Haruki Murakami Der Elefant verschwindet

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Inhaltsangabe zu „Der Elefant verschwindet“ von Haruki Murakami

Fantastische Geschichten voller Magie und Sprachgewalt
Das Gitter ist geschlossen, doch der Elefant ist verschwunden, zur Bestürzung der ganzen Stadt. Nur einer ahnt, was passiert ist.
Ein nächtlicher Anfall von Heißhunger und ein übermütig geplantes Verbrechen enden ganz anders als vorgesehen: so anders, dass sie Jahre später eine unvermutete Auferstehung erleben. Und eine Frau in den besten, ödesten Verhältnissen erkennt in der eigenen Schlaflosigkeit ein berauschendes Geschenk …

Mal etwas anderes...

— MissRichardParker

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  • Unstillbarer Hunger nach dem Leben

    Der Elefant verschwindet

    The iron butterfly

    18. November 2016 um 13:41

    Achtmal Murakami im sehr essentiellen Kurzgeschichten-Format; Stories, die man, wie z.B. „Der Aufziehvogel“  oder „Die Bäckereiüberfälle“  auch im Langformat genießen kann. Unter dem Titel einer dieser Stories „Der Elefant verschwindet“ wurden die Appetithäppchen gebunden und stehen zum freigeistigen Konsum zur Verfügung. Wobei dies in Murakamis Fall dringlich mit Entschleunigung und Achtsamkeit in Verbindung gebracht werden soll. Unzweifelhaft kann festgestellt werden, dass bei Herrn Murakami der Gehalt in jeder Szene, in jedem Satz zu finden ist und sich nicht in einem Hoch irgendeines Stimmungsbogens konzentriert. Seine elegante Denkweise umschmeichelt dich und zieht dich mit ihrer atemberaubenden Bescheidenheit in einen Bann, der dich auf eine gefährliche Ebene transportiert. Entsetzlich von dort zu sehen, wie wir uns von den bunten Scheinwelten konsumieren lassen…go for bling-bling and connectivity. Bereise Murakamis Zwischenwelten und fühl dich frei dein Bewusstsein zu benützen.

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  • Rezension zu "Der Elefant verschwindet" von Haruki Murakami

    Der Elefant verschwindet

    HomersEvil

    Gibt es möglicherweise Menschen, die in der Gegend herumfahren und nach Scheunen suchen, ganz gewöhnlichen alten Scheunen, nur um sie niederbrennen zu können? Und wie wahrscheinlich ist es durch einen Überfall auf einen Bäcker einen Fluch zu brechen? Ist es normal wenn man eines Tages bemerkt, dass man nicht mehr zu schlafen braucht. Müdigkeit, Träume, Erholung scheinen einfach nicht mehr notwendig. Oder ist unsere Existenz auch nicht mehr als ein Traum? Vielleicht braucht unsere Welt ja einen Mechanismus damit sie funktioniert. Wie eine Feder, die aufgezogen werden muss. Vielleicht verschwindet alles was nicht mit dieser Feder aufgezogen wird. „Früher hatten wir einmal eine Katze, die plötzlich verschwand“, sagte sie nach einer ganzen Weile. „Aber ob eine Katze oder ob ein Elefant verschwindet, ist ein ziemlicher Unterschied.“ Vergaß am Ende der Aufziehvogel die Feder aufzuziehen? Haruki Murakami präsentiert dem Leser acht sehr kurzweilige und vor allem sehr ungewöhnliche und leider auch viel zu kurze Einblicke in das alltägliche Leben von Menschen, wie wir sie zu jederzeit, überall und in jedem Land antreffen könnten. Allein die Tatsache, dass etwas verschwindet, ein Mensch, ein Gedanke, ein Gegenstand, ein Tier oder auch ein Gefühl, scheint die einzige Konstante in diesen Geschichten zu sein. Und doch steckt auch in jeder dieser Geschichten diese unbeschreibbare Atmosphäre, die Murakamis Erzählungen so sonderbar real und gleichzeitig wunderbar fantastisch erscheinen lassen. Beinahe wie das Gefühl eines verschwimmenden Traumes, kurz nach dem Erwachen.

