Hartwig Hochstein , Mandy Kämpf Stammtischmorde - 12 Leipziger packen aus

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Inhaltsangabe zu „Stammtischmorde - 12 Leipziger packen aus“ von Hartwig Hochstein

Ein Hai als Mordwaffe. Eine Beerdigung als Chance zur Rache. Ein Paar Schuhe als Zeuge. Ein Computerausdruck, bei dem auf 1057 Seiten kein vernünftiges Wort steht. Ein Pilz, der eine Party zum tödlichen Roulette macht. Zum zweiten Mal haben Autorinnen und Autoren vom Krimi-Stammtisch Leipzig ihrer Fantasie freien Lauf gelassen, legen eine Anthologie vor. Geschichten, bei denen es um die ewigen Motive für Mord, Erpressung oder Diebstahl geht: Liebe, Hass und Eifersucht, Rache und Habgier. Dreizehn Storys fesseln diesmal Leserinnen und Leser, eine aus der Feder von Gast-Schreiber Edgar Franzmann, dem Sprecher der Krimi-Autoren-Vereinigung Syndikat. Eines ist allen gemein: Wie bei den ersten Stammtisch-Morden geht es auch diesmal nie um Dutzendverbrechen, sondern um literarische Leckerbissen für Krimi-Feinschmecker.

Tolle Kurz-Krimis, erzählt mir etwas Sarkasmus, schwarzem Humor und einem gewissen Witz

— janaka
janaka

14 spannend Kurzkrimis zum Thema Rache - gut geschrieben, abwechslungsreich!

— mabuerele
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  • Leserunde zu "Stammtischmorde - 12 Leipziger packen aus" von Hartwig Hochstein

    Stammtischmorde - 12 Leipziger packen aus
    fhl_verlag_leipzig

    fhl_verlag_leipzig

    Die Krimi-Bande ist zurück! 12 Leipziger und ein Gast aus Köln machen's wieder kurz und böse. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Mögt ihr Krimis? Mögt ihr Kurzgeschichten? Dann macht mit bei unserer Leserunde zu ›Stammtischmorde II -12 Leipziger packen aus‹, einer Anthologie von 13 Krimikurzgeschichten.   Was genau erwartet euch in ›Stammtischmorde II‹? Ein Hai als Mordwaffe. Eine Beerdigung als Chance zur Rache. Ein Paar Schuhe als Zeuge. Ein Computerausdruck, bei dem auf 1057 Seiten kein vernünftiges Wort steht. Ein Pilz, der eine Party zum tödlichen Roulette macht.   Zum zweiten Mal haben Autorinnen und Autoren vom Krimi-Stammtisch Leipzig ihrer Fantasie freien Lauf gelassen, legen eine Anthologie vor. Geschichten, bei denen es um die ewigen Motive für Mord, Erpressung oder Diebstahl geht: Liebe, Hass und Eifersucht, Rache und Habgier. Dreizehn Storys fesseln diesmal Leserinnen und Leser, eine aus der Feder von Gast-Schreiber Edgar Franzmann, dem Sprecher der Krimi-Autoren-Vereinigung Syndikat. Eines ist allen gemein: Wie bei den ersten Stammtisch-Morden geht es auch diesmal nie um Dutzendverbrechen, sondern um Leckerbissen für Krimi-Feinschmecker.   Inhaltsangabe Romy Fölck: Schneetreiben Christian Barz: Erste Liebe Hartwig Hochstein: Kriminelle Fantasie Mandy Kämpf: Tanz in den Tod Edgar Franzmann: Leipziger Roulette Jan Flieger: Die Kindfrau Frank Kreisler: Herz auf Spieß Sophie Sumburane: Der Tod im Labor Matthias Seydewitz: Im Dunkeln des Waldes Helmuth Scheel: Der Schlitz Stefan B. Meyer: Feierabend! Traude Engelmann: Wieso Mord? Andreas Stammkötter: Das Pfötchenhotel   Herausgeber und Autor: Hartwig Hochstein (Hrsg.), Jahrgang 1943, lebt als freier Journalist, Moderator und Kolumnist in Leipzig. Nach vielfältigen leitenden Positionen bei Tageszeitungen, unter anderem als Chefredakteur der Neuen Presse in Hannover, kam er 1991 als Chefredakteur zur Leipziger Volkszeitung. In dieser Position führte er das Blatt bis Ende 2003. Nach seinem Ausscheiden blieb er Leipzig als Journalist treu, un­ter anderem mit einer eigenen Talk-Sendung im Leipzig Fernsehen. Für seine alte Zeitung verfasst er regelmäßig Krimi-Rezensionen und konzentriert sich dabei auf die regionale sächsische und Leipziger Szene, der er sich freundschaftlich verbunden fühlt.   Und hier ist die Leserunde vom ersten Band der Stammtischmorde. Eine aktuelle Buchbesprechung könnt Ihr hier finden. Achtung, ein kleiner Hinweis. Wenn Ihr Euch bewerbt, dann bitten wir auch, dass Buch zu lesen und unhs Eure Meinung mitzuteilen. Leider haben wir in den letzten halben Jahr schlechte Erfahrungen gemacht, dass alle immer alles TOLL finden, aber dann keine Reaktion von sich geben. Also, sehr gut ist immer bei einer Bewerbung, wenn dort auch ein Hinweis steht, wo eine Besprechung veröffentlicht wird.  

