarkastisch. Natürlich gibt es auch ernste Abschnitte. Kleine Spitzen und außergewöhnliche Formulierungen haben mich aber nicht nur einmal zum Schmunzeln gebracht. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Der Autor hat es verstanden, eine Vielzahl von möglichen Tätern in ein kompliziertes Beziehungsgeflecht zu verstricken und mir immer neue Handlungsstränge mit neuen Personen vor die Nase zu setzen. Dabei nimmt er die Staatsorgane beiderseits der Grenze ironisch aufs Korn. Zugute kommt ihm Sünders Respektlosigkeit gegenüber jeder Obrigkeit.

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    • 2

    Arun

    24. March 2014 um 16:23
  • 1967 - ein gutes Krimijahr

    Die Welt will betrogen sein

    Sporttante

    22. March 2014 um 16:22

    "Die Welt will betrogen sein" ein Kiez Krimi von Hartmut W.H. Köhler spielt 1967 im Hamburger Kiez. Der Privatdetektiv Sünder lebt mehr schlecht als recht von kleinen Aufträgen. Einer dieser Aufträge ist die Beschattung eines Studenten. Als dieser kurz darauf ermordet wird beginnt er genauer nachzuforschen. Er landet schließlich in einem Fall, in dem alles mitspielt, was zu dieser Zeit etwas zu sagen hatte: Mafia, Kiezgrößen, Stasi, Studentenszene... Mit Ausdauer, Glück und einigen eingestecken Schlägen gelingt es Sünder dieses Gewirr zu durchdringen. Die Story ist gut geschrieben und man wird wirklich in die Zeit zurück versetzt, in der keine Handys, Internetermittlungen und rauchfreie Kneipen existiert haben. Hier wird noch richtige Hand, Fuß und Kopfarbeit geleistet und die Personen versuchten Antworten in Verhören zu bekommen. Eben keine Hightec Krimi.

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  • Ein Sprung in die Hamburger Unterwelt.

