Haruki Murakami Afterdark

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Inhaltsangabe zu „Afterdark“ von Haruki Murakami

Zwischen Mitternacht und Morgengrauen – eine magische Reise durch das nächtliche Tokyo Geschichten zwischen Mitternacht und Morgengrauen: Murakami begleitet seine Helden eine Nacht lang und zeichnet ein eindrucksvolles, geheimnisvoll schillerndes Großstadtporträt: Die 19-jährige Mari, ihre schöne, aber unglückliche Schwester Eri, der unscheinbare Posaunist, die Prostituierte aus einem Love Hotel und ein gewissenloser Freier streifen durch das nächtliche Tokyo. Sie alle sind umgeben von Geheimnissen, die gelüftet werden wollen, noch ehe der Tag anbricht.

Nicht mein Lieblingsbuch von Murakami. Trotzdem sehr spannend, kurzweilig und empfehlenswert. Habe es an einem Tag durchgelesen...

— Kompassqualle

Mein liebster Murakami! Absolut fantastisch, auch als Einsteigerwerk geeignet.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Gewöhnungsbedürftiger Schreibstil, der nicht jedem gefallen dürfte. Dabei innovativ, unterhaltsam, Fragen aufwerfend, mysteriös.

— letusreadsomebooks

Zauberhaft, atmosphärisch.

— lotharwalter

Ein kurzweiliger Roman von Murakami, der uns in die nächtlichen Untiefen von Tokio entführt.

— ResaPlantagenet

Eine kurze, spannende Träumerei.

— leitwolf

Die Nacht in der Großstadt: Geheimnisvoll - offenbarend. Was Menschen wachhält und was sie müde macht.

— Leseliebeliese

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— Ein LovelyBooks-Nutzer

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— Irisa

Ein kurzer und unspektakulärer Murakami.

— buchhase

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  • Untypisch Murakami und gerade dadurch gelungen

