Hartwig Hochstein

 4.3 Sterne bei 57 Bewertungen
Hartwig Hochstein

Lebenslauf von Hartwig Hochstein

Hartwig Hochstein war von 1991 bis 2003 Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung, seitdem lebt und arbeitet er als freier Publizist und Moderator in Leipzig. Für seine alte Zeitung schreibt er regelmäßig Krimi-Rezensionen.

Alle Bücher von Hartwig Hochstein

Hartwig HochsteinStammtischmorde - 9 Leipziger packen aus
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Stammtischmorde - 9 Leipziger packen aus
Stammtischmorde - 9 Leipziger packen aus
 (23)
Erschienen am 03.10.2012
Hartwig HochsteinStammtischmorde - 12 Leipziger packen aus
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Stammtischmorde - 12 Leipziger packen aus
Stammtischmorde - 12 Leipziger packen aus
 (18)
Erschienen am 13.10.2013
Hartwig HochsteinStammtischmorde III
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Stammtischmorde III
Stammtischmorde III
 (16)
Erschienen am 15.10.2014
Hartwig HochsteinStammtischmorde - Das Finale
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Stammtischmorde - Das Finale
Stammtischmorde - Das Finale
 (0)
Erschienen am 10.02.2017

Neue Rezensionen zu Hartwig Hochstein

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Cappuccino-Mamas avatar

Rezension zu "Stammtischmorde III" von Hartwig Hochstein

Sie sind wieder da, die Stammtischmörder...
Cappuccino-Mamavor 4 Jahren

...und unterhalten die Leser mit neuen Krimis.

Zum dritten Mal schlagen sie zu – die Ersttäter, Wiederholungstäter und als Gastautor ein waschechter Polizeipräsident. Sie haben sich vermehrt, die Autoren, welche am Buch beteiligt waren – waren es im ersten Band lediglich insgesamt neun Autoren, im zweiten Band 13 Autoren, so sind es diesmal dreizehn Autoren, sowie der Gastautor.


Cover, Gestaltung und Buchaufbau:

Dieses Buchcover ist matt gestaltet und besitzt einen Wiedererkennungswert, was ich bei Buchserien sehr vorteilhaft finde, weil man sich meist schon beim Betrachten an die Vorgängerbücher erinnert. Auch beim dritten Band der STAMMTISCHMORDE wirkt das Cover durch die Farbgebung recht düster, daher aber auch sehr passend zum Genre Krimi.

Der Hintergrund ist in Grau gehalten, mit einem Stich ins Grünliche. Auf einer Tischplatte oder etwas Ähnlichem sieht man unter anderem einen angebissenen Apfel liegen, bei dem ich sofort an den vergifteten Apfel bei Schneewittchen denken musste. Der rote Schrift auf dem Cover wirkt geradezu so, als wäre sie mit Blut geschrieben.

Aufgefallen ist mir, dass sich ein Detail des Textes auf dem Cover des 3. Bandes geändert hat. Aus den „Leipzigern“ wurden nun „Krimi-Experten“. Offensichtlich stoßen auch Nicht-Leipziger zum erlauchten Kreis der Stammtischmörder hinzu.

Schön finde ich, dass auf der Buchrückseite wieder die einzelnen Autoren mit ihren Krimis aufgelistet sind, so hat man sozusagen ein zusätzliches Inhaltsverzeichnis, ohne dass man im Buch blättern muss.

Sehr gut finde ich, dass sich das Inhaltsverzeichnis vorne im Buch befindet, denn nicht jeder sieht am Ende des Buches nach. Gut gefallen hat mir die Einleitung durch den Herausgeber Hartwig Hochstein. Hier erfährt man etwas über die vorherigen Bände, beispielsweise die bisherigen Gastautoren, aber auch über die Erinnerungen des aktuellen Gastautors an einen spektakulären Fall aus der Wendezeit. Aber auch über die regelmäßigen Treffen des Krimi-Stammtisches im Leipziger Café Waldi wird etwas erzählt.