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    • 2
  • Großer Meister kleiner Andeutungen

    Der Elefant verschwindet

    BrittaRoeder

    Eher unauffällig und nahezu austauschbar sind die Kulissen, in denen Murakami seine Geschichten platziert. In fast jeder Großstadt könnten sie stattfinden und dass er als Japaner sie in Japan ansiedelt, könnte man fast überlesen. Und genau darum geht es auch. Die Welt, in der sich Murakamis Figuren bewegen ist starr und zwingt ihren Bewohnern ein eher eintöniges Leben auf, lässt sie sich wie Aufziehvögel fühlen. Kein Wunder, dass sie gegen die diktierte Langeweile aufbegehren. Der eine etwas heftiger, der andere eher in introvertierter Form. Die vorliegende Kurzgeschichten-Sammlung liefert völlig unterschiedliche Beispiele solchen Aufbegehrens: Mal reagieren die Figuren heftig (mit einem Überfall auf ein Fastfood-Restaurant in 'Der Bäckereiüberfall' oder als Brandstifter in der Erzählung 'Scheunenabbrennen'), mal völlig introvertiert (in 'Schlaf'). Doch so umwerfend die Veränderungen auch sein mögen, selbst wenn Murakami einen kompletten Elefanten verschwinden lässt, am Ende bleibt dann doch alles wie es war. Bei alledem kommt Murakamis Sprache angenehm unaufdringlich daher. Mit präzisen Worten, denen man leicht folgen kann, schafft er atmosphärisch stimmige Bilder, die er selbst mit oft nur kleinen Andeutungen unterwandert. So verleiht er scheinbar Alltäglichem eine ganz eigene unverwechselbare manchmal auch unergründliche Note, durch die die große Tragödie des Seins aufblitzt. Murakamis Geschichten sind einfach zu lesen, aber nicht immer einfach zu verstehen. Für eine Leserschaft, die dennoch bereit ist, sich auf solchen nicht immer eindeutigen Pfaden zu bewegen, ist Murakamis Prosa eine echte Bereicherung.

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    • 4
  • Murakami für Zwischendurch

    Der Elefant verschwindet

    katYES

    05. January 2014 um 15:57

    In diesem kleine Buch kann man sich kurzzeitig verlieren und den Alltag vergessen. Der Autor spielt mit den Erwartungen der Leser und schafft Situationen, die einfach nur einnehmend sind. Es ist intelligent und konnte mich noch überraschen. Mir gefällt besonders, dass der Autor seine Leser im Ungewissen lässt und keine Antworten auf die vielen Fragen gibt, die beim Lesen seiner Texte auftauchen. Murakami erschließt sich einem nicht sofort, er will entdeckt werden. Erst wenn man seine geradlinigen Erwartungen abschüttelt und sich ganz offen an die Lektüre dieses Buches begibt, wir man seine Freude daran finden und sich genüsslich in seiner Welt verlieren. Ich habe meine auf jeden Fall gefunden.

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  • Einzeln gut, zusammen ungenügend

    Der Elefant verschwindet

    AiyanaWithbat

    13. December 2013 um 16:26

    Ein sehr spezielles Buch, welches aus Kurzgeschichten besteht, die einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen. Diese Kurzgeschichten haben augenscheinlich nichts miteinander zu tun. Wenn es doch so ist, dann ist es schwierig zu erkennen, da in dem Buch kaum Namen vorkommen. Man kann die Leute nur unterscheiden an ihren Berufen, ob sie Familie haben oder an ihrem Verhalten. Jede einzelne Geschichte regt einem zum Nachdenken an, doch jedes Ende ist unbefriedigend.

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  • Etwas Besonderes

    Der Elefant verschwindet

    MissRichardParker

    17. July 2013 um 10:26

    In den Geschichten in diesem Buch kann man sich herrlich verlieren und liest immer und immer weiter. Phantasievoll, schräg, witzig... Ein Lesevergnügen der besonderen Art!

