Blinde Weide, schlafende Frau

von Haruki Murakami 
4,0 Sterne bei113 Bewertungen
Blinde Weide, schlafende Frau
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Neue Kurzmeinungen

BuchHanss avatar

Ich bin kein Fan von Kurzgeschichten, aber diese haben es mir angetan!

ResaPlantagenets avatar

Eine wunderbare Sammlung an Geschichten, um sich in Murakamis Welt zu verlieren.

Alle 113 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Blinde Weide, schlafende Frau"

Murakamis wundersame Welt – Gedichte aus drei Jahrzehnten

Neues aus der Feder des großen japanischen Erzählers: Zwei verliebte Teenager betrachten im Zoo ein junges Känguruh und entdecken in dessen Jugend sich selbst. Auf dem Weg zu einem Vorstellungsgespräch streitet ein Mann mit dem Türhüter über das Passwort. Ein Nachtwächter entwickelt nach der Begegnung mit einem Geist Scheu vor Spiegeln. Diese und viele weitere zauberhafte Geschichten entführen den Leser in eine Welt voller Wunder und Absurditäten, eine Welt, die niemand kennt und die dennoch seltsam vertraut erscheint.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442736881
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:409 Seiten
Verlag:btb
Erscheinungsdatum:04.08.2008

Rezensionen und Bewertungen

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    The iron butterflys avatar
    The iron butterflyvor 5 Jahren
    Der Herrscher des Unterbewusstseins

    In "Blinde Weide, schlafende Frau" wurden 24 Kurzgeschichten aus verschiedenen Murakami-Epochen zusammengefasst. Die 24 Kurzgeschichten ähneln den 24 Stunden eines Tagesverlaufs mit unterschiedlichstem Lichteinfall und stimmungsschwankender Ausprägung, mal ruhig und melancholisch, dann wieder beunruhigend, alptraumartig. Aus manchen, wie z.B. Glühwürmchen wurden Romane, in diesem Fall "Naokos Lächeln".
    Für mich zeigt Murakami auch mit seinen Kurzgeschichten, wie gekonnt er unsere Abgründe zu beleuchten vermag. Wie ein Herrscher über Unterbewusstsein und Vorstellungskraft erzählt er surreale Traumbilder ohne seine Protagonisten zu entblößen. Verletzlichkeit ist bei ihm nie Schwäche, Einsamkeit nie anstössig. Ich mag sein Begehren, seine Sehnsüchte, die Tiefe der Gefühle, Gefühle, die verweilen ohne sich rechtfertigen zu wollen.

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    wunderfitzs avatar
    wunderfitzvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Murakami schafft es, selbst den alltäglichsten Dingen ihre Banalität zu nehmen und ihnen wieder etwas Magie einzuflößen.
    Wie aus einem surrealen Traum...

    Blinde Weide, schlafende Frau – allein schon der Titel dieser Kurzgeschichtensammlung lässt einen aufhorchen und weckt allerhand Assoziationen. So wie dieser Titel sind auch die Geschichten in diesem Buch. Geschichten, die einen in verborgene Welten entführen, in denen auf den ersten Blick alles ganz alltäglich und geradezu banal wirkt – doch wer Murakami kennt, weiß, hier ist nichts so wie es scheint. 
    Die Geschichten entwickeln sich oft ganz anders als es sich zu Beginn vermuten lässt, umhüllen uns mit ihrer dichten Atmosphäre, lullen uns ein oder stöbern uns auf, machen stutzig, wecken Erinnerungen an längst vergessene Tage, lassen uns grübeln, verführen und irritieren uns und zeigen uns verborgene Orte von surrealer Schönheit – und nach jeder beendeten Geschichte fühlt man sich, wie gerade erst aus einem merkwürdigen Traum erwacht. Die Buchstaben tanzen noch vor den Augen, ein schaler Geschmack auf der Zunge, man versucht vergeblich, das eben Erlebte irgendwie im Kopf zu ordnen und ihm einen Namen zu geben – und alles wirkt mit einem Mal ein bisschen… magischer? 