Nach dem Buchteil mit den Kurzkrimis wird der Gastautor Bernd Merbitz vorgestellt – und das recht umfassend, samt einem Porträtfoto. Es folgt ein Schwarz-Weiß-Foto, auf dem die Mitglieder sich an einem Tisch versammelt haben, auf dem ein weibliches Mordopfer (natürlich lebendig) platziert ist. Übrigens ist auf dem Foto auch Andreas Mannchen vertreten – ich hoffe, dass man im nächsten Band auch einen Krimi von ihm zu lesen bekommt.

Es folgen Autorenporträts der im Buch vertretenen Autoren – schade, dass diese Porträts ohne die entsprechenden Fotos sind, dafür aber mit der Adresse der Internetseiten, falls diese vorhanden sind. Gewünscht hätte ich mir, dass hier nochmals kurz der Titel der Geschichte vermerkt ist, so muss man eventuell eben kurz nachsehen. Eine Alternative wäre übrigens gewesen, das Autorenporträt direkt im Anschluss an den jeweiligen Krimi zu setzen – aber das ist letztendlich reine Geschmacksache.

Eigentlich ein Muss: Die beiden Vorgängerbücher werden im Anhang kurz vorgestellt, ebenso einige Bücher der beteiligten Autoren, so dass man, sollte man nun auf den Geschmack gekommen sein, gleich das nächste Buch vormerken kann.


Die 14 Krimis – Inhalt und Kommentare:

DER SCHAL UND DER CLOWN (Frank Kreisler):

Ein Mann vermutet, seine Frau hätte ihn mit einem Maler betrogen...

Mir gefiel diese Geschichte recht gut, es gab für mich einige Überraschungen, wie es in einem Krimi idealerweise der Fall sein sollte.


HÜGEL DER STIEFEL (David Gray):

Eine Frau, die sich gegen einen Mann zur Wehr gesetzt hat, endet am Galgen. Doch das Unrecht darf nicht siegen...

Der Titel klingt schon nach einem Western, und es ist auch eine Geschichte aus dem Wilden Westen. Nein, ich bin absolut keine Leserin dieses Genres, aber mich schreckt das nicht ab. Dieser Krimi konnte mich überzeugen und ich hatte beim Lesen die Handlung regelrecht vor Augen.


DIE TODESNIERE (Jan Flieger):

Ein Mann verliebt sich in eine todkranke Frau. Um ihr Leben zu retten, spendet er ihr eine seiner Nieren. Doch dann verlässt ihn seine große Liebe...

Eine große Überraschung war dieser Krimi für mich zwar nicht, dennoch fühlte ich mich gut unterhalten – und das zählt letztendlich.


KEINE ZUGABE (Birgitta Hennig):

Das Spiel mit dem Feuer kostet einer Frau das Leben. Doch wer hat die Frau ermordet, die sich für Liebesdienste stets großzügig bezahlen ließ?...

Auch wenn mir dieser recht umfangreiche Kurzkrimi ziemlich gut gefiel, hatte er meiner Meinung nach doch an der ein oder anderen Stelle etwas gekürzt werden dürfen, doch dies ist sicherlich eine Sache des persönlichen Geschmacks. Aber mein Mitleid mit dem Opfer hielt sich doch sehr in Grenzen – Geldgier zahlt sich eben nicht immer aus.


MAX UND MORITZ (Hartwig Hochstein):

Zwei Freunde, die die Chance erhalten, als Fußballspieler Karriere zu machen. Doch nur einer kann als Sieger hervorgehen. Da will man als Opa nicht untätig sein und den eigenen Enkel fördern...