  • Leserunde zu "Rache ist eine schwere Schaufel" von Niklas Peinecke

    Rache ist eine schwere Schaufel

    NiklasPeinecke

    Willkommen zu meiner ersten Leserunde hier auf Lovelybooks! Ich würde mich freuen, wenn ihr mit mir meine Kurzgeschichtensammlung Rache ist eine schwere Schaufel lesen wollt. Gesammelt habe ich darin die meisten meiner seit 2005 erschienenen Kurzgeschichten und Erzählungen. Das meiste ist Science-Fiction, aber es ist auch eine Elfpunk-Geschichte dabei (Elfpunk ist ein seltsames Subgenre, das mal von Michael Swanwick erfunden wurde und ein paar Merkmale von Cyberpunk und Fantasy vereint - so ähnlich wie Shadowrun) und zwei lange Steampunk-Erzählungen. Viele der Geschichten wurden für den einen oder anderen SF-Preis nominiert, oder ich habe sie eingefügt, weil sie bei Lesungen immer gut ankamen. Es gibt lustige und ernste Geschichten, es geht natürlich am Rande immer auch um Technik, aber eigentlich habe ich festgestellt, dass ich sehr oft über Liebe schreibe - das hätte ich vor ein paar Jahren nie gedacht. Ich muss noch sagen, dass ich hier neu bin, also habt Nachsicht mit mir, wenn ich irgendwas falsch mache. So weit ich das verstanden habe, gibt es erstmal eine Anmelderunde. Ich kann für die ersten 15 Teilnehmer ein Leseexemplar verschenken. Nennt mir dazu einfach hier im "Anmelden"-Thema euer erstes SF-Buch, das ihr gelesen habt (und wie es euch gefallen hat)! Da es mein Buch bisher nur als E-Book gibt, müsst ihr mir am besten gleich mitteilen, ob ihr ein Mobi (für Kindle) oder ein ePub (für alle anderen Reader) möchtet. Start der Anmeldung und vergabe der Freiexemplare ist ab sofort bis zum 19. Februar. Anfangen mit der eigentlichen Leserunde wollte ich am 20. Februar, also ist noch ein wenig Zeit. Über das Buch informieren könnt ihr euch bei Amazon oder Beam E-Books, wo es auch Leseproben dazu gibt. Die erste Kurzgeschichte als Leseprobe gibt es zum Beispiel hier. Mehr Infos zu mir findet ihr in meinem Blog Semantomorph.

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    • 51
  • Rezension zu "Der Elefant verschwindet" von Haruki Murakami

    Der Elefant verschwindet

    rumble-bee

    29. June 2012 um 19:51

    Können Sie vielleicht gerade nicht schlafen? Oder ist ihre Katze davongelaufen? Bekommen Sie öfters seltsame Telefonanrufe, oder fragen sich, warum Sie überhaupt Beziehungen zu anderen Menschen unterhalten? Misstrauen Sie öfters Ihrer Erinnerung? Haben Sie ein Faible für das Skurrile, Phantastische, oder schlicht das Unwahrscheinliche? Oder, um die Sache einmal abzukürzen - wollen Sie mal wieder richtig gute Geschichten lesen, bei denen das Einschalten des Hirns allerdings Grundvoraussetzung ist? Dann dürften Sie bei diesem Band bestens aufgehoben sein. Ich habe diesen ein wenig herausfordernden Band zum ersten Mal vor ein paar Jahren gelesen, und bin erstaunt, wie neu er mir nun bei der zweiten Lektüre scheint. Doch das halte ich erstmal für ein Qualitätsmerkmal. In der Tat glaube ich, dass man mit einer einmaligen Lektüre diesen gehaltvollen Stories nicht gerecht wird. Man kann sich ihnen aber durchaus nähern. Sofern man gewillt ist, auch hinter die doppelten Böden und versteckten Falltüren zu schauen, heißt das. Ein wenig lesen sich die hier versammelten 8 Geschichten wie ein Reigen. Denn gewisse Motive tauchen in allen Geschichten immer wieder auf, und ziehen sich wie hauchdünne, geheimnisvolle Fäden durch das Buch. Da wäre zum Beispiel die eingangs erwähnte, verschwundene Katze. Schlaflosigkeit, und verschwommene Erinnerungen, wären ein zweiter Punkt. Auch geheimnisvolle Telefonanrufe gibt es hier öfters. Begegnungen mit seltsamen Menschen sowieso, des weiteren weinende Frauen, verloren geglaubte Erinnerungen, traumgleiche Sequenzen - und mittendrin immer wieder Helden, die sich ihrer eigenen Rolle nicht ganz sicher sind. Das liest sich im ersten Anlauf bisweilen ein wenig skurril, ist bei näherem Hinsehen aber oft auch komisch - auf eine sehr verschrobene Art. Freunde von Monty Python, Douglas Adams oder Arto Paasilinna sind hier gar nicht mal so falsch. Auf ein Sperrfeuer an Schenkelklopfern darf man hingegen nicht hoffen; dafür ist sich Murakami mit Recht zu schade. Für den erfahreneren Murakami-Leser bietet sich hier zudem die Möglichkeit, im Fundus seiner Ideenwerkstatt zu stöbern, und zu untersuchen, wie manche Ideen zu seinen großen Romanen entstanden sind. Die erste Geschichte beispielsweise wurde später zur Eingangssequenz des Buches "Mister Aufziehvogel". Und die titelgebende Geschichte, "Der Elefant verschwindet", riecht von der Atmosphäre her ganz entschieden nach einem Film von David Lynch. Das Buch ist für mich ein wahres Labyrinth, und immer wieder spannend. Für Murakami-Neulinge vielleicht weniger geeignet - aber eine wahre Oase für alle, die von den Hera Linds, Tommy Jauds und Daniel Glattauers dieser Welt von Herzen die Nase voll haben. [siehe auch: buchpiraten.blogspot.de]