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  • Stammtischmorde II

    Stammtischmorde - 12 Leipziger packen aus
    janaka

    janaka

    28. October 2014 um 21:03

    "Stammtischmorde II - 12 Leipziger packen aus" beinhaltet 13 Kurz-Krimis von 13 unterschiedlichen Autoren. In diesen Krimis geht es um Hass, Rache, Selbstjustiz und ähnlichem, die mit einer Spur Sarkasmus, schwarzem Humor und einem gewissen Witz erzählt werden. Jeder Autor hat seinen eigenen Schreibstil und Herangehensweise an das Thema, mal bin ich gut in die Geschichte hineingekommen und mal war es nur okay, sie zu lesen. ****************************************************************** Meine Favoriten: Schneetreiben von Romy Fölck Dies ist ein guter Einstieg, die Geschichte hat mich gleich gepackt, die düstere und beklemmende Stimmung am Anfang auf dem Friedhof kommt richtig gut rüber. Eine ehemals politische Gefangene trifft durch einen Zufall ihre Peinigerin aus dem Gefängnis wieder. Sie denkt sofort an den Pakt, den sie mit einer Mitinsassin getroffen hat. Sie wollen ihre Hassobjekte, die Wärterinnen beseitigen. Die Situation, bei der Anita klar wurde, dass ein Mord hier nicht notwendig ist, hat mich ungemein gefesselt. Auf einmal wurde ihr bewusst, dass diese Frau mit dem einsamen Leben mehr bestraft ist als mit dem Tod. Die Autorin hat es mit ihren Worten geschafft, mich in diese Geschichte schnell einzufinden und den Hass und die Verzweifeln zu spüren. Wie schrecklich muss ein Leben sein, wenn man sich den Tod herbeisehnt. Kriminelle Fantasie von Hartwig Hochstein Das ist eine Geschichte ganz nach meinem Geschmack, kurz und bündig und trotzdem wird alles auf den Punkt gebracht. Der Selbstmord ist bis ins kleinste Detail gut durchdacht worden, aber wie verzweifelt muss eine Frau sein, um so zu handeln. Für mich ist das kein Mann wert, auf mein Leben zu verzichten, auch wenn es gerade einen Tiefpunkt hat. Leipziger Roulette von Edgar Franzmann Wenn Männer versuchen logisch zu denken... *fg* Diese Geschichte ist spritzig und mit viel Witz geschrieben. Norma ist mir gleich von Anfang an sympathisch und ich war irgendwie traurig, dass der vergiftete Teller dann plötzlich vor ihr stand. Man gut, dass ihr Chef Johannes superschlau sein wollte und sich ihren Teller schnappt. Die Kindfrau von Jan Flieger Die Geschichte hat mir gut gefallen. Hier wird das brisante Thema der Kinderprostitution angesprochen, aber es werden ja auch die richtigen bestraft. Wenn ich darüber lese, bekomme ich jedes Mal solch ein Hass auf die pädophilen Männer, dass ich es nachvollziehen kann, wenn jemand diese Menschen ermordet. Wie viele hier dachte ich auch erst, dass es wohl der GSG9 Beamte Ben ist... da hat mich der Autor schön aufs Glatteis geschickt. Der Schreibstil ist sehr fesseln, der Autor hat mich mit seinen Worten gleich in den Bann gezogen. Im Dunkeln des Waldes von Matthias Seydewitz Ein Serienmörder hält die Polizei und auch den Leser in Atem. Der Schreibstil ist fesselnd und flüssig. Die Geschichte hat mich voll in den Bann gezogen. Und der Ausgang ist echt überraschend, eine geniale Geschichte! Wieso Mord? von Traude Engelmann Diese Geschichte ist kurz und knapp mit einem überraschenden Ende. Mir hat sie gut gefallen und freue mich, dass Bernd dann doch noch seine gerechte Strafe bekommen hat. Zwar ist es nur ein Versehen mit dem Tod von Erika, aber bei seiner Frau Hannelore hat er definiert nachgeholfen. Das Pfötchenhotel von Andreas Stammkötter Das ist eine Geschichte ganz nach meinem Geschmack... ja ich bin schadenfroh. Ich mag Menschen nicht, die aus lauter Langeweile seine Mitmenschen, hier die Nachbarn so auf die Nerven gehen. Warum muss man ständig stänkern? Zuerst habe ich gedacht, dass Familie Schönfelder mit dem Pfötchenhotel ihrem Nachbarn ordentlich eine auswischen könnten. Als dann der Anwalt kam und das mit den Knochen ins Gespräch brachte, hatte ich schon Schweiß auf der Stirn. "Gibt es denn keine Gerechtigkeit auf dieser Welt?" war mein erster Gedanke. Dann wendet sich das Blatt... der Nachbar geht in die Grube und der Erdhaufen fällt über ihn. :-) Es gibt sie doch die Gerechtigkeit!!! ****************************************************************** Auch wenn mir nicht alle Krimis gefallen haben, bekommt dieses Buch 5*****, denn es ist für jeden etwas dabei. Das Cover ist so schön düster, genau wie manche Geschichte im Buch. Die blutrote verlaufene Schrift verstärkt dieses gruselige Gefühl. Mir gefällt das Cover echt gut!!!

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  • Von tödlichen Gerichten, bösartigen Nachbarn und ungewöhnlichen Mordzeugen...