Die Geschichte von Hartwig Hochstein (übrigens der Herausgeber dieser Anthologie) konnte mich voll und ganz überzeugen. Hier stimmte einfach alles – angefangen vom Schreibstil, über die unterhaltsame, kurzweilige Handlung, bis hin zu den kleinen Andeutungen, indem die Namen aus Wilhelm Buschs „Max und Moritz“ verwendet wurden. Außer Max und Moritz wirkten auch noch ein Fritze mit, sowie ein Herr Müller. Ein Schmunzeln konnte ich mir an der ein oder anderen Stelle jedenfalls nicht verkneifen.


SPURLOS VERSCHWUNDEN (Bernd Merbitz):

Juni 2014 – Ein Ermittler besucht ein Konzert von Udo Lindenberg. Beim Anblick eines Banners werden alte Erinnerungen wach. Vor 23 Jahren verschwand ein junger Mann spurlos, nachdem er sich im Westen ein neues Leben aufgebaut hatte...

Bernd Merbitz, der Gastautor in diesem Band, ist der Polizeipräsident von Leipzig. Seine Geschichte beruht auf einen echten Fall – vielleicht gerade deshalb liest sich die Handlung teilweise wie ein Protokoll, aber dadurch wirkt dieser Krimi auch besonders authentisch. Schriftstellerisch ist dieser Krimi nicht ganz ausgereift, was ich aber vollkommen in Ordnung finde, schließlich ist der Verfasser kein Autor im herkömmlichen Sinne. Interessant fand ich hier den Einblick in den Alltag eines Kommissars. Und es wird deutlich - so mancher Fall lässt einen Ermittler auch nach langer Zeit nicht ganz los.


MARLENE UND MARION (Traude Engelmann):

Eine Frau wird des Mordes an ihrer Zwillingsschwester verdächtigt. Zuvor hatten ihre Schwester und ihr Schwager durch ihre Schuld viel Geld verloren...

Eine sehr unterhaltsame Handlung, die mir gut gefiel, denn alles kam ganz anders, als ich es vermutet hatte. Lediglich an einigen Stellen erschien mir die Handlung etwas unglaubwürdig, aber meiner Lesefreude tat das dennoch keinen Abbruch.


PHÖNIX DEINER ASCHE (Mandy Kämpf):

Zwei Frauen, die während der Schulzeit Freundinnen waren (mehr oder weniger), führen zwei sehr unterschiedliche Leben. Während die eine als Tattoo-Modell arbeitet, verdient die andere sich ihr Geld als Verkäuferin. Doch nun möchte auch die „ewige Verliererin“ endlich mal Erfolg haben und schmiedet einen verhängnisvollen Plan...

Dieser Krimi ist in diesem Buch einer meiner Lieblinge, obwohl mich der Verlauf der Handlung nicht besonders überrascht hat. Die erfolgreiche Frau, die ein echtes Glückskind ist, und die Loserin, die die ewige Zweite ist – da kommt natürlich Neid auf. Und man würde ihr durchaus auch mal etwas Glück im Leben gönnen.


KLASSENTREFFEN (Christian Barz):

Zwanzig Jahre nach Ende der Schulzeit treffen die ehemaligen Mitschüler bei einem Klassentreffen aufeinander. Doch leider können nicht mehr alle Klassenkameraden anwesend sein, dafür aber zwei Lehrer. Alte Erinnerungen werden wach...

Ja, bei diesem Krimi gab es für mich einige Überraschungen. Gekonnt führte der Autor mich an der Nase herum. Die Handlung war mitunter recht gruselig, da musste man beim ein oder anderen Mal schwer schlucken.


ZUR ENDSTATION (Matthias Seydewitz):

Der Ex-Mann, der seiner geschiedenen Frau noch immer hinterhertrauert, beobachtet eine Auseinandersetzung zwischen ihr und ihrem neuen Freund – am Ende ist einer von ihnen tot...

Auch wenn diese Geschichte nicht unbedingt zu meinen Lieblingen zählt, so fand ich sie dennoch nicht schlecht.


