Haruki Murakami

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Lebenslauf von Haruki Murakami

Haruki Murakami wurde am 12. Januar 1949 in Kyōto, Japan geboren. Seine Kindheit verbrachte Murakami in einem Vorort der Stadt Kōbe, in der beide Elternteile japanische Literatur unterrichteten. Im Gegensatz zu seinen Eltern, interessierte sich der junge Haruki Murakami eher für westliche Literatur und Musik, was sich in seinen späteren Werken immer wieder niederschlägt. Er studierte ab 1968 an der Waseda-Universität in der Präfektur Tōkyō Theaterwissenschaft und Drehbuchschreiben. Dort lernte er auch seine spätere Frau Yoko kennen. Nach dem Studium eröffnete er seine eigene Jazzbar »Peter Cat« und leitete diese etwa acht Jahre. In dieser Zeit begann Murakami eigenen Angaben nach auch mit dem Schreiben und konnte 1979 und 1980 seine ersten beiden Romane »Hear the wind sing« und »Pinball, 1973« veröffentlichen, distanzierte sich später aber ausdrücktlich davon. Ab 1984 zog er mehrfach, zuerst innerhalb Japans und später auch international um. Während dieser Zeit führten ihn seine Reisen auch nach Italien, Griechenland und die USA, wo er zunächst Gastdozent und später Gast-Professor an der Princeton University sowie an der Tufts University wurde. Seit 2001 lebt er wieder in Ōiso, Japan. Für seine Werke wurde Murakami vielfach ausgezeichnet, so erhielt er unter anderem den »Yomiuri-Literaturpreis«, den »Franz-Kafka-Literaturpreis« der Franz-Kafka-Gesellschaft in Prag sowie den »Jerusalem-Preis für Literatur«. Besonders erfolgreich war auch der im Oktober 2010 veröffentlichte Roman »1Q84«, der in Japan in zwei Bänden, in Deutschland als ein Buch verlegt wurde und für den Haruki Murakami für den Literaturnobelpreis nominiert war. Der dritte Band erschien ein Jahr später, ebenfalls unter dem Namen »1Q84«. Neben seinen Romanen schreibt Haruki Murakami auch Erzählungen und übersetzt zeitgenössische Literatur aus dem Englischen in das Japanische.

Bekannteste Bücher

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  • Wieder ein typischer Murakami

    Die Ermordung des Commendatore Band 1

    Herzensbuecher

    21. April 2018 um 14:28 Rezension zu "Die Ermordung des Commendatore Band 1" von Haruki Murakami

    Zum Inhalt  „Die Ermordung des Commendatore Teil I – Eine Idee erscheint“ handelt von einem namenlosen Maler und Erzähler. Der 36 jährige Porträtmaler steht, nachdem er von seiner Frau verlassen wurde, vor dem Nichts. Er sieht sich nicht einmal mehr in der Lage seinen Beruf auszuüben, er kann nicht mehr malen. Er begibt sich auf eine mehrmonatige Reise, um sich dann in dem einsamen Haus eines alten Künstlers niederzulassen. Auf dessen Dachboden findet er ein Gemälde des alten Mannes welches „die Ermordung des Commendatore“ heißt ...

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  • ‚Wir hatten Hunger, so viel stand fest, und deshalb wollten wir Böses tun.‘ (Seite 9f)

    Die Bäckereiüberfälle

    sabatayn76

    19. April 2018 um 22:43 Rezension zu "Die Bäckereiüberfälle" von Haruki Murakami

    Zwei Kriminelle haben großen Hunger und beschließen, eine Bäckerei zu überfallen. Mit Messern bewaffnet laufen sie durch eine Geschäftsstraße und steuern eine Bäckerei an. Der Bäcker macht ihnen jedoch einen Strich durch die Rechnung, denn er bietet den beiden Männern, die anscheinend zu jeder Übeltat bereit sind, seine Backwaren einfach so, ohne Bezahlung und ohne die Notwendigkeit einer Gewalttat an. Den beiden Kriminellen gefällt das nicht, denn sie führen Böses im Schilde und insistieren, dass sie den Bäcker umlegen möchten. ...

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  • Meckern auf hohem Niveau

    Die Ermordung des Commendatore Band 2

    Lanna

    19. April 2018 um 08:36 Rezension zu "Die Ermordung des Commendatore Band 2" von Haruki Murakami

    Band zwei: ACHTUNG SPOILERT DEN ERSTEN BAND !!!!!Die Geschichte geht knüpft nahtlos an den ersten Teil an, selbst das erste Kapitel geht mit Kapitel 33 los. Jedenfalls, ist der Protagonist gerade dabei, ein Porträt seiner 13-Jährigen Nachbarin, auf Wunsch seines reichen Nachbarn Menshiki zu malen. Diese soll ja vielleicht und angeblich seine Tochter sein. Menshiki möchte, so seiner Tochter näher kommen, und irgendwann einfach zufällig auftauchen. Dies klappt auch alles nach Plan. Bis sich die mysteriösen Fälle beginnen zu ...

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  • ‚Die Grube hätte nicht geöffnet werden sollen.‘ (Seite 193)

    Die Ermordung des Commendatore Band 2

    sabatayn76

    16. April 2018 um 00:15 Rezension zu "Die Ermordung des Commendatore Band 2" von Haruki Murakami

    Was im ersten Band von ‚Die Ermordung des Commendatore‘ geschah: Nach der Trennung von seiner Frau hat sich der Ich-Erzähler in ein einsames Haus in Odawara zurückgezogen, das dem Maler Tomohiko Amada, dem Vater seines Freundes Masahiko Amada, gehört. Hier geschehen bald sonderbare Dinge, nachdem der Ich-Erzähler auf dem Dachboden das Gemälde ‚Die Ermordung des Commendatore‘ findet, das ihn beeindruckt und fasziniert. So hört der Ich-Erzähler nachts das Gebimmel von Glöckchen, die aus einer Grube hinter einem Schrein zu kommen ...