    Stammtischmorde - 12 Leipziger packen aus
    Cappuccino-Mama

    Cappuccino-Mama

    22. January 2014 um 22:10

    Ja, ich bin ein Wiederholungstäter! Nach den ersten Stammtischmorden habe ich nun erneut zugeschlagen und habe nun auch den zweiten Band gelesen. Ob 13 wohl eine Glückzahl oder eine Unglückszahl ist? - Naja, für die Opfer, die hier auf dem Papier ihr Leben aushauchen, ist es wohl eher eine Unglückszahl. Weshalb ich diese Zahl erwähne? 12 Leipziger packen aus – und sie haben einen Stammtischgast eingeladen, der gemeinsam mit ihnen Mordpläne schmiedet – in Gesellschaft kommt man wohl recht schnell auf mörderische Gedanken!? Das Cover: Ein dunkelgrauer Hintergrund lässt das Titelbild sehr düster erscheinen – passend zu einer Krimi-Anthologie. Auf einer abgewetzten Tischplatte (vielleicht sogar die Platte eines Tisches in einer Gaststätte – wer weiß...) steht ein Kelch aus Metall, versehen mit einem Traubenmotiv. Mich persönlich erinnert der Kelch etwas an einen Abendmahlskelch. Am Rande des Trinkgefäßes, sowie an dessen Fuß, klebt etwas, das aussieht wie rotes Kerzenwachs (vielleicht soll es aber auch Blut darstellen?). Neben dem Kelch liegt eine Pistole, deren Lauf geradewegs auf den Betrachter gerichtet ist. Die Schrift des Buchtitels wirkt so, als sei sie mit Blut geschrieben. Vom Gestaltungsstil passt dieses Cover hervorragend zu dem, des Vorgängerbuches, das als Titelmotiv eine Giftflasche hatte. Sehr gut finde ich, dass die einzelnen Autoren, sowie die Titel ihrer Kurzkrimis, auf der Rückseite des Buches aufgeführt sind. So wird der (interessierte) Leser informiert, wer am Buch mit welchem Krimi beteiligt war. Die einzelnen Krimis und meine Meinung dazu: SCHNEETREIBEN (Romy Fölck): Eine alte Frau wird von ihrer Vergangenheit eingeholt – sie trifft eine alte Bekannte. Und diese hat noch etwas mit ihr zu klären... Dieser Krimi hatte ein überraschendes Ende, das ich gut nachvollziehen konnte. Mir gefiel die tiefgründige und emotionsgeladene Handlung sehr gut. ERSTE LIEBE (Christian Barz): Ein Ehepaar, das keinen Zugang zueinander findet, macht Urlaub. Ein gemeinsamer Tauchgang ist geplant... Eine Frau, die einst in eine Vernunftehe gedrängt wurde, ist eine der Protagonisten Die Umstände, wie es vor vielen Jahren zu der Ehe kam, fand ich schlimm. Doch kann man in so einer Ehe dennoch glücklich werden? Schon während des Lesens hatte ich eine schlimme Vorahnung. Aber manchmal irrt man sich ja auch. KRIMINELLE FANTASIE (Hartwig Hochstein): Wenn Krimiautoren aufeinander treffen, kann sich jede Menge kriminelle Fantasie entwickeln. Doch werden die Autoren in der Geschichte wirklich ihre dunkle Seite ausleben?... Ein Krimi, gespickt mit schwarzem Humor – eine durchdachte und spannende Handlung. Hoffen wir, dass die Stammtischrunde der Leipziger Autoren, die an diesem Buch zusammenarbeiteten, keine solchen Gedanken hegen, wie die Protagonisten des Kurzkrimis. TANZ IN DEN TOD (Mandy Kämpf): Ein Paar Schuhe, die ihre Trägerin Mona als ihre Freundin bezeichnen, werden Zeugen eines Mordes. Ein anderer Freund, der PC, welcher Mona jedoch immer wieder ärgert, ist am Schicksal Monas nicht ganz unschuldig, verschafft er ihr doch ein Blind Date... Wenn Schuhe reden könnten... Eine im Grunde genommen traurige Geschichte aus einer etwas anderen Perspektive. Die ernste Handlung wurde dennoch witzig umgesetzt, denn die Interpretation aus Sicht der Schuhe ist doch sehr ungewöhnlich. Flüssig zu lesender Schreibstil und trotz der lockeren Erzähl- und Sichtweise wirkt die Handlung dennoch nicht lächerlich, sondern lässt den Leser nachdenklich zurück. LEIPZIGER ROULETTE (Edgar Franzmann): Norma feiert Geburtstag und lädt dazu ihre „besten Feinde“ ein, unter anderem ihre Lehrerin, die ehemals beste Freundin und weitere Personen, die ihr in der Vergangenheit das Leben schwer machten – jeder auf seine eigene Art und Weise. Und das Menü ist ein ganz besonderes – will sie sich mit ihren Gästen aussöhnen, oder sinnt sie doch eher auf Rache?... Ein Krimi, der mir vorzüglich mundete. Wer andern eine Grube gräbt... - eine Geschichte mit überraschenden Momenten und tollem, äußerst unterhaltsamen Schreibstil. Dieser Krimi ist ohne Zweifel einer meiner Favoriten des Buches. DIE KINDFRAU (Jan Flieger): Moira, ein minderjähriges Mädchen, wird von Zuhälter Toni an einflussreiche Männer verkauft, denen die Mädchen nicht jung genug sein können. Doch Moira hat sich verliebt, und das hat Folgen... Eine Thematik, die Bauchschmerzen verursacht: Kinderzwangsprostitution in Deutschland. Und die Saubermänner der Nation haben ihre Finger im Spiel. Eine beklemmende Handlung, die wütend macht, steht man doch einer solchen Situation, in der Moira sich befindet, hilflos gegenüber. HERZ AUF SPIESS (Frank Kreisler): Ein Mann wird ermordet aufgefunden. Die Ermittlungen führen die Polizeibeamten zu einer Nachbarin, aber auch zur geschiedenen Frau des Ermordeten... Ein etwas längerer Krimi, der im Grunde genommen von der Handlung nicht schlecht ist. Allerdings hätte ich mir gewünscht, der Autor hätte die Handlung vom Umfang her etwas gestrafft, denn durch die recht langwierigen Ausführungen blieb die Spannung etwas auf der Strecke. DER TOD IM LABOR (Sophie Sumburane): Ein Forscher wird tot in einem Labor aufgefunden, in dem an Medikamenten geforscht wird. Offensichtlich hatte der Mann einen Herzinfarkt erlitten. Oder wurde er doch ermordet – und wenn ja, was war das Motiv des Mörders?... Traurig, dass