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  • Rezension zu "Der Elefant verschwindet" von Haruki Murakami

    Der Elefant verschwindet

    Lax

    28. August 2011 um 12:42

    Neun Erzählungen über verschwindende Elefanten, Aufziehvögel und andere Kuriositäten, lassen den Leser in die surreale, philosophische Welt von Murakami eintauchen und dabei ist gute Unterhaltung garantiert. „Was zu nahe ist, sieht man nicht.“ Dieser Satz aus einer Erzählung von Haruki Murakami findet sich in dem Band „Der Elefant verschwindet.“ Und dieser Satz könnte für alle neun Geschichten gelten, die von gewöhnlichen Menschen mit einem Faible für gesunde Ernährung, Zigaretten, Alkohol und Musik handeln. Der Beruf, der Menschen spielt kaum eine Rolle, sie sind Autoren, PR-Manager oder Arbeitslos und leben „…in einer auf Nützlichkeit ausgerichteten Welt.“ Es ist eine eintönige, langweilige Welt. Doch manchmal bekommt diese Welt einen Riss. Sei es durch Anrufe von wildfremden Frauen, Wagnermusik in einer Bäckerei oder das spurlose Verschwinden eines Elefanten aus seinem Gehege. „Der Lauf der Welt wurde durch das Verschwinden eines Elefanten und eines Pflegers in keiner Weise beeinträchtigt.“ Doch es beeinträchtigt das Leben der Protagonisten. Sie begeben sich auf die Suche, wie so viele Figuren von Murakami und diese Suche gibt dem Leben einen Sinn, wie Murakami in einem Interview erklärte. „Manchmal habe ich das Gefühl, als verlören die Dinge um mich herum ihr eigentliches, ihnen angemessenes Gleichgewicht.“ In der längsten Erzählung des Bandes, „Schlaf“ findet eine Hausfrau seit siebzehn Tagen keinen Schlaf mehr. Während ihre Umgebung davon nichts mitbekommt, lebt sie ihr gewöhnliches Leben einfach weiter, doch Nachts beginnt ihr zweites, wahres Leben. „Mit jedem Lesen machte ich neue Entdeckungen.“ Und sie beginnt über ihr Leben und den Schlaf nachzudenken. Und wie die Frau, die durch mehrmaliges lesen von Tolstois „Anna Karenina“, viele Einzelheiten in dem Roman entdeckt, muss auch der Leser manche Geschichten von Murakami mehrmals lesen, um die versteckten Hinweise in den Geschichten zu entdecken. Dabei ist es gar nicht so wichtig zu einem Ergebnis zu kommen. Die Geschichten bieten gute Unterhaltung und der Akt des Suchens oder Nachdenkens ist das Wichtigste, um der trüben Wirklichkeit zu entkommen. Ansonsten besteht die Gefahr, nur noch eine Maschine zu sein, die einzig ihre Arbeit verrichtet und dabei gar nicht merkt, dass sie eigentlich ein Mensch ist. „So verlieren sich unsere Worte, und irgendwann verschwimmen unsere Träume.“ Die erste Geschichte des Bandes „Der Aufziehvogel und die Dienstagsfrauen“ hat Murakami zu dem Roman „Mister Aufziehvogel“ ausgearbeitet. Haruki Murakami wurde 1949 geboren und hat bis heute mehrere Roman und Erzählungen veröffentlicht, die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurden.