    Afterdark

    letusreadsomebooks

    12. September 2016 um 19:40

    Es ist Nacht in Tokyo. Die Menschen entfliehen der Einsamkeit und tun Dinge, bei denen sie sich ob der Tageszeit unbeobachtet fühlen. Mari sitzt alleine in einem Restaurant, Takahashi probt mit seiner Band, Maris Schwester Eri liegt beständig in einem unnatürlich tiefen Schlaf, und in einem Love Hotel ganz in der Nähe wird eine chinesische Prostituierte von einem Freier geschlagen. Ihre Wege kreuzen sich im Laufe der Nacht und ihre Leben werden sich verändern. In der Zeit zwischen Mitternacht und den ersten hellen Streifen am Himmel tut sich die geheime, dunkle Pforte dieses Ortes auf, an dem unser rationales Denken außer Kraft gesetzt ist. Niemand kann voraussehen, wann und wo sein Abgrund einen Menschen verschlingen und wann und wo er ihn wieder ausspucken wird. Ich hatte bisher von vielen Leuten gehört, dass sie Afterdark nicht mögen, dass es mit diesem Roman bergab ginge und alles danach sowieso nicht mehr so gut sei. Ich war auf das Schlimmste gefasst und muss sagen, dass ich leider enttäuscht wurde. Die Warnungen konnten mich überhaupt nicht davon abhalten, diesen doch recht ungewöhnlichen Murakami zu mögen. Murakami hat nicht das Rad neu erfunden, auch nicht das seines eigenen Wagens: die Charaktere sind ähnlich schrullig-liebenswert wie in seinen anderen Romanen und glücklicherweise fehlt auch nicht das Verschwimmen der Realität. Trotzdem hat er etwas gewagt. In der Nacht vergeht die Zeit auf ihre Weise. Es ist zwecklos, sich dagegen zu wehren. Neu ist die Erzählweise und -perspektive, die Murakami anwendet. Es ist sehr spannend, was der Autor hier mit dem Leser macht: durch den nullfokalisierten Erzähler, welcher keinerlei Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonisten hat, werden Erzähler und Leser gemeinsam zu Beobachtern. Der Erzähler betrachtet und beschreibt lediglich als Außenstehender, was er wahrnimmt – die Absichten der Charaktere kann er nur erraten. Somit ist er auf genau demselben Wissensstand wie wir. Oftmals vergleicht er sich selbst mit einer Kamera, die über allem schwebt, heran- und herauszoomt. Es wirkt also weniger wie ein Roman, sondern vielmehr wie ein Film oder vielleicht auch ein Beschattungsprotokoll eines Detektivs. Insgesamt ist der Schreibstil so natürlich extrem deskriptiv und nüchtern-sachlich, was anfangs gewöhnungsbedürftig ist. Nach einiger Zeit kommt man jedoch gut rein und kann sich darüber freuen, dass auch ein Haruki Murakami irgendwann noch einmal etwas neues ausprobiert und herumexperimentiert. Wir sind unsichtbare, namenlose Eindringlinge. Wir sehen. Wir lauschen. Wir riechen. Ohne indes physisch anwesend zu sein und Spuren zu hinterlassen. Durch die Art des Erzählens bzw. Beschreibens fühlte ich mich als Leser doch recht voyeuristisch. Dies wird verstärkt durch die Tatsache, dass Menschen nachts beobachtet werden, wenn sie sich unentdeckt fühlen. In der Regel schlafen wir nachts, wir können nur erraten, was andere Leute währenddessen treiben. In Afterdark werden wir jedoch Zeugen ihrer geheimnisvollen Aktivitäten und haben so das Gefühl, in ihre Privatsphäre einzudringen. Die herrschende Dunkelheit und Nacht, welche den Leser von Anfang bis Ende des Romans begleiten, verkörpern die Einsamkeit der in ihr agierenden Personen, aber auch gleichzeitig die Abgründe ihrer Seelen. Mari und Eri haben sich voneinander entfernt und Eri scheint ernsthafte Probleme zu haben, die Mari nicht einmal ansatzweise erahnen kann. Der Freier, der die Prostituierte schlug, hat anscheinend auch eine sonderbare Verbindung zu Eri. Besonders interessant wird es dann, wenn die Grenzen der Realität gedehnt werden. In der einen Wirklichkeit hat unser Erzähler immer noch keinen Einblick in seine Charaktere. In der anderen Wirklichkeit jedoch weiß er, was Eri denkt, fühlt und plant. Wir, die Leser und der Erzähler, beobachten sie in der anderen Wirklichkeit wie durch eine Barriere, wir bekommen mit, dass sie spricht, doch ihre Worte erreichen uns nicht und unsere erreichen sie nicht. Ich glaube, dass genau hier tiefere Bedeutungen versteckt sind und einiges an Interpretationen zulassen. So etwas wie eine Mauer, die verschiedene Welten trennt, existiert in Wirklichkeit gar nicht. Und wenn doch, dann ist sie wahrscheinlich aus dünnem Papiermaché. Wenn man sich plötzlich dagegenlehnt, bricht man möglicherweise durch und landet auf der anderen Seite. Vielleicht merken wir bloß nicht, dass sich die andere Seite schon in unser Inneres hineingestohlen hat… Murakami sagte einmal, dass das Schreiben für ihn wie Träumen sei. Seine Werke zu lesen ist auch immer ein bisschen wie träumen, aber meistens kein leichtfüßiger, angenehmer Traum, sondern ein verwirrender, überwältigender, der einen nach dem Aufwachen nicht loslässt. Sobald man das Buch zuklappt, erwacht man und ist durcheinander, aber auch immer noch euphorisiert. Gerade bei den Romanen, in welchen Realität und Traum ineinander übergleiten, ist dies der Fall. Auch hier. Nachdem in der fiktiven Welt von Afterdark der neue Tag beginnt, beginnt ebenfalls in der Realität des Lesers mit dem Umblättern der letzten Seite ein neuer Tag. Viele Fragen bleiben zurück, ein wenig Benommenheit, Desorientiertheit. Und dann beginnt das Gehirn zu arbeiten. Haruki Murakamis Afterdark ist wirklich schwer mit seinen anderen Romanen wie z.B.Hardboiled Wonderland und das Ende der Welt oder Kafka am Strand zu vergleichen, schon alleine auf Grund der Länge und des Stils. Für mich haben sich vielmehr Parallelen zu seiner Erzählung Schlaf gezeigt. Auf den sehr deskriptiven und sachlichen Stil muss man sich einlassen, dann belohnt der Autor einen allerdings mit einem gekonnten Porträt der nächtlichen Großstadt und ihren einsamen, sich am Abgrund bewegenden Bewohnern. Ein durchaus spezieller Roman, der mich aber einen wunderbaren Traum träumen ließ.