Geld, Anerkennung und Macht über dem Wohl der Menschen steht. Ein Krimi, der mich leider nicht in seinen Bann zog. Leider war dieser Krimi für mich recht vorhersehbar. Wer allerdings Fan von Janine Anders ist, der Ermittlerin aus Sophie Sumburanes Krimi GESTÖRTE VERHÄLTNISSE: JANINE ANDERS ERMITTELT, der wird sich wohl freuen, in diesem Kurzkrimi erneut auf die Ermittlerin zu treffen. IM DUNKEL DES WALDES (Matthias Seydewitz): Ein Frauenmörder, dessen Opfer blonde Frauen sind, versetzt die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Eine Sekretärin hat einen ganz bestimmten Verdacht, wer der Mörder sein könnte und begibt sich in große Gefahr... Einer der Kurzkrimis, der mir wieder besonders gut gefiel, auch wenn ich während des Lesens bereits einen Verdacht hegte, wie die Geschichte ausgehen würde. Aber ein toller Schreibstil, sowie eine packende Handlung machen dies wett. DER SCHLITZ (Helmuth Scheel): Ein Toter wird aufgefunden. Es handelt sich bei dem älteren Herrn um den Chef eines Firmen-Imperiums. Und dann verschwindet, zu allem Übel, aus dem Firmengebäude auch noch der Inhalt des Tresors... Wiederum einer meiner Lieblingskrimis im Buch, wobei man erst einmal hinter der humorvollen Geschichte nicht gleich einen Krimi vermuten würde. Sehr witzig fand ich den Papagei in der Geschichte, der sich als sehr gesprächig erwies – vielleicht sogar zu gesprächig? Aber auch die Namen der Protagonisten waren sehr bezeichnend: Swetlana Ruinova, Sammy Lieberknecht, Jonny Spritzbergen und Philipp Pfaffenguth sind nur einige der Verdächtigen, die der Ermittler Matteo Fangoma überprüft. FEIERABEND (Stefan B. Meyer): Eigentlich hätten die beiden Polizeibeamten bereits Feierabend, wären da nicht noch einige zwielichtige Gestalten unterwegs... Wieder mal einer der Krimis, der im Grunde genommen nicht schlecht ist, jedoch für meinen Geschmack viel zu ausschweifend ist. In „gestraffter“ Form hätte mir die Geschichte wohl besser gefallen. Erst werden viele Gruppierungen, bzw. Personen ins Spiel gebracht: Polizisten, jugendliche Straftäter, eine Verkäuferin, erst dann nimmt die Handlung etwas an Geschwindigkeit auf. WIESO MORD? (Traude Engelmann): Ein Mann und die Frau seiner Träume – doch die soll mit einem anderen Mann vor den Traualtar treten. Dies will der Verehrer jedoch nicht akzeptieren... Ein kurzer, aber knackiger Krimi, der mir recht gut gefiel, auch wenn der Krimi mir letztendlich keine nennenswerte Überraschung geboten hat. DAS PFÖTCHENHOTEL (Andreas Stammkötter): Leider gibt es sie immer wieder: Nachbarn, die regelrechte Querulanten sind, und die ihre Nachbarn wegen jeder Kleinigkeit vor Gericht zerren. So geht es auch Karl, dem von seinem Nachbarn ständig Steine in den Weg gelegt werden. Dennoch plant er auf seinem Grundstück ein Pfötchenhotel – trotz Widerstand seines hundehassenden Nachbars. Aber ein guter Anwalt ist mitunter Gold wert... Was für ein humorvoller Krimi – ein Nachbar, der ein Alptraum in Person ist, und den man die Pest an den Hals wünscht. Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt – dieses Sprichwort bewahrheitet sich auch hier wieder einmal. Aber da hat der streitsüchtige Nachbar eben die Rechnung ohne seinen Nachbarn gemacht, der einen Plan, sowie einen Helfer an seiner Seite hat. Ich habe mich bei diesem krönenden Abschluss sehr amüsiert – eine meiner absoluten Lieblingsgeschichten in dieser Anthologie. Meine Meinung: Dieses Buch ist ein würdiger Nachfolger des ersten Bandes der STAMMTISCHMORDE. Aus den ursprünglichen neun Autoren wurden zwischenzeitlich ganze zwölf Stammtischmitglieder. Und diesmal gesellte sich ein weiterer Autor aus Köln zu seinen Leipziger Kollegen. Doch nicht alle Mitglieder des letzten Buches sind wieder mit von der Partie – so fehlt diesmal Erich Loest, der sich das letzte mal als „Komplize“ den Stammtisch-Brüdern (bzw. Schwestern) zur Seite stellte. Schön fand ich, dass Hartwig Hochstein, der Herausgeber des Buches, im Vorwort etwas aus dem Nähkästchen plauderte – interessante Fakten, sowohl für „Neueinsteiger“, als auch für „alte Hasen“, die die STAMMTISCHMORDE bereits kennen. Schade, dass diesmal ein gemeinsames Foto der „Stammtischler“ fehlte, wäre schön gewesen. Da man als Leser gerne erfährt, wer sich hinter den einzelnen Krimis „verbirgt“, fand ich es toll, dass sich im Anhang Porträts der „Stammtischler“ befinden - wenn auch leider ohne Fotos. Dafür aber wurden, soweit vorhanden, die Adressen der Autoren-Homepages vermerkt, so dass man sich dort weiter über die Schriftsteller und ihre Werke informieren kann. Insgesamt kann ich sagen, dass für jeden Lesegeschmack die passenden Krimis im Buch vorhanden sein dürften – von ernst bis hin zu humorvoll, von skurril bis zu erschreckend real. Ich jedenfalls bin gespannt, auf den nächsten Band, den es bestimmt in überschaubarer Zeit geben wird. Und natürlich bin ich gespannt, wer der neue „Komplize“ sein wird. Vielleicht mal eine Frau? Meine Favoritin wäre in diesem Fall übrigens Tatjana Kruse. Fazit: Eine Anthologie ist wie eine Schachtel Pralinen – statt einer Torte, die wir langsam und genüsslich verspeisen (in diesem Fall ist ein Krimi gemeint), essen wir kurz eine leckere (oder auch mal nicht ganz so leckere) Praline (einen Kurzkrimi aus einer Anthologie). Ein schneller Genuss, der jedoch noch einige Zeit einen angenehmen Nachgeschmack auf der Zunge hinterlässt. Von mir erhält diese bunte Zusammenstellung der unterschiedlichsten Krimis 4 Sterne.