MASKERADE (Anne Mehlhorn):

Ein Enkel, das schwarze Schaf der Familie, soll sich um die pflegebedürftige Oma kümmern, als die aus der Psychiatrie entlassen wird. Doch das Verhältnis zwischen der Großmutter und dem jungen Mann ist alles andere als herzlich. Aber dafür verfügt die Oma über ein beträchtliches Vermögen...

Bei diesem Krimi konnte mich das Gesamtpaket überzeugen – die kurzweilige Handlung, die Charaktere, sowie der flüssige Schreibstil der Autorin. Ich fühlte mich auf alle Fälle wunderbar unterhalten.


KILLER AUF SENDUNG (Joachim Anlauf):

Eine sächsische Version von „Big Brother“ läuft im Fernsehen. Im Haus befindet sich auch ein Bewohner, der den Aufenthalt hinter „schwedischen Gardinen“ gegen das Leben im Container eingetauscht hat. Und ein Ermittler, getarnt mit Perücke, hat sich ebenfalls unter die Bewohner gemischt, denn es gilt einen alten Kriminalfall aufzuklären...

Prominente Besetzung in einem Krimi: Die sächsische Dschungelkönigin, Sachsen-Paule und Daniela Katzenberger wurden in die Handlung eingebaut, wenn auch größtenteils nur namentlich erwähnt. Polizeihauptkommissar Peter „Pfeffi“ Richter wird von seinem Vorgesetzten Kriminalhauptkommissar Carlo „Kater“ Hoffmann zum Leben im Container verdonnert, weil er mal wieder einen Auftrag vermasselt hat. Ich war gespannt, ob alles glatt laufen würde, hätte mir jedoch gewünscht, dass der Schluss etwas besser ausgearbeitet gewesen wäre.


PARTNER (Stefan B. Meyer):

Die Vertreter verschiedener Gemeinden treffen sich – vom Bio-Bauern bis hin zum Lehrer ist alles vertreten. Abends fließt dann auf einer Kneipentour reichlich Alkohol, und es gibt ein böses Erwachen...

Schade, obwohl ich normalerweise Geschichten mit einem solchen Aufbau mag, fand ich diesmal leider dennoch keinen Zugang zur Handlung.


LADY IN BLACK (Andreas M. Sturm):

Reiseleiterin Christine ist der Verzweiflung nahe, denn ein Reisender ist nicht zur verabredeten Abfahrtszeit am Treffpunkt. Schließlich fährt der Bus ohne den jungen Mann ab. Doch die Reiseleiterin findet keine Ruhe und will herausfinden, was sich während des Aufenthalts zugetragen hat, und so fragt sie bei den Mitreisenden nach...

Meine Geduld wurde hier auf eine harte Probe gestellt. Auf den Kurzkrimi von Andreas M. Sturm hatte ich mich (mal wieder) ganz besonders gefreut. Doch das Warten hat sich gelohnt. Mit seiner LADY IN BLACK setzte er als Dessert dem Krimi-Menü des Stammtisches das Sahnehäubchen auf. Wieder einmal konnte mich der flüssige Schreibstil und die lebendige Handlung voll und ganz überzeugen. Ein angemessener Abschluss des Buches.


Fazit:

Es ist sicherlich immer ein großes Risiko, ein Buch mit Anthologien zu veröffentlichen. Unwahrscheinlich, dass der Leser jede einzelne Geschichte toll findet. Leider ergeht es auch mir in den meisten Fällen so. Aber ich habe unter den Stammtischmördern (ich nenne die Autoren mal so) meine absoluten Lieblingsautoren, auf die ich mich bislang verlassen konnte.

Es ist eine bunte Mischung verschiedener Schreibstile, der unterschiedlichsten Handlungen, verschiedener Zeitepochen – kurzum, für jeden Leser werden „seine“ Geschichten vorhanden sein, und bekanntlich sind Geschmäcker ja verschieden. Von „Wer andern eine Grube gräbt...“ bis „Wer zuletzt lacht, lacht am Besten“, vom Krimi mit einem Schuss Schwarzem Humor, bis hin zum Krimi mit Gänsehauteffekt, ist hier alles vertreten.