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  • It’s only after dark in her eyes

    Afterdark

    Nespavanje

    18. August 2016 um 21:28

    Afterdark entführt den Leser in eine dunkle Nacht und in ein Schnellrestaurant. Darin sitzt ein junges Mädchen, Mari ist ihr Name. Sie liest in einem Buch, hin und wieder nippt sie am Kaffee. Takahashi, ein Bekannter ihrer Schwester betritt das Restaurant und setzt sich zu ihr. Entgegen seinem Versprechen sie nicht zu stören und nur eine Kleinigkeit zu essen, fängt er ein Gespräch mit ihr an. Währenddessen schläft Maris Schwester Eri einen Dornröschenschlaf. Haruki Murakami zählt, seitdem ich ihn in meinen Jugendtagen entdeckt habe, zu einem ständigen literarischen Begleiter. Seine Romane lese ich auch mehrmals, was etwas heißen mag, denn als Buchhändler aus Leidenschaft, entdeckt man immer wieder neue Literatur, man sitzt sozusagen an einer literarischen Quelle die niemals versiegt. In einer solchen Lage, Werke von Romanciers wie Murakami einer ist, ein zweites, oder sogar ein drittes Mal zu lesen, zeugt von einer Besonderheit, die, zumindest was mich angeht, nicht jedem Autor zuteilwird. So erinnert man sich auch Jahre nach später noch immer an den Ersten Roman. Mister Aufziehvogel war es und einer der nächsten sollte Afterdark werden. 12 Jahre nach dessen Veröffentlichung und nach dem ich ihn das erste Mal gelesen habe, verzaubert er mich auch heute noch. Zeit eine Rezension über Afterdark, dass den selben Titel wie eine Jazznummer trägt, zu schreiben: In Afterdark erzählt der große japanische Meister der Literatur mehrere Geschichten parallel. Alle spielen in dieser einen Nacht von 23:56 bis 6:52 und gekonnt verwebt er die Erlebnisse der einzelnen Charaktere, deren Geschichte in der ersten Person Plural erzählt werden. Der namenloser Erzähler bezieht den Leser mit ein, und erinnert ihn daran, dass er nur Beobachter und ihm verboten ist in die Geschichte einzugreifen. Die Erzählweise wird dadurch schon zu etwas unkonventionellem, dass mir sehr gut gefallen hat. Generell mag ich es wenn man von der durchschnittlichen Schreibweise abweicht und damit den Roman zu etwas Besonderen macht. Ihm nun Trivialität vorzuwerfen ist schon beinahe ein Sakrileg. Manche legen ihm Langeweile zur Last, genau aber in den Wiederholungen und der ständigen Neuadaptierungen verschiedener Themen liegt ein weiterer Reiz verborgen und sind mitunter ein Grund weshalb Murakamis Werke ausnahmslos und immer wieder gelesen werden und den Weg in mein Bücherregal auch in Zukunft finden werden. Jenen Langeweilesagern lege ich nun zur Last, Murakami nicht verstanden zu haben.Ich könnte hier noch eine Menge anderer Dinge aufzeigen, weshalb mir - Afterdark - so gut gefallen hat, aber ich möchte hier den geneigten Leser meiner Rezensionen, die Spannung und die Entdeckung des Romans und möglicherweise auch die Entdeckung eines neuen Lieblingsautors nicht vorwegnehmen. Am besten ist wohl, dass man sich selber ein Bild macht. Allen Murakami-Neulingen kann ich diesen Roman wärmsten empfehlen.