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  • Zwiespältig

    Stammtischmorde - 12 Leipziger packen aus
    scarlett59

    scarlett59

    12. January 2014 um 16:11

    Kurzgeschichten haben den Vorteil, daß man auch bei wenig Zeit eine in sich abgeschlossene Story lesen kann. Allerdings haben sie auch manchmal den Nachteil, daß sie es nicht schaffen, den Leser zu fesseln. Das liegt dann mal am Schreibstil und mal an der Grundidee der Geschichte. Manchmal versucht der Autor aber auch, einfach zu viel Handlung unterzubringen. Bei diesen 13 Krimis waren einige echte Highlights dabei. Das waren für mich die Storys "Kriminelle Fantasie" (richtig kurz, aber überraschend), "Tanz in den Tod" (aufgrund der außergewöhnlichen Erzählperspektive) sowie "Das Pfötchenhotel" (ungewöhnlicher Mord). Da mich jedoch leider auch die Hälfte der Geschichten vollkommen kalt gelassen hat, kann ich keine vorbehaltslose Empfehlung aussprechen.

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  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, die ausschließlich als Taschenbuch / Broschur erschienen sind

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 5 austauschen!

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  • Rezension zu "Stammtischmorde - 12 Leipziger packen aus" von Hartwig Hochstein

    Stammtischmorde - 12 Leipziger packen aus
    dorli

    dorli

    12. December 2013 um 19:59

    Es gibt Neues von den Autorinnen und Autoren vom Leipziger Krimi-Stammtisch – wieder wird leidenschaftlich gerächt, gemordet, gestohlen. Ein abwechslungsreicher Mix aus 13 spannenden Kurzkrimis, die mich ganz unterschiedlich unterhalten haben. Gleich die erste Geschichte ein Volltreffer: In „Schneetreiben“ erzählt Romy Fölck, wie eine Frau nach vielen Jahren die Möglichkeit bekommt, sich für unmenschliche Qualen zu rächen. Ein Krimi, der mir eine Gänsehaut beschert hat. In „Erste Liebe“ von Christian Barz wird eine junge Frau in eine Ehe gezwungen, um die Existenz ihrer Familie zu sichern. Dieser Krimi hat mir nicht so gut gefallen, weil die Vorgeschichte zu ausführlich erzählt wird, die Handlung kommt nicht so richtig in Schwung. In Hartwig Hochsteins „Kriminelle Fantasie“ beweist eine Autorin ihrem Verleger, wie viel Fantasie wirklich in ihr steckt. Ein toller Krimi – kurz und bündig, mit einer am Ende dramatischen Überraschung für den Verleger. Mandy Kämpf hat mich mit „Tanz in den Tod“ begeistert. In diesem Krimi berichten High Heels von einem Blind Date und seinen Folgen. Tolle Idee. Großartig erzählt. Edgar Franzmann aus Köln ist Gastautor bei diesen Stammtischmorden. Sein Beitrag „Leipziger Roulette“ hat mir sehr gut gefallen. Norma hat die ihr am verhasstesten Menschen zum Abendessen eingeladen – und der Zufall darf das Opfer bestimmen. Super erzählt und mit einigen Wendungen gespickt. In Jan Fliegers „Die Kindfrau“ geht es um Moira, die als Kind zur Prostitution gezwungen wurde und jetzt in einem Prozess aussagen soll. Ein gut erzählter Krimi mit einer Auflösung, die mir sehr gut gefallen hat. Die Identität des Rächers hat mich überrascht. „Herz auf Spieß“ von Frank Kreisler hat mir nicht so gut gefallen, weil die Geschichte irgendwie hektisch und sprunghaft erzählt wird. Die Ermittlungen waren für mich verwirrend. Sophie Sumburane wartet in „Der Tod im Labor“ mit einem interessanten Thema auf: geldgierige Machenschaften der Pharmaindustrie. Die Auflösung ist überraschend - trotzdem hat mich dieser Krimi nicht gepackt. In „Im Dunkeln des Waldes“ von Matthias Seydewitz hält ein Serienmörder die Polizei in Atem. Ein spannender Krimi, leider werden am Ende nicht alle Fragen geklärt. Durchweg gelungen fand ich „Der Schlitz“ von Helmuth Scheel. Die Identität des Diebes war für mich absolut überraschend. Eine fantasievolle Namensgebung sorgt in diesem Krimi für eine humorige Note. Ein Highlight in dieser Anthologie war für mich „Feierabend!“ von Stefan B. Meyer. Hier treffen zahlreiche ganz unterschiedliche Personen aufeinander, denen zwei jugendliche Diebe den Feierabend vermiesen. Ein rasanter Krimi mit lebhaften Dialogen. Eher durchwachsen fand ich „Wieso Mord?“ von Traude Engelmann, weil die Auflösung für mich nicht nachvollziehbar ist. In Andreas Stammkötters „Das Pfötchenhotel“ wird ein Nachbarschaftsstreit mit einem gut durchdachten Plan beendet. Ein toller Krimi, der am Ende mit einer Überraschung daherkommt. Auch wenn mich nicht jeder Krimi restlos überzeugt hat, hat mir das Lesen dieser kriminellen Sammlung großen Spaß gemacht. Eine spannende und kurzweilige Lektüre, die ich jedem Krimiliebhaber nur empfehlen kann.