    Die Welt will betrogen sein

    Zeliba

    18. March 2014 um 16:43

    Cover Das Cover ist sehr düster gehalten. Man sieht einen Mann, der den Leser direkt und etwas verkniffen ansieht. Mit Hut und Pfeife entspricht er wohl genau dem Typ Detektiv, dem man sich gerne mal vorstellt. Das Gebäude im Hintergrund kann ich nicht einordnen. Fall es etwas typisch Hamburgermäßiges ist, kenn ich es nicht. Mein letzter Besuch der Stadt ist einfach schon zu lange her. (Allerdings gibt es da ein Fischrestaurant, an das ich mich sehr gut erinnere ;) ) Die Schriftart des Titels finde ich gut gewählt. Besonders mit dieser farblichen Hinterlegung. Handlung Privatdetektiv Sünder hat es nicht leicht auf dem Hamburger Kiz. Hier und da hält er sich mit kleineren Aufträgen über Wasser, nur um sich schließlich doch noch mit den eigenen Klienten herumzuschlagen, weil sie sein Gehalt kürzen.  Da kommt der einfache Job den Sohn eines wohlhabenden Gutsbesitzers zu beschatten ja gerade recht. Ulrich ist nicht groß auffallend und auch sonst recht pflegeleicht. Wenn da nur nicht dieser seltsame Kerl währe, mit dem er sich getroffen hatte...Wirklich nur eine harmlose Studentenverbindung oder doch mehr? Als der Junge dann kurz nach Ende des Auftrags erschossen aufgefunden wird, macht sich Sünder auf die Spur des Mörders und findet sich schneller zwischen Intrigen und gezogenen Kanonen wieder, als er sich versehen kann. Schreibstil   Die Welt will betrogen werden wird aus der Sicht des Privatdetektivs Sünder erzählt, und führt uns tief ins Milieu des Hamburger Kiz um 1967. Der Stil ,direkt und Schnörkel, passt damit sowohl hervorragend in die Zeit, als auch zum Hauptcharakter Sünder. Besonders einige Begrifflichkeiten wie Koberer oder Käserundstück habe ich ja ins Herz geschlossen. Gerade das man selbst als jemand dem solche Worte fremd sind, wie mir :3, eine Erklärung bekommt, ohne dass eben viel erklärt wird - Ich hoffe man versteht mich :) - finde ich toll. Charaktere Der Hauptcharakter Sünder ist für mich so ein zweischneidiges Schwert. Einerseits bewundere ich seinen Starrsinn, eben nicht aufzugeben, sondern weiter zu forschen. Egal wie oft er auf die Nase fällt - oder wie oft auf ihn geschossen wird. Sein Spürsinn ist zwar dabei etwas eigentümlich, aber durchaus unterhaltsam. Was mich an seiner Person gestört hatte, waren eher Kleinigkeiten. Zum Beispiel das Er einen Kumpel mal eben um 1000 Mark prellt, oder da verschwindet seine Freundin spurlos - wobei ich anhand einer Bitte das Sie reden, mussten ja immer noch davon ausgehe das Nadja ihm das Sagen wollte ^.^, - er glaubt sie wäre entführt worden von den Bestattern, schnappt sich aber gleich mal ein anderes Mädel. War das damals so, oder ist er in der Hinsicht einfach etwas fragwürdig? Besonders da die besagte Frau eigentlich zu seinem Auftraggeber gehörte ... Die Nebencharaktere, welche Sünder im Verlauf der Story begegnet, überzeugen alle durch eine tolle Tiefe, ganz eigene Arten und so kleinen Macken, welche Charaktere einfach lebendig machen. Meinung Ein Buch, das um 1967 spielt. Zu einer Zeit, als die Mauer noch stand, Zigaretten in Massen vernichtet wurden und Bier wohl zum Guten Ton gehörte. Schauplatz: Die Hamburger Unterwelt. Und eine Detektivgeschichte als Dessert Wer hier beim Lesen denkt das es A) Nicht möglich, B) Einfach zu viel oder C) Sicherlich nicht authentisch und fesselnd rüber kommt, wahlweise sogar gleich jeden Punkt für sich einstreichen kann, der irrt sich hier gewaltig. Den dem Autor ist es hier auf sehr einzigartige Weise gelungen all diese Zutaten auf eine Weise zusammenzubringen, dass das Resultat ein wahrer Genuss ist. Dem Leser erschließt sich eine verworrene Unterwelt mit vielen Regeln und Gesetzen, die nicht wirklich benannt werden müssen, um klar zu sein. Orte und Charakter erwachen dabei zu Leben.  Hier ist besonders der Ich-Charakter des Erzählers Sünder gut gewählt. Hautnah nimmt man an seinen Fluchten teil, schleicht sich mit ihm an Verdächtige heran und versucht das Rätsel um die Bestatter, seine verschwundene Freundin oder diesen und jenen Zusammenhang zu ergründen. Dabei wird dem Leser auch nicht gut platzierter trockener Humor nicht vorenthalten. Man muss über Sünder einfach schon schmunzeln, oder den Kopf schütteln, wenn man manchmal seine Handlungen verfolgt. Ein winziger Punktabzug gibt es lediglich für einige Szenen, zum Beispiel die auf der Studentenpartie, die ich mir vielleicht etwas kürzer gewünscht hätte. Eine absolute Empfehlung für Leser des gepflegten Krimis.

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  • Ein Schnüffler mit einer waghalsigen Spürnase...rasanter Regionalkrimi im Kiez!