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    • 6
  • Hab das Buch beim ersten Mal noch gemocht

    Afterdark

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. September 2015 um 17:12

    und als ich versuchte, es noch einmal zu lesen, ging es mir auf den Sack - zu viele Kleinigkeiten - die Salatsoße - eine Nacht, mehrere sich kreuzende Geschichten - ach ein Bummel durch St. Pauli und man hat mehr davon. Große Literatur kann man mehrmals lesen, wenn das misslingt, ist es eben nur ein Murakami für ne Zugfahrt - davon hat er einige hingeworfen und ja...er wiederholt sich ... irgendwann ist halt Schicht im Schacht, wer nur schreibt, statt zu leben, hat irgendwann nur Erinnerungen. meine an dieses Buch waren besser als gedacht, macht nix...

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    Afterdark

    The iron butterfly

    12. July 2015 um 12:46

    Die Zeit nach Mitternacht, die Stadt kommt langsam zur Ruhe, Beleuchtungen erstrahlen entweder in Neonfarben oder erlöschen völlig und geben Raum für die Dunkelheit der Nacht. Unterwegs sind noch die Nachtfalken, die ohne eigenes Zuhause, die, die nicht schlafen können oder wollen und die, die ihre Arbeit in den entschleunigten Stunden des Tages leisten. Eine alles beobachtende Kameralinse geht auf die Suche nach den Nighthawks und findet die 19-jährige Mari Asai, die schlaflos in einem Diner, wie aus Edward Hoppers Pinselstrich, liest. Ins Diner kommt Takahashi, Student und Posaunist, der sich an Mari als die kleine Schwester der wunderschönen Eri erinnert. Die umsichtige Kamera findet auch Eri, die in ihrem Zimmer in einem tiefen Schlaf versunken scheint und schwenkt weiter zu einer unschönen Szene in einem Love Hotel, bei der eine junge Chinesin von ihrem Freier verprügelt und ohne Kleidung zurückgelassen wird. Takahashis Bekannte Kaoru, die Managerin des Love Hotels bittet Mari um Hilfe, da sie Chinesisch spricht und bei der unbürokratischen Aufklärung des Vorfalls unterstützen könnte. Der Büroangestellte Shirokawa vervollständigt die nächtliche Szene, als er in einem 24-Stunden Supermarkt das Handy der jungen Chinesin im Kühlregal deponiert. Eri schläft weiterhin den Schlaf der Gerechten oder etwa nicht? Ihr flackernder Fernseher zeigt einen maskierten Mann, der Eri zu beobachten scheint. In Afterdark begleitet Murakami mit seinem alles beobachtenden Auge geheimnisvolle Charaktere, die sich in Gesprächen mehr oder weniger öffnen und sich meist alleine durch die geschenkte Zeit des Zuhörers besser fühlen werden. Die Nacht bietet Raum die Gedanken umherstreifen zu lassen, sie bietet die Chance Orte zu betreten, die man bei Tageslicht nicht aufsuchen könnte oder wollte. Es entstehen Kontakte, die nur im schützenden Dunkel der Nacht möglich erscheinen. Aber es gibt auch die, die weiterhin alleine bleiben werden, weil nichts und niemand ihre Sehnsucht stillen kann. Ein sehr poetischer Roman, der sich die Szenerie einer einzigen Nacht zunutze macht und dadurch jegliche Beschleunigung verliert. Dieses Verweilen an den einzelnen Schauplätzen, die Beobachterposition des mitfühlenden Kameramannes, die Auswahl der Protagonisten spricht auch in Afterdark wieder einmal für die feinfühlige Ader des einzigartigen Haruki Murakami.