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  • Frage zu "1Q84. Buch 3" von Haruki Murakami

    1Q84. Buch 3

    MaryPoppins

    Guten Morgen ihr Lieben, meine Tochter würde gerne Haruki Murakami lesen. Welches Buch könnt ihr als Einstieg empfehlen?

    • 6
  • Rezension zu "Der Elefant verschwindet" von Haruki Murakami

    Der Elefant verschwindet

    schneespur

    20. March 2011 um 22:26

    Was mir gefallen hat, ist, wie Murakami Traum mit Realität vermengt, wie er seine Figuren einem irrealen Erlebnis aussetzt, das ihr alltägliches Leben durcheinanderbringt, bisweilen auf beunruhigende Weise, in anderen Fällen aber auch auf eine befreiende Art. Dennoch haben mich nicht alle Geschichten überzeugt; bei manchen blieb für mich etwas unklar, worauf das Ganze hinführen soll. Schön zu lesen war es trotzdem.

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  • Rezension zu "Der Elefant verschwindet" von Haruki Murakami

    Der Elefant verschwindet

    queen-mom

    19. May 2010 um 18:40

    Murakami hat schon Besseres geschrieben!
    Wenn man Mister Aufziehvogel schon gelesen hat, kann oder muss man die ersten 44 Seiten überspringen. Frage mich, ob das erste Kapitel daraus wirklich in einem Buch mit Kurzgeschichten vertreten sein muss.

  • Rezension zu "Der Elefant verschwindet" von Haruki Murakami

    Der Elefant verschwindet

    rawatta

    07. April 2010 um 23:16

    Eine Sammlung von Kurzgeschichten, z.B. das erste Kapitel des Romans "Der Aufziehvogel", oder die Geschichte der Frau die nicht mehr schlafen konnte....oder Bäckereinüberfall...
    Angenehm zu lesen, wer Haruki Marakami mag, wird auch dies mögen...

  • Rezension zu "Der Elefant verschwindet" von Haruki Murakami

    Der Elefant verschwindet

    Anita27a

    16. February 2010 um 09:07

    8 kurze, schräge, sehr fantasievolle Geschichten. Schräg, humorvoll, teils mit melancholischem Ausgang. Für mich war es ein sehr kurzweiliges Lesevergnügen und ich kann Herrn Murakami nur empfehlen.

  • Rezension zu "Der Elefant verschwindet" von Haruki Murakami

    Der Elefant verschwindet

    Angizia

    25. December 2009 um 02:31

    Es handelt sich um ine Sammlung von 8 Kurzgeschichten von Haruki Murakami. Darunter unter anderem "Schlaf" oder Kapitel 1 aus dem Buch "Mister Aufziehvogel". Zwei Leute die unbedingt zum zweiten mal eine Bäckerei überfallen müssen, aber bei einem McDonalds landen etwa, oder der verschwundene Elefant der samt Pfleger unauffindbar ist.. dann wieder die Frau die keinen Schlaf findet.. der Mann der seine Katze vermisst.. lauter Geschichten, die einem Traumbilder in den Kopf setzen auf die man sich wirklich einlassen muss, um zumindest das Gefühl zu haben, es halbwegs zu verstehen. Wer das kann, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Man kann jedenfalls aus jeder Geschichte etwas für sich selbst mitnehmen, sofern man das will. 4 Punkte hat es auf jeden Fall verdient.

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