Es tut mir immer leid, wenn ein Krimi mir nicht, oder weniger zusagt, aber dafür finden vielleicht gerade die anderen Leser gerade diesen Krimi besonders toll. Wer also gerne mal zwischendurch einen (oder auch mehrere) Kurzkrimis liest, dem möchte ich diese Krimi-Anthologie ans Herz legen. Von mir erhält dieses Buch 4 Sterne.

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M

Rezension zu "Stammtischmorde III" von Hartwig Hochstein

Absolut empfehlenswert
milchkaffeevor 4 Jahren

Diese Kurzkrimis von verschiedenen Autoren sind sehr unterschiedlich. Nicht alle haben mir gleichermaßen gut gefallen. die meisten jedoch waren einfach sensationell und regten auch zum Nachdenken an. Schade, dass das Buch so schnell ausgelesen war.

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anja_bauers avatar

Rezension zu "Stammtischmorde III" von Hartwig Hochstein

kurze Spannung für unterhaltsame Stunden
anja_bauervor 4 Jahren

3 Schriftsteller mit Rang und Namen haben eine Krimianthologie herausgebracht. 13 kurze spannende Geschichten. Hier wird gemordet, gemeuchelt und getötet. Die Motive sind unterschiedlich: entweder aus Eifersucht, wo ein Clown der Täter ist, dann weil eine Frau unbedingt eine Niere braucht oder bis hin zum tödlichen Klassentreffen. . Aber auch die Lady in Black von Andreas M. Sturm hat am Schluss des Buches was zu verbergen. Neben dem Krimiautor Sturm sind u. a. auch Traude Engelmann, Bernd Merbitz, Hartwig Hochstein und viele andere hier vertreten.  Und als Krönung hat sogar Leipzigs Polizeipräsidien Bernd Merbitz mit einer reellen Story die Anthologie bereichert.
FAZIT: eine gute Mischung aus spannenden und turbulenten kleinen Geschichten mit oftmals überraschendem Ende. Mir haben eigentlich bis auf zwei Storys alle auf ihre Art gut gefallen. Ich finde die Schreibstile alle recht flüssig und gut zu lesen. Bei der Geschichte von Herrn Merbitz viel es mir zwar am Anfang ein wenig schwer hinein zu kommen, weil diese teilweise in der Gegenwart und teilweise in der Vergangenheit spielt und das alles so ein wenig verschwimmt. Aber wenn man dann weiterliest, dann kommt man gut rein. Ein für mich offenes Ende hatte die Geschichte Phönix deiner Asche. Das Cover ist schlicht gehalten. Grautöne herrschen hier vor und es gibt nicht viel an Bild nur ein Apfel und ein Efeuzweig. Dagegen ist der Titel und der Herausgeber in blutrot gehalten und fließend wie tropfendes Blut. Auch die einzelnen Kapiteltitel sind fließend, allerdings in schwarz gehalten. Also ich kann die Stammtischmorde nur wärmstens empfehlen, denn sie lesen sich leicht und man hat trotzdem die Spannung bei den Kurzgeschichten. Und die beiden Vorgängerbücher sind auf meine Wunschliste gelandet.

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Gespräche aus der Community

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fhl_verlag_leipzigs avatar

Kurz.

Tödlich.

Mögt ihr Krimis? Mögt ihr Kurzgeschichten?


Macht mit bei unserer Leserunde der kurzen Mords-Geschichten  ›Stammtischmorde III – 13 Krimi-Experten und Polizeipräsident Bernd Merbitz packen aus‹

 

Was hat ein Plakat in der Red-Bull-Arena mit einem Mord in Gronau zu tun? Wie reagiert ein Mann, wenn ihn die Frau verlässt, der er aus Liebe eine Niere gespendet hat? Wozu ist ein alter Mann fähig, der seinen Enkel um jeden Preis zum Fußball-Profi machen will?