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  • Stammtischmorde II

    Stammtischmorde - 12 Leipziger packen aus
    Mine_B

    Mine_B

    09. December 2013 um 21:06

    Nach dem Vorgänger „Stammtischmorde“ folgt nun eine weitere Anthologie mit 13 weiteren Kurzgeschichten aus dem Genre Krimi namens „Stammtischmorde II“. Hierbei erzählen 12 Leipziger und ein Gast aus Köln ihre Geschichten.   Inhaltlich möchte ich nicht allzu viel verraten, da viele Kurzgeschichten sehr prägnant sind und ich einfach nicht vorweg greifen möchte. Ich möchte aber sagen, dass die jeweiligen Geschichten sehr vielseitig sind – für jeden Geschmack ist etwas dabei und es gibt die ein oder andere ungewöhnliche Methode zu Morden oder auch eine ungewohnte Perspektive, welche den Mord beobachtet – hierbei wird in einer Kurzgeschichte aus der Perspektive von einem paar Schuhe erzählt. Die einzelnen Geschichten sind recht unterschiedlich, was die Länge betrifft.   Die jeweiligen Geschichten sind von unterschiedlichen Autoren und Autorinnen, sodass der Schreib- und Erzählstil variiert. Innerhalb der Anthologie konnte mich leider ein Stil nicht wirklich überzeugen, ansonsten hat mir jede auf ihre Art und Weise gefallen. Inhaltlich sind die einzelnen Geschichten sehr unterschiedlich, doch haben die Kurzgeschichten ein zentrales Thema: Rache. Manchmal geht es persönliche Rachefeldzüge, weil man nicht genug gewürdigt wurden ist, dann ist auch Gier ein wichtiges Thema oder auch die Liebe. Ich kann mich gar nicht entscheiden, welche mir davon am besten gefallen hat. Leider konnte mich nicht jede Geschichte komplett überzeugen – z.B. hat mir der Stil von „Der Schlitz“ nicht zugesagt, oder auch „Erste Liebe“ konnte mich nicht vollständig überzeugen. Ich persönlich habe „Stammtischmorde“, den Vorgänger, nicht gelesen, sodass ich keinen Vergleich anstellen kann. Als Leipziger haben mir persönlich die Location und die Ortbeschreibungen auch immer sehr gut gefallen.   Mein Fazit: Leider konnte mich nicht jede Geschichte komplett in ihren Bann ziehen, aber das Buch ist eine Abwechslung zu anderen Krimis auf dem Markt und keine 08/15- Lektüre. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und die Vielseitigkeit der Anthologie hat mich überzeugt und daher kann das Buch guten Gewissens weiter empfehlen.

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  • Stammtischmorde - 12 Leipziger packen aus

    Stammtischmorde - 12 Leipziger packen aus
    Blaustern

    Blaustern

    09. December 2013 um 20:23

    Nach Stammtischmorde folgt nun der Nachfolger Stammtischmorde II, der sich sogar noch gesteigert hat. Die Anthologie der Leipziger Autoren präsentiert hier wieder eine großartige Sammlung von Kriminalkurzgeschichten, die breit gefächert sind, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Hier findet garantiert jeder seine ganz persönliche Lieblingsgeschichte. So gibt es in einer Geschichte von Sophie Sumburane einen Mord an einem Professor, wobei es um Betrügereien der Pharmaindustrie geht, oder in der Geschichte von Mandy Kämpf erzählen ein paar Schuhe von einem Mordtag. Die verschiedenen Geschichten unterschiedlicher Autoren haben natürlich immer ganz eigene Schreibstile, die sich aber alle gut lesen lassen. Sie sind unterschiedlich in der Länge und jede für sich spannend. Dabei finden wir auch Humorvolles, Kurioses, Nachdenkliches und Berührendes sowie schwarzen Humor. In vielen Kurzkrimis geht es auch um das Thema Rache. Die abwechslungsreichen Geschichten sorgen für gute Unterhaltung.

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  • Würdiger Nachfolger.

    Stammtischmorde - 12 Leipziger packen aus
    Andreas_M_Sturm

    Andreas_M_Sturm

    09. December 2013 um 19:05

    Der zweite Teil einer Anthologie hat es immer schwerer als der Erste, weil er an der Qualität seines Vorgängers gemessen wird. Der Einfallsreichtum und das Niveau der Kurzgeschichten von „Stammtischmorde 2“ muss den Vergleich mit den Erzählungen des 1. Bandes in keiner Weise scheuen. Diese Anthologie schöpft ihren Reiz aus der Vielfalt der Themen und deren gelungene Umsetzung. So sprechen einige der Geschichten brisante gesellschaftliche Probleme an, wird in einer Erzählung mit sehr viel schwarzem Humor ein Mord aus der Sicht von einem Paar Peeptoes geschildert, scheitert ein Serienmörder an einem seiner Opfer, begeben sich junge Tramps auf eine kriminelle Fahrt, eskaliert ein Nachbarschaftsstreit und widmen sich andere Kurzkrimis den menschlichen Leidenschaften wie Neid, Gier, enttäuschter Liebe und Begehren. Fazit: Der zweite Teil der Stammtischmorde bietet dem Leser eine abwechslungsreiche Palette fesselnder Krimis, die auch nach dem Lesen nicht so sofort aus dem Gedächtnis verschwunden sind.

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  • Stammtischmorde - 12 Leipziger packen aus II

