Haruki Murakami Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt

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Inhaltsangabe zu „Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt“ von Haruki Murakami

Geschenkausgabe im kleinen Format, bedrucktes Ganzleinen mit Lesebändchen. Tokyo, ferne Gegenwart: Zwischen Wirklichkeit und virtueller Realität. Datendiebstahl ist an der Tagesordnung: Einem genialen greisen Wissenschaftler ist es gelungen, bei einer Gruppe professioneller Datenfälscher eine Gehirnwäsche durchzuführen. Er entnimmt ihnen Informationen, die er in Gehirne von unwissenden Versuchspersonen einspeist. Der 35-jährige Held und Ich-Erzähler ist der Einzige, der die Prozedur überlebt. Fortan versucht er, die dunklen Machenschaften des Professors mit allen Mitteln zu durchkreuzen …

Mein persönliches Buch der Bücher!

— GuidoVobig

Genial !! Eine derart genial-surreale Welt fand ich bisher noch nie !

— BuchHans

Philosophische Themen verpackt in einen spannenden Roman

— laraelaina

Wieder ein Buch von Murakami das mich begeistert hat.

— Rija21

Hat mir nicht so sehr zugesagt wie andere Werke von Murakami.

— ResaPlantagenet

Skuril - toll geschrieben

— Sliyce

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  • Philosophische Einsichten verpackt in einen spannenden Thriller mit Fantasy-Elementen

    Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt

    laraelaina

    08. May 2017 um 14:54

    In zwei allmählich ineinanderfließenden Handlungssträngen wird der Protagonist aufgespalten in das Bewußte (die vermeintliche Realität, Physis) und das Unterbewußte (der abgegrenzte Bereich hinter der Mauer, Psyche), ohne dass er das zunächst selbst erkennt. Indem Teile seiner Psyche abgetrennt werden (Schatten, Seele), könnte der Protagonist den unveränderlichen Zustand der Ewigkeit erreichen, frei von menschlichen Schwächen und Gefühlen.Auf dem Weg zu diesem Zustand muss der Protagonist aber allerlei Gefahren über sich ergehen lassen und Selbstzweifel bekämpfen. Ob er das dann aber erreicht, bleibt bis zum Ende offen.Meisterhaft formuliert und überaus spannend erzählter Roman mit Fantasy-Elementen und Thrillerkomponenten.Anspruchsvoll, regt zum Nachdenken an.Unbedingte Leseempfehlung.

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  • Wohl ein typischer Murakami

    Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt

    skywatcher

    10. January 2017 um 11:14

    Ich habe noch nicht viel von Murakami gelesen, aber wenn die Rezensenten vor mir schreiben, dass es ein typisches Murakami-Buch ist, dann mag ich seinen Stil! "Hard-boiled Wonderland" und "Das Ende der Welt" (als Buch in einem Titel) sind zwei Geschichte, die eine inHard-boiled Wonderland spielt im realen Tokio, und es geht wieder um einen Japaner, der etwas einsam ist (dem das aber nichts ausmacht), der viel arbeitet und nur seine Ruhe haben will. "Das Ende der Welt" war für mich zT etwas schwer zu folgen, und ehrlichgesagt habe ich mich oft über die Kürze dieser Kapitel gefreut. Nichtsdestotrotz konnte ich beobachten, dass mich die beiden Geschichten in einen Sog gezogen haben und ich es kaum erwarten konnte, in diese surreale Welt abzutauchen. Vielleicht ist das der Sinn von Murakami-Büchern? In fast jedem Kapitel gibt es einen klugen und/oder sehr detaillierten Satz, weshalb das Buch für mich lesenswert ist.Ich werde das Buch nach einer Zeit noch einmal lesen und schauen, ob es mir neue Aspekte und Zusammenhänge aufzeigt. Auf jeden Fall hat es Lust auf mehr Murakami gemacht!

