Hartwig Schröder Mein Prinz, der Callboy

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Inhaltsangabe zu „Mein Prinz, der Callboy“ von Hartwig Schröder

Sexarbeit und Kaffeeklatsch Zwei Jungs aus der Provinz, die sich lieben und trotzdem im Hamburger Nachtleben als Callboys arbeiten: Ein voyeuristischer und lakonischer Bericht aus einem Leben zwischen Liebe, sexueller Freiheit und Geld. Hartwig und Andreas sind Jungs »aus gutem Hause«, die etwas erleben wollen. Und sie sind schwul. Als sie wegen Studium und Ausbildung nach Hamburg ziehen, erwacht das Interesse, anschaffen zu gehen. Nicht weil sie das Geld nötig hätten, sondern aus purer Neugierde. Innerhalb weniger Monate können Sie sich ein Leben ohne sexuelle Abenteuer nicht mehr vorstellen. Zu ihren Kunden zählen schwule wie bisexuelle Männer, die im bürgerlichen Leben Topmanager, ganz normale Familienväter und auch mal Pfarrer sind. Lakonisch und mit entwaffnender Ehrlichkeit erzählt Hartwig Schröder von einem faszinierenden Doppelleben aus Sexarbeit und häuslicher Idylle: Anerkennung durch andere Sexualpartner, gelebte Freiheit, das Vertrauen einer  glücklichen Beziehung. Aber auch Eifersucht, AIDS-Gefahr, Lügen, Trennungen und der Kater am Ende des Rauschs. Ein ebenso voyeuristischer wie ergreifender Blick in eine Welt, in der euphorischer Überschwang und großes Drama Tür an Tür wohnen.

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  • Rezension zu "Mein Prinz, der Callboy" von Hartwig Schröder

    Mein Prinz, der Callboy

    JulesB

    11. August 2013 um 17:14

    Hartwig und Andreas sind neu nach Hamburg gezogen. Aus sexuellem Interesse und der Lust heraus, etwas erleben zu wollen, fangen sie an, als Callboys zu arbeiten. Damit brechen sie komplett aus ihrem ehemaligen Leben als Söhne reichen Hauses aus der Provinz aus. Schonungslos ehrlich wird in dem Buch erzählt, welche sexuellen Arbeiten mit vielen unterschiedlichen Männern sie dabei haben, aber auch vom ganz normalen Alltag, außerhalb dieses Berufes. Schonungslos ehrlich wird die Arbeit eines Callboys beschrieben und dabei wirklich kein Blatt vor den Mund gekomme. Ohne Tabus erzählt Hartwig Schröder von den unterschiedlichsten Kunden, von den unterschiedlichsten Sexpraktiken und dem Alltag eines Callboys, auch außerhalb seines Geschäftes. Dieses Buch liest sich wie ein Roman und ganz sicher nicht wie ein Bericht. Jeden, der sich für das Thema interessiert, kann ich es nur empfehlen. Es ist höchst interessant und wirklich aufklärend. Eine ausführlichere Rezension findet ihr auch auf: www.julesbunteweltderbuecher.blogspot.de

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  • Rezension zu "Mein Prinz, der Callboy" von Hartwig Schröder

    Mein Prinz, der Callboy

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. June 2010 um 12:29

    "Der Prinz war glücklich, die Hafennutte war zufrieden. Ich bin mir sicher, Andreas ging es genauso. Ich küsste ihn auf die Wange. Die große Liebe. Am folgenden Wochenende fuhren wir wieder nach Sylt." Selten habe ich ein so unglaubhaftes und überzogenes Buch gelesen wie "Mein Prinz der Callboy" von Hartwig Schröder. Zwei junge Studenten, die, mehr oder weniger aus Spaß, ihr geregeltes Leben zerstören indem sie ihren Körper verkaufen. Beide sind sich der Tragweite ihrer Handlungen vollkommen bewusst und beide merken, wie der Strich ihre angeblich vorhandene Liebe zerstört. Und da haben wir schon den Widerspruch in der 250 Seiten dicken Aussage "Andreas liebt Hartwig, Hartwig liebt Andreas. Wir ergeben die große Liebe, die sich jeder wünscht.". Würden bei den Protagonisten auch nur ansatzweise Gefühle im Spiel sein - sie wüssten mit ihrer Zeit Besseres anzufangen. Absolut nicht empfehlenswert.

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