Bewerbt euch bis zum 8.Dezember um eines von 13 Exemplaren unter der Rubrik Bewerbung/ Ich möchte mitlesen und beantwortet folgende Fragen:


  • Kennt ihr die Stammtischmorde I und/oder II?
     
  • Was stellt ihr euch unter einem KrimiStammtisch vor?
  • Sind wahre Geschichten für euch spannender, als fiktive? 
     


Bewerber ohne öffentliches Profil können nicht berücksichtigt werden.


Was genau erwartet euch in „Stammtischmorde III“?

Aller guten Dinge sind drei. Zum dritten Mal legen Autorinnen und Autoren vom Leipziger Krimi-Stammtisch eine Anthologie mit Mords-Geschichten vor.
Mordsgeschichten – das ist einmal wörtlich zu nehmen, weil es Gewalt und Tote gibt.
Mordsgeschichten – das gilt ebenso im übertragenen Sinne, weil die Fantasie des Schreibers auch einen Fall ohne Leiche zu einer spannenden und ungewöhnlichen Story macht.


Dreizehn Autorinnen und Autoren haben sich diesmal zusammengetan. Und wie bei den ersten Bänden mit Erich Loest und Edgar Franzmann haben sie sich Verstärkung von außen dazu geholt, und zwar einen Mann vom Fach: Leipzigs Polizeipräsident Bernd Merbitz ist mit einer Geschichte aus turbulenten Nachwende-Zeiten dabei. Ein besonderer Coup der Stammtisch-Bande.


Mit dabei sind: 

Andreas M. Sturm - Lady in Black

Anne Mehlhorn - Maskerade

Bernd Merbitz - Spurlos verschwunden

Birgitta Hennig - Keine Zugabe

Christian Barz - Klassentreffen

David Gray - Hügel der Stiefel

Frank Kreisler - Der Schal und der Clown

Hartwig Hochstein (Herausgeber) - Max und Moritz

Jan Flieger - Die Todesniere

Joachim Anlauf - Killer auf Sendung

Mandy Kämpf - Phönix deiner Asche

Matthias Seydewitz - Zur Endstation

Stefan B. Meyer - Partner

Traude Engelmann - Marlene und Marion


Hier findet ihr die Leserunde des ersten Bandes der Stammtischmorde.

Und hier die Leserunde des zweiten Bandes.


Wir wünschen allen Bewerbern viel Glück und eine interessante, diskussionsreiche Leserunde!

Zur Leserunde
fhl_verlag_leipzigs avatar

Mögt ihr Krimis? Mögt ihr Kurzgeschichten?

Dann macht mit bei unserer Leserunde zu „Stammtischmorde -- 9 Leipziger packen aus“, einer Anthologie von 13 Krimikurzgeschichten.

Was genau erwartet euch in „Stammtischmorde“?
Ist der Pizza-Bote der Mörder? Kann eine Kaffee-Bohne tödlich sein? Stört ein Rollator beim Raubüberfall? Was haben Knochen im Garten mit der Sprengung der Pauliner-Kirche zu tun?
Neun Leipziger Autorinnen und Autoren, acht von ihnen am Krimi-Stammtisch der Messestadt vereint, Altmeister Erich Loest als Gast dabei, lassen ihrer Fantasie freien Lauf. Das Ergebnis: Geschichten von Mord und Totschlag, von Liebe und Eifersucht, von Gier und Rache, von Erpressung und Betrug. Mal mit zynischem Zungenschlag, mal sozialkritisch, mal mit einem Schuss schwarzen Humors, ist ihnen eines gemeinsam: Sie fesseln den Leser von der ersten bis zur letzten Zeile. Und die finalen Antworten auf die Fragen, die sie aufwerfen, lösen die Spannung auf verblüffende Weise auf.