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  • Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt

    Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt

    Sliyce

    12. January 2016 um 23:32

     

  • Ein skurriles Erlebnis - auf Dauer nichts für mich

    Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt

    hexepanki

    21. December 2015 um 17:58

    „Ja, weißt du denn nicht? Hier ist das wahre Ende der Welt. Wir sind dazu verdammt, für immer hierzubleiben.“ Inhalt: Der namenlose Protagonist wird als Kalkulator in das unterirdische Büro eines skurrilen Professors beordert, um dort Daten zu verarbeiten. Dies ist der Beginn einer ganzen Reihe ungewöhnlicher Ereignisse, die ihn schließlich auf das verrückteste Abenteuer seines Lebens schicken. Parallel lernt „der Traumleser“ am Ende der Welt seine neue Heimat kennen. Die Stadt ist perfekt konstruiert, jeder hat eine Aufgabe, es gibt keinen Hass, keinen Neid, aber wenn man die Stadt einmal betreten hat, kann man sie nie mehr verlassen.   Meinung: Ich finde es sehr schwierig zu diesem Buch eine Rezension zu verfassen. Es war mein erster Murakami und obwohl ich ihn spannend fand, wird es wohl vorerst auch mein letzter gewesen sein. Die Sprache ist gut gewählt und die Geschichte lässt sich leicht und flüssig lesen, ohne dabei platt zu wirken. Murakami umwebt den Leser gekonnt mit seiner konstruierten Welt, so dass man sich bald wie zu Hause fühlt. Die Protagonisten bleiben namenlos und werden nur durch Etiketten benannt – der Kalkulator, der Professor, das dicke Mädchen. Das hat einen eigenartigen Reiz und fällt einem beinahe erst hinterher auf, wenn man überlegt, wie der Antiheld der Geschichte wohl hieß. Die Charaktere werden auf wenige Einzelheiten und sehr begrenzte Schlüsselerlebnisse reduziert. Das wiederum ist so gut umgesetzt, dass ein Mehr an Tiefe beim Lesen nicht fehlt. Der Anfang ist recht verwirrend. Im Wechsel spielt die Handlung in zwei Welten, die beide anfangs große Rätsel aufgeben. Beide Geschichten sind allerdings so spannend oder interessant aufgebaut, dass man unbedingt wissen möchte, wie die Geschichten sich weiterentwickeln und was hinter dem ganzen steckt. Die technischen Erklärungen, für die von Murakami geschaffenen Datenverarbeitungsmethoden, waren für mich schwierig nachzuvollziehen, aber die Skurrilität der Geschehnisse haben dafür wieder entschädigt. Viele grundlegende Fragen werden angedeutet und regen zum Nachdenken an – was wären wir ohne Seele, ohne Liebe, ohne Erinnerung? Wäre eine perfekte Welt ohne Hass, Neid und Armut es wert, auf diese Dinge zu verzichten? Leider war ich am Ende etwas enttäuscht, da ich auf das Finale hin gefiebert habe, die Auflösung mir dann aber gar nicht gefallen hat.   Fazit: Spannend, skurril und abgedreht. Murakami versteht es gekonnt, den Leser in verrückte Welten zu entführen. Dennoch nicht meins und ein enttäuschendes Ende.   Sprache und Stil: 4/5 Charaktere 4/5 Story und Idee: 4/5 Atmosphäre und Umsetzung: 4/5 Gesamt: 4/5

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  • Haruki Murakami auf seinem Höhepunkt!

    Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt

    letusreadsomebooks

    22. April 2015 um 13:58

    Der namenlose Held lebt im Tokyo der nahen Zukunft. Er ist bei einer großen Organisation als Datenwäscher angestellt und lebt sonst ein ruhiges Leben ohne viele soziale Kontakte. Eines Tages wird er von einem alten aber genialen Wissenschaftler in dessen unterirdisches Labor eingeladen. Er soll für den Professor Daten verarbeiten, die der strengsten Geheimhaltung unterliegen. Es sind Forschungsergebnisse, die die Welt aus ihren Angeln heben könnten. Doch dann wird der Professor entführt…. Gleichzeitig befindet sich ein anderer namenloser Mann am Ende der Welt in einer Stadt, die komplett von allem und jedem abgeschnitten ist. Seine Aufgabe ist es, alte Träume zu lesen, doch er hat noch nicht die geringste Ahnung, wie und wozu er das anstellen soll… Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt ist ein meisterhaftes Konstrukt. Am Anfang ist alles noch ziemlich verwirrend, wenn abwechselnd aus den beiden Welten erzählt wird. Dennoch genießt man jede der beiden Geschichten für sich. Ab Seite 250 in etwa lichtet sich der Schleier langsam. Murakami macht erste große Andeutungen und sofort spinnt man seine Vermutungen weiter und überlegt, wie der Rest zusammenhängen könnte. Spätestens dann ist man völlig gefangen in Murakamis Welten. Der einzige Ausweg: Das Buch bloß nicht beiseite legen und es so schnell wie möglich zu beenden, damit man endlich weiß, wie der Hase läuft! Dieser Roman gilt nicht umsonst als Murakamis Opus Magnum. Alles, was er hier erschaffen hat, lässt sich eigentlich nur mit einem einzigen Wort beschreiben: Genial. Die Idee des Datenshufflings, welches der Protagonist beruflich betreibt, sowie alle damit zusammenhängenden Prozesse, die erst später deutlich werden, sind raffiniert kreiert. (Besonders wenn man bedenkt, dass das Buch von 1985 ist!) Genauso die Art des Traumlesens am Ende der Welt und die Art, auf welche die zwei so unterschiedlichen Welten miteinander verbunden sind. Es ist nicht immer ganz einfach, die Datenverarbeitungen und Erklärungen des Professors zu verstehen, Murakami gibt sich allerdings große Mühe, es so nachvollziehbar wie möglich zu machen. Die Charaktere sind typische Murakami-Charaktere: Einfache, aber intelligente Typen, Menschen wie du und ich. Ihre spezielle Begabung ist ihnen nicht angeboren, sondern wird ihnen erst gegeben. Sie werden durch Schicksal oder Zufall blind ins Abenteuer gestoßen, statt freiwillig den großen Helden spielen zu wollen. Das macht es so schön, ihnen zu folgen, mit ihnen zu zittern und zu bibbern und bis zur allerletzten Seite zu hoffen, dass es gut für sie ausgeht. Sprachlich ist dieser Roman völlig anders als zum Beispiel Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki. Besonders in den Kapiteln, die am Ende der Welt spielen, zeigt Murakami, wie poetisch seine Sprache sein kann: Frühling und Sommer gingen vorüber, und als das Licht matte Klarheit bekam und die ersten Herbstwinde im stockenden Flusswasser kleine Wellen aufwarfen, machte sich der Wandel im Aussehen der Tiere bemerkbar. Die goldenen Stellen tauchten zunächst vereinzelt auf, wie ein paar zufällig und zur Unzeit sprießenden Pflänzchen, doch bald wurden daraus unzählige Fühler, die das kurze Fell durchsetzten, um schließlich alles in leuchtendes Gold zu hüllen. Wer noch keinen Roman von ihm gelesen hat, sollte mit Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt einsteigen – er wird begeistert sein. Wer die Pilgerjahre gern gelesen hat, wird sich ganz neu verlieben. Wer sie nicht mochte, wird seine Meinung über Murakami durch diesen Roman ändern. Sympathische Charaktere, eine tolle Sprache, unglaublich interessant gestaltete Welten und eine Geschichte, die einen bis zur letzten Seite fesselt – das ist Murakamis Meisterwerk.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Es leben die Einhörner!

    Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt

    Hasselnuss

    19. February 2015 um 10:53

      "Hard boiled Wonderland und das Ende der Welt" war mein erster Kontakt mit Murakami. Es dauert nur wenige Sätze bis man von den beiden kapitelweise wechselnden Geschichten eingefangen wird und nicht mehr mit dem Lesen aufhören will.   Das Szenario ist surreal gleich zu Beginn und beginnt fast typisch für Murakami in einem Fahrstuhl der unseren Protagonisten in eine Parallelwelt befördert. Der Weg führt durch eine Art Dschungel, vorbei an einem Fluss und durch einen Wasserfall in das Labor eines mysteriösen Wissenschaftlers. Die Umgebung wird immer skurriler, es herrscht Dunkelheit und am Ende werden wir in einem Tunnel der Tokyoer U-Bahn wieder in die Realität entlassen.   Unser Protagonist hört gerne Musik, vornehmlich Rock'n'roll und trinkt ebenso gerne Whisky, Dinge die sich in Murakamis Büchern schon fast dazu gehören.   Neben dieser schon recht märchenhaften Welt des Wissenschaftlers, kommt in einem zweiten Handlungsstrang eine weitere noch mystischere Welt hinzu. Eine Stadt in der man seinen Schatten verliert, ihn beim Betreten der Welt abgeben muss. Eine Welt umgeben von einer hohen Mauer in der unser Protagonist in der Bibliothek der Stadt die Arbeit eines Traumlesers annehmen wird, einen Traumleser der aus Schädeln Träume lesen muss.   Unser Protagonist bereitet seine Flucht vor, doch er verliert immer mehr den Bezug zur Vergangenheit und zur Realität, Murakami hat eine wunderschöne Sprache, die Geschichte ist sehr verspielt, ab und an sehr schön skurril. Vor allem die Details und genauen Beobachtungen faszinieren einen schnell. Man landet zum Teil in einer Traumwelt mit seltsamen Landschaften und Tieren und sehr sympathischen Charakteren, bis man am Ende immer mehr in eine virtuelle Parallelwelt gerät. Aber es sind ebenso alltägliche Dinge wie das Zubereiten von Essen die durch die wunderbare Sprache sehr, sehr lesenswert sind. Klingt alles verworren? Kann gut sein, man kann Murakami nur schlecht in Worte fassen, seine Welten sind - gerade in diesem Buch - zu phantastisch um ihnen mit einer Kurzusammenfassung gerecht zu werden. Manche Leser sind durch die beiden Stränge der Geschichte vielleicht längere Zeit verwirrt, aber das macht ein gutes Buch ja auch aus, dass es nicht zu offensichtlich ist, wie diese zusammen kommen werden. Und dennoch am Ende finden beide Ebenen zusammen. Inzwischen ist dies mein viertes Buch von Murakami. Es ist noch etwas skurriler und phantasievoller als Kafka am Strand und vielleicht das beste Buch für Murakami Einsteiger.   Das Buch erinnert zu Weilen an Kafka und an Dostojewski. Es ist phantastisch und gleichzeitig existentialistisch. Es ist dabei durchwegs poetisch aber auch gleichzeitig fesselnd und beginnt fast wie ein Kriminalroman. Keine leichte Kost für zwischendurch, aber wer sich auf Murakamis Welten einlässt dem wird eine Geschichte geschenkt, die ihn nicht mehr loslässt.

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  • Von Datenkriegen und Einhörnern - abgedreht und großartig...

    Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt

    parden

    VON DATENKRIEGEN UND EINHÖRNERN - ABGEDREHT UND GROSSARTIG... Tokyo, ferne Gegenwart: Zwischen Wirklichkeit und virtueller Realität. Datendiebstahl ist an der Tagesordnung: Einem genialen greisen Wissenschaftler ist es gelungen, bei einer Gruppe professioneller Datenfälscher eine Gehirnwäsche durchzuführen. Er entnimmt ihnen Informationen, die er in Gehirne von unwissenden Versuchspersonen einspeist. Der 35-jährige Held und Ich-Erzähler ist der Einzige, der die Prozedur überlebt. Fortan versucht er, die dunklen Machenschaften des Professors mit allen Mitteln zu durchkreuzen... Haruki Murakami - dieser Name geistert schon länger als Geheimtipp durch die Welt der Literatur. Gleichzeitig verstand ich nicht viel von dem, was aus den Rezensionen zu seinen Büchern herauszulesen war, es klang alles reichlich verwirrend. Nun habe ich also auch mein erstes Buch von Murakami gelesen und ahne, dass auch meine Rezension nicht zur Klarheit beitragen wird. Nur so viel vorweg: ich fand es wundervoll, abgedreht, großartig, spannend, poetisch, hinterfragend, strotzend vor Phantasie, mitreißend, in den Bann ziehend, überaus originell, skurril und vollkommen faszinierend. Selten, dass ich einem Buch solche Attribute zukommen lasse... Die Handlung findet in diesem Buch auf zwei Ebenen statt; die Kapitel spielen jeweils abwechselnd in diesen beiden Welten. Die eine, Hard-boiled Wonderland, befindet sich im Tokyo der fernen Gegenwart. Der 35jährige Ich-Erzähler, ein Kalkulator, gerät in Schwierigkeiten, nachdem er für einen brillianten Professor in einem streng geheimen Projekt Daten "geshuffelt" hat - (zur Erläuterung dieses Begriffes lese man das Buch). Verfeindete Organisationen versuchen, an die kostbaren Daten heranzukommen, und damit beginnt eine atemberaubende Verfolgungsjagd. Die andere Ebene heißt "Das Ende der Welt", und die Unterschiede zu "Hard-boiled Wonderland" könnten kaum größer sein. Diese Welt besteht im Grunde aus einer Stadt, die von einer hohen Mauer umgeben ist und die niemand verlassen kann. Das beschauliche und sorgenfreie Leben dort hat allerdings ihren Preis: Die Menschen verlieren mit der Zeit ihre Seele. Der namenlose Protagonist dieser Ebene nimmt dort die Arbeit des "Traumlesers" auf, ohne zunächst zu wissen, was diese Tätigkeit bedeutet. Mehr zum Inhalt zu erzählen würde m.E. bedeuten, zu viel vom Geschehen zu verraten. Andererseits lässt sich das Geschehen auch nicht in ein paar Sätze komprimieren. Es ist ein Buch, das anders ist als alles, was ich bislang gelesen habe. Ein Buch, das auch auf gar keinen Fall in irgendeine Schublade passt. Thriller, Drama, Poesie? Science Fiction, Utopie, Fantasy? Ja, von allem etwas - und noch viel mehr... Von der ersten Seite an zieht das Buch den Leser in seinen Bann. Die Utopie der Geschichte nimmt dabei an keiner Stelle überhand. Murakami hält den Leser in der Realität, indem er bekannte Namen und Orte als Stilmittel zur Bodenhaftung anwendet, obwohl er eine Phantasiewelt beschreibt. Der Roman entwickelt eine spannende, mystische Atmosphäre. Zwei scheinbar zusammenhanglose Geschichten werden zu einer tiefgründigen Geschichte verwoben, wobei immer wieder auch philosophisch-ethische Fragestellungen einfließen, ohne dabei dominant in den Vordergrund gerückt zu werden. Und alles ist eingebettet in die teilweise sehr poetische und dichte Sprache des Schriftstellers. Es lohnt sich in jedem Fall, in die fremden Welten des Haruki Murakami einzutauchen und wie Alice im Wunderland mit offenen Augen auf Entdeckungsreise zu gehen. Ein Erlebnis, das ich jedem wirklich ans Herz legen kann! Und für mich werden ganz sicher noch weitere Bücher dieses Autors folgen... © Parden

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    • 12

    NiWa

    28. November 2014 um 18:53
    buchjunkie schreibt Ich habe bisher nur “Schlaf“ von ihm gelesen, was mich weniger begeistert hat. Ich überlege aber schon einige Zeit, ob ich ihm eine zweite Chance geben und ein weiteres Buch von ihm lesen sollte.

    Ja, "Schlaf" habe ich auch gelesen und versuche es bis heute zu verstehen. Murakami hat mich einfach nicht erreicht und in Zukunft werde ich verzichten.

  • Rezension zu "Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt" von Haruki Murakami

    Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Wer diese Art von Buch liebt, ist wahrscheinlich begeistert von Murakamis Roman. Ich habe mir schwergetan, den zukunftweisenden (?) Hirngespinsten bis zum Ende zu folgen. Zweifellos versteht es der Autor, Neugier zu wecken. Und unterhaltsam kann er auch sein. Was er an wissenschaftlichen und pseudowissenschaftlichen Ausführungen ausbreitet, geht jedoch über meinen Horizont hinaus. Nach altem Muster muss in der Geschichte ein Held, der als Kalkulator und Traumleser bezeichnet wird, durch Höhen und Tiefen gehen und besteht er diese Abenteuer - bis zum Ende der Welt, was immer man sich darunter vorstellen mag - auch. Skurril und märchenhaft ist seine Umwelt. In ihr treten Vertreter des „Systems“ (?) und ihre Gegenspieler, so genannte Semioten, sowie Schwärzlinge (?) auf. Das Geschehen spielt sich einerseits in einer seltsamen Stadt und anderseits in der „Untererde“ ab. Tierschädel, insbesondere einer von einem ‚Einhorn“, der Schatten des Protagonisten und das Phänomen Seele, und selbstverständlich auch Passagen mit liebesähnlichen und sexuellen Situationen, kommen in der Geschichte immer wieder vor. Insgesamt eine Umwelt, die ich nicht nur als fiktiv oder virtuell bezeichnen, sondern mit den Wörtern Traumgesichter, Angstbilder, Fieberphantasien und Wahnvorstellungen umschreiben muss. Vielleicht sollte ich auch noch andere, despektierlichere Ausdrücke gebrauchen. Das verbiete ich mir aber, ist es doch nicht so, dass alles bloß als Schmarren abgetan werden dürfte. Gerade was unser Gehirn, insbesondere die Gehirnforschung, betrifft, dürften sich in nicht allzu weiter Zukunft ja noch viele neue Aspekte ergeben. Mit ihr hat sich Murakami vermutlich vor der Fertigung seines Buches auch näher befasst. Vielleicht will er damit aber auch bloß renommieren, wie etwa mit seinen Literatur- und Musikkenntnissen. Solche Kenntnisse literarisch zu verarbeiten, scheint mir übrigens seit einiger Zeit Mode zu sein. Die Vermengung von alltäglichem Geschehen mit imaginären Ereignissen in dem Buch, „überfordert“ mich aber nun nicht nur, sondern wirkt auf mich gemacht. Erkennbar als gemacht schon dadurch, dass der Strang „Wonderland“ und der Strang „Ende der Welt“ im Buch durch unterschiedliche Schriftarten manifestiert werden. Das, verbunden mit einer Trennung der Texte zum Wonderland und zum Ende der Welt durch jeweils eigene Kapitel, mag man als gewollt und möglicherweise sogar als kunstvoll ansehen, auf mich wirkt dies - und vieles andere in dem Buch - aber eben (nur) als (nicht schlecht) gemacht, umso mehr, als es im Wonderland genauso irreal zugeht wie in der Welt, um deren Ende herumgeredet wird. Hoffentlich bin ich nicht zu doof, um die Bedeutung des Buches zu erkennen. Doch ich schaffe es einfach nicht, mir zum Beispiel vorzustellen, dass ich meinen Schatten verlieren könnte. Ein Mensch ohne Schatten ist zugegebenermaßen ein reizvoller (wenn auch nicht neuer - siehe etwa die Frau ohne Schatten) Gedanke. Diesem Gedanken vermag ich aber trotzdem nicht viel abzugewinnen. Ich habe keine Antenne für solche Vorstellungen. Für mich ist zum Beispiel auch eine eventuell als kunstvoll angesehene literarische Auseinandersetzung mit der Überlegung, wie die Welt heute aussehen würde, wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte, Nonsens (um nicht Unsinn zu sagen). - Und was soll etwa die kindliche Skizze, die dem Buch vorangestellt ist? Gegensätzliches andeuten? Schlicht strukturierte Leser animieren? - Oder: Was will der Autor mit dem wiederholten Einbau von Büroklammern in den Handlungsablauf? - Kurz gesagt: Auf mich wirkt das Buch einerseits naiv - wie eine Märchenerzählung - und anderseits überdreht - wie ein von Irrealitäten strotzender wissenschaftlicher Zukunftsroman -. Kunst oder Quatsch? Das ist die Frage. Die Grenzziehung fällt, wie immer bei dieser Frage, schwer. Um mich zu wiederholen: Wer so etwas mag, soll sich durchbeißen. Ich bin mir sicher, dass auch ein Liebhaber dieses Genres es nicht leicht hat. Für mich hat es sich jedenfalls nicht gelohnt. Schade auch um die Arbeit, die ich mir mit der Rezension gemacht habe. Zu diesem Satz höre ich schon hämische Kommentare. Sei´s drum’!

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  • Haruki Murakami - Dein Gehirn ist ein Ei

    Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt

    Buchmacherin

    03. April 2014 um 13:09

    Japan in einer nicht näher definierten Gegenwart. Ein Datenkrieg beherrscht das ökonomische Leben. Doch das Treiben der breiten Masse scheint nichts von den Machenschaften zwischen Fabrik und System mitzubekommen. Ungefragt wird unser namenloser Protagonist in diesen Kampf um Vorherrschaft, bei dem nicht klar ist, wer gut und wer böse ist, hineingezogen. Unterirdische Labore, düstere Semioten, Einhornschädel, fremde Erinnerungen. Schon bald befindet er sich in einem absurden und entfremdeten Kampf um sein Ego.  Eine andere Welt, umgeben von einer steinernen Mauer, so hoch, dass nur die Vögel und die Einhörner sie passieren können. Wer diese Welt betritt, wird nicht wieder von der Mauer  losgelassen. In dieser abgeschotteten Welt aus Seelenlosigkeit besitzt du alles, was du brauchst und zugleich nichts. Das perfekte Vakuum. Was mir an Haruki Murakamis Stil besonders gut gefällt sind seine kafkaesken Anleihen gepaart mit dystopischen und popkulturellen Elementen. Scheinbar alltägliche Handlungen werden detailliert betrachtet und über Sinn und Unsinn gegrübelt. Auch existenzialistische Elemente meine ich ausgemacht zu haben, nicht zuletzt durch die Benennung von Werken Albert Camus. Wie unser namenloser Freund seine scheinbar letzten Tage verlebt, deuten stark auf diese philosophische Strömung hin, die besonders seit dem 20. Jahrhundert an Bedeutung gewonnen hat. Die Aufteilung in zwei Erzählstränge, die im Verlaufe der Geschichte aufeinander zusteuern und schlussendlich kollidieren, ist eine interessante und für den Lesefluss abwechslungsreiche Methode. Was zunächst surreal wirkt, wird von Augenblick zu Augenblick nachvollziehbarer, vielleicht erscheint es einem sogar natürlich. “Na klar, so habe ich das noch nie betrachtet!” Bis dann ganz still und leise das Phantastische wieder über einen hineinbricht. Die Kreation einer zweiten, dem Ego immanenten Welt, die nominell Perfektion darstellt, erscheint einem paradox, nicht-wünschenswert und seelenlos. Spricht man damit den in der Gesellschaft tief verankerten Drang nach Perfektion an, der nichts als inhaltsloser Schein ist? Zwar haben wir in dieser Welt alles, was wir brauchen, aber was nützt es uns, wenn dabei Glück und Unglück unwichtig geworden sind. Wenn unsere Welt am Ende angelangt ist, für immer in einer Schleife verharrt. Eine Welt, in der wir vorgegebenen Mustern folgen. Welchen Mehrwert hat ein Leben, das keinerlei Höhen und Tiefen aufweist? Keine Bedürfnisse, keine Bedürfnisbefriedigung. Mir persönlich ist da das groteske Japan mit seiner diffusen Schwarz-/Weißfärbung lieber. Denn lieber leide ich in allen erdenklichen Facetten, als dass ich ein seelenloser-selbstzufriedener Zombie würde. Lieber bin ich ein Ich, dessen Unterbewusstes nur partiell erscheint und lebe in einer rosaroten Giftwolke aus Depression und unbändiger Lebenslust. Fazit: 5 von 5 Kafkakäfern. Dieses Werk reiht sich nahtlos in meine Favoritenliste ein! I love it! *Falls du wissen möchtest, wieso dein Hirn ein hartgekochtes Ei ist, solltest du dieses Buch unbedingt lesen und über das Bewusstsein und Unterbewusstsein nachdenken. Mich hat das doch stark an die Beziehung zwischen Eiweiß und Eigelb erinnert. Wenngleich ich weichgekochte Eier bevorzuge. Was sagt das wohl über mein Seelenleben aus?

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  • Es ist ein Murakami!

    Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt

    The iron butterfly

    24. October 2013 um 21:15

    "Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt" ist nicht nur der Titel des Murakami Romans, es handelt sich dabei auch um die beiden Erzählebenen, die parallel verlaufen und jeweils durch unterschiedliche Schriften gekennzeichnet deutlich machen, wo der namenlose Protagonist sich derzeit "aufhält". Hard-boiled Wonderland ist eine datenfixierte Realität, also gar nicht so weit entfernt von unserer Gegenwart. Zur Sicherung von Daten werden Kalkulatoren, so auch N.N., beauftragt diese mittels Zahlencodes zu verschlüsseln oder gar zu shuffeln. Hierbei handelt es sich um eine Methode, die auf eher metaphysischer Ebene im Unterbewusstsein des speziell authorisierten Kalkulators vorgenommen wird. Ein Projekt eines Professors, welches zu gänzlich anderen Ergebnissen geführt hat, als erwartet wurde. Als der Kalkulator nach einem Shuffling für den Professor einen Einhornschädel erhält, nimmt das Drama seinen Lauf und plötzlich ist das bisher so gediegene Leben des N.N. aus den Fugen geraten und nicht nur seine Wohnungstür zertrümmert. Das Ende der Welt, eine von einer Mauer umschlossene idyllische Landschaft, in der die Menschen isoliert und stark gefühlsneutral ihre Tage verbringen. Das Ende der Welt erscheint zu Beginn als Traumebene, da schnell klar wird das N.N. auch dort der zentrale Charakter ist. Als Neuling innerhalb der Mauer muss er sich von seinem Schatten lösen und einer ihm anfangs undurchdringlichen Aufgabe stellen. In der örtlichen Bibliothek ist er der neue Traumleser. Träume, die in den Schädeln von Einhörnern regelrecht archiviert wurden. Dieser Murakami ist ein modernes Märchen. Sehr poetisch und auf diese speziell murakamische Art sensibel erzählt. N.N. ist trotz der Dramatik, die sich für seine Existenz ergibt, sehr entspannt und nimmt kleinste Details, wie die Auslagen im Eisenwarenladen oder Eisstiele in einem Pflanzentrog plötzlich wahr. Er kocht (ich liebe diese detailtreuen Beschreibungen der Zubereitung), er ist um sein Aussehen bemüht, er liebt und begehrt und lässt dem Unabänderlichen seinen Lauf. Die letzten Seiten schmerzen und befreien mich gleichermaßen. Aufrichtig...es ist ein Murakami!

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  • Rezension zu "Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt" von Haruki Murakami

    Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt

    Elodin

    11. March 2013 um 18:39

    Mein erster und liebster Murakami-Roman. Ein Glücksgriff, ich hatte vorher noch nie was von ihm gehört, aber der Stil der ersten Seiten hatte mich irgendwie schon gefesselt.

  • Rezension zu "Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt" von Haruki Murakami

    Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt

    elisabeth82

    15. January 2013 um 23:48

    Ohne Erwartung fing ich an zu lesen und war am anfang kurz davor es weg zu legen, hab es nicht bereut. Das Buch liest sich sehr leicht und man hat das Gefühl man muß es weider lesen. Ich würde es jeden empfehlen mal zu lesen.

  • Rezension zu "Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt" von Haruki Murakami

    Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt

    GabrieleAuth

    08. January 2013 um 21:57

    Eine Geschichte, die völlig in ihren Bann schlägt und den Leser in ein Spannungsfeld zwischen:" Lass es nie enden" und "Ich muss wissen wie es ausgeht" stellt. Murakami ist ein Meister der Poesie, ein Magier, der den Leser federleicht durch schwere Themen führt. Wir begleiten den namenlosen Ich- Erzähler des Romans bei seinem unfreiwilligen Pendeln zwischen zwei Welten bis zum unerwarteten Finale. Das Buch handelt vom Fluss des Lebens und des Todes, von freier Entscheidung, von Aufrichtigkeit, von der Hemmungslosigkeit der Wissenschaft, der berechnenden Kälte staatlicher oder anderer Systeme und letztendlich vom würdigen Annehmen des eigenen Schicksals. Das sind nur einige der vielen feinen Schichten und Ebenen die Murakami meisterhaft aufbaut. Am Ende steht leise Trauer, tiefe Ruhe und das Gefühl angestoßen zu sein zu immer tieferem und weiterem Erkennen der Musik des Lebens. Murakami benutzt an einer Stelle ein Zitat von Dostojewski:" Unter anderem werden Sie in ihrem Leben auch ein sehr unglücklicher Mensch sein, aber im Ganzen werden Sie dennoch das Leben preisen".

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  • Rezension zu "Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt" von Haruki Murakami

    Hard-boiled Wonderland und das Ende der Welt

    winter-chill

    09. July 2012 um 23:08

    Toll. Ich hab zwar etwas Zeit dafür gebraucht und es hat auch so ein, zwei Kapitel gedauert, bis ich in der Geschichte drin war, aber es hat sich gelohnt. Wieder sehr kafkaesk und sehr hintergründig. Toll auch die einfache Sprache und die spannungsgeladene Erzählweise, die ein wirklich komplexes und kompliziertes Thema verpacken.

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