Erntedankfest

von Hartmuth Malorny 
5,0 Sterne bei2 Bewertungen
Erntedankfest
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Die nackte Pamela, der Postbote, die Ortsvorsteherin und all die Verrückten, die im Dorf blieben. Nette Leute eben - kennelernen!

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Inhaltsangabe zu "Erntedankfest"

Das Dorf liegt in der Agonie. Niemand kommt, aber
alle wollen weg. Seit die Färberei geschlossen
wurde, plagt sich ein großer Teil mit Geldsorgen,
Langeweile und Nichtstun. Als ein zugereistes Paar
eine baufällige Villa bezieht und den Alkohol- und
Drogenhandel kultiviert, werden die Schicksale der
Bewohner beim alljährlichen Erntedankfest sichtbar.
Das Dorf ist suizidal, sagte Lusia.--------- Hartmuth Malorny
1959 in Wuppertal geboren.
Lebt noch.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783956324048
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:268 Seiten
Verlag:Wiesenburg
Erscheinungsdatum:09.10.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die nackte Pamela, der Postbote, die Ortsvorsteherin und all die Verrückten, die im Dorf blieben. Nette Leute eben - kennelernen!
    Aus dem Seitenfenster sehen wir sie, jetzt macht Malorny die Türen auf

    Wir alle kennen diese kleinen Ortschaften, in denen scheinbar einer mal das Licht ausgemacht hat. Dörfer am Niederrhein, im Sauerland, auf dem Weg zur Ost- oder Nordsee. In genau so einem Dorf spielt die Handlung dieser Erzählung. Der Held und seine Frau ziehen in so ein Dorf, leben schlecht und recht als Freiberufler und Kleinversorger. Aber nicht nur Brunnen oder Hühner-Entscheidungen treiben sie voran, die Haupteinnahmequelle ist der selbst angebaute Hanf.Joints für die Nachbarschaft und die daraus entstehenden Abhängigkeiten - finanziell, aber auch emotional - sind der Rahmen für allerlei Charaktere, die wir kennen lernen. Die nackte durchgeknallte Pamela, der Postbote, die Ortvorsteherin und all die Verrückten, die in so einem Dorf bleiben. Da wird aber vieles normal, was in der Stadt zumindest bizarr zu nennen wäre. Höhepunkt ist das Erntedankfest - jährlich reiben sich weitere Bewohner daran auf. 12 Jahre und 11 Feste umfasst die Erzählung - ein fesselndes Buch, das uns viele dieser Typen näher bringt. Landflucht, Vereinsamung, scheinbare Idyllen - alles dies wird im schnoddrigen Tonfall thematisiert. Von Innen - ganz ruhig und mit einer Prise Humor, die immer dann durchscheint, wenn es eher um ernste Themen geht. Der Leser glaubt viele Gestalten gleich zu kennen, denn wie schon im letzten Werk - Begegnung in Turin - weiß dieser Malorny Personen mit wenigen Strichen zu skizzieren, die wir alle meinen, schon einmal getroffen zu haben. Wenn Mensch Menschen mag, ist dieses Buch eine Empfehlung.

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    PetrinaEngelkes avatar
    PetrinaEngelkevor 2 Jahren

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