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  • in einer Nacht - Afterdark von Haruki Murakami

    Afterdark

    Daphne1962

    18. June 2014 um 18:31

    Murakami erzählt hier von einer einzigen Nacht in Japan. Es ist eine Beobachtung von außen. Hier sind verschiedene Menschen in der Nacht unterwegs oder müssen arbeiten. Die 19jährige Mari sitzt mit einem dicken Buch in einem Schnellrestaurant in Tokio, weil sie nicht zu Hause sein möchte. Warum? Das erfährt der Leser so nach und nach. Ein ehemaliger Schüler von Maris Schule gesellt sich zeitweise zu ihr. Er macht nachts Musik in einem Proberaum gegenüber eines Love Hotels mit anderen Musikern. Die Mitarbeiter des Love Hotels benötigen Maris Hilfe, da sie chinesisch spricht. Dort ist eine junge Chinesin zusammen geschlagen worden. Nachdem ich von „Gefährliche Geliebte“ so begeistert war, konnte mich dieses Buch nicht so überzeugen. Zumindest die Geschichte von Maris Schwester Eri, die schlafend seit 2 Monaten in ihrem Bett liegt hat mich eher ein wenig gelangweilt. Ich hatte mir etwas mehr von diesem Buch versprochen.

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  • Die Mystik der Nacht

    Afterdark

    winter-chill

    Tokyo zwischen Mitternacht und Morgengrauen und drei Geschichten, die irgendwie zusammenhängen. In Afterdark entführt Murakami den Leser in die Nacht. Eine lange Nacht, durch die die verschiedensten Charaktere streifen – alle haben ein Geheimnis, alle sehnen sich nach etwas, alle offenbaren sich in der Nacht, in der andere Gesetze gelten als am Tag. Obwohl recht kurz, hat die Geschichte etwas sehr magisches und vereinnahmendes. Die Charaktere sind einem sehr nah und es fällt einem schwer, sich am Ende der Nacht von ihnen zu verabschieden. Das liegt vor allem an Murakamis Art zu erzählen: poetisch, mystisch und auch irgendwie romantisch. Und er schafft es, sogar alltägliche Handlungen so zu beschreiben, dass sie aufregend klingen. Eine wirklich lesenswerte Geschichte, nach der man unglaublich Lust bekommt, sich die Nacht um die Ohren zu schlagen.

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    • 2
  • Was passiert, wenn die Lichter ausgehen...

    Afterdark

    Bibliomania

    11. November 2013 um 16:51

    Endlich wieder ein Murakami! Wie ich ihn liebe! Eine Geschichte, die Vorkommnisse innerhalb einer Nacht beschreibt. Mari sitzt in einem Diner und liest. Sie ist erst 19 und scheint ein wenig fehl am Platz, doch trifft sie in dieser Nacht verschiedene Menschen, kommt mit ihnen ins Gespräch und so entwickelt sich eine ganz eigene Nacht-Geschichte. Mari hat eine wunderschöne Schwester. Eri modelt und scheint in allem ganz anders zu sein als Mari. Doch seit geraumer Zeit schläft Eri und scheint schon wochenlang überhaupt nicht mehr aufzustehen. Doch dann erwacht Eri in einer anderen Welt. Was hat das ganze mit Mari zu tun? Hat es überhaupt etwas mit ihr zu tun? Und was ist mit Takahashi? Dem jungen Posaunist, der sich im Diner einfach zu Mari setzt und mit ihr ein Gespräch anfängt? Und dann passiert auch noch ein schrecklicher Unfall in einem Love Hotel… Wie immer abgedreht und mit Bezügen zu einer Parallelwelt, tauche ich immer wieder gern in Murakamis Geschichten ein. Für mich nicht sein bestes Buch, aber ein typischer Murakami. Ein idealer Begleiter im Zug, wenn man in der Nacht unterwegs ist!

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  • Rezension zu "Afterdark" von Haruki Murakami

    Afterdark

    Brunnen_Buchhandlung

    14. January 2012 um 17:38

    Mein zweiter Murakami. Mit "Naokos Lächeln" kann dieser allerdings nicht konkurrieren. Zwar sind die Beschreibung des nächtlichen Tokyos und die episodenhaft erzählten Wege der Figuren absolut gelungen, die Fantasy-Einschläge allerdings in Form der Geschichte der schlafenden Eri trafen überhaupt nicht meinen Geschmack. So bleibt ein faszinierendes Portrait einer schlaflosen Stadt mitsamt ihrer schlaflosen Bewohner, urban, mystisch und träumerisch fließend.