    Die Welt will betrogen sein

    Floh

    16. March 2014 um 05:06

    Krimiautor Hartmut Köhler präsentiert hier einen Krimit mit einem ganz besonderen Ermittler. Ein Regionalkrimi, der eigendlich keiner ist. Krimi schon, regional nur im übertragenden Sinne...Der Leser darf sich auf sonderbare Ermittlungen, im eigensinnigen Umfeld des Protagonisten freuen. Ein Fettnäpfchen nach dem anderen. Eine Macke nach der nächsten... Zum Inhalt: "Sommer 1967 Privatdetektiv Sünder ist nur ein kleines Licht auf dem Hamburger Kiez. Er lebt fast von der Hand in den Mund, verdient sich seinen Lebensunterhalt mit Scheidungssachen und treibt sich auf St. Pauli herum. Doch dann bekommt er den lukrativen Auftrag, den Sohn eines Gutsbesitzers, einen Studenten, zu beschatten. Ein Leichtes, denkt er, nur hat es dieser Job in sich. Zuerst wird Sünder verprügelt, und kurze Zeit später wird der Student ermordet. Sünder gerät unter Verdacht und muss einen weiteren Mord beobachten. Die Ermittlungen, die er nun auf eigene Faust durchzieht, führen ihn durch Hamburg und schließlich in das geteilte und von Studentenunruhen aufgebrachte Berlin. Er entdeckt kriminelle und politische Drahtzieher und versucht, sie zu stellen. Doch inzwischen wartet an jeder Station seiner Recherchen jemand, der ihm nach dem Leben trachtet." Schreibstil: Der klassische Krimi ist es nicht, denn der Autor begibt sich, mit einem Schuß Sarkasmus und einer Ladung Humor, in die mit Vorurteilen gepflasterte Welt rund um Kiez und St. Pauli und der gefählichen Welt des Privatdetektiven. Hartmut Köhler bedient sich einer ganz anderen Art des Krimis, denn der Leser wird willenlos in ein mit Klischees behaftetes Millieu entführt und gekonnt an der Nase herum geführt. Irrungen, Wirrungen und Überraschungen und zu guter tetzt, ein Ermittler, der alles andere als einfach ist und auf eigene Faust auf Schnüffeltor geht. Der Autor lässt den Leser zuschauen und platziert den Leser mitten in die Hamburger Kiezgesellschaft und setzt ihn dem Treiben hilflos aus. Der Autor geizt nicht mit Witz, Charme und Ironie, er schreibt flüssig, locker und immer mit einer Brise Sarkasmus. Autor Köhler bringt dem Leser den Schauplatz Hamburg und aber auch den Osten von Berlin nahe, denn er schreibt bildhaft und lebendig. Als BonBon dürfen wir ein Klischee nach dem nächsten bestätigt sehen, Köhler spart auch nicht mit Tradition und Anekdoten der Geflogenheiten. Wir erfreuen uns an Insidern und bestimmten Sitten. Autor Hartmut Köhler wartet mit einem Krimi auf, der auch ohne übertriebene Morderei und Blut gut unterhält und für Lesevergnügen und Spannung sorgt. Das Buch liest sich flüssig und unterhält. Er schreibt flott, modern und trifft den Nerv der Zeit. Charaktere: Die Auswahl der Charaktere ist das Herzstück des Romans, denn hier treffen wir auf einen Ermittler / Detektiv, der alles andere als alltäglich ist, der chaotischer und planlos nicht sein kann. Von einem Wagnis ins nächste, von der Hand in den Mund, immer am Rande des Wahnsinns, aber voller Entschlossenheit und Hochmut. Sünder, der Schnüffler! Dann die vielen Nebenrollen, oje, ein Klischee trifft das nächste. Die Studenten, die Italiener, die Kadettfritzen...Das Opfer und seine Familie..die vielen Nebenrollen...viele Persönlichkeiten und gerade das Team rund um die Ermittlung wartet mit kuriosen Eigenschaften auf. Besonders angetan hat es mir in diesem Krimi wirklich die Wahl der Charaktere, besonders Sünder ist ein Fall für sich, der einen Fehltritt nach dem anderen begeht. Autor Köhler beweist großes Geschick, denn er bringt die vielen Rollen und Nebenrollen in Einklang und lässt den Leser somit mitfühlen und ganz wichtig: Sie lässt den Leser an den Ermittlungen und Schnüffeltouren teil haben! Meinung: Das Treiben auf dem Kiez im Jahr 1967 fand ich sehr interessant und kam mir sehr authentisch vor. Der Autor hat die Eindrücke gekonnt eingefangen und wiedergegeben. Der Zigarettenrauch, Cord, Reto...all das begegnet und im Buch. In diesem Krimi merkt man die Erfahrung des Autors auf zahlreichen Schauplätzen des Buchs, auch ich bekam gleich wieder Lust auf einen schönen Tag am Elbufer, auch wenn ich glücklicherweise noch keinen Mord oder polizeiliche Ermittlungen mitwerleben musste. Dennoch wäre es sicherlich ein Vergnügen, diesen speziellen Detektiv bei seinen Schnüfflungen zu begleiten. Die Idee zur Story finde ich sehr gut gelungen, und dieses besondere Millieu mit allen Klischees und Vorurteilen zu nutzen hat mir gut gefallen. Schließlich bringt es viel Potential für eine Kriminalhandlung! Auch die regionalen Schauplätze sind gekonnt gewählt und machen das Geschehen lebendig und real. Die Kapiteleinteilung gefällt mir sehr gut und lässt das Buch sehr locker wirken. Gerade die Charaktere und die Schauplätze trumpfen hier enorm auf. Das Ende ist an sich abgeschlossen, lässt aber noch genügend Potential für einen weiteren Fall für Sünder, denn erstaunlicherweise lebt er noch. Ein tolles Buch mit viel Persönlichkeit , Herzblut des Autors und vielen Entdeckungen, Fettnäpfchen, Witz und Humor. Der Autor: "Hartmut W.H. Köhler wurde 1966 in Hildesheim geboren und ist in Sarstedt aufgewachsen. Nach Schule, Lehre und Bundeswehr arbeitete er als Reparateur, Prüfer und später Messtechniker für einen Konzern der Unterhaltungselektronik. 2001 zog er nach Hamburg, heiratete dort eine Familie und arbeitet seit 2002 im Projektmanagement für Luftfahrtforschungsprojekte. Seit 2005 konnte er einige Kurzgeschichten veröffentlichen und gab zwei Anthologien heraus. Sein erster Roman „Der Konobar“ erschien 2012. " Fazit: Dieser Krimi hat mich aber vollkommen Unterhalten, mich um einige Jahrzehnte zurückversetzt und mir viele herzhafte Lesestunden bereitet.