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  • Eine fantastische Geschichte

    Die Ermordung des Commendatore Band I

    AnjaSc

    14. April 2018 um 22:55 Rezension zu "Die Ermordung des Commendatore Band I" von Haruki Murakami

    Inhalt: Nach einem Prolog, der wirklich gruselig ist, denn es geht um die Tatsache, dass der Porträtmaler einen Mann ohne Gesicht zeichnen soll, beginnen wir mit der eigentlichen Geschichte. Der namenlose Maler wird überraschend von seiner Frau verlassen. Er zieht sofort aus der gemeinsamen Wohnung aus und fährt ziellos mit seinem Auto durch das Land, bis er schließlich im Haus landet, welches er von seinem ehemaligen Kommilitonen und Freund mietet. Das Haus liegt einsam in den Bergen, gehört demVater seines Freundes, der ein ...

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  • Endgülte Bewertung folgt nach der Lektüre des zweiten Teils

    Die Ermordung des Commendatore Band 1

    TanyBee

    10. April 2018 um 11:34 Rezension zu "Die Ermordung des Commendatore Band 1" von Haruki Murakami

    Der Ich Erzähler in diesem Roman ist ein typischer Murakami-„Held“: 36 Jahre, führt ein ruhig Leben, erscheint ein wenig emotionslos, hört gerne klassische Musik und Jazz, bereitet sich gerne „leichte Mahlzeiten“ zu. Er wurde vor kurzem von seiner Frau verlassen, ohne vorher auch nur zu ahnen, das etwas in ihrer Ehe nicht stimmt. In seiner Verzweiflung ist er erst eine Weile durch Japan gefahren, bevor er sich im Haus eines Freundes niederlässt. Es gehört eigentlich dem Vater des Freundes, der ein bekannter Maler ist, doch der ...

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  • Eine sensible Lebenswelt

    Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

    Literatur-Universum

    05. April 2018 um 14:23 Rezension zu "Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki" von Haruki Murakami

    Sterben ist einfacher als zu leben. Lange Zeit verfolgt den jungen Studenten Tazaki dieser Gedanke. Einmal ausgebrütet nimmt er verschiedene Formen an und wächst und gedeiht. Das Einzige was ihn davon abhält, ist das Fehlen einer Todesart. Ein halbes Jahr lang verbringt er in einer fremden Hülle - einer fremden Gestalt, bis er sich letztlich ausgebrütet - neu formiert. Ein komplett neuer Mensch wird.16 Jahre später hat Tazaki erfolgreich Architektur explizit für Bahnhöfe studiert. Zurückgezogen in einer Wohnung, die er vererbt ...

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  • Eine bewegende Suche nach sich selbst

    Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

    SandraKath

    05. April 2018 um 00:19 Rezension zu "Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki" von Haruki Murakami

    3,5 Sterne In Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki muss der Protagonist wieder zu sich selbst finden, nachdem er die vollkommene Harmonie verloren und am Abgrund des Todes gestanden hat. Auf seiner Reise trifft er alte Freunde, wird unterstützt von neuen Freunden und erhält schließlich die Antworten auf seine Fragen. Zuletzt muss er den Mut haben, den Schritt in ein farbenfrohes Leben zu wagen. Als Tsukuru Tazaki mit 36 Jahren Sara Kimoto kennenlernt, muss er sich seiner Vergangenheit stellen, wenn die Beziehung der beiden ...

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  • Ruhig und mystisch

    Afterdark

    laraelaina

    03. April 2018 um 15:25 Rezension zu "Afterdark" von Haruki Murakami

    Afterdark von Haruki Murakami handelt zwischen Mitternacht und Morgengrauen. Es wird die Geschichte von einem Mädchen und seiner Schwester, einem Musiker, einer Prostituierten in einem typisch japanischen Love Hotel und dessen Personal, erzählt, über einen Zeitraum von mehreren Stunden. Die Handlungsstränge greifen ineinander. Die Protagonisten sind einsame Charaktere, die sich in dieser nächtlichen Welt bewegen.Haruki Murakami versteht es meisterhaft, diese besondere Stimmung heraufzubeschwören, die die Stunden der zweiten ...

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  • ‚War all das wirklich geschehen? Ehrlich gesagt, ich wusste es nicht.‘ (Seite 63)

    Die unheimliche Bibliothek

    sabatayn76

    01. April 2018 um 17:34 Rezension zu "Die unheimliche Bibliothek" von Haruki Murakami

    Der Ich-Erzähler geht - wie viele Male zuvor - auf dem Nachhauseweg in eine Bibliothek. Dort fragt er die Bibliothekarin nach einem Buch über Methoden der Steuereintreibung im Osmanischen Reich und wird von ihr in den Keller der Bibliothek geschickt. Dort trifft er auf einen sonderbaren, alten Mann, der ihm drei uralt aussehende Bücher in die Hand drückt und betont, dass er die Bücher nicht ausleihen dürfe, sondern hier in der Bibliothek lesen müsse. Der Alte führt den Ich-Erzähler durch ein Kellerlabyrinth und bringt ihn ...

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