    Stammtischmorde - 12 Leipziger packen aus
    thenight

    thenight

    01. December 2013 um 13:00

    Der fhl Verlag hat es wieder getan, es handelt sich hier also um einen Wiederholungstäter im klassischen Sinn, nach Stammtischmorde nun also Stammtischmorde II. Danke dafür, denn wenn erfolgreiche Konzepte oft nur kopiert werden und sich häufig als Abklatsch des Vorgängers entpuppen, wurden hier wieder erstklassige Geschichten in einem Buch zusammengefasst, sicher gibt es auch die eine oder andere Schwäche, so erfährt der Leser in der Geschichte *Wieso Mord* nicht einmal ansatzweise wie die Polizei dem Täter auf die Spur kam oder tauchen in *Feierabend* für meinen Geschmack zu viele Personen auf um ihnen in einer Kurzgeschichte genügend Raum geben zu können, aber das schmälert nicht im Geringsten das Lesevergnügen im Gesamtzusammenhang, jede Geschichte für sich ist spannend und sehr gut lesbar, die unterschiedlichen Schreibstile und vor allem die Ideen, der Autoren machen die Anthologie sehr abwechslungsreich, lässt die Autorin Mandy Kämpf ein Paar Schuhe vom Mordtag berichten so geht es in Leipziger Roulette um späte Rache. Ich kann für dieses Buch nicht anders als eine Leseempfehlung aussprechen, denn jeder Krimileser wird hier die eine oder andere Geschichte finden die seinem Geschmack entspricht. Folgende Autoren haben sich in diesem Buch zusammengefunden. Romy Fölck: Schneetreiben" Christian Barz: Erste Liebe" Hartwig Hochstein: Kriminelle Phantasie" Mandy Kämpf: Tanz in den Tod" Edgar Franzmann: Leipziger Roulette" Jan Flieger: Die Kindfrau" Frank Kreisler: Herz auf Spieß" Sophie Sumburane: Der Tod im Labor" Matthias Seydewitz: Im Dunkeln des Waldes" Helmuth Scheel: Der Schlitz" Stefan B. Meyer: Feierabend" Traude Engelmann: Wieso Mord?" Andreas Stammkötter: Das Pfötchenhotel"

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  • Auf in die zweite Runde!

    Stammtischmorde - 12 Leipziger packen aus
    sofie

    sofie

    01. December 2013 um 10:57

    Bereits zum zweiten Mal haben sich die Leipziger Krimiautoren der Stammtischrunde mit dem fhl-Verlag zusammen getan und eine schöne Krimianthologie zusammengestellt. 13 Kurzkrimis sind es insgesamt, von 12 Leipziger Autoren und dem Gastautor Edgar Franzmann. Herausgekommen ist dabei wieder eine sehr schöne Mischung verschiedener Krimigenres. Ein wiederkehrendes Motiv ist auch dieses Mal Rache und Vergeltung, ansonsten geht es um Mord, Diebstahl, Zwangsprostitution, aber auch ganz natürliche Todesfälle kommen vor. Das schöne an Kurzkrimis ist meiner Meinung nach, dass Autoren hier mal etwas ganz anderes ausprobieren können oder eine kleine Besonderheit einbauen können, die bei einem ganzen Roman schnell langweilig werden würde. Ich möchte zum Beispiel keinen ganzen Krimi aus der Sicht der Schuhe des Opfers erzählt bekommen, aber der Kurzkrimi „Tanz in den Tod“ von Mandy Kämpf hatte genau die richtige Länge für dieses Motiv. Auch kleine, raffinierte Mordpläne sind genau das richtige für Kurzkrimis, in dieser Sammlung zum Beispiel „Kriminelle Fantasie“ von Hartwig Hochstein, „Leipziger Roulette“ von Gastautor Edgar Franzmann oder „Das Pfötchenhotel“ von Andreas Stammkötter. Richtige Ermittlungen mit einem Kommissar lese ich lieber in einem längeren Krimi, in dem ich die einzelnen Personen dann auch besser kennenlernen und miträtseln kann. In diesem kurzen Format gefällt mir das nicht ganz so, daher war für mich „Herz auf Spieß“ von Frank Kreisler einer der schwächeren Kurzkrimis. Einige der Geschichten spielen erkennbar in Leipzig, auch das fand ich wieder sehr schön. Und man trifft wieder einige bekannte Autoren des ersten Bandes. Romy Fölck und Traude Engelmann fand ich schon im ersten Teil super und sie überzeugen auch hier wieder. Gar nicht gefallen hat mir eigentlich nur eine Geschichte, „Erste Liebe“ von Christian Barz, aber zum großen Teil wurde ich gut unterhalten. Daher gibt es von mir 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung!

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  • *+* Ein bunter Strauß *+*