    Murakami schafft es auch in seinen Kurzgeschichten, dem Alltag seine Banalität zu nehmen und ihm etwas… Besonderes… zu verleihen, das sich nicht mit Worten beschreiben lässt. Die Geschichten lassen einen ein wenig verwirrt zurück und lassen sich schlecht einordnen und dennoch habe ich mich in diesem Buch sehr wohl gefühlt und habe es genossen, all die verschiedenen Ideen und Funken und Sinneseindrücke auf mich wirken zu lassen. Der allerletzte Funke hat für mich persönlich dann doch noch gefehlt, deshalb „nur“ 4 Sterne.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Blinde Weide, schlafende Frau" von Haruki Murakami

    Murakami ist immer gut, bei den Kurzgeschichten gehen die Meinungen allerdings manchmal auseinander. Natürlich entwickeln sie nicht den Sog der großen Romane, die durch Murakamis spezielle Erzähltechnik süchtig machen und in den Bann ziehen. Die Kurzgeschichten wirken wie ein Ideenlabor des japanischen Schriftstellers. Sie wirken leichter, eher irritierend als verstörend, eher witzig als tief-philosophisch. Dennoch, gerade am Stück gelesen ein interessanter und unterhaltsamer, oft bezaubernder Einblick in die Ideenwelt Murakamis.

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    ralluss avatar
    rallusvor 9 Jahren
    Rezension zu "Blinde Weide, schlafende Frau" von Haruki Murakami

    Eigentlich kann Haruki Murakami seine Eigenschaften, das langsame dahinsiechen in unserer Gesellschaft, das Alleinsein am besten in seinen Romanen entwickeln. Seine Kurzgeschichten sind deshalb Splitter seiner Themen, manchmal besser manchmal weniger, aber immer interessant und ein Einstieg wert!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 9 Jahren
    Rezension zu "Blinde Weide, schlafende Frau" von Haruki Murakami

    Murakami ist und bleibt ein Romancier. Kurzgeschichten sind nicht sein Ding. Man merkt jedes mal am Anfang einer Geschichte, dass die sehr ausbaufähig ist. Dann in der Mitte verstrickt er sich immer in Details und kommt dann drauf, dass er irgendwann zum Schluss kommen muss und hackt die Geschichte jedes mal hässlich ab. Ich finde Murakami zwar immer noch toll, aber Kurzgeschichten werde ich von ihm keine mehr lesen.

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    Marcelvor 9 Jahren
    Rezension zu "Blinde Weide, schlafende Frau" von Haruki Murakami

    »Einen Roman zu schreiben bedeutet eine Herausforderung für mich, Kurzgeschichten zu schreiben ein Vergnügen«, heißt es im Vorwort zu Haruki Murakamis Kurzgeschichtensammlung »Blinde Weide, schlafende Frau«. Und auch das Lesen der großen, bunten Murakami-Wundertüte gestaltet sich als ein Vergnügen. Denn nicht nur Romane kann der japanische Autor schreiben.
    Rezension weiterlesen: http://readit.korsti.de/794/haruki-murakami-blinde-weide-schlafende-frau-rezension

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    Klanikas avatar
    Klanikavor 9 Jahren
    Rezension zu "Blinde Weide, schlafende Frau" von Haruki Murakami

    Schöne Kurzgeschichten mit sehr unterschiedlichen Themen und unterschiedlichen Hauptpersonen. Kann man super lesen, wenn man nur ca. 30-40 Minuten Zeit am Stück lesen möchte und eine abschließende Geschichte bevorzugt.

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    Lyzs avatar
    Lyzvor 10 Jahren
    Rezension zu "Blinde Weide, schlafende Frau" von Haruki Murakami

    Ein wundervolles Buch, dass nachdenklich macht. Sehr intelligent und mit sehr viel Herz geschrieben, ein Buch dessen Handlung und Message hängen bleibt. Auch in Englisch sehr gut zu lesen

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    BuchHanss avatar
    BuchHansvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich bin kein Fan von Kurzgeschichten, aber diese haben es mir angetan!
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    ResaPlantagenets avatar
    ResaPlantagenetvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine wunderbare Sammlung an Geschichten, um sich in Murakamis Welt zu verlieren.
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