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  • Die Welt will betrogen sein

    Die Welt will betrogen sein

    Manu2106

    12. March 2014 um 11:48

    Ich bin zwar späteres Baujahr, dennoch wurde ich gefesselt im Jahre 1967! Geht nicht? Doch, man muss nur dieses Buch lesen, und sich selber von Sünder und allem drum herum fesseln lassen :) Sein Name ist Friedhelm Sünder, er ist anfang 30 und Privatdedektiv auf dem Hamburger Kiez. Die Geschäfte laufen nicht so gut, kleine Aufträge sind da, aber die Bezahlung mehr schlecht als recht, so lebt er mehr oder weniger, von der Hand in den Mund. Bis zu dem Auftrag, wo er einen Studenten beschatten soll, der Auftrag bringt aber nicht nur Geld in seine leere Kasse, sondern bringt auch einiges an Ärger mit, der Student wird ermordet, und Sünder kann seine Nase einfach nicht raus halten.... Sünder gerät unter Verdacht und muss einen weiteren Mord beobachten. Die Ermittlungen, die er nun auf eigene Faust durchzieht, führen ihn durch Hamburg und schließlich in das geteilte und von Studentenunruhen aufgebrachte Berlin. Er entdeckt kriminelle und politische Drahtzieher und versucht, sie zu stellen. Sünder ist ein toller Charakter, wirkt authentisch, ein wenig schusselig, ist aber mit reichlich Witz und Charme ausgestattet. Sünder hat seine Macken, Ecken und Kanten, ist nicht glatt poliert wie so manch ein Dedektiv, die man aus Büchern kennt. Er weiß genau was er möchte, lässt sich auch von nichts und niemandem von seinen Vorhaben abbringen. So passiert es auch, das er von einem Schlamassel direkt ins nächste rutscht, und nicht nur einmal knapp mit seinem Leben davon kommt. Aber auch die anderen Charaktere wirken authentisch, sind alle recht verschieden, und sind mal mehr mal weniger symphatisch. Spannung ist anfang an gegeben, zieht auch durch die ganze Geschichte, dank Sünder und seinem Verhalten steigert sie sich sehr oft, vorallem seine Zeit in Ost-und Westberlin, ist sehr interessant und spannend zugleich. Vorausschauen kann man nichts, denn es kommt immer anders wie man denkt, hier hat der Autor sehr gute Arbeit geleistet. Die Umgebungsbeschreibungen sind detailliert, aber nicht zu ausschweifend, man kann sich alles sehr gut vorstellen. Das Geschehen und die Atmosphäre auf dem Kiez hat der Autor hier sehr gut eingefangen. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Sünder, so erleben wir alles hautnah mit. Der Scheibstil ist angenehm, die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Aufteilen tun sich die knapp 354 Seiten (ebook) auf 49 Kapitel, als Kapitelüberschriften gibt es jeweils den entsprechenden Tag mit Tagesangaben. Der Buchtitel passt perfekt zum Geschehen in der Geschichte. Das selber lesen kann ich nur empfehlen, ich hatte ein paar schöne spannende, aber auch recht witzige Lesestunden. Ich würde mich freuen, mehr von Sünder zu lesen.