    Stammtischmorde - 12 Leipziger packen aus
    Irve

    Irve

    26. November 2013 um 19:54

    *+Ein bunter Strauß+* Zusammenfassung: Ein Hai als Mordwaffe. Eine Beerdigung als Chance zur Rache. Ein Paar Schuhe als Zeuge. Ein Computerausdruck, bei dem auf 1057 Seiten kein vernünftiges Wort steht. Ein Pilz, der eine Party zum tödlichen Roulette macht. Zum zweiten Mal haben Autorinnen und Autoren vom Krimi-Stammtisch Leipzig ihrer Fantasie freien Lauf gelassen, legen eine Anthologie vor. Geschichten, bei denen es um die ewigen Motive für Mord, Erpressung oder Diebstahl geht: Liebe, Hass und Eifersucht, Rache und Habgier. Dreizehn Storys fesseln diesmal Leserinnen und Leser, eine aus der Feder von Gast-Schreiber Edgar Franzmann, dem Sprecher der Krimi-Autoren-Vereinigung Syndikat. Eines ist allen gemein: Wie bei den ersten Stammtisch-Morden geht es auch diesmal nie um Dutzendverbrechen, sondern um Leckerbissen für Krimi-Feinschmecker. Autoren sind: Romy Fölck: Schneetreiben Christian Barz: Erste Liebe Hartwig Hochstein: Kriminelle Fantasie Mandy Kämpf: Tanz in den Tod Edgar Franzmann: Leipziger Roulette Jan Flieger: Die Kindfrau Frank Kreisler: Herz auf Spieß Sophie Sumburane: Der Tod im Labor Matthias Seydewitz: Im Dunkeln des Waldes Helmuth Scheel: Der Schlitz Stefan B. Meyer: Feierabend! Traude Engelmann: Wieso Mord? Andreas Stammkötter: Das Pfötchenhotel (Quelle: Lovelybooks.de) Das Cover: Ein antiker Weinbecher, aus dem Blut tropft, steht auf einem Tisch. Daneben liegt eine Pistole. Insgesamt ist diese Komposition recht dunkel gehalten und erhält ihren Kontrast durch die blutrote Schrift, die über Titel etc. informiert. Meine Zusammenfassung und Meinung: 12 Geschichten von 12 verschiedenen Autoren versprechen eine bunte Mischung an Inhalten. Unterschiedliche Schreibstile, Umsetzungsideen und Stimmungen hießen mich bei meiner Lektüre des 2. Teils der „Stammtischmorde“ willkommen. Einige Geschichten dieser Anthologie überzeugten mich komplett, andere weniger. Dafür erhielt ich einen bunten Strauß an Kurzkrimis, die von sehr kurz bis relativ lang reichten. Ich konnte in die Ideenwelt und Schreibstile verschiedener Autoren hineinschnuppern und bei dem einen oder anderen werde ich weiter stöbern! Von kurz bis knackig bis zum gemächlichen, weiter ausholenden Stil war alles dabei. Einige Beiträge der Anthologie waren schnell vorhersehbar, andere bestachen durch Irrungen und Wirrungen oder auch einem völlig unerwarteten Ende. Habe ich Sie neugierig gemacht? Kurzweilige Unterhaltung, bei der sicher für jeden Geschmack etwas dabei sein dürfte, versprechen folgende Geschichten: Romy Fölck: „Schneetreiben“ Christian Barz: „Erste Liebe“ Hartwig Hochstein: „Kriminelle Phantasie“ Mandy Kämpf: „Tanz in den Tod“ Edgar Franzmann: „Leipziger Roulette“ Jan Flieger: „Die Kindfrau“ Frank Kreisler: „Herz auf Spieß“ Sophie Sumburane: „Der Tod im Labor“ Matthias Seydewitz: „Im Dunkeln des Waldes“ Helmuth Scheel: „Der Schlitz“ Stefan B. Meyer: „Feierabend“ Traude Engelmann: „Wieso Mord?“ Andreas Stammkötter: „Das Pfötchenhotel“ Mein Fazit: Da dieser bunte Strauß an Kurzgeschichten bei mir von super bis geht so reichte, vergebe ich als Durchschnittsbewertung 3 von 5 Sternen. Infos zum Buch: „Stammtischmorde II“ ist am 13.10.2013 unter der ISBN-Nr. 9783942829342 im fhl Verlag Leipzig erschienen. Es umfasst 240 Seiten und ist auch als eBook verfügbar. (Quelle: Lovelybooks.de)

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  • Stammtischmorde II

    Stammtischmorde - 12 Leipziger packen aus
    CarmenM

    CarmenM

    24. November 2013 um 12:53

    Schon zum zweiten Mal hat der Leipziger Krimi-Stammtisch eine Anthologie veröffentlicht. Stammtischmorde II enthält eine Zusammenstellung von dreizehn Krimis aus der Feder von dreizehn Autoren und Autorinnen, welche den Leser auf unterschiedlichste Art unterhalten. Die meisten der begangenen Verbrechen sind ungewöhnlich, manche mit einer skurrilen Portion Humor, aber auch besonnene Fälle, die nachklingen. Manches ist vorhersehbar, aber oft gibt es auch verblüffende Aufklärungen. Die Motive kommen aus den verschiedensten Bereichen. Von Hass, Rache, Eifersucht und materiellen Beweggründen ist alles vertreten. Alle Krimiliebhaber werden darum auf ihre Kosten kommen, denn es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Eine dritte Ausgabe ist laut Hartwig Hochstein auch bereits geplant und wird uns wohl in einem Jahr wieder erfreuen.

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  • Sehr empfehlenswerte Krimi-Anthologie

    Stammtischmorde - 12 Leipziger packen aus
    PMelittaM

    PMelittaM

    22. November 2013 um 16:26

    Die Autoren des Leipziger Krimi-Autoren-Stammtisches (zuzüglich eines Gastautoren) haben sich wieder zusammengetan, eine Anthologie voller spannender, skuriller, humorvoller und besonderer Krimikurzgeschichten zu schreiben. Mir hat dieser zweite Band noch besser gefallen als der erste. Dreizehn Kurzkrimis sind es dieses Mal, wieder ist für jeden Geschmack etwas dabei, in einigen kann man schon aus dem Vorgänger oder aus Kriminalromanen bekannte Charaktere wiedertreffen, viele der Geschichten sind kurz und knackig, andere länger, manche mit schwarzem Humor versehen, andere zum Nachdenken anregend. Diese Anthologie ist absolut empfehlenswert, ich hoffe, es wird nicht die letzte Krimisammlung des Leipziger Stammtisches gewesen sein!

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  • Rezension zu "Stammtischmorde II - 12 Leipziger packen aus"

    Stammtischmorde - 12 Leipziger packen aus
    tigerbea

    tigerbea

    20. November 2013 um 20:40

    Mit dem Buch "Stammtischmorde II - 12 Leipziger packen aus" liegt nun die zweite Anthologie von Leipziger Autoren vor. Auch hier ist es wieder gelungen, eine tolle Sammlung von Kurzgeschichten zu präsentieren, die für jeden Geschmack etwas bereit hält. Die Autoren Romy Fölck, Christian Bartz, Hartwig Hochstein, Mandy Kämpf, Edgar Franzmann, Jan Flieger, Frank Kreisler, Sopie Sumburane, Matthias Seydewitz, Helmuth Scheel, Stefan B. Meyer, Traude Engelmann und Andreas Stammkötter haben an diesem Buch zusammen geschrieben. Auch hier, wie bereits bei "Stammtischmorde I", spielen nicht alle Storys in Leipzig, auch wenn der Untertitel des Buches "12 Leipziger packen aus" auf den ersten Blick darauf hindeutet. Aber dies tut den Geschichten keinen Abbruch. Klar, nicht jedem Leser gefällt alles, aber hier wird wirklich jeder seine persönliche Lieblingsgeschichte finden. Es findet sich etwas humorvolles sowie etwas nachdenkliches, ebenso wie jeder Autor seinen persönlichen Schreibstil hat. Hier wird wirklich jeder auf seine Kosten kommen!  

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