Herausgeber der Stammtischmorde ist kein geringerer als Hartwig Hochstein, früherer Chefredakteur der Leipziger Volkszeitung. Die Anthologie vereinigt bekannte Leipziger Krimi-Autoren/innen wie Andreas Stammkötter und Sophie Sumburane, und auch der renommierte deutsche Schriftsteller Erich Loest hat einen Krimi beigesteuert.

Inhaltsangabe
Andreas Stammkötter: ›Der Fremde‹
Jan Flieger: ›Die Stimme‹ und ›Tote sterben nur einmal‹
Erich Loest: ›Alles oder nichts‹
Mandy Kämpf: ›Ich weiß, wer es getan hat‹
Matthias Seydewitz: ›Dezember-Abend‹
Sophie Sumburane: ›Ein ehrenwertes Haus‹ und ›Vom roten Sand ins Licht‹
Stefan B. Meyer: ›Kinder der Stadt‹
Traude Engelmann: ›Das graublaue Kuvert‹
Romy Fölck: ›Der letzte Kopi Luwak‹ und ›Pauliner-Pakt‹

Nähere Infos zu den Autoren findet ihr hier.

 
Rezension

Ein Pizzabote lügt folgenschwer, ein Vater plant späte Vergeltung, ein Krimiautor den perfekten Mord - er glaubt zu wissen, wie es geht. In den "Stammtischmorden" wird erschlagen, erstochen, erschossen, allerdings nicht in der Kneipe. Vielmehr kommen die Autoren dieser Anthologie regelmäßig am Leipziger Krimi-Stammtisch zusammen, und das vor allem, um zu lachen, sich zuzuprosten und zu diskutieren, wie Herausgeber Hartwig Hochstein im Vorwort beschreibt.
Autoren wie Andreas Stammkötter, Sophie Sumburane, und Stefan B. Meyer haben schon Krimis veröffentlicht und sind - wie Traude Engelmann oder Romy Fölck - Mitglieder der Autoren-Vereinigung Syndikat. Jan Flieger brachte bereits zu DDR-Zeiten Bestseller auf den Markt, Mandy Kämpf und Matthias Seydewitz veröffentlichen zum ersten Mal Kriminelles und lassen gleich aufhorchen. Als Neunter im Bunde ist als Gastautor Erich Loest vertreten, der, als er in der DDR aus politischen Gründen nicht publizieren durfte, unter dem Pseudonym Hans Walldorf Krimis veröffentlichte.
Loest lässt seine Geschichte in Mailand spielen, wo ein Student, bekannt und reich geworden durch ein Fernseh-Quiz, in einer Trattoria tot zusammensackt. Niemand hat einen Schuss gehört, nur so ein Zischen. Das rückt einen Messerwerfer in den engeren Kreis der Verdächtigen. Dies ist eine ältere Geschichte, wie man an Details bemerkt, was aber keinesfalls schadet. Loest und auch Jan Flieger spielen souverän auf der Klaviatur der Verunsicherung, rücken Tat-Motive ins Zentrum, ihre Geschichten könnten auch ohne Verbrechen bestehen.
Menschliche Abgründe tragen Mandy Kämpfs Geschichte. In einer Jugendstilvilla im Herzen Leipzigs wird der 41-jährige Michael Gerber tot aufgefunden, auf seiner Brust liegt ein Zettel: "Ich weiß, wer es getan hat." Die meisten der Stories spielen in Leipzig, Straßennamen oder die Pauliner-Kirche verweisen darauf - Regional-Krimis sind Trend. Hinter wiedererkennbaren Fassen aber schwelen Beziehungs- und Psycho-Dramen, auch nicht alle unbekannt. Für eine Spannung, die daraus erwächst, kann Matthias Seydewitz zum Beispiel - von ihm ist im fhl-Verlag bereits der Lyrik-Band "Verdrängungsspiel" erschienen - sich mit der Leiche Zeit lassen. Und Traude Engelmann kommt sogar ganz ohne aus.
(Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung (17.10.2012))


Bewerbt euch bis zum 30.10. um 20 Leseexemplare!