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  • Privatdetektive leben gefährlich

    Die Welt will betrogen sein

    utaechl

    04. February 2014 um 20:00

    Inhalt: Privatdetektiv Sünder lebt mehr schlecht als recht auf dem Hamburger Kiez. Die Aufträge sind rar, die Bezahlung gering und so freut er sich über seinen aktuellen Fall, bei dem er einen Studenten beobachten soll. Als dieser jedoch ermordet wird, gerät er selbst unter Verdacht. Er muss auf eigene Faust weiter ermitteln und gerät dabei immer weiter an Verwicklungen, die seinen Horizont übersteigen und ihn über Kiezgrößen bis hin zu politischen Drahtziehern in Berlin führen. Setting und Stil: Hartmut W. H. Köhler gelingt es hervorragend die Stimmung auf dem Kiez einzufangen. Sünders Umgebung lebt, ist vielschichtig und wird von einigen wenigen Kiezgrößen beherrscht. Doch auch diese Machtaufteilung ist immer in Bewegung. Spannend, sich in das Viertel und seine anderen Regeln hineinzuversetzen. Das Jahr 1967, die Studentenunruhen und was sich daraus ergeben kann werden gut im Buch verarbeitet. Ein spannender Ausflug in die nahe Geschichte. Der Krimi ist in Ich-Perspektive geschrieben. So kann man direkt in Sünders Welt eintauchen und erlebt hautnah mit, was er alles durchmachen muss. Charaktere: Friedhelm Sünder ist schon ein etwas schräger Charakter. Er schafft es gerade so zu überleben, sein "Büro" ist sehens-, seine Einstellung ehren- und seine neutrale Position auf dem Kiez lobenswert. Es bringt Spaß mitzuerleben, wie er immer wieder einen eingeschenkt bekommt, sich trotzdem wieder aufrappelt und weitermacht und dann auch noch überraschenderweise vorankommt. Ein Mensch mit vielen Ecken und Kanten, genau wie es der Leser mag. Die anderen Charaktere sind ebenfalls Hamburger Originale, eine bunte Mischung, die sich da entfalten darf. Gerade diese füllen den Krimi mit Leben und tragen zur einmaligen Stimmung bei. Geschichte: Geschickt versteht es Hartmut W. H. Köhler aus einem alltäglichen Auftrag eine Geschichte zu spinnen, die bis zu den Kiez-Bossen und schließlich nach Berlin führt. Glaubhaft entwickelt sich ein Szenario, das geschickt in die historischen Fakten eingebaut wird. Spannend geht es zu, körperlicher Einsatz ist gefordert und es wird nicht nur einmal ziemlich knapp. Fazit: Hartmut W. H. Köhler ist es gelungen mich für Sünder zu faszinieren. Eine Privatdetektivgeschichte, die mitten in Deutschland spielt, historische Bezüge hat und uns in die Strukturen der Hamburger Unterwelt einführt. Viele Themen werden erfolgreich unter einen Hut gebracht und spannend behandelt. Ein schöner Ausflug ins Jahr 1967 zu einem einmaligen Charakter. Für Krimifans, Hamburg-Liebhaber und Genießer guter und fesselnder Geschichten.

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