Haruki Murakami Colorless Tsukuru Tazaki and His Years of Pilgrimage

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Inhaltsangabe zu „Colorless Tsukuru Tazaki and His Years of Pilgrimage“ von Haruki Murakami

Tsukuru Tazaki had four best friends at school. By chance all of their names contained a colour. The two boys were called Akamatsu, meaning 'red pine', and Oumi, 'blue sea', while the girls' names were Shirane, 'white root', and Kurono, 'black field'. Tazaki was the only last name with no colour in it. One day Tsukuru Tazaki's friends announced that they didn't want to see him, or talk to him, ever again. Since that day Tsukuru has been floating through life, unable to form intimate connections with anyone. But then he meets Sara, who tells him that the time has come to find out what happened all those years ago.

Nettes, flüssiges Buch über das Erwachsen werden, aber es blieb leider etwas farblos.

— Sakuko
Sakuko
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  • Das Buch ist wie der Protagonist etwas farblos.

    Colorless Tsukuru Tazaki and His Years of Pilgrimage
    Sakuko

    Sakuko

    13. February 2016 um 16:12

    Ich habe mich sehr auf dieses Buch von Murakami gefreut, die Geschichte hörte sich geheimnisvoll an und hat mich neugierig gemacht. Sprachlich ist Murakami wie immer mitreißend, er erzählt wunderbar interessant und fließend. Beim lesen wird einem nie langweilig. Leider konnte diese Geschichte für mich da nicht mithalten. Die Geschichte erzählt das Leben von Tsukuru Tazaki von seiner High School Zeit in seiner Clique aus 5 Freunden bis hin zum 38 Jährigen im Berufsleben. Tsukuru ist ein farbloser Charakter. Er hat nur ein Interesse, Bahnhöfe, das er zu seinem Beruf macht. Er scheint keine Hobbies zu haben, keine besonderen Eigenschaften oder tiefe Gefühle, was er auch gelegentlich lamentiert. Das ist schon Absicht so, und ein relevanter Teil der Geschichte, leider macht es die ganze Sache nicht interessanter. Die Geschichte besucht verschiedene Stationen in seinem Leben. Es geht um das Erwachsen werden, Vergangenheitsbewältigung, Freundschaft. Einige Teile scheinen keine für mich verständliche Pointe zu haben, sie sind einfach da. Die Geschichte von Haidas Vater habe ich z.B. gar nicht einordnen können. Ich weiss nicht, warum sie in dem Buch ist. Auch die Auflösung des ganzen Mysteriums ist ultimativ nur halbherzig, man erfährt ein paar Dinge, aber letztendlich weiss man nur wenig mehr als vorher, es eröffnen sich statt dessen nur mehr Fragen die nie beantwortet werden. Der eigentliche Punkt des Buches ist Tsukurus innere Entwicklung, die für mich leider einfach nicht nachvollziehbar oder relevant war. Ich habe da keine Überschneidungen oder Offenbarungen für mich selbst herausholen können. Diese Person, obwohl sie mir in eigenen Punkten eigentlich ähnelt, war für mich einfach zu fremd, zu distanziert beschrieben. Was ich auch sehr schade fand, ist das dieses Buch rein realistisch ist. Mystische und magische Elemente, wie sonst in Murakamis Büchern waren auf Erzählungen und Träume beschränkt.

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