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  • Rezension zu "Afterdark" von Haruki Murakami

    Afterdark

    LindyBooks

    08. November 2011 um 05:02

    Mal wieder ein skurriles Murakami-Buch. Die Geschenisse mehrerer Personen, die alle irgendwie miteinander zu tun haben, wenn auch aus deren Sicht unbewusst, in einer ganzen Nacht, in Tokio. Es ist schon interessant und gut, aber andere Bücher Murakami sind eindeutig besser! Dennoch lesenswert, und vor allem, lässt es sich gut "herunter lesen", es ist spannend und man hat es schnell durch. Ein Buch, für mal zwischendurch.

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  • Rezension zu "Afterdark" von Haruki Murakami

    Afterdark

    FranzIska

    11. July 2011 um 12:04

    Afterdark von Haruki Murakami nimmt uns Leser mit auf eine Reise zwischen Mitternacht und Morgengrauen. Wir sind stiller Beobachter verschiedener Szenerien, die sich im nächtlichen Tokio abspielen. Wir sehen und hören aus einer Kamera- oder wie im ersten Kapitel beschrieben Vogelperspektive, aus der wir uns annähern und wieder entfernen können: die Schreibweise suggeriert, dass wir wirklich nur unbeteiligter Beobachter, nicht aber wirklich dabei sind. Dabei werden ganz verschiedene Geschichten beleuchtet. Ein Mädchen, das lesend ihrer Welt entflieht. Dieses Mädchen, das sich dem Posaunist anvertraut – und dennoch auf leiser Distanz bleibt. Die Schwester des Mädchens, die schläft und nicht aufwacht. Die chinesische Prostituierte, die im Lovehotel brutal zusammengeschlagen und ihrer Sachen beraubt wird. Vom anständigen Geschäftsmann, der geschickt seiner eigenen Familie aus dem Weg geht. Die Geschichten leben weniger vom Inhalt, sondern viel, viel mehr von der Atmosphäre und Melodie, die uns Murakami spielt. Ein außergewöhnliches Lesevergnügen und sicher nicht mein letztes Buch des japanischen Autors.

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  • Rezension zu "Afterdark" von Haruki Murakami

    Afterdark

    FlorianTietgen

    12. May 2011 um 21:53

    Menschen streifen durch die Nacht. Alle haben ein Geheimnis, alle sind in irgendeiner Form auf der Suche nach Halt. Manchmal begegnen sie sich, hinterlassen Spuren bei dem anderen, mal brutal, wie der Büroangestellte, der eine Prostituierte brutal zusammenschlägt und ausraubt, mal durch Verständnis und Zuhören. Alle Menschen haben ihre Facetten, niemand ist nur böse, selbst die Abgründe entstehen aus dieser Suche nach Halt. Und als die Nacht endet, hat niemand wirklich gefunden, was er sucht, aber mancher wenigstens einen Hinweis erhalten. Das Buch ist warmherzig, getragen von der Musik der Nacht, die die Suche der Menschen begleitet. Beeindruckend die Bilder, etwa Eri, die sich vor den Ansprüchen an sie in den Schlaf flüchtet und deren Einsamkeit durch eine Parallelwelt in einem Fernseher dargestellt wird, in der sie gefangen ist. Nur dort wacht sie auf, kann betrachtet werden in ihrer Schönheit. Einsamkeit aus Perfektion, die selbst von der Schwester als Unnahbarkeit erlebt wird. Ein sehr schönes Buch, wenngleich ich es nicht so verschlungen habe, wie "Kafka am Strand".

