Haruki Murakami 1Q84 (Buch 3)

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Inhaltsangabe zu „1Q84 (Buch 3)“ von Haruki Murakami

Als Tengo seinen komatösen Vater im Krankenhaus besuchen will, findet er in dessen Krankenbett eine Puppe aus Luft vor, die ein Abbild Aomames als junges Mädchen in sich birgt. Er greift nach ihrer Hand, und eine unsichtbare Verbindung entsteht. Fortan wartet Tengo darauf, der Puppe nochmals zu begegnen, doch vergebens. War das Signal nicht stark genug, um die zwischen Leben und Tod schwankende Aomame zu retten? Unterdessen setzt die gefährliche Sekte alles daran, um den Mord an ihrem Leader aufzuklären. Aomames Spur wird von einem so unheimlichen wie unangenehmen Agenten aufgenommen. Er ermittelt mit tödlicher Präzision, doch schließlich bringt er mehr in Erfahrung, als gut für ihn ist.

Ein schwaches, verschmalztes, ungeklärtes Ende. Überhaupt kein würdiges Ende für die vorangegangenen Teile.

— kirara
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    1Q84 (Buch 3)

    kirara

    17. November 2015 um 12:51

    Inhalt: Die Fortsetzung von IQ84 Buch 1+2, in der die Protagonisten endlich aufeinander treffen. Meine Meinung: Ich sage es gleich heraus, ich bin maßlos enttäuscht. Schon als sich gegen Ende des Buches abzeichnete, dass nichts mehr passieren kann, weil es nicht mehr genug Seiten für einen Höhepunkt gibt, habe ich mich immer wieder gefragt: "Warum?" -ACHTUNG EIN WENIG SPOILER- Warum bitte so viel Spannungsaufbau, so viel mühevolles einbauen geheimnisvoller und absurder Elemente, so viel Einführung verschiedener, ausgearbeiteter Charaktere, so viel skurielen Geschehnisse, wenn am Ende doch nur ein kitschiger Liebesmist rauskommt, der im Sex zwischen den zwei Protagonisten und nichts weiter endet? Das Ende kommt einfach so, wie ein Pickel, der dem Druck nachlässt. Nur dass daraus keine Antworten auf die ganzen Fragen kommen, die das Buch über so viele Seiten bzw. Tracks hinweg aufgeworfen hat. Es gibt einfach gar keine Auflösung sondern wie gesagt einfach nur den Sex zwischen den Protagonisten. Schwach und enttäuschend. Genre und Stil: Natürlich ist es gut geschrieben und der Beginn lässt auf das hingeklatschte Ende überhaupt nichts erahnen, da es mit den thriller- und surealen Elementen weitergeht, aber das tröstet nicht über die billige Liebesgeschichte hinweg, in der alles Einzigartige und Spannende zerläuft wie ein falsch geschlagenes Ei. Hörbuchfassung: Im Gegensatz zum Autor beendet der Sprecher das Buch gut. Die Stimme passt sehr gut, die einzelnen Charaktere kommen klar heraus. Und die Verstimmung des "NHK-Gebühreneintreibers" ist einfach großartig. Fazit: Überhaupt kein würdiges Ende für die vorangegangenen Teile. Mich ärgert es maßlos, dass ich jetzt nicht weiß, was hinter den ganzen Geheimnissen um die Little People steckt (sollten diese eine bestimmte Symbolik haben und das die Auflösung sein, dann kommt diese nicht klar genug heraus, als dass ich zufriedne wäre). Ich bin sogar so enttäuscht, dass ich, hätte ich vorher gewusst, dass das Ende so nichtssagend ist, die beiden Bücher überhaupt nicht erst gelesen hätte. Aufgrund des Endes gibt es einen Flop-Stern!

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