>>> Hier geht’s zur Leseprobe<<<

Der fhl Verlag wünscht allen Bewerbern viel Glück und eine interessante, diskussionsreiche Leserunde!

Zur Leserunde
fhl_verlag_leipzigs avatar

Die Krimi-Bande ist zurück! 12 Leipziger und ein Gast aus Köln machen's wieder kurz und böse.

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Mögt ihr Krimis? Mögt ihr Kurzgeschichten?

Dann macht mit bei unserer Leserunde zu ›Stammtischmorde II -12 Leipziger packen aus‹, einer Anthologie von 13 Krimikurzgeschichten.

 

Was genau erwartet euch in ›Stammtischmorde II‹?


Ein Hai als Mordwaffe.

Eine Beerdigung als Chance zur Rache.

Ein Paar Schuhe als Zeuge.

Ein Computerausdruck, bei dem auf 1057 Seiten kein vernünftiges Wort steht.

Ein Pilz, der eine Party zum tödlichen Roulette macht.

 

Zum zweiten Mal haben Autorinnen und Autoren vom Krimi-Stammtisch Leipzig ihrer Fantasie freien Lauf gelassen, legen eine Anthologie vor. Geschichten, bei denen es um die ewigen Motive für Mord, Erpressung oder Diebstahl geht: Liebe, Hass und Eifersucht, Rache und Habgier.

Dreizehn Storys fesseln diesmal Leserinnen und Leser, eine aus der Feder von Gast-Schreiber Edgar Franzmann, dem Sprecher der Krimi-Autoren-Vereinigung Syndikat.

Eines ist allen gemein: Wie bei den ersten Stammtisch-Morden geht es auch diesmal nie um Dutzendverbrechen, sondern um Leckerbissen für Krimi-Feinschmecker.

 

Inhaltsangabe

Romy Fölck: Schneetreiben

Christian Barz: Erste Liebe

Hartwig Hochstein: Kriminelle Fantasie

Mandy Kämpf: Tanz in den Tod

Edgar Franzmann: Leipziger Roulette

Jan Flieger: Die Kindfrau

Frank Kreisler: Herz auf Spieß

Sophie Sumburane: Der Tod im Labor

Matthias Seydewitz: Im Dunkeln des Waldes

Helmuth Scheel: Der Schlitz

Stefan B. Meyer: Feierabend!

Traude Engelmann: Wieso Mord?

Andreas Stammkötter: Das Pfötchenhotel

 

Herausgeber und Autor:

Hartwig Hochstein (Hrsg.), Jahrgang 1943, lebt als freier Journalist, Moderator und Kolumnist in Leipzig. Nach vielfältigen leitenden Positionen bei Tageszeitungen, unter anderem als Chefredakteur der Neuen Presse in Hannover, kam er 1991 als Chefredakteur zur Leipziger Volkszeitung. In dieser Position führte er das Blatt bis Ende 2003.

Nach seinem Ausscheiden blieb er Leipzig als Journalist treu, un­ter anderem mit einer eigenen Talk-Sendung im Leipzig Fernsehen. Für seine alte Zeitung verfasst er regelmäßig Krimi-Rezensionen und konzentriert sich dabei auf die regionale sächsische und Leipziger Szene, der er sich freundschaftlich verbunden fühlt.

 

Und hier ist die Leserunde vom ersten Band der Stammtischmorde.

Eine aktuelle Buchbesprechung könnt Ihr hier finden.


Achtung, ein kleiner Hinweis.

Wenn Ihr Euch bewerbt, dann bitten wir auch, dass Buch zu lesen und unhs Eure Meinung mitzuteilen.

Leider haben wir in den letzten halben Jahr schlechte Erfahrungen gemacht, dass alle immer alles TOLL finden, aber dann keine Reaktion von sich geben.

Also, sehr gut ist immer bei einer Bewerbung, wenn dort auch ein Hinweis steht, wo eine Besprechung veröffentlicht wird.



 

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