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  • Rezension zu "Afterdark" von Haruki Murakami

    Afterdark

    Wolkenatlas

    05. July 2010 um 10:47

    Haruki Murakamis Nachtstück Ein Fastfood-Lokal… knapp vor Mitternacht… das lesende Kameraauge sieht ein Mädchen… ein lesendes Mädchen… was macht sie zu so später Stunde alleine hier? Ein junger Mann mit Posaune setzt sich zu ihr… ein Gespräch beginnt… Eine junge Frau schläft… ist es eine Art Winterschlaf… ein Flimmern verrät einen Fernseher… auf welcher Ebene der Wahrnehmung befindet man sich? In einem Lovehotel wird eine junge Frau zusammengeschlagen… Ein Mann arbeitet nachts im Büro… Stunden später legt er das Mobiltelefon der zusammengeschlagenen Frau in einem Supermarkt in der Käseabteilung ab… Am Ende doch schlüssig verbindet Haruki Murakami diese verschiedenen Ideen und schafft somit ein poetisches Stimmungsbild einer Nacht in einer der Großstädte Japans. Sein Großstadtdschungel ist bevölkert von einsamen, guten, schlechten und glücklichen Menschen, von Prostituierten, von Arbeitslosen, von Studenten und von Workoholics. Er erzählt von Menschen, deren Wege sich manchmal kreuzen, oder auch nicht, von Begegnungen, die ohne Nachwirkung bleiben, oder auch nicht. Die metaphysische Ebene in „Afterdark“ nimmt gegen Ende in der Erzählung um die schlafende Schwester zu, während sich zwischen der ursprünglich in „Denny’s“ sitzenden Mari und dem Hobbymusiker eine zaghafte Romanze anzubahnen beginnt. Wie ein jazz-verliebter Marionettenspieler führt der Autor seine Figuren und den Leser wie einen bereitwillig lesenden Voyeur durch die knapp 280 Seiten, um am Ende alles, quasi wie im Märchen, mit dem Sonnenaufgang verschwinden zu lassen. „Afterdark“ fällt zwar als Roman durch; als stimmungsvolles, kurzes, musikalisches und poetisches Nocturne funktioniert „Afterdark“ aber sehr gut.

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  • Rezension zu "Afterdark" von Haruki Murakami

    Afterdark

    rawatta

    03. July 2010 um 21:38

    Die Handlung des Buches spielt in einer Nacht. Trotzdem nicht langweilig und auch ein bisschen skurril, eben wie ein Murakami sein soll. Das Buch handelt von einem Mädchen, das sich die Nächte um die Ohren schlägt, weil zu Hause Ihre Schwester seit 2 Monaten nur mehr schläft und nur das notwendigste wie essen, Klo und Körperpflege erledigt, dies aber ohne das es die anderen mitbekommen, ausser das eben z.B der Teller, welcher Ihr ins Zimmer gestellt wird leer gegessen wird.

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  • Rezension zu "Afterdark" von Haruki Murakami

    Afterdark

    Otsuyu-Nana

    18. March 2010 um 17:40

    Das Buch "Afterdark" hat eigentlich keine durchgehende Handlung. In kurzen Kapiteln reiht der Autor die Geschehnisse einer Nacht aneinander (stets mit Uhrzeit zu Kapitelbeginn), durch welche die verschiedenen Charaktere stolpern- ein schüchterner Musiker, ein schweigsames Mädchen und deren bildschöne, schlafende Schwester, eine Lovehotel-Besitzerin und viele mehr. Sie könnten alle nicht unterschiedlicher sein,und geraten doch alle durch Zufälle aneinander. Bis auf die Geschichte mit Eiri, welche mir persönlich nicht so zusagt, habe ich mit allen Charakteren (ausser dem Büroangestelltem) mitgefühlt, und mit fast jedem sympathisiert. Sie sind alle auf ihre Art liebenswürdig, und auf ihre Artauf der Suche nach etwas, was ihrem Leben wieder Sinn gibt. Zudem sind sie herrlich klischeelos dargestellt, und haben alle etwas individuell träumerisches an sich. Dazu kommt noch Murakamis unvergleichliche Erzählart, mit der unterschwelligen Melanchonie, die dazu verführt, das Buch in einer Nacht zu verschlingen, und sich danach zu wünschen, man könnte auch um 3 Uhr morgens in eine Bar gehen. nur um zu hoffen, dass man auch von einem Posaune spielendem Studenten angesprochen wird.

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